Medizin

Wie läuft eine geplante Gastroskopie vom Aufnahmegespräch bis zur Entlassung ab?

Eine geplante Gastroskopie ist meist eine ambulante Untersuchung mit klar geregeltem Ablauf. Nach Anmeldung und Aufnahmegespräch folgen die Prüfung der medizinischen Angaben, die Aufklärung über Sedierung und Risiken, die eigentliche Spiegelung sowie eine überwachte Erholungsphase. Wie lange der gesamte Aufenthalt dauert, hängt unter anderem von der Sedierung, zusätzlichen Eingriffen und der Erholung danach ab. Die Gastroskopie untersucht Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit einem flexiblen Endoskop. Dabei können Entzündungen, Geschwüre, Blutungsquellen und andere Veränderungen erkannt sowie Gewebeproben entnommen werden. Der konkrete Ablauf richtet sich nach der Fragestellung, dem Gesundheitszustand und den Vorgaben der behandelnden Einrichtung.

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Ambulante Operation: Was bei Nüchternheit und Medikamenten wichtig ist

Vor einer ambulanten Operation müssen zwei Punkte eindeutig geregelt sein: Ab wann darf nichts mehr gegessen oder getrunken werden, und welche Medikamente werden am Operationstag eingenommen, angepasst oder pausiert? Allgemeine Regeln bieten nur eine Orientierung. Verbindlich sind die persönlichen Anweisungen des Operations- und Anästhesieteams. Unklare oder widersprüchliche Angaben sollten nicht erst beim Eintritt angesprochen werden. Gerinnungshemmer, Diabetesmedikamente, Insulin und bestimmte andere Arzneimittel benötigen häufig einen individuellen Plan. Eigenmächtiges Absetzen kann ebenso riskant sein wie eine unbedachte Einnahme kurz vor dem Eingriff.

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Entlassungsgespräch: Fragen für sichere Pflege und Versorgung zu Hause

Beim Entlassungsgespräch entscheidet sich, ob Medikamente, Pflege, Hilfsmittel und Nachkontrollen zu Hause lückenlos weiterlaufen. Hilfreich sind konkrete Fragen: Was hat sich verändert, wer übernimmt welche Aufgabe und an wen kann man sich wenden, wenn Beschwerden auftreten oder eine organisierte Leistung ausbleibt? Die Informationen sollten nicht nur mündlich vermittelt werden. Ein aktueller Medikamentenplan, der Austrittsbericht, Rezepte, Termine und Kontaktdaten gehören in schriftlicher Form mit nach Hause. Ist die betroffene Person erschöpft, schwerhörig, sprachlich unsicher oder vorübergehend verwirrt, sollte mit ihrem Einverständnis eine Vertrauensperson am Gespräch teilnehmen.

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Nicht komedogene Creme: Was das Label bei unreiner Haut wirklich sagt

Die Aufschrift «nicht komedogen» soll darauf hinweisen, dass eine Creme die Entstehung verstopfter Poren möglichst wenig begünstigt. Besonders interessant ist die Angabe für Menschen, deren Haut zu Mitessern, entzündlichen Pickeln oder Akne neigt. Eine Garantie für dauerhaft reine Haut ist das Label allerdings nicht. Ob eine Pflege gut funktioniert, hängt von der gesamten Rezeptur, der aufgetragenen Menge, weiteren verwendeten Produkten und der individuellen Hautreaktion ab. Deshalb lohnt es sich, die Angabe als Auswahlhilfe zu verstehen – nicht als medizinisches Gütesiegel oder Ersatz für eine Aknebehandlung.

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Frauengesundheit neu gedacht: LAMEDICA in Bozen begleitet Frauen in jeder Lebensphase

Die Gesundheit von Frauen verändert sich in jeder Lebensphase und bringt unterschiedliche Anforderungen mit sich. Frauen haben eine höhere Lebenserwartung als Männer, verbringen jedoch durchschnittlich weniger Jahre in guter Gesundheit. In der Schweiz lag laut Eurostat die Lebenserwartung von Frauen bei der Geburt im Jahr 2024 bei 85,9 Jahren. Die Zahl der zu erwartenden Lebensjahre ohne gesundheitsbedingte Einschränkungen bei alltäglichen Aktivitäten betrug hingegen 56,5 Jahre. Eine hohe Lebensqualität über viele Jahre hinweg setzt voraus, dass individuelle Bedürfnisse in jedem Lebensabschnitt aufmerksam begleitet werden – von der ersten Menstruation über hormonelle Übergänge bis in das spätere Alter. Dabei werden körperliche Gesundheit, psychisches Wohlbefinden und Beziehungen gemeinsam betrachtet.

