16. September 2026

Brandschutz im Privathaushalt: Rauchmelder, Löschmittel und Fluchtwege

Ein Wohnungsbrand kann sich innerhalb weniger Minuten ausbreiten. Besonders gefährlich ist der Rauch: Er nimmt die Sicht, erschwert die Orientierung und kann schlafende Menschen überraschen. Rauchmelder, geeignete Löschmittel und frei gehaltene Fluchtwege bilden deshalb ein zusammenhängendes Schutzkonzept. Technische Hilfsmittel allein reichen jedoch nicht aus. Entscheidend ist, dass alle im Haushalt den Alarm erkennen, die Notrufnummer 118 kennen und wissen, wann ein Löschversuch vertretbar ist. Eine einfache Vorbereitung verhindert im Ernstfall gefährliche Verzögerungen.

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Sicherheit bei Grossveranstaltungen: Vorbereitung und Verhalten im Gedränge

Konzerte, Sportanlässe, Stadtfeste und Festivals bringen Tausende Menschen auf engem Raum zusammen. Meist sorgen Veranstalter, Sicherheitsdienste und Einsatzkräfte für geregelte Abläufe. Trotzdem können Engstellen, plötzlich wechselnde Besucherströme, Unwetter oder medizinische Zwischenfälle eine Menschenmenge rasch verändern. Wer Warnzeichen früh erkennt und die wichtigsten Verhaltensregeln kennt, kann gefährliche Situationen eher vermeiden. Persönliche Vorbereitung ersetzt kein professionelles Sicherheitskonzept. Sie erleichtert jedoch die Orientierung, wenn Begleitpersonen verloren gehen, ein Ausgang überlastet ist oder eine Durchsage zum Verlassen des Geländes auffordert. Besonders wichtig sind alternative Ausgänge, ein vereinbarter Treffpunkt und die Bereitschaft, einen zu dichten Bereich frühzeitig zu verlassen.

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Online-Falle statt Schnäppchen: So erkennen Sie Betrüger, bevor Ihr Geld weg ist

Online-Shops machen Einkaufen schnell und bequem, doch genau diese Geschwindigkeit nutzen auch Betrüger. Gefälschte Shops, manipulierte Zahlungsseiten, Phishing-Nachrichten und fingierte Kleinanzeigen wirken heute oft professionell und übernehmen Logos, Farben und Abläufe bekannter Anbieter nahezu vollständig. Ein seriöses Erscheinungsbild allein schützt deshalb nicht vor Betrug. Entscheidend sind überprüfbare Händlerdaten, eine plausible Internetadresse, realistische Preise und ein Bezahlvorgang, bei dem Empfänger, Betrag und Sicherheitsabfragen aufmerksam kontrolliert werden. Sicheres Online-Shopping beginnt damit lange vor der Eingabe von Kartendaten. Ein unbekannter Händler verdient mehr Prüfung als ein vertrauter Shop, ein ungewöhnlich tiefer Preis mehr Aufmerksamkeit als ein marktübliches Angebot. Auch Zeitdruck ist ein Warnsignal: Aufforderungen wie „nur noch heute“, „letztes Stück“ oder „Zahlung sofort bestätigen“ sollen Entscheidungen beschleunigen. Wer Kauf, Händler und Zahlungsweg als drei getrennte Prüfschritte betrachtet, erkennt viele Betrugsversuche, bevor Geld oder persönliche Daten verloren gehen.

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Notvorrat für den Haushalt: Wasser, Lebensmittel, Medikamente und Beleuchtung

Ein sinnvoller Notvorrat hilft einem Haushalt, einen vorübergehenden Versorgungsunterbruch selbstständig zu überbrücken. Ursachen können beschädigte Wasserleitungen, blockierte Verkehrswege, ein längerer Stromausfall oder andere lokale Ereignisse sein. Im Zentrum stehen Trinkwasser, alltagstaugliche Lebensmittel, persönliche Medikamente und eine netzunabhängige Beleuchtung. Damit die Reserve im Ernstfall funktioniert, muss sie zur Haushaltsgrösse passen, richtig gelagert und regelmässig kontrolliert werden. Die Wirtschaftliche Landesversorgung empfiehlt in der Schweiz mindestens 9 Liter Wasser pro Person und Lebensmittel für rund eine Woche. Diese Mengen bilden eine Grundlage, müssen jedoch an Kinder, gesundheitliche Bedürfnisse, Haustiere und die Möglichkeiten zur Zubereitung angepasst werden. Der Notvorrat ist dabei kein Lager für einen monatelangen Ausnahmezustand. Er soll Zeit verschaffen, bis Versorgung, Handel und öffentliche Stellen wieder verlässliche Lösungen bereitstellen können.

