La Liga

Vargas zurück in Sevillas Startelf – bitterer Abend bei Real Madrid

KI-generiertes Symbolbild des Schweizer Nationalspielers Rubén Vargas im weissen Trikot des FC Sevilla mit der Rückennummer 11 während eines Fussballspiels.

Rubén Vargas kehrt beim FC Sevilla in die Startformation zurück. Der 28-jährige Schweizer Nationalspieler steht am Sonntag, 18. Oktober 2026, beim Auswärtsspiel gegen Real Madrid erstmals seit seiner Knieverletzung wieder von Beginn an auf dem Platz. Die Rückkehr wird allerdings von einer deutlichen 1:4-Niederlage im Santiago Bernabéu überschattet. Trainer Luis García Plaza nimmt Vargas bereits zur Halbzeit vom Feld. Vor 73'907 Zuschauern beginnt Sevilla durchaus mutig. Vargas sorgt über die linke Angriffsseite für Bewegung und kommt selbst zu einem gefährlichen Abschluss. Kurz vor der Pause bereitet er eine Torchance für Lucien Agoumé vor, dessen Schuss Real-Torhüter Thibaut Courtois pariert. Zu diesem Zeitpunkt führen die Madrilenen nach Treffern von Arda Güler und Kylian Mbappé bereits mit 2:0. Für die Schweizer Nationalmannschaft ist die Rückkehr des Offensivspielers eine erfreuliche Entwicklung. Knieprobleme hatten Vargas seit August weitgehend ausser Gefecht gesetzt. Der frühere Augsburger benötigt nun regelmässige Einsätze, um seine körperliche Form und seinen Spielrhythmus zurückzugewinnen. In Sevilla steht er allerdings vor einem anspruchsvollen Konkurrenzkampf.

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Barcelona schlägt Betis mit 5:2 – Yamal glänzt vor dem Clásico

KI-generiertes Symbolbild von Lamine Yamal und weiteren Spielern des FC Barcelona, die nach Spielende im blau-roten Trikot applaudieren. Im Hintergrund sind Spieler von Real Betis in grün-weisser Kleidung zu sehen.

Der FC Barcelona setzt seine beeindruckende Siegesserie in der spanischen Meisterschaft fort. Die Mannschaft von Hansi Flick gewinnt am Samstag, 17. Oktober 2026, bei Real Betis Sevilla mit 5:2. Lamine Yamal eröffnet das Skore mit einem sehenswerten Distanzschuss und bereitet einen weiteren Treffer vor. Mit neun Siegen aus neun Spielen reist Barcelona als souveräner Tabellenführer in die Woche des Clásico gegen Real Madrid. Im Estadio La Cartuja entwickelt sich vor 66'924 Zuschauern eine abwechslungsreiche Begegnung. Valentín Gómez gleicht Yamals frühe Führung aus, doch Rodri bringt Barcelona kurz vor der Pause erneut in Führung. Nach dem Seitenwechsel treffen Gabriel Jesus und Ez Abde innerhalb weniger Minuten. Eine Rote Karte gegen Betis-Spieler Facundo Bernal verändert anschliessend die Partie. Eric García und Dani Olmo sichern Barcelona mit ihren Toren den deutlichen Auswärtssieg. Die Katalanen erreichen damit 27 Punkte und bauen ihren Vorsprung auf Atlético Madrid auf fünf Zähler aus. Real Madrid liegt vor seinem Sonntagsspiel gegen Sevilla neun Punkte zurück. Am 25. Oktober kommt es in Barcelona zum ersten Clásico der Saison.

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Vinícius vier Spiele gesperrt – Clásico verpasst

KI-generiertes Symbolbild von Vinícius Júnior im weissen Trikot von Real Madrid. Der brasilianische Offensivspieler protestiert vor einem Schiedsrichter, der die Rote Karte zeigt. Zwei Villarreal-Spieler stehen daneben.