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Demenzversorgung ohne Brüche: St.Galler Kongress zeigt Wege für Netzwerke im Alltag

Wie gelingt eine Betreuung, die Menschen mit Demenz über Institutionen und Berufsgruppen hinweg verlässlich begleitet? Dieser Frage widmet sich der 12. St.Galler Demenz-Kongress am Mittwoch, 11. November 2026, auf dem Gelände der Olma-Messen St.Gallen. Unter dem Titel „Dementia Care vernetzt gestalten – (Wie) kann es gelingen?“ diskutieren Fachpersonen aus Wissenschaft und Praxis, wie Übergänge verbessert, Zuständigkeiten abgestimmt und tragfähige Versorgungsnetze aufgebaut werden können. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind im Alltag häufig auf verschiedene Unterstützungs- und Versorgungsangebote angewiesen. Ambulante Dienste, Spitäler, Pflegeinstitutionen, spezialisierte Angebote und lokale Netzwerke begleiten sie in unterschiedlichen Phasen. Damit an den Übergängen keine Lücken entstehen, braucht es verlässliche Absprachen, geklärte Rollen und eine Zusammenarbeit, die sich konsequent an den betroffenen Menschen orientiert. „Gute Dementia Care entsteht nicht in einzelnen Institutionen, sondern im Zusammenspiel vieler Beteiligter. Am Kongress wollen wir zeigen, wie solche Verbindungen konkret aufgebaut und im Alltag wirksam werden können“, sagt Prof. Dr. Steffen Heinrich, Co-Leiter des Kompetenzzentrums Demenz der OST – Ostschweizer Fachhochschule und programmatischer Leiter des Kongresses.

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Chronische Müdigkeit: Ursachen Schlafmangel bis Eisenmangel systematisch prüfen

Anhaltende Müdigkeit ist zunächst ein Symptom und keine Diagnose. Schlafmangel, hohe Belastung und unregelmässige Tagesabläufe können die Ursache sein, ebenso aber Blutarmut, Schilddrüsenerkrankungen, Schlafstörungen, Infektionen, Medikamente oder psychische Erkrankungen. Weil viele dieser Auslöser ähnliche Beschwerden hervorrufen, führt eine lange Liste möglicher Krankheiten selten weiter als eine strukturierte Abklärung. Entscheidend sind Verlauf und Begleitsymptome. Seit wann besteht die Müdigkeit, wie stark beeinträchtigt sie Alltag und Leistungsfähigkeit, bessert sie sich nach Schlaf und treten Atemnot, Gewichtsveränderungen, Schmerzen oder ungewöhnliche Schläfrigkeit hinzu? Solche Informationen helfen, sinnvolle Untersuchungen auszuwählen und unnötige Selbsttests zu vermeiden.

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Vitamin B12 richtig beurteilen: Wann Müdigkeit und Kribbeln abgeklärt werden sollten

Vitamin B12 ist für die Blutbildung, die Zellteilung und ein funktionierendes Nervensystem unverzichtbar. Ein Mangel entwickelt sich häufig schleichend, weil der Körper grössere Vorräte speichern kann. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder Kribbeln in den Füssen werden deshalb leicht anderen Ursachen zugeschrieben. Besonders aufmerksam sollten Menschen mit veganer Ernährung, chronischen Erkrankungen des Verdauungstrakts, bestimmten Medikamenten oder früheren Operationen an Magen und Darm sein. Ein einzelnes Symptom oder ein auffälliger Laborwert erlaubt noch keine sichere Diagnose. Entscheidend ist die Verbindung aus Beschwerden, Ernährungsweise, Vorerkrankungen, Medikamenten und gezielten Blutuntersuchungen. Eine frühzeitige Abklärung ist wichtig, weil neurologische Schäden bei einem länger bestehenden Mangel möglicherweise nicht vollständig zurückgehen.

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Ferritinwert richtig einordnen: Was niedrige und erhöhte Werte bedeuten

Ferritin gilt als wichtigster Laborwert zur Einschätzung der Eisenspeicher. Ein niedriger Wert spricht häufig für einen Eisenmangel, während ein normaler oder erhöhter Wert deutlich schwieriger zu beurteilen ist. Entzündungen, Infektionen, Lebererkrankungen und weitere Einflüsse können die Konzentration anheben und einen gleichzeitig bestehenden Mangel verdecken. Erst das Zusammenspiel mit Blutbild, Entzündungswerten, Transferrinsättigung und Beschwerden ergibt ein aussagekräftiges Bild. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder Haarausfall werden häufig vorschnell mit einem niedrigen Ferritinwert verbunden. Diese Beschwerden sind jedoch unspezifisch und können zahlreiche andere Ursachen haben. Umgekehrt kann ein Eisenmangel bereits bestehen, bevor das Hämoglobin sinkt und eine Blutarmut erkennbar wird. Laborwerte sollten deshalb weder isoliert interpretiert noch ohne geklärte Ursache durch Eisenpräparate korrigiert werden.