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Einbruchschutz für Wohnungen und Häuser: Schwachstellen systematisch prüfen

Wirksamer Einbruchschutz entsteht nicht durch ein einzelnes Schloss, eine Kamera oder eine Alarmanlage. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus richtigem Verhalten, mechanischen Sicherungen und ergänzender Technik. Eine systematische Prüfung beginnt deshalb an der Grundstücksgrenze oder am Hauseingang und folgt möglichen Zugangswegen bis in die Wohnräume. Türen, Fenster, Keller, Balkone und Nebenräume werden dabei ebenso berücksichtigt wie Beleuchtung, Schlüsselorganisation und Abläufe bei Abwesenheit. Wohnungen und Einfamilienhäuser weisen unterschiedliche Schwachstellen auf. Im Mehrfamilienhaus spielen Gemeinschaftseingang, Treppenhaus und Wohnungstür eine zentrale Rolle. Beim Einfamilienhaus kommen leicht erreichbare Fenster, Terrassentüren, Lichtschächte, Garagen und schlecht einsehbare Gebäudeseiten hinzu. Keine Massnahme kann einen Einbruch mit Sicherheit verhindern. Gut abgestimmte Hindernisse erhöhen jedoch den erforderlichen Aufwand, erschweren ein unbemerktes Eindringen und verbessern die Voraussetzungen für eine rechtzeitige Reaktion.

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Croci-Tortis Name kursiert in Mailand – Amorim unter Druck

Mattia Croci-Torti im schwarzen FC-Lugano-Outfit an der Seitenlinie

Nach der 0:2-Heimniederlage der AC Milan gegen Benfica wächst der Druck auf Trainer Rúben Amorim deutlich. Nach Informationen aus Mailänder Fussballkreisen fällt in den Diskussionen um mögliche Alternativen inzwischen auch der Name von Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti. Konkrete Gespräche zwischen Milan und dem 44-jährigen Tessiner sind derzeit allerdings nicht bestätigt. Amorim war erst im Sommer mit grossen Erwartungen nach Mailand gekommen und erhielt einen kostspielig verstärkten Kader. Rund 165 Millionen Euro investierten die Rossoneri während des Sommer-Transferfensters – so viel wie kein anderer Serie-A-Klub. Allein Gonçalo Ramos und Diego Moreira gehören mit Ablösesummen von bis zu 74 beziehungsweise 65 Millionen Euro inklusive möglicher Boni zu den teuersten Transfers des italienischen Sommers. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den portugiesischen Trainer. Croci-Tortis Name kommt ausgerechnet in einer Phase auf, in der sein FC Lugano sportlich für Furore sorgt. Die Tessiner schlugen St. Gallen am Mittwochabend mit 4:1, führen die Super League an und sind mittlerweile seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. Damit hat Lugano den Vereinsrekord aus dem Jahr 2020 eingestellt. Bereits vor dem Spiel hatten wir über den Angriff von Croci-Tortis Mannschaft auf die historische Bestmarke berichtet.

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Jashari startet – Milan verliert 0:2 gegen Benfica

Ardon Jashari im rot-schwarzen Trikot der AC Milan im Stadion

Die AC Milan ist mit einer Heimniederlage in die Europa League gestartet. Die Rossoneri verlieren im San Siro gegen Benfica Lissabon mit 0:2. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht erstmals in dieser Europacup-Saison in der Startelf und wird nach 73 Minuten durch Adrien Rabiot ersetzt. Benfica geht bereits in der 16. Minute in Führung. Fredrik Aursnes findet Dodi Lukébakio auf der rechten Seite, der Belgier zieht nach innen und trifft mit dem linken Fuss ins lange Eck. Die Portugiesen bleiben gefährlich: Wenige Minuten später verliert Milan im Aufbau den Ball, Georgiy Sudakov zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft den Pfosten. Milan findet offensiv dagegen nur selten Lösungen und geht mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Für Jashari ist es nach dem Nichteinsatz beim 2:2 gegen Lazio Rom wieder eine Chance von Beginn weg. Der 24-Jährige bildet gemeinsam mit Yunus Musah das zentrale Mittelfeld. Kurz vor der Pause versucht Jashari selbst den Abschluss: Sein Linksschuss von der Strafraumgrenze geht jedoch über das Tor.

