Transfermarkt

Saisonvorschau 7/10: Thurgau will den nächsten Schritt

Spieler des HC Thurgau auf dem Eis in der Güttingersreuti in Weinfelden

Der HC Thurgau geht nach einer aussergewöhnlich starken Qualifikation mit einer offenen Rechnung in die neue Swiss-League-Saison. Die Ostschweizer beendeten die vergangene Regular Season auf Rang 2, scheiterten danach aber überraschend bereits im Viertelfinal. Der Kern ist weitgehend erhalten geblieben, mit Zachary Okabe kommt neue Qualität für die Offensive hinzu – unsere Prognose lautet Rang 4. Thurgau holte in 50 Qualifikationsspielen 93 Punkte und wies mit 148:110 Toren eine der besten Defensivbilanzen der Liga auf. Zwischenzeitlich führte das Team von Anders Olsson die Tabelle an und egalisierte mit zwölf Siegen in Serie einen Klubrekord. Besonders zuhause war der HCT stark: Rund 80 Prozent der Heimspiele wurden gewonnen. Umso grösser war die Enttäuschung, als die Saison im Viertelfinal gegen den EHC Olten mit 1:4 Siegen abrupt endete. Die sportliche Führung reagierte nicht mit einem grossen Umbruch. Anders Olsson bleibt Headcoach, Captain Dominic Hobi führt die Mannschaft weiterhin an und Leistungsträger wie Daniel Ljunggren, Dominik Binias, Livio Truog, Ian Derungs, Robin Lekic und Fabio Murer sind weiter dabei. Veränderungen gibt es vor allem auf der zweiten Importposition und im Tor.

Weiterlesen

Saisonvorschau 6/10: Basel setzt auf bewährte Kräfte

Eishockey-Puck auf dem Eis im Stadion des EHC Basel

Der EHC Basel startet mit einem weitgehend eingespielten Kern, einem starken Goalie-Duo und zusätzlicher Erfahrung in der Defensive in die Saison 2026/27. Nach 91 Punkten und Rang 6 in der vergangenen Qualifikation gehören die Basler erneut zum erweiterten Kreis der Spitzenteams. Die schwache Vorbereitung mahnt allerdings zur Vorsicht – unsere Prognose lautet Rang 5. Basel beendete die vergangene Qualifikation punktgleich mit dem fünftplatzierten EHC Chur. Nach 50 Spielen standen 91 Punkte und ein Torverhältnis von 161:133 zu Buche. Im Playoff-Viertelfinal traf der EHCB auf den EHC Visp. Die ausgeglichene Serie ging über sechs Partien, ehe die Walliser mit einem 2:1 in der St. Jakob-Arena den 4:2-Seriensieg und damit das Basler Saisonende besiegelten. Der Klub setzt erneut stark auf Kontinuität. Eric Himelfarb bleibt Headcoach und erhält mit Patrice Lefebvre einen neuen Assistenztrainer. Jakob Stukel, Brett Supinski, Dario Kummer, Elvis Schläpfer und weitere Leistungsträger bilden weiterhin den offensiven Kern. Kurz vor Saisonbeginn wurde zudem der französische Nationalverteidiger Thomas Thiry verpflichtet.

Weiterlesen

Saisonvorschau 5/10: Olten startet mit klarer Ansage

Eishockey-Puck auf dem Eis im Stadion des EHC Olten

Der EHC Olten geht mit hohen Ambitionen in die neue Swiss-League-Saison. Nach einer durchzogenen Qualifikation mit Rang 7 steigerten sich die Oltner in den Playoffs deutlich und erreichten den Halbfinal. Das Team von Christian Wohlwend ist weitgehend zusammengeblieben und überzeugte auch in der Vorbereitung – dennoch sehen wir die Konkurrenz knapp stärker und setzen den EHCO auf Rang 6. Olten beendete die vergangene Qualifikation mit 75 Punkten und einem Torverhältnis von 187:152 auf Rang 7. Der Rückstand auf die sechs vor ihm klassierten Mannschaften war beträchtlich, doch in den Playoffs zeigte der EHCO ein anderes Gesicht. Der zweitplatzierte HC Thurgau wurde im Viertelfinal mit 4:1 Siegen ausgeschaltet, erst Qualifikationssieger und späterer Meister HC Sierre stoppte die Oltner im Halbfinal mit 4:1. Für die Saison 2026/27 setzt Olten deshalb vor allem auf Kontinuität. Christian Wohlwend bleibt Headcoach, Leistungsträger wie Guillaume Asselin, Jayce Hawryluk, Stanislav Horansky, Dominic Weder, Patrick Obrist und Jules Sturny gehören weiterhin zum Kader. Gleichzeitig wurde die Torhüterposition komplett neu besetzt, während junge Spieler aus den Partnerorganisationen zusätzliche Tiefe bringen.

