Sport

Nino Niederreiter will nochmals angreifen – neuer NHL-Vertrag ist das grosse Ziel

Symbolbild eines Schweizer Eishockeyspielers beim Training auf dem Eis zur NHL-Saison von Nino Niederreiter

Nino Niederreiter denkt noch lange nicht ans Aufhören. Der Schweizer NHL-Routinier bereitet sich in seiner Heimat Chur auf die neue Saison mit den Winnipeg Jets vor und hat ein klares Ziel: Nach einem schwierigen Jahr mit Knieproblemen will er nochmals voll angreifen und sich für einen neuen Vertrag in der besten Eishockeyliga der Welt empfehlen. Eine baldige Rückkehr in die Schweiz steht für den bald 34-jährigen Bündner derzeit nicht im Vordergrund. «Die NHL hat Priorität», macht Niederreiter klar. Entscheidend sind für ihn allerdings zwei Faktoren: Der Körper muss mitspielen und die Freude am Eishockey muss erhalten bleiben.

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Jordan Lotomba wechselt zu Celtic – Schweizer Verteidiger verlässt Feyenoord

Symbolbild zum Wechsel von Jordan Lotomba zu Celtic Glasgow mit grün-weissem Fussballtrikot im Stadion

Jordan Lotomba setzt seine Karriere in Schottland fort. Der 27-jährige Schweizer Aussenverteidiger wechselt mit sofortiger Wirkung von Feyenoord Rotterdam zu Celtic Glasgow und bleibt beim schottischen Rekordmeister bis zum Ende der laufenden Saison. Celtic bestätigte die Verpflichtung des Schweizers am Mittwochabend. Die internationale Freigabe wurde vom Club noch als formale Voraussetzung genannt. Für Lotomba endet damit nach zwei Jahren das Kapitel in der niederländischen Eredivisie. Der Wechsel kommt für Celtic zu einem wichtigen Zeitpunkt. Auf der rechten Abwehrseite fehlt derzeit der verletzte kanadische Nationalspieler Alistair Johnston, der voraussichtlich erst im Oktober wieder zur Verfügung stehen wird.

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Edin Džeko beendet Nationalteam-Karriere – letztes Spiel gegen Schweden

Edin Džeko applaudiert im Flutlicht eines Stadions den Fans nach einem Länderspiel

Eine der grössten Karrieren des bosnischen Fussballs geht zu Ende. Edin Džeko hat am Donnerstag seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina angekündigt. Der 40-jährige Stürmer des FC Schalke 04 wird am 2. Oktober gegen Schweden ein letztes Mal für sein Heimatland auflaufen. Auf Clubebene setzt der Rekordnationalspieler seine Karriere dagegen fort. Džeko verabschiedet sich nach fast zwei Jahrzehnten aus der Nationalmannschaft. Seit seinem Debüt im Jahr 2007 entwickelte sich der Mittelstürmer zum Gesicht des bosnischen Fussballs und zum erfolgreichsten Torjäger seines Landes.

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Lausanne-Sport holt 1,95-Meter-Verteidiger Kinkoué – Vertrag bis 2029

Fussballspieler in blau-weisser Trainingskleidung mit Ball auf dem Rasen eines Stadions

Lausanne-Sport verstärkt seine Defensive mit Étienne Youté Kinkoué. Der 24-jährige französische Innenverteidiger unterschreibt beim Super-League-Club einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Kinkoué spielte zuletzt in der Ligue 1 für Le Havre und trifft in Lausanne auf einen alten Bekannten: Unter dem heutigen LS-Trainer Luka Elsner gelang ihm einst der Durchbruch im Profifussball. Mit einer Körpergrösse von 1,95 Metern bringt Kinkoué nicht nur physische Präsenz, sondern auch Erfahrung aus einer europäischen Topliga mit. In Lausanne wird er künftig mit der Rückennummer 4 auflaufen.

