Samuel Giger gewinnt den Kilchberger Schwinget 2026. Der Thurgauer bezwingt Marcel Bieri im Schlussgang und verteidigt damit seinen Titel auf eindrückliche Weise.
Nach einer dreimonatigen Verletzungspause feiert Giger ein spektakuläres Comeback. Er gewinnt fünf seiner sechs Kämpfe und beendet das traditionsreiche Fest mit 58,50 Punkten an der Spitze. Michael Moser komplettiert als Dritter das Podest.
Vincent Sierro steht nur zwei Tage nach seinem Wechsel zu Parma erstmals im Aufgebot des Serie-A-Klubs. Trainer Carlos Cuesta nominierte den 30-jährigen Schweizer für das Heimspiel gegen Monza am Sonntagnachmittag. Damit könnte Sierro bereits um 15.00 Uhr im Stadio Ennio Tardini sein Debüt im italienischen Spitzenfussball feiern.
Parma bestätigte am Samstag das 25-köpfige Aufgebot für die dritte Meisterschaftsrunde. Sierro wird darin mit der Rückennummer 4 als Mittelfeldspieler geführt.
Neben ihm steht mit Sascha Britschgi ein zweiter Schweizer im Kader.
Audrey Werro hat ihre aussergewöhnliche Diamond-League-Saison mit dem nächsten Triumph gekrönt. Die 22-jährige Freiburgerin gewann den 800-Meter-Final in Brüssel in 1:54,75 Minuten vor Femke Broeders-Bol und verteidigte damit ihre Diamond Trophy. Für Werro war es der sechste Sieg im sechsten Diamond-League-Rennen der Saison.
Die Entscheidung im König-Baudouin-Stadion fiel erst auf den letzten Metern. Broeders-Bol kam auf der Zielgeraden nochmals gefährlich nahe, doch Werro rettete einen Vorsprung von sechs Hundertstelsekunden ins Ziel.
Mit ihrer Siegerzeit stellte die Schweizerin gleichzeitig einen neuen Meetingrekord beim traditionsreichen Memorial Van Damme auf.
Learner Tien steht nach einem Fünfsatz-Krimi erstmals im Achtelfinale der US Open. Der 20-jährige Amerikaner bezwang Jakub Mensik mit 6:3, 1:6, 6:7 (2:7), 6:3 und 6:4. Nach 3 Stunden und 24 Minuten durfte Tien im Louis Armstrong Stadium den bislang grössten Erfolg seiner Karriere in New York feiern.
Das Duell der beiden jungen Hoffnungsträger entwickelte sich zu einem der spannendsten Matches der dritten Runde.
Tien geriet mehrfach in Rückstand, fand aber immer wieder zurück in die Partie. Vor allem in den letzten beiden Sätzen wurde die Unterstützung des amerikanischen Publikums zu einem wichtigen Faktor.
Joel Girrbach geht beim Omega European Masters in Crans-Montana als bester Schweizer in die entscheidende Schlussrunde. Der 33-jährige Thurgauer liegt nach drei Runden bei zehn Schlägen unter Par auf dem geteilten 10. Rang. Auf Platz 2 fehlen ihm lediglich drei Schläge – die Führung von Paul Casey liegt sechs Schläge entfernt.
Girrbach hat sich damit beim wichtigsten Golfturnier der Schweiz eine ausgezeichnete Ausgangslage geschaffen.
Besonders bemerkenswert: Nach der zweiten Runde war er der einzige Schweizer, der den Cut schaffte. Mit einer starken 63 am Freitag brachte er sich überhaupt erst in Position für ein Topresultat.
In der Serie A steigt am Sonntagabend das erste grosse Duell der neuen Saison. Juventus empfängt um 20.45 Uhr die AC Milan im Allianz Stadium – beide Traditionsklubs haben ihre ersten beiden Meisterschaftsspiele gewonnen. Aus Schweizer Sicht richtet sich der Blick auch auf Ardon Jashari, der bei Milan auf weitere Einsatzminuten hofft.
