Finanzen

Schweizer Firmen schlagen Alarm – vielen Lernenden fehlen wichtige Grundkompetenzen

Lernender mit Ausbildner bei einer gemeinsamen Aufgabe am Schreibtisch

Schweizer Ausbildungsbetriebe stellen bei immer mehr Lernenden Lücken in grundlegenden Fähigkeiten fest. Besonders beim Schreiben und in der Mathematik fällt das Urteil kritisch aus. Eine neue Umfrage unter 2'929 Ausbildungsverantwortlichen zeigt zudem: Viele Firmen beobachten seit fünf bis zehn Jahren eine Verschlechterung – und müssen inzwischen zusätzliche Zeit und Geld in die Förderung ihrer Lernenden investieren. Die Untersuchung wurde gemeinsam von economiesuisse, dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Gewerbeverband durchgeführt. Befragt wurden Verantwortliche, die Lernende direkt betreuen oder für deren Ausbildung zuständig sind. Die Ergebnisse zeigen ein Problem, das inzwischen auch Auswirkungen auf die Bereitschaft der Unternehmen hat, Lehrstellen anzubieten.

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Flughafen Zürich erzielt 2026 Rekordhalbjahr und steigert Passagieraufkommen deutlich

Die Nachfrage nach Flugreisen blieb im ersten Halbjahr 2026 hoch. Gestützt auf das höhere Passagieraufkommen steigerte die Flughafen Zürich AG Ertrag und Betriebsergebnis. Trotz höherer Abschreibungen und Finanzaufwendungen erhöhte sich das Konzernergebnis leicht. Gleichzeitig investiert das Unternehmen weiter in die Entwicklung des Standorts Zürich und konnte im internationalen Flughafengeschäft den Betrieb des Noida International Airport in Indien aufnehmen.

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Investis steigert operativen Gewinn und stärkt Portfolio im Schweizer Immobilienmarkt

«Der Schweizer Wohnimmobilienmarkt bleibt von einer robusten Nachfrage und einem strukturellen Angebotsengpass geprägt, insbesondere in der Genferseeregion. Auch im ersten Halbjahr 2026 hat sich dieses Marktumfeld für Investis als äusserst vorteilhaft erwiesen. Dank unserer konsequenten Fokussierung auf Wohnliegenschaften sowie eines disziplinierten Asset Managements konnten wir unsere Marktposition weiter ausbauen, ein starkes operatives Ergebnis erzielen und unsere Bilanz weiter stärken. Die hohe Qualität des Immobilienportfolios, kontinuierliche Renovationen sowie der langfristige Anlagehorizont bilden die Grundlage für eine nachhaltige Wertschaffung.

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Alpiq treibt Speicherstrategie voran und baut BESS-Portfolio in Europa deutlich aus

Alpiq hat die Umsetzung ihrer auf Flexibilität, Speicher und kundenorientierte Energielösungen ausgerichteten Strategie fortgesetzt. Bis Ende Juni wuchs das gesicherte BESS-Portfolio europaweit auf mehr als 1000 MW an, davon 130 MW in Betrieb und 225 MW im Bau. Meilensteine waren die Integration der sich in Betrieb befindlichen 100-MW-Anlage Cheviré in Frankreich, die Sicherung der Netzanschlusskapazität für das 300-MW-Projekt Niedergösgen sowie der Erwerb des 535-MW-Pumpspeicher-Projekts Navaleo in Spanien, die erste bedeutende Investition in Wasserkraft von Alpiq ausserhalb der Schweiz.

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Rickenbach senkt Strompreise 2027 deutlich und setzt auf europäische Wasserkraft

Gestützt auf die Stromversorgungsverordnung (StromVV) informieren wir Sie hiermit fristgerecht über die neuen Strompreise ab 1. Januar 2027. Das Tarifblatt mit sämtlichen Positionen ist zudem im Online-Schalter der Homepage abgebildet. Für Haushaltskunden ist im Endpreis eine Stromsenkung von 5,9 bis 6,9 Rp/kWh vorgesehen. Gross- und Gewerbekunden werden im Durchschnitt zwischen 6 und 7 Rp/kWh weniger bezahlen. Auch für Bezügerinnen und Bezüger von Baustrom ist eine Reduktion von rund 7 Rp/kWh vorgesehen.

