15. September 2026

Schweizer Volleyballer wollen EM gegen Lettland versöhnlich beenden

Schweizer Volleyballer besprechen sich während eines Spiels an der Europameisterschaft

Für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft endet die EuroVolley 2026 nach der Gruppenphase. Vor dem abschliessenden Spiel gegen Lettland ist der Einzug in den Achtelfinal rechnerisch nicht mehr möglich. Das Team von Juan Manuel Serramalera will das Turnier in Cluj-Napoca dennoch mit dem ersten Sieg abschliessen. Die Schweiz verlor ihre bisherigen vier Partien gegen Frankreich mit 0:3, Rumänien mit 1:3, die Türkei mit 0:3 und Deutschland mit 1:3. Damit steht sie vor dem letzten Gruppenspiel noch ohne Punkt da. Lettland und die Türkei besitzen dagegen bereits je drei Punkte und treffen am Mittwoch direkt aufeinander – mindestens eines der beiden Teams wird deshalb in der Tabelle definitiv vor der Schweiz bleiben. Trotz des vorzeitigen Ausscheidens zeigte die Schweizer Auswahl bei ihrer zweiten EM-Endrunde in Folge mehrere gute Phasen. Besonders gegen Olympiasieger Frankreich und zuletzt gegen Deutschland konnte sie einzelne Sätze lange offen gestalten. Gegen Lettland geht es nun darum, die positiven Ansätze in ein komplettes Spiel zu übertragen und die Europameisterschaft mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen.

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Guerdat reitet beim Millionen-Grand-Prix in Calgary auf Rang 3

Steve Guerdat mit Albführen’s Iashin Sitte beim Springreiten in Calgary

Steve Guerdat bestätigt wenige Wochen nach seinem WM-Titel seine starke Form. Der Jurassier erreichte mit Albführen’s Iashin Sitte beim hochdotierten CPKC International Grand Prix in Calgary den dritten Rang. Im entscheidenden Stechen musste sich der Schweizer nur Ben Maher und Lillie Keenan geschlagen geben. Guerdat musste sich den Podestplatz hart erarbeiten. Im ersten Umgang des CSIO5*-Grand-Prix kassierte er mit Albführen’s Iashin Sitte einen Abwurf und nahm vier Fehlerpunkte in die zweite Runde mit. Weil lediglich sieben Paare den ersten Parcours ohne Fehler beendet hatten, gehörte der Schweizer dennoch zu den zwölf Kombinationen, die sich für den zweiten Umgang qualifizierten. Dort blieb Guerdat fehlerfrei und hielt sich im Rennen um den Sieg. Da am Ende kein Paar beide Umgänge ohne Fehler absolvierte, mussten sechs Kombinationen mit jeweils vier Punkten ins Stechen. Guerdat eröffnete die Barrage mit einer starken Nullrunde in 42,25 Sekunden und legte damit eine Zeit vor, die nur zwei Konkurrenten unterbieten konnten.

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Champions-League-Final 2028 steigt in München – UEFA vergibt Endspiele bis 2029

Fussball auf dem Rasen eines beleuchteten Stadions in München

Der Champions-League-Final kehrt 2028 nach München zurück. Das UEFA-Exekutivkomitee hat die Austragungsorte der wichtigsten europäischen Klubfinals für 2028 und 2029 bestimmt. Neben München und Barcelona als Gastgeber der Königsklasse wurden auch die Finals der Europa League, Conference League und Women’s Champions League vergeben – und mit Biel erhält die Schweiz 2027 einen UEFA-Finalevent. Die Münchner Fussball Arena ist 2028 erneut Schauplatz des wichtigsten europäischen Klubspiels. Erst 2025 fand dort der Champions-League-Final statt, nun erhält München drei Jahre später bereits wieder den Zuschlag. 2029 zieht die Königsklasse weiter nach Barcelona: Der Final wird im Camp Nou ausgetragen. Die konkreten Spieltage der Finals 2028 und 2029 hat die UEFA noch nicht veröffentlicht. Auch in den anderen Wettbewerben stehen die Austragungsorte fest. Die Europa League geht 2028 nach Bukarest und 2029 nach Belgrad, die Conference League 2028 nach Turin und 2029 nach Budapest. Bei den Frauen erhielt Lyon den Zuschlag für 2028, Cardiff richtet den Women’s-Champions-League-Final 2029 aus. Dazu kommen Amsterdam und Astana als Gastgeber des UEFA Super Cups.

