Amerika

Alcaraz begeistert bei Comeback – Standing Ovation in New York

Tennisspieler vor applaudierendem Publikum als Symbolbild für Carlos Alcaraz’ Comeback bei den US Open

Carlos Alcaraz ist zurück – und wie. Nach mehr als vier Monaten Verletzungspause bestritt der 23-jährige Spanier bei den US Open sein erstes offizielles Match und sorgte im Arthur Ashe Stadium sofort wieder für Begeisterung. Ein spektakulärer Ballwechsel mit einer Hechtvolley und mehreren unglaublichen Rettungsaktionen brachte dem Titelverteidiger eine Standing Ovation des New Yorker Publikums ein. Alcaraz trat bei seinem Comeback zunächst nicht im Einzel, sondern im neu gestalteten Mixed-Doppel der US Open an. Gemeinsam mit Tennis-Legende Serena Williams bildete er eines der prominentesten Teams des Turniers. Für den Spanier war der Auftritt gleichzeitig ein wichtiger Belastungstest für sein rechtes Handgelenk, das ihn seit April ausser Gefecht gesetzt hatte.

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Messi tritt nach 207 Länderspielen aus Argentiniens Nationalteam zurück

Fussball auf dem Rasen eines leeren Stadions als Symbol für Lionel Messis Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft

Eine der grössten Karrieren in der Geschichte des internationalen Fussballs ist beendet: Lionel Messi hat am 31. August 2026 seinen Rücktritt aus der argentinischen Nationalmannschaft bekannt gegeben. Der 39-Jährige zieht nach 207 Länderspielen und 125 Toren einen Schlussstrich. Sein letzter Auftritt im Trikot der Albiceleste war das WM-Finale 2026 gegen Spanien. Messi gab seinen Entscheid über die sozialen Medien bekannt. Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Nationalteam sei für ihn der Zeitpunkt gekommen, Platz für die nächste Generation zu machen. Seine aktive Karriere auf Clubebene setzt der Superstar bei Inter Miami fort. Damit endet eine aussergewöhnliche Geschichte, in der Messi lange auf einen grossen Titel mit Argentinien warten musste, später aber praktisch alles gewann, was mit einer Nationalmannschaft möglich ist.

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Casper Ruud verpasst US Open wegen Rückenverletzung

Enttäuschter Tennisspieler auf dem Court nach einer verletzungsbedingten Turnierabsage.

Casper Ruud muss auf einen Start im Einzel der US Open 2026 verzichten. Der 27-jährige Norweger zog am Sonntag wegen anhaltender Rückenprobleme aus dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres zurück. Für den früheren Weltranglistenzweiten ist die Absage besonders bitter: 2022 erreichte Ruud in New York den Final und stand damals kurz vor seinem ersten Grand-Slam-Titel. Ruud war als Nummer 19 des Turniers gesetzt und hätte in der ersten Runde auf den Argentinier Juan Manuel Cerundolo treffen sollen. Sein Platz im Hauptfeld geht nun an den französischen Lucky Loser Arthur Gea.

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Venus Williams scheitert bei den US Open in Runde eins

Erfahrene Tennisspielerin verabschiedet sich nach einem Match im Stadion vom Publikum.

Venus Williams ist bei den US Open bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die 46-jährige Amerikanerin verlor in der Nacht auf Montag gegen ihre Landsfrau Sofia Kenin mit 2:6 und 6:7 (6). Bei ihrer bereits 26. Teilnahme in New York kämpfte sich die siebenfache Grand-Slam-Siegerin im zweiten Satz eindrücklich zurück, konnte mehrere Chancen auf einen Entscheidungssatz jedoch nicht nutzen. Das rein amerikanische Duell im Arthur Ashe Stadium begann unter aussergewöhnlichen Umständen. Weil zuvor Novak Djokovic in einem mehr als viereinhalbstündigen Match ausgeschieden war, betraten Williams und Kenin den Platz erst um 0.13 Uhr Ortszeit. Noch nie zuvor hatte ein Frauenmatch bei den US Open so spät begonnen.

