Amerika

Fussball regiert die Welt – doch die NFL verdient am meisten

KI-generiertes Symbolbild eines voll besetzten Fussballstadions bei Flutlicht mit zwei Mannschaften vor dem Anpfiff eines Champions-League-Spiels.

Fussball ist weltweit die wirtschaftlich grösste Sportart. Mit Milliardenumsätzen aus Fernsehrechten, Sponsoring, Eintrittskarten und internationalen Wettbewerben lässt er die Konkurrenz hinter sich. Doch betrachtet man einzelne Profiligen, liegt American Football vorne: Die amerikanische NFL erwirtschaftet mehr Geld als jede andere Sportliga der Welt. Die Zahlen verdeutlichen die Dimensionen des modernen Sportgeschäfts. Laut der Studie Sports IP Revenue League 2026 von Two Circles erzielten Sportrechteinhaber 2025 weltweit rund 174 Milliarden US-Dollar. Auf Fussball entfielen davon rund 27 Prozent. Gleichzeitig überschritten die Gesamteinnahmen der NFL zuletzt die Marke von 24 Milliarden US-Dollar. Besonders interessant ist der Vergleich mit Europa. Die fünf grössten Fussballligen erwirtschafteten in der Saison 2024/25 gemeinsam 21,6 Milliarden Euro. Auch der Schweizer Fussball ist Teil dieses internationalen Marktes, allerdings mit wesentlich kleineren Medienverträgen, Zuschauerzahlen und Sponsoringmöglichkeiten.

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Sinners Skihaltung: Stärke mit körperlichem Risiko?

KI-generiertes Symbolbild von Jannik Sinner in tief gebeugter Beinstellung bei einer beidhändigen Rückhand auf einem blauen Hartplatz.

Jannik Sinners aussergewöhnliche Spielhaltung steht nach seinem verletzungsbedingten Saisonende im Mittelpunkt einer neuen Diskussion. Der Weltranglistenerste bewegt sich mit stark gebeugten Knien und einem auffällig tiefen Körperschwerpunkt über den Tennisplatz. Diese Technik erinnert an seine Vergangenheit als erfolgreicher Nachwuchs-Skirennfahrer. Doch könnte gerade diese besondere Stärke den Körper auf Dauer übermässig belasten? Eine Analyse der italienischen Gazzetta dello Sport vom 9. Oktober 2026 beschäftigt sich mit den biomechanischen Besonderheiten des 25-Jährigen. Sinners tiefe Position ermöglicht schnelle Richtungswechsel, grosse Stabilität und kraftvolle Schläge. Gleichzeitig werden Knie, Muskulatur und Sehnen bei jedem Abbremsen und erneuten Beschleunigen stark beansprucht. Der Hintergrund ist aktuell: Sinner hat seine Saison wegen anhaltender Beschwerden am rechten Knie vorzeitig beendet. Seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli bestritt er kein offizielles Match mehr. Für das Schweizer Tennis ist die Diskussion besonders interessant, weil Gleichgewicht, Beinarbeit und Bewegungskoordination auch bei der Ausbildung junger Spieler eine zentrale Rolle spielen.

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Neue Arcadia ab 2029: Holland America Line erweitert Flotte und modernisiert ihre Schiffe

Mit der Arcadia gewinnt die Reederei zusätzliche Gästekapazitäten und setzt die „Holland America Evolution“ auf einem weiteren Schiff fort. Ein weiteres Schiff verstärkt ab 2029 die Flotte von Holland America Line. Die Arcadia wechselt von P&O Cruises zur Reederei und ergänzt damit die Vista-Klasse um ein weiteres Schiff. Die aktuelle Erweiterung schafft Kapazitäten für über 2.000 zusätzliche Gäste und eröffnet neue Möglichkeiten bei der weltweiten Routenplanung. Gleichzeitig bietet der Neuzugang eine weitere Plattform für das laufende Modernisierungsprogramm „Holland America Evolution“, in dessen Rahmen beliebte Elemente der Pinnacle-Klasse auf weitere Schiffe übertragen werden. Die Arcadia basiert auf derselben Vista-Klasse-Plattform wie die Oosterdam, die Noordam, die Westerdam und die Zuiderdam.

