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Flughafen Zürich: Jeder Betriebstag kostet rund 1,58 Millionen Franken

Flughafen Zürich mit SWISS-Flugzeug, Terminal, Fluggastbrücken und Bodenfahrzeugen

Der Betrieb des Flughafens Zürich verschlingt jeden Tag enorme Summen. Auf Basis der offiziellen Jahresrechnung 2025 der Flughafen Zürich AG lassen sich die laufenden Betriebskosten am Standort Zürich auf rund 577,8 Millionen Franken beziffern. Das entspricht durchschnittlich etwa 1,58 Millionen Franken pro Tag, knapp 66'000 Franken pro Stunde oder rund 1100 Franken pro Minute. Hinter diesen Zahlen stehen vor allem Personal, Sicherheit, Energie, Unterhalt und Verwaltung. Allein der Personalaufwand belief sich 2025 auf 256 Millionen Franken, Polizei und Sicherheit kosteten weitere 129,7 Millionen Franken. Energie und Abfall schlugen mit 33 Millionen Franken zu Buche, für Unterhalt und Material wurden 42,4 Millionen Franken aufgewendet. Damit wird deutlich, welche Dimension der tägliche Betrieb des grössten Schweizer Flughafens hat. Selbst während einer fünfminütigen Kaffeepause entstehen rechnerisch Betriebskosten von rund 5500 Franken. Während eines 90-minütigen Fussballspiels wären es fast 99'000 Franken.

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70 Fahrzeuge gegen Schnee und Eis: So bleibt der Flughafen Zürich offen

Schneeräumfahrzeuge räumen bei winterlichen Bedingungen eine Piste am Flughafen Zürich

Wenn am Flughafen Zürich Schnee fällt, beginnt ein hochpräziser Einsatz. Rund 320 interne und externe Mitarbeitende stehen während der Wintersaison für den Winterdienst bereit, unterstützt von einer Flotte von rund 70 Fahrzeugen. Eine komplette Pistenräumung dauert je nach Situation etwa 40 bis 50 Minuten. Geräumt werden nicht nur die drei Pisten, sondern auch Rollwege, Vorfeldflächen, Standplätze, Betriebsstrassen und weitere Verkehrsflächen. Dabei arbeiten mehrere Räumgruppen in festgelegten Formationen. Besonders wichtig sind sogenannte Kehrblasgeräte: Sie kombinieren Schneepflug, rotierende Bürste und Gebläse und entfernen so Schnee, Eisreste und möglichst viel Feuchtigkeit von der Oberfläche. Das Besondere am Flughafen Zürich ist die Koordination mit dem laufenden Flugbetrieb. Pisten können nicht beliebig gesperrt werden. Winterdienst, Airport Authority, Skyguide, MeteoSchweiz, Airlines und Bodenabfertiger müssen ihre Abläufe deshalb eng aufeinander abstimmen. Ziel ist es, den Betrieb auch bei Schneefall möglichst sicher und stabil weiterzuführen.

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25 Jahre Swissair-Grounding – der Tag, an dem Zürich stillstand

Abgestellte Swissair-Flugzeuge mit roten Heckflossen auf dem Vorfeld des Flughafens Zürich.

Am 2. Oktober 2001 geschah am Flughafen Zürich etwas, das bis dahin kaum vorstellbar schien: Die Swissair konnte ihre Flugzeuge nicht mehr starten lassen. Der einstige nationale Stolz hatte nicht mehr genügend Geld, um den laufenden Flugbetrieb zu finanzieren. Rund 260 Maschinen blieben weltweit am Boden, Tausende Passagiere strandeten – und Zürich wurde zum Schauplatz eines der einschneidendsten Ereignisse der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Kurz nach Mittag war Schluss. Auf den Anzeigetafeln erschienen immer mehr Annullierungen, Swissair-Flugzeuge standen dicht nebeneinander auf dem Vorfeld und Passagiere wussten teilweise nicht, wie sie ihre Reise fortsetzen sollten. Rund 19'000 Reisende waren nach damaligen Angaben weltweit unmittelbar betroffen. Am Flughafen Zürich selbst herrschten chaotische Szenen, während Mitarbeitende einer Gesellschaft, die jahrzehntelang als "fliegende Bank" gegolten hatte, fassungslos zusahen. Heute, exakt 25 Jahre später, wirkt Zürich völlig anders. 2025 wurden am Flughafen mehr als 32,5 Millionen Passagiere gezählt und SWISS ist wieder mit grossem Abstand die wichtigste Fluggesellschaft am Standort. Rund jeder zweite Passagier in Zürich fliegt heute mit SWISS. Der 2. Oktober 2001 bleibt dennoch tief im Gedächtnis der Schweizer Luftfahrt verankert.

