Antonio Spitaleri

Kurzzeitvermietung in der Schweiz: Wenn Airbnb und Co. den Wohnungsmarkt verändern

Reisekoffer vor einem Schweizer Wohnhaus als Symbol für Kurzzeitvermietungen und den angespannten Wohnungsmarkt

Wohnraum ist in vielen Schweizer Städten und Tourismusorten knapp – gleichzeitig werden Wohnungen tage- oder wochenweise an Feriengäste und Geschäftsreisende vermietet. Plattformen wie Airbnb und Booking.com haben daraus einen eigenen Markt geschaffen. Für Eigentümer kann das attraktiv sein, für Reisende praktisch und für Tourismusregionen wirtschaftlich interessant. Doch wo ganze Wohnungen dauerhaft dem normalen Mietmarkt entzogen werden, wächst der politische Widerstand. Immer mehr Kantone und Städte suchen deshalb nach Regeln, die zwischen gelegentlichem Home-Sharing und kommerzieller Kurzzeitvermietung unterscheiden. Wie aktuell das Thema ist, zeigt ein Schritt des Bundes: Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat am 28. August 2026 sein Informationsportal zur Kurzzeitvermietung vollständig überarbeitet. Es richtet sich ausdrücklich an Kantone, Städte und Gemeinden, die mit den Folgen von Buchungsplattformen umgehen müssen. Neue Praxisbeispiele aus Bern, Luzern und dem Tessin ergänzen Erfahrungen aus Interlaken, Genf und der Waadt. Dass sich inzwischen der Bund intensiv mit dem Thema beschäftigt, bedeutet allerdings nicht, dass Airbnb und andere Plattformen für die gesamte Schweizer Wohnungsknappheit verantwortlich wären. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Wann ist eine Ferienwohnung tatsächlich zusätzliche touristische Infrastruktur – und wann verschwindet dafür eine Wohnung vom regulären Markt?

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Das Auto weiss zu viel – wie Fahrzeugdaten missbraucht werden

Fahrer nutzt in einem modernen Auto ein Smartphone, während auf dem Borddisplay eine Navigationsansicht zu sehen ist Titel: Vernetzte Autos sammeln immer mehr Daten

Moderne Autos sind längst rollende Computer. Sie können Standort, Geschwindigkeit, Bremsmanöver, Kilometerstand, Fahrten, Batteriestatus und je nach System sogar Informationen aus Smartphone-Verbindungen erfassen. Viele dieser Daten sind für Navigation, Sicherheit und Wartung sinnvoll. Werden sie jedoch ohne ausreichende Transparenz weitergegeben, für andere Zwecke ausgewertet oder unzureichend geschützt, entsteht ein erhebliches Missbrauchspotenzial. Wie umfangreich die Datensammlung inzwischen sein kann, zeigte 2026 auch eine Recherche von RTS und SRF. Bei modernen Fahrzeugen können Informationen darüber entstehen, wann gefahren wird, wo sich das Fahrzeug befindet, wie stark beschleunigt oder gebremst wird und welche Funktionen genutzt werden.

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Tennis-Shootingstar Rafael Jódar kommt an die Swiss Indoors Basel

Junger Tennisspieler schlägt bei einem Hallenturnier vor voller Tribüne einen Vorhandball

Die Swiss Indoors Basel erhalten einen der derzeit spannendsten Namen im Welttennis: Rafael Jódar wird Ende Oktober erstmals beim Schweizer ATP-500-Turnier antreten. Der erst 19-jährige Spanier hat innerhalb kürzester Zeit einen aussergewöhnlichen Aufstieg geschafft und steht inzwischen auf Platz 13 der Weltrangliste. In Basel trifft er auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Die Organisatoren der Swiss Indoors bestätigten Jódars Verpflichtung am Freitag. Das traditionsreiche Turnier findet vom 26. Oktober bis 1. November 2026 in Basel statt.

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Conference League 2026/27: Thun trifft auf Ajax – Lugano reist nach Getafe

Fussballspieler kämpfen bei einem internationalen Europacup-Spiel unter Flutlicht um den Ball

Die Schweizer Vertreter kennen ihre Gegner in der Conference League 2026/27. Auf Meister FC Thun wartet mit Ajax Amsterdam ein echtes Highlight, daneben geht es gegen Gent, Hearts, Hajduk Split, Twente und CSKA Sofia. Der FC Lugano bekommt es unter anderem mit Getafe, Kopenhagen und Roter Stern Belgrad zu tun. Beide Schweizer Clubs dürfen sich damit auf sechs internationale Abende freuen. Die UEFA hat am Freitag in Monaco die Ligaphase der Conference League ausgelost. Insgesamt 36 Mannschaften nehmen teil. Anders als in Europa und Champions League bestreitet jedes Team sechs Partien gegen sechs verschiedene Gegner – drei zuhause und drei auswärts.

