Serie A

Inter-Legende Sandro Mazzola mit 83 Jahren gestorben

Sandro Mazzola prägte über viele Jahre eine grosse Ära von Inter Mailand und führte die Mannschaft auch als Kapitän.

Der italienische Fussball trauert um Sandro Mazzola. Die Inter-Legende ist in der Nacht auf Samstag im Alter von 83 Jahren gestorben. Der frühere Offensivspieler und Captain verbrachte seine gesamte Profikarriere bei den Nerazzurri und gehörte zu den prägenden Figuren der legendären «Grande Inter». Mazzola spielte von 1961 bis 1977 für Inter und absolvierte 565 Pflichtspiele für den Klub. Mit den Mailändern gewann er vier italienische Meisterschaften, zweimal den Europapokal der Landesmeister und zweimal den Weltpokal. Unvergessen bleibt insbesondere das Europacup-Finale 1964 in Wien: Beim 3:1 gegen Real Madrid erzielte Mazzola zwei Treffer und führte Inter damit zum ersten Triumph im wichtigsten europäischen Klubwettbewerb. Auch für die italienische Nationalmannschaft schrieb Mazzola Geschichte. In 70 Länderspielen erzielte er 22 Tore, wurde 1968 Europameister und erreichte zwei Jahre später den WM-Final in Mexiko. Die FIGC ordnete zu seinem Gedenken für sämtliche Partien des Wochenendes eine Schweigeminute an. An den Verbandssitzen in Rom und Coverciano wurden die Flaggen auf halbmast gesetzt.

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Britschgi jubelt mit Parma über ersten Saisonsieg – Sierro startet gegen Sow

KI-Symbolbild eines Parma-Spielers nach dem 2:1-Heimsieg gegen Genoa in der Serie A.

Parma Calcio hat im fünften Anlauf den ersten Serie-A-Sieg der neuen Saison gefeiert. Die Mannschaft von Carlos Cuesta bezwingt Genoa im Stadio Ennio Tardini mit 2:1. Aus Schweizer Sicht stehen Vincent Sierro und Djibril Sow von Beginn an auf dem Platz, während der erstmals für die A-Nati aufgebotene Sascha Britschgi in der Schlussphase eingewechselt wird. David Romero bringt Parma in der 37. Minute in Führung. El Bilal Touré legt den Ball für den Angreifer auf, der von ausserhalb des Strafraums zum 1:0 trifft. Genoa antwortet nach der Pause durch Milutin Osmajic: Nach einem schnellen Gegenstoss und dem Zuspiel von Lorenzo Colombo gleicht der Stürmer in der 69. Minute zum 1:1 aus. Die Entscheidung fällt zehn Minuten später. Nesta Elphege leitet einen Konter ein und bedient Pontus Almqvist, der in der 79. Minute zum 2:1 einschiesst. Unmittelbar danach kommt Britschgi für Diego Carlos ins Spiel. Sierro wird ebenfalls in der 80. Minute ausgewechselt, während Sow bei Genoa bis zur 84. Minute auf dem Platz steht. Parma bringt den knappen Vorsprung anschliessend über die Zeit.

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Napoli lässt in Florenz Punkte liegen – Fiorentina erkämpft 1:1

Symbolbild zum Serie-A-Spiel zwischen Fiorentina und Napoli mit Spielern beider Teams im Zweikampf um den Ball.

