06. November 2026

Der schönste Grund für eine Katze: Einem Tier eine zweite Chance schenken

Eine grau getigerte Katze mit grossen grünlichen Augen sitzt aufmerksam auf einer weichen Decke in einem Tierheim. Im Hintergrund sind Kratzbäume und weitere Einrichtungsgegenstände zu erkennen.

Wer darüber nachdenkt, eine Katze aufzunehmen, sollte zuerst einen Blick ins Tierheim werfen. Dort warten junge, erwachsene und ältere Katzen auf Menschen, die ihnen ein dauerhaftes Zuhause geben möchten. Eine Adoption bedeutet weit mehr als die Anschaffung eines Haustiers: Sie schenkt einem Tier eine neue Perspektive und schafft die Möglichkeit für eine besondere Beziehung. Gerade Katzen, die bereits ein Zuhause verloren haben, verdienen diese Chance. Viele Katzen gelangen nicht wegen ihres Verhaltens ins Tierheim. Ein Todesfall, eine Trennung, gesundheitliche Probleme oder veränderte Lebensumstände können dazu führen, dass Menschen ihre Tiere nicht mehr behalten können. Andere Katzen werden gefunden oder nach schwierigen Haltungsbedingungen aufgenommen. Für sie beginnt im Tierheim eine Zeit der Neuorientierung. Wie wichtig verantwortungsvolle Adoptionen sind, zeigen die Schweizer Tierschutzzahlen. Die 66 erfassten Sektionen des Schweizer Tierschutzes nahmen 2025 insgesamt 30'681 Tiere auf. Gleichzeitig wurden 16'520 Tiere vermittelt. Einige bleiben deutlich länger in den Einrichtungen, weil sie besondere Bedürfnisse haben. Wer eine passende Katze adoptiert, hilft deshalb nicht nur einem einzelnen Tier, sondern entlastet auch die betreuenden Organisationen.

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Schweizer Schützen feiern Doppel-Gold an der WM in Doha

Eine Sportschützin im rot-weissen Schweizer Schiessanzug zielt liegend mit einem Präzisionsgewehr auf eine elektronische Zielscheibe. Neben ihr steht ein Monitor mit der Trefferanzeige, im Hintergrund sind weitere Athletinnen zu sehen.

Die Schweizer Gewehrschützen sorgen an der Weltmeisterschaft in Doha für einen aussergewöhnlichen Erfolg. Am Freitag, 6. November 2026, gewinnen sowohl die Frauen als auch die Männer die Teamwertung im 50-Meter-Liegendmatch. Chiara Leone, Emely Jäggi und Vivien Jäggi holen mit 1871,0 Punkten Gold. Wenig später triumphieren Christoph Dürr, Fabio Wyrsch und Jan Lochbihler mit herausragenden 1881,1 Punkten. Besonders eindrücklich fällt der Sieg des Männertrios aus. Mit ihrem Gesamtergebnis bleiben die drei Schweizer lediglich 0,2 Punkte unter dem bestehenden Teamweltrekord von 1881,3 Punkten. Christoph Dürr erzielt in seiner Eliminationsgruppe 632,1 Punkte und liegt damit deutlich vor der internationalen Konkurrenz. Fabio Wyrsch trägt 626,4 Punkte zum Schweizer Erfolg bei. Auch bei den Frauen überzeugt das gesamte Team. Olympiasiegerin Chiara Leone erreicht 626,4 Punkte, Vivien Jäggi steuert 622,6 Punkte und ihre Schwester Emely weitere 622,0 Punkte bei. Gemeinsam setzen sie sich vor Norwegen und Dänemark durch. Für die Schweiz ist es ein bemerkenswerter Tag an der Gewehr- und Pistolen-WM, die noch bis zum 14. November dauert.

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SCL Young Tigers: Neuausrichtung bei der U21-Elit ab 2027/28

Scott Jacklin im dunkelroten Trainingspullover der SCL Tigers während einer Trainingseinheit in der Eishalle. Der Trainer blickt konzentriert zur Seite.