Weiterlesen

Saisonvorschau 3/10: GCK Lions setzen weiter auf die Jugend

GCK Lions vor der Swiss-League-Saison 2026/27

Die GCK Lions bleiben ihrer Rolle als wichtigste Entwicklungsplattform der Zürcher Organisation treu. Gleich sechs Eigengewächse rücken für die Saison 2026/27 ins Swiss-League-Team auf, gleichzeitig sorgen einige erfahrenere Kräfte für Stabilität. Nach Rang 8 und der Playoff-Qualifikation im vergangenen Winter erwarten wir die jungen Zürcher erneut knapp über dem Strich – unsere Prognose lautet Rang 8. Die vergangene Qualifikation beendeten die GCK Lions mit 71 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 157:157. Damit sicherten sie sich den letzten Playoff-Platz deutlich vor Winterthur. Im Viertelfinal wartete allerdings Qualifikationssieger Sierre. Die Walliser entschieden die Serie für sich und beendeten damit die Saison der Zürcher. Das sportliche Konzept ändert sich nicht. Headcoach Peter Andersson soll erneut zahlreiche Talente an den Profibetrieb heranführen. Filippo Schmidt, Noel Ulrich, Luan Marthaler, Lauro Peter, Fabrice Bouvard und Lionel Dedial gehören zu den jungen Kräften im Kader. Gleichzeitig sorgen erfahrenere Spieler für Stabilität, während Fabian Eggenberger und der russische Center Kirill Tyutyayev zusätzliche Qualität bringen.

Weiterlesen

National League startet: Fribourg eröffnet Titelverteidigung in Biel

National League startet mit Biel gegen Fribourg

Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert. Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.

Weiterlesen

DiDomenico greift in Schweden neu an – jetzt wartet die SHL

Chris DiDomenico im grün-gelben Trikot von IF Björklöven auf dem Eis

Chris DiDomenico steht vor dem nächsten grossen Kapitel seiner langen Karriere. Nach vielen prägenden Jahren im Schweizer Eishockey läuft der 37-jährige Kanadier neu für IF Björklöven auf. Am Samstag beginnt für den Aufsteiger und seinen prominenten Neuzugang mit dem Auswärtsspiel gegen Djurgården das Abenteuer SHL. Björklöven hat DiDomenico ganz bewusst als Führungsspieler für die Rückkehr in die höchste schwedische Liga verpflichtet. Sportchef Per Kenttä setzt auf seine offensive Qualität, seine Intensität und seine enorme Erfahrung. Der Kanadier unterschrieb für die Saison 2026/27 und gehört gemeinsam mit Lucas Wallmark und Robin Kovacs zu den prominentesten Spielern eines erstaunlich ambitioniert zusammengestellten Aufsteigerkaders. Für Schweizer Hockeyfans bleibt DiDomenico ohnehin ein vertrauter Name. Er spielte für die SCL Tigers, Fribourg-Gottéron, den SC Bern und zuletzt Ambrì-Piotta und gehörte über Jahre zu den auffälligsten Importspielern der National League. Während Ambrì inzwischen mit Jussi Tapola und einer jüngeren Mannschaft eine neue Ära begonnen hat, sucht DiDomenico seine nächste Herausforderung weit im Norden Europas.

