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Verdichtetes Wohnen mit Privatsphäre: Grundrissideen für gute Mehrfamilienhäuser

Verdichtetes Wohnen muss sich nicht eng anfühlen. Entscheidend ist weniger die reine Wohnfläche als die Frage, wie Grundrisse, Blickrichtungen, Erschliessung und Aussenräume zusammenspielen. Gute Mehrfamilienhäuser schaffen Nähe, ohne den Rückzug zu erschweren, und ermöglichen Begegnungen, ohne sie zu erzwingen. Die Qualität beginnt lange vor der Möblierung. Hauseingang, Treppenhaus, Wohnungstür und Vorraum bilden eine Abfolge vom öffentlichen zum privaten Bereich. Im Innern sorgen klare Raumzonen, geschickt gesetzte Türen, kurze Wege und akustische Puffer dafür, dass mehrere Menschen auf begrenzter Fläche angenehm zusammenleben können.

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Stan Wawrinka verabschiedet sich emotional von den US Open

Tennisspieler verabschiedet sich vor applaudierendem Publikum bei den US Open als Symbolbild für Stan Wawrinkas letzten Auftritt

Eine grosse Schweizer Tennisgeschichte ist in New York zu Ende gegangen. Stan Wawrinka hat am 31. August 2026 das letzte Grand-Slam-Match seiner Karriere bestritten. Der 41-jährige Waadtländer unterlag dem Italiener Matteo Berrettini in der ersten Runde der US Open mit 6:7 (4), 6:7 (3) und 0:6. Nach der Partie wurde der US-Open-Champion von 2016 vom Publikum emotional verabschiedet. Der Grandstand war für Wawrinkas letzten Auftritt in Flushing Meadows dicht gefüllt. Zahlreiche Fans wollten den dreifachen Grand-Slam-Sieger noch einmal auf der grossen Bühne erleben. Damit endet 21 Jahre nach seinem ersten Auftritt in New York eine aussergewöhnliche Grand-Slam-Reise. Wawrinka wird seine Profikarriere Ende der Saison 2026 beenden.

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Grossmünster Zürich: Romanik, Reformation und Stadtgeschichte

Die beiden Türme des Grossmünsters prägen die Silhouette der Zürcher Altstadt. Hinter dem vertrauten Wahrzeichen steht ein Bauwerk mit vielen historischen Schichten: romanische Pfeiler und Kapitelle, eine mittelalterliche Krypta, neugotische Turmabschlüsse, moderne Glasfenster und ein Innenraum, dessen Schlichtheit untrennbar mit der Reformation verbunden ist. 1519 trat Huldrych Zwingli seine Stelle als Leutpriester am Grossmünster an. Von seiner Kanzel aus entwickelte sich Zürich zu einem Zentrum der Reformation. Doch die Geschichte der Kirche begann Jahrhunderte früher und endete nicht mit Zwingli. Legenden um die Stadtheiligen Felix und Regula, das Chorherrenstift, die Prophezey und heutige Gottesdienste machen das Grossmünster zu einem Ort, an dem Stadt-, Bildungs-, Kunst- und Religionsgeschichte unmittelbar ineinandergreifen.

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Treppen als Gestaltungselement: Proportionen, Materialien und Raumwirkung richtig planen

Eine Treppe verbindet Geschosse, doch architektonisch kann sie weit mehr leisten. Sie lenkt Bewegungen, öffnet Blickachsen, trennt oder verbindet Wohnbereiche und prägt mit ihrer Form einen Raum oft stärker als ein einzelnes Möbelstück. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Proportion, Konstruktion, Material, Licht und Detail. Gerade in offenen Grundrissen wird die Treppe zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Eine massive Betontreppe vermittelt Ruhe und Gewicht, filigrane Stahlkonstruktionen wirken leichter, Holz bringt Wärme in den Raum. Gute Gestaltung beginnt deshalb lange vor der Auswahl von Stufen und Geländer: Sie setzt bei Grundriss, Geschosshöhe, Laufweg und räumlicher Wirkung an.

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Rigi erleben: Ausflüge, Wanderungen und Bergbahn-Erlebnisse zwischen drei Seen

