11. September 2026

Justin Krueger verstärkt Trainerstab der Schweizer Frauen-Nati

Justin Krueger beim Training mit der Schweizer Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft

Die Schweizer Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft erhält prominente Unterstützung im Trainerstab. Der frühere National-League-Verteidiger Justin Krueger verstärkt das Team von Head Coach Shannon Miller als Assistent. Für den 39-Jährigen ist es der nächste Schritt vom ehemaligen Profispieler in Richtung Trainerlaufbahn. Krueger wird beim nächsten Zusammenzug der Schweizerinnen rund um die Women’s Euro Hockey Tour in Lahti zum Coaching-Staff gehören. Dort misst sich die Schweiz Ende September und Anfang Oktober mit Schweden, Gastgeber Finnland und Tschechien. Das Turnier ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Frauen-Weltmeisterschaft im November in Dänemark. Für das Nationalteam geht damit der personelle und sportliche Neuaufbau nach der erfolgreichen Olympia-Saison weiter.

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Franjo von Allmen wird neuer Premium Partner der Schweizer Kultmarke Ragusa

Die Schweizer Traditionsmarke Ragusa und Skirennfahrer Franjo von Allmen gehen künftig gemeinsame Wege. Chocolats Camille Bloch begleitet den Berner Oberländer neu als Premium Partner. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht eine besondere persönliche Verbindung: Franjo von Allmen bezeichnet Ragusa als seine Lieblingsschokolade, die ihn bereits seit seiner Kindheit und Jugend begleitet.

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Sportpanorama: Jason Joseph spricht über Hürdensprint, EM-Gold und die nächsten Ziele

Jason Joseph zählt seit Jahren zu den stärksten Hürdensprintern. Joseph hat sich in der internationalen Spitze etabliert und sorgte zuletzt mit EM-Gold in Birmingham für Aufsehen. Im „Sportpanorama“ spricht der 27-Jährige über die vergangenen Monate, seine Erfahrungen auf höchstem Niveau und seine weiteren sportlichen Ziele.

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Formel 1 erstmals auf dem Madring – Audi aus Hinwil vor Fahrt ins Ungewisse

Formel-1-Auto auf dem neuen Madring-Stadtkurs in Madrid

Die Formel 1 betritt in Madrid Neuland. Am Freitag um 13.30 Uhr beginnt auf dem neuen Madring das erste offizielle Formel-1-Training der Geschichte – und mittendrin steht das Audi Revolut F1 Team mit seinem zentralen Entwicklungs- und Einsatzstandort in Hinwil. Für Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto beginnt nach dem punktelosen Monza-Wochenende die nächste Jagd nach WM-Zählern. Der Madring ist für sämtliche Teams eine besondere Herausforderung. Die 5,414 Kilometer lange Strecke verbindet öffentliche Strassen mit eigens gebauten permanenten Abschnitten und umfasst 22 Kurven. Am Freitag stehen zwei Trainings auf dem Programm, am Samstag folgen das dritte Training und das Qualifying. Für Audi kommt das neue Terrain unmittelbar nach einem Wochenende, an dem Punkte nur knapp ausser Reichweite lagen. Gabriel Bortoleto wurde in Monza Elfter, Nico Hülkenberg Zwölfter. Bereits vor dem Italien-GP hatte das Team aus Hinwil auf die besonderen Anforderungen der schnellen Strecke von Monza hingearbeitet. In Madrid beginnt die Vorbereitung nun praktisch bei null.