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Théo Rochette vor nächstem NHL-Test – Schweizer kämpft bei Detroit um seine Chance

Eishockeyhandschuhe, Schläger und Puck am Rand einer Eisfläche während eines Trainings

Für Théo Rochette beginnt in wenigen Tagen die nächste entscheidende Phase seines NHL-Abenteuers. Die Detroit Red Wings haben den 24-jährigen Schweizer Center für ihr Prospect Tournament vom 12. bis 15. September aufgeboten. Nach seinem Wechsel vom Lausanne HC nach Nordamerika erhält Rochette dort die nächste Gelegenheit, sich für einen Platz im weiteren Vorbereitungskader zu empfehlen. Detroit tritt beim Turnier mit insgesamt 24 Spielern an. Gegner sind die Nachwuchsteams der Dallas Stars, Pittsburgh Penguins und Columbus Blue Jackets. Gespielt wird im BELFOR Training Center innerhalb der Little Caesars Arena.

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EHC Kloten bangt um Brandon Gignac (28) – Saisonstart des Topcenters fraglich

Eishockeyhandschuhe und Puck am Rand einer leeren Eisfläche

Der EHC Kloten muss kurz vor dem Start der neuen National-League-Saison um Brandon Gignac bangen. Der 28-jährige kanadische Center fällt derzeit verletzt aus und könnte auch den Meisterschaftsauftakt am 15. September bei den Rapperswil-Jona Lakers verpassen. Für Kloten wäre ein längerer Ausfall des spielstarken Imports ein empfindlicher Rückschlag. Gignac gehört zu den wichtigsten Offensivspielern im Kader der Flughafenstädter. Aktuell ist allerdings noch offen, wann er wieder vollständig ins Mannschaftstraining zurückkehren und für Spiele eingesetzt werden kann.

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FC Luzern leiht Ronaldo Dantas (21) an Stade Lausanne-Ouchy aus

Fussball am Spielfeldrand eines Schweizer Fussballstadions

Ronaldo Dantas Fernandes verlässt den FC Luzern erneut auf Leihbasis. Der 21-jährige Mittelfeldspieler wechselt für den Rest der Saison 2026/27 zu Stade Lausanne-Ouchy in die Challenge League. Erst in diesem Sommer war Dantas nach einer erfolgreichen Leihsaison beim FC Vaduz zum FCL zurückgekehrt. Langfristig planen die Luzerner weiterhin mit ihm: Sein Vertrag wurde im Juli bis Sommer 2029 verlängert. Für Dantas steht damit erneut regelmässige Spielpraxis im Vordergrund. Beim FC Luzern konnte sich der technisch starke Mittelfeldspieler nach seiner Rückkehr bislang keinen festen Platz in der Mannschaft erarbeiten.

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Manzambi vor Xhaka und Ndoye – das sind die teuersten Schweizer Fussballer aller Zeiten

Transfervertrag, Fussball und Schweizer Trikot vor einem Fussballstadion

Johan Manzambi ist seit diesem Sommer der teuerste Schweizer Fussballer der Geschichte. Aston Villa investierte für den 20-jährigen Nationalspieler inklusive möglicher Bonuszahlungen umgerechnet bis zu rund 65,8 Millionen Franken. Damit verdrängt Manzambi Granit Xhaka deutlich von der Spitze. Auch Dan Ndoye und Ardon Jashari gehören inzwischen zur Schweizer Millionen-Elite. Die Ablösesummen zeigen, wie stark der internationale Marktwert von Schweizer Spielern gestiegen ist. Gleich mehrere Nationalspieler wechselten in den vergangenen Jahren für zweistellige Millionenbeträge zu europäischen Topclubs. Die nachfolgenden Beträge sind auf Basis des aktuellen Wechselkurses in Schweizer Franken umgerechnet und gerundet.

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Schweiz oder Italien? – Nati-Talent Alessandro Romano steht vor grosser Entscheidung

Fussballspieler hält im Stadiontunnel ein Schweizer und ein italienisches Nationaltrikot

Die Schweiz und Italien kämpfen um eines der spannendsten jungen Mittelfeldtalente der Serie A. Alessandro Romano ist 20 Jahre alt, in Winterthur geboren, besitzt beide Staatsbürgerschaften und hat seine gesamte bisherige Nationalmannschaftskarriere für die Schweiz absolviert. Nun steht der Cagliari-Profi vor einer schwierigen Entscheidung: Murat Yakin und Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini wollen ihn für ihre A-Nationalmannschaften gewinnen. Entschieden ist entgegen anderslautenden Berichten aus Italien noch nichts. Romano bestätigte selbst, dass er seine Wahl getroffen haben könnte, diese aber vorerst für sich behält. Entscheidend dürften die bevorstehenden Aufgebote für die Nations League werden.