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Saisonvorschau 10/10: Sierre bleibt das Mass der Dinge

Spieler des HC Sierre feiern gemeinsam auf dem Eis

Der HC Sierre geht als amtierender Meister und klarer Massstab der vergangenen Swiss-League-Saison in die neue Spielzeit. Die Walliser dominierten die Qualifikation mit 108 Punkten, erzielten 235 Tore und krönten ihre Saison anschliessend mit dem Meistertitel. Der Kern der Mannschaft ist geblieben und wurde mit zusätzlicher Erfahrung verstärkt – unsere Prognose lautet deshalb Rang 1. Sierre beendete die vergangene Qualifikation mit 108 Punkten und einem eindrücklichen Torverhältnis von 235:132 auf Platz 1. In den Playoffs bestätigten die Walliser ihre Ausnahmestellung und erreichten erstmals seit zwei Jahrzehnten wieder den Final. Dort setzte sich das Team von Chris McSorley gegen La Chaux-de-Fonds durch und holte erstmals seit 58 Jahren wieder den Titel in die Stadt. Der Meister setzt für 2026/27 bewusst auf Kontinuität. Chris McSorley bleibt Headcoach und General Manager, Remo Giovannini steht weiterhin im Tor und Leistungsträger wie Samuel Asselin, Jayden Halbgewachs, Leonardo Fuhrer, Maxime Montandon, Mike Völlmin und Marco Maurer gehören weiterhin zum Kader. Gleichzeitig erhöhen Killian Mottet und Darels Dukurs die ohnehin schon beachtliche Qualität im Angriff.

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Saisonvorschau 9/10: Visp greift wieder nach dem Titel

EHC Visp vor der Swiss-League-Saison 2026/27

Der EHC Visp startet mit einem hochkarätigen und eingespielten Kader in die Swiss-League-Saison 2026/27. Nach Rang 3 und dem äusserst knappen Halbfinal-Aus gegen La Chaux-de-Fonds haben die Walliser ihre Mannschaft nochmals gezielt verstärkt. Fünf Siege aus sechs Testspielen unterstreichen die Ambitionen – unsere Prognose lautet Rang 2. Visp beendete die vergangene Qualifikation mit 93 Punkten auf Rang 3. Im Viertelfinal setzten sich die Oberwalliser gegen den EHC Basel durch, ehe im Halbfinal eine dramatische Serie gegen La Chaux-de-Fonds folgte. Erst das siebte Spiel brachte die Entscheidung: Visp verlor zuhause mit 2:3 nach Verlängerung und verpasste damit den erneuten Einzug in den Final denkbar knapp. Für die neue Saison setzt der Klub auf Kontinuität und zusätzliche Qualität. Luca Gianinazzi bleibt Headcoach, Jacob Nilsson führt die Offensive weiterhin an und mit Stéphane Patry, Matteo Romanenghi sowie Philéas Perrenoud kamen mehrere interessante Verstärkungen hinzu. Ein gewichtiger Rückschlag ist allerdings der längerfristige Ausfall von Adam Brodecki, der nach einer Knieoperation voraussichtlich bis Dezember fehlen wird.

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Saisonvorschau 8/10: La Chaux-de-Fonds greift wieder an

