Europa

Rafael Leão wechselt zu Galatasaray

Fussballspieler im rot-gelben Galatasaray-Trikot führt den Ball in einem vollbesetzten Stadion

Galatasaray ist auf dem Transfermarkt ein spektakulärer Coup gelungen: Rafael Leão wechselt von der AC Milan nach Istanbul. Der türkische Meister bestätigte den Transfer am Sonntag offiziell. Für den portugiesischen Nationalspieler bezahlt Galatasaray eine fixe Ablösesumme von 38 Millionen Euro. Leão unterschreibt einen Vierjahresvertrag und erhält nach Clubangaben pro Saison zehn Millionen Euro netto. Damit endet für Leão nach sieben Jahren ein prägendes Kapitel bei Milan. Der 27-Jährige war seit 2019 für die Rossoneri aktiv und entwickelte sich dort zu einem der gefährlichsten Offensivspieler der Serie A.

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Schweizer U23 räumen an MTB-WM ab

Blick aus Fahrerperspektive über den Lenker eines Mountainbikes auf eine anspruchsvolle Waldstrecke

Die Schweizer Mountainbike-Zukunft hat an der WM im italienischen Val di Sole eindrücklich abgeliefert. Anina Hutter gewann im Cross Country der U23-Frauen Silber, Monique Halter holte Bronze und Fiona Schibler wurde starke Vierte. Bei den Männern sicherte sich Nicolas Halter ebenfalls Bronze. Damit gingen gleich drei der sechs U23-Medaillen des Tages an die Schweiz. Besonders beeindruckend war die Schweizer Mannschaftsleistung bei den Frauen. Die Italienerin Valentina Corvi war zwar nicht zu schlagen und gewann den WM-Titel in 1:19:34 Stunden, dahinter dominierten jedoch die Schweizerinnen.

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Márquez triumphiert in Aragón – Titelkampf wird enger

MotoGP-Fahrer auf einer roten Rennmaschine in extremer Schräglage auf einer Rennstrecke

Marc Márquez hat beim Grand Prix von Aragón ein perfektes Wochenende vollendet. Nach seinem Sieg im Sprint gewann der Ducati-Pilot am Sonntag auch das Hauptrennen im MotorLand. Der amtierende Weltmeister setzte sich vor Pedro Acosta und Marco Bezzecchi durch und verkürzte seinen Rückstand auf WM-Leader Jorge Martín auf nur noch 19 Punkte.

Aragón bleibt damit eine der absoluten Lieblingsstrecken von Márquez. Der Spanier feierte seinen bereits achten Sieg in der MotoGP-Klasse auf dem MotorLand und meldete sich nach einem schwierigen Wochenende in Silverstone eindrucksvoll im Titelkampf zurück.

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Lisa Baumann gewinnt WM-Silber im Downhill

Schweizer Mountainbikerin fährt auf einer technisch anspruchsvollen Downhill-Strecke durch einen Wald

Lisa Baumann hat bei der Mountainbike-WM im italienischen Val di Sole die Silbermedaille im Downhill gewonnen. Die 25-jährige Neuenburgerin fuhr auf der anspruchsvollen Strecke in 4:03,286 Minuten auf Rang zwei und holte damit ihre erste WM-Medaille. Einzig die überragende Österreicherin Valentina Höll war schneller und sicherte sich bereits ihren fünften WM-Titel in Folge. Schon in der Qualifikation hatte Baumann ihre ausgezeichnete Form unter Beweis gestellt. Mit 4:02,591 Minuten fuhr die Schweizerin am Freitag die Bestzeit aller Teilnehmerinnen und meldete damit ihre Ambitionen auf eine Medaille deutlich an.