Real Madrid muss im Clásico gegen den FC Barcelona auf Vinícius Júnior verzichten. Der spanische Fussballverband RFEF hat den Brasilianer am Mittwoch, 14. Oktober 2026, für vier Meisterschaftsspiele gesperrt. Grund sind sein Haarziehen gegen Villarreal-Spieler Nathan Saliba und seine anschliessenden heftigen Proteste. Damit fehlt der Offensivstar am 25. Oktober auch im Spitzenspiel gegen Barcelona. Die Disziplinarkommission verhängte zwei Spielsperren für die Tätlichkeit und zwei weitere für das Verhalten gegenüber dem Schiedsrichter. Der Vorfall ereignete sich beim 1:0-Heimsieg gegen Villarreal am 10. Oktober. Vinícius hatte vermeintlich zum 2:0 getroffen, doch nach einer VAR-Überprüfung wurde das Tor aberkannt und der Brasilianer des Feldes verwiesen. Die Entscheidung trifft Real Madrid in einer wichtigen Phase des Titelrennens. Der Club liegt nach acht Spieltagen sechs Punkte hinter Tabellenführer Barcelona. Die Rote Karte gegen Villarreal hat damit weitreichende Folgen. Für Schweizer Fussballfans verliert der erste Clásico der Saison einen seiner prominentesten Spieler.

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Carvajal wechselt zu Getafe

KI-generiertes Symbolbild von Dani Carvajal bei einer inszenierten Präsentation mit einem blauen Getafe-Trikot und der Rückennummer 2.

Dani Carvajal hat einen neuen Verein gefunden. Der sechsfache Champions-League-Sieger unterschreibt beim FC Getafe einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027. Der 34-jährige Rechtsverteidiger kehrt damit nach seinem Abschied von Real Madrid in die spanische Meisterschaft zurück. Getafe bestätigte die Verpflichtung am Dienstag, 13. Oktober 2026. Carvajal war seit dem Ende der vergangenen Saison vereinslos. Nach 13 Jahren in der ersten Mannschaft von Real Madrid hatte sich der langjährige Captain im Mai verabschiedet. Nun setzt der erfahrene Spanier seine Karriere beim Madrider Nachbarclub fort. Die Verpflichtung verzögerte sich zuletzt wegen der finanziellen Registrierungsvorschriften der spanischen Liga. Der Transfer ist auch aus Schweizer Sicht interessant. Getafe nimmt in dieser Saison an der Conference League teil und gehört zu den europäischen Gegnern des FC Lugano. Die Auslosung der Conference League sieht ein Gastspiel der Tessiner beim spanischen Erstligisten vor. Damit könnte Carvajal auch auf einen Schweizer Club treffen.

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Romero erlöst Atlético – später Sieg bei Alavés

KI-generiertes Symbolbild eines Zweikampfs zwischen einem Spieler von Deportivo Alavés im blau-weissen Trikot und einem Spieler von Atlético Madrid im rot-weiss gestreiften Trikot.

Atlético Madrid gewinnt am Samstag bei Deportivo Alavés mit 2:1 und bleibt erster Verfolger des FC Barcelona. Cristian Romero entscheidet die umkämpfte Begegnung mit einem Kopfball in der 87. Minute. Zuvor bringt Alejandro Grimaldo die Gäste in Führung, Lucas Boyé gleicht per Penalty aus. Ein Platzverweis gegen Ángel Pérez verändert die Partie nach einer Stunde entscheidend. Vor 17'741 Zuschauern im Mendizorroza-Stadion übernimmt Atlético zunächst die Initiative. Grimaldo trifft in der 33. Minute nach Vorarbeit von Jonathan David. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit verwandelt Boyé einen Penalty zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel verliert Alavés Ángel Pérez durch eine Rote Karte. Trotz hartnäckiger Gegenwehr der Gastgeber sichert Romero Atlético kurz vor Schluss den Auswärtssieg. Die Mannschaft von Diego Simeone erreicht damit nach acht Spieltagen 19 Punkte und liegt fünf Zähler hinter dem weiterhin makellosen Tabellenführer Barcelona. Real Madrid folgt mit 18 Punkten auf Rang drei. Alavés bleibt trotz der Niederlage mit elf Punkten in der oberen Tabellenhälfte. Im spanischen Titelrennen verschafft sich Atlético damit eine wichtige Ausgangslage vor den kommenden internationalen Aufgaben.

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Real Madrid siegt – Vinícius fliegt nach Haarziehen vom Platz

KI-generiertes Symbolbild eines Real-Madrid-Spielers im weissen Trikot beim Dribbling, bedrängt von einem Villarreal-Spieler im gelben Dress.