Die SCL Young Tigers richten das Coaching-Team ihrer U21-Elit auf die Saison 2027/28 neu aus. Damit steht bei der höchsten Nachwuchsmannschaft der Langnauer eine Veränderung an. Noch für die laufende Saison hatte der Klub ausdrücklich auf Kontinuität gesetzt. Der Entscheid betrifft einen wichtigen Bereich der Ausbildung zukünftiger National-League-Spieler. In der Saison 2026/27 wird die U21-Elit von Jörg Reber als Headcoach betreut. Scott Jacklin arbeitet als Assistenztrainer und übernimmt zusätzlich Aufgaben in der technischen und läuferischen Ausbildung auf den Nachwuchsstufen U14 bis U21. Die Mannschaft trainiert im Campus Langnau, dem zentralen Ausbildungsstandort der Tigers. Die Bedeutung der Nachwuchsarbeit zeigt sich an den jüngsten Personalentscheidungen der ersten Mannschaft. Mit Niclas Rentsch und Torhüter Jovin Trachsel haben zwei junge Spieler aus der eigenen Organisation bereits längerfristige Profiperspektiven erhalten. Die künftige Betreuung der U21-Elit ist deshalb auch für die sportliche Entwicklung des National-League-Klubs von Bedeutung.

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Biologische Flugsicherheit: Darum sind Wiesel am Flughafen Zürich willkommen

Am Flughafen Zürich arbeiten nicht nur Fluglotsen, Feuerwehr und Sicherheitskräfte für einen sicheren Flugbetrieb. Auch Spezialisten für Wildtiere sind täglich im Einsatz. Sie beobachten Vögel, kontrollieren Grünflächen und verhindern gefährliche Begegnungen mit Flugzeugen. Dabei kommen überraschende Methoden zum Einsatz: Neben gezielten Vergrämungsmassnahmen helfen sogar Wiesel, das Risiko von Vogelschlägen zu reduzieren. Besonders während des Starts und der Landung können Vögel zur Gefahr werden. Gerät ein grösserer Vogel oder ein ganzer Schwarm in die Flugbahn einer Maschine, drohen Schäden an Triebwerken, Cockpitscheiben und anderen Bauteilen. Deshalb beschäftigt die Flughafen Zürich AG Fachleute für das Wildtiermanagement. Sie kontrollieren regelmässig das Gelände und greifen ein, wenn sich Tiere in sicherheitsrelevanten Bereichen aufhalten. Die Arbeit beginnt allerdings lange vor einem möglichen Zwischenfall. Die meisten offenen Grünflächen am Flughafen Zürich werden als Langgraswiesen bewirtschaftet. Dadurch finden bestimmte Vogelarten weniger attraktive Bedingungen vor. Gleichzeitig werden natürliche Mäusejäger wie Wiesel gefördert. Dieses Zusammenspiel aus Landschaftspflege, Tierbeobachtung und gezielter Vergrämung bildet eine wichtige Grundlage der biologischen Flugsicherheit.

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Wenn Haustiere plötzlich anders sind: Diese Warnzeichen sollten Familien ernst nehmen

Ein braun-weisser Hund liegt mit müdem Blick neben einer schlafenden, getigerten Katze auf einem grauen Sofa. Beide Tiere ruhen dicht beieinander auf einer dunklen Decke.

Ein Hund, der plötzlich nicht mehr spielen will. Eine Katze, die sich ungewöhnlich lange versteckt. Oder ein Kaninchen, das sein Futter stehen lässt. Wer zum ersten Mal ein Haustier hält, erkennt solche Veränderungen möglicherweise nicht sofort als Warnzeichen. Dabei können gerade kleine Abweichungen vom gewohnten Verhalten darauf hinweisen, dass ein Tier Schmerzen hat oder krank ist. Besonders wichtig ist es, das eigene Tier im gesunden Zustand kennenzulernen. Wie viel frisst und trinkt es? Wann schläft es? Wie bewegt es sich? Und wie reagiert es auf Menschen? Veränderungen beim Appetit, bei der Atmung, beim Kotabsatz oder im Verhalten können erste Hinweise auf gesundheitliche Probleme sein. Nicht jede Auffälligkeit bedeutet einen Notfall, doch bestimmte Symptome verlangen sofortige tierärztliche Hilfe. Für Familien mit ihrem ersten Haustier lohnt sich eine einfache tägliche Gesundheitskontrolle. Eltern und Kinder können gemeinsam beobachten, ob das Tier normal frisst, aktiv ist und sich wie gewohnt verhält. Die medizinische Beurteilung bleibt jedoch Aufgabe der Erwachsenen und der Tierarztpraxis. Besonders bei Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen ist Aufmerksamkeit wichtig, weil diese Tiere Beschwerden häufig lange verbergen.