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SBB steigert Gewinn im ersten Halbjahr 2026 und setzt auf Verlässlichkeit und Innovation

Mehr Reisende, hohe Pünktlichkeit und ein deutlich verbessertes Ergebnis: Die SBB schaut auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 zurück. Gleichzeitig richtet sie den Blick nach vorne. Verwaltungsratspräsident André Wyss setzt dabei drei Prioritäten: Verlässlichkeit, Innovation und finanzielle Handlungsfähigkeit. Die SBB steht heute auf einer soliden Basis. Das erste Halbjahr 2026 zeigt die operative Stärke der Bahn mit anhaltend steigender Nachfrage, hoher Pünktlichkeit und einem deutlich verbesserten finanziellen Ergebnis. Auch verläuft die Neuausrichtung des Güterverkehrs planmässig, mit einem erstmals seit vielen Jahren wieder ausgeglichenen Ergebnis. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Mobilität weiter, der Rückstand beim Substanzerhalt wächst und hohe Investitionen in Infrastruktur, Rollmaterial und Digitalisierung stehen an.

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Batteriespeicher in Deutschland: Alpiq erweitert Energieportfolio mit 103,5-MW-Anlage

Alpiq tätigt eine weitere strategische Investition in flexible Energieinfrastruktur: Das Schweizer Energieunternehmen erwirbt von ECO STOR einen der grössten, operativen Batterieenergiespeicher (BESS) Deutschlands. Die 103,5-MW-Anlage in Bollingstedt im Bundesland Schleswig-Holstein wurde vom deutsch-norwegischen Unternehmen realisiert und 2025 in Betrieb genommen. Die Akquisition ergänzt das Flexibilitätsportfolio und die BESS-Projektpipeline von Alpiq ideal. Mit der Übernahme des BESS Bollingstedt setzt Alpiq die Wachstumsstrategie konsequent fort. Sie erweitert ihr Infrastruktur-Portfolio um ihren ersten operativen Grossspeicher in Deutschland, einem der wichtigsten europäischen Märkte für Flexibilitätslösungen. Bereits 2024 hatte Alpiq mit einem 100-MW-Batterieprojekt in Frankreich ihre Position im europäischen Speichermarkt ausgebaut. Die Anlage in Schleswig-Holstein ist seit Juni 2025 in Betrieb und gilt mit 103,5 MW Leistung und 238 MWh Speicherkapazität als einer der grössten Batteriespeicher im Lande. Über die finanziellen Bedingungen der Transaktion haben Alpiq und ECO STOR Stillschweigen vereinbart.

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SCL Tigers mit 240'696 Franken Verlust – Saisonkartenverkauf entwickelt sich positiv

Die SCL Tigers AG weist für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Verlust von CHF 240'696 aus. An der Generalversammlung vom 22. August 2026 wurde zudem Emanuel Jakob neu in den Verwaltungsrat gewählt. Verwaltungsratspräsident Peter Jakob begrüsste die anwesenden Aktionäre zur Generalversammlung der SCL Tigers AG. Sämtliche Traktanden wurden genehmigt. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Emanuel Jakob, operativer Leiter von Jakob Rope Systems.

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Diese Berufe haben in der Schweiz 2026 die besten Zukunftschancen

Berufstätige aus unterschiedlichen Fachrichtungen arbeiten gemeinsam an einem Projekt in einem modernen Büro.

Hoher Lohn allein macht noch keinen erfolgreichen Beruf. Wer 2026 in der Schweiz besonders gute Karrierechancen sucht, muss mehrere Faktoren gleichzeitig betrachten: Wie stark suchen Unternehmen nach Fachkräften? Wie sicher ist die Beschäftigung? Welche Löhne sind möglich? Wie gross ist das Risiko, dass Automatisierung und künstliche Intelligenz Tätigkeiten verändern? Die aktuellen Daten zeigen dabei ein überraschend klares Bild: Gesundheit, Bau, technische Fachberufe und Elektroberufe gehören derzeit zu den stärksten Berufsfeldern – während ausgerechnet klassische Büro- und Teile der Informatikberufe unter deutlich grösseren Druck geraten.

