28. September 2026

Marco Odermatt zurück im Schnee – jetzt läuft der Countdown für Sölden

Marco Odermatt kann aufatmen: Seine Muskelverletzung ist weitgehend ausgeheilt. Der Schweizer Ski-Dominator trainiert wieder und richtet den Blick auf den Weltcup-Auftakt in Sölden. Ganz ohne Folgen blieb die Verletzung allerdings nicht. Odermatt verlor während der Vorbereitung wertvolle Tage auf Schnee – und gerade für einen Athleten, der in mehreren Disziplinen an der Weltspitze fährt, zählt vor dem Saisonstart praktisch jede Trainingseinheit.

Weiterlesen

Davis Cup 2027: Schweiz trifft in den Play-offs vor Heimpublikum auf Marokko

Das Schweizer Davis-Cup-Team kennt seinen nächsten Gegner: In den Play-offs der Weltgruppe I empfängt es Anfang Februar 2027 Marokko zu einem Heimspiel. Die Auslosung bringt der Schweiz nach der Davis-Cup-Niederlage gegen Brasilien wieder einen Auftritt vor eigenem Publikum. Nun geht es darum, den Platz in der Weltgruppe I zu sichern.

Weiterlesen

Historische Friedhöfe erhalten: Worauf es bei Grabmälern, Wegen und Bäumen ankommt

Auf einem Friedhof stehen in der Regel die Gräber im Vordergrund. Doch auch der Hauptweg, die Bäume und die gesamte Anlage lohnen einen Blick. An solchen Einzelheiten lässt sich ablesen, wie sich ein Dorf oder eine Stadt entwickelt hat. Ein Friedhof verändert sich mit den Menschen, die ihn nutzen. Gerade deshalb lässt er sich nicht wie ein unveränderliches Denkmal behandeln. Dieser Beitrag erklärt, was historische Friedhöfe schützenswert macht, welche Veränderungen ihre Gestalt gefährden und wie sich Pflege und heutige Nutzung miteinander verbinden lassen.

Weiterlesen

Gottéron bindet Sörensen und de la Rose bis 2029

Marcus Sörensen im schwarzen Trikot von Fribourg-Gottéron mit der Rückennummer 9

Fribourg-Gottéron setzt bei zwei prägenden Figuren seiner Meistermannschaft langfristig auf Kontinuität. Marcus Sörensen und Jacob de la Rose haben ihre auslaufenden Verträge jeweils um zwei Jahre bis zum Ende der Saison 2028/29 verlängert. Der Klub verkündete die beiden Verlängerungen unmittelbar vor dem Heimspiel gegen die SCL Tigers. Damit beendet Sportdirektor Gerd Zenhäusern frühzeitig zwei wichtige Personalfragen. Beide Schweden gehörten im vergangenen Frühjahr zu den zentralen Spielern auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Klubgeschichte und bleiben nun auch für die kommenden Jahre Teil des Freiburger Gerüsts. Für Gottéron ist die doppelte Verlängerung auch deshalb bedeutend, weil sowohl Sörensen als auch de la Rose zuletzt mit einer möglichen Rückkehr nach Schweden in Verbindung gebracht worden waren. Diese Spekulationen sind nun beendet: Beide haben sich klar für einen Verbleib an der Saane entschieden.

