Die Brack Super League ist die höchste Spielklasse im Schweizer Fussball – und damit die grosse Bühne für Meisterschaftsrennen, Traditionsduelle, junge Talente und internationale Ambitionen. Zwölf Vereine kämpfen Saison für Saison um Punkte, Prestige und den Schweizer Meistertitel.
Herber Rückschlag für Arthur Fils bei den US Open: Nur acht Tage nach seinem bislang grössten Karriereerfolg in Cincinnati ist der 22-jährige Franzose in New York bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Fils unterlag dem früheren Weltranglistendritten Stefanos Tsitsipas nach vier Sätzen mit 6:4, 6:7, 1:6 und 4:6.
Die Niederlage kommt überraschend. Fils war als Nummer 10 des Turniers gesetzt und reiste mit viel Selbstvertrauen nach Flushing Meadows. Erst am 23. August hatte er in Cincinnati seinen ersten Masters-1000-Titel gewonnen.
Zudem hatte der Franzose vor dem Duell eine makellose Bilanz gegen Tsitsipas vorzuweisen: Alle fünf bisherigen Begegnungen hatte Fils für sich entschieden.
Der FC Luzern gibt Jesper Löfgren vorübergehend ab. Der 29-jährige schwedische Innenverteidiger wechselt leihweise zu Kalmar FF und kehrt damit in seine Heimat zurück. Die Leihe ist zunächst bis zur Winterpause vorgesehen. Löfgren besitzt beim FC Luzern weiterhin einen Vertrag bis zum Sommer 2027.
Für den Verteidiger bietet der Wechsel die Möglichkeit, wieder regelmässig Spielpraxis zu sammeln. Nach einer längeren verletzungsbedingten Pause kam Löfgren beim FC Luzern zuletzt nur zu wenigen Einsatzminuten.
Die Rückkehr nach Kalmar hat für den Schweden zudem einen besonderen persönlichen Bezug: Löfgren wurde am 3. Mai 1997 in der südschwedischen Stadt geboren und verbrachte einen Teil seiner Nachwuchszeit bei Kalmar FF.
Servette FC verstärkt seine Offensive mit einem prominenten Neuzugang: David Datro Fofana wechselt vom Chelsea FC nach Genf. Der 23-jährige ivorische Mittelstürmer hat bei den Grenat einen langfristigen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Servette gab den Transfer am Montag, 31. August 2026, offiziell bekannt.
Mit Fofana verpflichtet Servette einen Angreifer, der trotz seines jungen Alters bereits Erfahrungen in mehreren europäischen Ligen gesammelt hat. Der Ivorer gilt als schneller und körperlich robuster Stürmer, der insbesondere mit seiner Dynamik und seiner Stärke in direkten Duellen für zusätzliche Möglichkeiten im Genfer Angriff sorgen soll.
Die Spielberechtigung des Neuzugangs steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Erteilung seiner Arbeitsbewilligung.
Der EHC Biel blickt wirtschaftlich auf ein weitgehend stabiles Geschäftsjahr zurück. Die EHC Biel Holding AG erzielte in der Saison 2025/26 einen konsolidierten Umsatz von 19,76 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von lediglich 31'000 Franken – deutlich weniger als die 271'000 Franken Minus im Vorjahr.
Die Zahlen wurden am 31. August 2026 im Rahmen der 28. ordentlichen Generalversammlung der EHC Biel Holding AG präsentiert. Trotz einer sportlich schwierigen Saison gelang es dem Club damit, das finanzielle Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich zu verbessern.
Auch die Liquidität entwickelte sich positiv. Ende April 2026 verfügte die Gruppe über flüssige Mittel von 4,124 Millionen Franken.
Eine der grössten Karrieren in der Geschichte des internationalen Fussballs ist beendet: Lionel Messi hat am 31. August 2026 seinen Rücktritt aus der argentinischen Nationalmannschaft bekannt gegeben. Der 39-Jährige zieht nach 207 Länderspielen und 125 Toren einen Schlussstrich. Sein letzter Auftritt im Trikot der Albiceleste war das WM-Finale 2026 gegen Spanien.
Messi gab seinen Entscheid über die sozialen Medien bekannt. Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Nationalteam sei für ihn der Zeitpunkt gekommen, Platz für die nächste Generation zu machen. Seine aktive Karriere auf Clubebene setzt der Superstar bei Inter Miami fort.
Damit endet eine aussergewöhnliche Geschichte, in der Messi lange auf einen grossen Titel mit Argentinien warten musste, später aber praktisch alles gewann, was mit einer Nationalmannschaft möglich ist.
Alessandro Vogt verlässt die TSG Hoffenheim bereits wenige Wochen nach seinem Wechsel vorübergehend wieder. Der 21-jährige Schweizer Stürmer wird nach übereinstimmenden Medienberichten für eine Saison an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen. Eine Kaufoption soll nicht Bestandteil des Geschäfts sein. Beim Bundesliga-Absteiger soll der frühere Torjäger des FC St. Gallen vor allem eines erhalten: regelmässige Spielpraxis.