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Mobile Zahlungen erstmals im Laden vorn – doch die Schweiz hält am Bargeld weiterhin fest

Wie hat sich die Bargeld-Abstimmung auf die Bezahlvorlieben der Schweizer Bevölkerung ausgewirkt? Der „Swiss Payment Monitor 2/2026“ von HSG und ZHAW zeigt: Mobiles Bezahlen ist in Ladengeschäften aktuell beliebter als Bargeld und Debitkarte. Gleichzeitig lehnt eine Mehrheit die Abschaffung des Bargelds ab. In der Schweiz wird am häufigsten mit mobilen Geräten wie Mobiltelefon, Tablet oder Smartwatch bezahlt, und dieser Vorsprung wächst weiter. KI-Assistenten werden zwar als Beratung akzeptiert, die Entscheidung über die Zahlung möchten die meisten jedoch weiterhin selbst treffen. Mit Blick auf die Anzahl aller Transaktionen im Gesamtmarkt bedeutet das im Vergleich zur Erhebung vor sechs Monaten:

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Emmi wächst mit Innovationen, Premium-Produkten und Fokus auf bewusste Ernährung

Die Emmi Gruppe blickt auf ein erfolgreiches 1. Halbjahr 2026 zurück. Das organische Wachstum von 3.6 % war vollständig volumengetrieben und regional breit abgestützt. Der Umsatz stieg auf CHF 2.32 Milliarden, das Betriebsergebnis (EBIT) auf CHF 152.3 Millionen (+4.8 %). Gleichzeitig verbesserten sich Profitabilität, Kapitalrendite und Cash Conversion. Mit nutrition+ hat sich eine weitere Wachstumsplattform erfolgreich etabliert. Emmi Desserts erreichte einen wichtigen Meilenstein: Die Integration ist weitgehend abgeschlossen und der Fokus richtet sich verstärkt auf Synergien und die weitere Skalierung der Plattform. Innovationen wie Emmi Matcha Latte und Produkte der Plattform nutrition+ mit Fokus auf Gesundheit und Funktionalität leisteten wichtige Wachstumsimpulse.

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Markus Schawalder verlässt Migros Bank: Wechsel in Leitung des Privatkundengeschäfts

Markus Schawalder, Leiter Privatkunden und Mitglied der Geschäftsleitung der Migros Bank, hat sich entschieden, die Bank zu verlassen, um eine neue berufliche Herausforderung anzutreten. Markus Schawalder übernahm 2021 die Gesamtführung des Bereiches Private Kunden und steuerte in dieser Funktion eines der Kerngeschäfte der Bank in einem sich stark digitalisierenden Marktumfeld.

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Neue Regeln für Solarstrom ab 2027: Einspeisezeitpunkt bestimmt die Vergütung

Ab dem 1. Januar 2027 gelten in der Schweiz neue Regeln für die Vergütung von Solarstrom, sofern keine andere Vergütung vereinbart wurde. Für Betreiber von Photovoltaikanlagen bedeutet dies: Die Vergütung richtet sich nach dem aktuellen Wert des Stroms am Markt. Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) informiert über die Änderungen und stellt der Branche eine aktualisierte Umsetzungshilfe zur Verfügung. Immer mehr Haushalte und Unternehmen produzieren mit Photovoltaikanlagen eigenen Strom. Wer den produzierten Strom nicht selbst verbraucht, kann diesen ins öffentliche Netz einspeisen und erhält dafür eine Vergütung. Allerdings wird an sonnigen Tagen in der Mittagszeit zunehmend mehr Strom produziert, als benötigt wird. Die neuen gesetzlichen Vorgaben tragen dieser Entwicklung Rechnung und schaffen Anreize für einen marktnahen Umgang mit selbst produziertem Strom.