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Verstappen holt Sprint-Pole – Strafe droht

KI-generiertes Symbolbild eines Red-Bull-Formel-1-Rennwagens von Max Verstappen auf der beleuchteten Rennstrecke in Singapur.

Max Verstappen hat sich beim Formel-1-Sprint-Qualifying in Singapur die vorläufige Pole-Position gesichert. Der Red-Bull-Pilot setzte sich am Freitag mit einer Bestzeit von 1:31,156 Minuten vor George Russell und Charles Leclerc durch. Allerdings könnte ein möglicher Verstoss gegen die Gelbflaggen-Regeln seine Spitzenposition noch gefährden. Verstappen war auf dem Marina Bay Street Circuit in allen drei Qualifying-Abschnitten der Schnellste. Im entscheidenden SQ3 distanzierte er Mercedes-Fahrer Russell um 0,120 Sekunden. Leclerc folgte im Ferrari mit 0,243 Sekunden Rückstand. Oscar Piastri und Lando Norris belegten für McLaren die Plätze vier und fünf. Überschattet wurde das Qualifying von einer Unterbrechung nach einem Zwischenfall mit Sergio Pérez sowie technischen Problemen bei der Zeitmessung. Für das Schweizer Formel-1-Umfeld verlief der Freitag weniger erfreulich. Das in Hinwil beheimatete Audi-Team kam mit Nico Hülkenberg nicht über den zwölften Startplatz hinaus. Teamkollege Gabriel Bortoleto belegte Rang 14. Beide verpassten damit den Einzug in den letzten Qualifying-Abschnitt.

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Maradonas Tod: Anklage fordert zwölf Jahre Haft

KI-generiertes Porträt von Diego Maradona im weiss-hellblau gestreiften Trikot Argentiniens.

Fast sechs Jahre nach dem Tod von Diego Maradona steht der Prozess gegen seine medizinischen Betreuer vor einer entscheidenden Phase. Die argentinische Staatsanwaltschaft fordert bis zu zwölf Jahre Haft für sechs Angeklagte. Im Zentrum stehen schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen für die medizinische Versorgung der Fussballlegende vor seinem Tod am 25. November 2020. Die Staatsanwälte Patricio Ferrari und Cosme Iribarren präsentierten am Donnerstag, 8. Oktober 2026, ihre Strafanträge vor dem Gericht in San Isidro. Für den Neurochirurgen Leopoldo Luque fordern sie zwölf Jahre Gefängnis, für die medizinische Koordinatorin Nancy Forlini zehn und für die Psychiaterin Agustina Cosachov acht Jahre. Drei weitere Betreuer sollen vier beziehungsweise fünf Jahre Haft erhalten. Für den siebten Angeklagten wird ein Freispruch beantragt. Der Tod des argentinischen Weltmeisters von 1986 hatte weltweit Bestürzung ausgelöst. Seither beschäftigt die Frage, ob Maradona bei angemessener medizinischer Betreuung hätte überleben können, die Justiz. Der erste Prozess wurde 2025 wegen eines Justizskandals aufgehoben. Seit April 2026 wird der Fall vor einem neu besetzten Gericht verhandelt.

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Josi mit zwei Assists bei Nashvilles 5:2-Comeback

Roman Josi im Trikot der Nashville Predators während eines NHL-Spiels gegen die Montreal Canadiens.

Roman Josi hat beim 5:2-Auswärtssieg der Nashville Predators gegen die Montreal Canadiens zwei Assists beigesteuert. Der Schweizer Captain war damit entscheidend am späten Comeback beteiligt, nachdem Nashville zwischenzeitlich 0:2 zurückgelegen hatte. Besonders wichtig war seine Vorlage zum 3:2 durch Ryan O'Reilly im Schlussdrittel. Montreal ging durch Nick Suzuki und Alex Newhook mit 2:0 in Führung. Nashville reagierte noch im Mitteldrittel: Alexander Kerfoot verkürzte auf 1:2, Matthew Wood glich im Powerplay zum 2:2 aus. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase, als O'Reilly 3:16 Minuten vor dem Ende einen Schuss von Josi im Powerplay zum 3:2 ablenkte. Josi setzte kurz darauf noch einen zweiten Assist drauf. Beim zweiten Empty-Net-Tor von Adam Edstrom zum 5:2 erhielt der Berner ebenfalls einen Assist. Damit hat Josi in allen vier bisherigen Saisonspielen gepunktet. Bereits zum Saisonstart hatte der Schweizer Captain getroffen, beim Auftakt gegen Minnesota erzielte er Nashvilles einzigen Treffer.

