04. November 2026

Arthur Fils erstmals bei ATP Finals – Frankreich jubelt nach zehn Jahren

Arthur Fils im violetten Tennisshirt mit geballter Faust und Tennisschläger auf einem beleuchteten Tennisplatz.

Arthur Fils hat sich erstmals für die ATP Finals qualifiziert. Der 22-jährige Franzose steht seit Mittwoch, 4. November 2026, definitiv als Teilnehmer des Saisonfinales in Turin fest. Die entscheidende Hilfe erhält er ausgerechnet von seinem Landsmann Quentin Halys, der beim Masters in Paris Frances Tiafoe bezwingt. Damit endet für Frankreich eine zehnjährige Durststrecke. Halys besiegt den Amerikaner Tiafoe in der zweiten Runde von Paris mit 6:3, 1:6, 7:6 (11:9). Der Franzose wehrt dabei vier Matchbälle ab und entscheidet das dramatische Tiebreak für sich. Durch Tiafoes Ausscheiden kann Fils in der Jahreswertung nicht mehr aus den Qualifikationsplätzen verdrängt werden. Er sichert sich sein Ticket nach Turin bereits vor seinem eigenen Auftaktmatch gegen Tomas Machac. Auch aus Schweizer Sicht ist die Nachricht bemerkenswert. Noch am vergangenen Freitag musste Fils bei den Swiss Indoors Basel seinen Viertelfinal gegen Taylor Fritz wegen körperlicher Beschwerden aufgeben. Die Aufgabe beim Stand von 2:6, 0:2 gefährdete zwischenzeitlich seinen Saisonabschluss. Nun steht seine Qualifikation für das Turnier vom 15. bis 22. November fest.

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Zverev verliert erstes Spiel als Weltnummer 1 gegen Musetti

Alexander Zverev im rosafarbenen Tennisshirt mit zusammengebundenen blonden Haaren neben Lorenzo Musetti im beigen Shirt nach dem Match.

Alexander Zverev erlebt bei seinem ersten Auftritt als Nummer 1 der Tenniswelt eine herbe Enttäuschung. Der 29-jährige Deutsche verliert am Mittwoch, 4. November 2026, beim ATP-Masters in Paris gegen Lorenzo Musetti mit 6:7 (5:7), 2:6. Besonders bitter: Im Tiebreak des ersten Satzes führt Zverev bereits mit 5:2, ehe der Italiener fünf Punkte hintereinander gewinnt. Musetti nutzt anschliessend die Verunsicherung seines Gegners und dominiert den zweiten Durchgang. Der Weltranglisten-24. verwertet zwei seiner sechs Breakmöglichkeiten und lässt selbst keinen einzigen Aufschlagverlust zu. Nach rund 100 Minuten steht sein überraschender Erfolg fest. Für Zverev endet das letzte Masters-Turnier der Saison bereits in der zweiten Runde. Erst am Montag hatte Zverev den verletzten Jannik Sinner an der Spitze der ATP-Weltrangliste abgelöst. Nun gehört er zu einer kleinen Gruppe von Spielern, die ihr erstes Match als neue Nummer 1 verloren haben. Für den Deutschen bleiben die ATP Finals in Turin und die Davis-Cup-Endrunde als letzte grosse Aufgaben des Jahres.

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SCL Tigers holen Loris Wey leihweise vom EV Zug

Eishockeyspieler Loris Wey mit weissem Helm und EV-Zug-Trikot mit der Nummer 77 auf der Eisfläche.