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Wenn das Geld nicht bis Monatsende reicht: Finanzwissen schützt vor frühen Schulden

Das erste Sackgeld, der Lohn aus der Lehre und schliesslich die eigene Wohnung: Mit jedem Schritt wächst die finanzielle Freiheit. Gleichzeitig werden Entscheidungen komplizierter. Rechnungen, Abonnements und digitale Käufe können sich rasch summieren. Wer den Umgang mit Geld früh übt, ist auf diese Verantwortung besser vorbereitet. Finanzkompetenz entsteht nicht durch einen einzigen Vortrag. Kinder und Jugendliche müssen planen, vergleichen, warten und auch einmal eine kleine Fehlentscheidung treffen dürfen. Ebenso wichtig ist ein offener Umgang mit Geld. Schulden sind kein persönliches Versagen. Sie können durch Konsumfehler entstehen, aber ebenso durch ein knappes Einkommen, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder eine schwierige familiäre Situation.

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Traumjob Influencer? Zwischen kreativer Freiheit, Geschäftsrisiko und Dauerpräsenz

Reisen, Produkte testen, Videos drehen und damit Geld verdienen: Der Beruf des Influencers wirkt wie die moderne Version eines Traumjobs. Erfolgreiche Content Creator können tatsächlich selbstbestimmt arbeiten, eigene Ideen verwirklichen und ein beachtliches Einkommen erzielen. Hinter den fertigen Beiträgen steckt jedoch weit mehr Arbeit, als auf dem Bildschirm sichtbar wird. Influencer zu sein bedeutet, eine Medienmarke und häufig ein kleines Unternehmen zu führen. Kreativität gehört dazu. Ebenso wichtig sind Strategie, Verhandlungsgeschick, Buchhaltung, Werberecht, Ausdauer und ein vernünftiger Umgang mit öffentlicher Aufmerksamkeit. Ein realistischer Blick zeigt, für wen dieser Beruf passen kann und welche Risiken leicht unterschätzt werden.

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Bauversicherungen in der Schweiz: Welcher Schutz Bauherren wirklich absichert

Ein Wassereinbruch beschädigt den Rohbau. Die Baugrube verursacht Risse am Nachbarhaus. Oder ein Sturm zerstört bereits montierte Bauteile. Solche Ereignisse können ein Bauprojekt erheblich verteuern. Doch nicht jede Bauversicherung deckt dasselbe Risiko – und je nach Kanton gelten unterschiedliche Vorgaben. Wer neu baut, umbaut oder umfassend saniert, sollte den Versicherungsschutz deshalb vor Baubeginn klären. Besonders wichtig sind die Bauwesenversicherung, die Bauherrenhaftpflicht und die kantonal geregelte Gebäude- beziehungsweise Bauzeitversicherung. Welche weiteren Deckungen sinnvoll sind, hängt vom Projekt ab.

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V-ZUG verbessert Effizienz mit Automatisierung und investiert weiter in den Standort Zug

Die V-ZUG Gruppe steigert im ersten Halbjahr 2026 den Nettoerlös um 4.9 % auf CHF 284.5 Mio. und verbessert das Betriebsergebnis (EBIT) auf CHF 7.9 Mio. (Vorjahr: CHF 3.0 Mio.). Treiber dieser soliden Entwicklung in einem anhaltend volatilen Umfeld waren eine gute Geschäftsentwicklung im Heimmarkt Schweiz, insgesamt positive Impulse im internationalen Geschäft sowie die konsequente Umsetzung der geschärften Strategie, unterstützt durch die Initiativen «Simplify» und «Grow».

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Immer mehr Start-ups beteiligen Mitarbeiter mit Unternehmensanteilen am Geschäftserfolg

Immer mehr Start-ups setzen auf Mitarbeiterbeteiligungen, um im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte attraktiver zu werden. Laut einer Umfrage des Digitalverbands BITKOM beteiligen derzeit 36 Prozent der Start-ups in Deutschland ihre Beschäftigten am Unternehmen, weitere 41 Prozent können sich dies künftig vorstellen. Wie viele Mitarbeitende tatsächlich von einer Beteiligung profitieren, unterscheidet sich jedoch deutlich. Das zeigt eine Online-Befragung von 102 Tech-Start-ups, darunter 37 Unternehmen mit entsprechenden Beteiligungsmodellen.

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