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Dominik Schmid drängt zurück in die Schweizer Nati

Dominik Schmid im weissen Trikot von Red Bull Salzburg

Dominik Schmid hat sich nach seinem Wechsel vom FC Basel zu Red Bull Salzburg schnell einen Stammplatz erarbeitet und macht nun erneut Ansprüche auf die Schweizer Nationalmannschaft geltend. Der 28-jährige Linksverteidiger kam bei seinem neuen Klub in neun der ersten zehn Pflichtspiele zum Einsatz. Auf sein Debüt für die A-Nati wartet Schmid trotz zweier früherer Aufgebote weiterhin. Nach drei Jahren und insgesamt 134 Pflichtspielen für den FC Basel verliess Schmid im Sommer erstmals dauerhaft die Schweiz. Salzburg stattete den Aargauer mit einem Vertrag bis 2030 aus. Der Schritt nach Österreich hat sich sportlich bislang ausgezahlt: Schmid gehört unter Trainer Danny Röhl regelmässig zur Startformation und absolviert einen grossen Teil seiner Einsätze über die volle Spielzeit. Die Nationalmannschaft bleibt für Schmid deshalb ein grosses Thema. «Ich habe schon das Gefühl, dass ich es verdient habe», sagt der Verteidiger mit Blick auf eine erneute Nomination. Der Zeitpunkt ist interessant: Ende September beginnt für die Schweiz die neue Nations-League-Kampagne. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst.

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FIS plant Ski-WM fast jedes Jahr – Widerstand wächst

Alpiner Skirennfahrer bei einer Weltmeisterschaft auf einer präparierten Rennpiste

Der Ski-Weltverband FIS will seinen WM-Kalender grundlegend umbauen und ab 2032 in jedem Nicht-Olympiajahr Weltmeisterschaften austragen. Sogar eine zusätzliche Ausgabe bereits 2028 wird geprüft. Gegen die Pläne formiert sich allerdings Widerstand – auch der frühere Schweizer Abfahrts-Olympiasieger Beat Feuz äussert deutliche Kritik. Bislang finden die Weltmeisterschaften in den grossen FIS-Sportarten Alpin, Nordisch, Snowboard und Freestyle grundsätzlich alle zwei Jahre in den ungeraden Jahren statt. Anfang September stimmte der FIS-Council bei seiner Sitzung in Thun dem Konzept zu, künftig zusätzlich auch in geraden Jahren ohne Olympische Winterspiele Titelkämpfe auszutragen. Damit könnten beispielsweise 2032 und 2036 weitere Weltmeisterschaften hinzukommen. Ob bereits 2028 erstmals eine zusätzliche WM durchgeführt wird, soll nach einer detaillierten Prüfung entschieden werden. Für den Schweizer Skisport besitzt die Diskussion besondere Bedeutung. Die nächste alpine WM findet 2027 in Crans-Montana statt und wird damit zum grossen Heim-Höhepunkt für die Schweizer Mannschaft. Für Athleten wie Marco Odermatt, der nach seiner Muskelverletzung in Chile wieder auf Ski steht, könnten künftig deutlich mehr Grossanlässe innerhalb einer Karriere hinzukommen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob ein WM-Titel bei häufigeren Austragungen seinen besonderen Stellenwert behält.

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Britschgi soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken

Sascha Britschgi im Trikot von Parma Calcio im Stadion

Sascha Britschgi steht vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Nach Informationen aus dem Umfeld des 20-jährigen Parma-Profis soll der Verteidiger für die kommenden Nations-League-Spiele erstmals in das reguläre Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft berufen werden. Die offizielle Bestätigung durch den Schweizerischen Fussballverband steht noch aus. Britschgi hat sich in Italien innerhalb kurzer Zeit einen festen Platz im Profifussball erarbeitet. Der frühere Luzerner gehört bei Parma Calcio zum Kader der ersten Mannschaft und stand in der laufenden Serie-A-Saison unter anderem gegen Juventus, Monza und zuletzt beim 1:2 gegen Como in der Startelf. Seine Vielseitigkeit macht ihn für Nationaltrainer Murat Yakin besonders interessant: Britschgi kann auf der rechten Seite sowohl defensiv als auch weiter vorne eingesetzt werden. Für die Schweiz beginnt bereits am 26. September der nächste Pflichtspielblock. Zum Auftakt der Nations League reist die Nati nach Skopje zu Nordmazedonien, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland im Hampden Park. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst. Für Britschgi könnte dieser Zusammenzug nun zur ersten Gelegenheit werden, sich im regulären Kreis der A-Nationalmannschaft zu zeigen.