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Sicherheit bei Sportanlässen: Wer bezahlt und wer trägt die Verantwortung?

Ein Sicherheitsmitarbeiter mit gelber Warnweste und ein Polizist überwachen den Zuschauerzugang zu einem Fussballstadion. Im Hintergrund sind zahlreiche Fans auf dem Weg zu den Tribünen zu sehen.

Wenn Tausende Menschen ein Fussballstadion besuchen, an einem Marathon teilnehmen oder ein Schwingfest verfolgen, steht hinter dem Anlass eine umfangreiche Sicherheitsorganisation. Doch wer bezahlt die Sicherheitskräfte, wer kommt für Polizeieinsätze auf und wer haftet bei einem Unfall? In der Schweiz liegt die Verantwortung grundsätzlich beim Veranstalter, während Polizei und Behörden eigene gesetzliche Aufgaben übernehmen. Wie die Kosten verteilt werden, hängt insbesondere von der Art des Anlasses und den kantonalen Vorschriften ab. Ob Fussballmatch, Eishockeyspiel, Radrennen oder Turnfest: Sicherheitskonzepte müssen auf die jeweiligen Gefahren abgestimmt sein. Dazu gehören Besucherkontrollen, Fluchtwege, Rettungszufahrten, Sanitätsdienste und die Zusammenarbeit mit der Polizei. Bei grösseren Veranstaltungen können zusätzliche Auflagen hinzukommen. Ein Sicherheitsdienst übernimmt dabei operative Aufgaben, entbindet den Veranstalter aber nicht automatisch von seiner Verantwortung. Besonders häufig wird in der Schweiz über die Finanzierung von Polizeieinsätzen bei Profisportveranstaltungen diskutiert. Während private Sicherheitsdienste normalerweise aus dem Veranstaltungsbudget bezahlt werden, gelten für Polizeikosten unterschiedliche kantonale und kommunale Regelungen. Auch bei Unfällen ist die Zuständigkeit nicht immer offensichtlich: Neben dem Veranstalter können unter bestimmten Voraussetzungen Sicherheitsunternehmen, Anlagenbetreiber oder weitere Beteiligte haften.

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Curry führt Warriors zum sechsten Sieg in Folge – Miami beim 120:100 chancenlos

Stephen Curry im blauen Trikot der Golden State Warriors mit der Rückennummer 30. Der NBA-Star lächelt mit seinem Mundschutz zwischen den Lippen und blickt zur Seite. Im Hintergrund sind unscharfe Zuschauer zu erkennen.

Die Golden State Warriors sind nach ihrem schwachen Saisonstart kaum wiederzuerkennen. In der Nacht auf Freitag, 6. November 2026, bezwingen sie die Miami Heat im Chase Center mit 120:100 und feiern ihren sechsten NBA-Sieg hintereinander. Stephen Curry erzielt 29 Punkte und versenkt sechs Dreipunktewürfe. Besonders nach der Halbzeit dreht der 38-Jährige auf und führt Golden State zum nächsten überzeugenden Erfolg. Die Begegnung beginnt für die Gastgeber schwierig. Miami erspielt sich früh einen Vorsprung von zehn Punkten und hält bis zur Pause dagegen. Beim Stand von 53:53 werden die Seiten gewechselt. Im dritten Viertel übernehmen die Warriors jedoch die Kontrolle. Angeführt von Curry gewinnen sie den Abschnitt mit 38:23 und entscheiden die Partie vorzeitig. Yaxel Lendeborg überzeugt mit 17 Punkten, acht Rebounds und sechs Assists. Golden State verbessert seine Bilanz nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt auf sechs Siege und drei Niederlagen. Miami steht dagegen bei drei Erfolgen aus neun Partien. Für den Schweizer Basketball ist die NBA weiterhin von besonderem Interesse: Mit Kyshawn George, Clint Capela und Yanic Konan Niederhäuser sind mehrere Schweizer Spieler in der nordamerikanischen Profiliga vertreten.