Weiterlesen

Lausanne trennt sich kurz vor Saisonstart von Sami Niku

Sami Niku im rot-schwarzen Trikot des Lausanne HC auf dem Eis

Der Lausanne HC und Sami Niku gehen unmittelbar vor dem Start der National-League-Saison getrennte Wege. Der noch bis zum Ende der Saison 2026/27 laufende Vertrag mit dem finnischen Verteidiger wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Niku verlässt die Waadtländer nach 56 Einsätzen und 27 Skorerpunkten. Der Zeitpunkt kommt überraschend: Bereits am Dienstagabend um 19.45 Uhr empfängt Lausanne den EV Zug zum ersten Meisterschaftsspiel in der Vaudoise aréna. Noch in der Vorbereitung gehörte Niku zum breit besetzten Defensivkader von Trainer Geoff Ward. Der Klub nennt in seiner Mitteilung keine sportlichen oder persönlichen Gründe für die vorzeitige Trennung. Niku war erst im Sommer 2025 vom EHC Kloten nach Lausanne gewechselt und hatte ursprünglich für zwei Spielzeiten unterschrieben. In seiner ersten Saison beim LHC absolvierte der 29-Jährige insgesamt 56 Partien und sammelte 27 Punkte. Seine Qualitäten im Spielaufbau und in der Offensive machten ihn zu einer regelmässigen Option in der Lausanner Abwehr.

Weiterlesen

Saisonvorschau 14/14: Genève-Servette greift mit Hallam wieder an

Spieler von Genève-Servette im grenatfarbenen Trikot auf dem Eis

Genève-Servette geht mit einem der spannendsten Trainerwechsel der National League in die neue Saison. Sam Hallam übernimmt einen Kader, der bereits im vergangenen Frühling bis in den Halbfinal vorgestossen ist und mit Ramon Untersander, Mika Henauer, Johnny Kneubühler und weiteren Neuzugängen zusätzliche Tiefe erhalten hat. Die ersten Auftritte in der Champions Hockey League bestätigen das Potenzial – unsere Prognose lautet Rang 6. Die Genfer beendeten die Qualifikation 2025/26 auf Rang 3 und meldeten sich damit eindrücklich in der Spitzengruppe zurück. Im Viertelfinal entwickelte sich gegen Lausanne eine dramatische Serie über sieben Spiele, aus der Genève-Servette als Sieger hervorging. Erst im Halbfinal war gegen den späteren Meister Fribourg-Gottéron Schluss: Die Grenat verloren die Serie mit 1:4 und verpassten damit die Rückkehr in den Final. Trotzdem wurde hinter der Bande ein kompletter Neustart vollzogen. Sam Hallam hat für drei Jahre übernommen, unterstützt wird der Schwede von Christer Olsson und dem ehemaligen ZSC-Headcoach Marco Bayer. Gleichzeitig blieb der hochklassige ausländische Kern um Sakari Manninen, Markus Granlund, Jesse Puljujärvi, Jimmy Vesey, Vili Saarijärvi und Jan Rutta erhalten. Genau diese Mischung aus Kontinuität und neuen Impulsen macht Genève-Servette für uns erneut zu einem Kandidaten für die direkte Playoff-Qualifikation.

Weiterlesen

Saisonvorschau 13/14: Kloten setzt auf Berra und einen neuen Offensivkern

Spieler des EHC Kloten im blauen Trikot auf dem Eis

Der EHC Kloten geht mit einem neuen Trainer, einem neuen Spitzengoalie und deutlich veränderter Offensive in die Saison 2026/27. Reto Berra, Arttu Ruotsalainen, Raphael Prassl, Michael Hügli und Simon Johansson erhöhen die Qualität, sechs Siege aus sieben Testspielen machen zusätzlich Hoffnung. Trotzdem wiegt der lange Ausfall von Brandon Gignac schwer – unsere Prognose lautet Rang 13. Die vergangene Saison endete für Kloten auf Rang 12. Nach 52 Spielen standen 63 Punkte und ein Torverhältnis von 117:143 zu Buche. Nur Ajoie erzielte weniger Treffer. Vier Punkte trennten die Flughafenstädter vom zehnten Platz und damit von den Play-Ins. Besonders Dario Meyer stemmte sich gegen das frühe Saisonende: Mit 15 Toren und 13 Assists war er der beste Skorer der Mannschaft. Im Sommer setzte Sportchef Ricardo Schödler an mehreren entscheidenden Stellen an. Michael Liniger löste Lauri Marjamäki als Headcoach ab, Berra kam aus Fribourg ins Tor und mit Ruotsalainen kehrte ein bereits bestens bekannter Offensivspieler zurück. Dazu verstärken Johansson, Prassl und Hügli das Team. Einen erheblichen Rückschlag gab es allerdings schon vor dem Start: Gignac fällt wegen einer Ellbogenverletzung voraussichtlich rund zwölf Wochen aus.