Nach zwei Spieltagen stehen Juventus und Milan jeweils bei sechs Punkten. Die Turiner haben dabei noch kein Gegentor kassiert, Milan überzeugte unter dem neuen Trainer Rúben Amorim ebenfalls mit einem perfekten Saisonstart.
Damit wird das direkte Duell bereits früh zu einem ersten Gradmesser im Kampf um die Spitzenplätze der Serie A.
Naomi Osaka steht nach einem dramatischen Dreisatz-Sieg im Achtelfinale der US Open. Die zweimalige New-York-Siegerin setzte sich gegen Elise Mertens mit 6:3, 3:6 und 7:5 durch – obwohl ihr im Entscheidungssatz erneut die linke Achillessehne Probleme bereitete. Nach 2 Stunden und 38 Minuten verwandelte Osaka ihren vierten Matchball.
Für die Japanerin war es ein hart erkämpfter Sieg in der Nacht auf Sonntag. Osaka musste sich nicht nur gegen eine immer stärker werdende Mertens behaupten, sondern im dritten Satz auch medizinisch behandeln lassen.
Nach der Partie bestätigte die frühere Weltranglistenerste, dass sie bereits seit der Rasensaison mit Beschwerden an der linken Achillessehne kämpft.
Winsley Boteli steht beim FC Sion vor dem nächsten grossen Auftritt. Der 20-jährige Schweizer U21-Nationalspieler hat in dieser Saison bereits zwölf Tore in elf Pflichtspielen erzielt und ist damit einer der auffälligsten Stürmer der Super League. Am Sonntagnachmittag empfängt Sion um 16.30 Uhr den FC Thun – einen Gegner, gegen den Boteli bereits im Mai getroffen hat.
Der Saisonstart des Genfers ist aussergewöhnlich. Fünf Tore gelangen Boteli bislang in der Super League, sieben weitere in der Conference-League-Qualifikation.
Zuletzt entschied er das Auswärtsspiel beim FC Basel praktisch im Alleingang. Mit seinen Treffern in der 76. und 79. Minute drehte Boteli einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg für die Walliser.
Lutfi Dalipi entwickelt sich beim FC Vaduz zum Senkrechtstarter der neuen Super-League-Saison. Die 20-jährige YB-Leihgabe steht nach sieben Meisterschaftsspielen bereits bei drei Toren und sieben Assists. Beim 3:1 gegen Lausanne-Sport war der Schweizer U20-Nationalspieler an allen drei Vaduzer Treffern direkt beteiligt.
Dalipi erzielte gegen die Waadtländer zunächst selbst das 1:0 und bereitete nach der Pause die Treffer von Milos Cocic und Juan Cabrera vor.
Damit war der Offensivspieler erneut die prägende Figur beim Aufsteiger. Von den bislang 16 Vaduzer Toren in der Super League war Dalipi an zehn direkt beteiligt.
Giotto Morandis verschossener Penalty im Zürcher Derby hat beim Grasshopper Club ein Nachspiel. GC-Trainer Peter Zeidler zeigte sich nach dem 2:2 gegen den FC Zürich irritiert darüber, dass der Rückkehrer zum Strafstoss antrat. Der Coach kündigte an, die Situation intern mit Morandi klären zu wollen.
Für den 27-jährigen Tessiner hätte das 295. Zürcher Derby zur grossen Bühne werden können. Stattdessen stand Morandi nach dem Schlusspfiff vor allem wegen einer Szene in der 65. Minute im Mittelpunkt.
Beim Stand von 1:1 erhielt GC einen Penalty. Morandi schnappte sich den Ball, trat an – und setzte seinen Versuch an die Latte.
Breel Embolo hat bei seinem ersten Einsatz für Atlanta United sofort getroffen. Der Schweizer Nationalstürmer verwandelte gegen Inter Miami in der 87. Minute einen selbst herausgeholten Penalty zum 2:2. Damit sicherte der 29-Jährige seinem neuen Klub bei seinem MLS-Debüt einen Punkt gegen das Team von Lionel Messi.
Embolos Einstand in den USA begann zunächst mit einer Verzögerung. Wegen eines Unwetters konnte die Partie in Miami nicht wie geplant beginnen.