Real Madrid gewinnt das Heimspiel gegen Villarreal mit 1:0, doch die Rote Karte gegen Vinícius Júnior überschattet den Erfolg. Yan Diomande erzielt in der 62. Minute den entscheidenden Treffer. Der Brasilianer trifft kurz darauf ebenfalls, doch sein Tor wird nach einem VAR-Eingriff aberkannt. Wegen eines Haarziehens gegen Nathan Saliba muss Vinícius vom Platz. Vor 75'242 Zuschauern im Santiago Bernabéu entwickelt sich eine umkämpfte Partie. Kylian Mbappé trifft früh den Pfosten, später verhindert Villarreal-Torhüter Péter Gulácsi weitere Treffer. Nach dem Seitenwechsel bringt Federico Valverde mit einem präzisen Zuspiel Diomande in Position. Der Ivorer trifft zum 1:0. In Unterzahl verteidigt Real den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Die Mannschaft von José Mourinho reagiert damit auf die vorherige Niederlage gegen Atlético Madrid. Mit 18 Punkten bleibt Real allerdings sechs Zähler hinter Tabellenführer Barcelona. Besonders brisant ist die mögliche Sperre gegen Vinícius vor dem Clásico am 25. Oktober. Zuvor warten auf die Madrilenen wichtige Begegnungen in der Champions League und der Meisterschaft.

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Barcelona makellos: Acht Spiele, acht Siege

KI-generiertes Symbolbild eines Fussballspielers des FC Barcelona im blau-roten Trikot mit der Nummer 10, der den Ball gegen zwei Spieler des FC Getafe behauptet.

Der FC Barcelona bleibt in der spanischen Meisterschaft unaufhaltsam. Die Mannschaft von Hansi Flick gewinnt gegen Getafe mit 3:0 und feiert den achten Sieg im achten Ligaspiel. Anthony Gordon, Gabriel Jesus und Jules Koundé erzielen die Treffer. Mit 24 Punkten aus acht Begegnungen egalisieren die Katalanen ihren besten Saisonstart der Vereinsgeschichte. Bereits in der zweiten Minute bringt Gordon Barcelona in Führung. Gabriel Jesus erhöht nach einer halben Stunde auf 2:0. Nach der Pause macht Koundé mit seinem Treffer in der 73. Minute alles klar. Getafe findet gegen den spielbestimmenden Tabellenführer kaum Mittel und reist ohne Punkte aus dem Spotify Camp Nou ab. Barcelona führt La Liga mit fünf Punkten Vorsprung auf Atlético Madrid an. Besonders beeindruckend ist die offensive Bilanz: 34 Tore in acht Spielen stehen lediglich sieben Gegentreffern gegenüber. Für Flick und seine Mannschaft beginnt nun eine anspruchsvolle Phase mit Champions-League-Spielen und dem bevorstehenden Clásico gegen Real Madrid.

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Historischer Spieltag: Zwei Frauen leiten Spiele in Spaniens zweiter Liga

KI-generiertes Symbolbild von zwei Fussballschiedsrichterinnen in leuchtend gelben Trikots mit Headsets und Schiedsrichterabzeichen vor einer unscharfen Stadionkulisse.

Der spanische Profifussball erlebt am Samstag, 10. Oktober 2026, einen besonderen Spieltag. Erstmals in dieser Saison werden in der Segunda División zwei Begegnungen am selben Tag von Schiedsrichterinnen geleitet. Olatz Rivera und Marta Huerta de Aza übernehmen zwei der drei angesetzten Partien. Damit setzt das spanische Schiedsrichterwesen ein deutliches Zeichen für die weitere Integration von Frauen in den professionellen Männerfussball. Die 30-jährige Olatz Rivera leitet um 16.15 Uhr die Partie zwischen AD Ceuta und CE Sabadell. Um 18.30 Uhr folgt Marta Huerta de Aza beim Aufeinandertreffen von CD Eldense und Córdoba CF. Beide Schiedsrichterinnen gehören zur spanischen Elite im Frauen-Schiedsrichterwesen und haben sich über ihre Leistungen für Einsätze im Männerprofifussball qualifiziert. Auch für den Schweizer Fussball besitzt die Entwicklung Bedeutung. Mit Désirée Blanco verfügte die Schweiz über eine international erfahrene Schiedsrichterin, die regelmässig Partien der Super League leitete. Die Einsätze in Spanien zeigen, wie sich die Möglichkeiten für Schiedsrichterinnen im europäischen Spitzenfussball weiterentwickeln.

