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Herbstnebel in der Schweiz: Warum Flugzeuge länger warten müssen

KI-generiertes Symbolbild eines SWISS-Passagierflugzeugs am Flughafen Zürich an einem nebligen Herbstmorgen. Bodenfahrzeuge und Gepäckwagen sind auf dem nassen Vorfeld unterwegs, während der Kontrollturm im Nebel verschwindet.

Ein nebliger Novembermorgen kann den Betrieb an einem Schweizer Flughafen erheblich erschweren. Während Passagiere im Terminal auf ihren Abflug warten, arbeiten Fluglotsen, Piloten und Bodenpersonal unter besonderen Sicherheitsbedingungen. Moderne Technik ermöglicht zwar zahlreiche Starts und Landungen auch bei eingeschränkter Sicht. Die grössten Herausforderungen entstehen jedoch häufig durch die komplexen Abläufe auf den Pisten, Rollwegen und Vorfeldern. Besonders im Schweizer Mittelland können sich im Spätherbst dichte Nebelfelder bilden. Feuchte Luft kühlt in der Nacht ab, und am frühen Morgen sinkt die Sichtweite teilweise erheblich. Flugzeuge müssen dann grössere Sicherheitsabstände einhalten, während der Verkehr am Boden besonderen Verfahren unterliegt. Unter bestimmten Wetterbedingungen kommen Frost, vereiste Oberflächen und Enteisungsarbeiten hinzu. Der Flughafen Zürich verfügt über Instrumentenlandesysteme, spezielle Beleuchtungen und eine umfassende Wetterüberwachung. Trotzdem können Nebel und tiefe Wolken die Kapazität des Flughafens einschränken. Auch Basel, Bern und kleinere Schweizer Flugplätze sind betroffen, wobei die technischen Möglichkeiten unterschiedlich sind. Entscheidend bleibt überall die sichere Durchführung sämtlicher Flugbewegungen.

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North Carolina entdecken: Auf den Spuren von Nicholas Sparks zu neun romantischen Orten

Luft, die nach Salz riecht, Holzhäuser mit weisser Veranda, schnuckelige Kleinstädte und jede Menge Südstaatenromantik gepaart mit tragischen Schicksalen: Die Küste North Carolinas ist das Herzstück der Romane von Nicholas Sparks. Der Bestsellerautor lebt seit vielen Jahren im US-Bundesstaat und hat seiner Heimat mit Geschichten wie „The Notebook“ (deutscher Titel „Wie ein einziger Tag“) oder „The Longest Ride“ („Kein Ort ohne Dich“) ein literarisches Denkmal gesetzt. Im Februar 2027 kommt die Filmadaption seines neuesten Romans „Remain – Was von uns bleibt“, für den Sparks mit Regisseur M. Night Shyamalan zusammenarbeitete, in die deutschen Kinos. Wer sich in Sparks Welt hineinträumen möchte, findet dafür die perfekte Inspiration: eine Rundreise entlang der Küste North Carolinas, zu Romanschauplätzen und Drehorten, die sich in fünf bis sieben Tagen und zu jeder Jahreszeit erleben lässt.

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Flughafen Zürich: Wie viele Sicherheitskräfte schützen den Flughafen?

KI-generiertes Symbolbild einer Flughafensicherheitskontrolle mit Sicherheitspersonal, Gepäckscanner, Kontrollwannen und wartenden Passagieren.

Am Flughafen Zürich sorgen zahlreiche Sicherheitskräfte dafür, dass Reisende, Mitarbeitende und Flugzeuge geschützt sind. Eine frühere Erhebung nennt rund 1'500 Angehörige von Polizei und Sicherheitsdiensten, private Anbieter nicht eingerechnet. Heute verteilen sich die Aufgaben auf verschiedene spezialisierte Organisationen. Eine aktuelle Gesamtzahl sämtlicher Sicherheitskräfte für 2026 ist öffentlich nicht ausgewiesen. Die Arbeit reicht von Passagier- und Gepäckkontrollen über Grenzüberwachung und Polizeipatrouillen bis zum Schutz sensibler Zugänge. Die Kantonspolizei Zürich übernimmt die hoheitlichen Aufgaben und die Sicherheitskontrollen. Hinzu kommen private Sicherheitsunternehmen und die Flughafen Zürich AG, welche die Einhaltung der Sicherheitsvorgaben organisiert und überwacht. Besonders anspruchsvoll ist die Personalplanung. Jeden Tag wechseln sich zahlreiche Teams im Schichtbetrieb ab. Gleichzeitig entwickeln sich die Kontrollverfahren weiter: Seit Juni 2026 sind sämtliche 26 Linien im zentralen Sicherheitskontrollgebäude mit moderner CT-Technologie ausgerüstet. Sie unterstützt die Mitarbeitenden bei der Überprüfung des Handgepäcks.

