Jura

Bern peilt dritten Sieg in Serie an – Ajoie kommt mit neuem Selbstvertrauen

Blick in die PostFinance Arena während einer Partie zwischen dem SC Bern und dem HC Ajoie.

Der SC Bern empfängt am Freitagabend um 19.45 Uhr den HC Ajoie in der PostFinance Arena. Nach dem 5:2 gegen Davos und dem 4:1 in Kloten wollen die Berner ihren dritten Sieg in Serie feiern. Ajoie reist allerdings mit deutlich mehr Widerstandskraft an als noch in der vergangenen Saison und hat aus den ersten vier Partien bereits fünf Punkte geholt. Bern steht nach drei Meisterschaftsspielen bei sechs Punkten und einem Torverhältnis von 12:8. Auf die 3:5-Auftaktniederlage bei den ZSC Lions folgten zwei überzeugende Reaktionen. Ajoie weist nach vier Partien 12:13 Tore auf und hat bereits gegen Genève-Servette sowie Kloten gewonnen. Nur gegen die ZSC Lions blieb das Team zuletzt ohne Punkt. Die Ausgangslage ist damit klar, aber keineswegs einseitig. Der SCB besitzt mehr individuelle Qualität und kommt mit zwei Siegen im Rücken, während Ajoie unter dem neuen Trainer Ville Peltonen deutlich stabiler und konkurrenzfähiger wirkt. Genau diese Entwicklung hatten wir bereits in unserer Saisonvorschau zum grossen Neustart beim HC Ajoie eingeordnet.

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ZSC Lions bleiben makellos – 4:2-Sieg bei Ajoie

Spieler der ZSC Lions im Auswärtsspiel gegen den HC Ajoie vor dem gegnerischen Tor

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Saisonstart fort. Die Zürcher gewinnen am Dienstagabend beim HC Ajoie mit 4:2 und stehen damit nach vier Meisterschaftsspielen weiterhin ohne Punktverlust da. Rudolfs Balcers, Simon Knak, Denis Malgin und Tim Berni erzielen die Treffer für den ZSC. Balcers bringt die Gäste nach rund einer Viertelstunde in Führung und erzielt damit seinen zweiten Saisontreffer. Ajoie hält jedoch dagegen und kommt im Mitteldrittel durch Louis Robin zum verdienten 1:1. Mit diesem Zwischenstand geht es auch in die zweite Pause. Im Schlussdrittel übernehmen die Lions wieder das Kommando. Simon Knak trifft zum 2:1 und bestätigt damit seinen starken Saisonstart mit bereits fünf Toren. Denis Malgin erhöht drei Minuten vor Schluss auf 3:1. Philip-Michaël Devos bringt Ajoie in der 59. Minute nochmals heran, ehe Tim Berni mit einem Treffer ins leere Tor den 4:2-Endstand sicherstellt.

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Ajoie fordert den makellosen Leader ZSC – Jurassier selbst stark gestartet

Symbolbild zum National-League-Duell zwischen HC Ajoie und ZSC Lions in der Raiffeisen Arena

Der HC Ajoie empfängt am Dienstagabend in der Raiffeisen Arena den noch ungeschlagenen Tabellenführer ZSC Lions. Die Zürcher haben ihre ersten drei Meisterschaftsspiele allesamt gewonnen und reisen mit neun Punkten ins Jura. Doch auch Ajoie ist stark gestartet und hat in allen drei bisherigen Partien gepunktet. Die Jurassier holten zum Auftakt beim 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Ambri einen Punkt, gewannen anschliessend 4:3 nach Penaltyschiessen bei Genève-Servette und bezwangen zuletzt den EHC Kloten zuhause mit 4:3 nach Verlängerung. Damit steht Ajoie nach drei Runden bereits bei fünf Punkten. Der ZSC wiederum startete mit einem 5:3 gegen den SC Bern, einem 4:3 bei den SCL Tigers und einem 3:0 gegen Genève-Servette makellos in die Saison. Mit drei Siegen aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 12:6 führt Zürich die Tabelle an.