KI-generiertes Symbolbild mit Spielern des HC La Chaux-de-Fonds auf dem Eis

Der HC La Chaux-de-Fonds gehört auch in der Saison 2026/27 zu den grossen Anwärtern auf den Swiss-League-Titel. Nach Rang 4, dem zweiten National-Cup-Sieg in Serie und dem erneuten Einzug in den Playoff-Final beginnt bei den Neuenburgern mit Thomas Rhodin eine neue Trainerära. Der Kader besitzt weiterhin viel Qualität und Erfahrung – unsere Prognose lautet Rang 3. La Chaux-de-Fonds beendete die vergangene Qualifikation mit 92 Punkten und einem Torverhältnis von 168:145 auf Rang 4. In den Playoffs setzten sich die Neuenburger zunächst gegen den EHC Chur durch und eliminierten danach Visp im Halbfinal. Erst Meister HC Sierre stoppte die Abeilles im Final. Gleichzeitig gewann der HCC zum zweiten Mal in Serie die National Cup und bestätigte damit seine Stellung als eines der erfolgreichsten Swiss-League-Teams der vergangenen Jahre. Trotzdem verändert sich einiges. Thomas Rhodin übernimmt als neuer Headcoach, Bryan Rüegger und Lucas Rötheli bilden ein komplett neues Goalie-Duo und mit Kay Schweri kehrt ein offensiv starker Spieler nach La Chaux-de-Fonds zurück. Gleichzeitig beendeten mit Arnaud Jaquet, Jaison Dubois und Evgenï Chiriayev drei langjährige Persönlichkeiten ihre Karrieren.

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Saisonvorschau 7/10: Thurgau will den nächsten Schritt

Spieler des HC Thurgau auf dem Eis in der Güttingersreuti in Weinfelden

Der HC Thurgau geht nach einer aussergewöhnlich starken Qualifikation mit einer offenen Rechnung in die neue Swiss-League-Saison. Die Ostschweizer beendeten die vergangene Regular Season auf Rang 2, scheiterten danach aber überraschend bereits im Viertelfinal. Der Kern ist weitgehend erhalten geblieben, mit Zachary Okabe kommt neue Qualität für die Offensive hinzu – unsere Prognose lautet Rang 4. Thurgau holte in 50 Qualifikationsspielen 93 Punkte und wies mit 148:110 Toren eine der besten Defensivbilanzen der Liga auf. Zwischenzeitlich führte das Team von Anders Olsson die Tabelle an und egalisierte mit zwölf Siegen in Serie einen Klubrekord. Besonders zuhause war der HCT stark: Rund 80 Prozent der Heimspiele wurden gewonnen. Umso grösser war die Enttäuschung, als die Saison im Viertelfinal gegen den EHC Olten mit 1:4 Siegen abrupt endete. Die sportliche Führung reagierte nicht mit einem grossen Umbruch. Anders Olsson bleibt Headcoach, Captain Dominic Hobi führt die Mannschaft weiterhin an und Leistungsträger wie Daniel Ljunggren, Dominik Binias, Livio Truog, Ian Derungs, Robin Lekic und Fabio Murer sind weiter dabei. Veränderungen gibt es vor allem auf der zweiten Importposition und im Tor.

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Saisonvorschau 6/10: Basel setzt auf bewährte Kräfte

Eishockey-Puck auf dem Eis im Stadion des EHC Basel

Der EHC Basel startet mit einem weitgehend eingespielten Kern, einem starken Goalie-Duo und zusätzlicher Erfahrung in der Defensive in die Saison 2026/27. Nach 91 Punkten und Rang 6 in der vergangenen Qualifikation gehören die Basler erneut zum erweiterten Kreis der Spitzenteams. Die schwache Vorbereitung mahnt allerdings zur Vorsicht – unsere Prognose lautet Rang 5. Basel beendete die vergangene Qualifikation punktgleich mit dem fünftplatzierten EHC Chur. Nach 50 Spielen standen 91 Punkte und ein Torverhältnis von 161:133 zu Buche. Im Playoff-Viertelfinal traf der EHCB auf den EHC Visp. Die ausgeglichene Serie ging über sechs Partien, ehe die Walliser mit einem 2:1 in der St. Jakob-Arena den 4:2-Seriensieg und damit das Basler Saisonende besiegelten. Der Klub setzt erneut stark auf Kontinuität. Eric Himelfarb bleibt Headcoach und erhält mit Patrice Lefebvre einen neuen Assistenztrainer. Jakob Stukel, Brett Supinski, Dario Kummer, Elvis Schläpfer und weitere Leistungsträger bilden weiterhin den offensiven Kern. Kurz vor Saisonbeginn wurde zudem der französische Nationalverteidiger Thomas Thiry verpflichtet.