Weiterlesen

Defekte Spurstange: Warum Weiterfahren gefährlich werden kann

Mechaniker kontrolliert Spurstange und Gelenk an der Vorderachse eines Autos

Eine defekte Spurstange gehört zu den Problemen, die Autofahrer nicht auf die lange Bank schieben sollten. Sie verbindet die Lenkbewegung mit den Rädern und ist damit direkt dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug präzise auf Lenkeingaben reagiert. Wird ein Spurstangenkopf oder Axialgelenk ausgeschlagen, kann die Lenkung zunehmend ungenau werden – im Extremfall droht ein erheblicher Kontrollverlust. Im Alltag kündigt sich der Verschleiss oft schleichend an. Typische Hinweise sind Spiel in der Lenkung, ein schwammiges Fahrgefühl, Knacken oder Poltern auf Unebenheiten, ein schief stehendes Lenkrad oder ungleichmässig abgefahrene Reifen. Auch ein Fahrzeug, das nicht mehr sauber geradeaus läuft oder auf Spurrillen stärker reagiert als früher, sollte überprüft werden. Wichtig ist die genaue Bezeichnung: Umgangssprachlich wird manchmal von einer «Gelenkstange» gesprochen. In der Lenkung sind damit häufig Spurstange, Spurstangenkopf oder Axialgelenk gemeint. Welche Komponente tatsächlich betroffen ist, lässt sich zuverlässig erst auf der Hebebühne feststellen.

Weiterlesen

Falsche Handwerker an der Haustür: So schützen Sie sich

Bewohnerin prüft an der Haustür den Ausweis eines angeblichen Handwerkers

Ein angeblicher Handwerker klingelt unangemeldet und behauptet, das Dach sei beschädigt, eine Wasserleitung müsse kontrolliert oder ein Zähler dringend überprüft werden. Solche Situationen können harmlos sein – sie werden aber auch gezielt von Betrügern genutzt, um in Wohnungen zu gelangen oder überteuerte Arbeiten zu verkaufen. Entscheidend ist deshalb nicht die Geschichte an der Haustür, sondern ob sich Auftrag und Identität unabhängig überprüfen lassen. Wie real die Gefahr ist, zeigen aktuelle Fälle aus der Schweiz. Die Kantonspolizei Zürich nahm 2026 mehrfach mutmassliche falsche Handwerker fest. In Hirzel wurden zwei Rentnerpaare zu Arbeiten gedrängt, deren Forderungen schliesslich auf bis zu 100'000 beziehungsweise knapp 90'000 Franken anwuchsen. In Seuzach wurden nach einem Unwetter Dacharbeiten für rund 66'000 Franken angeboten. Eine andere Variante zielt gar nicht primär auf einen Auftrag ab. Täter geben sich als Mitarbeitende einer Verwaltung, eines Energieunternehmens, einer Gemeinde oder eines Handwerksbetriebs aus und verlangen Zutritt zur Wohnung. Während eine Person das Opfer beschäftigt, kann eine zweite nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen suchen.

Weiterlesen

SWISS dominiert den Flughafen Zürich

SWISS Flugzeug auf dem Vorfeld des Flughafens Zürich

Am Flughafen Zürich führt an SWISS kein Weg vorbei. Die Schweizer Fluggesellschaft ist mit deutlichem Abstand die wichtigste Airline am grössten Flughafen des Landes. Nach den neuesten vollständig ausgewiesenen Jahreszahlen für 2025 entfielen 50 Prozent des Passagieraufkommens auf SWISS – ungefähr jeder zweite Fluggast in Zürich reiste damit mit der Lufthansa-Tochter. Der Abstand zur Konkurrenz ist beträchtlich. Edelweiss Air erreichte 2025 einen Passagieranteil von 10 Prozent, easyJet kam auf 3 Prozent und Eurowings auf 2 Prozent. Die gesamte Lufthansa Group – zu der neben SWISS unter anderem Edelweiss, Lufthansa, Austrian Airlines und Eurowings gehören – beförderte zusammen 66 Prozent der Passagiere am Flughafen Zürich. Bei den Starts und Landungen veröffentlicht die Flughafen Zürich AG in ihrem Statistikbericht zwar sehr genaue Gesamtzahlen, aber keine unmittelbar vergleichbare Rangliste mit der exakten Zahl der jährlichen Flugbewegungen jeder einzelnen Airline. Deshalb wäre es unseriös, SWISS eine erfundene Zahl an Starts und Landungen zuzuschreiben. Dass SWISS die mit Abstand grösste Fluggesellschaft am Standort ist, wird durch den offiziellen Marktanteil und ihre Rolle als Hub-Carrier jedoch eindeutig belegt.