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Scheffler gewinnt FedExCup und überholt Woods beim Preisgeld

Golfer mit grossem Siegerpokal auf einem Golfplatz nach einem Turniererfolg.

Scottie Scheffler hat die PGA-Tour-Saison 2026 mit einem weiteren grossen Erfolg abgeschlossen. Der Weltranglistenerste gewann das TOUR Championship in Atlanta, sicherte sich damit zum zweiten Mal den FedExCup und überholte Tiger Woods gleichzeitig an der Spitze der offiziellen Karriere-Preisgeldliste der PGA Tour. Scheffler setzte sich am Sonntag im East Lake Golf Club mit insgesamt 264 Schlägen und 16 unter Par durch. In der Schlussrunde spielte der 30-jährige Amerikaner eine starke 66 und verwandelte einen Rückstand von drei Schlägen auf Viktor Hovland noch in einen klaren Sieg.

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Sturzflut im Grand Canyon – ein Toter, rund 15 Menschen vermisst

Reissende braune Wassermassen fliessen durch eine enge Felsenschlucht im Grand Canyon

Eine schwere Sturzflut hat Teile des Grand-Canyon-Nationalparks im US-Bundesstaat Arizona verwüstet. Ein Mensch kam ums Leben, rund 15 Personen gelten nach aktuellem Stand als vermisst oder noch nicht erfasst. Mehr als 60 Menschen wurden aus dem Inneren des Canyons evakuiert. Besonders betroffen sind der Bright Angel Canyon und die Umgebung der bekannten Phantom Ranch. Die Sturzflut ereignete sich am Samstagnachmittag, 29. August. Heftige Gewitter liessen den Bright Angel Creek innerhalb kürzester Zeit stark anschwellen. Wasser, Schlamm, Geröll und Treibgut schossen durch die enge Schlucht und richteten erhebliche Schäden an Wegen, Brücken und Versorgungsanlagen an.

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Djokovic scheitert früh – Schweizer Trio startet heute

Tennisspieler schlägt auf einem blauen Hartplatz vor vollbesetzten Tribünen auf

Die US Open 2026 haben bereits am ersten Turniertag ihre erste grosse Sensation erlebt. Novak Djokovic ist in New York überraschend in der ersten Runde ausgeschieden. Der gesundheitlich angeschlagene 39-Jährige verlor nach 4:36 Stunden gegen Mariano Navone in fünf Sätzen. Am Montag rückt nun auch die Schweiz in den Mittelpunkt: Stan Wawrinka, Simona Waltert und Viktorija Golubic bestreiten ihre Auftaktspiele. Djokovic führte gegen den Argentinier Navone zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen, brach danach körperlich jedoch zunehmend ein. Der Serbe wirkte erschöpft, musste sich während der Partie sogar übergeben und verlor schliesslich mit 6:7, 7:5, 6:4, 2:6 und 1:6.

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Alcaraz kehrt zurück – Sinner fehlt bei den US Open

Tennisspieler spielt auf einem blauen Hartplatz bei den US Open eine Vorhand

Die beiden dominierenden Spieler der neuen Tennisgeneration erleben zum Start der US Open 2026 völlig unterschiedliche Tage. Carlos Alcaraz steht nach mehr als vier Monaten Verletzungspause unmittelbar vor seinem Comeback im Einzel und beginnt am Montag seine Titelverteidigung gegen Roman Safiullin. Jannik Sinner muss dagegen zuschauen: Der Weltranglistenerste hat das Grand-Slam-Turnier in New York wegen anhaltender Probleme am rechten Knie abgesagt. Damit fällt ausgerechnet das Duell aus, das den internationalen Tennissport zuletzt besonders geprägt hat. Alcaraz hatte Sinner im US-Open-Final 2025 besiegt und sich damit seinen zweiten Titel in Flushing Meadows gesichert. Sinner wiederum reagierte 2026 mit einer aussergewöhnlich starken Saison und steht weiterhin an der Spitze der Weltrangliste.

