Der FC Thun und Layton Stewart haben sich in gegenseitigem Einvernehmen darauf verständigt, den bestehenden Vertrag vorzeitig aufzulösen.
Damit erhält der 23-jährige Stürmer die Möglichkeit, sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen.
Der FC Lausanne-Sport verliert einen seiner konstantesten Mittelfeldspieler. Jamie Roche verlässt die Waadtländer nach drei Jahren und wechselt definitiv zum belgischen Erstligisten KV Kortrijk. Der 25-jährige Schwede unterschreibt bei seinem neuen Verein einen Vertrag bis 2029. Für Lausanne bestritt Roche insgesamt 116 Pflichtspiele.
Der Transfer wurde am Mittwoch, 2. September 2026, offiziell bestätigt. Über die Höhe der Ablösesumme machten die beiden Vereine keine Angaben.
Roche war im Sommer 2023 vom schwedischen Club IK Sirius nach Lausanne gewechselt und entwickelte sich am Genfersee schnell zu einer festen Grösse im zentralen Mittelfeld.
Wilfried Gnonto kehrt nach Italien zurück. Der frühere Meisterspieler des FC Zürich verlässt Leeds United vorerst und wechselt für die Saison 2026/27 leihweise zur AC Fiorentina. Für Schweizer Fussballfans ist der Transfer besonders interessant: Beim FCZ schaffte Gnonto seinen Durchbruch, wurde Schweizer Meister und spielte sich sogar in die italienische Nationalmannschaft.
Leeds United bestätigte den Wechsel am 1. September. Der 22-jährige Offensivspieler wird bis zum Ende der laufenden Saison an Fiorentina ausgeliehen. Nach übereinstimmenden Berichten besitzt der Serie-A-Klub zudem eine Kaufoption.
Damit kehrt Gnonto sechs Jahre nach seinem Abschied aus der Nachwuchsabteilung von Inter Mailand in sein Heimatland zurück.
Andi Zeqiri ist zurück bei Standard Lüttich. Der 27-jährige Schweizer Nationalstürmer wechselt für die Saison 2026/27 leihweise von Widzew Łódź nach Belgien. Standard hat sich zusätzlich eine Option für eine definitive Übernahme gesichert. Für Zeqiri ist es die Rückkehr an einen Ort, an dem er bereits in der Saison 2024/25 sportlich überzeugen konnte.
Der gebürtige Lausanner erzielte bei seinem ersten Engagement für Standard in 26 Pflichtspielen zehn Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Entsprechend gross ist die Hoffnung, dass er in Lüttich schnell wieder an diese Leistungen anknüpfen kann.
Nach einem Jahr in Polen beginnt für den 18-fachen Schweizer Nationalspieler damit erneut ein Kapitel in der belgischen Jupiler Pro League.
Albian Ajeti wechselt innerhalb der Super League vom FC Basel zum FC Lugano. Der 29-jährige Schweizer Mittelstürmer wird bis zum Ende der Saison 2026/27 an die Tessiner ausgeliehen. Anschliessend besitzt Lugano eine Option zur definitiven Übernahme. Ajeti steht beim FC Basel eigentlich noch bis Sommer 2028 unter Vertrag.
Damit erhält der frühere Schweizer Nationalspieler beim FC Lugano die Möglichkeit, wieder regelmässiger zum Einsatz zu kommen. Beim FCB waren seine sportlichen Perspektiven zuletzt begrenzt.
Für Lugano ist Ajeti ein erfahrener Angreifer, der den Schweizer Fussball bestens kennt und zusätzlich mehrere Jahre Erfahrung aus verschiedenen europäischen Ligen mitbringt.
Nick Woltemade setzt seine Karriere in Italien fort. Der 24-jährige deutsche Nationalstürmer wechselt von Newcastle United zu Juventus Turin und wird zunächst bis zum 30. Juni 2027 ausgeliehen. Für die Leihe bezahlt Juventus 2,8 Millionen Euro. Dazu kommen 800'000 Euro Nebenkosten sowie mögliche Bonuszahlungen von bis zu 500'000 Euro. Damit kann sich das ausgewiesene Gesamtpaket auf maximal 4,1 Millionen Euro beziehungsweise rund 3,86 Millionen Franken erhöhen.
Für Woltemade beginnt damit nur ein Jahr nach seinem Wechsel in die Premier League bereits das nächste grosse Kapitel seiner Karriere. Der knapp zwei Meter grosse Angreifer soll die Offensive des italienischen Rekordmeisters verstärken.