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Fan-Eingriff überschattet Yankees-Aus gegen Tampa Bay

Ein Zuschauer greift bei einem Baseballspiel über die Begrenzung, während ein Spieler der Tampa Bay Rays nach dem Ball springt.

Für die New York Yankees ist die Saison in den MLB-Playoffs beendet. Der Rekordmeister verlor Spiel 3 der American League Division Series gegen die Tampa Bay Rays mit 3:4 und damit die Best-of-5-Serie glatt mit 0:3. Für grosse Diskussionen sorgte ein vermeintlicher Ausgleichs-Homerun von Anthony Volpe, der nach Videoprüfung wegen eines Eingriffs eines Zuschauers aberkannt wurde. Die entscheidende Szene ereignete sich im sechsten Inning. Bei zwei Outs und George Lombard Jr. auf der ersten Base schlug Volpe den Ball tief ins linke Outfield. Zunächst wurde die Aktion als Two-Run-Homerun zum 4:4 gewertet. Nach dem Replay stellten die Schiedsrichter jedoch fest, dass ein Zuschauer über die Begrenzung ins Spielfeld gegriffen und den Ball berührt hatte. Die MLB kam gleichzeitig zum Schluss, dass Rays-Outfielder Victor Mesa Jr. den Ball ohne den Eingriff nicht gefangen hätte. Der Ball hätte nach Einschätzung der Replay-Zentrale aber auch nicht das Spielfeld verlassen. Deshalb wurde Volpe lediglich ein RBI-Double zugesprochen, Lombard durfte punkten und die Yankees verkürzten auf 3:4.

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David Silva kehrt mit 40 Jahren zurück

David Silva präsentiert das Trikot seines neuen Klubs Supreme Sha Tin in Hongkong.

David Silva schnürt mit 40 Jahren nochmals die Fussballschuhe. Der frühere spanische Welt- und Europameister hat beim Supreme Sha Tin in der Hong Kong Premier League unterschrieben und kehrt damit mehr als drei Jahre nach seinem Karriereende in den Profifussball zurück. Der Klub bestätigte den spektakulären Transfer offiziell. Silva hatte seine Karriere im Juli 2023 beendet, nachdem er sich in der Vorbereitung mit Real Sociedad einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Nun wagt der frühere Mittelfeldstar von Valencia und Manchester City ein überraschendes Comeback in Asien. Supreme Sha Tin kündigte an, dass Silva in Kürze in Hongkong eintreffen, sich einer Fitnessbeurteilung unterziehen und danach ins Mannschaftstraining einsteigen soll. Für den Aufsteiger ist die Verpflichtung ein aussergewöhnlicher Coup. Supreme Sha Tin liegt nach vier Meisterschaftsspielen mit drei Punkten auf Rang acht. Silva soll dem Klub sportlich und international zusätzliche Strahlkraft verleihen. Seine erfolgreichste Klubzeit verbrachte er bei Manchester City, wo er zwischen 2010 und 2020 zu den prägenden Figuren gehörte. Der englische Spitzenklub steht aktuell vor ganz anderen Herausforderungen, doch Silvas sportliches Erbe bei City bleibt unbestritten.

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Winnipeg siegt erneut ohne Niederreiter

Nino Niederreiter im Trikot der Winnipeg Jets während eines NHL-Spiels.

Die Winnipeg Jets gewinnen auch das zweite Spiel in Folge ohne Nino Niederreiter. Gegen die Colorado Avalanche setzt sich Winnipeg zuhause mit 3:2 durch, nachdem Kyle Connor genau eine Minute vor Schluss den entscheidenden Treffer erzielt. Der Schweizer Stürmer steht erneut nicht im Line-up und wird offiziell als überzählig geführt. Niederreiter hatte bereits beim 3:2-Auswärtssieg gegen Pittsburgh nicht gespielt. Damals ersetzte ihn Cole Koepke in der vierten Sturmreihe. Gegen Colorado blieb die Aufstellung unverändert, womit der 34-jährige Bündner zum zweiten Mal in Folge zuschauen musste. Hinweise auf eine Verletzung gibt es weiterhin nicht. Für Niederreiter ist das sportlich bemerkenswert, weil Winnipeg beide Spiele ohne ihn gewonnen hat. Bereits nach dem ersten Tribünenplatz hatte seine Nichtberücksichtigung für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun bestätigt Trainer Scott Arniel dieselbe Formation auch gegen einen der stärksten Gegner der Western Conference.