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Saisonvorschau 5/10: Olten startet mit klarer Ansage

Eishockey-Puck auf dem Eis im Stadion des EHC Olten

Der EHC Olten geht mit hohen Ambitionen in die neue Swiss-League-Saison. Nach einer durchzogenen Qualifikation mit Rang 7 steigerten sich die Oltner in den Playoffs deutlich und erreichten den Halbfinal. Das Team von Christian Wohlwend ist weitgehend zusammengeblieben und überzeugte auch in der Vorbereitung – dennoch sehen wir die Konkurrenz knapp stärker und setzen den EHCO auf Rang 6. Olten beendete die vergangene Qualifikation mit 75 Punkten und einem Torverhältnis von 187:152 auf Rang 7. Der Rückstand auf die sechs vor ihm klassierten Mannschaften war beträchtlich, doch in den Playoffs zeigte der EHCO ein anderes Gesicht. Der zweitplatzierte HC Thurgau wurde im Viertelfinal mit 4:1 Siegen ausgeschaltet, erst Qualifikationssieger und späterer Meister HC Sierre stoppte die Oltner im Halbfinal mit 4:1. Für die Saison 2026/27 setzt Olten deshalb vor allem auf Kontinuität. Christian Wohlwend bleibt Headcoach, Leistungsträger wie Guillaume Asselin, Jayce Hawryluk, Stanislav Horansky, Dominic Weder, Patrick Obrist und Jules Sturny gehören weiterhin zum Kader. Gleichzeitig wurde die Torhüterposition komplett neu besetzt, während junge Spieler aus den Partnerorganisationen zusätzliche Tiefe bringen.

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Saisonvorschau 4/10: Chur bleibt seinem Weg treu

KI-generiertes Symbolbild mit EHC-Chur-Spielern in einer Spielsituation auf dem Eis

Der EHC Chur hat sich innerhalb von zwei Jahren zu einer festen Grösse in der Swiss League entwickelt. Nach Rang 5 mit 91 Punkten und einer starken Qualifikation setzen die Bündner weiterhin auf die von Arx-Brüder, einen jungen Kern und gezielte Verstärkungen. Trotz der überzeugenden Vorbereitung erwarten wir einen kleinen Rückschritt – unsere Prognose lautet Rang 7. Chur beendete die vergangene Qualifikation mit 156:119 Toren und 91 Punkten auf dem fünften Platz. Im Viertelfinal trafen die Bündner auf den HC La Chaux-de-Fonds und verloren die umkämpfte Serie mit 2:4 Siegen. Für einen Klub, der erst 2024 in die Swiss League zurückgekehrt war, bestätigte die Saison trotzdem eindrücklich, dass sich Chur in der zweithöchsten Spielklasse etabliert hat. Der eingeschlagene Weg wird fortgesetzt. Reto und Jan von Arx bleiben an der Bande, während mit Robin Ramsauer, Liekit Reichle, Lars Frei, Sandis Smons, Denys Rubanik und weiteren Leistungsträgern ein grosser Teil des Kerns erhalten bleibt. Gleichzeitig mussten die Bündner einige gewichtige Abgänge ersetzen und greifen erneut auf junge Spieler sowie Leihkräfte aus National-League-Organisationen zurück.

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Saisonvorschau 3/10: GCK Lions setzen weiter auf die Jugend

GCK Lions vor der Swiss-League-Saison 2026/27

Die GCK Lions bleiben ihrer Rolle als wichtigste Entwicklungsplattform der Zürcher Organisation treu. Gleich sechs Eigengewächse rücken für die Saison 2026/27 ins Swiss-League-Team auf, gleichzeitig sorgen einige erfahrenere Kräfte für Stabilität. Nach Rang 8 und der Playoff-Qualifikation im vergangenen Winter erwarten wir die jungen Zürcher erneut knapp über dem Strich – unsere Prognose lautet Rang 8. Die vergangene Qualifikation beendeten die GCK Lions mit 71 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 157:157. Damit sicherten sie sich den letzten Playoff-Platz deutlich vor Winterthur. Im Viertelfinal wartete allerdings Qualifikationssieger Sierre. Die Walliser entschieden die Serie für sich und beendeten damit die Saison der Zürcher. Das sportliche Konzept ändert sich nicht. Headcoach Peter Andersson soll erneut zahlreiche Talente an den Profibetrieb heranführen. Filippo Schmidt, Noel Ulrich, Luan Marthaler, Lauro Peter, Fabrice Bouvard und Lionel Dedial gehören zu den jungen Kräften im Kader. Gleichzeitig sorgen erfahrenere Spieler für Stabilität, während Fabian Eggenberger und der russische Center Kirill Tyutyayev zusätzliche Qualität bringen.