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Liverpool erneut nur Remis – Newcastle schlägt Tottenham

Liverpool-Spieler und Nottingham-Forest-Spieler kämpfen in einem Premier-League-Spiel um den Ball

Der Premier-League-Samstag hatte einige Überraschungen zu bieten. Liverpool kam an der Anfield Road gegen Nottingham Forest nicht über ein 2:2 hinaus und wartet damit nach zwei Spieltagen weiterhin auf den ersten Sieg. Newcastle United gewann bei Tottenham Hotspur mit 2:0, während Aufsteiger Hull City mit einem 1:0 bei Coventry den perfekten Saisonstart fortsetzte. Bournemouth und Everton trennten sich 1:1. Besonders turbulent verlief die Partie zwischen Liverpool und Nottingham Forest. Die Gäste gingen durch Dan Ndoye in Führung, Liverpool antwortete durch Alexander Isak. Forest schlug jedoch erneut zu: Morgan Gibbs-White verwandelte einen Penalty und brachte seine Mannschaft zum zweiten Mal nach vorne.

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Atlético siegt in Sevilla – Levante zerlegt Betis

Spieler von Atlético Madrid jubelt nach einem Treffer in einem spanischen Ligaspiel vor voller Tribüne

Der Samstag in der spanischen Primera División brachte gleich drei Heimspektakel und insgesamt 14 Tore. Atlético Madrid gewann beim FC Sevilla mit 3:1 und überzeugte besonders vor der Pause. Levante feierte beim 5:2 gegen Real Betis den ersten Saisonsieg, während Real Sociedad Espanyol Barcelona mit 2:1 bezwang und damit ebenfalls erstmals drei Punkte holte. Das deutlichste Resultat des Tages gelang Levante. Die Mannschaft aus Valencia setzte sich zuhause mit 5:2 gegen Real Betis durch und beendete damit ihren Fehlstart eindrucksvoll.

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Juventus bleibt makellos – Fiorentina erlebt Debakel

Spieler von Juventus Turin jubelt nach einem Treffer in einem Serie-A-Spiel unter Flutlicht

Juventus Turin hat auch das zweite Saisonspiel der Serie A gewonnen und bleibt ohne Gegentor. Die Bianconeri besiegten Parma am Samstagabend mit 2:0. Für die grosse Überraschung des Tages sorgte jedoch Frosinone: Der Aufsteiger gewann auswärts bei Fiorentina gleich mit 3:0. Udinese setzte sich in Monza mit 3:2 durch, Sassuolo bezwang Torino mit 2:1. Juventus musste sich gegen Parma zunächst gedulden. Die Gäste verteidigten kompakt, während Francisco Conceição in der ersten Halbzeit mit einem Schuss nur den Pfosten traf.

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Bundesliga startet mit Bayern-Kantersieg

Fussballspieler liefern sich bei einem Bundesliga-Spiel in einem vollbesetzten Stadion einen intensiven Zweikampf um den Ball

Der FC Bayern München hat zum Auftakt der Bundesliga-Saison 2026/27 sofort ein deutliches Zeichen gesetzt. Der deutsche Meister bezwang den VfB Stuttgart in der Allianz Arena mit 5:1. Nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich der Schwaben antworteten die Münchner innerhalb weniger Minuten und entschieden die Partie noch deutlich. Am Samstag greifen unter anderem Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig ins Geschehen ein.

Die 64. Bundesliga-Saison begann am Freitagabend mit dem Duell zwischen Bayern München und Stuttgart. Die Gastgeber bestimmten über weite Strecken die Partie, mussten sich ihren klaren Erfolg allerdings zunächst erarbeiten.

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Conference League 2026/27: Thun trifft auf Ajax – Lugano reist nach Getafe

Fussballspieler kämpfen bei einem internationalen Europacup-Spiel unter Flutlicht um den Ball

Die Schweizer Vertreter kennen ihre Gegner in der Conference League 2026/27. Auf Meister FC Thun wartet mit Ajax Amsterdam ein echtes Highlight, daneben geht es gegen Gent, Hearts, Hajduk Split, Twente und CSKA Sofia. Der FC Lugano bekommt es unter anderem mit Getafe, Kopenhagen und Roter Stern Belgrad zu tun. Beide Schweizer Clubs dürfen sich damit auf sechs internationale Abende freuen. Die UEFA hat am Freitag in Monaco die Ligaphase der Conference League ausgelost. Insgesamt 36 Mannschaften nehmen teil. Anders als in Europa und Champions League bestreitet jedes Team sechs Partien gegen sechs verschiedene Gegner – drei zuhause und drei auswärts.