Weiterlesen

Saisonvorschau 12/14: Fribourg verteidigt den Titel mit neuer Hierarchie

Spieler von Fribourg-Gottéron im schwarzen Trikot auf dem Eis in der BCF Arena

Fribourg-Gottéron startet erstmals in seiner Geschichte als amtierender Schweizer Meister in eine National-League-Saison. Roger Rönnberg besitzt weiterhin einen hochklassigen Kern, muss nach den Abgängen von Julien Sprunger, Reto Berra, Lucas Wallmark und weiteren Meisterspielern aber wichtige Rollen neu verteilen. Wir trauen den Drachen erneut eine starke Qualifikation zu – unsere Prognose lautet Rang 4. Die vergangene Saison war historisch. Fribourg beendete die Qualifikation mit 100 Punkten auf Rang 2 und krönte die Spielzeit am 30. April in Davos. Im siebten Finalspiel gewann Gottéron 3:2 nach Verlängerung, Lucas Wallmark erzielte in der 65. Minute den entscheidenden Treffer und beendete damit die jahrzehntelange Jagd nach dem ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte. Danach veränderte sich die Mannschaft stärker, als es bei einem Titelverteidiger auf den ersten Blick erscheinen mag. Klublegende Sprunger beendete seine Karriere, Berra verliess Fribourg ebenso wie Wallmark, Ty Rattie, Kyle Rau und mehrere weitere Spieler. Neu dabei sind unter anderem Anthony Richard, Jonas Taibel und Rückkehrer Ludovic Waeber. Andrea Glauser übernimmt das Captainamt von Sprunger und steht damit sinnbildlich für die neue Hierarchie beim Meister.

Weiterlesen

Saisonvorschau 11/14: Biel sucht mit Skinner den Weg zurück

Spieler des EHC Biel im rot-gelben Trikot während einer Besprechung auf dem Eis

Der EHC Biel hat nach zwei schwierigen Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Mit NHL-Routinier Jeff Skinner besitzt Christian Dubé einen potenziellen Unterschiedsspieler, während Victor Söderström, Alexander Iakovenko, Dominic Zwerger und Joël Vermin den Kader zusätzlich aufwerten. Trotzdem bleiben nach einer wechselhaften Vorbereitung genügend Fragezeichen: Unsere Prognose lautet Rang 12. Biel beendete die vergangene Qualifikation auf Rang 10 und erreichte damit immerhin wieder die Play-Ins. Dort begann das Duell mit dem SC Bern verheissungsvoll: Die Seeländer gewannen das Hinspiel in der Tissot Arena 4:3, gingen zwei Tage später in Bern aber mit 0:4 unter und schieden mit einem Gesamtscore von 4:7 aus. Damit wurde das Ziel, wieder in die Playoffs einzuziehen, erneut verpasst. Christian Dubé hatte die Mannschaft erst im Januar übernommen und konnte sie in der Schlussphase stabilisieren. Nun absolvierte er erstmals eine komplette Vorbereitung mit dem Team. Sportchef Martin Steinegger reagierte gleichzeitig auf mehreren Positionen: Skinner bringt mehr als 1100 NHL-Spiele mit, Söderström und Rückkehrer Iakovenko verstärken die Defensive, Zwerger erweitert die Schweizer Offensive und mit Vermin kam kurz vor Saisonbeginn nochmals viel Erfahrung hinzu.