Weiterlesen

Lakers und Davos zeigen Interesse an Marco Müller – Zukunft beim SCB offen

Marco Müller im schwarzen Trikot des SC Bern mit der Rückennummer 83

Marco Müller wird auf dem Schweizer Transfermarkt immer interessanter. Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigen sich neu auch die Rapperswil-Jona Lakers mit dem 32-jährigen Stürmer des SC Bern. Gleichzeitig soll der HC Davos die Situation des Routiniers verfolgen. Müllers Vertrag beim SCB läuft nach der Saison 2026/27 aus. Müller kehrte erst auf die Saison 2025/26 zu seinem Stammklub nach Bern zurück und unterschrieb damals für zwei Jahre. In seiner ersten Saison nach der Rückkehr absolvierte er 40 Qualifikationsspiele, erzielte zwei Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. In der laufenden Meisterschaft hat er ebenfalls bereits getroffen. Mit seiner Erfahrung, seiner Vielseitigkeit und der Möglichkeit, sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel eingesetzt zu werden, bleibt Müller trotz seines Alters für mehrere National-League-Klubs interessant. Neben Rapperswil und Davos wurde zuletzt bereits der EHC Kloten mit dem Berner in Verbindung gebracht. Auch eine Verlängerung beim SCB ist weiterhin nicht ausgeschlossen.

Weiterlesen

Lakers wollen mit Gian-Marco Wetter verlängern – Ambri und Lugano zeigen Interesse

Gian-Marco Wetter im roten Trikot der Rapperswil-Jona Lakers mit der Rückennummer 72

Bei den Rapperswil-Jona Lakers zeichnet sich eine spannende Personalie für die Saison 2027/28 ab. Gian-Marco Wetters Vertrag läuft im kommenden Frühjahr aus, die Lakers möchten den Schweizer Stürmer halten. Gleichzeitig ist aus dem Tessin zu hören, dass sowohl der HC Ambri-Piotta als auch der HC Lugano die Situation des vielseitigen Angreifers verfolgen. Wetter gehört seit Jahren zum Schweizer Kern der Lakers. In den vergangenen beiden Spielzeiten konnte er zwar nicht immer jene Dominanz entwickeln, die man ihm aufgrund seines Potenzials zutraut, blieb aber dennoch ein wertvoller und vielseitig einsetzbarer Stürmer. Besonders seine Geschwindigkeit, seine Spielintelligenz und seine Fähigkeit, sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel eingesetzt zu werden, machen ihn interessant. Für Wetter dürfte bei der Entscheidung über seine Zukunft vor allem die sportliche Rolle entscheidend sein. Der 26-Jährige möchte auch künftig Verantwortung übernehmen und nicht lediglich Teil der Kadertiefe sein. Rapperswil kann ihm diese Perspektive grundsätzlich bieten, doch mit Ambri und Lugano stehen zwei Klubs bereit, die den Schweizer Markt für die kommende Saison ebenfalls intensiv bearbeiten.

Weiterlesen

Samuel Erni fehlt den SCL Tigers weiter – Rückkehr bleibt offen

Samuel Erni fehlt den SCL Tigers weiterhin verletzt

Die SCL Tigers müssen weiterhin auf Samuel Erni verzichten. Der Verteidiger wird im aktuellen Medical Report des Klubs mit einer Unterkörperverletzung geführt, sein Status lautet «week-to-week». Ein konkretes Rückkehrdatum gibt es damit weiterhin nicht. Erni trägt bei den Tigers die Nummer 72 und gehört zu den erfahrenen Schweizer Verteidigern im Kader. Der Klub führt ihn seit September als verletzt. Auch in den jüngsten Partien gegen den EV Zug und Fribourg-Gottéron stand Erni nicht zur Verfügung. Kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle werden im offiziellen Medical Report der Tigers nicht aufgeführt. Deshalb tauchen Spieler, die nur für einzelne Partien krank ausfallen, dort nicht zwingend auf. Ernis Verletzung ist dagegen offiziell dokumentiert und bleibt aktuell der einzige längerfristig ausgewiesene Ausfall.