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Bluttransfusion im Spital: So funktionieren Ablauf und Sicherheitskontrollen

Eine Bluttransfusion gehört in Schweizer Spitälern zu den streng kontrollierten medizinischen Behandlungen. Blutprodukte werden nicht einfach aus einem Kühlschrank geholt und angehängt. Zwischen der ärztlichen Entscheidung und dem Beginn der Transfusion liegen mehrere Schritte: Identität und Blutgruppe werden geprüft, Laboruntersuchungen durchgeführt, das passende Blutprodukt ausgewählt und unmittelbar vor der Verabreichung nochmals kontrolliert. Die vielen Kontrollen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Das richtige Blutprodukt muss zur richtigen Person gelangen und fachgerecht verabreicht werden. Gleichzeitig wird während und nach der Transfusion beobachtet, ob unerwartete Reaktionen auftreten. Der gesamte Ablauf ist Teil eines Qualitätssicherungssystems, das von der Blutspende über Labor und Blutlager bis zum Patientenbett reicht.

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Telemedizin im Spital: Chancen, Grenzen und geeignete Einsatzbereiche

Telemedizin im Spital umfasst weit mehr als ein Gespräch vor der Webcam. Digitale Sprechstunden, fachärztliche Telekonsile und die Fernüberwachung medizinischer Werte können Behandlungen ergänzen, Anfahrtswege verkürzen und spezialisiertes Wissen schneller verfügbar machen. Sinnvoll sind diese Angebote jedoch nur, wenn die medizinische Fragestellung aus der Distanz zuverlässig beurteilt werden kann. Ob ein digitaler Termin geeignet ist, entscheidet sich deshalb nicht allein nach dem Wunsch nach mehr Komfort. Krankheitsbild, Behandlungsphase, technische Voraussetzungen und mögliche Risiken müssen zusammen betrachtet werden. Sobald eine körperliche Untersuchung, eine unmittelbare Behandlung oder eine dringliche Abklärung erforderlich ist, bleibt die persönliche Vorstellung im Spital unverzichtbar.

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Spitalkeime verstehen: Wie Übertragung geschieht und wer besonders gefährdet ist

Spitalkeime sind keine besondere Gruppe von Mikroorganismen, sondern Bakterien, Viren, Pilze oder andere Erreger, die während einer medizinischen Behandlung übertragen werden oder eine Infektion auslösen können. Das Risiko entsteht durch das Zusammentreffen erkrankter Menschen, invasiver Eingriffe, häufiger Kontakte und zahlreicher medizinischer Geräte. Konsequente Hygiene, sorgfältige Arbeitsabläufe und ein gezielter Einsatz von Antibiotika können viele dieser Infektionen verhindern. Nicht jede im Spital erworbene Infektion geht auf mangelnde Sauberkeit zurück. Manche Erreger stammen aus der körpereigenen Flora und gelangen während einer Operation oder über einen Katheter an eine empfindliche Stelle. Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, schweren Grunderkrankungen, offenen Wunden oder längeren Spitalaufenthalten.

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Medikationsabgleich im Spital: Diese Angaben verhindern gefährliche Fehler

Beim Eintritt ins Spital muss innerhalb kurzer Zeit geklärt werden, welche Medikamente bisher tatsächlich verwendet wurden. Eine unvollständige Erinnerung oder ein veralteter Medikamentenplan kann dazu führen, dass ein wichtiges Präparat fehlt, doppelt verordnet oder in einer falschen Dosierung weitergeführt wird. Originalpackungen, eine aktuelle Liste und genaue Angaben zur Anwendung liefern dem Behandlungsteam deshalb entscheidende Informationen. Der sogenannte Medikationsabgleich ist mehr als das Abschreiben einer Medikamentenliste. Fachpersonen vergleichen die bisherige Therapie mit den neuen Verordnungen im Spital und klären jede Abweichung. Dabei zählen verschreibungspflichtige Arzneimittel ebenso wie Tropfen, Sprays, Pflaster, Spritzen, pflanzliche Präparate und gelegentlich verwendete Schmerzmittel.

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Schluckstörungen nach einem Schlaganfall: Pflege im Spital, Ernährung und Unterstützung

Nach einem Schlaganfall kann selbst ein Schluck Wasser zum Problem werden. Wenn die Steuerung von Mund, Rachen und Atemwegsschutz beeinträchtigt ist, gelangen Nahrung, Flüssigkeit oder Speichel unter Umständen in die Atemwege. Im Spital gehört die Abklärung der Schluckfähigkeit deshalb zur frühen Versorgung. Sie entscheidet mit darüber, wie Essen, Trinken und Medikamente sicher verabreicht werden können. Eine solche Schluckstörung heisst Dysphagie. Ihre Betreuung reicht vom ersten Screening über gezielte Untersuchungen und Schlucktherapie bis zur Ernährungsberatung und täglichen Mundpflege. Ebenso wichtig sind verständliche Absprachen mit Angehörigen: Die erlaubte Kostform, notwendige Unterstützung und nächste Kontrolltermine müssen auch beim Wechsel in die Rehabilitation oder nach Hause klar bleiben.