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Kimey Casanova gewinnt Olympia-Gold – Schweizer Triathlon-Talent schreibt Geschichte

Die Schweizer Triathletin Kimey Casanova jubelt im roten Nationaltrikot und hält eine Schweizer Flagge hinter ihren Schultern. Im Hintergrund sind der Zieleinlauf und Zuschauer zu sehen.

Die Schweiz feiert bei den Olympischen Jugendspielen in Dakar einen historischen Erfolg. Die erst 16-jährige Zürcherin Kimey Luna Casanova gewinnt am Freitag, 6. November 2026, die Goldmedaille im Triathlon. Nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen erreicht sie das Ziel in 58:58 Minuten. Damit ist Casanova die erste Europäerin, die bei Olympischen Jugendspielen den Einzelwettbewerb der Triathletinnen gewinnt. Die Athletin aus Wallisellen setzt sich im senegalesischen Küstenort Saly gegen die Ungarin Jázmin Kropkó und die Estin Evamaria Albert durch. Nach dem Schwimmen und Radfahren gehört Casanova zur Spitzengruppe. Auf der abschliessenden Laufstrecke entwickelt sich ein spannendes Duell mit Kropkó. Erst auf dem letzten Kilometer kann sich die Schweizerin entscheidend absetzen und ihren Vorsprung bis ins Ziel auf 21 Sekunden ausbauen. Für den Schweizer Nachwuchssport ist dieser Triumph ein weiterer bedeutender Erfolg. Casanova hatte bereits im September bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Pontevedra Bronze gewonnen. Nun gelingt ihr auf olympischer Bühne der bislang grösste Sieg ihrer jungen Karriere. Die Zürcherin gilt damit als eines der vielversprechendsten Talente im Schweizer Triathlon.

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Wawrinkas Erfolgstrainer wechselt zu Sinner – Magnus Norman übernimmt

Jannik Sinner mit blauer Tenniskappe und schwarzem Trainingsshirt steht neben Magnus Norman auf einem Tennisplatz. Der schwedische Trainer erklärt mit ausgestrecktem Arm eine Spielsituation.

Nur zehn Tage nach Stan Wawrinkas letztem Profimatch ist die Zukunft seines langjährigen Erfolgstrainers geklärt. Magnus Norman wechselt ins Trainerteam von Jannik Sinner. Der 50-jährige Schwede, der Wawrinka zu drei Grand-Slam-Titeln führte, übernimmt ab Dezember 2026 eine wichtige Aufgabe beim Italiener. Norman ersetzt Darren Cahill und soll Sinner nach dessen Knieverletzung zurück an die Spitze der Weltrangliste führen. Die Verpflichtung wurde am Freitag, 6. November 2026, offiziell bekannt gegeben. Norman wird künftig gemeinsam mit Simone Vagnozzi für Sinners sportliche Entwicklung verantwortlich sein. Der bisherige Coach Darren Cahill beendet seine Zusammenarbeit mit dem 25-Jährigen nach fünf erfolgreichen Jahren. Sinner steht derzeit auf Weltranglistenplatz zwei, nachdem Alexander Zverev die Führung übernommen hat. Besonders bemerkenswert ist die enge Verbindung zum Schweizer Tennis. Norman prägte über viele Jahre die erfolgreichste Phase von Stan Wawrinkas Karriere. Unter seiner Betreuung gewann der Waadtländer die Australian Open 2014, Roland Garros 2015 und die US Open 2016. Nach Wawrinkas emotionalem Abschied bei den Swiss Indoors Basel übernimmt sein früherer Trainer nun einen der begehrtesten Posten im internationalen Tennissport.