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Davos bindet Rasmus Asplund vorzeitig bis 2029

Rasmus Asplund im Trikot des HC Davos auf dem Eis.

Der HC Davos setzt auf Kontinuität auf einer Schlüsselposition und verlängert den Vertrag mit Rasmus Asplund vorzeitig. Der 28-jährige schwedische Center, dessen bisheriges Arbeitspapier bis 2027 gelaufen wäre, bleibt neu bis zum Ende der Saison 2028/29 im Bündnerland. Damit bindet der HCD einen seiner wichtigsten ausländischen Leistungsträger langfristig. Asplund wechselte 2025 nach Davos und etablierte sich in seiner ersten National-League-Saison sofort als verlässlicher Zwei-Weg-Center. In 61 Meisterschaftsspielen sammelte er 42 Skorerpunkte – 13 Tore und 29 Assists. Gleichzeitig überzeugte der Schwede mit seiner Arbeit gegen den Puck, seiner Spielintelligenz und seiner Präsenz in wichtigen Situationen. Die Verlängerung besitzt auch mit Blick auf die aktuelle Kaderstruktur grosse Bedeutung. Davos verfügt über mehrere hochklassige Imports und hat nach dem Umbruch im Sommer wichtige Rollen neu verteilt. Wie stark die Konkurrenz um die Ausländerplätze ist, haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum HC Davos eingeordnet. Mit Asplund steht nun frühzeitig fest, dass eine zentrale Position auch langfristig besetzt bleibt.

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Como und Atalanta sollen Boteli beobachten

Winsley Boteli im rot-weissen Trikot des FC Sion im Stadion.

Winsley Boteli sorgt mit seinem starken Saisonstart weiterhin für internationales Interesse. Nach früheren Vorstössen mehrerer europäischer Klubs werden nun auch die beiden Serie-A-Vereine Como und Atalanta mit dem 20-jährigen Stürmer des FC Sion in Verbindung gebracht. Bestätigte Verhandlungen oder ein konkretes Angebot der beiden italienischen Klubs gibt es bislang allerdings nicht. Boteli hat sich mit zwölf Toren in 13 Pflichtspielen in den Fokus gespielt. Besonders sein Hattrick auswärts gegen Ajax und sein Doppelpack beim 2:1-Sieg in Basel sorgten international für Aufmerksamkeit. Auch als Vorbereiter ist der Schweizer U21-Nationalspieler wertvoll und gehört zu den entscheidenden Figuren des starken Sittener Saisonstarts. Für Sion besteht derzeit kein unmittelbarer Verkaufsdruck. Der Klub verpflichtete Boteli erst im Mai definitiv von Borussia Mönchengladbach und stattete ihn mit einem Vertrag bis Juni 2030 aus. Bereits im Sommer gab es deutlich konkreteres Interesse: Wie wir im Beitrag über das Interesse von Galatasaray und weitere Millionen-Offerten für Boteli berichteten, wollte Präsident Christian Constantin sein Sturmjuwel selbst bei sehr hohen Summen nicht ziehen lassen.

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Servette gewinnt 4:2 – VAR stoppt Thuns Wende

Spieler von Servette feiern im Visana Stadion den Auswärtssieg gegen den FC Thun.