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Isolation im Spital: Gründe, Patientenalltag und Besuche von Angehörigen

Ein Schild an der Zimmertür, Schutzkleidung beim Pflegepersonal und eingeschränkte Wege auf der Station: Isolation verändert einen Spitalaufenthalt spürbar. Dahinter steht ein medizinisches Schutzkonzept. Es soll die Übertragung bestimmter Krankheitserreger verhindern oder einen besonders gefährdeten Patienten vor Infektionen schützen. Welche Regeln gelten, hängt vom Anlass der Isolation und von der individuellen Behandlungssituation ab. Für Patienten und Angehörige stellen sich dabei sehr praktische Fragen: Sind Besuche möglich, findet die Physiotherapie weiterhin statt und wann darf das Zimmer wieder verlassen werden? Verständliche Erklärungen helfen, die Massnahmen einzuordnen. Ebenso wichtig sind ein verlässlicher Tagesablauf und soziale Kontakte, die sich mit dem Infektionsschutz vereinbaren lassen. Isolation benötigt deshalb neben hygienischen Vorkehrungen eine aufmerksame Betreuung.

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Fettiger Ansatz und trockene Spitzen: Die richtige Haarpflege für Beauty und Wellness

Der Haaransatz glänzt bereits wieder, während die Spitzen rau bleiben und sich schwer entwirren lassen. Fettige Kopfhaut und trockene Haarenden passen durchaus zusammen: Die Talgdrüsen sitzen in der Haut, die Längen sind dagegen zunehmend beanspruchte Haarfasern. Eine passende Routine reinigt deshalb gezielt den Ansatz und schützt die empfindlichen Spitzen. Entscheidend ist weniger die Suche nach einem einzigen Produkt gegen beide Probleme als dessen richtige Anwendung. Shampoo, Conditioner und Styling übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Werden sie dort eingesetzt, wo sie gebraucht werden, lässt sich überschüssiges Fett entfernen, ohne die trockenen Längen unnötig zu strapazieren. Beschwerden wie anhaltender Juckreiz, Rötungen oder ausgeprägte Schuppen verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit.

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Schönheitsbehandlungen im Herbst: Beauty, Wellness und gesunde Haut

Nach dem Sommer rücken Pigmentflecken, eine ungleichmässige Hautstruktur oder unerwünschte Haare häufig in den Blick. Der Herbst kann einen passenden Rahmen bieten, um kosmetische Behandlungen zu planen: Intensive Sonnenexposition lässt sich im Alltag oft leichter vermeiden. Ob ein Peeling, eine Laserbehandlung oder Microneedling geeignet ist, entscheidet jedoch der individuelle Hautzustand. Eine kühlere Jahreszeit ersetzt weder die fachliche Abklärung noch eine sorgfältige Nachpflege. Zwischen einer pflegenden Gesichtsbehandlung und einem Verfahren, das die Haut gezielt verletzt oder mit Wärme behandelt, liegen erhebliche Unterschiede. Nutzen, Risiken und Erholungszeit müssen deshalb getrennt betrachtet werden. Für eine überlegte Entscheidung zählen ein konkretes Behandlungsziel, realistische Erwartungen und die Qualifikation des Anbieters. Besonders in der Schweiz lohnt sich ausserdem ein genauer Blick auf die Regeln für kosmetische Anwendungen mit Laser, Licht und anderen energiebasierten Geräten.

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Narzissmus im Job: Warnzeichen erkennen und bei schwierigen Chefs richtig handeln

Selbstbewusstes Auftreten, Ehrgeiz und Freude an Anerkennung machen noch keinen Narzissmus aus. Problematisch wird es, wenn eine Führungskraft dauerhaft Sonderrechte beansprucht, Kritik abwehrt, Erfolge anderer für sich nutzt und Beschäftigte gegeneinander ausspielt. Am Arbeitsplatz zählt dabei weniger das psychologische Etikett als das wiederkehrende Verhalten und dessen Folgen. Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung lässt sich weder anhand einzelner Konflikte noch aus der Distanz diagnostizieren. Dennoch können Beschäftigte belastende Muster erkennen, Vorfälle sachlich dokumentieren und ihre Grenzen schützen. Besonders wichtig sind klare Kommunikation, überprüfbare Absprachen, geeignete Anlaufstellen und ein realistischer Blick auf die Veränderungsbereitschaft der Führungskraft.

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