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Benfica bleibt makellos – 3:1 gegen Lech Poznań und vierter Europacup-Sieg

Zwei Fussballspieler von Benfica Lissabon jubeln in roten Trikots mit weissen Details. Der Spieler im Vordergrund hebt den rechten Zeigefinger, während sein Mannschaftskollege hinter ihm den Treffer feiert.

Benfica Lissabon setzt seinen beeindruckenden Lauf in der Europa League fort. Die Portugiesen gewinnen am Donnerstagabend, 5. November 2026, im Estádio da Luz gegen Lech Poznań mit 3:1 (1:0). Rafa Silva, Gianluca Prestianni und Heorhii Sudakov erzielen die Tore. Nach vier Siegen aus vier Spielen steht Benfica mit zwölf Punkten und einem Torverhältnis von 13:3 an der Spitze der Ligaphase. Vor 53'851 Zuschauern übernimmt die Mannschaft von Marco Silva früh die Kontrolle. Rafa Silva trifft bereits in der sechsten Minute. Nach der Pause erhöht der eingewechselte Prestianni auf 2:0, ehe Leo Bengtsson einen Fehler im portugiesischen Spielaufbau zum Anschlusstreffer nutzt. Erst Sudakov beendet in der 90. Minute die Hoffnungen der Polen auf einen Punktgewinn. Benfica gehört damit zu den stärksten Mannschaften der bisherigen Europacup-Saison. Die Portugiesen haben bereits Milan, Celtic Glasgow und Omonia Nikosia bezwungen. Für Lech Poznań bleibt die Lage schwierig: Nach vier Begegnungen steht der polnische Meister bei lediglich einem Punkt. Aus Schweizer Sicht besitzt die Partie zusätzlichen Bezug, weil Lech im Sommer den FC Thun in den Europa-League-Playoffs ausgeschaltet hatte.

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Marseille überrascht Leverkusen – Gouiri schiesst OM zum ersten Europacup-Sieg

Zwei Spieler von Olympique Marseille im weiss-hellblauen Trikot jubeln auf dem Fussballplatz. Im Vordergrund zeigt ein Spieler mit dem Finger an seine Schläfe, während sein Mitspieler im Hintergrund jubelt.

Olympique Marseille gelingt in der Europa League ein überraschender Befreiungsschlag. Die Franzosen gewinnen am Donnerstagabend, 5. November 2026, bei Bayer Leverkusen mit 1:0 (0:0). Amine Gouiri entscheidet die Begegnung in der 77. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer. Der Schweizer Nationalspieler Ulisses Garcia steht bei Marseille in der Startelf und trägt dazu bei, dass der zuvor dreimal siegreiche Bundesligist erstmals ohne Punkte bleibt. Vor 28'758 Zuschauern in der BayArena entwickelt sich eine lange umkämpfte, aber chancenarme Begegnung. Leverkusen besitzt mehr Ballbesitz, findet gegen die kompakte Defensive der Gäste jedoch kaum Lösungen. Miguel Gutiérrez trifft kurz vor der Pause die Latte. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schaltet Marseille in der zweiten Halbzeit schnell um und nutzt seine entscheidende Gelegenheit konsequent. Für Marseille endet damit eine Serie von drei Europa-League-Niederlagen gegen Beşiktaş, Olympiakos und Sturm Graz. Die Mannschaft von Bruno Génésio sammelt ihre ersten drei Punkte und erhält neue Hoffnung im Kampf um die Playoff-Plätze. Leverkusen bleibt trotz der Niederlage bei neun Punkten und muss sich nach zuletzt schwankenden Leistungen steigern. Für Garcia ist der Auswärtssieg besonders wertvoll, nachdem er zu Saisonbeginn nur wenig Einsatzzeit erhalten hatte.

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Tolisso rettet Lyon einen Punkt – 1:1 bei Real Sociedad

Corentin Tolisso im weissen Trikot von Olympique Lyon mit der Nummer 8 und der Captainbinde. Der französische Mittelfeldspieler hebt die rechte Faust, während im Hintergrund Spieler von Real Sociedad zu sehen sind.