Weiterlesen

Saisonvorschau 10/14: Langnau will den nächsten Schritt schaffen

Spieler der SCL Tigers im roten Heimtrikot während einer Besprechung auf dem Eis

Die SCL Tigers waren in der vergangenen Saison ganz nahe an den Play-Ins – diesmal soll der nächste Schritt gelingen. Mit Jonathan Dahlén und Emil Pettersson erhält die Offensive erhebliche zusätzliche Qualität, während Thierry Paterlini langfristig das Vertrauen der Klubführung geniesst. Ganz ohne Fragezeichen geht Langnau aber nicht in die neue Spielzeit: Unsere Prognose lautet Rang 11. Die Tigers beendeten die Qualifikation 2025/26 mit 64 Punkten auf Rang 11 und einem Torverhältnis von 140:147. Besonders bitter war die entscheidende Phase: Beim 1:5 in Biel vergab Langnau die Chance auf die Play-Ins, ehe die Saison mit einem 0:2 zuhause gegen die ZSC Lions endete. Der Klub reagierte nicht mit einem radikalen Umbruch, sondern verstärkte gezielt jene Bereiche, in denen zuletzt Qualität fehlte. Die grösste Veränderung betrifft die Offensive. Jonathan Dahlén und Emil Pettersson wechseln gemeinsam von Timrå ins Emmental, Nando Eggenberger bringt zusätzliche Physis und Erfahrung. Gleichzeitig sind die Abgänge von Langzeit-Captain Harri Pesonen und Dario Rohrbach schwer zu ersetzen. Flavio Schmutz übernimmt neu das Captainamt und soll gemeinsam mit einer erfahrenen finnisch-schwedischen Importachse dafür sorgen, dass Langnau den nächsten Schritt macht.

Weiterlesen

Saisonvorschau 9/14: ZSC Lions greifen mit Julien nach der Spitze

Spieler der ZSC Lions im blau-weiss-roten Trikot während einer Besprechung auf dem Eis

Nach dem verpassten Titel-Hattrick gehen die ZSC Lions mit einem neuen Trainer und einem nochmals verstärkten Kader in die Saison 2026/27. Stanley-Cup-Sieger Claude Julien übernimmt eine Mannschaft, die bereits zuvor zu den qualitativ stärksten der National League gehörte und mit Malte Strömwall, Tim Berni und Simon Knak zusätzliche Klasse erhalten hat. Für uns sind die Zürcher der stärkste Kandidat für Platz 1 der Qualifikation. Die vergangene Saison endete für den ZSC früher als erwartet. Nach Rang 4 in der Qualifikation fegten die Lions den HC Lugano im Viertelfinal mit 4:0 Siegen vom Eis, scheiterten anschliessend aber mit 1:4 am HC Davos. Für einen Klub, der zuvor Meister und Champions-League-Sieger geworden war und den dritten Titelgewinn in Serie anstrebte, war der Halbfinal keine ausreichende Ausbeute. Die Konsequenz folgte auf der Trainerposition. Marco Bayer musste gehen, obwohl er 2025 noch das Double gewonnen hatte. Mit Claude Julien holten die Zürcher einen Trainer mit mehr als 1000 NHL-Partien als Headcoach und einem Stanley-Cup-Titel mit den Boston Bruins. Gleichzeitig verstärkte Sportchef Sven Leuenberger einen ohnehin hochkarätigen Kader mit Malte Strömwall, Tim Berni, Simon Knak und Joshua Fahrni. Der Anspruch ist entsprechend klar: Der ZSC will wieder um beide nationalen Titel spielen.

