01. September 2026

Vlahović, Aubameyang und Co.: Diese Stürmer schlagen sofort ein

Fussball im Tor nach einem Treffer in einem Flutlichtstadion als Symbolbild für sofort erfolgreiche Stürmer nach einem Clubwechsel

Neue Mannschaft, neue Liga – und praktisch keine Eingewöhnungszeit: Mehrere prominente und aufstrebende Stürmer haben innerhalb der vergangenen Woche bei ihren neuen Clubs unmittelbar für Tore gesorgt. Besonders Dušan Vlahović setzte am Sonntagabend ein Ausrufezeichen. Der Neuzugang von Beşiktaş erzielte beim 6:2 gegen Çorum FK einen Hattrick. Doch auch Pierre-Emerick Aubameyang, Thijs Dallinga und Yassir Zabiri sind bei ihren neuen Arbeitgebern bereits entscheidende Figuren. Gerade bei Stürmern wird nach einem Transfer häufig von notwendiger Anpassungszeit gesprochen. Neue Mitspieler, ein anderes Spielsystem und teilweise eine völlig neue Liga können den Start erschweren. Bei diesem Quartett ist davon bislang wenig zu sehen. Die jüngsten Auftritte zeigen, wie schnell ein Transfer sportlich Wirkung entfalten kann.

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Brunner schiesst Monaco an die Spitze – Rennes siegt spät

Fussball liegt auf dem Rasen in einem Stadion vor dem Tor

Die Ligue 1 hat ihren zweiten Spieltag am Sonntag mit drei Heimsiegen abgeschlossen. Im Spitzenspiel setzte sich die AS Monaco mit 2:0 gegen Olympique Marseille durch und übernahm mit der maximalen Ausbeute von sechs Punkten die Tabellenführung. Matchwinner war Paris Brunner mit zwei Treffern. Stade Rennes bezwang Aufsteiger Le Mans in einer spektakulären Partie mit 3:2, während Paris FC beim 3:0 gegen Nice seinen ersten Saisonsieg feierte. Besonders Monaco setzte früh ein deutliches Zeichen. Nach dem knappen Auftakterfolg gegen Le Havre gewann die Mannschaft auch das erste Heimspiel der neuen Meisterschaft und blieb erneut ohne Gegentor. Marseille dagegen konnte den Schwung aus dem 4:0 zum Saisonstart gegen Strasbourg nicht mitnehmen.

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Roma fegt Lecce weg – Atalanta siegt in der 96. Minute

Spieler der AS Roma jubeln nach einem Treffer in einem Serie-A-Spiel

Der Montagabend in der Serie A hatte zwei sehr unterschiedliche Geschichten zu bieten. Die AS Roma setzte ihren Traumstart mit einem 4:0-Auswärtssieg bei Lecce fort und steht nach zwei Spielen bei acht Toren und keinem Gegentreffer. Atalanta Bergamo musste dagegen bis tief in die Nachspielzeit warten: Lazar Samardžić erzielte in der 96. Minute das entscheidende Tor zum 1:0 gegen Bologna. Besonders beeindruckend präsentiert sich weiterhin die Roma. Nach dem 4:0 zum Saisonauftakt gegen Fiorentina gewann die Mannschaft von Gian Piero Gasperini auch ihr zweites Meisterschaftsspiel mit demselben Resultat. Atalanta besitzt ebenfalls die maximale Ausbeute. Die Bergamasken entschieden ihr zweites Saisonspiel allerdings erst mit praktisch der letzten Aktion für sich.

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Barcelona dreht auf – Osasuna gewinnt knapp: La Liga am Montag

Fussballspieler des FC Barcelona jubelt nach einem Treffer gegen Rayo Vallecano vor voller Tribüne

Der Montagabend in der spanischen La Liga brachte sieben Tore und zwei Heimsiege. Der FC Barcelona setzte sich nach frühem Rückstand mit 5:2 gegen Rayo Vallecano durch und bleibt damit nach drei Spieltagen ohne Punktverlust. Zuvor hatte CA Osasuna Getafe mit 1:0 bezwungen. Für die Katalanen ragten Raphinha und Lamine Yamal mit jeweils zwei Treffern heraus. Barcelona musste dabei zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Sergio Camello brachte Rayo bereits in der 12. Minute in Führung. Die Reaktion des Titelanwärters folgte jedoch schnell und eindrucksvoll. Im früheren Montagsspiel sorgte Ante Budimir mit einem verwandelten Penalty für Osasunas knappen Erfolg gegen Getafe.