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Saisonvorschau 2/10: Arosa rüstet nach schwierigem Lehrjahr auf

Spielsituation

Der EHC Arosa geht nach einem schwierigen ersten Jahr in der Swiss League mit einem deutlich veränderten und breiter aufgestellten Kader in die Saison 2026/27. Nach lediglich 25 Punkten und 227 Gegentoren soll der Abstand zur Konkurrenz kleiner werden. Die Vorbereitung liefert dafür durchaus Argumente – unsere Prognose lautet Rang 9. Arosa beendete die vergangene Qualifikation nach 50 Spielen mit 97:227 Toren auf Rang 11. Besonders defensiv war der Unterschied zu den etablierten Swiss-League-Teams gross. Nun fällt Winterthur aus der Liga weg, womit nur noch zehn Mannschaften antreten. Für Arosa verändert das die Ausgangslage: Acht Teams erreichen die Playoffs, zwei Mannschaften müssen nach der Qualifikation zuschauen. Headcoach Rolf Schrepfer bleibt an der Bande, während Goran Manojlovic neu als Sportchef Verantwortung trägt. Gleichzeitig wurde der Kader auf zahlreichen Positionen ergänzt. Tomas Vlcek, Titas Krakauskas, Gregory Weber, Dominik Volejnicek, Maxime Orlov, Gian Morson, Nicolas Warmbrodt und Marvin Rötheli gehören zu den neuen Gesichtern. Damit verfügt Arosa über deutlich mehr Optionen als noch während seiner ersten Swiss-League-Saison.

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Saisonvorschau 1/10: Bellinzona setzt weiter auf Entwicklung

Spieler der GDT Bellinzona Snakes im rot-weissen Trikot während einer Spielsituation auf dem Eis

Die GDT Bellinzona Snakes eröffnen unsere zehnteilige Saisonvorschau zur Swiss League 2026/27. Nach Rang 10 mit 34 Punkten und 211 Gegentoren in der vergangenen Qualifikation bleibt für die junge Tessiner Mannschaft viel Arbeit – die Vorbereitung lieferte allerdings einige bemerkenswerte Lichtblicke. Unsere Prognose lautet Rang 10. Bellinzona beendete die vergangene Regular Season mit acht Siegen nach 60 Minuten und insgesamt 34 Punkten. In 50 Partien erzielten die Snakes 100 Tore und kassierten 211 Gegentreffer. Damit lagen sie zwar vor Aufsteiger Arosa, der Rückstand auf die Playoff-Plätze war aber beträchtlich. In der neuen Saison wird die Aufgabe nicht einfacher: Nach dem Rückzug von Winterthur besteht die Swiss League nur noch aus zehn Mannschaften. Trainer Nicola Pini setzte auch während der Vorbereitung auf zahlreiche junge Spieler und wechselnde Formationen. Die Resultate schwankten entsprechend stark – vom 1:2 nach Verlängerung gegen National-League-Klub Ambri-Piotta über ein 3:5 beim Meister Sierre bis zum 3:8 in Olten. Zum Ende der Vorbereitung stabilisierte sich Bellinzona allerdings und verlor die Generalprobe bei den GCK Lions erst im Penaltyschiessen mit 1:2.

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National League startet: Fribourg eröffnet Titelverteidigung in Biel

National League startet mit Biel gegen Fribourg

Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert. Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.