Weiterlesen

Saisonvorschau 8/14: Zug greift unter Marjamäki wieder an

Torhüter und Feldspieler des EV Zug im dunkelblauen Trikot auf dem Eis

Der EV Zug will nach zwei enttäuschenden Jahren wieder dorthin, wo sich der Klub selbst sieht: in die Spitzengruppe der National League. Mit Lauri Marjamäki steht ein neuer Trainer an der Bande, der Kader wurde gezielt verstärkt und sechs Siege aus sieben Testspielen machen Hoffnung. Für uns reicht es noch nicht ganz zur absoluten Spitze – unsere Prognose lautet Rang 5. Die vergangene Saison verlief für die hohen Zuger Ansprüche erneut unbefriedigend. Der EVZ beendete die Qualifikation nur auf Rang 8, musste über die Play-Ins und setzte sich dort gegen die Rapperswil-Jona Lakers durch. Im Viertelfinal war anschliessend gegen Qualifikationssieger Davos Schluss. Zug hielt in mehreren Partien gut mit, verlor die Serie aber mit 1:4 und schied damit zum zweiten Mal in Folge im Viertelfinal gegen den HCD aus. Im Sommer wurde erneut kräftig umgebaut. Lauri Marjamäki übernahm als Headcoach, Jacob Moverare bringt 111 NHL-Spiele in die Verteidigung und Vinzenz Rohrer kehrte auf Leihbasis aus der Organisation der Montréal Canadiens in die Schweiz zurück. Dazu kamen unter anderem Chris Egli, Rico Gredig, Samuel Guerra und Eric Schneller. Die Vorbereitung verlief mit sechs Siegen aus sieben Spielen überzeugend – allerdings beginnt die Meisterschaft für Zug wegen der Bauarbeiten an der OYM hall mit acht Auswärtsspielen in Serie.

Weiterlesen

7/14: Rapperswil bleibt gefährlich trotz gewichtiger Abgänge

Tyler Moy im roten Trikot der SC Rapperswil-Jona Lakers mit der Nummer 95 auf dem Eis

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben 2025/26 bewiesen, dass sie weit mehr als ein unbequemer Aussenseiter sind. Rang 7 in der Qualifikation und das dramatische Viertelfinal-Aus erst in der Verlängerung von Spiel 7 gegen den späteren Meister Fribourg-Gottéron waren stark. Trotzdem sehen wir die Mannschaft nach mehreren gewichtigen Abgängen etwas weiter hinten: Unsere Prognose lautet Rang 9. Die Lakers beendeten die vergangene Qualifikation mit 81 Punkten und einem Torverhältnis von 150:154. Nur vier Punkte fehlten zur direkten Playoff-Qualifikation. Über die Play-Ins sicherte sich Rapperswil schliesslich gegen den SC Bern das letzte Viertelfinal-Ticket und brachte Gottéron danach an den Rand des Ausscheidens. Erst Benoît Jeckers Treffer in der 77. Minute des siebten Spiels beendete die Saison der St. Galler. Im Sommer blieb die wichtigste sportliche Konstante erhalten: Johan Lundskog steht weiterhin an der Bande und wurde inzwischen sogar bis 2028 verlängert. Captain Nico Dünner unterschrieb vorzeitig bis 2029. Gleichzeitig verlor der SCRJ mit Malte Strömwall, Jonas Taibel, Mika Henauer und weiteren Spielern einiges an Qualität. Kevin Labanc, Fabrice Herzog, Daniil Ustinkov und Alessandro Segafredo sollen diese Lücken auffangen.

Weiterlesen

Saisonvorschau 6/14: Ajoie wagt den grossen Neustart

Grosse schwarz-gelbe HC-Ajoie-Fahne vor einer gut gefüllten Eishockeyarena in Porrentruy

Beim HC Ajoie ist vor der Saison 2026/27 kaum etwas beim Alten geblieben. Nach dem fünften letzten Platz in fünf National-League-Spielzeiten haben die Jurassier Trainerstab, Hierarchie und Kader tiefgreifend umgebaut und vor allem auf den Importpositionen deutlich mehr Qualität verpflichtet. Trotzdem bleibt die Ausgangslage schwierig: In unserer Prognose startet Ajoie auf Rang 14. Die Zahlen der vergangenen Saison erklären, warum der Klub derart konsequent reagierte. Ajoie holte in 52 Qualifikationsspielen nur 42 Punkte, erzielte lediglich 105 Tore und kassierte 180 Gegentreffer. Danach ging auch die Playout-Serie gegen Ambri mit 0:4 verloren. Der Klub selbst machte im Sommer deutlich, dass nach fünf letzten Plätzen in fünf Jahren Veränderungen auf mehreren Ebenen notwendig waren. Die ersten Signale unter dem neuen Headcoach Ville Peltonen sind allerdings ermutigend. Ajoie gewann vier seiner sechs Vorbereitungsspiele, darunter gegen Bremerhaven, Basel und Schwenningen. In der Generalprobe gegen die Schwenninger Wild Wings standen alle sechs vorgesehenen Importspieler im Aufgebot. Der Kader wirkt stärker, offensiv variabler und konkurrenzfähiger als noch vor einem Jahr – muss diese Fortschritte nun aber erstmals über eine komplette National-League-Saison bestätigen.