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MyHockey League vor der zweiten Runde – sechs Spiele am Mittwoch

Spieler des SC Langenthal und EHC Thun beim Bully in der MyHockey League

Die MyHockey League geht am Mittwoch in die zweite Meisterschaftsrunde der Saison 2026/27. Nach dem Auftakt vom vergangenen Samstag stehen erneut alle zwölf Teams im Einsatz. Besonders interessant sind die Duelle EHC Thun gegen SC Langenthal, EHC Winterthur gegen HC Franches-Montagnes und SC Lyss gegen EHC Bülach. Der Saisonstart verlief mit mehreren klaren Resultaten. Der HC Franches-Montagnes schlug Bülach 5:0, Seewen setzte sich gegen Dübendorf mit 7:3 durch und Frauenfeld gewann gegen die PIKES Oberthurgau ebenfalls 5:0. Huttwil bezwang Thun mit 4:0, Langenthal siegte 2:1 gegen Wetzikon und Lyss setzte sich knapp mit 4:3 gegen Winterthur durch. Damit bietet die zweite Runde bereits erste interessante Standortbestimmungen. Während die erfolgreichen Auftaktteams ihre Position bestätigen wollen, stehen mehrere Verlierer des ersten Spieltags bereits unter Druck, die ersten Punkte einzufahren.

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Nättinen entscheidet Overtime-Krimi – Ajoie schlägt Kloten 4:3

Symbolbild der Raiffeisen Arena in Porrentruy während eines National-League-Spiels

Der HC Ajoie hat innerhalb von 24 Stunden den zweiten Sieg in der National League gefeiert. Die Jurassier bezwingen den EHC Kloten in der Raiffeisen Arena mit 4:3 nach Verlängerung. Julius Nättinen entscheidet die turbulente Partie bereits nach 52 Sekunden der Overtime im Powerplay. Gaël Christe bringt Ajoie früh in Führung, doch Petteri Puhakka gleicht vier Sekunden vor der ersten Pause aus. Im Schlussdrittel überschlagen sich die Ereignisse: Raphael Prassl und Puhakka bringen Kloten zweimal in Front, Kyen Sopa und Kristian Tanus antworten jeweils für die Gastgeber. Tanus erzwingt mit seinem späten 3:3 überhaupt erst die Verlängerung. Für Ajoie setzt sich damit ein starkes Wochenende fort. Erst am Freitag hatten die Jurassier beim 4:3 nach Penaltyschiessen gegen Genève-Servette ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Kloten muss dagegen nach Erfolgen gegen Rapperswil und Lugano erstmals in der neuen Meisterschaft eine Niederlage hinnehmen.

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National League: Sechs Spiele am Samstag – ZSC empfängt Servette

ZSC Lions und Genève-Servette vor dem National-League-Duell in Zürich

Die National League geht am Samstag mit sechs Partien weiter. Sämtliche Begegnungen beginnen um 19.45 Uhr. Im Fokus steht das Duell zwischen den noch makellosen ZSC Lions und dem weiterhin sieglosen Genève-Servette HC. Die Zürcher haben ihre ersten beiden Saisonspiele gewonnen: Auf das 5:3 gegen den SC Bern folgte am Freitag ein 4:3 bei den SCL Tigers. Ambri-Piotta und Kloten stehen ebenfalls bei fünf Punkten und sind noch ungeschlagen. Ganz anders präsentiert sich die Lage bei Lausanne und Genève-Servette, die nach zwei Partien weiterhin ohne Punkt dastehen. Heute kommt es unter anderem zu Lausanne–Ambri, Davos–Zug, Biel–Langnau, Rapperswil-Jona–Fribourg, Ajoie–Kloten und ZSC–Servette. Die Resultate der Freitagsrunde haben dabei mehrere interessante Ausgangslagen geschaffen. Einen Überblick über die zweite Meisterschaftsrunde gibt es in unserer Vorschau auf die sechs Freitagsspiele der National League.

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Carr entscheidet Penalty-Krimi – Ajoie gewinnt 4:3 bei Servette

KI-generiertes Titelbild eines Spielers des HC Ajoie im schwarz-gelben Trikot nach dem Auswärtssieg gegen Genève-Servette.