Der SSC Napoli muss in der Serie A den nächsten Dämpfer hinnehmen. Die Mannschaft von Massimiliano Allegri kommt bei der Fiorentina trotz Führung nicht über ein 1:1 hinaus. Billy Gilmour bringt Napoli in der ersten Halbzeit in Führung, Álex Jiménez gleicht kurz nach der Pause für die Gastgeber aus. Die Fiorentina erwischt im Stadio Artemio Franchi den gefährlicheren Start. Arthur Atta trifft in der 17. Minute die Latte, nur wenig später scheitert auch Nicolò Fagioli am Aluminium. Napoli antwortet prompt: Mathías Olivera setzt in der 22. Minute einen Kopfball an den Pfosten, ehe die Gäste praktisch im nächsten Angriff zuschlagen. Nach einem einstudierten Eckball von Matteo Politano steht Gilmour am Strafraumrand frei und trifft in der 23. Minute zum 0:1. Nach der Pause braucht die Fiorentina nur sechs Minuten für die Antwort. Jiménez zieht aus der Distanz ab, Rafa Marín fälscht den Ball entscheidend ab und lässt Vanja Milinkovic-Savic keine Abwehrchance. Für Napoli bedeutet das Remis den nächsten Punktverlust in einer bislang wechselhaften Saison. Die Neapolitaner stehen nach fünf Runden bei sieben Punkten, Fiorentina erhöht sein Konto auf vier Zähler. Einen direkten Schweizer Bezug hatte die Partie nicht.

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Lautaro rettet Inter im Spitzenkampf – Roma verspielt 2:0-Führung

Symbolbild jubelnder Inter-Spieler nach einem Treffer gegen die AS Roma

Das Serie-A-Spitzenspiel zwischen der AS Roma und Inter Mailand endet mit einem spektakulären 2:2. Manu Koné schiesst die Römer im Stadio Olimpico mit einem Doppelpack 2:0 in Führung, doch Inter-Captain Lautaro Martínez antwortet nach der Pause ebenfalls mit zwei Treffern. Beide Teams bleiben damit auch nach fünf Meisterschaftsspielen ungeschlagen. Roma erwischt den deutlich besseren Start und geht bereits in der 6. Minute durch Koné in Führung. In der 37. Minute trifft der französische Mittelfeldspieler erneut und bringt die Gastgeber mit 2:0 nach vorne. Doch unmittelbar nach der Pause meldet sich Inter zurück: Lautaro verkürzt in der 46. Minute und erzielt in der 79. Minute auch den Ausgleich. Mitten im Spitzenspiel steht auch ein Schweizer: Manuel Akanji beginnt bei Inter in der Dreierabwehr neben Yann Bisseck und Alessandro Bastoni. Für die Nerazzurri ist es nach dem 3:2-Sieg im Spitzenspiel gegen Napoli bereits die nächste spektakuläre Partie gegen einen direkten Konkurrenten.

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Nati-Aufgebot bremst Rodriguez’ Aufbau bei Torino

KI-generiertes Titelbild von Ricardo Rodriguez im Trainingsdress des FC Torino während einer Einheit auf dem Trainingsplatz.

Ricardo Rodriguez ist bei Torino zurück – doch ausgerechnet das Schweizer Nationalteam erschwert nun seinen körperlichen Aufbau beim Serie-A-Klub. Wie «Tuttosport» berichtet, hätte Trainer Ignazio Abate die bevorstehende Pause gerne genutzt, um den 34-Jährigen gezielt an die Belastungen des Mannschaftstrainings heranzuführen. Rodriguez gehört jedoch zum Schweizer Aufgebot für die vier Nations-League-Partien zwischen dem 26. September und 6. Oktober. Der Schweizer war erst Anfang September als vereinsloser Spieler nach Turin zurückgekehrt. Weil er während des Sommers keine reguläre Saisonvorbereitung mit einer Mannschaft absolvierte, trainierte Rodriguez zwar individuell, muss sich aber weiterhin an die höheren Belastungen im Klubtraining gewöhnen. Abate hatte nach der Verpflichtung erklärt, Training alleine und tägliche Arbeit mit einer Profimannschaft seien zwei völlig verschiedene Dinge. Damals rechnete der Torino-Coach mit mindestens einer Woche bis zehn Tagen Anpassungszeit. Genau dieser Prozess wird nun unterbrochen. Nach Torinos Serie-A-Spiel am Samstag um 15.00 Uhr in Bologna reist Rodriguez zur Schweizer Nationalmannschaft. Murat Yakin hat den Routinier erneut aufgeboten. Der SFV startet bereits am Montag mit einem Trainingslager in der Südtürkei, bevor innerhalb von elf Tagen vier Nations-League-Partien folgen. Für Torino bleibt damit kaum Gelegenheit, Rodriguez während der Unterbrechung individuell in die gewünschte körperliche Verfassung zu bringen.