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US Open starten – Schweizer Quartett im Fokus

Blick über die Tennisanlagen von Flushing Meadows bei Abendstimmung während der US Open in New York

Die US Open 2026 haben am Sonntag in New York mit den ersten Einzelpartien des Hauptfelds begonnen. Aus Schweizer Sicht richtet sich der Blick vor allem auf Belinda Bencic und Stan Wawrinka. Dazu stehen auch Viktorija Golubic und Simona Waltert im Hauptfeld. Wawrinka bestreitet in Flushing Meadows den letzten Grand-Slam-Auftritt seiner Karriere, während Bencic nach ihrem starken Mixed-Turnier auch im Einzel weit kommen will. Die ersten Partien des Hauptfelds laufen seit Sonntag. Die wichtigsten Schweizer Einsätze folgen allerdings erst in den kommenden Tagen. Besonders emotional dürfte der Auftritt von Stan Wawrinka werden. Der 41-Jährige erhielt nachträglich eine Wildcard und darf zehn Jahre nach seinem US-Open-Triumph von 2016 nochmals in New York antreten.

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Messi trifft viermal – Ronaldo entscheidet für Al-Nassr

Lionel Messi und Cristiano Ronaldo jubeln bei ihren Clubspielen nach Torerfolgen

Lionel Messi hat in der MLS einen aussergewöhnlichen Abend erlebt. Der 39-jährige Argentinier erzielte beim 7:1 von Inter Miami gegen CF Montréal gleich vier Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Auch Cristiano Ronaldo traf am Wochenende: Der Portugiese schoss Al-Nassr beim 2:1 gegen Al-Taawoun zum Sieg und stellte dabei einen weiteren Clubrekord auf. Inter Miami hatte vor dem Heimspiel gegen Montréal fünf Pflichtspiele in Folge nicht gewonnen. Gegen die Kanadier beendete die Mannschaft diese Serie auf eindrucksvolle Weise – und einmal mehr stand Messi im Mittelpunkt.

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Federer vor grosser Ehrung: Aufnahme in die Hall of Fame

Tennisspieler grüsst auf einem Rasenplatz das applaudierende Publikum

Roger Federer steht vor einer der grössten Ehrungen, die der Tennissport zu vergeben hat. Am Samstag wird der 45-jährige Schweizer in Newport offiziell in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen. Bereits am Freitag greift Federer auf den historischen Rasenplätzen nochmals zum Schläger. Wenige Tage nach seinem gefeierten Auftritt bei den US Open wird damit eine aussergewöhnliche Karriere ein weiteres Mal gewürdigt. Die Feierlichkeiten in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island dauern vom 27. bis 29. August. Am Freitag steht zunächst der sogenannte Celebrity Pro Classic auf dem Programm. Federer spielt dabei nochmals auf Rasen – jenem Belag, auf dem er während seiner aktiven Karriere einige seiner grössten Erfolge gefeiert hat.

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Meta verschärft Regeln für Jugendliche

Jugendliche Person hält ein Smartphone mit Facebook und Instagram vor einem Laptop

Meta zieht einen milliardenschweren Schlussstrich unter einen der grössten Rechtsstreite seiner Geschichte. Der Facebook- und Instagram-Konzern hat mit einer parteiübergreifenden Gruppe von 52 US-Generalstaatsanwälten eine Einigung erzielt. Rund 18 Milliarden US-Dollar stehen dabei im Raum. Gleichzeitig werden die Schutzmassnahmen für Jugendliche deutlich verschärft – mit Zeitlimits, einer nächtlichen Sperre und stärkeren Kontrollen für Eltern. Im Zentrum der Verfahren standen Vorwürfe, Meta habe Instagram und Facebook mit Funktionen ausgestattet, die eine besonders intensive Nutzung durch Kinder und Jugendliche fördern können. Zudem wurde dem Konzern vorgeworfen, Risiken für junge Nutzer nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Meta weist ein bewusst schädigendes Verhalten zurück und räumt im Rahmen der Einigung kein Fehlverhalten ein.