Die SCL Tigers verstärken ihren Angriff mit einem jungen Schweizer Spieler. Loris Wey wechselt leihweise vom EV Zug nach Langnau. Der 20-jährige Stürmer erhält damit die Möglichkeit, sich in einem neuen Umfeld auf National-League-Niveau weiterzuentwickeln. Für die Emmentaler bedeutet die Verpflichtung zusätzliche personelle Möglichkeiten in einer Phase mit mehreren verletzten Spielern. Wey stammt aus Cham und durchlief seine Ausbildung unter anderem beim EHC Seewen sowie in der Nachwuchsorganisation des EV Zug. Der Rechtsschütze gehört zum erweiterten Kader der Zuger National-League-Mannschaft und sammelte bereits Erfahrungen im Schweizer Nachwuchs-Nationalteam. Sein Vertrag beim EVZ läuft bis Ende Saison 2026/27. Für Langnau kommt die Verstärkung zu einem günstigen Zeitpunkt. Trainer Thierry Paterlini musste zuletzt auf mehrere Spieler verzichten, darunter Joel Salzgeber und Oskars Lapinskis. Nach der 2:3-Auswärtsniederlage gegen Zug steht für die Tigers am 13. November das nächste Meisterschaftsspiel beim HC Lugano an.

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Wenn Hund oder Katze verschwindet: So gross sind die Chancen auf ein Wiedersehen

Getigerte Hauskatze und Golden Retriever liegen gemeinsam auf einer grünen Wiese in einem Garten.

Jedes Jahr verschwinden in der Schweiz Tausende Haustiere. Die Schweizerische Tiermeldezentrale STMZ verzeichnet jährlich über 32'000 Such-, Vermisst- und Fundmeldungen. Eine besonders erfreuliche Erkenntnis: Nach Angaben von STMZ-Geschäftsführerin Bernadette Christen werden rund 75 Prozent der vermissten Tiere lebend wiedergefunden. Dennoch bleibt das Schicksal vieler Hunde, Katzen und Kleintiere ungeklärt. Katzen machen mit rund 80 Prozent den grössten Anteil der Vermisstmeldungen aus. Hunde folgen mit ungefähr zehn Prozent. Die übrigen Meldungen betreffen unter anderem Vögel, Kaninchen, andere Kleinsäuger und Reptilien. Nicht jedes verschwundene Tier wird von seiner Familie vermisst gemeldet, und nicht jeder Fund lässt sich sofort einem Halter zuordnen. Für Schweizer Tierhalter sind diese Zahlen wichtig, denn sie zeigen, dass sich eine systematische Suche lohnt. Hinter den erfolgreichen Rückführungen stehen Tierheime, Tierarztpraxen, Behörden und ein Netzwerk von knapp 40'000 freiwilligen Helferinnen und Helfern. Entscheidend sind häufig die ersten Suchmassnahmen, eine genaue Beschreibung und die Identifizierbarkeit des Tieres.

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Mauro Icardi und Juventus: Kommt es zum zweiten Anlauf?

Mauro Icardi mit platinblonden kurzen Haaren, Bart und auffälligen Halstattoos in einer schwarzen Trainingsjacke vor unscharfem Stadionhintergrund.

Mauro Icardi könnte im Winter erneut zum Thema bei Juventus Turin werden. Der 33-jährige argentinische Torjäger ist seit seinem Abschied von Galatasaray vereinslos und möchte in die italienische Serie A zurückkehren. Bereits im Februar 2026 verhandelten sein Umfeld und Juventus über eine kurzfristige Verpflichtung. Damals stand ein Vertrag über sechs Monate mit einer Option auf eine weitere Saison zur Diskussion. Die Gespräche scheiterten Anfang Februar, als Icardi noch bei Galatasaray unter Vertrag stand. Im Juni beschäftigte sich Juventus erneut mit dem früheren Inter-Captain. Inzwischen wäre der Stürmer ablösefrei verfügbar. Die Turiner haben ihre Offensive allerdings im Sommer mit Randal Kolo Muani und Nick Woltemade verstärkt. Für Icardi bleibt Italien ein bevorzugtes Ziel. Zuletzt brachte er auch eine Rückkehr zu Inter Mailand ins Gespräch, doch die Mailänder planen ohne ihn. Juventus könnte die frühere Vertragsidee für Januar 2027 wieder aufgreifen. Konkrete neue Verhandlungen sind derzeit jedoch nicht bekannt.

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Ludovic Magnin vor Rückkehr zu Lausanne-Sport

Ludovic Magnin mit verschränkten Armen im dunkelblauen Trainingsanzug des FC Lausanne-Sport vor der Tribüne eines Fussballstadions.

