Nationalmannschaft

Nino Niederreiter (34) will nochmals angreifen – neuer NHL-Vertrag ist das grosse Ziel

Symbolbild eines Schweizer Eishockeyspielers beim Training auf dem Eis zur NHL-Saison von Nino Niederreiter

Nino Niederreiter denkt noch lange nicht ans Aufhören. Der Schweizer NHL-Routinier bereitet sich in seiner Heimat Chur auf die neue Saison mit den Winnipeg Jets vor und hat ein klares Ziel: Nach einem schwierigen Jahr mit Knieproblemen will er nochmals voll angreifen und sich für einen neuen Vertrag in der besten Eishockeyliga der Welt empfehlen. Eine baldige Rückkehr in die Schweiz steht für den bald 34-jährigen Bündner derzeit nicht im Vordergrund. «Die NHL hat Priorität», macht Niederreiter klar. Entscheidend sind für ihn allerdings zwei Faktoren: Der Körper muss mitspielen und die Freude am Eishockey muss erhalten bleiben.

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Théo Rochette vor nächstem NHL-Test – Schweizer kämpft bei Detroit um seine Chance

Eishockeyhandschuhe, Schläger und Puck am Rand einer Eisfläche während eines Trainings

Für Théo Rochette beginnt in wenigen Tagen die nächste entscheidende Phase seines NHL-Abenteuers. Die Detroit Red Wings haben den 24-jährigen Schweizer Center für ihr Prospect Tournament vom 12. bis 15. September aufgeboten. Nach seinem Wechsel vom Lausanne HC nach Nordamerika erhält Rochette dort die nächste Gelegenheit, sich für einen Platz im weiteren Vorbereitungskader zu empfehlen. Detroit tritt beim Turnier mit insgesamt 24 Spielern an. Gegner sind die Nachwuchsteams der Dallas Stars, Pittsburgh Penguins und Columbus Blue Jackets. Gespielt wird im BELFOR Training Center innerhalb der Little Caesars Arena.

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Noah Rod bleibt Genève-Servette bis 2030 treu

Eishockeyspieler mit der Nummer 96 auf dem Eis als Symbolbild für Noah Rod und Genève-Servette

Genève-Servette setzt langfristig auf seinen Captain: Noah Rod hat seinen Vertrag beim National-League-Club um drei weitere Saisons verlängert. Der 30-jährige Stürmer bleibt damit mindestens bis zum Ende der Saison 2029/30 bei den Genfern und setzt eine im modernen Profisport selten gewordene Geschichte der Vereinstreue fort. Rod spielt seit Beginn seiner Karriere in der höchsten Schweizer Liga für Genève-Servette. Bereits in der Saison 2013/14 gab er als 17-Jähriger sein Debüt für die erste Mannschaft. Mehr als ein Jahrzehnt später gehört der Schweizer zu den prägenden Figuren des Clubs. Seit 2018 trägt Rod zudem das «C» als Captain. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung schafft der GSHC nun frühzeitig Klarheit über die Zukunft eines seiner wichtigsten Führungsspieler.

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Genoni bleibt beim EV Zug – Vertrag bis 2030 verlängert

Leonardo Genoni im Torhüterdress des EV Zug auf dem Eis

Leonardo Genoni setzt seine aussergewöhnliche Karriere beim EV Zug fort. Der Schweizer Nationaltorhüter hat seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig um drei Jahre verlängert und bleibt den Zugern damit bis zum Ende der Saison 2029/30 erhalten. Für den EVZ ist die langfristige Bindung des Routiniers ein starkes Zeichen – und für Genoni könnte bereits in wenigen Wochen der nächste historische Meilenstein folgen. Der EV Zug gab die Vertragsverlängerung am Donnerstag bekannt. Genoni steht seit 2019 bei den Zentralschweizern im Tor und gehörte zu den wichtigsten Leistungsträgern der Meistermannschaften von 2021 und 2022.