Zwischen Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee erhebt sich mit der Rigi einer der traditionsreichsten Ausflugsberge der Schweiz. Ihr höchster Punkt, Rigi Kulm auf 1’798 Metern über Meer, bietet bei klarer Sicht ein Panorama über die Zentralschweizer Seenlandschaft, die Alpen und weit ins Mittelland. Gleichzeitig ist die Rigi weit mehr als ein Aussichtspunkt: historische Zahnradbahnen, einfache Panoramawege, anspruchsvollere Bergwanderungen, Rigi Kaltbad mit Mineralbad, familienfreundliche Ausflugsziele und Wintersport machen das Massiv ganzjährig interessant. Die besondere Stellung der Rigi hat viel mit ihrer frühen touristischen Erschliessung zu tun. Bereits 1816 entstand auf Rigi Kulm ein Berggasthaus, und am 21. Mai 1871 nahm von Vitznau aus die erste Bergbahn Europas ihren Betrieb auf. Heute führen Zahnradbahnen von Vitznau und Goldau sowie mehrere Luftseilbahnen in unterschiedliche Teile des Massivs. Dadurch lässt sich ein Rigi-Tag ungewöhnlich flexibel gestalten: mit Schiff und Bahn, als reine Gipfelfahrt, mit einer Höhenwanderung, als Familienausflug oder mit einer Übernachtung über dem Vierwaldstättersee.

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Brack Super League: Hier schlägt das Herz des Schweizer Fussballs

Die Brack Super League ist die höchste Spielklasse im Schweizer Fussball – und damit die grosse Bühne für Meisterschaftsrennen, Traditionsduelle, junge Talente und internationale Ambitionen. Zwölf Vereine kämpfen Saison für Saison um Punkte, Prestige und den Schweizer Meistertitel.

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Karim Benzema verlässt Al-Hilal – Zukunft des 38-Jährigen offen

Fussballspieler mit dem Namen Benzema und der Nummer 9 verlässt den Spielfeldbereich eines Stadions

Karim Benzemas Zeit bei Al-Hilal ist nach nur rund sechs Monaten bereits wieder beendet. Der saudische Spitzenclub bestätigte am Montag, 31. August 2026, die einvernehmliche Auflösung des Vertrags mit dem 38-jährigen Franzosen. Damit ist der frühere Ballon-d'Or-Gewinner ab sofort ohne Verein. Wie es mit seiner aussergewöhnlichen Karriere weitergeht, ist noch offen. Al-Hilal bedankte sich in seiner Mitteilung ausdrücklich für Benzemas Leistungen, seine Professionalität und seine Führungsqualitäten. Der Club wünsche dem langjährigen französischen Nationalspieler für das nächste Kapitel seiner Karriere alles Gute. Für Benzema endet damit eine kurze, aber durchaus erfolgreiche Station in Saudi-Arabien. Erst im Februar 2026 war er innerhalb der Saudi Pro League von Al-Ittihad zu Al-Hilal gewechselt.

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Cincinnati-Sieger Arthur Fils scheitert bereits in Runde eins der US Open

Tennisspieler nach einem Match vor applaudierendem Publikum als Symbolbild für Arthur Fils bei den US Open

Herber Rückschlag für Arthur Fils bei den US Open: Nur acht Tage nach seinem bislang grössten Karriereerfolg in Cincinnati ist der 22-jährige Franzose in New York bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Fils unterlag dem früheren Weltranglistendritten Stefanos Tsitsipas nach vier Sätzen mit 6:4, 6:7, 1:6 und 4:6. Die Niederlage kommt überraschend. Fils war als Nummer 10 des Turniers gesetzt und reiste mit viel Selbstvertrauen nach Flushing Meadows. Erst am 23. August hatte er in Cincinnati seinen ersten Masters-1000-Titel gewonnen. Zudem hatte der Franzose vor dem Duell eine makellose Bilanz gegen Tsitsipas vorzuweisen: Alle fünf bisherigen Begegnungen hatte Fils für sich entschieden.

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Alcaraz begeistert bei Comeback – Standing Ovation in New York

Tennisspieler vor applaudierendem Publikum als Symbolbild für Carlos Alcaraz’ Comeback bei den US Open

Carlos Alcaraz ist zurück – und wie. Nach mehr als vier Monaten Verletzungspause bestritt der 23-jährige Spanier bei den US Open sein erstes offizielles Match und sorgte im Arthur Ashe Stadium sofort wieder für Begeisterung. Ein spektakulärer Ballwechsel mit einer Hechtvolley und mehreren unglaublichen Rettungsaktionen brachte dem Titelverteidiger eine Standing Ovation des New Yorker Publikums ein. Alcaraz trat bei seinem Comeback zunächst nicht im Einzel, sondern im neu gestalteten Mixed-Doppel der US Open an. Gemeinsam mit Tennis-Legende Serena Williams bildete er eines der prominentesten Teams des Turniers. Für den Spanier war der Auftritt gleichzeitig ein wichtiger Belastungstest für sein rechtes Handgelenk, das ihn seit April ausser Gefecht gesetzt hatte.

