Pflege

Hilfsmittel nach der Operation: Wer organisiert Gehstützen und Pflegebett?

Nach einer Operation organisiert nicht automatisch eine einzige Stelle alle benötigten Hilfsmittel. Das Behandlungsteam klärt den medizinischen Bedarf, während Austrittsplanung, Sozialdienst, Spitex, Hilfsmittelanbieter und Versicherer unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Entscheidend ist, die Zuständigkeiten vor dem Spitalaustritt schriftlich festzuhalten. Bei Gehstützen ist die Organisation oft unkompliziert. Ein Pflegebett, ein Rollstuhl oder eine besondere Lagerungshilfe benötigt dagegen mehr Vorlauf: Das geeignete Modell muss bestimmt, die Finanzierung geklärt und die Lieferung mit den räumlichen Bedingungen zu Hause abgestimmt werden.

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Medikamentenliste für den Spitalaufenthalt: vollständig und sicher

Eine aktuelle Medikamentenliste für den Spitalaufenthalt enthält weit mehr als die Namen regelmässig eingenommener Tabletten. Erfasst werden alle verschriebenen und selbst gekauften Präparate mit Wirkstärke, Darreichungsform, genauer Anwendung und Einnahmegrund. Hinzu kommen Bedarfsmedikamente, kürzlich geänderte Therapien, Allergien und wichtige Hinweise wie die letzte Einnahme vor dem Eintritt. Die Liste bildet eine zentrale Grundlage für den Medikationsabgleich im Spital. Sie hilft dem Behandlungsteam, unbeabsichtigte Auslassungen, Doppelverordnungen, falsche Dosierungen und problematische Kombinationen zu erkennen. Sie ersetzt jedoch weder das Eintrittsgespräch noch eine ärztliche Anweisung: Medikamente werden vor einer Operation oder Untersuchung nicht eigenmächtig abgesetzt, weitergenommen oder anders dosiert.

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Wie läuft eine geplante Gastroskopie vom Aufnahmegespräch bis zur Entlassung ab?

Eine geplante Gastroskopie ist meist eine ambulante Untersuchung mit klar geregeltem Ablauf. Nach Anmeldung und Aufnahmegespräch folgen die Prüfung der medizinischen Angaben, die Aufklärung über Sedierung und Risiken, die eigentliche Spiegelung sowie eine überwachte Erholungsphase. Wie lange der gesamte Aufenthalt dauert, hängt unter anderem von der Sedierung, zusätzlichen Eingriffen und der Erholung danach ab. Die Gastroskopie untersucht Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit einem flexiblen Endoskop. Dabei können Entzündungen, Geschwüre, Blutungsquellen und andere Veränderungen erkannt sowie Gewebeproben entnommen werden. Der konkrete Ablauf richtet sich nach der Fragestellung, dem Gesundheitszustand und den Vorgaben der behandelnden Einrichtung.

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Ambulante Operation: Was bei Nüchternheit und Medikamenten wichtig ist

Vor einer ambulanten Operation müssen zwei Punkte eindeutig geregelt sein: Ab wann darf nichts mehr gegessen oder getrunken werden, und welche Medikamente werden am Operationstag eingenommen, angepasst oder pausiert? Allgemeine Regeln bieten nur eine Orientierung. Verbindlich sind die persönlichen Anweisungen des Operations- und Anästhesieteams. Unklare oder widersprüchliche Angaben sollten nicht erst beim Eintritt angesprochen werden. Gerinnungshemmer, Diabetesmedikamente, Insulin und bestimmte andere Arzneimittel benötigen häufig einen individuellen Plan. Eigenmächtiges Absetzen kann ebenso riskant sein wie eine unbedachte Einnahme kurz vor dem Eingriff.

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Entlassungsgespräch: Fragen für sichere Pflege und Versorgung zu Hause

Beim Entlassungsgespräch entscheidet sich, ob Medikamente, Pflege, Hilfsmittel und Nachkontrollen zu Hause lückenlos weiterlaufen. Hilfreich sind konkrete Fragen: Was hat sich verändert, wer übernimmt welche Aufgabe und an wen kann man sich wenden, wenn Beschwerden auftreten oder eine organisierte Leistung ausbleibt? Die Informationen sollten nicht nur mündlich vermittelt werden. Ein aktueller Medikamentenplan, der Austrittsbericht, Rezepte, Termine und Kontaktdaten gehören in schriftlicher Form mit nach Hause. Ist die betroffene Person erschöpft, schwerhörig, sprachlich unsicher oder vorübergehend verwirrt, sollte mit ihrem Einverständnis eine Vertrauensperson am Gespräch teilnehmen.