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DiDomenico greift in Schweden neu an – jetzt wartet die SHL

Chris DiDomenico im grün-gelben Trikot von IF Björklöven auf dem Eis

Chris DiDomenico steht vor dem nächsten grossen Kapitel seiner langen Karriere. Nach vielen prägenden Jahren im Schweizer Eishockey läuft der 37-jährige Kanadier neu für IF Björklöven auf. Am Samstag beginnt für den Aufsteiger und seinen prominenten Neuzugang mit dem Auswärtsspiel gegen Djurgården das Abenteuer SHL. Björklöven hat DiDomenico ganz bewusst als Führungsspieler für die Rückkehr in die höchste schwedische Liga verpflichtet. Sportchef Per Kenttä setzt auf seine offensive Qualität, seine Intensität und seine enorme Erfahrung. Der Kanadier unterschrieb für die Saison 2026/27 und gehört gemeinsam mit Lucas Wallmark und Robin Kovacs zu den prominentesten Spielern eines erstaunlich ambitioniert zusammengestellten Aufsteigerkaders. Für Schweizer Hockeyfans bleibt DiDomenico ohnehin ein vertrauter Name. Er spielte für die SCL Tigers, Fribourg-Gottéron, den SC Bern und zuletzt Ambrì-Piotta und gehörte über Jahre zu den auffälligsten Importspielern der National League. Während Ambrì inzwischen mit Jussi Tapola und einer jüngeren Mannschaft eine neue Ära begonnen hat, sucht DiDomenico seine nächste Herausforderung weit im Norden Europas.

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Lausanne trennt sich kurz vor Saisonstart von Sami Niku

Sami Niku im rot-schwarzen Trikot des Lausanne HC auf dem Eis

Der Lausanne HC und Sami Niku gehen unmittelbar vor dem Start der National-League-Saison getrennte Wege. Der noch bis zum Ende der Saison 2026/27 laufende Vertrag mit dem finnischen Verteidiger wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Niku verlässt die Waadtländer nach 56 Einsätzen und 27 Skorerpunkten. Der Zeitpunkt kommt überraschend: Bereits am Dienstagabend um 19.45 Uhr empfängt Lausanne den EV Zug zum ersten Meisterschaftsspiel in der Vaudoise aréna. Noch in der Vorbereitung gehörte Niku zum breit besetzten Defensivkader von Trainer Geoff Ward. Der Klub nennt in seiner Mitteilung keine sportlichen oder persönlichen Gründe für die vorzeitige Trennung. Niku war erst im Sommer 2025 vom EHC Kloten nach Lausanne gewechselt und hatte ursprünglich für zwei Spielzeiten unterschrieben. In seiner ersten Saison beim LHC absolvierte der 29-Jährige insgesamt 56 Partien und sammelte 27 Punkte. Seine Qualitäten im Spielaufbau und in der Offensive machten ihn zu einer regelmässigen Option in der Lausanner Abwehr.

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Vier Spiele Sperre: Thun muss erneut auf Captain Bürki verzichten

Marco Bürki im roten Trikot des FC Thun mit Captainbinde

Der FC Thun muss in den kommenden vier Meisterschaftsspielen ohne Captain Marco Bürki auskommen. Die Swiss Football League hat den 33-jährigen Verteidiger nach seiner Roten Karte beim 0:1 gegen die Grasshoppers für vier Partien gesperrt. Besonders bitter für den Schweizer Meister: Für Bürki war es bereits der dritte Platzverweis seit Mitte Mai. Bürki wurde am Samstag in der 38. Minute vom Platz gestellt. Im Duell mit GC-Stürmer Nikolas Muci traf der Thuner Captain seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht. Die SFL wertete die Aktion als Tätlichkeit, berücksichtigte bei der Festlegung des Strafmasses allerdings eine vorausgegangene Provokation. Das Resultat ist dennoch einschneidend: Bürki fehlt Thun für vier Meisterschaftspartien. Die Sperre beginnt bereits am Mittwoch. Dann empfängt Thun im Nachholspiel der 4. Super-League-Runde Servette. Die ursprünglich wegen der Europacup-Qualifikation verschobene Begegnung wird um 19.00 Uhr in der Stockhorn Arena angepfiffen. Damit verliert Trainer Gian-Luca Privitelli ausgerechnet in einer weiterhin dicht getakteten Phase seinen erfahrensten Innenverteidiger und Captain.

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