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Schweiz zerlegt Portugal 8:3 – Halbfinal-Traum lebt

Schweizer Beachsoccer-Nationalspieler jubeln nach dem Sieg gegen Portugal

Die Schweizer Beachsoccer-Nati meldet sich am Euro Beach Soccer League Superfinal eindrucksvoll zurück. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi schlägt Rekord-Europameister Portugal in Viareggio mit 8:3 und wahrt damit seine Chance auf den Halbfinal. Jérôme Knöpfli und Philipp Borer treffen doppelt, dazu sind Yannic Knöpfli, Noel Ott, Dejan Steinemann und Michael Rodrigues erfolgreich. Nach der spektakulären 10:11-Auftaktniederlage gegen Spanien stand die Schweiz gegen Portugal bereits unter Zugzwang. Gegen jenen Gegner, der die Schweizer im Mai noch deutlich mit 9:4 geschlagen hatte, zeigte die Nati diesmal eine starke und abgeklärte Leistung. Vor dem abschliessenden Gruppenspiel gegen Belarus steht die Schweiz mit drei Punkten auf Rang zwei der Gruppe B. Spanien führt mit sechs Zählern, Portugal besitzt ebenfalls drei Punkte und Belarus steht noch ohne Punkt da. Die beiden besten Teams erreichen die Halbfinals.

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Schweiz fordert Gastgeber Rumänien heraus – Schlüsselspiel an der Volleyball-EM

Schweizer Volleyball-Nationalspieler jubeln am Netz vor dem Spiel gegen Rumänien

Die Schweizer Volleyball-Nati steht an der Europameisterschaft bereits vor einer richtungsweisenden Partie. Nach dem starken Auftritt bei der 0:3-Auftaktniederlage gegen Olympiasieger Frankreich trifft die Mannschaft von Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera am Freitagabend auf Gastgeber Rumänien. Für beide Teams geht es in Cluj-Napoca um den ersten Sieg und wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in die K.-o.-Phase. Die Schweiz hielt gegen den grossen Favoriten Frankreich über weite Strecken hervorragend mit. Trotz des klaren 0:3-Endresultats gingen die drei Sätze nur mit 23:25, 29:31 und 21:25 verloren. Besonders im zweiten Durchgang fehlte nur wenig zu einem Schweizer Satzgewinn. Nun wartet ein Gegner auf Augenhöhe. Rumänien steht nach seiner 1:3-Niederlage gegen Lettland ebenfalls unter Druck. Um 19.00 Uhr Schweizer Zeit beginnt in der BT Arena von Cluj-Napoca das direkte Duell.

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Nora Meister dominiert über 400 m – zweites EM-Gold in Kocaeli

Schweizer Para-Schwimmerin nach einem Rennen im Schwimmbecken

Nora Meister setzt ihre beeindruckende Medaillenserie an der Para-Schwimm-EM in Kocaeli fort. Die 23-jährige Aargauerin gewinnt die 400 m Freistil der Klasse S6 in 5:13,81 Minuten und verteidigt ihren Europameistertitel hochüberlegen. Für die Schweizerin ist es bereits die dritte Medaille und das zweite Gold dieser Titelkämpfe. Meister liess ihrer Konkurrenz in ihrer Paradedisziplin keine Chance. Die Deutsche Verena Schott schlug erst 29,91 Sekunden nach der Schweizerin an, Bronze ging an die Italienerin Emma Lancini. Damit folgt nur zwei Tage nach Silber über 100 m Freistil bereits der nächste Schweizer Erfolg. Über 100 m Freistil hatte Meister zuvor in 1:13,17 Minuten den zweiten Platz belegt.

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Davos feiert dritten CHL-Sieg – Servette verliert 21 Sekunden vor Schluss

CHL-Puck auf dem Eis mit Davoser Spielern im Hintergrund und Servette-Spielern auf der anderen Seite

Der HC Davos bleibt in der Champions Hockey League ungeschlagen. Die Bündner gewinnen beim polnischen Meister GKS Tychy mit 4:2 und feiern damit im dritten Spiel den dritten Sieg. Genève-Servette kassiert dagegen beim schwedischen Meister Skellefteå AIK durch ein Gegentor 21 Sekunden vor Schluss eine bittere 2:3-Niederlage. Davos legte in Polen bereits im Startdrittel den Grundstein zum Erfolg. Lukas Frick und der erst 18-jährige Lars Steiner brachten den HCD mit 2:0 in Führung, ehe Filip Zadina im Mitteldrittel auf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeber antwortete. Servette erlebte derweil in Nordschweden einen dramatischen Abend. Die Genfer gingen früh durch Vincent Praplan in Führung, kämpften sich im Schlussdrittel nach einem 1:2-Rückstand nochmals zurück – und wurden unmittelbar vor der Verlängerung doch noch bezwungen.