Servette setzt seinen Aufwärtstrend fort und gewinnt das Nachtragsspiel beim FC Thun mit 4:2. Die Genfer verspielen im Berner Oberland zunächst eine 2:0-Führung, schlagen nach dem Thuner Ausgleich aber nochmals zurück. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der VAR, der beim Stand von 2:2 ein vermeintliches Führungstor der Gastgeber aberkennt. Kingstone Mutandwa bringt Servette bereits in der 4. Minute in Führung, Mathis Lambourde erhöht nach 29 Minuten auf 2:0. Doch Meister Thun reagiert eindrücklich: Fabio Saiz verkürzt noch vor der Pause und erzielt in der 54. Minute auch den Ausgleich. Wenig später trifft Nicolas Bürgy vermeintlich zum 3:2, doch der Treffer wird nach VAR-Intervention wegen eines Fouls von Jan Bamert annulliert. Nur zwei Minuten später schlägt Servette auf der Gegenseite zu. Téo Allix trifft in der 65. Minute zum 3:2 für die Genfer, der eingewechselte David Datro Fofana entscheidet die Partie in der 86. Minute endgültig. Damit endet das bereits im August verschobene Duell, dessen Neuansetzung auf den 16. September wir bereits angekündigt hatten, mit dem zweiten Servette-Auswärtssieg innert vier Tagen.

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Lugano schlägt St. Gallen 4:1 und egalisiert Vereinsrekord

Fussball am Spielfeldrand vor schwarz-weissen Fahnen und einer gefüllten Tribüne in Lugano.

Der FC Lugano setzt seinen beeindruckenden Lauf fort und schlägt den FC St. Gallen im Nachtragsspiel der 4. Super-League-Runde mit 4:1. Die Tessiner führen bereits zur Pause 4:0 und feiern trotz einer roten Karte nach dem Seitenwechsel einen ungefährdeten Sieg. Gleichzeitig bleibt Lugano im 17. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen und egalisiert damit seinen Vereinsrekord aus dem Jahr 2020. Beckham Castro eröffnet das Skore bereits in der 4. Minute. Danach wird Elias Pihlström mit einem Doppelpack zum Mann der ersten Halbzeit: Der Schwede trifft in der 14. und 28. Minute. Behruzjon Karimov erhöht nach 36 Minuten sogar auf 4:0. St. Gallen erlebt damit eine erste Halbzeit zum Vergessen und steht bereits zur Pause vor einer praktisch unlösbaren Aufgabe. Kurz nach Wiederbeginn muss Lugano einen Rückschlag verkraften: Pihlström sieht nach einem harten Foul die rote Karte. Die Gäste können ihre lange Überzahl jedoch lediglich zu einem Treffer nutzen. Andrin Hunziker verkürzt in der 74. Minute zum 4:1. Damit macht Lugano genau das wahr, was vor dem Spiel möglich gewesen war: In unserem Ausblick auf den Angriff auf den Vereinsrekord hatten die Tessiner noch bei 16 ungeschlagenen Pflichtspielen gestanden.

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Werro und Ehammer für Europas Athletenwahl nominiert

Audrey Werro und Simon Ehammer im Schweizer Leichtathletik-Dress im Stadion.

Audrey Werro und Simon Ehammer gehören zu den Nominierten für Europas Leichtathletin beziehungsweise Leichtathlet des Jahres 2026. European Athletics hat in beiden Kategorien jeweils zehn Namen ausgewählt. Die beiden Schweizer können damit eine aussergewöhnlich erfolgreiche Saison mit einer weiteren prestigeträchtigen Auszeichnung krönen. Werro sammelte 2026 einen Erfolg nach dem anderen: Die 22-jährige Freiburgerin wurde Europameisterin über 800 Meter, gewann Silber an der Hallen-WM, triumphierte beim Diamond-League-Final und holte auch den Titel an der erstmals ausgetragenen World Athletics Ultimate Championship. Ihre Schweizer Rekordzeit von 1:53,70 Minuten macht sie zudem zur drittschnellsten 800-Meter-Läuferin der Geschichte. Auch Ehammers Bilanz ist beeindruckend. Der 26-jährige Appenzeller wurde Hallen-Weltmeister im Siebenkampf und stellte dabei mit 6670 Punkten einen Weltrekord auf. In Götzis gewann er den Zehnkampf mit Schweizer Rekord und Jahresweltbestleistung von 8778 Punkten, an der EM holte er zudem Silber im Weitsprung. Zuletzt stand er bei der World Athletics Ultimate Championship trotz nur eines gültigen Sprungs als Dritter auf dem Podest.

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Basel bestätigt Gespräche mit Shaqiri und Salvi

Xherdan Shaqiri im rot-blauen Trikot des FC Basel mit Captainbinde.