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Abgeschleppt in Zürich – was wirklich erlaubt ist

Abschleppdienst lädt ein falsch parkiertes Auto auf einer Zürcher Stadtstrasse auf

Das Auto ist verschwunden, der Abschleppdienst verlangt mehrere Hundert Franken – und ohne sofortige Zahlung soll es den Wagen nicht zurückgeben. Solche Fälle sorgen besonders im Raum Zürich immer wieder für Ärger. Doch die Rechtslage ist differenzierter, als viele glauben: Falsch parkierte Fahrzeuge dürfen tatsächlich abgeschleppt werden. Auf öffentlichem Grund gelten jedoch andere Regeln als auf einem privaten Parkplatz. Und vor allem dürfen private Abschleppunternehmen nicht beliebige Kosten auf Falschparkierer überwälzen oder ein Fahrzeug einfach als Pfand zurückbehalten. Dass Abschleppen in Zürich längst ein eigenes Geschäftsfeld ist, bestätigt sogar der Kanton. Die Zürcher Behörden weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich einige Firmen auf falsch parkierte Fahrzeuge auf Privatgrund spezialisiert haben, Parkplätze und Areale systematisch kontrollieren und teilweise Forderungen von bis zu 1'000 Franken stellen.

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Europa League ausgelost – Schweiz schaut nur zu

Die Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 steht fest. Mit Juventus, Milan, Bayer Leverkusen, Benfica, Olympique Lyon und Marseille ist der Wettbewerb prominent besetzt. Aus Schweizer Sicht fehlt allerdings ein Club in der Europa League: Der FC Thun scheiterte in den Play-offs an Lech Poznań. Ganz ohne Schweizer Beteiligung geht der Europacup-Herbst dennoch nicht über die Bühne – Thun und Lugano spielen in der Conference League weiter. Insgesamt nehmen 36 Mannschaften an der Ligaphase der Europa League teil. Jede Mannschaft bestreitet acht Partien gegen acht unterschiedliche Gegner – vier zuhause und vier auswärts. Der erste Spieltag findet am 16. und 17. September statt, abgeschlossen wird die Ligaphase am 28. Januar 2027. Das Endspiel der Europa League steigt am 26. Mai 2027 in Frankfurt.

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Die Schweiz rüstet für den Drohnenkrieg

Soldaten beobachten bei einer Übung eine kleine Drohne vor einer Schweizer Berglandschaft

Drohnen haben die Kriegsführung innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert. Was einst vor allem der Aufklärung diente, kann heute beobachten, stören, Ziele markieren oder selbst Wirkung entfalten. Die Schweizer Armee reagiert nun deutlich auf diese Entwicklung: Das VBS macht Drohnen, Drohnenabwehr und Robotik zu einem strategischen Schwerpunkt, schafft ein neues Zentrum für unbemannte Systeme, baut ein eigenes Drohnenbataillon auf und richtet die Ausbildung neu aus. Dahinter steht eine Erkenntnis, die weit über das Militär hinausgeht: Kleine unbemannte Fluggeräte können auch kritische Infrastruktur, Flughäfen oder Energieanlagen vor neue Sicherheitsprobleme stellen. Am 27. August 2026 hat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport seine neue Stossrichtung vorgestellt. Das Ziel ist nicht lediglich, mehr Drohnen zu beschaffen. Die Technologie soll wesentlich schneller entwickelt, erprobt, eingeführt und innerhalb der Armee verbreitet werden als bisher.

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Wie wetterfest ist die Schweiz wirklich?

Dunkle Gewitterzelle über einer nassen Strasse, Bahnlinie und Strominfrastruktur in der Schweiz

Ein schweres Gewitter reicht aus, um zu zeigen, wie eng die moderne Schweiz miteinander vernetzt ist. Am Freitagmorgen zogen kräftige Gewitter mit Sturm, Starkregen und grossem Hagel über weite Teile der Nordschweiz. Rund 46'000 Blitze wurden registriert, lokal erreichten Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern. Strommasten knickten ein, Bahnstrecken wurden beeinträchtigt, Flüge gestrichen und Gebäude beschädigt. Das Ereignis wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie wetterfest ist die Schweiz tatsächlich? Der 28. August 2026 wurde innerhalb weniger Stunden zu einem Belastungstest für ganz unterschiedliche Infrastrukturen. Besonders betroffen waren Teile der Kantone Solothurn, Aargau, Zürich und Schaffhausen. In Solothurn gingen bis zum Mittag rund 290 Schadensmeldungen ein. Ein grosser Teil davon betraf Wassereinbrüche sowie umgestürzte Bäume und andere Sturmschäden.