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Küng gewinnt Vuelta-Zeitfahren in Jerez

Stefan Küng nach dem Zeitfahren bei der Vuelta a España

Stefan Küng feiert bei der Vuelta a España einen grossen Schweizer Triumph. Der 32-jährige Thurgauer gewinnt das 32,1 Kilometer lange Einzelzeitfahren von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten. Für Küng ist es der zweite Etappensieg bei einer Grand Tour nach seinem Vuelta-Erfolg 2024 in Madrid. Küng setzte sich in einem extrem schnellen Zeitfahren drei Sekunden vor dem Briten Callum Thornley durch. João Almeida wurde mit neun Sekunden Rückstand Dritter, Primoz Roglič belegte 19 Sekunden hinter Küng Rang vier. Damit hat Küng die grosse Chance genutzt, die sich ihm auf der 18. Etappe bot. Bereits vor dem Start gehörte Küng auf dem flachen Kurs zu den grossen Favoriten auf den Tagessieg. Nun verwandelte der Tudor-Profi die Ausgangslage in seinen nächsten prestigeträchtigen Erfolg.

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Kevin Fiala nachoperiert – NHL-Comeback verzögert sich

Kevin Fiala im Trikot der Los Angeles Kings an der Bande

Kevin Fialas geplantes NHL-Comeback verzögert sich. Der 30-jährige Schweizer Stürmer der Los Angeles Kings musste sich im Zusammenhang mit seiner schweren Beinverletzung einem weiteren medizinischen Eingriff unterziehen und wird den Beginn des Trainingscamps verpassen. Einen konkreten Termin für seine Rückkehr gibt es derzeit nicht. Noch vor wenigen Tagen hatten die Kings Fiala in ihrer Saisonvorschau wieder fest für die Offensive eingeplant. Nun folgt für den St. Galler der nächste Rückschlag auf dem langen Weg zurück aufs Eis. Die Kings bestätigten am Donnerstag, dass Fiala nach dem zusätzlichen Eingriff zum Start des Haupt-Trainingscamps am 17. September noch nicht bereit sein wird. Wie lange der Schweizer darüber hinaus ausfällt, soll vom weiteren Heilungsverlauf abhängen.

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SWISS Airbus A350 trägt den Namen „Zug“ und wird zum fliegenden Botschafter der Region

Zug ist künftig auch auf der internationalen Langstrecke präsent. Der dritte Airbus A350-900 von SWISS trägt den Namen „Zug“. Die Namensgebung geht auf eine Initiative von Zug Tourismus zurück. Mit dem neuen Langstreckenflugzeug wird der Name Zug weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar und reist als Botschafter für eine weltoffene Wirtschafts- und Tourismusregion rund um die Welt.

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Kindergeburtstag zu Hause: Planung, Spiele, Verpflegung und ruhige Ausklänge

Ein Kindergeburtstag zu Hause braucht weder ein perfektes Motto noch ein lückenloses Unterhaltungsprogramm. Entscheidend sind ein überschaubarer Rahmen, passende Spiele, genügend Pausen und ein Ablauf, der zur Altersgruppe und zum vorhandenen Platz passt. Besonders in Wohnungen zeigt sich schnell, dass weniger Programmpunkte oft besser funktionieren als eine lange Liste von Aktivitäten: Kinder brauchen Bewegung und Spannung, aber ebenso Zeit zum Ankommen, Essen, freien Spielen und Herunterfahren. Gute Vorbereitung schafft deshalb keinen starren Stundenplan, sondern einen flexiblen Rhythmus. Einladung, Gästezahl, Räume, Verpflegung und Spiele werden so gewählt, dass Übergänge funktionieren und einzelne Aktivitäten bei Bedarf verkürzt oder ausgelassen werden können. Ein ruhiger Abschluss ist dabei ebenso wichtig wie der Höhepunkt der Feier. Er verhindert, dass die Party genau in dem Moment nochmals eskaliert, in dem die ersten Eltern zum Abholen eintreffen.