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Sanitäre Anlagen auf Familienreisen: Ausstattung, Hygiene und Wickeln

Eine freie Toilette, ein brauchbarer Wickeltisch und ein erreichbares Waschbecken können den Verlauf einer Familienreise entscheidend erleichtern. Kleine Kinder brauchen unterwegs Unterstützung, vertraute Abläufe und Pausen, die sich ihrem Bedarf anpassen. Mit einer vorbereiteten Route und einer übersichtlich gepackten Tasche lassen sich viele schwierige Situationen vermeiden. Sanitäre Anlagen unterscheiden sich erheblich: An einer Raststätte stehen andere Einrichtungen bereit als in einem Regionalzug oder an einem kleinen Bahnhof. Auch eine ausgewiesene Toilette bietet nicht automatisch einen Wickeltisch oder genügend Platz für einen Kinderwagen. Deshalb lohnt es sich, die wichtigsten Stationen bereits vor der Abfahrt zu prüfen und eine Alternative einzuplanen.

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Vom Grossflughafen zum kleinen Flugplatz: So funktioniert die Schweizer Luftfahrt

Flughafen Zürich – Sicherheit und Organisation im Schweizer Luftverkehr

Ob Zürich, Genf, Bern oder Samedan: Die Schweizer Flughäfen unterscheiden sich stark in ihrer Grösse, Infrastruktur und Bedeutung. Trotzdem verbindet sie weit mehr als der Start und die Landung von Flugzeugen. Sicherheit, Wetter, klare Betriebsabläufe und die Verantwortung gegenüber ihrer Umgebung bestimmen ihren Alltag. Selbst ein kleiner Regionalflugplatz muss zahlreiche Anforderungen erfüllen, die auch für grosse Flughäfen wichtig sind. In der Schweiz unterscheidet das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zwischen konzessionierten Flughäfen und bewilligten Flugfeldern. Zu den Flughäfen gehören Landes- und Regionalflughäfen. Daneben gibt es Flugfelder, Segelflugplätze und Heliports. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Betrieb, Flugverkehr und Infrastruktur. Allen gemeinsam ist die Aufgabe, Starts und Landungen sicher zu ermöglichen. Dafür benötigen sie geregelte Abläufe, geeignete Infrastruktur und eine Organisation, die auf Wetterveränderungen oder technische Störungen reagieren kann. Ihre Bedeutung reicht vom internationalen Linienverkehr über Geschäfts- und Freizeitflüge bis zur Ausbildung und zu Rettungseinsätzen.

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Winterferien in Finnland: Acht Erlebnisse für Familien zwischen Polarlicht und Skipiste

Es sind die Momente, die es zu Hause nicht gibt: gemeinsam durch tief verschneite Wälder stapfen, mit dem Huskyschlitten durch die arktische Landschaft gleiten, einem Rentier ganz nah kommen oder staunend in den Himmel blicken, wenn Polarlichter über der weiten Winterlandschaft tanzen. Ruka-Kuusamo in Finnisch-Lappland ist ein Sehnsuchtsziel für Familien, die den Winter nicht nur sehen, sondern gemeinsam erleben möchten. Dank neuer Nonstop-Flüge ab Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Zürich nach Kuusamo beginnt die Auszeit dabei schnell und bequem.

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Luxusreisen mit Aman 2028: Neue Privatjet-Routen führen zu Tempeln, Inseln und Resorts

Aman und Remote Lands setzen ihre langjährige Zusammenarbeit auch 2028 fort und präsentieren exklusive Privatjet-Expeditionen durch Asien, Europa und den Nahen Osten. Die auf jeweils 16 bis 18 Gäste begrenzten Reisen verbinden Aufenthalte in ausgewählten Aman Resorts mit privaten Flügen und sorgfältig zusammengestellten Erlebnissen. Dabei erhalten Reisende besondere Einblicke in Orte von kultureller, spiritueller und landschaftlicher Bedeutung. Von antiken Tempelanlagen und geschichtsträchtigen Städten bis hin zu eindrucksvollen Naturlandschaften verbinden die Expeditionen aussergewöhnliche Entdeckungen mit der Privatsphäre und Ruhe, für die Aman bekannt ist.