Der HC Ajoie feiert seinen ersten Sieg der neuen National-League-Saison. Die Jurassier verspielen bei Genève-Servette zwar eine 3:0-Führung, setzen sich nach einer torlosen Verlängerung aber mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Daniel Carr erzielt als einziger Schütze einen Penalty und wird damit zum Matchwinner. Vor 5'268 Zuschauern in den Vernets erwischt Ajoie einen ausgezeichneten Start. Kristian Tanus trifft nach 7:45 Minuten zum 1:0, ehe Carr nur gut zweieinhalb Minuten später im Powerplay auf 2:0 erhöht. Unmittelbar nach Beginn des Mitteldrittels legt Louis Robin nach Vorarbeit von Carr und Deniss Smirnovs sogar das 3:0 nach. Genève-Servette findet erst im Schlussdrittel zurück in die Partie. Für Ajoie sind es nach der 3:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Ambri die ersten zwei Siegpunkte der Saison. Die Jurassier stehen damit nach zwei Partien bei drei Zählern. Genève-Servette muss dagegen auch im zweiten Meisterschaftsspiel als Verlierer vom Eis und kommt nach der 3:6-Niederlage in Lugano nun immerhin zum ersten Punkt.

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Ambri gewinnt Penalty-Krimi bei Ajoie

Michael Joly im Trikot des HC Ambri-Piotta im Spiel gegen den HC Ajoie.

Der HC Ambri-Piotta startet mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen beim HC Ajoie in die neue National-League-Saison. Die Leventiner verspielen zunächst eine Führung und geraten im Schlussdrittel selbst in Rückstand, retten sich durch Michael Joly aber in die Verlängerung. Im Shootout setzt sich Ambri schliesslich durch. Nate Schnarr bringt die Gäste in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Kristian Tanus gleicht unmittelbar vor der zweiten Pause im Powerplay aus, ehe Jerry Turkulainen Ajoie in der 48. Minute erstmals nach vorne schiesst. Joly erzielt vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit das 2:2 und hält Ambri damit im Spiel. Nach einer torlosen Verlängerung fällt die Entscheidung im Penaltyschiessen. Für Ambri ist der Auswärtssieg ein gelungener erster Schritt in einer Saison, in der unter Jussi Tapola ein verjüngtes Team mehr Verantwortung übernehmen soll. Genau diesen Umbruch haben wir in unserer Saisonvorschau zum HC Ambri-Piotta eingeordnet. Mit Schnarr und Miles Müller spielen beim Auftaktsieg gleich zwei Akteure eine wichtige Rolle, die in der neuen Hierarchie Verantwortung tragen sollen.

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National League startet: Fribourg eröffnet Titelverteidigung in Biel

National League startet mit Biel gegen Fribourg

Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert. Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.

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Käsekultur der Schweiz: Reifung, Herkunft und geschmackliche Vielfalt

Schweizer Käse ist weit mehr als Emmentaler mit Löchern oder ein Topf Fondue im Winter. Zwischen alpinen Sömmerungsweiden, Dorfkäsereien und grossen Reifekellern entstehen Hunderte Sorten, deren Charakter von Milch, Herstellung, Kulturen, Wassergehalt, Rindenpflege und Reifezeit geprägt wird. Ein junger Gruyère schmeckt anders als derselbe Käse nach langer Reifung, Tête de Moine verändert sich durch das Schaben zu Rosetten, und beim Emmentaler entstehen während der Reifung jene Öffnungen, die weltweit zum Symbol für Schweizer Käse geworden sind. Wer diese Vielfalt verstehen möchte, sollte Käse deshalb nicht nur nach Namen unterscheiden. Herkunft und Herstellungsverfahren liefern ebenso wichtige Hinweise auf Geschmack und Textur. Rohmilch oder pasteurisierte Milch, kurze oder mehrjährige Reifung, feuchte Schmierereifung oder trockener Käsekeller erzeugen völlig unterschiedliche Ergebnisse. In der Schweiz treffen dabei jahrhundertealte regionale Traditionen auf moderne Forschung über Kulturen, Qualität und Reifungsprozesse.