Als der Ball schliesslich rollte, stand Embolo direkt in der Startelf. Der Schweizer spielte die gesamten 90 Minuten und bekam es mit einer prominent besetzten Miami-Mannschaft um Lionel Messi, Luis Suárez und Casemiro zu tun.
Alexander Zverev hat bei den US Open erstmals in diesem Turnier einen kurzen Arbeitstag erlebt. Der topgesetzte Deutsche besiegte Alejandro Tabilo in der dritten Runde mit 6:2, 7:6 (7:2) und 6:2. Nach zwei Fünfsatz-Marathons benötigte Zverev diesmal nur 2 Stunden und 26 Minuten und steht im Achtelfinale.
Gerade die vergleichsweise kurze Spielzeit dürfte für Zverev enorm wertvoll sein. In seinen ersten beiden Partien hatte der 29-Jährige insgesamt bereits 9 Stunden und 26 Minuten auf dem Platz gestanden. Gegen den Chilenen Tabilo konnte er nun erstmals Kräfte sparen.
Ganz problemlos verlief der Auftritt im Arthur Ashe Stadium dennoch nicht. Vor allem im zweiten Satz geriet Zverev unter Druck und musste zwei Satzbälle abwehren.
Ein Wellnesswochenende wirkt am erholsamsten, wenn Anreise, Unterkunft und Anwendungen zusammenpassen. Ein Hotel mit grossem Spa nützt wenig, wenn bereits die Fahrt den halben ersten Tag beansprucht oder gewünschte Massagen am Wochenende längst ausgebucht sind. Umgekehrt braucht eine gelungene Auszeit weder das umfangreichste Wellnessangebot noch ein dichtes Programm. Entscheidend ist, vor der Buchung festzulegen, ob Thermalwasser, Sauna, Massage, Bewegung, Natur oder schlicht Ruhe den Schwerpunkt bilden sollen.
Die Schweiz bietet dafür sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Thermalkurorte wie Baden, Bad Ragaz, Leukerbad oder Scuol verbinden Wellness mit gewachsenen Bädertraditionen, während alpine Hotels häufig Spa, Berglandschaft und Bewegung kombinieren. In Städten kann ein Wellnesswochenende wiederum mit Gastronomie, Kultur und kurzen Wegen verbunden werden. Wer zunächst den gewünschten Charakter der Auszeit bestimmt, kann Region und Unterkunft wesentlich gezielter auswählen.
Der erste Saunabesuch wirkt einfacher, als er für Einsteiger zunächst erscheint: duschen, schwitzen, abkühlen und ausruhen. Tatsächlich entscheidet jedoch die richtige Reihenfolge darüber, ob die Wärme angenehm bleibt und der Kreislauf nicht unnötig belastet wird. Dazu kommen unterschiedliche Saunatypen, verschiedene Temperaturbereiche, Aufgüsse und Hausregeln. Für den Einstieg gilt deshalb vor allem eines: moderate Wärme wählen, ausreichend Zeit einplanen und das eigene Wohlbefinden wichtiger nehmen als eine vorgegebene Aufenthaltsdauer.
Saunieren ist kein Wettbewerb. Wer die heisseste Bank möglichst lange aushält oder unmittelbar danach ins eiskalte Tauchbecken springt, erzielt dadurch nicht automatisch einen grösseren Nutzen. Besonders beim ersten Besuch ist ein kontrollierter Wechsel aus Wärme, Abkühlung und Ruhe sinnvoll. Bei akuten Infekten, Fieber, offenen Wunden oder bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann ein Saunabesuch dagegen ungeeignet sein. Bestehen Vorerkrankungen oder Unsicherheiten, sollte die individuelle Verträglichkeit medizinisch geklärt werden.
Ein Besuch im Spital kann Nähe, Ablenkung und ein Stück normalen Alltag bringen. Gleichzeitig ist ein Patientenzimmer kein gewöhnlicher Treffpunkt: Untersuchungen, Pflege, Ruhephasen, Schmerzen und die Bedürfnisse von Mitpatienten bestimmen den Tagesablauf. Ein guter Besuch beginnt deshalb bereits vor der Anreise mit einer kurzen Abstimmung. Besuchszeiten, Gesundheitszustand, Stationsregeln und die gewünschte Dauer sollten bekannt sein, damit aus einer gut gemeinten Aufmerksamkeit keine zusätzliche Belastung wird.