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Seit 1928 in Zürich: Warum KLM älter ist als der Flughafen Kloten

KI-generiertes Symbolbild eines blau-weissen KLM-Passagierflugzeugs auf dem Vorfeld des Flughafens Zürich mit Flughafengebäude, Kontrollturm und Bodenfahrzeugen.

Die älteste heute am Flughafen Zürich vertretene Fluggesellschaft kommt aus den Niederlanden. KLM Royal Dutch Airlines wurde am 7. Oktober 1919 gegründet und ist damit 107 Jahre alt. Seit dem 23. April 1928 verbindet die traditionsreiche Airline Zürich mit Amsterdam – eine bemerkenswerte Geschichte, die sogar älter ist als der heutige Flughafen Zürich-Kloten. Der erste KLM-Flug nach Zürich fand mit einer Fokker F.VIIa statt. Am Steuer sass der niederländische Pilot Evert van Dijk, das Flugzeug trug das Kennzeichen H-NACT. Die Maschine landete allerdings nicht in Kloten, sondern auf dem damaligen Zürcher Verkehrsflugplatz Dübendorf. Erst zwanzig Jahre später nahm der heutige Flughafen Zürich seinen Betrieb auf. Für die Schweizer Luftfahrt ist KLM deshalb ein besonderer Zeitzeuge. Die Fluggesellschaft erlebte den Übergang von Dübendorf nach Kloten, den Zweiten Weltkrieg, das Aufkommen der Düsenflugzeuge und die Entwicklung Zürichs zum internationalen Drehkreuz. Auch im Oktober 2026 gehört KLM weiterhin zu den regelmässigen Fluggesellschaften am Flughafen Zürich.

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Gold für SWISS Magazine: Sonderausgabe überzeugt beim Corporate Print Award 2026

Die A350-Spezialausgabe des SWISS Magazine gewinnt den Best of Corporate Print Award 2026. Für SWISS bestätigt der Erfolg einen bewussten Entscheid: Gerade in einer immer digitaleren Welt können hochwertige Printprodukte besonders wirken. Sie schaffen Nähe, laden zum Innehalten ein und geben starken Geschichten Raum. 2027 geht es weiter. Zum 25-jährigen Bestehen von SWISS erscheint eine neue gedruckte Jubiläumsausgabe.

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Slowenien ab der Schweiz: Mit Nachtzug, Auto oder Flug zu Seen, Bergen und Adria

Slowenien verbindet alpine Seen, die Julischen Alpen und eine kurze Adriaküste mit einer Hauptstadt, die sich gut zu Fuss entdecken lässt. Ab der Schweiz stehen Nachtzug, Auto und Flug zur Wahl. Eine abwechslungsreiche Reise entsteht vor allem dann, wenn Seen, Bergregionen und Meer genügend eigene Zeit erhalten. Bled, Bohinj, das Soča-Tal und Piran liegen in unterschiedlichen Landschaftsräumen. Auf der Karte wirken die Entfernungen überschaubar, doch Bergstrassen, Umstiege und Zwischenhalte verlängern einzelne Etappen. Mehrere Nächte am selben Ort schaffen Raum für Wanderungen, Badepausen und einen wetterabhängigen Wechsel des Programms.

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48’000 Mahlzeiten täglich: Die Grossküche am Flughafen Zürich

Mitarbeitende bereiten in einer Grossküche Bordmahlzeiten für Flugpassagiere vor

Am Flughafen Zürich stellt Gate Gourmet durchschnittlich rund 48’000 Mahlzeiten pro Tag für Flugpassagiere bereit. Dahinter steckt eine Grossproduktion mit rund 1050 Mitarbeitenden auf 29’000 Quadratmetern, die täglich mehr als 220 Flüge versorgt. An besonders starken Tagen wurden bereits bis zu 65’000 Mahlzeiten bereitgestellt. Die Dimensionen sind eindrücklich: Die Zürcher Anlage von Gate Gourmet wäre technisch sogar für bis zu 100’000 Menüs pro Tag ausgelegt. Diese Zahl beschreibt allerdings die maximale Kapazität und nicht die übliche Produktion. Der veröffentlichte Durchschnitt liegt bei rund 48’000 Mahlzeiten täglich. Wichtig ist die Abgrenzung: Diese Zahl umfasst die Bordverpflegung von Gate Gourmet und nicht sämtliche Speisen, die am Flughafen Zürich in Restaurants, Cafés, Lounges oder weiteren Betrieben verkauft werden. Ebenso bedeutet bereitgestellt nicht, dass jeder Bestandteil eines Menüs vollständig in Zürich gekocht wird.