Eine Kaufoption oder Kaufpflicht nennt Juventus in der offiziellen Transfermitteilung nicht. Zunächst handelt es sich damit um eine reine Leihe bis zum Ende der laufenden Saison.
Aston Villa tätigt am Deadline Day eine spektakuläre Investition in die Zukunft. Der erst 18-jährige Ibrahim Mbaye wechselt definitiv von Paris Saint-Germain in die Premier League. Der senegalesische Nationalspieler soll der Offensive des Clubs aus Birmingham zusätzliche Geschwindigkeit und Durchschlagskraft verleihen. Medienberichten zufolge beträgt die Ablösesumme rund 47 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 51,6 Millionen Franken.
Mbaye verlässt damit jenen Club, bei dem er bereits im Alter von zehn Jahren in die Nachwuchsakademie aufgenommen wurde. Bei PSG arbeitete er sich durch sämtliche Nachwuchsstufen bis in die erste Mannschaft.
Nun beginnt für den Flügelspieler erstmals ein Kapitel ausserhalb Frankreichs.
Juventus verstärkt sein Mittelfeld mit Pape Matar Sarr. Der 23-jährige senegalesische Nationalspieler wechselt von Tottenham Hotspur nach Turin und wird zunächst bis zum 30. Juni 2027 ausgeliehen. Unter bestimmten sportlichen Bedingungen wird daraus eine Verpflichtung zur definitiven Übernahme. Insgesamt kann der Deal Juventus rund 30 Millionen Euro kosten.
Sarr verlässt Tottenham nach mehr als fünf Jahren und bringt trotz seines jungen Alters bereits umfangreiche Erfahrung aus der Premier League, europäischen Wettbewerben und der senegalesischen Nationalmannschaft mit.
Bei Juventus soll der dynamische Mittelfeldspieler vor allem mit seiner Physis, Laufstärke und Intensität neue Möglichkeiten im Zentrum schaffen.
Moussa Diaby ist zurück bei Bayer Leverkusen. Der 27-jährige französische Offensivspieler wechselt definitiv vom saudischen Club Al-Ittihad zur Werkself und unterschreibt einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Diaby spielte bereits zwischen 2019 und 2023 in Leverkusen und erhält nun erneut seine frühere Rückennummer 19.
Damit schliesst sich für den schnellen Flügelspieler nach drei Jahren ein Kreis. Von Leverkusen aus hatte Diaby einst den Sprung in die Premier League geschafft, ehe ihn seine Karriere nach Saudi-Arabien führte.
Nun kehrt der französische Nationalspieler als deutlich erfahrenerer Profi zurück in die Bundesliga.
Der FC Barcelona hat am Deadline Day einen prominenten neuen Mittelstürmer verpflichtet. Gabriel Jesus wechselt definitiv vom FC Arsenal zu den Katalanen und unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Der 29-jährige brasilianische Nationalspieler verlässt die Premier League damit nach rund zehn Jahren und setzt seine Karriere erstmals in der spanischen La Liga fort.
Barcelona und Arsenal bestätigten die Einigung am Dienstag, 1. September 2026. Über die finanziellen Details des Transfers machten die Clubs zunächst keine Angaben.
Für Gabriel Jesus beginnt damit nach Manchester City und Arsenal das dritte grosse Kapitel seiner europäischen Karriere.
Zwei Schweizer Fussballer setzen ihre Karriere ab sofort in Deutschland fort. Kastriot Imeri verlässt die Young Boys definitiv und wechselt zum Bundesligisten Union Berlin. Gleichzeitig zieht es Loris Giandomenico von den Grasshoppers zu Greuther Fürth in die 2. Bundesliga. Während Imeri fest nach Berlin transferiert wird, wechselt Giandomenico zunächst auf Leihbasis nach Franken.
Beide Transfers wurden am 1. September 2026 offiziell bestätigt. Damit wächst die Schweizer Präsenz im deutschen Profifussball unmittelbar vor dem Ende der dortigen Transferperiode weiter.
Für Imeri ist es nach Servette, YB und einer Leihe zum FC Thun die erste Station ausserhalb der Schweiz. Giandomenico erhält dagegen die Möglichkeit, sich als junger Aussenverteidiger erstmals im deutschen Profifussball zu beweisen.
Der FC Thun freut sich, die Verpflichtung von Noah Christoffersson bekanntzugeben.
Der 27-jährige schwedische Mittelstürmer wechselt vom schwedischen Erstligisten Örgryte IS nach Thun und unterschreibt einen Vertrag bis 2029 mit Option auf eine weitere Saison.
