13. September 2026

Moreira rettet Milan nach 0:2-Rückstand bei Lazio

Diego Moreira im Trikot der AC Milan nach seinem Doppelpack gegen Lazio Rom.

Die AC Milan hat bei Lazio Rom einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt und ein 2:2 gerettet. Matteo Cancellieri und Tijjani Noslin bringen die Gastgeber im Stadio Olimpico mit 2:0 in Führung, ehe der eingewechselte Diego Moreira innerhalb von nur zwei Minuten doppelt trifft. Der Schweizer Ardon Jashari gehört zum Milan-Kader, kommt diesmal aber nicht zum Einsatz. Lazio erwischt den deutlich besseren Start und geht bereits in der 10. Minute in Führung. Mattia Zaccagni bringt den Ball von der linken Seite in den Strafraum, wo Cancellieri schneller reagiert als die Milan-Abwehr und Mike Maignan bezwingt. In der 39. Minute erhöht Noslin nach einem zunächst abgewehrten Abschluss auf 2:0. Milan-Trainer Ruben Amorim reagiert zur Pause mit gleich drei Wechseln. Diego Moreira, Christian Pulisic und Yunus Musah kommen neu ins Spiel – und die Massnahmen zeigen Wirkung. Moreira verkürzt in der 65. Minute auf 1:2 und erzielt nur zwei Minuten später auch den Ausgleich.

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Mas vor historischem Vuelta-Triumph in Granada

Enric Mas im Roten Trikot des Gesamtführenden bei der Vuelta a España.

Enric Mas steht unmittelbar vor dem grössten Erfolg seiner Karriere. Der Spanier geht mit 2:15 Minuten Vorsprung auf Primoz Roglic in die letzte Etappe der Vuelta a España 2026 und dürfte sich in Granada erstmals zum Gesamtsieger einer Grand Tour krönen. Felix Gall liegt als Dritter 2:44 Minuten hinter dem Mann im Roten Trikot. Die 21. und letzte Etappe führt heute über 112 Kilometer von Carrefour Granada nach Granada. Der neutralisierte Start erfolgt um 16.20 Uhr, die Zielankunft ist bei einem Schnitt von 40 km/h gegen 19.06 Uhr vorgesehen. Für Mas besitzt der Schlusstag historische Bedeutung. Der 31-Jährige wäre der erste spanische Gesamtsieger der Vuelta seit Alberto Contador im Jahr 2014. Nach drei harten Wochen muss der Movistar-Profi seinen komfortablen Vorsprung nun nur noch sicher durch das Finale in Granada bringen.

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Zverev gegen Shelton – heute steigt der US-Open-Final

Alexander Zverev und Ben Shelton vor dem Männerfinal der US Open 2026 in New York.

Heute Abend fällt bei den US Open 2026 die Entscheidung im Männer-Einzel. Alexander Zverev trifft im Arthur Ashe Stadium auf den Amerikaner Ben Shelton, der erstmals in einem Grand-Slam-Final steht. Das Endspiel beginnt um 20.00 Uhr Schweizer Zeit. Zverev geht als Nummer 1 der Setzliste und mit einem deutlichen Vorteil im direkten Vergleich ins Endspiel. Der 29-jährige Deutsche hat alle vier bisherigen Duelle mit Shelton gewonnen und greift nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel der Saison. Shelton setzt dagegen auf seinen gewaltigen Aufschlag und die Unterstützung des New Yorker Publikums. Der 23-Jährige könnte als erster US-Amerikaner seit Andy Roddick 2003 wieder den Männer-Titel bei den US Open gewinnen und eine 23-jährige Durststrecke beenden.

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Xhaka verliert mit Sunderland gegen Ex-Klub Arsenal

Granit Xhaka im Sunderland-Trikot beim Premier-League-Spiel gegen Arsenal.