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Das erste Smartphone: Familienregeln, Sicherheit und schrittweise Verantwortung

Das erste eigene Smartphone verändert den Familienalltag stärker als ein gewöhnlicher Gerätekauf. Mit dem Telefon kommen Messenger, Kamera, Internet, Games, Plattformen, Benachrichtigungen und möglicherweise kostenpflichtige Angebote gleichzeitig in die Hand eines Kindes. Entscheidend ist deshalb weniger ein bestimmter Geburtstag als die Frage, ob das Kind grundlegende Risiken versteht, Vereinbarungen einhalten kann und bei Problemen verlässlich Hilfe holt. Ein guter Einstieg muss nicht sofort sämtliche Funktionen freischalten. Familien können das Smartphone gemeinsam einrichten, Apps schrittweise hinzufügen und Regeln regelmässig anpassen. Technische Schutzfunktionen helfen dabei, ersetzen aber weder Gespräche noch Vertrauen. Das Ziel ist langfristig nicht möglichst umfassende Kontrolle, sondern ein Kind, das das Gerät zunehmend selbstständig, sicher und verantwortungsvoll nutzen kann.

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Der Eintritt in den Kindergarten: Kinder emotional und praktisch vorbereiten

Der erste Kindergartentag verändert den Alltag eines Kindes spürbar. Neue Bezugspersonen, eine grössere Gruppe, ungewohnte Räume, feste Zeiten und die regelmässige Trennung von den Eltern kommen gleichzeitig zusammen. Manche Kinder erwarten diesen Schritt voller Neugier, andere reagieren zurückhaltend oder wechseln zwischen Vorfreude und Unsicherheit. Eine gute Vorbereitung versucht deshalb nicht, jede Schwierigkeit vorwegzunehmen, sondern macht das Neue vertrauter und stärkt Fähigkeiten, die im Kindergartenalltag tatsächlich helfen. Dabei geht es weniger um Buchstaben, Zahlen oder schulisches Vorwissen als um Selbstständigkeit, Sprache, Bewegung, soziale Erfahrungen und den Umgang mit kleinen Herausforderungen. Kinder entwickeln diese Kompetenzen vor allem im normalen Familienalltag und beim Spielen. Vorbereitung bedeutet deshalb nicht, Wochen vor dem Start ein Trainingsprogramm zu beginnen. Wirksamer sind überschaubare Erfahrungen, die dem Kind vermitteln: Der Kindergarten ist neu, aber vieles davon lässt sich bewältigen.

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Geschwisterstreit konstruktiv begleiten: Wann Eltern eingreifen sollten

Geschwister können innig miteinander spielen und wenige Minuten später lautstark um ein Spielzeug, einen Sitzplatz oder die Aufmerksamkeit der Eltern streiten. Solche Konflikte gehören zum Familienalltag und sind zunächst kein Zeichen dafür, dass mit der Geschwisterbeziehung etwas nicht stimmt. Kinder üben dabei, eigene Interessen zu vertreten, Grenzen wahrzunehmen, Gefühle auszuhalten und Lösungen auszuhandeln. Entscheidend ist deshalb weniger, jeden Streit zu verhindern, als zu erkennen, wann Kinder selbst weiterkommen und wann Erwachsene schützen, bremsen oder vermitteln müssen. Für Eltern ist diese Grenze im Alltag oft schwer zu erkennen. Lautstärke allein bedeutet noch keine gefährliche Eskalation, während ein scheinbar ruhiger Konflikt durch ein deutliches Machtgefälle sehr belastend sein kann. Alter, Entwicklungsstand, körperliche Stärke, Vorgeschichte und die Möglichkeit, selbst aus der Situation auszusteigen, sind wichtiger als die Frage, wer zuerst geschrien hat. Gute Streitbegleitung unterscheidet deshalb zwischen Konflikten, bei denen Kinder Erfahrungen sammeln dürfen, und Situationen, in denen Erwachsene eindeutig Verantwortung übernehmen müssen.