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Alessandro Romano vor erstem Italien-Aufgebot

Alessandro Romano im Trikot von Cagliari

Alessandro Romano steht vor seiner ersten Berufung in die italienische A-Nationalmannschaft. Nach übereinstimmenden Berichten aus Italien gehört der 20-jährige Mittelfeldspieler von Cagliari zum neuen Aufgebot von Nationaltrainer Roberto Mancini für die kommenden Nations-League-Spiele. Für das in Winterthur geborene und vom Schweizer Verband ausgebildete Talent ist es der nächste entscheidende Schritt nach seinem Wechsel zur Squadra Azzurra. Romano gehört zu den auffälligsten neuen Namen im ersten Kader von Mancini nach dessen Rückkehr als italienischer Nationaltrainer. Neben dem Cagliari-Profi sollen unter anderem Issa Doumbia und Mohamed Ali Zoma erstmals zum Kreis der Azzurri gehören. Die offizielle Kaderpublikation des italienischen Verbandes war beim Redaktionscheck am Freitagnachmittag auf der FIGC-Webseite noch nicht aufgeschaltet, mehrere italienische Medien führen Romano jedoch übereinstimmend als Teil des Aufgebots. Für die Schweiz besitzt die Nachricht besondere Brisanz. Romano spielte während seiner Nachwuchszeit für die Schweizer Auswahlteams und wurde vom SFV intensiv umworben. Erst vor wenigen Tagen fiel die Entscheidung zugunsten Italiens. Über Romanos Entscheid für die italienische Nationalmannschaft hatten wir bereits berichtet. Inzwischen hat die FIFA den Wechsel der sportlichen Nationalität freigegeben – damit steht seiner ersten Berufung für Italien nichts mehr im Weg.

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Auch Dortmund hat Boteli im Blick – Konkurrenz für Como und Atalanta

Winsley Boteli im roten Trikot des FC Sion während eines Spiels

Das internationale Interesse an Winsley Boteli wird immer prominenter. Nach Informationen von soccer.ch beschäftigt sich inzwischen auch Borussia Dortmund mit dem 20-jährigen Stürmer des FC Sion und verfolgt dessen Entwicklung. Damit taucht nach Como und Atalanta nun auch ein deutscher Spitzenklub im Umfeld des Schweizer Nationalspielers auf. Boteli hat sich mit einem herausragenden Saisonstart in den Fokus gespielt. Nach offiziellen Angaben des FC Sion steht er nach acht Super-League-Partien bei fünf Toren und vier Assists, hinzu kommen sieben Treffer und eine Vorlage aus sechs Spielen der Conference-League-Qualifikation. Das ergibt zwölf Tore und fünf Assists in 14 Pflichtspielen – Zahlen, die inzwischen auch ausserhalb der Schweiz für Aufmerksamkeit sorgen. Erst vor wenigen Tagen wurden Como und Atalanta als mögliche Interessenten genannt. Über das Interesse der beiden Serie-A-Klubs an Boteli hatten wir bereits berichtet. Konkrete Angebote oder bestätigte Verhandlungen gibt es bislang nicht. Auch bei Borussia Dortmund geht es nach den Informationen von soccer.ch derzeit um Interesse und Beobachtung – nicht um einen bereits ausgehandelten Transfer.