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Real Madrid gegen Villarreal: Mourinho unter Druck

KI-generiertes Symbolbild von Kylian Mbappé im weissen Trikot von Real Madrid, mit zwei Mitspielern im Hintergrund.

Real Madrid steht vor einem wichtigen Heimspiel in der spanischen Meisterschaft. Am Samstag, 10. Oktober 2026, empfangen die Königlichen um 21.00 Uhr Villarreal im Santiago Bernabéu. Nach der Niederlage gegen Atlético Madrid fordert Trainer José Mourinho eine Reaktion. Kylian Mbappé wird trotz seiner jüngsten Knieprobleme spielen. Real Madrid geht nach sieben Spieltagen mit 15 Punkten als Tabellenvierter in die Partie. Villarreal liegt mit acht Punkten auf Rang neun. Mourinho bezeichnet den Gegner als spielstark und machte am Freitag deutlich, dass seine Mannschaft nach der jüngsten Niederlage wieder gewinnen muss. Auch über das einzelne Ligaspiel hinaus beginnt für Real eine wichtige Phase. Tabellenführer Barcelona liegt bereits sechs Punkte vor den Madrilenen. Bis zum Clásico am 25. Oktober warten fünf Pflichtspiele innerhalb von 16 Tagen. Bereits am Mittwoch, 14. Oktober, folgt das Champions-League-Auswärtsspiel bei der AS Roma.

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Mbappé unter Beschuss: "Er denkt nur an sich selbst"

Kylian Mbappé im weissen Trikot von Real Madrid während eines Spiels

Kylian Mbappé steht bei Real Madrid trotz seiner starken Torquote massiv in der Kritik. Spanische Journalisten werfen dem Franzosen Egoismus, mangelnde Führungsqualitäten und fehlendes Gespür für den Klub vor. Besonders scharf formulierte Javier Tintó bei Radio MARCA: Mbappé sei ein Spieler, der "nur an sich selbst denkt". Auslöser der jüngsten Debatte ist Mbappés Verhalten während seiner Knieverletzung. Real Madrid hatte am 26. September eine Überdehnung der hinteren Kapsel des linken Knies bestätigt. Mit Erlaubnis des Klubs hielt sich der 27-Jährige während seiner Rehabilitation zeitweise ausserhalb Madrids auf, wurde in Paris gesehen und veröffentlichte zudem Aufnahmen einer Velotour in der Schweiz. Gerade dieses Video sorgte in Spanien für Ärger, weil Trainer José Mourinho zuvor öffentlich vor dem Verletzungsrisiko solcher Aktivitäten bei Profifussballern gewarnt hatte. Die sportlichen Leistungen machen die Diskussion besonders interessant. Mbappé führt die Torjägerliste der La Liga mit sieben Treffern an und ist offensiv weiterhin Reals gefährlichster Spieler. Die Kritik richtet sich deshalb weniger gegen seine Qualität auf dem Platz als gegen die Frage, ob er tatsächlich jene Führungsfigur verkörpert, die Real Madrid von seinem grössten Superstar erwartet.

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Manchester United klopft bei Dani Olmo an

Dani Olmo im Trikot des FC Barcelona

Dani Olmo rückt bei Manchester United in den Fokus. Nach aktuellen Berichten haben Vermittler die Red Devils über eine mögliche Verfügbarkeit des spanischen Nationalspielers im kommenden Winter informiert. Von einem konkreten Angebot oder direkten Verhandlungen mit dem FC Barcelona kann derzeit allerdings noch nicht gesprochen werden. Neben Manchester United wurden auch weitere englische Spitzenklubs auf Olmos Situation aufmerksam gemacht. Arsenal, Chelsea, Liverpool, Manchester City und Tottenham sollen ebenfalls kontaktiert worden sein. Mehrere der angesprochenen Vereine signalisierten grundsätzliches Interesse – United gehört zu diesem Kreis, die Situation befindet sich jedoch klar in einer frühen Sondierungsphase. Barcelona besitzt bei Olmo eine komfortable Vertragsposition. Der 28-Jährige unterschrieb bei seiner Rückkehr nach Katalonien einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030, zudem wurde eine Ausstiegsklausel über 500 Millionen Euro festgeschrieben. Der Klub führt Olmo weiterhin als festen Bestandteil der ersten Mannschaft. Eine offizielle Verkaufsabsicht gibt es bislang nicht.