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Nicht komedogene Creme: Was das Label bei unreiner Haut wirklich sagt

Die Aufschrift «nicht komedogen» soll darauf hinweisen, dass eine Creme die Entstehung verstopfter Poren möglichst wenig begünstigt. Besonders interessant ist die Angabe für Menschen, deren Haut zu Mitessern, entzündlichen Pickeln oder Akne neigt. Eine Garantie für dauerhaft reine Haut ist das Label allerdings nicht. Ob eine Pflege gut funktioniert, hängt von der gesamten Rezeptur, der aufgetragenen Menge, weiteren verwendeten Produkten und der individuellen Hautreaktion ab. Deshalb lohnt es sich, die Angabe als Auswahlhilfe zu verstehen – nicht als medizinisches Gütesiegel oder Ersatz für eine Aknebehandlung.

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Frauengesundheit neu gedacht: LAMEDICA in Bozen begleitet Frauen in jeder Lebensphase

Die Gesundheit von Frauen verändert sich in jeder Lebensphase und bringt unterschiedliche Anforderungen mit sich. Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als Männer, verbringen jedoch durchschnittlich weniger Jahre in guter Gesundheit. In der Schweiz lag laut Eurostat die Lebenserwartung von Frauen bei der Geburt im Jahr 2024 bei 85,9 Jahren. Die Zahl der zu erwartenden Lebensjahre ohne gesundheitsbedingte Einschränkungen bei alltäglichen Aktivitäten betrug hingegen 56,5 Jahre. Eine hohe Lebensqualität über viele Jahre hinweg setzt voraus, dass individuelle Bedürfnisse in jedem Lebensabschnitt aufmerksam begleitet werden – von der ersten Menstruation über hormonelle Übergänge bis in das spätere Alter. Dabei werden körperliche Gesundheit, psychisches Wohlbefinden und Beziehungen gemeinsam betrachtet.

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Katze schläft im Katzenklo: Ursachen erkennen und richtig reagieren

Das Katzenklo ist als Toilette gedacht, trotzdem legen sich manche Katzen darin zum Schlafen nieder. Dahinter können Unsicherheit, fehlende Rückzugsorte oder gesundheitliche Beschwerden stecken. Entscheidend ist, ob die Katze tatsächlich ruht oder wiederholt versucht, Urin oder Kot abzusetzen. Ein plötzlich veränderter Schlafplatz verdient Aufmerksamkeit, besonders wenn weitere Auffälligkeiten hinzukommen. Die Beobachtung von Ausscheidungen, Bewegung und Allgemeinzustand hilft bei der Einordnung. Bei Schwierigkeiten beim Urinieren hat die sofortige tierärztliche Abklärung Vorrang vor Veränderungen an der Wohnungseinrichtung.

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Katze hat Mundgeruch: Wann Zähne, Nieren oder andere Erkrankungen dahinterstecken

Mundgeruch bei Katzen entsteht häufig durch Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleischs. Auch Entzündungen der Maulschleimhaut, Verletzungen oder Erkrankungen anderer Organe kommen infrage. Entscheidend sind Dauer, Begleitsymptome und Veränderungen im Alltag: Eine Katze kann trotz schmerzhafter Zähne weiterhin fressen. Anhaltender oder neu auftretender starker Geruch sollte deshalb tierärztlich abgeklärt werden. Ein kurzzeitig veränderter Atem nach einer Mahlzeit ist anders einzuordnen als dauerhaft unangenehmer Geruch. Zur Unterscheidung helfen Beobachtungen beim Fressen, Trinken und Putzen. Die Geruchsnote allein erlaubt jedoch keine zuverlässige Diagnose. Auch ein unauffälliger Blick auf die vorderen Zähne schliesst Erkrankungen im hinteren Maulbereich oder unterhalb des Zahnfleischs nicht aus.

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Katze trinkt aus dem Wasserhahn: Vorlieben, Wasserstellen und Warnzeichen verstehen

Der Wassernapf bleibt scheinbar unberührt, doch sobald der Hahn läuft, sitzt die Katze am Lavabo. Manche Tiere bevorzugen bewegtes Wasser, andere mögen den erhöhten Standort oder haben ein festes Ritual entwickelt. Für die Einschätzung zählen neben dem Trinkort vor allem die Fütterung, der Zugang zu Wasser und Veränderungen gegenüber dem bisherigen Verhalten. Trinken gehört zu den alltäglichen Vorgängen, die bei Katzen leicht übersehen werden. Kurze Besuche am Napf, Flüssigkeit aus dem Futter und zusätzliche Wasserstellen erschweren den Überblick. Eine Vorliebe für den Wasserhahn ist deshalb weder automatisch ein Gesundheitsproblem noch ein Beweis für ausreichende Versorgung. Sinnvoll ist eine Umgebung, in der jederzeit geeignetes Wasser erreichbar bleibt.