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Machtwechsel im Schweizer Eishockey: Marc Lüthi übernimmt

Schweizer Eishockeyarena mit Fans und roten Schweizer Fahnen auf den Rängen

Das Schweizer Eishockey hat einen neuen starken Mann: Marc Lüthi ist am Donnerstag zum Präsidenten der Swiss Ice Hockey Federation gewählt worden. Der 65-jährige Berner übernimmt den Verband nach turbulenten Monaten und folgt auf Urs Kessler. Lüthi bringt jahrzehntelange Erfahrung aus dem Spitzeneishockey mit – gleichzeitig wartet auf den langjährigen SCB-Chef eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Wahl erfolgte am Donnerstag, 27. August 2026, an einer ausserordentlichen Generalversammlung der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF). Lüthi war der einzige Kandidat. Die Delegierten wählten ihn in den Verwaltungsrat und bestätigten ihn anschliessend als neuen Verwaltungsratspräsidenten. Seine Kandidatur hatte sich bereits seit Juni abgezeichnet. National League und Swiss League hatten sich darauf verständigt, den früheren CEO des SC Bern für das Amt vorzuschlagen.

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Patrick Fischer (50) bricht sein Schweigen – Comeback bleibt offen

Schweizer Eishockeyfans mit roten Fahnen in einer voll besetzten Arena

Vier Monate nach seiner Freistellung als Schweizer Eishockey-Nationaltrainer spricht Patrick Fischer ausführlich über das turbulente Ende seiner Amtszeit. Der 50-Jährige übernimmt Verantwortung für seinen Fehler rund um ein gefälschtes Covid-Zertifikat, blickt aber gleichzeitig nach vorne. Ob er jemals wieder als Trainer an einer Bande stehen wird, lässt Fischer offen. Sicher ist dagegen: Mit einem neuen Projekt beginnt für ihn bereits das nächste Kapitel. Mehr als zehn Jahre hatte Patrick Fischer das Schweizer Nationalteam geprägt. Ursprünglich sollte seine Amtszeit nach der Heim-WM 2026 enden und Jan Cadieux übernehmen. Doch dazu kam es nicht mehr. Am 15. April stellte Swiss Ice Hockey Fischer mit sofortiger Wirkung frei.

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SCL Tigers geben Niclas Rentsch ersten Profivertrag und binden ihn bis Saison 2028/29

Die SCL Tigers haben den Ausbildungsvertrag von Niclas Rentsch in einen National-League-Vertrag umgewandelt. Der 18-jährige Stürmer aus dem Nachwuchs der SCL Young Tigers unterschreibt bis zum Ende der Saison 2028/29. Niclas Rentsch durchlief die Nachwuchsabteilung der SCL Young Tigers und erhält mit der Vertragsunterzeichnung seinen ersten Profivertrag. Der in Langnau aufgewachsene Stürmer absolvierte im Sommer die Vorbereitung mit der ersten Mannschaft der SCL Tigers.

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Schweizer Nati vor der Nations League – diese sechs Spiele stehen als Nächstes an

Spieler der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft stehen während eines Länderspiels auf dem Rasen.

Nach der Weltmeisterschaft richtet sich der Blick der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft bereits auf die nächsten Pflichtspiele. Ende September beginnt für die Schweiz die neue Kampagne in der UEFA Nations League. Innerhalb von weniger als zwei Monaten stehen gleich sechs Partien gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien auf dem Programm. Die ersten beiden Begegnungen werden auswärts ausgetragen, danach folgen zwei Heimspiele in Luzern.

Die nächste Partie der Schweizer A-Nationalmannschaft findet am Samstag, 26. September 2026, statt. Um 20.45 Uhr trifft die Schweiz im Todor-Proeski-Stadion in Skopje auf Nordmazedonien. Nur drei Tage später wartet bereits die nächste Aufgabe: Am Dienstag, 29. September, spielt die Nati um 20.45 Uhr im Hampden Park gegen Schottland.

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Breel Embolo (29) wechselt zu Atlanta United – neues Kapitel für den Nati-Stürmer

Schweizer Nationalspieler Breel Embolo applaudiert nach einem Fussballspiel im Stadion.

Breel Embolo schlägt ein neues Kapitel seiner Karriere auf. Der 29-jährige Schweizer Nationalstürmer wechselt von Stade Rennes in die Major League Soccer zu Atlanta United. Der US-Klub bestätigte den Transfer am Sonntag. Embolo unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2029/30 und erhält bei Atlanta den Status eines «Designated Player».

Damit endet für Embolo vorerst eine zehnjährige Karriere in den grossen europäischen Ligen. Nach seinem Durchbruch beim FC Basel spielte der kräftige Mittelstürmer für Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und die AS Monaco, ehe er 2025 innerhalb Frankreichs zu Stade Rennes wechselte.