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Haaland verklagt Norwegian wegen Werbung mit seinem früheren Zopf

Erling Haaland im norwegischen Nationaltrikot mit seinem aktuellen kurzen blonden Haarschnitt.

Erling Haaland zieht gegen die norwegische Fluggesellschaft Norwegian vor Gericht. Der Stürmer und sein Unternehmen York Promotions werfen der Airline vor, während der Fussball-WM charakteristische Merkmale Haalands ohne Zustimmung für die Vermarktung von Flugtickets verwendet zu haben. Im Zentrum des Streits steht offenbar ein inzwischen gelöschter Social-Media-Beitrag mit einem Norwegian-Flugzeug und einem montierten blonden Pferdeschwanz. Haalands Anwalt Thomas Hagen bestätigte, dass im Namen des Spielers und von York Promotions Klage gegen Norwegian Air Shuttle ASA eingereicht wurde. Nach Angaben aus Norwegen geht es um einen möglichen Verstoss gegen das Marketingrecht. Welche konkrete Entschädigung Haaland verlangt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Besonders kurios ist der Zeitpunkt: Der blonde Zopf, der während der WM zu einem der auffälligsten äusseren Merkmale des Norwegers geworden war, gehört inzwischen der Vergangenheit an. Haaland trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare. Sportlich änderte sich mit seinem neuen Look allerdings wenig – der Manchester-City-Stürmer trifft weiterhin regelmässig.

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Warum der Standort für kleine Schweizer Flughäfen entscheidend ist

KI-generiertes Symbolbild eines kleinen Regionalflugplatzes mit Propellerflugzeug und Businessjet vor alpiner Landschaft.

Bei kleinen Flughäfen in der Schweiz entscheidet der Standort oft stärker über Erfolg oder Misserfolg als die Grösse der Anlage. Entscheidend sind Erreichbarkeit, regionale Wirtschaft, Tourismus, verfügbare Flächen und die Nähe zu Bahn, Strasse und grossen Zentren. Ein gut gelegener Regionalflugplatz kann für eine Region deshalb weit mehr sein als nur eine Start- und Landebahn. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt bezeichnet Regionalflughäfen als Verkehrsinfrastrukturen von regionaler Bedeutung. Sie dienen insbesondere der Geschäfts-, Touristik- und Arbeitsfliegerei und ergänzen die grossen Landesflughäfen Zürich, Genf und Basel-Mulhouse. Hinzu kommen Flugschulen, Wartungsbetriebe, Rettungsflüge und Flugsport. Gerade in der Schweiz ist die Standortfrage besonders anspruchsvoll. Das Land verfügt über ein sehr dichtes Bahn- und Strassennetz, gleichzeitig begrenzen Berge, Siedlungsräume, Lärmschutz und Raumplanung die verfügbaren Flächen. Ein kleiner Flughafen muss deshalb einen klaren regionalen Nutzen bieten, wenn er langfristig bestehen will.

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Wie viele Flughäfen hat die Schweiz wirklich?

Flughafen Zürich mit Flugzeugen verschiedener Airlines auf dem Vorfeld

Die Schweiz wirkt auf der Landkarte klein, verfügt aber über ein erstaunlich dichtes Netz an Flugplätzen. Wer lediglich Zürich, Genf und Basel-Mulhouse kennt, sieht nur die Spitze des Eisbergs: Neben den drei Landesflughäfen gibt es elf Regionalflugplätze sowie zahlreiche Flugfelder und Heliports. Wie viele «Flughäfen» die Schweiz tatsächlich hat, hängt deshalb stark von der verwendeten Definition ab. Im Alltag wird der Begriff Flughafen oft für jede grössere Anlage mit Start- und Landebahn verwendet. Luftfahrtrechtlich unterscheidet das Bundesamt für Zivilluftfahrt jedoch genauer. Flughäfen verfügen über eine Betriebskonzession, während Flugfelder mit einer Betriebsbewilligung geführt werden. Zu den konzessionierten Flughäfen zählen die Landes- und Regionalflughäfen. :chatgpt-content-reference{index="0"} Damit kommt die Schweiz auf insgesamt 14 Landes- und Regionalflughäfen: drei Landesflughäfen und elf Regionalflugplätze. Hinzu kommen Dutzende kleinere Flugfelder, Heliports und teilweise zivil mitgenutzte Militärflugplätze. Das erklärt, warum je nach Statistik ganz unterschiedliche Zahlen genannt werden.

