Forschung

Dr. med. Samuel Schmid wird neuer Klinikleiter Orthopädie im Oberwallis

Das Spitalzentrum Oberwallis SZO ernennt Dr. med. Samuel Schmid per 1. Dezember 2026 zum Klinikleiter der Klinik Orthopädie / Traumatologie. Mit seiner ausgewiesenen fachlichen Expertise und langjährigen klinischen Erfahrung übernimmt er die medizinische und strategische Leitung der orthopädischen Versorgung im Oberwallis. Er tritt die Nachfolge von Dr. med. Andreas Ottersbach an, der sich für eine Frühpensionierung entschieden hat.

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Neue Plattformtechnologie macht CO₂ zur Ressource für die Chemieindustrie

Die chemische Industrie steckt in fast allen Alltagsprodukten, ist aber zugleich für einen erheblichen Teil der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. ETH-Forscherin Ronja Rappold will das ändern. Als ETH Pioneer Fellow entwickelt sie mit ihrem geplanten ETH-Spin-off „Teno Bioworks“ Mikroorganismen, die CO₂ in nützliche Chemikalien umwandeln.

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Radiologie für Schwerelosigkeit: Neue Partnerschaft zwischen Bern und Berlin

Das Universitätsinstitut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie des Inselspitals, Universitätsspital Bern und die Universität Bern gehen mit dem Zentrum für Weltraummedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin eine neue Kooperation ein. Gemeinsam wollen die Partner medizinische Bildgebung für extreme Bedingungen weiterentwickeln – von der Schwerelosigkeit im All bis hin zu abgelegenen Regionen auf der Erde. Gleichzeitig soll die Kooperation den Forschungs- und Medtech-Standort Bern stärken.

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Studie zum Vatertag zeigt: Männer gelten als schwieriger zu beschenken

Der Vatertag ist für viele Menschen der ideale Anlass, Väter und Vaterfiguren mit einem persönlichen Geschenk zu überraschen. In der Praxis erweist es sich jedoch als deutlich schwieriger, ein Geschenk für Männer auszuwählen, als eines für Frauen. YourSurprise hat dies untersucht, gemeinsam mit dem Konsumpsychologen Tom van Bommel. Seiner Meinung nach liegt das nicht an einem Mangel an Kreativität bei den Verbrauchern, sondern an der Art und Weise, wie Geschenkkategorien kulturell geprägt sind.

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Emmentaler Wirbelsäulenchirurg erhält Best Paper Award in Istanbul

Der „Best Paper Award“ im renommierten „Global Spine Journal“ geht an PD Dr. Sebastian Bigdon von der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental. Am Global Spine Congress 2026 in Istanbul, dem weltweit bedeutendsten Kongress für Wirbelsäulenchirurgie, wurde PD Dr. Sebastian Bigdon, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädie Sonnenhof Spital Emmental, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Der Preis wird vom Global Spine Journal vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der internationalen Wirbelsäulenchirurgie.

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St.Galler Vielfaltsforum 2026 rückt Neurodivergenz in der Arbeitswelt ins Zentrum

Wie können Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen neurodivergente Menschen besser einbeziehen – und warum lohnt sich das für alle? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das St.Galler Vielfaltsforum 2026 am Dienstag, 16. Juni 2026, an der OST – Ostschweizer Fachhochschule in St.Gallen.

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Studie zeigt starken Rückgang der Insektenvielfalt seit Mitte des 20. Jahrhunderts

Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Es zeigte sich, dass die untersuchten Tagfalter- und Totholzkäferarten vor allem Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurückgingen. Ein Schweizer Forschungsteam rekonstruierte erstmals die Entwicklung der Insektenvielfalt in der Schweiz über fast ein Jahrhundert. Die immer intensivere Landnutzung führte Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem starken Rückgang von Tagfalter- und Totholzkäferarten, seither konnten sich einige Arten zumindest teilweise erholen. Die Bemühungen zum Schutz der Biodiversität zeigen teilweise Wirkung, es braucht aber weitere Anstrengungen.

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Neue Immuntherapie aktiviert gezielt T-Zellen gegen fortgeschrittene solide Tumoren

Als Teil einer klinischen Studie hat die Early Clinical Trial Unit der NCT/UCC Dresden erstmals die Immuntherapie IMA401 bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren getestet. Bei IMA401 handelt es sich um einen sogenannten „Bispecific T-cell Engager“, der Krebszellen mit T-Zellen verbindet und so das Immunsystem direkt für die Bekämpfung des Tumors aktiviert. Details sind in „Nature Medicine“ nachzulesen. Um das zu erreichen, bindet sich das Molekül gleichzeitig an zwei Ziele an: Ein Protein, das in den Tumorzellen produziert wird, sprich das Tumorantigen MAGEA4/8, und ein Molekül auf der Oberfläche der Immunzellen des Körpers. Diese Immunzellen, die T-Lymphozyten, werden dadurch direkt zu den Positionen der Tumore gelenkt und aktiviert, damit sie die Krebszellen zerstören.

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Neue Kupfertinte macht Leiterbahnen rostfrei – selbst nach Monaten im Meerwasser

Forscher der University of Maryland haben gedruckte Leiterbahnen aus einer Kupfertinte entwickelt, die nicht mehr korrodieren. Zudem lassen sie sich auf beliebige Untergründe aufbringen. Bisher werden die Leiterbahnen durch Ätzen hergestellt. Shenqiang Ren von der University of Maryland und Liangbing Hu von der Yale University sowie Haimei Zheng vom Lawrence Berkeley National Laboratory bannen das Problem der Korrosion und ermöglichen den Druck mit Kupfertinten unter Umgebungsbedingungen. Die Tinte besteht aus Kupferformiat. Das ist ein blaues, in Wasser lösliches Kristallpulver, auch Kupfersalz der Ameisensäure genannt.