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Audrey Werro im Sportpanorama: Vom Naturtalent zur weltbesten 800-Meter-Läuferin

Nach der Sternstunde in Birmingham ist Europameisterin Audrey Werro bei Rainer Maria Salzgeber im „Sportpanorama“ zu Gast. Ausserdem: Neustart in der Formel 1, doppelte Hauptprobe im Mountainbike, Abgänge im Eishockey-Nationalteam und eine unverhoffte Olympiapremiere im Eiskunstlaufen. Das Naturtalent aus dem Kanton Freiburg ist 2026 zur weltbesten Mittelstreckenläuferin über 800 Meter aufgestiegen. Nach dem ersten grossen Titel ihrer Karriere ist Audrey Werro zum ersten Mal zu Besuch im „Sportpanorama“.

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Fünf Olympia-Heldinnen verabschieden sich aus der Schweizer Frauen-Nati

Die Schweizer Eishockey-Frauen feierten in Milano Cortina mit dem Gewinn der Bronzemedaille einen historischen Erfolg. Nur wenige Monate später steht das Nationalteam vor einem grossen personellen Umbruch: Insgesamt sechs Spielerinnen haben ihren Rücktritt aus der Nati erklärt. Fünf davon – Lara Christen, Shannon Sigrist, Lena-Marie Lutz, Kaleigh Quennec und Lisa Rüedi – gehörten zum erfolgreichen Olympiakader. Hinzu kommt Emma Ingold, die in Milano Cortina nicht im Aufgebot stand. Der 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen Schweden gehörte zu den emotionalsten Schweizer Momenten der Olympischen Winterspiele 2026. Alina Müller erzielte 51 Sekunden vor dem Ende der Overtime das entscheidende Tor und sicherte der Schweiz die zweite olympische Medaille im Frauen-Eishockey nach 2014. Für fünf Mitglieder dieses erfolgreichen Teams war die Bronzepartie zugleich eines der letzten Kapitel im Nationaldress. Die Verteidigerinnen Lara Christen und Shannon Sigrist sowie die Stürmerinnen Lena-Marie Lutz, Kaleigh Quennec und Lisa Rüedi haben ihren Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt. Alle fünf waren in sämtlichen sieben Schweizer Olympia-Partien zum Einsatz gekommen.

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Fussball, Eishockey oder Ski: Was begeistert die Schweiz am meisten?

Fussballspiel am Abend in einem Stadion mit intensiver Zweikampfszene vor vollen Rängen.

Fussball füllt die grössten Stadien, Eishockey erzeugt eine Intensität, die weit über die Hallen hinausreicht, und wenn die Schweizer Ski-Elite in Wengen um Hundertstelsekunden kämpft, sitzt ein erheblicher Teil des Landes vor dem Fernseher. Gleichzeitig bewegen sich Millionen Schweizerinnen und Schweizer selbst lieber auf Wanderwegen, Velos oder Skipisten als auf einem Fussballplatz. Welche Sportart begeistert die Schweiz also tatsächlich am meisten? Die aktuellen Zahlen liefern eine überraschend klare Antwort – allerdings nur, wenn man Zuschauer, Aktive, Medienreichweite und kulturelle Bedeutung gemeinsam betrachtet.

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National League 26/27: Fribourg ist der Gejagte – Bern, Lugano und Co. rüsten auf

Gottéron feiert mit einem Meisterpokal vor voll besetzten Zuschauerrängen.

Am 15. September beginnt die neue Saison der National League – und diesmal führt kein Weg an Fribourg-Gottéron vorbei. Nach 46 Jahren des Wartens haben die Drachen erstmals den Schweizer Meistertitel gewonnen. Nun beginnt die schwierigere Aufgabe: den Platz an der Spitze zu verteidigen. Doch Bern rüstet auf, Lugano baut kräftig um, die ZSC Lions starten mit einem prominenten neuen Trainer und auch in Genf beginnt eine neue Ära. Gleichzeitig kommt die Liga aus einem Eishockey-Frühling, wie ihn die Schweiz lange nicht erlebt hat.

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Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft – Stolz des Schweizer Eissports

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, auch als Nati bekannt, zählt seit vielen Jahren zu den stärksten Teams Europas und gehört regelmässig zur erweiterten Weltspitze. Mit Leidenschaft, einer ausgezeichneten Nachwuchsarbeit und zahlreichen Spielern aus der NHL und der National League begeistert sie die Fans weit über die Landesgrenzen hinaus.

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