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Jesper Löfgren (29) verlässt den FC Luzern leihweise Richtung Schweden

Blaues Fussballtrikot mit der Nummer 3 von Jesper Löfgren im Stadion als Symbolbild zu seinem Abgang vom FC Luzern

Der FC Luzern gibt Jesper Löfgren vorübergehend ab. Der 29-jährige schwedische Innenverteidiger wechselt leihweise zu Kalmar FF und kehrt damit in seine Heimat zurück. Die Leihe ist zunächst bis zur Winterpause vorgesehen. Löfgren besitzt beim FC Luzern weiterhin einen Vertrag bis zum Sommer 2027. Für den Verteidiger bietet der Wechsel die Möglichkeit, wieder regelmässig Spielpraxis zu sammeln. Nach einer längeren verletzungsbedingten Pause kam Löfgren beim FC Luzern zuletzt nur zu wenigen Einsatzminuten. Die Rückkehr nach Kalmar hat für den Schweden zudem einen besonderen persönlichen Bezug: Löfgren wurde am 3. Mai 1997 in der südschwedischen Stadt geboren und verbrachte einen Teil seiner Nachwuchszeit bei Kalmar FF.

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Servette verpflichtet Chelsea-Stürmer David Datro Fofana bis 2030

Fussballspieler in burgunderrotem Trikot auf dem Rasen als Symbolbild zum Transfer von David Datro Fofana zu Servette FC

Servette FC verstärkt seine Offensive mit einem prominenten Neuzugang: David Datro Fofana wechselt vom Chelsea FC nach Genf. Der 23-jährige ivorische Mittelstürmer hat bei den Grenat einen langfristigen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Servette gab den Transfer am Montag, 31. August 2026, offiziell bekannt. Mit Fofana verpflichtet Servette einen Angreifer, der trotz seines jungen Alters bereits Erfahrungen in mehreren europäischen Ligen gesammelt hat. Der Ivorer gilt als schneller und körperlich robuster Stürmer, der insbesondere mit seiner Dynamik und seiner Stärke in direkten Duellen für zusätzliche Möglichkeiten im Genfer Angriff sorgen soll. Die Spielberechtigung des Neuzugangs steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Erteilung seiner Arbeitsbewilligung.

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EHC Biel reduziert Verlust deutlich – Umsatz bei 19,76 Millionen Franken

Zwei Verantwortliche prüfen Geschäftszahlen mit Blick auf eine Eishockeyarena als Symbolbild für den EHC Biel

Der EHC Biel blickt wirtschaftlich auf ein weitgehend stabiles Geschäftsjahr zurück. Die EHC Biel Holding AG erzielte in der Saison 2025/26 einen konsolidierten Umsatz von 19,76 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von lediglich 31'000 Franken – deutlich weniger als die 271'000 Franken Minus im Vorjahr. Die Zahlen wurden am 31. August 2026 im Rahmen der 28. ordentlichen Generalversammlung der EHC Biel Holding AG präsentiert. Trotz einer sportlich schwierigen Saison gelang es dem Club damit, das finanzielle Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich zu verbessern. Auch die Liquidität entwickelte sich positiv. Ende April 2026 verfügte die Gruppe über flüssige Mittel von 4,124 Millionen Franken.

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Noah Rod bleibt Genève-Servette bis 2030 treu

Eishockeyspieler mit der Nummer 96 auf dem Eis als Symbolbild für Noah Rod und Genève-Servette

Genève-Servette setzt langfristig auf seinen Captain: Noah Rod hat seinen Vertrag beim National-League-Club um drei weitere Saisons verlängert. Der 30-jährige Stürmer bleibt damit mindestens bis zum Ende der Saison 2029/30 bei den Genfern und setzt eine im modernen Profisport selten gewordene Geschichte der Vereinstreue fort. Rod spielt seit Beginn seiner Karriere in der höchsten Schweizer Liga für Genève-Servette. Bereits in der Saison 2013/14 gab er als 17-Jähriger sein Debüt für die erste Mannschaft. Mehr als ein Jahrzehnt später gehört der Schweizer zu den prägenden Figuren des Clubs. Seit 2018 trägt Rod zudem das «C» als Captain. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung schafft der GSHC nun frühzeitig Klarheit über die Zukunft eines seiner wichtigsten Führungsspieler.

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Messi tritt nach 207 Länderspielen aus Argentiniens Nationalteam zurück

Fussball auf dem Rasen eines leeren Stadions als Symbol für Lionel Messis Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft

Eine der grössten Karrieren in der Geschichte des internationalen Fussballs ist beendet: Lionel Messi hat am 31. August 2026 seinen Rücktritt aus der argentinischen Nationalmannschaft bekannt gegeben. Der 39-Jährige zieht nach 207 Länderspielen und 125 Toren einen Schlussstrich. Sein letzter Auftritt im Trikot der Albiceleste war das WM-Finale 2026 gegen Spanien. Messi gab seinen Entscheid über die sozialen Medien bekannt. Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Nationalteam sei für ihn der Zeitpunkt gekommen, Platz für die nächste Generation zu machen. Seine aktive Karriere auf Clubebene setzt der Superstar bei Inter Miami fort. Damit endet eine aussergewöhnliche Geschichte, in der Messi lange auf einen grossen Titel mit Argentinien warten musste, später aber praktisch alles gewann, was mit einer Nationalmannschaft möglich ist.