Ludovic Magnin steht vor einer Rückkehr zum FC Lausanne-Sport. Der 47-jährige Waadtländer ist nach der Entlassung von Luka Elsner der Wunschkandidat des Tabellenletzten. Magnin trainierte die Lausanner bereits von 2022 bis 2025 und führte sie aus der Challenge League bis in den Europacup. Nun könnte er den Klub aus einer schweren sportlichen Krise führen. Lausanne-Sport trennte sich am Dienstag, 3. November 2026, von Luka Elsner. Der Slowene gewann in zwölf Super-League-Spielen nur einmal. Die dramatische 4:5-Heimniederlage gegen den FC Thun nach einer 4:1-Führung brachte die Vereinsführung zum Handeln. Mit lediglich sechs Punkten liegt Lausanne abgeschlagen am Tabellenende. Magnin kennt den Verein, die Verantwortlichen und das sportliche Umfeld bestens. Nach seinem Wechsel zum FC Basel im Juni 2025 wurde er dort bereits im Januar 2026 entlassen. Seither ist der ehemalige Schweizer Nationalspieler ohne Traineramt. Eine zweite Amtszeit in Lausanne könnte für beide Seiten einen sportlichen Neustart bedeuten.

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Fribourg Olympic gegen Riga: Europacup-Heimspiel unter Druck

Basketballspieler von Fribourg Olympic im weiss-blauen Trikot beim Dribbling, bedrängt von einem Gegenspieler im schwarzen VEF-Trikot.

Fribourg Olympic steht im FIBA Europe Cup vor einem richtungsweisenden Heimspiel. Der Schweizer Basketballmeister empfängt am Mittwoch, 4. November 2026, um 20.00 Uhr den lettischen Spitzenklub VEF Riga in der Halle St. Leonhard. Nach drei Niederlagen in vier Europacup-Partien benötigen die Freiburger einen Sieg, um ihre Chancen auf das Weiterkommen zu verbessern. In der Gruppe H belegt Fribourg vor der fünften Spielrunde mit einem Sieg und drei Niederlagen den fünften Tabellenplatz. Gegner Riga steht mit zwei Erfolgen und zwei Niederlagen auf Rang drei. Der Rückstand auf die Letten beträgt einen Sieg. Besonders die deutlichen Auswärtsniederlagen in Oradea und Plovdiv haben die Ausgangslage für Olympic erschwert. In der Schweizer Meisterschaft präsentiert sich der Titelverteidiger deutlich stabiler. Am vergangenen Samstag gewann die Mannschaft bei BBC Nyon mit 85:66 und festigte damit den zweiten Tabellenplatz hinter den Lions de Genève. Nun müssen die Freiburger beweisen, dass sie ihre nationale Form auch gegen internationale Konkurrenz abrufen können.

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McIlroy trotzt Sicherheitsbedenken – elf Golfstars fehlen

Golfstar Rory McIlroy beim Abschwung mit seinem Golfschläger auf einem Golfplatz, im Hintergrund eine Tafel der DP World Tour.

Rory McIlroy lässt sich von der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten nicht von seinem Start bei der Abu Dhabi Aldar Championship abhalten. Der nordirische Golfstar erklärte am Mittwoch, 4. November 2026, dass er sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten sicher fühle. Elf startberechtigte Profis verzichten dagegen auf das Turnier. Darunter befinden sich mit Ryan Fox, Matt Fitzpatrick und Shane Lowry mehrere prominente Namen. Am Donnerstag beginnt auf dem Yas Links Golf Course in Abu Dhabi die entscheidende Phase der DP World Tour. Die besten 70 verfügbaren Spieler der Jahreswertung kämpfen um wichtige Punkte für das Race to Dubai. Nach dem Turnier dürfen nur noch die besten 50 beim Saisonfinale in Dubai antreten. Der Wettbewerb läuft trotz der regionalen Sicherheitsrisiken nach Plan. Für den Schweizer Golfsport ist vor allem die Situation von Joel Girrbach interessant. Der Thurgauer beendete die reguläre Saison auf Rang 82 mit 745,12 Punkten und sicherte sich seine Spielberechtigung für 2027. In Abu Dhabi gehört der 33-Jährige nicht zum Teilnehmerfeld. Damit endet seine Saison vor den beiden hoch dotierten Finalturnieren.