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Federer-Mania in New York: Der Maestro sorgt noch einmal für Begeisterung

Tennisstar beim Einmarsch ins Arthur Ashe Stadium vor jubelnden Fans

Roger Federer spielt längst nicht mehr um Grand-Slam-Titel – und trotzdem genügt sein Name, um eines der grössten Tennisstadien der Welt in Aufregung zu versetzen. Bei seiner Rückkehr ins Arthur Ashe Stadium erlebte New York am Dienstagabend eine regelrechte Federer-Mania. Sieben Jahre nach seinem letzten US-Open-Auftritt stand der 45-jährige Schweizer wieder auf dem berühmten Center Court und zeigte, dass seine aussergewöhnliche Verbindung zum Publikum geblieben ist. Federers Auftritt war Teil der US-Open-Fan-Week. Unter dem Titel «Roger Federer: An Icon Returns to New York» kehrte der fünffache US-Open-Sieger erstmals seit 2019 wieder auf den Platz in Flushing Meadows zurück. Bereits am Vortag hatten zahlreiche Fans seine Trainingseinheit mit Lorenzo Musetti verfolgt.

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Ferien in der Schweiz: So verändert sich unser Reiseverhalten

Familie macht während einer Wanderung Pause mit Blick auf einen Schweizer Bergsee und die Alpen.

Ferien bedeuten für Schweizerinnen und Schweizer längst nicht mehr automatisch zwei Wochen Mittelmeer im Hochsommer. Wir reisen weiterhin viel, geben dafür viel Geld aus und verbringen die Mehrheit unserer Übernachtungsreisen noch immer im Ausland. Gleichzeitig werden Kurzreisen wichtiger, die Schweiz selbst bleibt als Ferienland stärker als vor der Pandemie, Buchungen erfolgen teilweise kurzfristiger und Hitze, Preise sowie geopolitische Unsicherheit beeinflussen die Wahl des Reiseziels. Das Ferienverhalten verändert sich – nicht durch einen einzigen grossen Bruch, sondern durch viele kleine Verschiebungen.

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Wie sicher sind wir heute?

Fussgänger überqueren einen Zebrastreifen in einer Schweizer Innenstadt, während Tram, Autos und ein Velofahrer unterwegs sind.

Die Schweiz gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Im Alltag schützen uns heute bessere Fahrzeuge, ausgebaute Rettungssysteme, strengere technische Standards, moderne Polizeiarbeit und eine Infrastruktur, die Risiken früh erkennen und begrenzen soll. Gleichzeitig hat sich die Bedrohungslage verschoben: Betrug findet über Smartphones statt, Cyberangriffe treffen Unternehmen und kritische Infrastrukturen, Extremereignisse können ganze Versorgungsketten belasten. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob wir heute sicherer leben als früher. In vielen Bereichen tun wir das eindeutig. Entscheidend ist vielmehr, was Sicherheit im Jahr 2026 überhaupt noch bedeutet – und weshalb vollständige Sicherheit trotz aller Fortschritte eine Illusion bleibt.

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100 Jahre Motorentechnik: Vom Verbrenner zum Elektroauto

Mechaniker arbeitet in einer historischen Werkstatt am Motor eines frühen Automobils

Kaum ein technisches Produkt hat sich in den vergangenen 100 Jahren so grundlegend verändert wie der Antrieb des Automobils. Aus vergleichsweise einfachen Benzin- und Dieselmotoren mit Vergaser, mechanischer Zündung und bescheidener Leistung wurden hochpräzise, elektronisch gesteuerte Kraftwerke. Turbolader, Direkteinspritzung, Katalysatoren und Hybridantriebe verschoben über Jahrzehnte die Grenzen des Machbaren. Heute steht mit dem Elektromotor erneut ein Antriebsprinzip im Zentrum, das erstaunlicherweise älter ist als das moderne Auto selbst. Ein Blick auf die entscheidenden Meilensteine zeigt, dass die Geschichte der Motorentechnik nie nur eine Geschichte von mehr Leistung war – sondern zunehmend eine von Effizienz, Kontrolle und Energie.

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