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Graubünden darf ab September Dutzende Wölfe abschiessen

Wolf steht aufmerksam in einer alpinen Berglandschaft in Graubünden

Graubünden darf seinen Wolfsbestand ab September erneut deutlich regulieren. Das Bundesamt für Umwelt hat die Gesuche des Kantons bewilligt. In mindestens zwölf Rudeln dürfen Jungwölfe abgeschossen werden, bei vier weiteren Rudeln sind Eingriffe möglich, sobald diesjähriger Nachwuchs bestätigt ist. Beim Calderas-Rudel in Mittelbünden geht die Massnahme noch weiter: Dieses Rudel darf vollständig entnommen werden. Die neue Regulierungsperiode beginnt am 1. September 2026 und dauert bis zum 31. Januar 2027. Graubünden setzt damit die seit 2023 verfolgte Strategie fort, den Herdenschutz mit gezielten Eingriffen in den Wolfsbestand zu kombinieren.

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Thun–Servette neu am 16. September

Fussballstadion mit Spielern beim Aufwärmen vor Bergkulisse am Abend

Der neue Termin steht fest: Der FC Thun empfängt Servette am Mittwoch, 16. September 2026, um 19.00 Uhr. Die Partie der 4. Super-League-Runde war wegen Thuns Europacup-Qualifikation verschoben worden. Gleichzeitig hat die Swiss Football League weitere Anpassungen vorgenommen. Auch Lugano gegen St. Gallen und GC gegen Sion werden im September nachgeholt. Ursprünglich hätte Thun am Sonntag, 23. August, gegen Servette antreten sollen. Weil der Schweizer Meister zu diesem Zeitpunkt zwischen den beiden entscheidenden Play-off-Partien im Europacup stand, wurde die Begegnung verschoben.

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Federer vor grosser Ehrung: Aufnahme in die Hall of Fame

Tennisspieler grüsst auf einem Rasenplatz das applaudierende Publikum

Roger Federer steht vor einer der grössten Ehrungen, die der Tennissport zu vergeben hat. Am Samstag wird der 45-jährige Schweizer in Newport offiziell in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen. Bereits am Freitag greift Federer auf den historischen Rasenplätzen nochmals zum Schläger. Wenige Tage nach seinem gefeierten Auftritt bei den US Open wird damit eine aussergewöhnliche Karriere ein weiteres Mal gewürdigt. Die Feierlichkeiten in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island dauern vom 27. bis 29. August. Am Freitag steht zunächst der sogenannte Celebrity Pro Classic auf dem Programm. Federer spielt dabei nochmals auf Rasen – jenem Belag, auf dem er während seiner aktiven Karriere einige seiner grössten Erfolge gefeiert hat.

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Sturmgefahr in der Schweiz: Kaltfront bringt Hagel und Gewitter

Dunkle Gewitterwolken und Starkregen über einer Schweizer Stadt am See

Die Schweiz steht am Freitag vor einer markanten Wetterumstellung. Eine Kaltfront verdrängt die schwül-warme Luft und bringt in mehreren Regionen kräftige Gewitter, Starkregen, Hagel und stürmische Windböen. Besonders aufmerksam beobachtet wird die Lage auf der Alpennordseite, im Alpenraum und im Tessin. Nicht überall wird es gleich heftig – einzelne Gewitter können lokal jedoch deutlich stärker ausfallen. Die Kaltfront erreichte am Freitagmorgen zunächst den Jura und zieht im Tagesverlauf weiter über die Schweiz. Damit nimmt die Gewitterneigung von Westen her deutlich zu. Bis zum Abend werden weite Teile des Landes von der Front erfasst.

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Wohnungsmarkt Schweiz 2026: Wohnungen knapp, Mieten steigen weiter

Zu-vermieten-Schild an einem Wohnhaus mit Blick über eine Schweizer Stadt

Eine bezahlbare Wohnung zu finden, bleibt in der Schweiz auch 2026 schwierig. Besonders in Städten und wirtschaftlich starken Regionen ist das Angebot knapp. Gleichzeitig steigen sowohl Angebotsmieten als auch die Preise für Wohneigentum weiter. Wer heute umzieht, spürt die angespannte Lage oft stärker als Personen, die bereits seit Jahren in derselben Wohnung leben. Die jüngsten Marktdaten zeigen die Entwicklung deutlich. Im zweiten Quartal 2026 lagen die Angebotsmieten in der Schweiz gemäss UBS 2,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Bestandsmieten stiegen im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent.