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Warum Ronaldo Nazário für viele der talentierteste Stürmer aller Zeiten war

Symbolbild mit Ronaldo Nazário im Brasilien-Trikot, Lionel Messi im Argentinien-Trikot und Cristiano Ronaldo im Portugal-Trikot.

Ronaldo Nazário da Lima wird bis heute von zahlreichen ehemaligen Spielern, Trainern und Fans als vielleicht talentiertester Mittelstürmer der Fussballgeschichte bezeichnet. Der Brasilianer vereinte in seiner besten Phase eine explosive Geschwindigkeit mit enormer Kraft, aussergewöhnlichem Dribbling und einem nahezu vollständigen Torabschluss. Gerade der Vergleich mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zeigt, wie ungewöhnlich Ronaldos Spielweise tatsächlich war. Seine vielleicht spektakulärste Saison spielte Ronaldo 1996/97 beim FC Barcelona. Als 20-Jähriger erzielte er 47 Tore in 49 Pflichtspielen, wurde spanischer Torschützenkönig und gewann den Goldenen Schuh. Noch bemerkenswerter war die Art seiner Tore: Ronaldo wartete nicht im Strafraum auf Zuspiele, sondern nahm den Ball teilweise bereits im Mittelfeld auf, beschleunigte an mehreren Verteidigern vorbei und umspielte anschliessend auch noch den Torhüter. Genau hier unterscheidet sich der Brasilianer von vielen anderen grossen Torjägern. Ronaldo war kein reiner Strafraumstürmer und auch kein klassischer Flügelspieler. In seinen besten Jahren konnte er praktisch einen kompletten Angriff alleine durchführen. Seine schweren Knieverletzungen verhinderten später, dass diese extreme Explosivität über eine ähnlich lange Zeitspanne erhalten blieb wie bei Messi oder Cristiano Ronaldo.

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Mbappé verletzt – Real Madrid bangt vor Villarreal-Spiel

Kylian Mbappé sitzt verletzt auf dem Rasen und wird von medizinischem Personal betreut.

Kylian Mbappé muss wegen einer Verletzung am linken Knie vorerst kürzertreten. Real Madrid bestätigte nach Untersuchungen eine Überdehnung der hinteren Gelenkkapsel. Eine konkrete Ausfallzeit nannten die Königlichen nicht – beim Training am Montag arbeitete der Franzose weiterhin an seinem Comeback. Mbappé hatte sich die Blessur am Freitag im Nations-League-Spiel Frankreichs gegen die Türkei zugezogen. Ausgerechnet bei seinem Treffer zum 1:0 in der 54. Minute verletzte sich der 27-Jährige am linken Knie. Er versuchte zunächst weiterzuspielen, musste in der 59. Minute aber durch Désiré Doué ersetzt werden. Frankreich brachte den knappen Vorsprung anschliessend über die Zeit. Der Ausfall trifft Real Madrid in einer Phase, in der Mbappé erneut zu den wichtigsten Offensivspielern gehört. Erst Mitte September hatte er beim 4:1 gegen Rayo Vallecano einen Doppelpack erzielt. Nun dreht sich in Madrid alles um die Frage, ob der Torjäger nach der Länderspielpause rechtzeitig für das Heimspiel gegen Villarreal zurückkehren kann.

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Klubs erhöhen Druck auf FIFA – Reformen sollen mehr Mitsprache bringen

FIFA-Präsident Gianni Infantino bei einer Pressekonferenz vor blauem FIFA-Hintergrund

Der Druck auf die FIFA wächst weiter. Die European Football Clubs, die mehr als 850 Vereine vertreten, verlangen transparentere Entscheidungsprozesse und eine echte Einbindung der Klubs bei weitreichenden FIFA-Projekten. Ausgelöst wurde die Debatte durch das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise», das ohne vorgängige Konsultation zentraler Stakeholder vorbereitet worden war. Die EFC hatte bereits Ende Juli scharf kritisiert, von den FIFA-Plänen erst über die Medien erfahren zu haben. Inzwischen geht die Diskussion aber deutlich weiter. FIFPRO Europe fordert zusammen mit den Vertretern von Spielern und Ligen eine unabhängige Überprüfung der FIFA-Entscheidungsstrukturen und eine formelle Einbindung von Klubs, Ligen und Spielern in wichtige strategische Beschlüsse. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat auf den wachsenden Druck reagiert und eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Darüber hatten wir bereits im Beitrag Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor berichtet. Beim FIFA-Council am 15. Oktober könnten nun erstmals konkrete Reformmodelle diskutiert werden.