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Devils rüsten auf – Hischier und Meier bekommen 56-Punkte-Stürmer Evangelista

Eishockeyspieler betritt vor einem NHL-Spiel das Eis einer grossen Arena

Die New Jersey Devils verstärken ihre Offensive kurz vor Beginn der neuen NHL-Saison prominent. Luke Evangelista wechselt von den Nashville Predators nach New Jersey. Der 24-jährige Flügelstürmer erzielte in der vergangenen Saison starke 56 Skorerpunkte. Damit erhalten die Schweizer Nico Hischier und Timo Meier einen weiteren gefährlichen Offensivspieler an ihre Seite. Für Evangelista geben die Devils gleich zwei wertvolle Draftrechte ab. Nashville erhält einen bedingten Erstrunden-Pick sowie einen Zweitrunden-Pick im NHL-Draft 2028.

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NBA greift hart durch: Clippers müssen 30 Millionen Dollar zahlen – fünf Draftpicks weg

Basketball und Unterlagen am Spielfeldrand einer leeren Basketballarena

Die NBA verhängt eine der härtesten Strafen der jüngeren Ligageschichte gegen die Los Angeles Clippers. Wegen unerlaubter Umgehung der Gehaltsobergrenze muss die Franchise 30 Millionen Dollar Busse bezahlen und verliert fünf Erstrunden-Draftpicks. Auch Superstar Kawhi Leonard wird mit 700'000 Dollar gebüsst. Betroffen ist damit auch der Club des Schweizer Centers Yanic Konan Niederhäuser – gegen ihn selbst richten sich die Vorwürfe allerdings nicht. Der Entscheid ist das Ergebnis einer fast einjährigen unabhängigen Untersuchung. Nach Angaben der NBA fanden die Ermittler ein Muster mehrerer schwerwiegender Verstösse gegen die Regeln zur Spielerentschädigung.

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US Open: Sabalenka überrollt Iatcenko – Ann Li dreht Krimi gegen Vekic

Tennisspielerin bei einem Schlag auf dem Hartplatz eines grossen Tennisstadions in New York

Aryna Sabalenka hat bei den US Open ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz geschickt. Die Weltranglistenerste bezwang Qualifikantin Polina Iatcenko in nur 54 Minuten mit 6:1 und 6:1 und steht souverän in der dritten Runde. Deutlich dramatischer verlief der Abend für Ann Li: Die Amerikanerin kämpfte sich gegen Donna Vekic nach verlorenem ersten Satz zurück und gewann in drei Durchgängen. Sabalenka bleibt damit in New York das Mass der Dinge. Die zweifache Titelverteidigerin hat inzwischen 15 US-Open-Partien in Serie gewonnen und setzt ihre beeindruckende Erfolgsserie in Flushing Meadows fort.

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US Open: Alcaraz dreht Fehlstart – Zheng sorgt für nächste Überraschung

Carlos Alcaraz hat bei den US Open einen heiklen Moment eindrucksvoll gemeistert. Der Titelverteidiger verlor gegen Jaime Faria überraschend den ersten Satz, reagierte danach aber mit drei starken Durchgängen und gewann 4:6, 6:0, 6:3 und 6:2. Für eine weitere bemerkenswerte Geschichte sorgte der Amerikaner Michael Zheng, der Fabian Marozsan glatt in drei Sätzen bezwang. Gerade bei Alcaraz war die Reaktion besonders interessant. Nach seiner langen Verletzungspause hatte der Spanier seine Auftaktpartie noch ohne Satzverlust gewonnen. Gegen Faria wurde er nun erstmals ernsthaft gefordert.