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Flüssigkeiten bis zwei Liter – so funktioniert die neue Kontrolle am Flughafen Zürich

Passagierin an einer modernen Sicherheitskontrolle mit CT-Scanner am Flughafen Zürich.

Am Flughafen Zürich hat sich die Sicherheitskontrolle für lokal abfliegende Passagiere grundlegend verändert. Flüssigkeiten dürfen inzwischen in Behältern mit bis zu zwei Litern im Handgepäck mitgeführt werden, elektronische Geräte müssen bei der Kontrolle nicht mehr separat ausgepackt werden. Möglich machen dies moderne CT-Scanner, die das Handgepäck dreidimensional analysieren. Die neue Regel gilt für Reisende, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Sicherheitskontrollgebäude kontrolliert werden. Seit Ende Juni sind dort keine herkömmlichen Gepäckscanner mehr im Einsatz. Sämtliche 26 Kontrolllinien wurden auf die neue Technologie umgestellt. Dadurch können Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Gepäck bleiben, auch der bislang übliche separate Flüssigkeitsbeutel ist nicht mehr nötig. Ganz verschwunden sind die alten Regeln allerdings nicht. Für Transferpassagiere gelten am Flughafen Zürich weiterhin die bekannten Grenzen von maximal 100 Millilitern pro Behälter im Ein-Liter-Beutel. Auch auf dem Rückflug aus dem Ausland können andere Vorschriften gelten. Genau deshalb lohnt es sich, vor jeder Reise nicht nur die Bestimmungen in Zürich, sondern auch jene des Abflugflughafens für die Rückreise zu prüfen.

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Sanitäre Anlagen unterwegs: Hygiene und praktische Reiseausstattung

Sanitäre Anlagen an Bahnhöfen, Raststätten, Flughäfen, in Zügen oder auf Campingplätzen unterscheiden sich erheblich bei Ausstattung und Sauberkeit. Für die persönliche Hygiene ist jedoch weniger entscheidend, ob ein Waschraum makellos wirkt. Wichtiger sind gründliches Händewaschen, ein überlegt zusammengestelltes Hygieneset und ein ruhiger Umgang mit Situationen, in denen Wasser, Seife oder Toilettenpapier fehlen. Eine Reiseausstattung muss deshalb weder umfangreich noch auf vollständige Keimfreiheit ausgerichtet sein. Wenige griffbereite Dinge überbrücken Versorgungslücken und verhindern improvisierte Lösungen. Gleichzeitig hilft eine realistische Einschätzung: Sichtbarer Schmutz verlangt Vorsicht, doch hektisches Desinfizieren jeder Oberfläche bietet keinen zuverlässigen Rundumschutz.

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SWISS dominiert den Flughafen Zürich

SWISS Flugzeug auf dem Vorfeld des Flughafens Zürich

Am Flughafen Zürich führt an SWISS kein Weg vorbei. Die Schweizer Fluggesellschaft ist mit deutlichem Abstand die wichtigste Airline am grössten Flughafen des Landes. Nach den neuesten vollständig ausgewiesenen Jahreszahlen für 2025 entfielen 50 Prozent des Passagieraufkommens auf SWISS – ungefähr jeder zweite Fluggast in Zürich reiste damit mit der Lufthansa-Tochter. Der Abstand zur Konkurrenz ist beträchtlich. Edelweiss Air erreichte 2025 einen Passagieranteil von 10 Prozent, easyJet kam auf 3 Prozent und Eurowings auf 2 Prozent. Die gesamte Lufthansa Group – zu der neben SWISS unter anderem Edelweiss, Lufthansa, Austrian Airlines und Eurowings gehören – beförderte zusammen 66 Prozent der Passagiere am Flughafen Zürich. Bei den Starts und Landungen veröffentlicht die Flughafen Zürich AG in ihrem Statistikbericht zwar sehr genaue Gesamtzahlen, aber keine unmittelbar vergleichbare Rangliste mit der exakten Zahl der jährlichen Flugbewegungen jeder einzelnen Airline. Deshalb wäre es unseriös, SWISS eine erfundene Zahl an Starts und Landungen zuzuschreiben. Dass SWISS die mit Abstand grösste Fluggesellschaft am Standort ist, wird durch den offiziellen Marktanteil und ihre Rolle als Hub-Carrier jedoch eindeutig belegt.