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Sanitäre Anlagen auf Familienreisen: Ausstattung, Hygiene und Wickeln

Eine freie Toilette, ein brauchbarer Wickeltisch und ein erreichbares Waschbecken können den Verlauf einer Familienreise entscheidend erleichtern. Kleine Kinder brauchen unterwegs Unterstützung, vertraute Abläufe und Pausen, die sich ihrem Bedarf anpassen. Mit einer vorbereiteten Route und einer übersichtlich gepackten Tasche lassen sich viele schwierige Situationen vermeiden. Sanitäre Anlagen unterscheiden sich erheblich: An einer Raststätte stehen andere Einrichtungen bereit als in einem Regionalzug oder an einem kleinen Bahnhof. Auch eine ausgewiesene Toilette bietet nicht automatisch einen Wickeltisch oder genügend Platz für einen Kinderwagen. Deshalb lohnt es sich, die wichtigsten Stationen bereits vor der Abfahrt zu prüfen und eine Alternative einzuplanen.

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Pflege von Angehörigen mit Kindern vereinbaren: Hilfe organisieren

Wer pflegebedürftige Angehörige unterstützt und zugleich Kinder begleitet, koordiniert zwei Lebensbereiche mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen. Arzttermine, Medikamente und Haushaltshilfe treffen auf Schulzeiten, Betreuung, Freizeitaktivitäten und emotionale Verfügbarkeit. Damit daraus keine dauerhafte Überlastung entsteht, braucht es eine realistische Aufgabenverteilung, professionelle Entlastung und einen Plan für Situationen, in denen die gewohnte Organisation ausfällt. Familien können diese Mehrfachverantwortung selten allein durch bessere Zeitplanung bewältigen. Entscheidend ist, Pflegeaufgaben sichtbar zu machen, Zuständigkeiten verbindlich festzulegen und Hilfsangebote früh einzubeziehen. Kinder benötigen dabei altersgerechte Informationen und verlässliche Bezugspersonen, dürfen aber nicht schleichend zu Ersatzpflegekräften werden.

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Demenzversorgung ohne Brüche: St.Galler Kongress zeigt Wege für Netzwerke im Alltag

Wie gelingt eine Betreuung, die Menschen mit Demenz über Institutionen und Berufsgruppen hinweg verlässlich begleitet? Dieser Frage widmet sich der 12. St.Galler Demenz-Kongress am Mittwoch, 11. November 2026, auf dem Gelände der Olma-Messen St.Gallen. Unter dem Titel „Dementia Care vernetzt gestalten – (Wie) kann es gelingen?“ diskutieren Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis, wie Übergänge verbessert, Zuständigkeiten abgestimmt und tragfähige Versorgungsnetze aufgebaut werden können. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind im Alltag häufig auf verschiedene Unterstützungs- und Versorgungsangebote angewiesen. Ambulante Dienste, Spitäler, Pflegeinstitutionen, spezialisierte Angebote und lokale Netzwerke begleiten sie in unterschiedlichen Phasen. Damit an den Übergängen keine Lücken entstehen, braucht es verlässliche Absprachen, geklärte Rollen und eine Zusammenarbeit, die sich konsequent an den betroffenen Menschen orientiert. „Gute Dementia Care entsteht nicht in einzelnen Institutionen, sondern im Zusammenspiel vieler Beteiligter. Am Kongress wollen wir zeigen, wie solche Verbindungen konkret aufgebaut und im Alltag wirksam werden können“, sagt Prof. Dr. Steffen Heinrich, Co-Leiter des Kompetenzzentrums Demenz der OST – Ostschweizer Fachhochschule und programmatischer Leiter des Kongresses.

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Telemedizin im Spital: Chancen, Grenzen und geeignete Einsatzbereiche

Telemedizin im Spital umfasst weit mehr als ein Gespräch vor der Webcam. Digitale Sprechstunden, fachärztliche Telekonsile und die Fernüberwachung medizinischer Werte können Behandlungen ergänzen, Anfahrtswege verkürzen und spezialisiertes Wissen schneller verfügbar machen. Sinnvoll sind diese Angebote jedoch nur, wenn die medizinische Fragestellung aus der Distanz zuverlässig beurteilt werden kann. Ob ein digitaler Termin geeignet ist, entscheidet sich deshalb nicht allein nach dem Wunsch nach mehr Komfort. Krankheitsbild, Behandlungsphase, technische Voraussetzungen und mögliche Risiken müssen zusammen betrachtet werden. Sobald eine körperliche Untersuchung, eine unmittelbare Behandlung oder eine dringliche Abklärung erforderlich ist, bleibt die persönliche Vorstellung im Spital unverzichtbar.