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Sinner könnte trotz Saisonende nach Turin zurückkehren

Jannik Sinner mit weisser Kappe und bordeauxroter Trainingsjacke vor einer ATP-Finals-Kulisse, mit einem tennis.ch-Mikrofon im Vordergrund.

Jannik Sinner könnte bei den ATP Finals in Turin doch noch eine Rolle spielen. Obwohl der 25-jährige Italiener seine Tennissaison wegen einer Entzündung im rechten Knie vorzeitig beenden musste, wird über einen Auftritt als Ehrengast oder Zuschauer spekuliert. Der zweifache Titelverteidiger könnte damit bei seinem Heimturnier zumindest abseits des Tennisplatzes präsent sein. Nach Informationen italienischer Medien, darunter La Repubblica, wird eine Anwesenheit Sinners in der Inalpi Arena diskutiert. Eine feste Zusage gibt es bislang nicht. Die ATP Finals finden vom 15. bis 22. November 2026 statt. Sinner hatte bereits Anfang Oktober erklärt, in diesem Jahr keine Matches mehr zu bestreiten. Unterdessen steht mit Flavio Cobolli ein weiterer Italiener als Teilnehmer fest. Der 24-Jährige sicherte sich am Dienstag durch das Ausscheiden von Rafael Jodar beim Masters in Paris erstmals einen Platz beim Saisonfinale. Während Cobolli seinen grössten Karriereerfolg feiert, konzentriert sich Sinner auf seine Genesung und die Vorbereitung für 2027.

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IIHF bleibt hart: Russlands Rückkehr sorgt für WM-Chaos

Eishockey-Puck mit IIHF-Symbol auf dem Eis, im Hintergrund die russische Flagge und das Emblem des internationalen Eishockeyverbands.

Der Internationale Eishockeyverband IIHF stellt sich weiterhin gegen die Rückkehr russischer Nationalmannschaften. Am Mittwoch, 4. November 2026, bekräftigte der Weltverband nach einer Sitzung seines Councils die Kritik am Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS. Die praktische Umsetzung sorgt für erhebliche Schwierigkeiten. Neue Entscheidungen sollen in den kommenden Tagen folgen. Der CAS hatte am 30. Oktober entschieden, dass Russland wieder an fünf IIHF-Weltmeisterschaften teilnehmen darf. Der Weltverband hält die sofortige Wiederzulassung wegen Sicherheitsrisiken, Visaauflagen, organisatorischer Probleme und bereits festgelegter Turnierformate für schwierig. Besonders die Männer-WM 2027 in Deutschland steht im Mittelpunkt des Konflikts. Die Schweiz ist unmittelbar betroffen. Ihre Nationalmannschaft soll am 13. Mai 2027 gegen Gastgeber Deutschland das WM-Eröffnungsspiel bestreiten. Swiss Ice Hockey wartet die nächsten Entscheidungen des Weltverbands ab. Änderungen am Teilnehmerfeld könnten auch den Schweizer Spielplan beeinflussen.

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Bundesgericht stoppt pauschale Sperrung von Betrugswebseiten

Laptop mit rotem Warnsymbol und der Aufschrift «Betrug» auf dem Bildschirm, daneben ein Sicherheitssymbol und eine Schweizer Fahne.