Für Vogt nimmt der Sommer damit eine unerwartete Wendung. Erst Ende Juli war der Schweizer offiziell vom FC St. Gallen zur TSG Hoffenheim gestossen. Der Transfer war bereits im März vereinbart worden. Nun führt sein Weg vorerst nicht in die Bundesliga, sondern eine Liga tiefer nach Heidenheim.
Jetzt ist der Mega-Transfer perfekt: Bradley Barcola wechselt von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool. Die Reds bestätigten die Verpflichtung des 23-jährigen französischen Nationalspielers am Sonntag offiziell. Barcola hat den Medizincheck absolviert und einen langfristigen Vertrag an der Anfield Road unterschrieben.
Nach Medienberichten bezahlt Liverpool zunächst 106 Millionen Pfund – umgerechnet rund 116 Millionen Franken. Durch Bonuszahlungen könnte die Ablöse auf bis zu 123 Millionen Pfund beziehungsweise rund 135 Millionen Franken steigen.
Damit endet eines der grössten Transferthemen dieses Sommers. Liverpool hatte Barcola bereits seit längerer Zeit beobachtet, die Verhandlungen mit PSG zogen sich jedoch über Wochen hin. Nun ist die Einigung erzielt und der Franzose wird künftig mit der Rückennummer 29 für die Reds auflaufen.
Kapellbrücke, Vierwaldstättersee, Altstadt und Bergpanorama machen Luzern zu einer der bekanntesten Städte der Schweiz. Doch der Erfolg hat eine Kehrseite. Wohnraum ist knapp, Familien verlassen die Stadt, die Verkehrsachsen sind stark belastet und der Tourismus konzentriert sich auf wenige zentrale Orte.
Gleichzeitig muss Luzern dichter werden, sich auf heissere Sommer vorbereiten und seine öffentlichen Räume zwischen Bevölkerung, Pendlern, Gästen, Gastronomie und Verkehr neu verteilen. Die grössten Probleme der Stadt entstehen damit teilweise aus genau dem, was Luzern so erfolgreich macht.
Ende 2025 lebten 86'699 Menschen mit ständigem Wohnsitz in Luzern. Damit wuchs die Bevölkerung zum achten Mal in Folge. Gleichzeitig wurden 2025 mehr als 1,4 Millionen Hotelübernachtungen gezählt. Dazu kommen Tagesgäste, Ausflügler, Reisegruppen, Pendler und Besucher von Veranstaltungen. Für eine geografisch kompakte Stadt ist das eine enorme Nutzungsintensität.
Am Wochenende vom 12. und 13. September 2026 finden die Europäischen Tage des Denkmals unter dem Titel „In Gefahr?“ statt. Im Zentrum stehen das gefährdete kulturelle Erbe und die Frage, welchen Bedrohungen es ausgesetzt ist. Die Denkmalpflege Luzern greift das Thema anhand vielfältiger Orte und Fragestellungen auf.
Kulturelles Erbe ist nicht statisch. Gebäude, historische Ensembles, Parks und Kulturlandschaften verändern sich und müssen sich immer wieder klimatischen, gesellschaftlichen und funktionalen Veränderungen stellen. Damit verbunden sind Fragen der Pflege und Erneuerung: Was braucht es, damit wertvolle Bauten und Anlagen langfristig erhalten bleiben? Wie können Veränderungen ermöglicht werden, ohne das kulturelle Erbe und seine Qualitäten zu verlieren?
Wer an einer Schweizer Tankstelle den Preis von Bleifrei 95 betrachtet, sieht am Ende nur eine Zahl. Dahinter steckt jedoch eine ganze Kette aus Weltmarkt, Raffinerien, Wechselkursen, Transportwegen, Steuern, Pflichtlagern und Wettbewerb. Im Sommer 2026 wurde diese Mechanik besonders sichtbar: Der TCS meldete am 25. August im Schweizer Durchschnitt rund 1.98 Franken für Bleifrei 95, 2.09 Franken für Bleifrei 98 und 2.23 Franken für Diesel.
Gleichzeitig sorgen ein tiefer Rheinpegel und die angespannte Lage im Nahen Osten für zusätzliche Unsicherheit. Der Benzinpreis entsteht deshalb nicht einfach aus dem Preis eines Fasses Rohöl – und schon gar nicht allein an der Tankstelle.
Am Samstag, 5. September 2026, findet mit dem Kilchberger Schwinget der Höhepunkt der Schwingsaison statt. SRF berichtet umfassend und zeigt alle Gänge live. An der Seite von Kommentator Stefan Hofmänner ordnen Adrian Käser und Christian Schuler das Geschehen ein. Der langjährige Schwing-Experte Adrian Käser feiert seine Dernière am Mikrofon.