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Saka entscheidet Montagsspiel – Arsenal gewinnt 1:0 bei Aston Villa

Fussballspieler im Arsenal-Trikot jubelt nach einem Treffer vor dem Tor als Symbolbild zum Sieg bei Aston Villa

Arsenal hat auch das zweite Premier-League-Spiel der neuen Saison gewonnen. Der englische Meister setzte sich am Montagabend, 31. August 2026, auswärts bei Aston Villa mit 1:0 durch. Matchwinner war erneut Bukayo Saka: Der englische Nationalspieler erzielte in der 59. Minute den einzigen Treffer der Partie und bescherte den Gunners drei weitere Punkte.

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt bestätigt Arsenal damit seine Ambitionen auf eine erneute Titelverteidigung. Zwei Spiele, zwei Siege – und noch kein Gegentor: Die Mannschaft von Mikel Arteta startet ausgesprochen effizient in die neue Premier-League-Saison.

Für Aston Villa verläuft der Start dagegen schwierig. Die Mannschaft von Unai Emery wartet nach zwei Ligapartien weiterhin auf den ersten Punkt.

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Teppichpython im Porträt: Lebensraum, Verhalten und Haltung der Würgeschlange

Die Teppichpython fällt durch ihre kontrastreiche Zeichnung, ihren kräftigen Körper und ihre ausgeprägte Kletterfähigkeit auf. Hinter dem deutschen Namen verbirgt sich ein weit verbreiteter Formenkreis aus Australien und Neuguinea, dessen Vertreter sich in Farbe, Grösse und Lebensweise deutlich unterscheiden können. Als anpassungsfähige Würgeschlange bewohnt die Teppichpython Regenwälder, offene Waldlandschaften, felsige Gebiete und sogar menschliche Siedlungsräume. In der Terraristik gilt sie als faszinierender, aber anspruchsvoller Pflegling: Ihre Haltung verlangt viel Platz, zuverlässige Klimatechnik, sorgfältige Fütterung und eine langfristige Verpflichtung.

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Architekturfotografie in der Praxis: Gebäude, Räume und Materialien überzeugend zeigen

Architekturfotografie macht räumliche Ideen sichtbar. Gute Aufnahmen zeigen, wie ein Gebäude in seiner Umgebung steht, wie Licht durch Innenräume wandert und wie Beton, Holz, Glas oder Metall zusammenwirken. Dafür braucht es weniger Effekthascherei als einen klaren Blick für Perspektive, Proportionen und den Charakter des Bauwerks. Zwischen sachlicher Dokumentation und atmosphärischer Inszenierung liegt ein breites gestalterisches Feld. Die Vorbereitung entscheidet dabei ebenso über das Ergebnis wie Kamera und Objektiv. Wer Standort, Tageszeit, Bildausschnitte und spätere Verwendung früh klärt, arbeitet vor Ort konzentrierter und liefert eine Bildserie, die als Ganzes überzeugt.

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Nationalspieler Joël Monteiro wechselt von YB in die Serie A

Fussballspieler in gelb-schwarzem Trikot bei einem Stadionjubel als Symbolbild für Joël Monteiros Wechsel in die Serie A

Joël Monteiro verlässt die Young Boys und wagt den nächsten Schritt seiner Karriere im Ausland. Der 27-jährige Schweizer Nationalspieler wechselt definitiv zum italienischen Serie-A-Club US Lecce. Dort unterschreibt der Offensivspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 mit Option auf eine weitere Saison und erhält die Rückennummer 99. Damit endet Monteiros Zeit bei YB nach fünf Jahren. Der 1,91 Meter grosse Offensivspieler entwickelte sich in Bern von einem weitgehend unbekannten Neuzugang zu einer festen Grösse und schaffte während dieser Zeit auch den Sprung in die Schweizer Nationalmannschaft. Nun wartet auf den gebürtigen Walliser erstmals eine Station ausserhalb der Schweiz.

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Nach schwerem Vuelta-Sturz: Tadej Pogačar erfolgreich operiert

Tadej Pogacar bei einem Radrennen als Symbolbild nach seinem Vuelta-Sturz und der erfolgreichen Operation

Tadej Pogačar hat nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta a España einen wichtigen Schritt auf dem Weg zurück gemacht. Der 27-jährige Slowene wurde am Montagabend, 31. August 2026, in Barcelona erfolgreich am gebrochenen linken Schlüsselbein operiert. Der Eingriff verlief nach Angaben seines Teams ohne Komplikationen. Wann der Weltklasse-Radprofi wieder Rennen bestreiten kann, ist allerdings weiterhin offen. Die Operation fand im Hospital Universitari Dexeus in Barcelona statt. Pogačar wird dort zunächst noch einige Tage zur postoperativen Beobachtung bleiben. Anschliessend soll er nach Hause zurückkehren und unter Aufsicht des medizinischen Teams von UAE Team Emirates-XRG mit seiner Rehabilitation beginnen. Der Eingriff war nach dem Sturz nicht sofort möglich gewesen. Pogačar hatte neben der Schlüsselbeinverletzung auch eine Gehirnerschütterung erlitten und musste zunächst die medizinische Freigabe für die Operation erhalten.