Granit Xhaka hat das Wiedersehen mit seinem langjährigen Ex-Klub Arsenal verloren. Der Schweizer Nati-Captain führt Sunderland im Stadium of Light als Captain aufs Feld, muss sich dem englischen Meister aber mit 0:2 geschlagen geben. David Raya hält beim Stand von 0:0 einen Penalty von Enzo Le Fée, ehe Bruno Guimarães und Bukayo Saka Arsenal zum vierten Ligasieg in Folge schiessen. Sunderland verlangt dem Favoriten über weite Strecken alles ab und besitzt kurz nach der Pause sogar die grosse Chance zur Führung. Le Fée tritt in der 56. Minute zum Penalty an, doch Arsenal-Torhüter Raya pariert stark und lenkt den Ball an den Pfosten. Nur 121 Sekunden später folgt die kalte Dusche für Xhaka und seine Mannschaft. Der eingewechselte Guimarães trifft mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:0 für Arsenal. In der Nachspielzeit entscheidet Saka die Partie per Penalty endgültig.

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Mbappé trifft doppelt – Real schlägt Rayo 4:1

Kylian Mbappé im Trikot von Real Madrid nach seinem Doppelpack gegen Rayo Vallecano.

Real Madrid hat nach der ersten Liga-Niederlage der Saison eindrucksvoll reagiert. Die Königlichen schlagen Rayo Vallecano im Santiago Bernabéu mit 4:1, Kylian Mbappé erzielt dabei einen Doppelpack. Álvaro Carreras und Jude Bellingham treffen ebenfalls für die Mannschaft von José Mourinho. Mbappé eröffnet das Stadtduell bereits in der 14. Minute vom Penaltypunkt. Nur drei Minuten später erhöht Carreras auf 2:0, ehe Bellingham in der 35. Minute für klare Verhältnisse sorgt. Real geht mit einer komfortablen Drei-Tore-Führung in die Pause. Rayo zeigt nach dem Seitenwechsel eine Reaktion und verkürzt durch Sergio Camello in der 51. Minute. Näher kommen die Gäste aber nicht mehr heran. In der Nachspielzeit setzt Mbappé mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 4:1 und erhöht seine persönliche Ausbeute auf sieben Tore in sechs Pflichtspielen.

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Rybakina gewinnt US Open und wird neue Nummer 1

Elena Rybakina gewinnt die US Open 2026

Elena Rybakina ist US-Open-Siegerin 2026. Die 27-Jährige aus Kasachstan bezwingt Aryna Sabalenka im Final von New York mit 6:4, 5:7, 6:2 und gewinnt damit den dritten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere. Am Montag übernimmt Rybakina zudem erstmals die Führung in der WTA-Weltrangliste. Im Arthur Ashe Stadium liefert sich Rybakina mit der zweifachen Titelverteidigerin einen intensiven Final über 2:21 Stunden. Nach einem starken ersten Satz muss sie den zweiten Durchgang abgeben, findet im Entscheidungssatz aber sofort wieder zu ihrer Linie zurück. Für Sabalenka endet damit eine beeindruckende Serie in New York. Die Belarussin hatte die US Open 2024 und 2025 gewonnen und war mit 19 Siegen in Folge beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in den Final eingezogen. Rybakina verhindert den dritten Titel in Serie.

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Sion gewinnt 3:0 in St. Gallen

Spieler des FC Sion feiern den 3:0-Auswärtssieg beim FC St. Gallen.

Der FC Sion setzt seinen starken Lauf in der Super League fort. Die Walliser gewinnen auswärts beim FC St. Gallen mit 3:0 und feiern damit den dritten Meisterschaftssieg in Folge. Ilyas Chouaref, Franck Surdez und Ali Kabacalman erzielen die Tore für die Mannschaft von Didier Tholot. Im Berit Sitterstadion in St. Gallen übernimmt Sion nach einer guten halben Stunde das Kommando. Chouaref bringt die Gäste in der 37. Minute in Führung, ehe Surdez unmittelbar vor der Pause auf 2:0 erhöht. Bei beiden Treffern liefert Winsley Boteli die Vorlage. Nach dem Seitenwechsel lässt Sion nicht nach. Kabacalman sorgt in der 59. Minute nach Vorarbeit von Chouaref mit dem dritten Treffer für die vorzeitige Entscheidung. St. Gallen findet gegen die kompakt auftretenden Walliser keine Antwort mehr.