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Saisonvorschau 6/14: Ajoie wagt den grossen Neustart

Grosse schwarz-gelbe HC-Ajoie-Fahne vor einer gut gefüllten Eishockeyarena in Porrentruy

Beim HC Ajoie ist vor der Saison 2026/27 kaum etwas beim Alten geblieben. Nach dem fünften letzten Platz in fünf National-League-Spielzeiten haben die Jurassier Trainerstab, Hierarchie und Kader tiefgreifend umgebaut und vor allem auf den Importpositionen deutlich mehr Qualität verpflichtet. Trotzdem bleibt die Ausgangslage schwierig: In unserer Prognose startet Ajoie auf Rang 14. Die Zahlen der vergangenen Saison erklären, warum der Klub derart konsequent reagierte. Ajoie holte in 52 Qualifikationsspielen nur 42 Punkte, erzielte lediglich 105 Tore und kassierte 180 Gegentreffer. Danach ging auch die Playout-Serie gegen Ambri mit 0:4 verloren. Der Klub selbst machte im Sommer deutlich, dass nach fünf letzten Plätzen in fünf Jahren Veränderungen auf mehreren Ebenen notwendig waren. Die ersten Signale unter dem neuen Headcoach Ville Peltonen sind allerdings ermutigend. Ajoie gewann vier seiner sechs Vorbereitungsspiele, darunter gegen Bremerhaven, Basel und Schwenningen. In der Generalprobe gegen die Schwenninger Wild Wings standen alle sechs vorgesehenen Importspieler im Aufgebot. Der Kader wirkt stärker, offensiv variabler und konkurrenzfähiger als noch vor einem Jahr – muss diese Fortschritte nun aber erstmals über eine komplette National-League-Saison bestätigen.

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Genussreisen durch die Schweiz: Regionale Spezialitäten am Ursprung entdecken

Die Schweiz lässt sich kulinarisch besonders spannend dort entdecken, wo Lebensmittel und Gerichte eng mit Landschaft, Landwirtschaft und regionalen Traditionen verbunden sind. Zwischen Waadtländer Rebterrassen, Walliser Raclette, Bündner Trockenfleisch, Tessiner Polenta und jurassischem Käse entstehen Genussreisen, bei denen der Weg zum Produzenten ebenso wichtig wird wie das Essen selbst. Statt möglichst viele Restaurants anzusteuern, lohnt es sich, wenige Regionen auszuwählen und Keller, Käsereien, Märkte, Alpen und traditionelle Gasthäuser miteinander zu verbinden. Gerade die kurzen Distanzen machen solche Reisen unkompliziert. Innerhalb weniger Tage lassen sich Weinberge, Produktionsstätten und historische Orte kombinieren, ohne dass jeder Reisetag von langen Transfers bestimmt wird. Entscheidend ist eine saisonale Planung: Weinlese, Alpzeit, Märkte, Kastanienfeste oder offene Keller schaffen unterschiedliche Reiseanlässe. Gleichzeitig sollte genügend Raum bleiben, um Produkte nicht bloss zu degustieren, sondern ihre Herkunft und Herstellung kennenzulernen.

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Kanton Jura entdecken: Natur, Städte, Kultur, Genuss und Schweizer Präzision

Der Kanton Jura ist grün, französischsprachig und ausgesprochen eigenständig. Zwischen den mittelalterlichen Gassen von Saint-Ursanne, den Pferdeweiden der Freiberge und den Präzisionsbetrieben von Moutier zeigt sich eine Schweiz, die mit alpinen Postkartenmotiven wenig zu tun hat und gerade deshalb so spannend ist. Wer den Jura nur als stilles Wandergebiet betrachtet, unterschätzt ihn. Der jüngste Kanton der Schweiz besitzt eine bewegte Geschichte, bemerkenswerte Kleinstädte, geschützte Moorlandschaften, eine starke Industriekultur und einige kulinarische Spezialitäten, die eng mit der Region verbunden sind.

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Chevenez: Neue Funde deuten auf Befestigung aus dem Dreissigjährigen Krieg

Eine archäologische Lehrgrabung der Universität Neuenburg hat bei Chevenez ein unerwartetes Ergebnis geliefert. Während die Fundstelle Sur Vannez bislang als prähistorische Befestigungsanlage galt, deuten die neuen Entdeckungen nun auf eine Verteidigungsanlage hin, die wahrscheinlich aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges stammt. Archäologiestudenten der Universität Neuenburg führten auf der Fundstelle Chevenez – Sur Vannez eine dreiwöchige Grabungskampagne durch, um die im Vorjahr gewonnenen Erkenntnisse zu ergänzen. Bereits 2025 war im Rahmen einer ersten einwöchigen Grabung ein rund zehn Meter langer Suchschnitt durch den Erdwall angelegt worden. In diesem Jahr wurden drei Handsondierungen im äusseren Graben geplant, um die Struktur besser zu verstehen.