Olympique Lyon holt am vierten Spieltag der Europa League einen wichtigen Auswärtspunkt. Die Franzosen spielen am Donnerstagabend, 5. November 2026, bei Real Sociedad 1:1 (0:1). Nach der Führung durch Orri Óskarsson in der 28. Minute gleicht Captain Corentin Tolisso kurz nach der Pause aus. Der 32-Jährige besitzt in der Schlussphase sogar die Chance zum Siegtreffer. Vor 30'878 Zuschauern in San Sebastián entwickelt sich eine ausgeglichene Begegnung. Die Gastgeber nutzen ihre erste grössere Möglichkeit zur Führung, während Lyon zunächst kaum gefährlich wird. Nach der Pause steigern sich die Franzosen und gleichen in der 54. Minute durch Tolisso aus. In der 90. Minute scheitert der Mittelfeldspieler mit einem Kopfball an Torhüter Unai Marrero. Nach der deutlichen 0:3-Niederlage bei Hoffenheim zeigt Lyon damit eine Reaktion und steht nach vier Spielen bei sieben Punkten. Auch der Schweizer Verteidiger Zachary Athekame gehört zur Startformation der Franzosen. Real Sociedad sammelt seinen fünften Punkt. Für beide Mannschaften bleibt die Qualifikation für die K.-o.-Phase erreichbar.

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Milan blamiert sich gegen Ferencváros – Jashari verliert 0:2

Enttäuschte Fans der AC Milan auf den Tribünen des San Siro. Einige Zuschauer halten die Hände vor das Gesicht oder blicken niedergeschlagen auf das Spielfeld. Im Hintergrund zeigt die Anzeigetafel ein 0:2.

Die AC Milan erlebt in der Europa League den nächsten bitteren Rückschlag. Die Rossoneri verlieren am Donnerstagabend, 5. November 2026, im heimischen San Siro gegen Ferencváros Budapest mit 0:2 (0:0). Lenny Joseph erzielt beide Tore für die Ungarn. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht in der Startelf, wird aber nach 63 Minuten ausgewechselt. Milan bleibt nach vier Spieltagen bei lediglich drei Punkten. Ferencváros ist bereits in der ersten Halbzeit die gefährlichere Mannschaft, scheitert jedoch wiederholt an Milans jungem Torhüter Lorenzo Torriani. In der 52. Minute führt ein Fehler im Spielaufbau zum ersten Gegentor. Joseph erhöht nach einem Konter in der 66. Minute auf 2:0. Obwohl die Gäste ab der 77. Minute nach einem Platzverweis gegen Bamidele Yusuf in Unterzahl spielen, gelingt Milan kein Treffer mehr. Für den italienischen Traditionsklub ist es die dritte Niederlage im vierten Europa-League-Spiel. Bereits zum Auftakt unterlag Milan zuhause gegen Benfica mit 0:2. Ferencváros dagegen gewinnt zum vierten Mal und steht mit zwölf Punkten hervorragend da. Aus Schweizer Sicht steht neben Jashari auch Schiedsrichter Urs Schnyder im Mittelpunkt, der die Begegnung leitet.

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Thun feiert ersten Conference-League-Sieg – Hearts beim 3:1 chancenlos

Blick von der Tribüne auf das beleuchtete Fussballstadion in Thun während einer europäischen Abendpartie. Zahlreiche Zuschauer verfolgen das Spiel, während auf der Anzeigetafel eine 2:0-Führung zu sehen ist.