Schweizer Strafverfolgungsbehörden dürfen Internetanbieter nicht ohne ausreichende gesetzliche Grundlage verpflichten, mutmasslich betrügerische Webseiten zu sperren. Das Bundesgericht setzt damit der Bekämpfung von Onlinebetrug durch Netzsperren rechtliche Grenzen. Auslöser ist ein Verfahren im Kanton Waadt, in dem die Staatsanwaltschaft mehrere verdächtige Internetseiten blockieren lassen wollte. Die Waadtländer Staatsanwaltschaft hatte von Internetanbietern verlangt, den Zugang zu mehreren mutmasslichen Betrugsplattformen zu unterbinden. Im Mittelpunkt standen Webseiten, über die Nutzer mit vermeintlich lukrativen Anlageangeboten getäuscht worden sein sollen. Der Internetprovider Init7 wehrte sich gegen entsprechende Anordnungen und stellte deren rechtliche Grundlage infrage. Das Urteil verdeutlicht einen grundlegenden Konflikt der Schweizer Cybersicherheit: Behörden müssen die Bevölkerung vor digitalem Betrug schützen können, gleichzeitig benötigen Eingriffe in den freien Internetzugang eine klare gesetzliche Grundlage. Für die Politik stellt sich deshalb die Frage, ob bestehende Regelungen erweitert werden müssen.

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Paulo Fonseca (53) verlässt Lyon und kehrt zu Sporting zurück

Paulo Fonseca im dunklen Mantel und mit Krawatte am Spielfeldrand eines Fussballstadions.

Paulo Fonseca kehrt nach zehn Jahren im Ausland in den portugiesischen Fussball zurück. Olympique Lyon hat den Abgang des 53-jährigen Trainers am Mittwoch, 4. November 2026, offiziell bestätigt. Fonseca wechselt zu Sporting Lissabon, das für seine Verpflichtung fünf Millionen Euro bezahlt. Der Portugiese soll einen Vertrag bis Sommer 2030 unterschreiben. Fonseca traf bereits am Dienstagabend in Lissabon ein. Dort wird er Nachfolger von Rui Borges, dessen Abschied Sporting nach einem enttäuschenden Saisonstart eingeleitet hatte. Der bisherige Trainer hinterlässt einen Klub, der in der Meisterschaft bereits neun Punkte hinter Tabellenführer FC Porto liegt. Der Wechsel hat auch Auswirkungen auf den Schweizer Fussball. Bei Lyon verliert der Schweizer Rechtsverteidiger Zachary Athekame seinen bisherigen Förderer. Der 21-Jährige hatte sich unter Fonseca einen Stammplatz erarbeitet und mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.

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Ivars Punnenovs verlängert bei den Lakers bis 2028

KI-generiertes Bild von Lakers-Torhüter Ivars Punnenovs im roten Trikot mit der Nummer 74, weisser Torhüterausrüstung und angehobenem Helm vor seinem Tor.

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben eine wichtige Personalentscheidung auf der Torhüterposition getroffen. Ivars Punnenovs verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis Ende der Saison 2027/28. Zusätzlich vereinbaren die St. Galler mit dem 32-jährigen lettischen Nationaltorhüter eine Option für eine weitere Spielzeit. Damit bleibt das bewährte Torhüterduo mit Melvin Nyffeler auch über die laufende Saison hinaus bestehen. Punnenovs spielt seit Ende Januar 2024 wieder für die Lakers und hat seit seiner Rückkehr 97 Partien bestritten. Der erfahrene Schlussmann verfügt über eine Schweizer Spielerlizenz und gehört seit vielen Jahren zu den etablierten Torhütern der National League. Insgesamt absolvierte er in 14 Jahren 360 Spiele in der höchsten Schweizer Liga. Sportchef Claudio Cadonau schätzt besonders die Beständigkeit und die Persönlichkeit des Letten. Punnenovs gilt als ruhiger Rückhalt, der innerhalb der Mannschaft eine wichtige Rolle übernimmt. Der Goalie steht diese Woche mit der lettischen Nationalmannschaft im Einsatz und kann seine Zukunft in Rapperswil-Jona bereits vor Ablauf seines bisherigen Vertrags regeln.

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Inter Mailand siegt 3:0 bei Feyenoord – Akanji überzeugt in der Defensive

KI-generiertes Symbolbild von Spielern von Inter Mailand, die nach einem Champions-League-Spiel im Stadion De Kuip applaudieren. Im Hintergrund zeigt die Anzeigetafel das Resultat 0:3.