Weiterlesen

Vier Änderungen im Schweizer Frauen-Kader vor Turnier in Finnland

Spielerinnen der Schweizer Frauen-Eishockeynationalmannschaft jubeln gemeinsam auf dem Eis

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft muss unmittelbar vor dem zweiten Turnier der Women’s Euro Hockey Tour in Lahti mehrere personelle Änderungen vornehmen. Annic Büchi, Alina Marti, Luisa Waser und Jade Surdez fallen aus. Head Coach Shannon Miller hat Mara Frey, Elisa Dalessi und Jael Manetsch nachnominiert, während Marti nicht ersetzt wird. Büchi, Marti und Surdez fehlen verletzungsbedingt, Waser kann nach einer Operation nicht am Zusammenzug teilnehmen. Damit reist die Schweiz mit 23 statt der ursprünglich vorgesehenen 24 Spielerinnen nach Finnland. Das erste Spiel steht am Mittwoch gegen Schweden auf dem Programm. Für die Schweizerinnen ist das Turnier ein wichtiger weiterer Schritt auf dem Weg zur Frauen-WM im November in Dänemark. Nach dem überzeugenden zweiten Platz beim Heimturnier in Kloten warten in Lahti erneut Schweden, Finnland und Tschechien – drei der stärksten europäischen Gegner.

Weiterlesen

Schweiz vor Härtetest in Glasgow – Yakin setzt auf Schwung aus Skopje

Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin an der Seitenlinie vor dem Spiel gegen Schottland

Die Schweizer Nationalmannschaft steht am Dienstagabend vor ihrem nächsten Nations-League-Spiel. Nach dem souveränen 3:0-Auswärtssieg gegen Nordmazedonien trifft das Team von Murat Yakin um 20.45 Uhr im Hampden Park auf Schottland. Die Nati reist mit Selbstvertrauen nach Glasgow, muss aber erneut ohne Breel Embolo und Granit Xhaka auskommen. Der Auftakt in Skopje verlief nahezu ideal. Die Schweiz kontrollierte die Partie, blieb ohne Gegentor und setzte offensiv mehrere Akzente. Zeki Amdouni war mit zwei Toren und einem Assist der auffälligste Spieler, Zachary Athekame bereitete zwei Treffer vor. Schottland dürfte nun allerdings deutlich mehr Gegenwehr bieten. Die Schweiz kennt den Gegner bestens: Das letzte Duell an der EM 2024 endete 1:1. Im Hampden Park wartet zudem eine traditionell schwierige Aufgabe, denn von neun bisherigen Auswärtsspielen in Schottland gewann die Schweiz nur eines.

Weiterlesen

Italien in Bursa unter enormem Druck – gegen die Türkei droht der nächste Absturz

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini an der Seitenlinie vor dem Spiel gegen die Türkei

Für Italien wird bereits das zweite Nations-League-Spiel zum frühen Krisentest. Nach dem ernüchternden 0:2 gegen Belgien treten die Azzurri am Montagabend um 20.45 Uhr in Bursa gegen die Türkei an. Roberto Mancini steht nach dem missglückten Start seiner zweiten Amtszeit massiv unter Druck – eine weitere Niederlage würde nicht nur die Stimmung weiter verschärfen, sondern Italien auch früh in Richtung Abstiegskampf drücken. Das Vertrauen rund um die Squadra Azzurra ist nach den vergangenen Jahren ohnehin angeschlagen. Italien verpasste erneut die Weltmeisterschaft, gegen Belgien folgte nun der nächste Rückschlag. Das Publikum im Stadio Olimpico reagierte bereits zur Pause und nach dem Schlusspfiff mit Pfiffen. Besonders problematisch war dabei weniger nur das Resultat als die Art des Auftritts: wenig Tempo, kaum Durchschlagskraft und erneut grosse Probleme gegen hohes Pressing. Nun wartet mit der Türkei ein Gegner, der selbst mit einer Niederlage gestartet ist. Die Mannschaft von Vincenzo Montella verlor ihr erstes Gruppenspiel gegen Frankreich mit 0:1. Damit stehen vor dem direkten Duell beide Teams bei null Punkten. Für Italien ist die Partie deshalb bereits richtungsweisend – zumal am Freitag auswärts in Frankreich die nächste schwierige Aufgabe folgt.