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Die fünf grössten Flughäfen der Schweiz

Welches sind die grössten Flughäfen der Schweiz? Nach Passagierzahlen 2025 führt Zürich die Rangliste deutlich vor Genf und Basel-Mulhouse an. St.Gallen-Altenrhein und Bern folgen mit grossem Abstand. Unser grosser Vergleich zeigt die Zahlen, die Besonderheiten aller fünf Standorte und worauf Reisende bei der Wahl ihres Flughafens achten sollten. Die Grösse eines Flughafens sagt allerdings wenig darüber aus, welcher für eine bestimmte Reise am besten geeignet ist. Entscheidend sind auch die erreichbaren Ziele, die Anreise zum Terminal, mögliche Umstiege, Abflugzeiten und der Flugplan. Gerade bei den kleineren Flughäfen kann ein passender Direktflug einen längeren Weg zu einem der grossen Standorte ersparen.

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Flughafen Zürich als Schweizer Drehkreuz: Wie wichtig ist er im internationalen Flugverkehr?

SWISS-Flugzeug auf dem Vorfeld vor dem Terminal des Flughafens Zürich

Der Flughafen Zürich ist für die Schweiz weit mehr als nur ein Abflugort. 2025 nutzten 32,6 Millionen Passagiere den Flughafen – so viele wie noch nie. International gehört Zürich damit nicht zu den allergrössten Airports Europas, spielt aber als Schweizer Langstrecken-Hub, Umsteigeflughafen und Luftfrachtstandort eine strategisch wichtige Rolle. Besonders deutlich wird die internationale Bedeutung beim Streckennetz. 2025 verbanden 70 Fluggesellschaften Zürich direkt mit 213 Städten in 75 Ländern auf vier Kontinenten. Rund 29 Prozent aller Passagiere waren Umsteigende. Damit erfüllt Zürich eine klassische Hub-Funktion: Reisende aus der Schweiz treffen hier auf Passagiere, die über Zürich zwischen Europa und interkontinentalen Zielen weiterreisen. Auch wirtschaftlich ist die Stellung aussergewöhnlich. Auf dem Flughafengelände arbeiten rund 35'000 Menschen in mehr als 300 Unternehmen. Gleichzeitig ist Zürich der wichtigste Luftfrachtstandort der Schweiz. 2025 wurden knapp 441'000 Tonnen Fracht abgewickelt.

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Südkorea für Einsteiger: Seoul, historische Städte und Küstenlandschaften

Südkorea verbindet dicht bebaute Metropolen, jahrhundertealte Paläste, buddhistische Tempel und überraschend ruhige Küstenlandschaften. Für eine erste Reise bietet sich eine Route an, die in Seoul beginnt, über historische Städte wie Gyeongju führt und an der Küste von Busan oder auf der Insel Jeju endet. Moderne Verkehrsmittel machen diese Kombination auch ohne Mietwagen gut planbar. Zwischen den einzelnen Stationen verändern sich Atmosphäre, Küche und Landschaft deutlich. Seoul zeigt den dynamischen Alltag des Landes, Gyeongju erschliesst die Geschichte der alten Silla-Hauptstadt und Busan verbindet Grossstadtleben mit Stränden, Fischmärkten und felsigen Küstenwegen. Wer mehr Zeit mitbringt, ergänzt die Rundreise um Jeju, kleinere Hafenorte oder eine Übernachtung in einem traditionellen Hanok.

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Langstreckenflug angenehmer gestalten: Sitzplatz, Kleidung, Bewegung und Schlaf

Viele Stunden in einer Flugzeugkabine lassen sich nicht in eine erholsame Auszeit verwandeln, aber deutlich angenehmer gestalten. Entscheidend sind weniger einzelne Reiseprodukte als eine stimmige Vorbereitung: Der Sitzplatz sollte zu den persönlichen Bedürfnissen passen, die Kleidung Bewegungsfreiheit bieten und das Handgepäck die wichtigsten Dinge erreichbar halten. Regelmässige Bewegung, ein realistischer Schlafplan und der bewusste Umgang mit Getränken helfen zusätzlich, Beschwerden und Erschöpfung zu begrenzen. Auf einem Langstreckenflug wechseln Ruhephasen, Mahlzeiten, Unterhaltung und Bewegung miteinander ab. Wer den Ablauf bereits vor dem Einsteigen grob plant, muss an Bord weniger improvisieren. Medizinische Risikofaktoren verlangen allerdings eine individuelle Abklärung, denn allgemeine Reisetipps ersetzen weder ärztliche Empfehlungen noch eine auf die persönliche Gesundheit abgestimmte Vorsorge.