Der FC Thun verstärkt sein Mittelfeld mit einem der spannendsten jungen Spieler Estlands. Patrik Kristal wechselt für die Saison 2026/27 leihweise vom 1. FC Köln zum amtierenden Schweizer Meister. Der erst 18-jährige zentrale Mittelfeldspieler ist bereits 14-facher estnischer A-Nationalspieler und soll im Berner Oberland vor allem regelmässige Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln.
Kristal absolvierte beim 1. FC Köln die komplette Sommervorbereitung mit der Profimannschaft und hinterliess dort einen positiven Eindruck. Für seine weitere Entwicklung soll er nun möglichst viele Einsatzminuten erhalten.
Genau diese Perspektive bietet ihm der FC Thun, der nach dem überraschenden Meistertitel in der vergangenen Saison derzeit einen personellen Umbruch bewältigt.
RB Leipzig verstärkt seine Offensive mit einem der interessantesten jungen spanischen Mittelstürmer. Marc Guiu wechselt definitiv vom FC Chelsea in die Bundesliga und unterschreibt bei den Sachsen einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Der 20-Jährige erhält in Leipzig die Rückennummer 9 und soll sich dort zum zentralen Angreifer der kommenden Jahre entwickeln.
Guiu verlässt Chelsea nach zwei Jahren. Der kräftige Mittelstürmer absolvierte insgesamt 29 Pflichtspiele für die Londoner und erzielte dabei acht Tore. Nun setzt er seine Karriere erstmals in Deutschland fort.
Für Leipzig ist die Verpflichtung ein weiterer Schritt beim Umbau der Offensive. Guiu verbindet körperliche Präsenz mit Tempo und aggressiver Arbeit gegen den Ball.
Der 20-jährige Aussenverteidiger Loris Giandomenico wechselt leihweise bis zum Ende der laufenden Saison zur SpVgg Greuther Fürth. Die Leihe beinhaltet eine Kaufoption.
Der Wechsel ermöglicht Giandomenico, in einem neuen Umfeld und Wettbewerb Spielpraxis zu sammeln. Zudem gibt es die Möglichkeit, auch Erfahrungen im deutschen Profifussball zu sammeln und sich auf einer neuen Bühne zu beweisen.
Der FC Thun verstärkt sein Mittelfeld mit dem estnischen Nationalspieler Patrik Kristal. Der 18-Jährige wechselt für eine Saison leihweise vom 1. FC Köln nach Thun. Im Anschluss an die einjährige Leihe besitzt der FC Thun eine Kaufoption.
Kristal ist im zentralen Mittelfeld zuhause und gilt als eines der vielversprechenden Talente des estnischen Fussballs. Die Vorbereitung auf die neue Saison absolvierte er mit der ersten Mannschaft des 1. FC Köln, wo er einen starken Eindruck hinterliess.
Der FC Lausanne-Sport holt einen alten Bekannten zurück: Koba Koindredi wechselt definitiv von Sporting CP an den Genfersee. Der 24-jährige französische Mittelfeldspieler hat beim Super-League-Club einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterschrieben. Koindredi spielte bereits in der Saison 2024/25 leihweise für Lausanne und verbrachte die vergangene Spielzeit beim FC Basel.
Für Lausanne ist die Rückkehr mehr als die Verpflichtung eines gewöhnlichen Neuzugangs. Koindredi kennt den Verein, das Umfeld und einen grossen Teil der sportlichen Strukturen bereits aus seiner ersten Zeit in der Tuilière.
Nun gehört der Mittelfeldspieler nicht mehr nur leihweise zum Kader, sondern wechselt definitiv in die Waadt.
Kevin Mbabu setzt seine Karriere in Italien fort. Der 31-jährige Schweizer Rechtsverteidiger wechselt zu Sampdoria Genua und unterschreibt beim traditionsreichen Serie-B-Club einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Für den 25-fachen Schweizer Nationalspieler beginnt damit nach Stationen in der Schweiz, England, Deutschland und Dänemark erstmals ein Kapitel im italienischen Fussball.
Mbabu war zuletzt für den FC Midtjylland aktiv. Nach dem Ende der Saison 2025/26 verabschiedete sich der Genfer vom dänischen Spitzenclub und war seither ohne Verein.
Nun erhält er bei Sampdoria die Möglichkeit, nochmals eine wichtige Rolle in einem ambitionierten Traditionsverein zu übernehmen.