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Métraux auf Hawaii solide – Tamburlini scheitert am Cut

Morgane Métraux beim Golfschwung auf einem sonnigen Platz.

Morgane Métraux beendet das LOTTE Championship auf Hawaii auf dem geteilten 43. Rang. Die Lausannerin spielte sich mit starken Runden am Freitag und Samstag zwischenzeitlich bis auf Platz 18 vor, verlor mit einer 75 am Schlusstag jedoch wieder deutlich an Boden. Chiara Tamburlini verpasste nach zwei Runden den Cut. Métraux startete im Hoakalei Country Club auf Oahu mit einer Par-Runde von 72 Schlägen. Danach steigerte sich die 29-Jährige markant: Eine 68 am zweiten Tag brachte sie sicher über die Cut-Linie, mit einer 67 am Samstag rückte sie bei insgesamt neun unter Par sogar auf den geteilten 18. Rang vor. Die Schlussrunde verlief mit drei über Par jedoch deutlich schwieriger. Am Ende stand Métraux bei sechs unter Par und einem Gesamtscore von 282 Schlägen. Damit teilte sie Rang 43 und erhielt 11'653 Dollar Preisgeld. Für die Schweizerin war es ein weiterer solider Auftritt auf der LPGA Tour. Bereits im August hatte sie beim Standard Portland Classic mit Rang 20 überzeugt, als sie ebenfalls mit starken Runden auf sich aufmerksam machte.

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Lindsey Vonn offiziell im US-A-Team

Lindsey Vonn im USA-Rennanzug mit Helm und Ski vor verschneiter Bergkulisse.

Lindsey Vonn bleibt trotz ihrer Verletzung Teil der amerikanischen Ski-Elite. U.S. Ski & Snowboard hat die 41-Jährige offiziell für das A-Team der Saison 2026/27 nominiert. Wann die 84-fache Weltcupsiegerin tatsächlich wieder ein Rennen bestreiten kann, ist allerdings weiterhin offen. Der amerikanische Verband gab am Mittwoch sein 49 Athletinnen und Athleten umfassendes Alpin-Team für den kommenden Winter bekannt. Bei den Frauen stehen neben Vonn unter anderem Mikaela Shiffrin, Breezy Johnson, Paula Moltzan, Lauren Macuga und Jacqueline Wiles im A-Kader. Der Verband hält ausdrücklich fest, dass sich Vonn weiterhin von den Verletzungen erholt, die sie bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 erlitten hat. Die Nominierung ist deshalb vor allem ein klares Signal: Ein weiteres Comeback ist nicht vom Tisch. Vonn wird vom Verband weiterhin als aktive Athletin geführt und besitzt auch für die neue Saison eine sportliche Perspektive. Die FIS hatte zuletzt zudem bestätigt, dass bestehende Wildcards weiter genutzt werden können – eine Regelung, die neben Marcel Hirscher auch Vonn betrifft und die für die kommende Weltcup-Saison bereits für zusätzliche Spannung sorgt.

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Formenton punktet erneut für die Oilers