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Reisedokumente für Kinder: Diese müssen vor dem Flug bereitliegen

Beim Packen für die Familienferien stehen Kleidung, Medikamente und Spielsachen meist weit oben auf der Liste. Ob der Reisepass oder die Identitätskarte des Kindes noch gültig ist, wird dagegen leicht übersehen – mit möglichen Folgen bereits am Check-in. Kinder und Babys benötigen eigene Reisedokumente. Zusätzlich können je nach Reiseziel, Transitland, Familienkonstellation und Begleitperson weitere Nachweise verlangt werden. Eine systematische Kontrolle einige Wochen vor dem Abflug verhindert, dass eine Reise an einem abgelaufenen Ausweis, einer fehlenden Vollmacht oder einer nicht beantragten Einreisegenehmigung scheitert.

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Flughafen Zürich mit Kindern: Zeitpuffer, Wege und Familienangebote

Eine Flugreise mit Kindern beginnt lange vor dem Einstieg ins Flugzeug. Am Flughafen Zürich bestimmen Anreise, Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrolle und der Weg zum Gate, wie ruhig oder hektisch die Zeit vor dem Abflug verläuft. Ein grosszügiger, aber sinnvoll genutzter Zeitpuffer entlastet die ganze Familie. Wer die einzelnen Etappen kennt, wichtige Dinge griffbereit verstaut und Pausen bewusst einplant, kann auch längere Wege und unerwartete Wartezeiten besser auffangen.

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Anschlussflug verpasst: So funktionieren Umbuchung, Betreuung und Gepäck

Ein verspäteter Zubringer kann aus einer planmässigen Umsteigeverbindung innerhalb weniger Minuten einen verpassten Anschluss machen. Dann entscheidet vor allem die Buchungsart über das weitere Vorgehen: Liegen alle Teilstrecken auf einer gemeinsamen Buchung, organisiert die Fluggesellschaft normalerweise die Weiterbeförderung. Bei separat gekauften Tickets tragen Reisende das Risiko des Übergangs dagegen häufig selbst. Am Umsteigeflughafen helfen eine klare Reihenfolge und eine lückenlose Dokumentation. Zuerst werden Flugstatus und automatische Umbuchungen geprüft, danach folgen der Kontakt mit der Fluggesellschaft sowie die Klärung von Gepäck, Verpflegung und einer möglichen Übernachtung. Ob zusätzlich finanzielle Ansprüche bestehen, hängt vom anwendbaren Recht, der Ursache und der tatsächlichen Ankunftszeit am Endziel ab.

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Flüssigkeiten im Fluggepäck richtig verpacken: So bleiben Koffer und Inhalt geschützt

Shampoo, Sonnencreme, Parfum oder eine Flasche Wein lassen sich im Aufgabegepäck meist problemlos transportieren. Die bekannte 100-Milliliter-Regel gilt dort grundsätzlich nicht. Dennoch dürfen längst nicht alle Flüssigkeiten in den Koffer: Brennbare Produkte, hochprozentiger Alkohol und bestimmte Sprays unterliegen strengen Sicherheitsvorschriften. Undichte Verschlüsse stellen ein weiteres Risiko dar. Beim Verladen wirken Stösse auf das Gepäck, während Temperatur- und Druckschwankungen den Inhalt zusätzlich beanspruchen können. Eine durchdachte Verpackung schützt deshalb nicht nur Flaschen und Tuben, sondern auch Kleidung, elektronische Geräte und den Koffer anderer Reisender.

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Wenn die Flugzeuge schlafen: So arbeitet der Flughafen Zürich durch die Nacht

Nächtlicher Betrieb auf dem Vorfeld des Flughafens Zürich mit Flugzeugen, Bodenpersonal und Reinigungsfahrzeugen.