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Meta verschärft Regeln für Jugendliche

Jugendliche Person hält ein Smartphone mit Facebook und Instagram vor einem Laptop

Meta zieht einen milliardenschweren Schlussstrich unter einen der grössten Rechtsstreite seiner Geschichte. Der Facebook- und Instagram-Konzern hat mit einer parteiübergreifenden Gruppe von 52 US-Generalstaatsanwälten eine Einigung erzielt. Rund 18 Milliarden US-Dollar stehen dabei im Raum. Gleichzeitig werden die Schutzmassnahmen für Jugendliche deutlich verschärft – mit Zeitlimits, einer nächtlichen Sperre und stärkeren Kontrollen für Eltern. Im Zentrum der Verfahren standen Vorwürfe, Meta habe Instagram und Facebook mit Funktionen ausgestattet, die eine besonders intensive Nutzung durch Kinder und Jugendliche fördern können. Zudem wurde dem Konzern vorgeworfen, Risiken für junge Nutzer nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Meta weist ein bewusst schädigendes Verhalten zurück und räumt im Rahmen der Einigung kein Fehlverhalten ein.

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Mondspektakel über der Schweiz: Fast der ganze Vollmond verschwindet

Teilweise verfinsterter Mond über einer nächtlichen Hügellandschaft in der Schweiz

Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher konnten am Freitagmorgen über der Schweiz ein besonderes Himmelsschauspiel verfolgen: Der Vollmond tauchte tief in den Schatten der Erde ein. Die partielle Mondfinsternis vom 28. August 2026 war ungewöhnlich ausgeprägt – beim Maximum befanden sich rund 96 Prozent der sichtbaren Mondscheibe im Kernschatten der Erde. Zu einer totalen Mondfinsternis fehlte damit nur wenig. Das astronomische Ereignis begann bereits um 03.23 Uhr mit dem Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde. Diese erste Phase war mit blossem Auge zunächst nur schwer wahrnehmbar. Deutlich spektakulärer wurde es ab etwa 04.34 Uhr, als der Mond in den dunkleren Kernschatten eintrat.

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FCZ-Anhänger nach Überfall auf GC-Fans verurteilt

Fussballfans vor einem Stadion unter Polizeiaufsicht am Abend

Zwei Anhänger des FC Zürich sind vom Bezirksgericht Winterthur wegen ihrer Beteiligung an einem gewaltsamen Angriff auf GC-Fans verurteilt worden. Die beiden 28 und 37 Jahre alten Männer erhielten bedingte Freiheitsstrafen von 22 beziehungsweise 20 Monaten. Im Zentrum des Falls steht ein Überfall auf eine Turnhalle in Rickenbach im Oktober 2024, bei dem ein Fanbanner geraubt und zwei Menschen verletzt wurden. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Der Angriff ereignete sich am 16. Oktober 2024. Nach den Erkenntnissen der Strafverfolgungsbehörden stürmten rund 50 bis 60 Personen aus dem Umfeld des FC Zürich eine Turnhalle in Rickenbach bei Winterthur. Dort waren Anhänger des Grasshopper Club Zürich damit beschäftigt, eine Choreografie für das bevorstehende Zürcher Derby vorzubereiten.

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Infantino unter Druck: UEFA bereitet Strafanzeige vor

Internationaler Fussballfunktionär spricht bei einer Medienkonferenz vor mehreren Mikrofonen

Der Machtkampf an der Spitze des Weltfussballs eskaliert. Die UEFA bereitet in der Schweiz eine Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino vor. Im Zentrum steht das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise», mit dem private Investoren an künftigen Einnahmen der FIFA beteiligt werden sollten. Die Vorwürfe wiegen schwer – strafrechtlich bewiesen ist gegen Infantino in dieser Angelegenheit bislang jedoch nichts. Nach am Donnerstag bekannt gewordenen Gerichtsunterlagen wirft die UEFA Fragen zur finanziellen Führung der FIFA und zum geplanten Investorendeal auf. Der europäische Fussballverband hat in den USA gerichtliche Schritte eingeleitet, um Unterlagen von beteiligten Unternehmen und FIFA-Strukturen zu erhalten.

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Nepal nach der Katastrophe: Angst vor einer zweiten Flutwelle

Aufgestautes Hochwasser und Geröll in einem Bergtal in Nepal nach der schweren Sturzflut

Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Gefahr noch längst nicht vorbei. In Nepal und Tibet haben Geröll, Fels und Schlamm Flüsse blockiert und neue Seen entstehen lassen. Behörden beobachten die Situation mit grosser Sorge: Sollten die instabilen natürlichen Barrieren brechen, könnten erneut gewaltige Wassermassen durch die Täler schiessen. Gleichzeitig ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf mindestens 472 gestiegen. In Nepal wurden bis Freitagmorgen 469 Tote registriert, auf chinesischer Seite wurden mindestens drei weitere Todesfälle bestätigt. Mehr als 1'400 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Unter ihnen befinden sich zahlreiche ausländische Touristinnen und Touristen sowie Pilgerreisende.

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