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Familiengeschichte bewahren: Fotos, Dokumente und Erinnerungen ordnen

Familiengeschichte liegt selten an einem einzigen Ort. Alte Fotos stecken in Alben und Schachteln, Briefe in Schubladen, Urkunden in Ordnern und digitale Bilder auf Smartphones, Festplatten oder in Cloud-Konten. Hinzu kommen Erinnerungen, die nirgendwo festgehalten sind: Wer auf einem Foto zu sehen ist, warum eine Familie umgezogen ist oder welche Geschichte hinter einem bestimmten Gegenstand steckt. Wer solche Spuren gemeinsam ordnet, schafft mehr als ein aufgeräumtes Archiv. Fotos erhalten Namen und Daten, Dokumente werden in einen Zusammenhang gestellt und persönliche Erinnerungen können ergänzt werden, solange die Menschen noch darüber erzählen können. Entscheidend ist dabei nicht eine perfekte Ahnenforschung, sondern eine Struktur, die auch für andere Familienmitglieder verständlich bleibt und analoges wie digitales Material langfristig zugänglich macht.

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Hausaufgaben begleiten, ohne sie zu übernehmen: So wächst Selbstständigkeit

Hausaufgaben gehören dem Kind – und trotzdem prägen sie in vielen Familien den Nachmittag. Eltern möchten unterstützen, wenn Aufgaben schwierig werden, gleichzeitig sollen Kinder lernen, selbst zu planen, Fehler auszuhalten und eigene Lösungswege zu finden. Genau darin liegt die Herausforderung: hilfreiche Begleitung schafft Struktur und Sicherheit, ohne die Denkarbeit zu übernehmen oder aus jedem Arbeitsblatt ein gemeinsames Familienprojekt zu machen. Wie viel Unterstützung sinnvoll ist, hängt von Alter, Aufgabe, Tagesform und individuellen Voraussetzungen ab. Forschung zur elterlichen Hausaufgabenbegleitung zeigt jedoch einen wichtigen Unterschied: Entscheidend ist weniger, wie häufig Erwachsene helfen, sondern auf welche Weise. Autonomieunterstützung, klare Rahmenbedingungen und gezielte Fragen können Selbstständigkeit fördern. Kontrollierendes Eingreifen und ungefragtes Lösen nehmen dem Kind dagegen Lerngelegenheiten ab.

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Ein Haustier zieht ein: Wie Familien die Verantwortung fair verteilen

Wenn ein Haustier in eine Familie einzieht, verändert sich der Alltag dauerhaft. Füttern, Pflege, Reinigung, Bewegung, Beschäftigung, Tierarzttermine und Ferienbetreuung müssen auch dann funktionieren, wenn Schule, Arbeit oder Freizeitpläne dazwischenkommen. Kinder können dabei wertvolle Aufgaben übernehmen und Verantwortung lernen. Die grundlegende Verantwortung für das Wohlergehen des Tieres darf jedoch nicht davon abhängen, ob ein Kind seine Aufgabe jeden Tag zuverlässig erfüllt. Eine faire Aufgabenverteilung bedeutet deshalb nicht, sämtliche Pflichten mathematisch gleich aufzuteilen. Entscheidend ist ein System, das zum Tier, zum Alter der Kinder und zum tatsächlichen Familienalltag passt. Erwachsene behalten den Überblick, Kinder übernehmen klar abgegrenzte Aufgaben, und für Krankheit, Ferien oder besonders hektische Tage existiert eine Vertretung. Wird dieses Modell bereits vor dem Einzug besprochen, entstehen später weniger Konflikte – und das Tier erhält verlässliche Betreuung.

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