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Städtereise nach Kopenhagen: Quartiere, Architektur, Kulinarik und Ausflüge

Kopenhagen lässt sich auf einer Städtereise erstaunlich vielseitig erleben. Zwischen den historischen Strassen der Innenstadt, den Kanälen von Christianshavn, den Cafés von Nørrebro und neuen Hafenquartieren liegen oft nur kurze Wege. Gleichzeitig gehören moderne Architektur, ausgeprägte Velokultur, Märkte und eine weit über die Spitzengastronomie hinausreichende Esskultur zum Stadtbild. Für einen ersten Besuch lohnt deshalb weniger eine möglichst lange Sehenswürdigkeitenliste als eine Route durch mehrere Quartiere mit bewusst unterschiedlichen Schwerpunkten. Drei Tage reichen für eine kompakte Einführung, vier oder fünf Tage schaffen deutlich mehr Raum für Architektur, Museen, Gastronomie und einen Ausflug ausserhalb der Stadt. Visit Copenhagen empfiehlt für einen ersten dreitägigen Aufenthalt ebenfalls eine Kombination aus historischem Zentrum, Nørrebro, Vesterbro, Christianshavn und den Hafenbereichen. Bei fünf Tagen lassen sich zusätzlich Ziele wie Helsingør und das Louisiana Museum of Modern Art sinnvoll ergänzen.

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Japan für Einsteiger: Reiseplanung zwischen Metropolen, Tempeln und Bergregionen

Japan verbindet riesige Metropolen, jahrhundertealte Tempelanlagen, Hochgeschwindigkeitszüge, Bergdörfer und stille Landschaften auf vergleichsweise engem Raum. Gerade diese Vielfalt macht die erste Reise faszinierend – und verführt gleichzeitig dazu, zu viele Stationen einzuplanen. Für Einsteiger funktioniert Japan am besten, wenn wenige Regionen sinnvoll miteinander verbunden werden: beispielsweise Tokyo als urbaner Einstieg, Kyoto für Tempel und historische Viertel sowie eine Bergregion zwischen beiden Metropolen als bewusster Kontrast. Die gute Verkehrsinfrastruktur erleichtert individuelle Rundreisen erheblich. Trotzdem benötigen Bahnhöfe, Gepäck, saisonale Nachfrage und unterschiedliche Verkehrssysteme etwas Vorbereitung. Zwei Wochen gelten auch bei der Japanischen Fremdenverkehrszentrale als sinnvoller Rahmen für eine klassische erste Rundreise. Mit weniger Zeit ist Konzentration wichtiger als Vollständigkeit: Japan erschliesst sich besser über mehrere Tage an wenigen Orten als über tägliche Hotelwechsel.

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Inselhopping in Griechenland: Fähren, Reisezeiten und Routenkombinationen

Griechisches Inselhopping klingt nach spontanen Tagen zwischen Fähren, kleinen Häfen und wechselnden Stränden. Damit aus dieser Freiheit keine Reise aus verpassten Anschlüssen und unnötigen Umwegen wird, braucht die Route dennoch eine klare Grundstruktur. Griechenlands Inselwelt verteilt sich auf mehrere Gruppen mit sehr unterschiedlichen Verkehrsnetzen. Wer benachbarte Inseln kombiniert, genügend Zeit pro Station einplant und Fährverbindungen vor der Buchung der Unterkünfte prüft, kann mehrere sehr unterschiedliche Reiseziele verbinden, ohne einen grossen Teil der Ferien auf Transfers zu verbringen. Besonders die Kykladen eignen sich für klassische Inselkombinationen, doch auch Dodekanes, Saronische Inseln, Sporaden und Ionische Inseln bieten passende Routen. Entscheidend ist weniger die Zahl der besuchten Inseln als deren logische Verbindung. Fahrpläne sind saisonabhängig und können wegen Wetter, Streiks oder betrieblichen Änderungen angepasst werden. Eine gute Route berücksichtigt deshalb neben den geplanten Überfahrten auch Reserven vor wichtigen Rückflügen.