Besuchsregeln unterscheiden sich zwischen Spitälern, Kliniken und einzelnen Stationen. Intensivmedizin, Neonatologie, Transplantationsmedizin oder Isolationsbereiche können deutlich strengere Vorgaben haben als eine allgemeine Bettenstation. Auch Blumen, Lebensmittel oder die Zahl gleichzeitig anwesender Besucher können eingeschränkt sein. Verlässlich ist deshalb immer die aktuelle Information des konkreten Spitals – ergänzt durch einfache Grundregeln zu Händehygiene, Rücksicht, Privatsphäre und einem Besuch, der sich am Zustand des Patienten orientiert.
Eine Operation besteht aus weit mehr als dem eigentlichen chirurgischen Eingriff. Aufnahme, Vorbereitung, Anästhesie, Sicherheitskontrollen, Lagerung, Überwachung und die Betreuung im Aufwachraum greifen wie einzelne Stationen eines genau abgestimmten Ablaufs ineinander. Für Patienten bleibt davon vieles unsichtbar, weil zahlreiche Schritte stattfinden, während sie bereits sediert oder in Narkose sind. Wer den Ablauf kennt, kann besser einordnen, weshalb vor einer Operation so viele Fragen gestellt, Kontrollen wiederholt und bestimmte Vorbereitungen exakt eingehalten werden.
Der konkrete Weg unterscheidet sich je nach Eingriff, Spital, Gesundheitszustand und Art der Anästhesie. Eine kurze ambulante Operation läuft anders ab als ein grosser chirurgischer Eingriff mit anschliessender Intensivüberwachung. Trotzdem folgen viele geplante Operationen einem ähnlichen Grundprinzip: medizinische Vorbereitung, eindeutige Identifikation, Anästhesieeinleitung, Operation unter kontinuierlicher Überwachung und anschliessende Stabilisierung im Aufwachraum.
Die Entlassung aus dem Spital ist kein organisatorischer Schlusspunkt, sondern der Übergang in die nächste Behandlungsphase. Medikamente können geändert worden sein, Wunden benötigen weitere Pflege, Bewegung ist möglicherweise vorübergehend eingeschränkt und Kontrolltermine müssen eingehalten werden. Damit zu Hause keine Versorgungslücke entsteht, sollten Austrittsbericht, Medikamentenplan, Rezepte, Hilfsmittel und notwendige Unterstützung möglichst vor dem Verlassen des Spitals geklärt sein.
Wie umfangreich diese Vorbereitung ausfällt, hängt von Erkrankung, Eingriff, Selbstständigkeit und Wohnsituation ab. Manche Menschen benötigen nach dem Austritt lediglich einige Tage Ruhe und einen Kontrolltermin. Andere sind auf Spitex, Wundpflege, Physiotherapie, Hilfsmittel oder Unterstützung durch Angehörige angewiesen. Besonders wichtig ist deshalb eine konkrete Frage vor dem Austritt: Was muss ab dem ersten Abend zu Hause tatsächlich funktionieren?
Eine gepflegte Maniküre zu Hause braucht keine grosse Ausstattung, sondern eine saubere Reihenfolge. Form, Nagelhaut, Oberfläche und Lack beeinflussen sich gegenseitig. Wer vor dem Lackieren sorgfältig vorbereitet, dünne Farbschichten aufträgt und Nägel sowie Hände danach regelmässig pflegt, erreicht meist ein gleichmässigeres Ergebnis und reduziert unnötige mechanische Belastungen.
Entscheidend ist dabei nicht, jede Studio-Technik nachzuahmen. Naturnägel reagieren empfindlich auf aggressives Feilen, starkes Buffern, häufige Lösungsmittel und unsauberes Entfernen von Lack oder Gel. Eine gute Heimanwendung arbeitet deshalb kontrolliert: formen, reinigen, Nagelhaut schonen, lackieren, vollständig trocknen lassen und die Pflege zwischen zwei Maniküren fortsetzen.