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Bern präsentiert als Ehrengast am Marché-Concours lebendige Pferdekultur & Pferdesport

Der Kanton Bern ist vom 7. bis 9. August 2026 Ehrengast am Marché-Concours national de chevaux in Saignelégier. Unter dem Motto «Berne au galop» präsentiert er sich als dynamischer, traditionsreicher und vielfältiger Pferdekanton. Über 200 Pferde und mehr als 600 Mitwirkende werden die Vielfalt der Berner Pferdekultur erlebbar machen. Der Marché-Concours in Saignelégier gilt als bedeutendste Pferdeveranstaltung der Schweiz und zieht jährlich 50 000 Besucherinnen und Besucher an. Der Kanton Bern als Ehrengast dieser Ausgabe zeigt die Vielfalt der Berner Regionen und die Bedeutung der Pferdekultur.

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Kinderschutz und Gesundheit: Sechs Kantone intensivieren ihre Zusammenarbeit

Das erste interkantonale Treffen der Westschweiz zum Thema Kinderschutz fand heute im Château Saint-Maire in Lausanne statt. Daran teil nahmen die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus den Kantonen Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Wallis und Waadt. Das Treffen bildet den Auftakt für einen regelmässigen Dialog zwischen den Westschweizer Kantonen, um die gemeinsamen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Schutz von Minderjährigen besser zu bewältigen und die Fachpersonen in diesem Bereich zu unterstützen. Auf Einladung des Waadtländer Staatsrats Vassilis Venizelos nahmen die für den Jugendschutz zuständigen politischen Verantwortlichen sowie die Leiterinnen und Leiter der betroffenen kantonalen Stellen an diesem Treffen teil. Es wurde vom Département de la jeunesse, de l’environnement et de la sécurité (DJES) organisiert und ist Ausdruck eines gemeinsamen Willens, über gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren, bewährte Praktiken zu teilen und die Kinderschutzmassnahmen in der Westschweiz kohärenter zu gestalten, um Kinder besser zu schützen.

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Schloss Porrentruy öffnet historischen Burghof für private Anlässe und Feiern wie Hochzeiten

Die Republik und der Kanton Jura, die Stadt Porrentruy und das Kulturzentrum des Bezirks Porrentruy (CCDP) haben sich zusammengeschlossen, um die private Anmietung des Innenhofs von Schloss Porrentruy an Wochenenden und Feiertagen zu ermöglichen. Dieser traditionsreiche Ort eignet sich hervorragend für Empfänge, Partys, Cocktailpartys oder private Feiern in einem einzigartigen historischen Ambiente. Die Republik und der Kanton Jura sowie die Stadt Porrentruy geben bekannt, dass der Burghof von Porrentruy an Wochenenden und Feiertagen für private Veranstaltungen gemietet werden kann.

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Treibstoff sparen im Alltag: So lassen sich an der Zapfsäule über 400 Franken einsparen

Seit Beginn des Kriegs im Nahen Osten sind die Treibstoffpreise in der Schweiz stark gestiegen, mit einem durchschnittlichen Anstieg von über 20 Rappen für Benzin und über 40 Rappen für Diesel. In diesem Zusammenhang versuchen viele Autofahrerinnen und Autofahrer, ihre Ausgaben zu senken. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich der Verbrauch um bis zu 20 Prozent reduzieren – und damit einiges einzusparen. In der Schweiz legt eine Autofahrerin oder ein Autofahrer im Durchschnitt 15’000 Kilometer pro Jahr zurück. Bei einem Verbrauch von rund 7.5 Litern pro 100 Kilometer entspricht dies etwa 1120 Litern pro Jahr. Durch die Anpassung bestimmter Gewohnheiten kann dieser Verbrauch jedoch deutlich gesenkt und somit auch die Kosten reduziert werden.

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