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Zhegrova und die Schweiz: Basel und Sion waren Thema – Juventus-Zukunft bleibt offen

Edon Zhegrova im Trikot von Juventus Turin während eines Spiels

Edon Zhegrova hat sich mit seinem Doppelpack gegen Sassuolo eindrucksvoll zurückgemeldet – doch seine Zukunft bei Juventus Turin ist damit längst nicht geklärt. Noch Anfang September galt der 27-Jährige als Verkaufskandidat, zudem fehlt er im Europa-League-Kader der Italiener. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers war während dieser schwierigen Phase auch eine Rückkehr in die Schweiz ein Thema. Beim 2:3 gegen Sassuolo kam Zhegrova in der 60. Minute ins Spiel und erzielte in der 82. sowie in der 91. Minute beide Treffer der Turiner. In der spektakulären Schlussphase brachte Zhegrova Juventus gleich zweimal zurück, ehe der von Juve ausgeliehene Vasilije Adžić in der 94. Minute Sassuolo doch noch zum Sieg schoss. Ein starkes Spiel allein bedeutet allerdings noch nicht, dass sich Zhegrovas Stellung bei Juventus grundsätzlich verändert hat. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers wurden im Zusammenhang mit einer möglichen Schweizer Lösung auch der FC Basel und der FC Sion thematisiert. Die wahrscheinlichste Variante wäre dabei eine Abgabe auf Leihbasis gewesen. Ein definitiver Transfer hätte sich angesichts von Zhegrovas langfristigem Vertrag und der beträchtlichen Investition von Juventus für einen Schweizer Klub deutlich schwieriger gestaltet.

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Croci-Tortis Name kursiert in Mailand – Amorim unter Druck

Mattia Croci-Torti im schwarzen FC-Lugano-Outfit an der Seitenlinie

Nach der 0:2-Heimniederlage der AC Milan gegen Benfica wächst der Druck auf Trainer Rúben Amorim deutlich. Nach Informationen aus Mailänder Fussballkreisen fällt in den Diskussionen um mögliche Alternativen inzwischen auch der Name von Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti. Konkrete Gespräche zwischen Milan und dem 44-jährigen Tessiner sind derzeit allerdings nicht bestätigt. Amorim war erst im Sommer mit grossen Erwartungen nach Mailand gekommen und erhielt einen kostspielig verstärkten Kader. Rund 165 Millionen Euro investierten die Rossoneri während des Sommer-Transferfensters – so viel wie kein anderer Serie-A-Klub. Allein Gonçalo Ramos und Diego Moreira gehören mit Ablösesummen von bis zu 74 beziehungsweise 65 Millionen Euro inklusive möglicher Boni zu den teuersten Transfers des italienischen Sommers. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den portugiesischen Trainer. Croci-Tortis Name kommt ausgerechnet in einer Phase auf, in der sein FC Lugano sportlich für Furore sorgt. Die Tessiner schlugen St. Gallen am Mittwochabend mit 4:1, führen die Super League an und sind mittlerweile seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. Damit hat Lugano den Vereinsrekord aus dem Jahr 2020 eingestellt. Bereits vor dem Spiel hatten wir über den Angriff von Croci-Tortis Mannschaft auf die historische Bestmarke berichtet.

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Jashari startet – Milan verliert 0:2 gegen Benfica

Ardon Jashari im rot-schwarzen Trikot der AC Milan im Stadion

Die AC Milan ist mit einer Heimniederlage in die Europa League gestartet. Die Rossoneri verlieren im San Siro gegen Benfica Lissabon mit 0:2. Der Schweizer Nationalspieler Ardon Jashari steht erstmals in dieser Europacup-Saison in der Startelf und wird nach 73 Minuten durch Adrien Rabiot ersetzt. Benfica geht bereits in der 16. Minute in Führung. Fredrik Aursnes findet Dodi Lukébakio auf der rechten Seite, der Belgier zieht nach innen und trifft mit dem linken Fuss ins lange Eck. Die Portugiesen bleiben gefährlich: Wenige Minuten später verliert Milan im Aufbau den Ball, Georgiy Sudakov zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft den Pfosten. Milan findet offensiv dagegen nur selten Lösungen und geht mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Für Jashari ist es nach dem Nichteinsatz beim 2:2 gegen Lazio Rom wieder eine Chance von Beginn weg. Der 24-Jährige bildet gemeinsam mit Yunus Musah das zentrale Mittelfeld. Kurz vor der Pause versucht Jashari selbst den Abschluss: Sein Linksschuss von der Strafraumgrenze geht jedoch über das Tor.