Alex Formenton punktet erneut für die Edmonton Oilers

Alex Formenton hat seinen gelungenen NHL-Neustart bei den Edmonton Oilers fortgesetzt. Beim 3:1-Heimsieg gegen die Seattle Kraken bereitete der ehemalige Stürmer des HC Ambri-Piotta bereits nach 2:51 Minuten den Führungstreffer von Owen Michaels vor. Für Formenton war es der zweite Skorerpunkt im dritten Saisonspiel. Formenton eroberte beziehungsweise kontrollierte den Puck an der Bande und spielte kurz zu Michaels, der von der linken Seite ins Angriffsdrittel zog und Philipp Grubauer mit einem präzisen Handgelenkschuss bezwang. Seattle glich im zweiten Drittel durch Bobby McMann aus, ehe Leon Draisaitl 2:27 Minuten vor Schluss das 2:1 erzielte. Connor McDavid traf anschliessend ins leere Tor zum 3:1-Endstand. Für Formenton ist der Assist ein weiteres positives Signal nach mehr als vier Jahren ohne NHL-Pflichtspiel. Bereits beim Saisonauftakt gegen Vancouver hatte er beim 2:2 von Evan Bouchard seinen ersten Punkt im Oilers-Trikot gesammelt. Nach drei Partien steht der 26-Jährige damit bei zwei Assists und hat sich zunächst einen festen Platz in Edmontons dritter Sturmreihe neben Owen Michaels und Mathieu Joseph erarbeitet.

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Kurashev wechselt Agenten – NHL bleibt Priorität

Philipp Kurashev hält an der NHL fest

Philipp Kurashev setzt weiterhin alles auf eine Rückkehr in die NHL. Der 26-jährige Schweizer hat laut HeShootsHeScoores unter Berufung auf aktuelle Informationen seinen nordamerikanischen Agenten gewechselt und wird neu von Allain Roy vertreten. Gleichzeitig stehen mehrere National-League-Klubs bereit, falls sich in Nordamerika keine passende Möglichkeit ergibt. Kurashev soll zuletzt fast zwei Wochen mit dem HC Thurgau trainiert haben und hält sich weiterhin in der Schweiz fit. Den interessierten Schweizer Klubs habe er jedoch signalisiert, dass ein neuer NHL-Vertrag vorerst oberste Priorität besitzt. Beim Agentenwechsel geht es entsprechend darum, nochmals Bewegung in die Suche nach einer neuen Adresse in Nordamerika zu bringen. Als Interessenten aus der National League werden Lausanne, Davos, Zug, die ZSC Lions, Bern und Fribourg genannt. Kurashev soll mit verschiedenen Klubs bereits persönlich über Lohn, Vertragsdauer und eine mögliche Ausstiegsklausel für eine spätere NHL-Rückkehr gesprochen haben. Besonders Lausanne wird als konkrete Option genannt, sollte der Schweizer seine NHL-Pläne vorerst aufgeben.

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Uruguay überrollt Indien mit 6:1

Uruguayische Fussballer feiern beim deutlichen 6:1-Erfolg gegen Indien.

Uruguay hat seine Asienreise mit einem deutlichen Erfolg abgeschlossen. Die Mannschaft von Trainer Diego Forlán setzte sich am Dienstagabend in Kolkata mit 6:1 gegen Indien durch. Maximiliano Araújo traf doppelt, während Darwin Núñez, Rodrigo Zalazar, Juan Manuel Sanabria und Rodrigo Aguirre die weiteren Tore erzielten. Uruguay ging bereits in der 12. Minute durch einen Penalty von Núñez in Führung. Indien antwortete jedoch überraschend: Anirudh Thapa nutzte in der 22. Minute eine Gelegenheit zum 1:1 und sorgte vor 37'307 Zuschauern im Vivekananda Yuba Bharati Krirangan kurzzeitig für grosse Begeisterung. Nur sechs Minuten später stellte Araújo mit dem 2:1 die Führung für den Favoriten wieder her. Nach einer wetterbedingten Unterbrechung wegen eines Gewitters übernahm Uruguay endgültig die Kontrolle. Für die Celeste war die Partie zugleich der Abschluss des Länderspielfensters in Asien. Nach dem 4:1 gegen Südkorea gelang der Mannschaft damit der zweite klare Sieg innerhalb weniger Tage.

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Messi verabschiedet sich unter Tränen von Argentinien

Volles Fussballstadion mit argentinischen Fans und blau-weissen Fahnen bei Lionel Messis Abschiedsspiel mit Argentinien.