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Europa League ausgelost – Schweiz schaut nur zu

Die Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 steht fest. Mit Juventus, Milan, Bayer Leverkusen, Benfica, Olympique Lyon und Marseille ist der Wettbewerb prominent besetzt. Aus Schweizer Sicht fehlt allerdings ein Club in der Europa League: Der FC Thun scheiterte in den Play-offs an Lech Poznań. Ganz ohne Schweizer Beteiligung geht der Europacup-Herbst dennoch nicht über die Bühne – Thun und Lugano spielen in der Conference League weiter. Insgesamt nehmen 36 Mannschaften an der Ligaphase der Europa League teil. Jede Mannschaft bestreitet acht Partien gegen acht unterschiedliche Gegner – vier zuhause und vier auswärts. Der erste Spieltag findet am 16. und 17. September statt, abgeschlossen wird die Ligaphase am 28. Januar 2027. Das Endspiel der Europa League steigt am 26. Mai 2027 in Frankfurt.

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Flughafen Zürich erzielt 2026 Rekordhalbjahr und steigert Passagieraufkommen deutlich

Die Nachfrage nach Flugreisen blieb im ersten Halbjahr 2026 hoch. Gestützt auf das höhere Passagieraufkommen steigerte die Flughafen Zürich AG Ertrag und Betriebsergebnis. Trotz höherer Abschreibungen und Finanzaufwendungen erhöhte sich das Konzernergebnis leicht. Gleichzeitig investiert das Unternehmen weiter in die Entwicklung des Standorts Zürich und konnte im internationalen Flughafengeschäft den Betrieb des Noida International Airport in Indien aufnehmen.

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Meta verschärft Regeln für Jugendliche

Jugendliche Person hält ein Smartphone mit Facebook und Instagram vor einem Laptop

Meta zieht einen milliardenschweren Schlussstrich unter einen der grössten Rechtsstreite seiner Geschichte. Der Facebook- und Instagram-Konzern hat mit einer parteiübergreifenden Gruppe von 52 US-Generalstaatsanwälten eine Einigung erzielt. Rund 18 Milliarden US-Dollar stehen dabei im Raum. Gleichzeitig werden die Schutzmassnahmen für Jugendliche deutlich verschärft – mit Zeitlimits, einer nächtlichen Sperre und stärkeren Kontrollen für Eltern. Im Zentrum der Verfahren standen Vorwürfe, Meta habe Instagram und Facebook mit Funktionen ausgestattet, die eine besonders intensive Nutzung durch Kinder und Jugendliche fördern können. Zudem wurde dem Konzern vorgeworfen, Risiken für junge Nutzer nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Meta weist ein bewusst schädigendes Verhalten zurück und räumt im Rahmen der Einigung kein Fehlverhalten ein.

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Neuer Wettersatellit gestartet: Europa sieht Gewitter künftig im Minutentakt

Start einer Ariane-6-Rakete bei Nacht mit dem europäischen Wettersatelliten MTG-I2 an Bord

Europa bekommt einen neuen Blick auf sein Wetter: In der Nacht auf Freitag ist der Wettersatellit MTG-I2 erfolgreich ins All gestartet. Der Satellit der dritten Meteosat-Generation soll Gewitter, Stürme, Starkregen und Waldbrände wesentlich schneller und detaillierter erfassen als frühere Systeme. Auch für die Schweiz sind die neuen Daten besonders interessant – gerade bei rasch entstehenden Gewittern über den Alpen. MTG-I2 startete am Donnerstag, 27. August 2026, um 22.11 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation ESA verlief der Start erfolgreich.