Am Kilchberger Schwinget messen sich am Samstag, 5. September 2026, zum 18. Mal seit 1927 die 60 besten Schwinger aus allen Teilverbänden. Über den Höhepunkt der Schwingsaison in Kilchberg ZH berichtet SRF umfassend im TV und Radio sowie auf den Online- und Social-Media-Plattformen und zeigt alle Gänge live.
Der Grasshopper Club Zürich und Saulo Decarli haben sich einvernehmlich auf eine sofortige Auflösung des Vertrags geeinigt.
Der 34-jährige Innenverteidiger beendet damit seine Karriere als Profifussballer und verlässt zugleich den Grasshopper Club Zürich.
Die Banken in der Schweiz verwalten so viel Geld wie noch nie. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die verwalteten Vermögen auf 10'119,5 Milliarden Franken – erstmals wurde damit die Marke von 10 Billionen Franken überschritten. Gleichzeitig erreichte auch der Geschäftserfolg der Branche einen historischen Höchststand. Der Schweizer Bankenplatz zeigt sich damit trotz Nullzinsen, geopolitischer Unsicherheit und eines anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds ausgesprochen robust.
Bereits Ende 2025 hatten die verwalteten Vermögen mit 9'729 Milliarden Franken einen Rekordwert erreicht. Gegenüber dem Vorjahr entsprach dies einem Anstieg von 4,8 Prozent. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres kamen nochmals rund 390 Milliarden Franken hinzu.
Venus Williams ist bei den US Open bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die 46-jährige Amerikanerin verlor in der Nacht auf Montag gegen ihre Landsfrau Sofia Kenin mit 2:6 und 6:7 (6). Bei ihrer bereits 26. Teilnahme in New York kämpfte sich die siebenfache Grand-Slam-Siegerin im zweiten Satz eindrücklich zurück, konnte mehrere Chancen auf einen Entscheidungssatz jedoch nicht nutzen.
Das rein amerikanische Duell im Arthur Ashe Stadium begann unter aussergewöhnlichen Umständen. Weil zuvor Novak Djokovic in einem mehr als viereinhalbstündigen Match ausgeschieden war, betraten Williams und Kenin den Platz erst um 0.13 Uhr Ortszeit. Noch nie zuvor hatte ein Frauenmatch bei den US Open so spät begonnen.
Silvan Widmer beendet seine Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft. Der 33-jährige Rechtsverteidiger von Mainz 05 erklärte am Sonntag seinen Rücktritt aus der Nati. Nach zwölf Jahren, 65 Länderspielen, fünf Toren sowie zwei Welt- und zwei Europameisterschaften zieht einer der erfahrensten Schweizer Nationalspieler einen Schlussstrich.
Der Schweizerische Fussballverband bestätigte Widmers Entscheid am 31. August 2026. Der Aargauer will sich künftig vollständig auf seine Aufgaben beim Bundesligisten Mainz 05 konzentrieren und seinem Körper zwischen den Belastungen mehr Erholungszeit ermöglichen.
Brienz/Brinzauls ist wieder bewohnt – doch die Zukunft des Bündner Bergdorfs bleibt offen. Nach zwei Evakuierungen, gewaltigen Felsbewegungen und jahrelang zunehmenden Verschiebungen hat ein aufwendiger Entwässerungsstollen die Rutschung inzwischen massiv verlangsamt. Gleichzeitig liegen 42 Gesuche für eine präventive Umsiedlung vor. Seit dem 25. August 2026 steht zudem fest: Tiefencastel und Alvaneu sollen zu neuen Wohnorten für jene Brienzerinnen und Brienzer werden, die ihr Dorf verlassen wollen.
Die Situation wirkt beinahe paradox. Noch 2024 bewegten sich Teile des Dorfes mit Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Über Monate mussten die Menschen ihre Häuser verlassen. Heute sind die Bewegungsraten in wichtigen Bereichen auf wenige Zentimeter pro Jahr zurückgegangen, die Bevölkerung durfte heimkehren und eine erneute Evakuierung gilt nach aktuellem Kenntnisstand als deutlich weniger wahrscheinlich.
Winterthur ist eine Stadt, deren Charakter nicht an einem einzigen Wahrzeichen hängt. Hier treffen die Spuren einer mächtigen Industriegeschichte auf Hochschulen, Kulturhäuser und neue Wohnquartiere, während Wälder und Grünräume bis nahe an die dicht bebauten Stadtteile heranreichen.
Gleichzeitig wird der Platz knapper: Ende 2025 lebten 122'758 Menschen in Winterthur, im Sommer 2026 lag die Leerwohnungsziffer bei lediglich 0,20 Prozent. Der Hauptbahnhof muss auf deutlich mehr Reisende vorbereitet werden, ehemalige Industrieareale werden weiter verdichtet und im Osten der Stadt wächst mit Grüze und Neuhegi ein neues urbanes Zentrum heran.