Der FC Thun meldet sich eindrucksvoll in der Conference League zurück. Der Schweizer Meister gewinnt am Donnerstagabend, 5. November 2026, im heimischen Visana Stadion gegen Heart of Midlothian mit 3:1 (2:0). Nach zwei Niederlagen zum Auftakt holt die Mannschaft von Gian-Luca Privitelli ihre ersten drei Punkte. Ein Eigentor von Jamie McCart sowie Treffer von Brighton Labeau und Furkan Dursun sorgen für den verdienten Erfolg. Vor 8'765 Zuschauern beginnt die Begegnung turbulent. Wegen dichter Rauchschwaden nach dem Abbrennen von Pyrotechnik muss das Spiel rund acht Minuten unterbrochen werden. Anschliessend übernimmt Thun die Kontrolle. McCart trifft in der 22. Minute ins eigene Tor, Labeau erhöht zwölf Minuten später. Dursun entscheidet die Partie nach der Pause. Stuart Findlay gelingt in der 82. Minute lediglich der Ehrentreffer für die Schotten. Der Sieg kommt für die Berner Oberländer zum richtigen Zeitpunkt. Erst am Sonntag hatten sie bei Lausanne-Sport einen 1:4-Rückstand in einen spektakulären 5:4-Erfolg verwandelt. Nun bestätigt die Mannschaft ihren Aufwärtstrend auf europäischer Bühne. Mit drei Punkten aus drei Spielen bleiben die Chancen auf die K.-o.-Phase bestehen. Bereits am Sonntag wartet in der Super League das Heimspiel gegen den FC Basel.

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Koopmeiners gewinnt Bruderduell – Juventus siegt 2:1 in Alkmaar

Teun Koopmeiners im schwarz-weiss gestreiften Trikot von Juventus Turin mit pinkfarbenen Details. Der niederländische Mittelfeldspieler hebt den rechten Zeigefinger und blickt nach oben.

Teun Koopmeiners gewinnt das erste Pflichtspielduell gegen seinen jüngeren Bruder Peer. Juventus Turin setzt sich am Donnerstagabend, 5. November 2026, in der Europa League mit 2:1 bei AZ Alkmaar durch. Ausgerechnet Teun erzielt gegen seinen früheren Verein den Führungstreffer. Randal Kolo Muani erhöht noch vor der Pause, ehe Mexx Meerdink den Gastgebern kurz vor Schluss neue Hoffnung gibt. Vor 18'954 Zuschauern im AFAS Stadion erlebt die Familie Koopmeiners einen aussergewöhnlichen Fussballabend. Während der 28-jährige Teun für Juventus im Mittelfeld spielt, führt sein zwei Jahre jüngerer Bruder Peer AZ Alkmaar als Captain an. Beide stehen in der Startformation. Teun bringt die Italiener in der 19. Minute mit einem Linksschuss in Führung und verzichtet aus Respekt vor seinem ehemaligen Verein auf ausgelassenen Torjubel. Juventus bleibt nach vier Europa-League-Spielen ungeschlagen und steht bei zehn Punkten. Für Trainer Luciano Spalletti ist es nach dem jüngsten Erfolg gegen Napoli der nächste wichtige Sieg. Alkmaar bleibt mit sechs Punkten im Rennen um die K.-o.-Phase. Die Partie zeigt allerdings auch, dass Juventus trotz früher Führung weiterhin Schwierigkeiten hat, einen Vorsprung souverän über die Zeit zu bringen.

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Josi bereitet Siegtreffer vor – Nashville schlägt Colorado in der Verlängerung

Roman Josi im weiss-gelben Trikot der Nashville Predators mit der Nummer 59, weissem Helm und Captain-Abzeichen während eines NHL-Spiels. Der Schweizer Verteidiger blickt konzentriert über das Eis.

Roman Josi führt die Nashville Predators mit einer entscheidenden Vorlage zum dritten NHL-Sieg hintereinander. Beim 3:2-Auswärtserfolg gegen die Colorado Avalanche bereitet der Schweizer Captain in der Verlängerung den Siegtreffer von Steven Stamkos vor. Der Berner steht während 28:22 Minuten auf dem Eis und übernimmt damit erneut eine Schlüsselrolle. Für Nashville ist es ein wichtiger Erfolg gegen einen starken Konkurrenten der Western Conference. Die Predators gehen in Denver durch Ross Colton und Vitali Pinchuk zweimal in Führung. Colorado antwortet durch Jaden Schwartz und Parker Kelly. Nach einem torlosen Schlussdrittel entscheidet Stamkos die Begegnung im Powerplay nach 2:18 Minuten der Verlängerung. Josi liefert den entscheidenden Pass, Ryan O'Reilly erhält den zweiten Assist. Nashville verbessert seine Saisonbilanz auf sieben Siege nach regulärer Spielzeit oder Verlängerung, vier Niederlagen in der regulären Spielzeit und fünf Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschiessen. Die Predators gewinnen zum dritten Mal hintereinander und bestätigen ihren Aufwärtstrend. Besonders erfreulich aus Schweizer Sicht: Josi bleibt mit seiner Spielübersicht, seiner offensiven Kreativität und seiner enormen Eiszeit eine zentrale Figur der Mannschaft.