Inter Mailand feiert in der Champions League einen überzeugenden Auswärtssieg. Die Italiener gewinnen am Dienstagabend, 3. November 2026, bei Feyenoord Rotterdam mit 3:0 und holen den zweiten europäischen Erfolg in Serie. Yann Bisseck, Francesco Pio Esposito und Piotr Zieliński erzielen die Tore. Der Schweizer Nationalverteidiger Manuel Akanji steht in der Startformation und trägt entscheidend zur defensiven Stabilität bei. Bereits nach acht Minuten bringt Bisseck die Gäste mit einem sehenswerten Linksschuss in Führung. Esposito erhöht in der 34. Minute per Kopf auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel sorgt Zieliński mit einem wuchtigen Distanzschuss für die Entscheidung. Feyenoord bemüht sich um eine Reaktion, findet gegen die kompakte Mailänder Abwehr aber kaum Lösungen. Für Manuel Akanji ist der klare Erfolg ein weiterer wichtiger Einsatz im Trikot von Inter. Der Schweizer spielt im Zentrum der Dreierabwehr, erhält in der 39. Minute die Gelbe Karte und wird in der 85. Minute ausgewechselt. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt hat Inter mit zwei Siegen in Folge wieder Anschluss an die Qualifikationsplätze gefunden.

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Erdbeben in der Schweiz – So können Sie sich und Ihre Familie schützen

Symbolbild zur Erdbebenvorsorge mit Notfallplan, Erste-Hilfe-Tasche, Trinkwasser, Konservendosen, Taschenlampe und batteriebetriebenem Radio in einem Schweizer Wohnzimmer.

Ein Erdbeben kann jederzeit und ohne Vorwarnung auftreten – auch in der Schweiz. Obwohl schwere Erdstösse vergleichsweise selten sind, gehören Erdbeben zu den Naturgefahren mit dem grössten Schadenspotenzial. Viele Verletzungen entstehen durch umstürzende Möbel, herabfallende Gegenstände oder beschädigte Gebäudeteile. Wer seine Wohnung sichert, einen Notvorrat anlegt und das richtige Verhalten kennt, kann das persönliche Risiko deutlich verringern. Erdbeben lassen sich weder verhindern noch zuverlässig vorhersagen. Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich überwacht die seismische Aktivität jedoch rund um die Uhr. Besonders gefährdet sind unter anderem das Wallis, die Region Basel, Graubünden und das St. Galler Rheintal. Starke Erdbeben sind aber grundsätzlich im ganzen Land möglich. Die gute Nachricht: Wirksame Vorsorge muss nicht kompliziert oder teuer sein. Schon das Befestigen hoher Regale, ein griffbereiter Erste-Hilfe-Kasten und ein gemeinsam besprochener Notfallplan können entscheidend sein. Den wichtigsten langfristigen Schutz bietet allerdings ein Gebäude, das nach erdbebengerechten Baunormen erstellt oder entsprechend verstärkt wurde.

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Auto Zürich 2026 startet mit Rekord – 72 Marken und über 100 Neuheiten

KI-generierte Darstellung einer gut besuchten Automobilausstellung in der Messe Zürich mit einem grauen Audi A6 e-tron im Vordergrund und verschiedenen Fahrzeugen weiterer Hersteller.