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Schulhäuser planen: Wie Architektur Lernen, Bewegung und Begegnung unterstützt

Ein Schulhaus ist weit mehr als eine wetterfeste Hülle für Klassenzimmer. Es prägt Tagesabläufe, ermöglicht oder erschwert unterschiedliche Unterrichtsformen und beeinflusst, wo Bewegung, Ruhe und zufällige Begegnungen stattfinden. Gute Schularchitektur beginnt deshalb nicht beim Grundriss, sondern bei der Frage, wie Lernen und Zusammenleben im Gebäude funktionieren sollen. Die Anforderungen sind anspruchsvoll. Unterricht, Betreuung, Verpflegung, Sport und Freizeit rücken näher zusammen, während Gebäude flexibel, hindernisfrei, sicher und wirtschaftlich bleiben müssen. Gelungene Schulhäuser verbinden diese Aufgaben zu einer verständlichen räumlichen Ordnung, die im Alltag trägt und Veränderungen über Jahrzehnte zulässt.

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Nach 139 Tagen: Carlos Alcaraz gewinnt sein Comeback bei den US Open

Tennisspieler jubelt auf dem Court bei den US Open als Symbolbild für Carlos Alcaraz’ erfolgreiches Comeback

Carlos Alcaraz ist auch im Einzel erfolgreich auf die grosse Tennisbühne zurückgekehrt. Nach 139 Tagen ohne professionelles Einzelmatch bezwang der 23-jährige Spanier in der ersten Runde der US Open Roman Safiullin mit 6:4, 6:4 und 6:4. Damit machte der Titelverteidiger nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause den nächsten wichtigen Schritt und zog ohne Satzverlust in die zweite Runde ein. Alcaraz hatte seit April kein Einzelmatch mehr bestritten. Probleme am rechten Handgelenk zwangen den mehrfachen Grand-Slam-Sieger zu einer langen Pause und kosteten ihn unter anderem wichtige Monate der Saison. Vor seinem Auftritt im Arthur Ashe Stadium war deshalb offen, wie schnell der Spanier wieder in den Wettkampfmodus finden würde. Gegen den Weltranglisten-99. Safiullin lieferte Alcaraz darauf eine überzeugende Antwort.

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Golubic und Waltert scheitern – nun ruhen die Schweizer Hoffnungen auf Bencic

Schweizer Tennisspielerin auf dem Court vor Publikum als Symbolbild zu den US Open 2026

Für die Schweizer Frauen ist der Auftakt der US Open 2026 mit zwei Enttäuschungen gestartet. Viktorija Golubic und Simona Waltert sind am 31. August bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Während Golubic der Französin Diane Parry in zwei Sätzen unterlag, musste sich Waltert nach beinahe drei Stunden der Argentinierin Nadia Podoroska geschlagen geben. Damit richtet sich der Schweizer Blick nun auf Belinda Bencic, die am 1. September gegen Yulia Putintseva ins Einzelturnier startet. Golubic verlor ihr Auftaktspiel mit 5:7 und 4:6. Für Waltert verlief der Abend noch bitterer: Die Bündnerin gewann den ersten Satz, musste sich am Ende aber mit 6:4, 6:7 (5) und 3:6 geschlagen geben. Nach dem ebenfalls bereits erfolgten Ausscheiden von Stan Wawrinka ist Bencic damit die letzte Schweizer Hoffnung im Einzel von Flushing Meadows.

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Verdichtetes Wohnen mit Privatsphäre: Grundrissideen für gute Mehrfamilienhäuser

Verdichtetes Wohnen muss sich nicht eng anfühlen. Entscheidend ist weniger die reine Wohnfläche als die Frage, wie Grundrisse, Blickrichtungen, Erschliessung und Aussenräume zusammenspielen. Gute Mehrfamilienhäuser schaffen Nähe, ohne den Rückzug zu erschweren, und ermöglichen Begegnungen, ohne sie zu erzwingen. Die Qualität beginnt lange vor der Möblierung. Hauseingang, Treppenhaus, Wohnungstür und Vorraum bilden eine Abfolge vom öffentlichen zum privaten Bereich. Im Innern sorgen klare Raumzonen, geschickt gesetzte Türen, kurze Wege und akustische Puffer dafür, dass mehrere Menschen auf begrenzter Fläche angenehm zusammenleben können.