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US Open: Rublev überraschend raus – Shelton, Medvedev und Pegula weiter

Tennisschläger und Ball auf einem Hartplatz vor gut gefüllten Zuschauerrängen

Bei den US Open in New York hat der Mittwoch mehrere wichtige Entscheidungen gebracht. Andrey Rublev ist überraschend bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Daniel Mérida bezwang den gesetzten Russen in vier Sätzen. Ben Shelton setzte sich dagegen in einem hochklassigen Duell gegen Hubert Hurkacz durch, während Daniil Medvedev und Jessica Pegula souverän die dritte Runde erreichten. Damit lichtet sich das Feld in Flushing Meadows weiter. Gerade bei den Männern hat es bereits mehrere prominente Spieler früh erwischt – und für einige verbliebene Titelanwärter öffnet sich der Turnierbaum zunehmend.

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Eishockey-Testspiele: Ambrì zerlegt Kloten – Bern und Olten ebenfalls stark

Eishockey-Puck und Schläger auf zerkratztem Eis in einer Schweizer Eishalle

Die Vorbereitung der Schweizer Eishockeyclubs geht in die entscheidende Phase. Am Mittwoch setzte Ambrì-Piotta mit einem klaren 5:1 gegen den EHC Kloten ein Ausrufezeichen. Bereits am Dienstag überzeugte der SC Bern beim 6:1 gegen die Augsburger Panther, während der EHC Olten das Swiss-League-Duell in Basel mit 3:1 gewann. Die GCK Lions fertigten die Bellinzona Snakes mit 6:2 ab. Weniger als zwei Wochen vor dem Start der National League werden die Testspiele zunehmend zur Standortbestimmung. Mehrere Teams präsentieren sich bereits in guter Form.

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Servette schafft es in die Champions League – 3:0 gegen Sparta Prag

Jubelnde Fussballerinnen von Servette Chênois nach einem wichtigen Europacup-Spiel

Servette Chênois Féminin steht in der Champions League. Die Schweizer Meisterinnen drehten die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel gegen Sparta Prag mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg und qualifizierten sich damit für die Ligaphase der UEFA Women’s Champions League. Magdalena Sobal traf doppelt, Gloria Marinelli erzielte das zwischenzeitliche 2:0. Für die Genferinnen ist es ein besonderer Erfolg: Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte erreichen sie das Hauptfeld der Königsklasse. 2021/22 war Servette bereits in der damaligen Gruppenphase vertreten. In der seitdem reformierten Ligaphase ist der Club nun erstmals dabei.

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Super League: GC überrascht St. Gallen – Luzern siegt in letzter Minute

Fussball am Spielfeldrand in einem Flutlichtstadion vor einem Super-League-Spiel

Der Mittwochabend in der Super League bringt den Grasshoppers den ersten Saisonsieg, dem FC Luzern einen dramatischen Erfolg in der Nachspielzeit und in Thun eine Nullnummer. GC schlägt den FC St. Gallen überraschend mit 2:0, Luzern bezwingt Aufsteiger Vaduz dank eines ganz späten Treffers mit 2:1. Der FC Thun und Lausanne-Sport trennen sich 0:0. Damit verschiebt sich das Bild im Mittelfeld der Tabelle deutlich. Luzern springt mit nun acht Punkten auf Rang vier, während GC mit seinem ersten Vollerfolg den letzten Tabellenplatz verlässt.

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FIS erlaubt Rückkehr – Russen und Belarussen dürfen wieder im Weltcup starten

Skier und Stöcke neben einer Rennpiste in einem alpinen Skigebiet

Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus dürfen ab der kommenden Saison 2026/27 wieder an Weltcuprennen des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes FIS teilnehmen. Der FIS-Rat hat bei seiner Sitzung in Thun den Weg für eine Rückkehr freigemacht. Die Teilnahme ist allerdings an strikte Bedingungen geknüpft: Die Sportler müssen neutral antreten, dürfen keine nationalen Symbole zeigen und sind ausschliesslich für Einzelwettbewerbe zugelassen. Damit vollzieht die FIS eine bedeutende Änderung ihrer bisherigen Haltung. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine waren Sportler aus Russland und Belarus mit wenigen Ausnahmen von den internationalen Wettbewerben unter dem Dach des Verbandes ausgeschlossen.

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