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Roadtrip durch Portugal: Von Porto über das Hinterland bis zur Algarve

Portugal eignet sich hervorragend für eine Reise mit dem Auto: historische Städte liegen neben Weinlandschaften, weite Ebenen gehen in Korkeichenhaine über und im Süden wartet die Algarve mit Klippen, Buchten und kleinen Küstenorten. Wer in Porto startet und nicht einfach auf der schnellsten Autobahn nach Faro fährt, erlebt auf wenigen Reisetagen sehr unterschiedliche Landschaften und Regionen. Ein guter Portugal-Roadtrip lebt deshalb weniger von möglichst vielen Stationen als von einer sinnvollen Route. Porto, das Dourotal, das zentrale Hinterland, der Alentejo und die Algarve lassen sich zu einer abwechslungsreichen Nord-Süd-Reise verbinden. Dabei wechseln kurvige Landstrassen, grössere Fernverbindungen und schmale Ortsdurchfahrten. Genügend Zeit für Umwege und spontane Stopps gehört deshalb genauso zur Planung wie Mietwagen, Mautsystem und Übernachtungen.

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Mit dem Nachtzug durch Europa: Routen, Kabinen und Buchungstipps ab der Schweiz

Abends in Zürich einsteigen und morgens mitten in Hamburg, Berlin, Wien oder Amsterdam ankommen: Nachtzüge verbinden Reisezeit und Übernachtung auf eine Weise, die für Städtereisen und längere Europatouren besonders interessant ist. Von der Schweiz aus bestehen mehrere direkte Nachtverbindungen, gleichzeitig unterscheiden sich Sitz-, Liege- und Schlafwagen deutlich bei Komfort, Privatsphäre und Preis. Eine gute Nachtzugreise beginnt deshalb vor der Abfahrt. Route, Wagenkategorie, Reservierung, Gepäck und mögliche Anschlusszüge sollten zusammen geplant werden. Besonders begehrte Schlafwagenabteile können früh ausgebucht sein, während vermeintlich günstige Sitzplätze auf einer langen Nachtfahrt einen erheblichen Komfortunterschied bedeuten. Wer die verschiedenen Kategorien kennt und früh bucht, kann Nachtzüge gezielt als Teil der Reise nutzen statt lediglich als Transportmittel zwischen zwei Städten.

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Vom Check-in bis zum Check-out: Die wichtigsten Kontaktpunkte der Guest Journey

Der Aufenthalt im Hotel besteht aus weit mehr als Übernachtung und Frühstück. Zwischen Ankunft, Check-in, erstem Betreten des Zimmers, Servicekontakten, Nutzung digitaler Angebote und Check-out entstehen zahlreiche Momente, in denen Gäste Qualität unmittelbar beurteilen. Manche dauern nur wenige Sekunden – etwa die Orientierung in der Lobby oder das Öffnen der Zimmertür. Trotzdem können gerade solche Kontaktpunkte darüber entscheiden, ob ein Aufenthalt unkompliziert wirkt oder von kleinen Reibungen geprägt wird. Eine gute Guest Journey verbindet diese einzelnen Situationen zu einem verständlichen Ablauf. Informationen sollten dort verfügbar sein, wo sie benötigt werden, Zuständigkeiten müssen klar bleiben und digitale Prozesse dürfen persönliche Hilfe nicht blockieren. Für Hotels entsteht daraus eine wichtige Managementaufgabe: Nicht jeder Kontaktpunkt muss spektakulär sein. Entscheidend ist, dass Gäste möglichst selten überlegen müssen, was als Nächstes geschieht und an wen sie sich bei einer Frage wenden können.

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Direktbuchungen fördern: Buchungsprozess und Gästekommunikation verbessern

Direktbuchungen entstehen selten durch einen einzelnen Rabatt oder einen auffälligen Buchungsbutton. Entscheidend ist die gesamte digitale Reise: Ein potenzieller Gast muss das Hotel finden, das Angebot verstehen, Zimmer und Konditionen vergleichen, Vertrauen aufbauen und die Reservation ohne unnötige Umwege abschliessen können. Bricht dieser Ablauf an einer Stelle ab, gewinnt häufig eine Buchungsplattform – selbst wenn der Gast ursprünglich auf der Hotelwebsite gestartet ist. Für Schweizer Beherbergungsbetriebe bleibt der Direktvertrieb wirtschaftlich bedeutend. Die Distributionsstudie 2024 von HotellerieSuisse weist Direktbuchungen mit rund 60 Prozent weiterhin als wichtigsten Vertriebskanal aus, während der Anteil der Online-Reiseplattformen deutlich zugenommen hat. Seit Ende 2022 dürfen Schweizer Hotels zudem auf der eigenen Website günstigere Preise sowie bessere Verfügbarkeiten und Konditionen anbieten als auf Buchungsplattformen. Damit existiert mehr unternehmerischer Spielraum – genutzt wird er jedoch erst dann wirksam, wenn Website, Buchungsmaschine und Kommunikation aus Sicht des Gastes zusammenpassen.