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Alessandro Vogt wechselt leihweise von Hoffenheim zu Heidenheim

Junger Fussballspieler nach dem Training auf einem Fussballplatz unter Flutlicht.

Alessandro Vogt verlässt die TSG Hoffenheim bereits wenige Wochen nach seinem Wechsel vorübergehend wieder. Der 21-jährige Schweizer Stürmer wird nach übereinstimmenden Medienberichten für eine Saison an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen. Eine Kaufoption soll nicht Bestandteil des Geschäfts sein. Beim Bundesliga-Absteiger soll der frühere Torjäger des FC St. Gallen vor allem eines erhalten: regelmässige Spielpraxis. Für Vogt nimmt der Sommer damit eine unerwartete Wendung. Erst Ende Juli war der Schweizer offiziell vom FC St. Gallen zur TSG Hoffenheim gestossen. Der Transfer war bereits im März vereinbart worden. Nun führt sein Weg vorerst nicht in die Bundesliga, sondern eine Liga tiefer nach Heidenheim.

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Liverpool macht Barcola-Transfer offiziell – Mega-Deal mit PSG

Fussballspieler im dunkelblauen PSG-Trikot in einem grossen Stadion vor einem Spiel.

Jetzt ist der Mega-Transfer perfekt: Bradley Barcola wechselt von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool. Die Reds bestätigten die Verpflichtung des 23-jährigen französischen Nationalspielers am Sonntag offiziell. Barcola hat den Medizincheck absolviert und einen langfristigen Vertrag an der Anfield Road unterschrieben. Nach Medienberichten bezahlt Liverpool zunächst 106 Millionen Pfund – umgerechnet rund 116 Millionen Franken. Durch Bonuszahlungen könnte die Ablöse auf bis zu 123 Millionen Pfund beziehungsweise rund 135 Millionen Franken steigen. Damit endet eines der grössten Transferthemen dieses Sommers. Liverpool hatte Barcola bereits seit längerer Zeit beobachtet, die Verhandlungen mit PSG zogen sich jedoch über Wochen hin. Nun ist die Einigung erzielt und der Franzose wird künftig mit der Rückennummer 29 für die Reds auflaufen.

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Stadt Luzern zwischen Postkartenidylle und Belastungsgrenze

Dichter Stadtverkehr mit Autos und Bus im Zentrum von Luzern

Kapellbrücke, Vierwaldstättersee, Altstadt und Bergpanorama machen Luzern zu einer der bekanntesten Städte der Schweiz. Doch der Erfolg hat eine Kehrseite. Wohnraum ist knapp, Familien verlassen die Stadt, die Verkehrsachsen sind stark belastet und der Tourismus konzentriert sich auf wenige zentrale Orte. Gleichzeitig muss Luzern dichter werden, sich auf heissere Sommer vorbereiten und seine öffentlichen Räume zwischen Bevölkerung, Pendlern, Gästen, Gastronomie und Verkehr neu verteilen. Die grössten Probleme der Stadt entstehen damit teilweise aus genau dem, was Luzern so erfolgreich macht. Ende 2025 lebten 86'699 Menschen mit ständigem Wohnsitz in Luzern. Damit wuchs die Bevölkerung zum achten Mal in Folge. Gleichzeitig wurden 2025 mehr als 1,4 Millionen Hotelübernachtungen gezählt. Dazu kommen Tagesgäste, Ausflügler, Reisegruppen, Pendler und Besucher von Veranstaltungen. Für eine geografisch kompakte Stadt ist das eine enorme Nutzungsintensität.

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Denkmaltage 2026 in Luzern zeigen bedrohtes Kulturerbe und Wege zu seinem Erhalt

Am Wochenende vom 12. und 13. September 2026 finden die Europäischen Tage des Denkmals unter dem Titel „In Gefahr?“ statt. Im Zentrum stehen das gefährdete kulturelle Erbe und die Frage, welchen Bedrohungen es ausgesetzt ist. Die Denkmalpflege Luzern greift das Thema anhand vielfältiger Orte und Fragestellungen auf. Kulturelles Erbe ist nicht statisch. Gebäude, historische Ensembles, Parks und Kulturlandschaften verändern sich und müssen sich immer wieder klimatischen, gesellschaftlichen und funktionalen Veränderungen stellen. Damit verbunden sind Fragen der Pflege und Erneuerung: Was braucht es, damit wertvolle Bauten und Anlagen langfristig erhalten bleiben? Wie können Veränderungen ermöglicht werden, ohne das kulturelle Erbe und seine Qualitäten zu verlieren?

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