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Spitalkeime verstehen: Wie Übertragung geschieht und wer besonders gefährdet ist

Spitalkeime sind keine besondere Gruppe von Mikroorganismen, sondern Bakterien, Viren, Pilze oder andere Erreger, die während einer medizinischen Behandlung übertragen werden oder eine Infektion auslösen können. Das Risiko entsteht durch das Zusammentreffen erkrankter Menschen, invasiver Eingriffe, häufiger Kontakte und zahlreicher medizinischer Geräte. Konsequente Hygiene, sorgfältige Arbeitsabläufe und ein gezielter Einsatz von Antibiotika können viele dieser Infektionen verhindern. Nicht jede im Spital erworbene Infektion geht auf mangelnde Sauberkeit zurück. Manche Erreger stammen aus der körpereigenen Flora und gelangen während einer Operation oder über einen Katheter an eine empfindliche Stelle. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, schweren Grunderkrankungen, offenen Wunden oder längeren Spitalaufenthalten.

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Sturzprävention im Spital: Risiken früh erkennen und Mobilität sicher fördern

Sturzprävention im Spital soll Verletzungen verhindern, ohne Patientinnen und Patienten unnötig in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Akute Erkrankungen, Operationen, neue Medikamente, Schmerzen und die ungewohnte Umgebung können das Gleichgewicht vorübergehend verändern. Eine sorgfältige Risikoeinschätzung, sichere Wege und individuell begleitete Mobilisation bilden deshalb eine gemeinsame Aufgabe von Medizin, Pflege, Physiotherapie und den betroffenen Personen. Vollständige Ruhe erscheint zunächst sicher, kann jedoch innerhalb kurzer Zeit Kraft, Ausdauer und Selbstständigkeit vermindern. Dadurch wird das spätere Aufstehen schwieriger und das Sturzrisiko kann weiter steigen. Eine wirksame Prävention verbindet daher Schutz mit angemessener Aktivität: Hilfe wird dort angeboten, wo sie erforderlich ist, während vorhandene Fähigkeiten gezielt erhalten und gefördert werden.

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Medikationsabgleich im Spital: Diese Angaben verhindern gefährliche Fehler

Beim Eintritt ins Spital muss innerhalb kurzer Zeit geklärt werden, welche Medikamente bisher tatsächlich verwendet wurden. Eine unvollständige Erinnerung oder ein veralteter Medikamentenplan kann dazu führen, dass ein wichtiges Präparat fehlt, doppelt verordnet oder in einer falschen Dosierung weitergeführt wird. Originalpackungen, eine aktuelle Liste und genaue Angaben zur Anwendung liefern dem Behandlungsteam deshalb entscheidende Informationen. Der sogenannte Medikationsabgleich ist mehr als das Abschreiben einer Medikamentenliste. Fachpersonen vergleichen die bisherige Therapie mit den neuen Verordnungen im Spital und klären jede Abweichung. Dabei zählen verschreibungspflichtige Arzneimittel ebenso wie Tropfen, Sprays, Pflaster, Spritzen, pflanzliche Präparate und gelegentlich verwendete Schmerzmittel.

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Schluckstörungen nach einem Schlaganfall: Pflege im Spital, Ernährung und Unterstützung

Nach einem Schlaganfall kann selbst ein Schluck Wasser zum Problem werden. Wenn die Steuerung von Mund, Rachen und Atemwegsschutz beeinträchtigt ist, gelangen Nahrung, Flüssigkeit oder Speichel unter Umständen in die Atemwege. Im Spital gehört die Abklärung der Schluckfähigkeit deshalb zur frühen Versorgung. Sie entscheidet mit darüber, wie Essen, Trinken und Medikamente sicher verabreicht werden können. Eine solche Schluckstörung heisst Dysphagie. Ihre Betreuung reicht vom ersten Screening über gezielte Untersuchungen und Schlucktherapie bis zur Ernährungsberatung und täglichen Mundpflege. Ebenso wichtig sind verständliche Absprachen mit Angehörigen: Die erlaubte Kostform, notwendige Unterstützung und nächste Kontrolltermine müssen auch beim Wechsel in die Rehabilitation oder nach Hause klar bleiben.

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