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Vom Flugzeug bis zum Gepäckband: So funktioniert die Abfertigung nach der Landung

Mit dem Aufsetzen endet der Flug, doch am Boden beginnt eine präzise abgestimmte Prozesskette. Flugverkehrsleitung, Cockpit, Bodenabfertigung, Grenzkontrolle, Zoll und Gepäckdienst arbeiten parallel, damit Passagiere das Flugzeug verlassen und ihre Koffer möglichst rasch zurückerhalten. Welche Stationen Reisende durchlaufen, hängt vom Flughafen, der Parkposition und dem Abflugort ab. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schengen- und Nicht-Schengen-Flügen. Für das Gepäck beginnt währenddessen ein eigener Weg vom Frachtraum über das Vorfeld bis zur Ausgabestelle im Terminal.

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Tiere im Flugzeug transportieren: Anmeldung, Transportbox und Vorbereitung

Eine Flugreise mit Hund oder Katze beginnt lange vor dem Check-in. Ob ein Tier in der Kabine, im klimatisierten Frachtraum oder als Luftfracht befördert werden kann, hängt von der Fluggesellschaft, der Strecke, dem Gewicht, der Tierart und den Einreisebestimmungen ab. Eine frühzeitige Anmeldung, eine passende Transportbox und eine sorgfältige Gewöhnung reduzieren vermeidbaren Stress und verhindern, dass die Reise an fehlenden Dokumenten oder ungeeigneter Ausrüstung scheitert. Fliegen ist für Tiere mit ungewohnten Geräuschen, Gerüchen, Bewegungen und Wartezeiten verbunden. Deshalb sollte zuerst geklärt werden, ob die Reise notwendig und gesundheitlich vertretbar ist. Steht der Flug fest, müssen Airline-Regeln, veterinärrechtliche Vorgaben, Transitbestimmungen und Rückreisebedingungen als zusammenhängende Planung betrachtet werden.

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Flugangst verstehen: Vorbereitung und hilfreiche Strategien für die Reise

Flugangst kann lange vor dem Abflug beginnen: beim Gedanken an Turbulenzen, beim Buchen oder erst am Gate. Die Reaktion ist real, auch wenn objektiv keine unmittelbare Gefahr besteht. Wer die körperlichen und gedanklichen Abläufe versteht, kann die Reise gezielter vorbereiten und während des Flugs handlungsfähig bleiben. Ein Patentrezept gibt es nicht. Hilfreich ist meist eine Kombination aus verlässlichen Informationen, planbaren Abläufen, körperlicher Beruhigung und einem schrittweisen Umgang mit angstauslösenden Situationen. Bei starker oder anhaltender Belastung kann professionelle Unterstützung den entscheidenden Unterschied machen.

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Flughafen-Lounges im Vergleich: Zugang, Ausstattung und tatsächlicher Nutzen

Flughafen-Lounges versprechen Ruhe, Verpflegung und einen angenehmen Arbeitsplatz zwischen Sicherheitskontrolle und Boarding. Wie wertvoll dieser Rückzugsort tatsächlich ist, entscheidet sich jedoch selten an einem schicken Sessel oder einem gut gefüllten Buffet. Ausschlaggebend sind der Standort im Terminal, die Aufenthaltsdauer, die Auslastung und die Frage, welche Leistungen zur konkreten Reise passen. Der Zugang kann über Reiseklasse, Vielfliegerstatus, Kreditkarte, Mitgliedschaft oder ein einzeln gekauftes Ticket erfolgen. Hinter diesen Wegen stehen unterschiedliche Regeln, Gastgebühren und Nutzungslimits. Ein sinnvoller Vergleich beginnt deshalb bei der Reiseroute und dem verfügbaren Zeitfenster – und erst danach bei Essen, Duschen oder Aussicht auf das Vorfeld.

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SWISS übernimmt dritten Airbus A350-900 und setzt ihn ab Oktober auf Langstrecken ein

SWISS hat heute ihren dritten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang genommen. Der fabrikneue A350 trägt den Namen „Zug“ und wird künftig nach Shanghai und Johannesburg fliegen. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung HB-IFC ist nach „Lausanne“ (HB-IFA) und „Delémont“ (HB-IFB) das dritte Flugzeug dieses Typs in der Flotte von Swiss International Air Lines (SWISS). Mit seiner Ankunft setzt SWISS die Erneuerung ihrer Langstreckenflotte fort. Ab Oktober kommt der A350 zwischen Zürich und Shanghai sowie zwischen Zürich und Johannesburg zum Einsatz. Bis 2030 wird SWISS insgesamt zehn Airbus A350-900 in ihre Flotte aufnehmen.

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