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Schweiz verliert gegen Finnland – Ambri-Stürmer Järventie trifft doppelt

Finnlands Eishockeyspieler Roby Järventie mit der Nummer 34 steht mit dem Puck vor dem Schweizer Tor. Der Schweizer Torhüter versucht den Abschluss abzuwehren, während ein Verteidiger zurückeilt.

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft startet mit einer Niederlage in die Euro Hockey Tour 2026/27. Das Team von Jan Cadieux verliert am Donnerstagabend in Helsinki gegen Gastgeber Finnland mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1). Ausgerechnet Roby Järventie vom HC Ambri-Piotta wird mit zwei Toren zum Matchwinner. Den einzigen Schweizer Treffer erzielt SCB-Verteidiger Rodwin Dionicio. 158 Tage nach dem verlorenen WM-Final gegen Finnland gelingt der Schweiz auch beim Wiedersehen keine Revanche. Järventie bringt die Gastgeber in der 13. Minute in Führung, Axel Rindell erhöht im Mitteldrittel auf 2:0. Dionicio verkürzt nur drei Minuten später auf 1:2. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung und mehreren guten Chancen im Schlussdrittel bleibt der Ausgleich aus. Järventie entscheidet die Begegnung 0,3 Sekunden vor der Schlusssirene. Für die Schweizer Auswahl ist das erste Spiel der neuen Nationalmannschaftssaison zugleich ein wichtiger Test. Mit Dario Allenspach, Mats Alge, Keanu Derungs, Jamiro Reber und Maximilian Streule kommen fünf Debütanten zum Einsatz. Bereits am Samstag trifft die Schweiz auf Schweden. Am Sonntag folgt die Partie gegen Tschechien. Beide Begegnungen beginnen um 13.30 Uhr.

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Lugano nach 3:0 gegen Kauno Žalgiris Tabellenführer – 23 Spiele ungeschlagen

Jubelnde Fans des FC Lugano auf der Tribüne einer symbolisch dargestellten AIL Arena. Ein Anhänger hält einen schwarz-weissen FC-Lugano-Schal hoch, während zahlreiche Zuschauer applaudieren und Vereinsfahnen schwenken.

Der FC Lugano setzt seinen beeindruckenden Erfolgslauf auch in der Conference League fort. Die Tessiner gewinnen am Donnerstagabend, 5. November 2026, gegen den litauischen Meister Kauno Žalgiris mit 3:0 und übernehmen nach drei Spieltagen die Tabellenführung. Yanis Cimignani, Ezgjan Alioski und Daniel Dos Santos entscheiden die Partie bereits in den ersten 32 Minuten. Wettbewerbsübergreifend bleibt Lugano damit zum 23. Mal hintereinander ungeschlagen. Vor 5'429 Zuschauern in der Lugano Arena demonstriert die Mannschaft von Mattia Croci-Torti ihre offensive Qualität. Cimignani eröffnet in der elften Minute das Skore, Alioski erhöht in der 24. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss. Acht Minuten später trifft Dos Santos zum 3:0. Nach dem Seitenwechsel kontrolliert Lugano das Geschehen und lässt keinen Treffer mehr zu. Mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 11:4 steht der Schweizer Vertreter an der Spitze der 36 Mannschaften umfassenden Ligaphase. Auch in der Super League führt Lugano die Tabelle an. Die Tessiner haben damit eine hervorragende Ausgangslage, um sich direkt für den europäischen Achtelfinal zu qualifizieren. Bereits am Sonntag wartet mit dem Auswärtsspiel gegen St. Gallen die nächste Herausforderung.

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