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Britschgi soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken

Sascha Britschgi im Trikot von Parma Calcio im Stadion

Sascha Britschgi steht vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Nach Informationen aus dem Umfeld des 20-jährigen Parma-Profis soll der Verteidiger für die kommenden Nations-League-Spiele erstmals in das reguläre Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft berufen werden. Die offizielle Bestätigung durch den Schweizerischen Fussballverband steht noch aus. Britschgi hat sich in Italien innerhalb kurzer Zeit einen festen Platz im Profifussball erarbeitet. Der frühere Luzerner gehört bei Parma Calcio zum Kader der ersten Mannschaft und stand in der laufenden Serie-A-Saison unter anderem gegen Juventus, Monza und zuletzt beim 1:2 gegen Como in der Startelf. Seine Vielseitigkeit macht ihn für Nationaltrainer Murat Yakin besonders interessant: Britschgi kann auf der rechten Seite sowohl defensiv als auch weiter vorne eingesetzt werden. Für die Schweiz beginnt bereits am 26. September der nächste Pflichtspielblock. Zum Auftakt der Nations League reist die Nati nach Skopje zu Nordmazedonien, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland im Hampden Park. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst. Für Britschgi könnte dieser Zusammenzug nun zur ersten Gelegenheit werden, sich im regulären Kreis der A-Nationalmannschaft zu zeigen.

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Como und Atalanta sollen Boteli beobachten

Winsley Boteli im rot-weissen Trikot des FC Sion im Stadion.

Winsley Boteli sorgt mit seinem starken Saisonstart weiterhin für internationales Interesse. Nach früheren Vorstössen mehrerer europäischer Klubs werden nun auch die beiden Serie-A-Vereine Como und Atalanta mit dem 20-jährigen Stürmer des FC Sion in Verbindung gebracht. Bestätigte Verhandlungen oder ein konkretes Angebot der beiden italienischen Klubs gibt es bislang allerdings nicht. Boteli hat sich mit zwölf Toren in 13 Pflichtspielen in den Fokus gespielt. Besonders sein Hattrick auswärts gegen Ajax und sein Doppelpack beim 2:1-Sieg in Basel sorgten international für Aufmerksamkeit. Auch als Vorbereiter ist der Schweizer U21-Nationalspieler wertvoll und gehört zu den entscheidenden Figuren des starken Sittener Saisonstarts. Für Sion besteht derzeit kein unmittelbarer Verkaufsdruck. Der Klub verpflichtete Boteli erst im Mai definitiv von Borussia Mönchengladbach und stattete ihn mit einem Vertrag bis Juni 2030 aus. Bereits im Sommer gab es deutlich konkreteres Interesse: Wie wir im Beitrag über das Interesse von Galatasaray und weitere Millionen-Offerten für Boteli berichteten, wollte Präsident Christian Constantin sein Sturmjuwel selbst bei sehr hohen Summen nicht ziehen lassen.