Weiterlesen

Hofer erstmals Halbmarathon-Meister – Hirzel knackt 22 Jahre alten U20-Rekord

Jonathan Hofer jubelt nach dem Zieleinlauf beim Halbmarathon in Lugano

Jonathan Hofer gewinnt bei der Halbmarathon-SM in Lugano erstmals Schweizer Meistergold. Der 23-Jährige vom LC Zürich läuft die 21,1 Kilometer in 1:04:05 Stunden und setzt sich damit klar gegen die nationale Konkurrenz durch. Bei den Frauen verteidigt Fabienne Vonlanthen ihren Titel, während die erst 19-jährige Anina Hirzel mit 1:15:50 einen neuen Schweizer U20-Rekord aufstellt. Hofer belegt im internationalen Feld der StraLugano den vierten Rang. Schweizerisch liegt er jedoch deutlich vorne: Vorjahressieger Robin Mennet wird in 1:05:49 Zweiter, Gian-Andri Baumann sichert sich in 1:06:04 Bronze. Den Tagessieg holt der Kenianer Stephen Mwangi Njeri in 1:03:12. Bei den Frauen gewinnt Hilda Jelagat Kiptum aus Kenia das offene Rennen in 1:11:00. Die Schweizer Meisterschaft entscheidet Vonlanthen in 1:14:15 für sich. Ronja Hofstetter folgt nur 19 Sekunden später, Hirzel wird Dritte und verbessert gleichzeitig die bisherige U20-Bestmarke von Deborah Büttel aus dem Jahr 2004 um 32 Sekunden.

Weiterlesen

Gäumann bleibt Schwingerkönigin – Linggi gewinnt das Eidgenössische

Eveline Linggi jubelt nach ihrem Erfolg beim Eidgenössischen Frauen- und Meitlischwinget

Jasmin Gäumann bleibt Schwingerkönigin. Die 26-jährige Bernerin verteidigt beim Eidgenössischen Frauen- und Meitlischwinget in Schachen ihren Titel aus dem Vorjahr und gewinnt erneut die Jahreswertung. Den Festsieg sichert sich dagegen Eveline Linggi, die nach dem gestellten Schlussgang mit 58,00 Punkten an der Spitze der Rangliste steht. Linggi und Gäumann treffen im Schlussgang direkt aufeinander, doch keine der beiden kann den Kampf für sich entscheiden. Entscheidend ist deshalb die höhere Schlussnote der 20-jährigen Schwyzerin: Linggi erhält für den Gestellten 9,00 Punkte, Gäumann 8,75. Damit gewinnt Linggi das Eidgenössische mit einem halben Punkt Vorsprung. Für Gäumann reicht Rang zwei dennoch zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Jahreswertung. Die Bernerin hatte vor dem Saisonhöhepunkt gemeinsam mit Isabel Egli und Mélissa Suchet an der Spitze gelegen und sichert sich mit ihrer starken Leistung in Schachen erneut die Krone.