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Lugano und Thun weiter – St. Gallen und Sion raus

Fussballspieler eines Schweizer Clubs feiern unter Flutlicht einen Treffer im Europacup

Der grosse Europacup-Abend der Schweizer Klubs ist entschieden: Der FC Lugano erreicht die Ligaphase der Conference League, auch der FC Thun spielt im Herbst europäisch weiter. Für den FC St. Gallen und den FC Sion ist die internationale Saison dagegen beendet. Besonders bitter verlief der Abend für die Ostschweizer, die zuhause gegen Nordsjælland lange auf die Wende hoffen durften. Lugano hatte sein Ticket bereits früh am Abend gelöst. Die Tessiner erkämpften sich gegen Maccabi Tel Aviv im georgischen Batumi ein 1:1 und setzten sich nach dem 2:1 im Hinspiel mit einem Gesamtskore von 3:2 durch. Matchwinner war der 18-jährige Dereck Moncada, der in Unterzahl in der 79. Minute mit einem starken Solo den entscheidenden Ausgleich erzielte.

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Transfer-Countdown läuft: Dann schliessen Europas Märkte

Fussballspieler und Vereinsvertreter besiegeln einen Transfer mit einem Handschlag

Die heisseste Phase des Fussball-Sommers beginnt: In wenigen Tagen schliessen in Europas wichtigsten Ligen die Transferfenster. Für Clubs, Spieler und Fans bedeutet das nochmals Hochbetrieb. Millionen-Deals können innerhalb weniger Stunden entstehen oder platzen. Besonders spannend: Während Deutschland bereits Ende August Schluss macht, können Clubs in England, Spanien, Italien und Frankreich noch bis zum 1. September handeln – und in der Schweiz bleibt sogar noch länger Zeit. Wer seinen Kader für die Saison 2026/27 noch verstärken will, gerät nun zunehmend unter Zeitdruck. Sportchefs führen parallel mehrere Verhandlungen, Spieler warten auf Freigaben und bei zahlreichen Clubs dürfte erst am sogenannten Deadline Day endgültig entschieden werden, wer bleibt und wer noch wechselt.

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Colapinto bleibt bei Alpine – Formel-1-Zukunft 2027 gesichert

Formel-1-Fahrer im Alpine-Rennanzug in der Teamgarage

Franco Colapinto bleibt in der Formel 1. Alpine hat den Vertrag mit dem 23-jährigen Argentinier für die Saison 2027 verlängert. Damit setzt das französische Team weiterhin auf die Fahrerpaarung Colapinto und Pierre Gasly. Für den Argentinier ist die Entscheidung die Belohnung für eine deutlich stärkere Saison 2026, in der er sich nach schwierigen Monaten endgültig in der Königsklasse etabliert hat. Die Bekanntgabe vom Donnerstag beendet die Spekulationen um Colapintos Zukunft. Sein bisheriger Vertrag wäre nach dieser Saison ausgelaufen. Alpine entschied sich nun für Kontinuität und bestätigte den Argentinier auch für die kommende Formel-1-Saison.

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Alpiq treibt Speicherstrategie voran und baut BESS-Portfolio in Europa deutlich aus

Alpiq hat die Umsetzung ihrer auf Flexibilität, Speicher und kundenorientierte Energielösungen ausgerichteten Strategie fortgesetzt. Bis Ende Juni wuchs das gesicherte BESS-Portfolio europaweit auf mehr als 1000 MW an, davon 130 MW in Betrieb und 225 MW im Bau. Meilensteine waren die Integration der sich in Betrieb befindlichen 100-MW-Anlage Cheviré in Frankreich, die Sicherung der Netzanschlusskapazität für das 300-MW-Projekt Niedergösgen sowie der Erwerb des 535-MW-Pumpspeicher-Projekts Navaleo in Spanien, die erste bedeutende Investition in Wasserkraft von Alpiq ausserhalb der Schweiz.

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