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Juventus steckt seit sechs Jahren fest – Spallettis Zahlen täuschen

Juventus-Trainer Luciano Spalletti steht nachdenklich am Spielfeldrand im Stadion

Bei Juventus ist die Krise längst strukturell. Seit dem letzten Scudetto 2019/20 sind sechs komplette Meisterschaften ohne Titel vergangen, 2025/26 endete sogar mit Platz sechs und dem Verpassen der Champions League. Die Reaktion war drastisch: Im Sommer wurde die operative und sportliche Führung umgebaut – geblieben ist ausgerechnet Luciano Spalletti, dessen Bilanz nach fast einem Jahr zwar ordentlich aussieht, den Ansprüchen des Rekordmeisters aber nicht genügt. Das 2:3 bei Sassuolo ist deshalb nicht einfach eine frühe Niederlage in der neuen Saison. Juventus steht nach vier Spieltagen bei sieben Punkten, nachdem zuvor Frosinone und Parma bezwungen worden waren und gegen Milan ein 1:1 resultierte. Doch der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt das eigentliche Problem: Seit 2020 landete Juventus in der Serie A auf den Plätzen 4, 4, 7, 3, 4 und 6. Die Mannschaft, die zuvor neun Meisterschaften in Serie gewonnen hatte, befindet sich inzwischen im siebten Anlauf auf den nächsten Scudetto. Der vergangene Sommer war entsprechend kein Zeichen von Kontinuität, sondern die Konsequenz eines sportlichen Fehlschlags. CEO Damien Comolli verliess Juventus am 12. Juni 2026 nach nur einem Jahr mit sofortiger Wirkung. Offiziell sprach der Klub von einem Rücktritt beziehungsweise einer Trennung im gegenseitigen Einvernehmen. Noch am selben Tag wurde Giovanni Carnevali zum neuen CEO und General Manager ernannt. Anfang Juli folgte mit Frederic Massara als Chief Football Officer eine weitere zentrale Neubesetzung, während Giorgio Chiellini eine neue Führungsfunktion als Chief Club Affairs Officer übernahm und Marco Ottolini Sporting Director blieb.

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Lobotka erlöst Napoli nach drei Niederlagen

Stanislav Lobotka im Trikot des SSC Napoli nach seinem Treffer gegen Bologna.

Der SSC Napoli beendet seine Negativserie und gewinnt zuhause gegen Bologna mit 1:0. Stanislav Lobotka erzielt in der 66. Minute den entscheidenden Treffer nach Vorarbeit des eingewechselten Costantino Favasuli. Für Trainer Massimiliano Allegri ist es der erste Heimsieg in der Serie A mit Napoli. Die Gastgeber bestimmen über weite Strecken das Geschehen, müssen gegen Bologna aber lange auf die Erlösung warten. Kevin De Bruyne und Rasmus Højlund vergeben bereits vor der Pause gute Möglichkeiten, während ein früher Kopfballtreffer von Arthur Theate wegen Abseits aberkannt wird. Nach dem Seitenwechsel erhöhen die Neapolitaner den Druck entscheidend. Mit dem Sieg beendet Napoli eine Serie von drei Pflichtspielniederlagen gegen Como, Inter Mailand und Arsenal. Zuletzt hatte die Mannschaft beim 0:1 gegen Arsenal in der Champions League erneut einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach vier Serie-A-Runden steht Napoli nun bei sechs Punkten.

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Adžić schockt Juventus in der 94. Minute

Sassuolo-Spieler jubelt nach dem späten Siegtreffer gegen Juventus Turin.

Juventus Turin kassiert in der Serie A die erste Saisonniederlage. Die Bianconeri verlieren bei Sassuolo nach einer völlig verrückten Schlussphase mit 2:3. Ausgerechnet der von Juventus ausgeliehene Vasilije Adžić entscheidet die Partie in der 94. Minute. Lange deutet wenig auf dieses spektakuläre Ende hin. Sebastiano Esposito bringt Sassuolo in der 65. Minute mit 1:0 in Führung, ehe der eingewechselte Edon Zhegrova Juventus in der 82. Minute zurück ins Spiel bringt. Danach fallen innerhalb von nur sechs Minuten drei weitere Tore. Kieron Bowie trifft in der 89. Minute zum 2:1 für Sassuolo, Zhegrova antwortet in der 91. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:2. Doch Juventus bringt selbst diesen Punkt nicht über die Zeit: In der 94. Minute vollendet Adžić einen Konter zum 3:2 und sorgt gegen seinen Stammklub für die Entscheidung.