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Stan Wawrinka verabschiedet sich emotional von den US Open

Tennisspieler verabschiedet sich vor applaudierendem Publikum bei den US Open als Symbolbild für Stan Wawrinkas letzten Auftritt

Eine grosse Schweizer Tennisgeschichte ist in New York zu Ende gegangen. Stan Wawrinka hat am 31. August 2026 das letzte Grand-Slam-Match seiner Karriere bestritten. Der 41-jährige Waadtländer unterlag dem Italiener Matteo Berrettini in der ersten Runde der US Open mit 6:7 (4), 6:7 (3) und 0:6. Nach der Partie wurde der US-Open-Champion von 2016 vom Publikum emotional verabschiedet. Der Grandstand war für Wawrinkas letzten Auftritt in Flushing Meadows dicht gefüllt. Zahlreiche Fans wollten den dreifachen Grand-Slam-Sieger noch einmal auf der grossen Bühne erleben. Damit endet 21 Jahre nach seinem ersten Auftritt in New York eine aussergewöhnliche Grand-Slam-Reise. Wawrinka wird seine Profikarriere Ende der Saison 2026 beenden.

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Grossmünster Zürich: Romanik, Reformation und Stadtgeschichte

Die beiden Türme des Grossmünsters prägen die Silhouette der Zürcher Altstadt. Hinter dem vertrauten Wahrzeichen steht ein Bauwerk mit vielen historischen Schichten: romanische Pfeiler und Kapitelle, eine mittelalterliche Krypta, neugotische Turmabschlüsse, moderne Glasfenster und ein Innenraum, dessen Schlichtheit untrennbar mit der Reformation verbunden ist. 1519 trat Huldrych Zwingli seine Stelle als Leutpriester am Grossmünster an. Von seiner Kanzel aus entwickelte sich Zürich zu einem Zentrum der Reformation. Doch die Geschichte der Kirche begann Jahrhunderte früher und endete nicht mit Zwingli. Legenden um die Stadtheiligen Felix und Regula, das Chorherrenstift, die Prophezey und heutige Gottesdienste machen das Grossmünster zu einem Ort, an dem Stadt-, Bildungs-, Kunst- und Religionsgeschichte unmittelbar ineinandergreifen.

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Treppen als Gestaltungselement: Proportionen, Materialien und Raumwirkung richtig planen

Eine Treppe verbindet Geschosse, doch architektonisch kann sie weit mehr leisten. Sie lenkt Bewegungen, öffnet Blickachsen, trennt oder verbindet Wohnbereiche und prägt mit ihrer Form einen Raum oft stärker als ein einzelnes Möbelstück. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Proportion, Konstruktion, Material, Licht und Detail. Gerade in offenen Grundrissen wird die Treppe zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Eine massive Betontreppe vermittelt Ruhe und Gewicht, filigrane Stahlkonstruktionen wirken leichter, Holz bringt Wärme in den Raum. Gute Gestaltung beginnt deshalb lange vor der Auswahl von Stufen und Geländer: Sie setzt bei Grundriss, Geschosshöhe, Laufweg und räumlicher Wirkung an.

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Rigi erleben: Ausflüge, Wanderungen und Bergbahn-Erlebnisse zwischen drei Seen

Zwischen Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee erhebt sich mit der Rigi einer der traditionsreichsten Ausflugsberge der Schweiz. Ihr höchster Punkt, Rigi Kulm auf 1’798 Metern über Meer, bietet bei klarer Sicht ein Panorama über die Zentralschweizer Seenlandschaft, die Alpen und weit ins Mittelland. Gleichzeitig ist die Rigi weit mehr als ein Aussichtspunkt: historische Zahnradbahnen, einfache Panoramawege, anspruchsvollere Bergwanderungen, Rigi Kaltbad mit Mineralbad, familienfreundliche Ausflugsziele und Wintersport machen das Massiv ganzjährig interessant. Die besondere Stellung der Rigi hat viel mit ihrer frühen touristischen Erschliessung zu tun. Bereits 1816 entstand auf Rigi Kulm ein Berggasthaus, und am 21. Mai 1871 nahm von Vitznau aus die erste Bergbahn Europas ihren Betrieb auf. Heute führen Zahnradbahnen von Vitznau und Goldau sowie mehrere Luftseilbahnen in unterschiedliche Teile des Massivs. Dadurch lässt sich ein Rigi-Tag ungewöhnlich flexibel gestalten: mit Schiff und Bahn, als reine Gipfelfahrt, mit einer Höhenwanderung, als Familienausflug oder mit einer Übernachtung über dem Vierwaldstättersee.

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