Die Auto Zürich 2026 öffnet am Donnerstag, 5. November, ihre Türen und verspricht eine Rekordausgabe. Bis Sonntag präsentieren 72 Automarken in der Messe Zürich mehr als 100 Neuheiten und Premieren. Noch nie war die Markenvielfalt an der grössten Schweizer Automobilausstellung so gross. Besonders auffällig ist die starke Präsenz chinesischer Hersteller und neuer Elektrofahrzeuge. Die 39. Ausgabe der Auto Zürich zeigt, wie stark sich der Automarkt verändert. Während 2023 erst fünf chinesische Marken vertreten waren, sind es dieses Jahr bereits 18. Gleichzeitig präsentieren etablierte Hersteller wie Audi, Mercedes-Benz, Mazda, Volkswagen und Volvo neue Modelle. Das Angebot reicht vom kompakten Stadtauto über Familien-SUVs bis zu elektrischen Nutzfahrzeugen und exklusiven Supersportwagen. Für Schweizer Autofahrer bietet die Messe mehr als eine reine Fahrzeugausstellung. Bei der EV EXPERIENCE stehen verschiedene Elektroautos für begleitete Probefahrten bereit. Am heutigen Mittwoch finden die Medienpremieren statt, bevor Bundesrat Albert Rösti am Abend an der exklusiven Voreröffnung teilnimmt. Für das Publikum beginnt die Messe am Donnerstag um 10 Uhr.

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Bayern gewinnt erstmals bei Atlético – Karl und Laimer sorgen für 2:0-Sieg

KI-generierte Darstellung von zwei jubelnden Spielern des FC Bayern München in weissen Auswärtstrikots nach einem Treffer in der Champions League.

Der FC Bayern München feiert einen wichtigen Auswärtssieg in der Champions League. Die Mannschaft gewinnt am Dienstagabend, 3. November 2026, bei Atlético Madrid mit 2:0 und setzt sich erstmals in einem Pflichtspiel im Stadion der Spanier durch. Lennart Karl trifft in der 54. Minute zur Führung, Konrad Laimer entscheidet die Begegnung zwanzig Minuten später. Trotz zahlreicher Ausfälle präsentieren sich die Münchner spielerisch und defensiv überzeugend. Im mit 70'813 Zuschauern ausverkauften Metropolitano übernimmt Bayern nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zunehmend die Kontrolle. Die erste Halbzeit bleibt torlos, obwohl Karl und Harry Kane gute Möglichkeiten erhalten. Nach dem Seitenwechsel nutzt der 18-jährige Karl einen Fehler von Robin Le Normand und überwindet Jan Oblak mit einem gefühlvollen Heber. Laimer erhöht nach Vorarbeit von Kane auf 2:0. Bayern steht nach vier Champions-League-Spielen bei acht Punkten und bleibt ungeschlagen. Besonders bemerkenswert ist die Leistung angesichts der Verletzungssorgen und der Abwesenheit von Cheftrainer Vincent Kompany, den Aaron Danks erneut vertritt. Für Atlético verschlechtert sich mit weiterhin vier Punkten die Ausgangslage im Kampf um die K.-o.-Phase.

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Brendan Lemieux für drei Spiele gesperrt – HC Davos verliert wichtigen Stürmer

KI-generiertes Porträt von Brendan Lemieux im blauen Trikot des HC Davos mit der gelben Rückennummer 22 und dem Vereinslogo auf der Brust.

Der HC Davos muss drei Meisterschaftsspiele auf Brendan Lemieux verzichten. Der 30-jährige kanadisch-amerikanische Stürmer wird nach seinem Check von hinten gegen Nico Dünner von den SC Rapperswil-Jona Lakers gesperrt. Die Szene ereignete sich am 30. Oktober 2026 in der Schlussphase einer dramatischen National-League-Partie. Für die Bündner bedeutet die Sanktion den vorübergehenden Ausfall eines körperlich starken Offensivspielers. Lemieux traf Lakers-Captain Dünner bei 58:44 Minuten von hinten und beförderte ihn gegen die Bande. Die Schiedsrichter verhängten eine Fünfminutenstrafe sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Am folgenden Tag eröffneten die Disziplinarinstanzen ein ordentliches Verfahren und sperrten den Davoser vorsorglich für eine Begegnung. Nun beträgt das Strafmass drei Spiele. Besonders bemerkenswert ist die Vorgeschichte: Nur eine Woche zuvor war Lemieux selbst Opfer eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich geworden. SCB-Stürmer Marc Marchon erhielt dafür ebenfalls drei Spielsperren. Der erneute Ausfall trifft den HC Davos in einer Phase, in der mehrere verletzte Spieler fehlen.

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