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Sow liefert Assist – Genoa holt ersten Punkt

Djibril Sow im Genoa-Trikot beim Serie-A-Spiel gegen Frosinone.

Djibril Sow hat dem FC Genoa zum ersten Punkt der neuen Serie-A-Saison verholfen. Der Schweizer Nationalspieler bereitet beim 1:1 gegen Frosinone mit einem Corner den Ausgleich von Johan Vásquez vor. Sow steht in der Startelf und wird in der 79. Minute ausgewechselt. Genoa gerät im heimischen Stadio Luigi Ferraris bereits in der 14. Minute in Rückstand. Romano Schmid setzt Giorgi Kvernadze in Szene, der zum 1:0 für Frosinone trifft. Kurz vor der Pause vergibt Lorenzo Colombo zudem einen Penalty und verpasst damit die grosse Chance zum Ausgleich. Fünf Minuten nach Wiederbeginn schlägt Genoa dennoch zurück. Sow bringt einen Corner gefährlich in den Strafraum, Vásquez kommt im Zentrum an den Ball und trifft zum 1:1. Für den Schweizer ist es der erste Scorerpunkt seit seinem Sommerwechsel vom FC Sevilla nach Genua.

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Romano überzeugt bei Cagliaris Coup gegen Atalanta

Alessandro Romano im Trikot von Cagliari Calcio beim Serie-A-Spiel gegen Atalanta Bergamo.

Alessandro Romano setzt seinen starken Saisonstart in der Serie A fort. Der 20-jährige Schweizer steht beim überraschenden 2:1-Auswärtssieg von Cagliari gegen Atalanta Bergamo über die gesamte Spielzeit auf dem Platz und sorgt dabei auch offensiv für Akzente. Für die Sarden ist es bereits der dritte Sieg in den ersten vier Meisterschaftsspielen. Romano wird im zentralen Mittelfeld erneut von Beginn weg eingesetzt. Schon in der 15. Minute prüft der Winterthurer Atalanta-Torhüter Marco Carnesecchi mit einem Distanzschuss und zwingt diesen zu einer Parade. Vier Minuten später bringt Paul Mendy die Gäste in Führung. Atalanta gleicht durch Gianluca Scamacca noch vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel spielt Romano einen starken Steilpass auf Mendy, dessen vermeintlicher zweiter Treffer wegen einer äusserst knappen Abseitsposition aberkannt wird. Daniel Maldini entscheidet die Partie schliesslich in der 61. Minute per Penalty zugunsten Cagliaris.

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Moreira rettet Milan nach 0:2-Rückstand bei Lazio

Diego Moreira im Trikot der AC Milan nach seinem Doppelpack gegen Lazio Rom.

Die AC Milan hat bei Lazio Rom einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt und ein 2:2 gerettet. Matteo Cancellieri und Tijjani Noslin bringen die Gastgeber im Stadio Olimpico mit 2:0 in Führung, ehe der eingewechselte Diego Moreira innerhalb von nur zwei Minuten doppelt trifft. Der Schweizer Ardon Jashari gehört zum Milan-Kader, kommt diesmal aber nicht zum Einsatz. Lazio erwischt den deutlich besseren Start und geht bereits in der 10. Minute in Führung. Mattia Zaccagni bringt den Ball von der linken Seite in den Strafraum, wo Cancellieri schneller reagiert als die Milan-Abwehr und Mike Maignan bezwingt. In der 39. Minute erhöht Noslin nach einem zunächst abgewehrten Abschluss auf 2:0. Milan-Trainer Ruben Amorim reagiert zur Pause mit gleich drei Wechseln. Diego Moreira, Christian Pulisic und Yunus Musah kommen neu ins Spiel – und die Massnahmen zeigen Wirkung. Moreira verkürzt in der 65. Minute auf 1:2 und erzielt nur zwei Minuten später auch den Ausgleich.

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