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Neue Dreifachtherapie schützt Neugeborene vor gefährlicher Hirnhautentzündung

Hirnhautentzündungen bei Neugeborenen sind selten, aber oft dramatisch. Ein neuer Ansatz setzt erstmals auf Vorbeugung: Er stoppt gefährliche Bakterien schon vor der Übertragung. Der Erreger E. coli K1 gehört bei vielen Menschen zur normalen Darmflora und bleibt meist unauffällig. Bei der Geburt kann er auf das Neugeborene übertragen werden und gefährliche Hirnhautentzündungen auslösen.

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Neuer Chefarzt Radiologie am Spital Muri: Keivan Daneshvar übernimmt Leitung

Die Spitalleitung hat PD Dr. med. Keivan Daneshvar zum neuen Chefarzt Radiologie gewählt. Er tritt seine Funktion am 1. Dezember 2026 an und übernimmt die Nachfolge Dr. med. Dragoljub Pisteljic, der Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand treten und seine Tätigkeit als Chefarzt Radiologie abgeben wird.

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Management entscheidet: Führung beeinflusst Unternehmenserfolg massiv

Ein guter Manager kann für die Unternehmensleistung genauso wichtig sein wie die gesamte Produktionskapazität der Mitarbeiter. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Göteborg. Bisher war es schwierig, den tatsächlichen Einfluss von Managern zu messen, also zu erfassen, ob die Leistung eines Teams in erster Linie auf die Führung des Managers oder auf die Fähigkeiten der Mitarbeiter zurückzuführen ist.

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Frühling im Tierpark Bern: Wolfswelpen, Zieseljunge, Elche und Wisente hautnah erleben

Vorwitzige Wolfswelpen, langbeinige Elchkälber, Wisentnachwuchs im Wald, flinke Zieseljunge und noch graue Flamingojungtiere: Der Frühling 2026 bringt im Tierpark Bern aussergewöhnlich viel Leben. Ein Forschungsprojekt bringt zudem wichtige Erkenntnisse zum Sozialleben der Wölfe.

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Archäologische Funde bringen Klarheit zur Bauweise des 2100 Jahre alten Keltenwalls

Bei archäologischen Ausgrabungen an der Rittergasse 4 konnten wichtige neue Erkenntnisse zur Holzkonstruktion des rund 2100 Jahre alten, spätkeltischen Murus Gallicus gewonnen werden. Die in den Sommerferien beginnenden Bauarbeiten zur Umgestaltung der Archäologischen Informationsstelle „Basel, 80 v. Chr. Murus Gallicus – Der Keltenwall“ erforderten vorgängig archäologische Untersuchungen. Geplant sind ein unterirdischer Besucherraum, der von der Rittergasse aus zugänglich ist, und zwei Baukörper, welche die Höhe und den Verlauf des Keltenwalls aufnehmen.

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Bildschirmzeit bei Kindern und Jugendlichen: Was Schweizer Fachstellen empfehlen

Wie viel Bildschirmzeit ist gesund? Kaum eine Frage beschäftigt Schweizer Eltern so konstant wie diese. Die Antwort der Fachstellen ist eindeutig – und gleichzeitig differenzierter, als viele erwarten. Pro Juventute, das Bundesamt für Gesundheit und die JAMES-Studie der ZHAW liefern klare Orientierung. Doch starre Minutenregeln allein h...

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Neue Weiheranlage im Irchelpark Zürich stärkt Biodiversität und vernetzt Lebensräume

Im Zuge der geplanten baulichen Modernisierung des Campus Irchel der Universität Zürich werden zwei bestehende Weiher an einen neuen Standort im Irchelpark verlegt. Die Universität Zürich und die Baudirektion des Kantons Zürich nutzten die Verlegung gleichzeitig für eine ökologische Aufwertung. Fachspezialistinnen und Fachspezialisten siedeln dabei seltene Tier- und Pflanzenarten in die neue Weiheranlage um, die nun feierlich eingeweiht wurde.

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KI erkennt Schmerzen künftig anhand kleinster Gesichtsbewegungen und Herzsignale

Forscher der Rutgers University messen Schmerzen künftig anhand winziger Gesichtsbewegungen, die selbst geübte Beobachter kaum wahrnehmen können. Eine speziell trainierte Software mit Künstlicher Intelligenz analysiert die Signale innerhalb weniger Sekunden. Das Forschungsteam um Elizabeth Torres und ihre Doktorandin Mona Elsayed verfolgt das Ziel, eine einheitliche Schmerzskala zu entwickeln. Da jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzschwelle besitzt, sollen körpereigene Signale künftig eine objektivere Bewertung ermöglichen.

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Neue Brennstoffzelle nutzt Ammoniak statt Wasserstoff für emissionsfreie E-Mobilität

E-Fahrzeuge könnten künftig ihren Strom aus einer neuartigen Brennstoffzelle beziehen, die keinen Hochdrucktank für Wasserstoff mehr benötigt. Stattdessen wird Ammoniak verwendet, das bereits bei niedrigem Druck flüssig bleibt. Die neue Technologie wurde vom Korea Advanced Institute of Science and Technology entwickelt. Bei der Umwandlung in Strom entstehen neben Wasserdampf lediglich Stickstoff – ein natürlicher Hauptbestandteil der Atemluft.

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