Lionel Messi hat seine aussergewöhnliche Karriere in der argentinischen Nationalmannschaft mit einem emotionalen Abschied im Estadio Monumental beendet. Beim 3:0 gegen Benin erzielte der 39-Jährige selbst den letzten Treffer und bereitete die beiden anderen Tore vor. Bereits während der Nationalhymne konnte Messi neben seinen drei Söhnen die Tränen nicht zurückhalten. Mehr als 85'000 Zuschauer erlebten in Buenos Aires Messis 208. und endgültig letztes Länderspiel. Nach einer torlosen ersten Halbzeit traf zunächst Nicolás Otamendi, danach erhöhte Nicolás Paz. Den Schlusspunkt setzte ausgerechnet Messi selbst per Penalty. Damit beendet der Weltmeister seine internationale Karriere nach 21 Jahren mit 126 Toren für die Albiceleste. Der Abend war von Beginn an vollständig auf den Abschied des Captains ausgerichtet. Auf dem Rasen lag ein riesiges Trikot mit der Nummer 10 und einer Dankesbotschaft, ehemalige Weggefährten und Messis Familie waren im Stadion. Nach dem Abpfiff folgte eine grosse Abschiedszeremonie, bei der Messi nochmals zu den Fans sprach und seine Emotionen kaum verbergen konnte.

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Siegenthaler verletzt sich bei Devils-Niederlage

Jonas Siegenthaler im Trikot der New Jersey Devils auf dem Eis

Die New Jersey Devils müssen um Jonas Siegenthaler bangen. Der Schweizer Verteidiger verletzte sich bei der 3:5-Heimniederlage gegen Utah Mammoth im dritten Drittel am Unterkörper und kehrte anschliessend nicht mehr aufs Eis zurück. Wie lange der 29-Jährige ausfällt, ist noch offen. Siegenthaler ging bei einem Zweikampf in der Ecke nach 3:50 Minuten im Schlussdrittel unglücklich zu Boden. Der Zürcher beendete die Partie nach insgesamt 14:53 Minuten Eiszeit vorzeitig. Devils-Trainer Sheldon Keefe konnte nach dem Spiel noch keine genaue Diagnose nennen und erklärte, dass weitere Untersuchungen notwendig seien. Für New Jersey kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Devils verloren nach dem 0:6 gegen die New York Islanders nun auch gegen Utah und stehen nach drei Saisonspielen bei einer Bilanz von 1:2. Neben Siegenthaler waren mit Captain Nico Hischier und Timo Meier zwei weitere Schweizer im Einsatz. Meier bereitete beim zwischenzeitlichen 2:2 von Luke Evangelista seinen ersten Skorerpunkt der Saison vor.

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MotoGP führt 2027 eigenes Sprint-Qualifying ein

MotoGP-Fahrer kämpfen auf der Rennstrecke eng um Positionen

Die MotoGP stellt ihr Rennwochenende ab der Saison 2027 grundlegend um. Künftig erhalten Sprint und Grand Prix zwei getrennte Qualifyings und damit auch zwei verschiedene Startaufstellungen. Das neue Sprint-Qualifying findet bereits am Freitag statt, während die Startpositionen für das Hauptrennen weiterhin am Samstag vergeben werden. Der Freitag beginnt ab 2027 mit einem 45-minütigen FP1 und einem 30-minütigen FP2. Danach folgt erstmals ein eigenes 15-minütiges Sprint-Qualifying, an dem sämtliche MotoGP-Fahrer teilnehmen. Dieses bestimmt ausschliesslich die Startaufstellung für den Sprint am Samstagnachmittag. Am Samstag absolvieren die Fahrer zunächst ein 20-minütiges FP3. Danach beginnt das Grand-Prix-Qualifying komplett neu: Alle Fahrer müssen zuerst ins 15-minütige Q1. Die zwölf Schnellsten qualifizieren sich anschliessend für Q2, das ebenfalls 15 Minuten dauert und die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag festlegt.

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Von den Alpen bis zum Pazifik: Relais & Châteaux zeigt stille Refugien für Erwachsene

ABSCHALTEN, DURCHATMEN, DIE SINNE ERWACHEN LASSEN: In einigen Häusern von Relais & Châteaux ist in Ruhe gelebte Gastfreundschaft. Da die meisten von ihnen Gäste erst ab 16 oder 18 Jahren empfangen, schaffen sie ideale Voraussetzungen, um aufzutanken und Zweisamkeit auszukosten. Von der Privatinsel bis zum Alpenchalet lädt jedes dieser Häuser auf seine eigene Weise dazu ein, die Stille zu geniessen.

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