Weiterlesen

Saisonvorschau 5/14: Lausanne setzt auf seine starke Defensive

Grosse rot-weisse Lausanne-HC-Fahne vor einer voll besetzten Eishockeyarena

Der Lausanne HC gehört auch 2026/27 zu den ernsthaften Anwärtern auf die Schweizer Spitze. Nach einer enttäuschenderen Vorsaison haben die Waadtländer ihre ohnehin starke Defensive mit Michael Fora, Romain Loeffel und dem erfahrenen NHL-Verteidiger Colin Miller nochmals aufgewertet. Trotz gewichtiger Abgänge im Angriff sehen wir Lausanne vor Meister Fribourg-Gottéron: Unsere Prognose lautet Rang 3. Gemessen an den beiden Finalteilnahmen 2024 und 2025 war die vergangene Saison ein Rückschritt. Lausanne beendete die Qualifikation nur auf Rang 6 und scheiterte anschliessend im Playoff-Viertelfinal an Genève-Servette. Besonders bitter: Im sechsten Spiel verspielte der LHC zuhause eine 3:0-Führung und verlor in der Verlängerung, im entscheidenden siebten Duell folgte in Genf ein 1:5. Der Kader hat sich danach auffällig verschoben. Mit Théo Rochette, Ken Jäger und Dominik Kahun verlor Lausanne erhebliche offensive Qualität, während die Verteidigung nochmals stärker wurde. Gleichzeitig ist die Torhüterhierarchie nach dem Abgang von Connor Hughes nach Bern klarer geworden: Kevin Pasche übernimmt die Hauptrolle, Ewan Huet kehrte als weitere Schweizer Option zurück. Gerade die defensive Stabilität, die Kontinuität unter Geoff Ward und die enorme Qualität auf der blauen Linie lassen uns Lausanne Rang 3 zutrauen.

Weiterlesen

Saisonvorschau 4/14: Davos bleibt trotz Umbruch ein Titelkandidat

Grosse blau-gelbe HC-Davos-Fahne in einer gut gefüllten Eishockeyarena

Der HC Davos startet als Qualifikationssieger und amtierender Vizemeister in die Saison 2026/27 – allerdings mit einem spürbar veränderten Kader. Nach überragenden 117 Punkten und dem erst in der Verlängerung von Spiel 7 verlorenen Playoff-Final gegen Fribourg-Gottéron müssen die Bündner mehrere gewichtige Abgänge auffangen. Trotzdem bleibt der HCD für uns eines der komplettesten Teams der Liga: Unsere Prognose lautet Rang 2. Die vergangene Saison setzte Massstäbe. Davos gewann die Qualifikation mit 191:120 Toren und 17 Punkten Vorsprung auf Gottéron, eliminierte in den Playoffs zunächst Zug und danach die ZSC Lions und stand im Final nur wenige Zentimeter vor dem Meistertitel. Dort führte der HCD nach fünf Partien 3:2, verlor aber die beiden letzten Spiele jeweils in der Verlängerung. Das entscheidende siebte Duell ging zuhause mit 2:3 nach Overtime verloren. Im Sommer folgte ein erheblicher Umbau. Topskorer und Captain Matej Stransky verliess den Klub ebenso wie Klas Dahlbeck, Michael Fora, Davyd Barandun, Simon Knak, Rico Gredig und Chris Egli. Dafür kehrten mit Ken Jäger und Dominik Egli zwei hochklassige Schweizer nach Davos zurück, Frédéric Allard verstärkt die Defensive und mit Harrison Schreiber sowie Lars Steiner drängen weitere jüngere Spieler ins Team. Entscheidend ist deshalb die Frage, ob Josh Holdens System weiterhin stärker ist als die Summe der prominenten Abgänge.

Weiterlesen

Empfehlungen