Der FC Basel arbeitet bereits an wichtigen Personalentscheiden für die Zukunft. Technischer Direktor Andreas Herrmann bestätigt, dass der Schweizer Meister Vertragsgespräche mit Captain Xherdan Shaqiri und Torhüter Mirko Salvi führt. Einen Abschluss oder konkrete Vertragslaufzeiten hat der Klub bislang nicht bekanntgegeben. Herrmann äusserte sich im klubeigenen Podcast «ACHZÄDREYENÜNZIG» ausführlich zur aktuellen sportlichen Situation. Neben den Gesprächen mit Shaqiri und Salvi waren auch der Trainerwechsel, die Situation um Jonas Omlin, die Kaderbreite und die im Sommer nicht umgesetzten Pläne für einen zusätzlichen Linksverteidiger und Stürmer Themen. Damit gibt die sportliche Führung nach dem Ende des Transferfensters Einblick in mehrere offene Baustellen. Besonders im Fall von Shaqiri besitzt die Personalie grosse Bedeutung. Der 34-Jährige ist Captain, Identifikationsfigur und weiterhin entscheidender Leistungsträger der Basler. Beim jüngsten 4:2-Auswärtssieg des FCB in Luzern erzielte Shaqiri zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Der Klub signalisiert mit den Gesprächen nun, dass eine längerfristige Zusammenarbeit ein konkretes Thema ist.

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Seifert führt Schweizer WM-Team in Rotterdam an

Noe Seifert im Schweizer Turntenue in einer Kunstturnhalle.

Der Schweizerische Turnverband hat die Teams für die Kunstturn-Weltmeisterschaften vom 17. bis 25. Oktober 2026 in Rotterdam nominiert. Bei den Männern führt WM-Medaillengewinner Noe Seifert das fünfköpfige Aufgebot an. Die Frauen reisen erstmals seit mehreren Jahren wieder mit einem kompletten Team an eine Weltmeisterschaft. Neben Seifert wurden Matteo Giubellini, Florian Langenegger, Mattia Piffaretti und Dominic Tamsel selektioniert. Luca Giubellini reist als Ersatzturner mit nach Rotterdam. Die Schweizer Männer gehen mit viel Selbstvertrauen in den Saisonhöhepunkt: Erst im August gewann das Team an den Europameisterschaften in Zagreb Bronze und stand damit nach Silber 2025 zum zweiten Mal in Folge auf dem EM-Podest. Auch bei den Frauen setzt der STV ein starkes Zeichen. Lena Bickel und Anny Wu führen die Mannschaft an, ergänzt wird das Quintett durch Daria Hartmann, Anastassia Pascu und Samira Raffin. Caterina Cereghetti reist als erste Ersatzturnerin mit. Die Schweizer Delegation will in Rotterdam nicht nur an die jüngsten Erfolge anknüpfen – gleichzeitig beginnt dort bereits die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

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Schweizer Volleyballer feiern historischen ersten EM-Sieg

Volleyball auf dem Spielfeld mit Schweizer Flagge im Hintergrund.

Die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft beendet die Europameisterschaft in Rumänien mit einem historischen Erfolg. Das Team von Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera schlägt Lettland in Cluj-Napoca mit 3:1 und feiert damit erstmals überhaupt einen Sieg in einem Gruppenspiel bei einer Männer-EM. Die Sätze gehen mit 25:22, 25:19, 16:25 und 25:22 an die Schweiz. Nach vier Niederlagen gegen Frankreich, Rumänien, die Türkei und Deutschland gelingt der Schweiz im letzten Gruppenspiel die ersehnte Belohnung. Die Mannschaft entscheidet die ersten beiden Sätze für sich, muss nach einem deutlichen 16:25 im dritten Durchgang aber nochmals um den Sieg kämpfen. Im vierten Satz bleibt das Team in der entscheidenden Phase ruhig und macht den historischen Erfolg mit 25:22 perfekt. Am Weiterkommen ändert der Sieg nichts mehr. Bereits nach dem 1:3 gegen Deutschland war klar gewesen, dass die Schweiz die ersten vier Plätze der Sechsergruppe und damit den Achtelfinal nicht mehr erreichen kann. Dennoch erreicht das Team genau jenes Erfolgserlebnis, das es sich vor der Partie vorgenommen hatte. In unserem Ausblick auf das abschliessende Gruppenspiel gegen Lettland war der erste Turniersieg als klares Ziel formuliert worden.

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