Am Flughafen Zürich endet der reguläre Flugverkehr am späten Abend – der Flughafen selbst kommt deshalb aber noch lange nicht zur Ruhe. Während zwischen 23.30 und 06.00 Uhr grundsätzlich keine regulären Starts und Landungen stattfinden, laufen Reinigung, Technik, Unterhalt, Sicherheitsaufgaben und im Winter auch die Schneeräumung weiter. Hinter den Kulissen ist der Flughafen deshalb tatsächlich fast rund um die Uhr in Betrieb. Die Betriebszeiten für den regulären Flugverkehr liegen offiziell zwischen 06.00 und 23.30 Uhr. Starts dürfen grundsätzlich nur bis 22.45 Uhr, Landungen bis 22.55 Uhr geplant werden. Die Zeit zwischen 23.00 und 23.30 Uhr ist ausschliesslich für den bewilligungsfreien Abbau von Verspätungen vorgesehen. Danach gilt die Nachtflugsperre, wobei Notfälle und bestimmte Sonderflüge ausgenommen sind. Genau diese ruhigeren Stunden werden für Arbeiten genutzt, die während des intensiven Tagesbetriebs nur eingeschränkt möglich wären. Pisten, Rollwege und Vorfelder werden kontrolliert und repariert, Gebäude gereinigt und technische Anlagen gewartet. Bereits ein Blick auf die laufenden Betriebskosten zeigt, wie gross dieser unsichtbare Apparat ist: Der Flughafen Zürich verursacht pro Betriebstag Kosten in einer Grössenordnung von rund 1,58 Millionen Franken.

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70 Fahrzeuge gegen Schnee und Eis: So bleibt der Flughafen Zürich offen

Schneeräumfahrzeuge räumen bei winterlichen Bedingungen eine Piste am Flughafen Zürich

Wenn am Flughafen Zürich Schnee fällt, beginnt ein hochpräziser Einsatz. Rund 320 interne und externe Mitarbeitende stehen während der Wintersaison für den Winterdienst bereit, unterstützt von einer Flotte von rund 70 Fahrzeugen. Eine komplette Pistenräumung dauert je nach Situation etwa 40 bis 50 Minuten. Geräumt werden nicht nur die drei Pisten, sondern auch Rollwege, Vorfeldflächen, Standplätze, Betriebsstrassen und weitere Verkehrsflächen. Dabei arbeiten mehrere Räumgruppen in festgelegten Formationen. Besonders wichtig sind sogenannte Kehrblasgeräte: Sie kombinieren Schneepflug, rotierende Bürste und Gebläse und entfernen so Schnee, Eisreste und möglichst viel Feuchtigkeit von der Oberfläche. Das Besondere am Flughafen Zürich ist die Koordination mit dem laufenden Flugbetrieb. Pisten können nicht beliebig gesperrt werden. Winterdienst, Airport Authority, Skyguide, MeteoSchweiz, Airlines und Bodenabfertiger müssen ihre Abläufe deshalb eng aufeinander abstimmen. Ziel ist es, den Betrieb auch bei Schneefall möglichst sicher und stabil weiterzuführen.

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25 Jahre Swissair-Grounding – der Tag, an dem Zürich stillstand

Abgestellte Swissair-Flugzeuge mit roten Heckflossen auf dem Vorfeld des Flughafens Zürich.

Am 2. Oktober 2001 geschah am Flughafen Zürich etwas, das bis dahin kaum vorstellbar schien: Die Swissair konnte ihre Flugzeuge nicht mehr starten lassen. Der einstige nationale Stolz hatte nicht mehr genügend Geld, um den laufenden Flugbetrieb zu finanzieren. Rund 260 Maschinen blieben weltweit am Boden, Tausende Passagiere strandeten – und Zürich wurde zum Schauplatz eines der einschneidendsten Ereignisse der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Kurz nach Mittag war Schluss. Auf den Anzeigetafeln erschienen immer mehr Annullierungen, Swissair-Flugzeuge standen dicht nebeneinander auf dem Vorfeld und Passagiere wussten teilweise nicht, wie sie ihre Reise fortsetzen sollten. Rund 19'000 Reisende waren nach damaligen Angaben weltweit unmittelbar betroffen. Am Flughafen Zürich selbst herrschten chaotische Szenen, während Mitarbeitende einer Gesellschaft, die jahrzehntelang als "fliegende Bank" gegolten hatte, fassungslos zusahen. Heute, exakt 25 Jahre später, wirkt Zürich völlig anders. 2025 wurden am Flughafen mehr als 32,5 Millionen Passagiere gezählt und SWISS ist wieder mit grossem Abstand die wichtigste Fluggesellschaft am Standort. Rund jeder zweite Passagier in Zürich fliegt heute mit SWISS. Der 2. Oktober 2001 bleibt dennoch tief im Gedächtnis der Schweizer Luftfahrt verankert.

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