Weiterlesen

Österreich schlägt Kosovo 3:1 – Avdullahu startet, Saipi kommt ins Tor

Spieler der kosovarischen Nationalmannschaft im weissen Trikot während des Nations-League-Spiels gegen Österreich

Österreich setzt seinen perfekten Start in die Nations League fort und schlägt Kosovo im ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 3:1. David Affengruber, Junior Adamu und Carney Chukwuemeka treffen für die Mannschaft von Ralf Rangnick, Edon Zhegrova gelingt für Kosovo nur noch der späte Anschlusstreffer per Penalty. Aus Schweizer Sicht richtet sich der Blick besonders auf mehrere Akteure im Kosovo-Kader. Leon Avdullahu steht erneut in der Startelf und spielt im zentralen Mittelfeld, während der langjährige Lugano-Goalie Amir Saipi in der 65. Minute für Arijanet Muric eingewechselt wird. Albian Hajdari, beim Auftaktsieg gegen Irland noch von Beginn an dabei, kommt diesmal nicht zum Einsatz. Österreich entscheidet die Partie mit einer effizienten Vorstellung. Affengruber eröffnet in der 23. Minute per Kopf das Skore, Adamu erhöht unmittelbar vor der Pause auf 2:0. Chukwuemeka sorgt in der 61. Minute für die Vorentscheidung, ehe Zhegrova in der 83. Minute einen Elfmeter zum 3:1-Endstand verwandelt.

Weiterlesen

Klopp erlebt bitteres Heimdebüt – Deutschland verliert gegen Griechenland

Enttäuschte deutsche Nationalmannschaft nach der Niederlage gegen Griechenland

Jürgen Klopps erstes Heimspiel als deutscher Bundestrainer endet mit einer herben Enttäuschung. Deutschland verliert in Augsburg mit 0:1 gegen Griechenland und wartet damit auch nach dem zweiten Nations-League-Spiel unter Klopp auf den ersten Sieg. Dimitrios Kourbelis entscheidet die Partie in der 74. Minute mit einem abgefälschten Schuss. Deutschland hat über weite Strecken mehr Ballbesitz, findet gegen die kompakte griechische Defensive aber nur selten klare Lösungen. Joshua Kimmich kommt mit einem Freistoss dem Führungstreffer nahe, Griechenlands Torhüter Konstantinos Tzolakis pariert jedoch stark. Auf der Gegenseite vergibt Fotis Ioannidis zunächst eine Grosschance, ehe Kourbelis wenig später zuschlägt. Nach dem 1:1 zum Auftakt in den Niederlanden bleibt Deutschland damit bei einem Punkt aus zwei Spielen. Griechenland dagegen bestätigt seinen starken Start: Nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen Serbien gewinnen die Griechen auch in Augsburg und stehen nach zwei Partien bei sechs Punkten.

Weiterlesen

Ambri zeigt Interesse an Benjamin Quinn – Lakers-Vertrag läuft aus

Benjamin Quinn im roten Trikot der Rapperswil-Jona Lakers mit der Rückennummer 64

Beim HC Ambri-Piotta rückt eine weitere Personalie für die Saison 2027/28 in den Fokus. Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigen sich die Leventiner mit Benjamin Quinn von den Rapperswil-Jona Lakers. Der Vertrag des 22-jährigen Verteidigers läuft nach der aktuellen Saison aus, eine Verlängerung mit Rapperswil ist bislang nicht bekannt. Quinn gehört bei den Lakers zur jüngeren Schweizer Verteidigergeneration. Der Rechtsschütze ist 190 Zentimeter gross, wiegt rund 90 Kilogramm und trägt in Rapperswil die Nummer 64. In der vergangenen Saison absolvierte er acht National-League-Partien und sammelte zusätzliche Spielpraxis beim EHC Winterthur. Für Ambri wäre Quinn vor allem als entwicklungsfähiger Schweizer Verteidiger interessant. Eine Einigung gibt es nach aktuellem Stand nicht. Klar ist lediglich: Rapperswil hat den auslaufenden Vertrag bislang nicht verlängert und die Leventiner verfolgen seine Situation.

Weiterlesen