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Das perfekte Hotelfrühstück: Angebot, Abläufe und Präsentation im Zusammenspiel

Ein gutes Hotelfrühstück entsteht nicht durch möglichst viele Schalen auf einem Buffet. Entscheidend ist, wie Sortiment, Frische, Raumgestaltung, Service und Nachfüllprozesse zusammenspielen. Gäste möchten sich morgens schnell orientieren, guten Kaffee erhalten und Lebensmittel vorfinden, die frisch und appetitlich präsentiert sind. Gleichzeitig muss der Betrieb mit wechselnden Gästezahlen, frühen Produktionszeiten, Lebensmittelhygiene und begrenztem Wareneinsatz umgehen. Gerade deshalb ist Frühstück eine anspruchsvolle Hotelleistung. Innerhalb weniger Stunden treffen Familien, Geschäftsreisende, Gruppen und Feriengäste mit sehr unterschiedlichen Gewohnheiten aufeinander. Ein tragfähiges Konzept übersetzt diese Vielfalt in ein überschaubares Angebot und klare Abläufe. Qualität zeigt sich dabei weniger an der Länge des Buffets als daran, ob das Frühstück auch während der stärksten Auslastung zuverlässig funktioniert.

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Hotelzimmer akustisch optimieren: Ruhe als unterschätzter Qualitätsfaktor

Ein gutes Hotelzimmer wird meist über Bettkomfort, Licht, Materialien und Ausstattung wahrgenommen. Akustik fällt dagegen häufig erst auf, wenn sie nicht funktioniert: Gespräche aus dem Nachbarzimmer, rollende Koffer im Korridor, zufallende Türen, Verkehrslärm oder eine hörbare Lüftung können Erholung empfindlich stören. Gerade weil das Gästezimmer Rückzugs- und Schlafraum zugleich ist, gehört akustischer Komfort zu den grundlegenden Qualitätsmerkmalen eines Hotels. Akustische Optimierung bedeutet dabei mehr als textile Oberflächen oder Wandpaneele. Im Hotelzimmer steht vor allem die Schalldämmung zwischen Zimmern, Korridor, Fassade und technischen Anlagen im Mittelpunkt. Hinzu kommen Körperschall und Trittschall, Geräusche aus Sanitärinstallationen sowie die Frage, wie ruhig das Zimmer selbst klingt. Gute Lösungen entstehen deshalb aus Architektur, Haustechnik, Innenausbau und Betrieb – möglichst bereits in der Planung.

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Housekeeping hinter den Kulissen: Standards, Zeitplanung und Qualitätskontrolle

Ein frisch bezogenes Hotelzimmer wirkt selbstverständlich: glatte Bettwäsche, saubere Sanitärflächen, vollständige Ausstattung und keine sichtbaren Spuren vorheriger Gäste. Hinter diesem Ergebnis steht jedoch ein eng getakteter Betriebsprozess. Housekeeping verbindet Reinigung, Wäschelogistik, Materialversorgung, Zimmerstatus, technische Meldungen und Qualitätskontrolle. Besonders an Tagen mit vielen Abreisen müssen zahlreiche Zimmer innerhalb weniger Stunden für neu ankommende Gäste bereitstehen. Professionelles Housekeeping versucht deshalb nicht, jede Minute aus einem Arbeitsschritt herauszuholen. Entscheidend sind reproduzierbare Standards, eine realistische Einsatzplanung und Kontrollen an den Punkten, an denen Fehler besonders folgenreich wären. Ein klar definierter Zimmerstandard hilft neuen Mitarbeitenden ebenso wie erfahrenen Teams: Alle wissen, welches Ergebnis erwartet wird, welche Reihenfolge sinnvoll ist und wann ein Zimmer tatsächlich als bezugsbereit gemeldet werden darf.

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