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Atlético gewinnt Madrid-Derby – Real verliert nach Huijsen-Rot 1:2

KI-Symbolbild eines jubelnden Atlético-Spielers nach dem 2:1-Derbysieg gegen Real Madrid.

Atlético Madrid hat das erste Stadtderby der Saison gegen Real Madrid für sich entschieden. Die Mannschaft von Diego Simeone gewinnt im Riyadh Air Metropolitano mit 2:1 und zieht in der Tabelle am Stadtrivalen vorbei. Entscheidender Moment ist der Platzverweis gegen Real-Verteidiger Dean Huijsen kurz nach der Pause. Die erste Hälfte verläuft weitgehend ausgeglichen und ohne Treffer. In der 52. Minute ändert sich die Partie schlagartig: Huijsen bringt Giuliano Simeone im Strafraum zu Fall und sieht Rot. Alejandro Grimaldo übernimmt den fälligen Penalty und verwandelt in der 53. Minute zum 1:0 für Atlético. Nur sechs Minuten später legt der Gastgeber nach. Giuliano Simeone setzt sich auf der rechten Seite durch und findet Jonathan David im Zentrum. Der kanadische Stürmer trifft zum 2:0 und bringt Atlético klar auf Siegkurs. Real kommt erst in der Schlussphase nochmals heran: Antonio Rüdiger erzielt in der 89. Minute das 1:2, doch für einen Ausgleich reicht es nicht mehr.

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Reusser verteidigt WM-Gold – zweites Regenbogentrikot in Folge

KI-Symbolbild von Marlen Reusser im Zeitfahr-Weltmeistertrikot während der Strassen-WM in Montréal.

Marlen Reusser ist erneut Weltmeisterin im Einzelzeitfahren. Die Bernerin gewinnt bei der Strassen-WM in Montréal den 39,2 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr in 50:24,44 Minuten und verteidigt damit ihren Titel erfolgreich. Silber geht an die Britin Zoe Bäckstedt, Bronze an die Deutsche Franziska Koch. Reusser setzt sich am Ende mit 40,11 Sekunden Vorsprung auf Bäckstedt durch. Koch verliert 45,54 Sekunden auf die Schweizerin. Auf dem schnellen, aber technisch anspruchsvollen Kurs durch Montréal arbeitet sich Reusser im Verlauf des Rennens immer stärker in den Wettbewerb hinein und distanziert ihre direkten Konkurrentinnen besonders auf der zweiten Streckenhälfte entscheidend. Für die 35-jährige Schweizerin ist es der nächste grosse Höhepunkt einer ohnehin starken Saison. Als Titelverteidigerin war Reusser als eine der Topfavoritinnen in das WM-Zeitfahren gestartet. Dass sie dem Druck standhält und erneut Gold holt, bestätigt ihre Stellung als derzeit beste Zeitfahrerin der Welt. Für Swiss Cycling ist es gleich zum Auftakt der Titelkämpfe in Kanada eine prestigeträchtige Goldmedaille.

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Madrid-Derby unter Druck – Real und Atlético jagen Barcelona

Symbolbild einer intensiven Spielsituation zwischen Atlético Madrid und Real Madrid im Riyadh Air Metropolitano

Im Madrider Derby steht heute für beide Klubs mehr als nur das Prestige auf dem Spiel. Atlético Madrid empfängt Real Madrid um 16.15 Uhr im Riyadh Air Metropolitano. Nach Barcelonas 3:1-Sieg in Sevilla liegt der Leader bereits bei 21 Punkten – Real und Atlético müssen nachziehen. Real reist mit 15 Punkten aus sechs Spielen an und liegt vor dem Derby sechs Zähler hinter Barcelona. Atlético steht bei 13 Punkten und könnte mit einem Heimsieg bis auf zwei Punkte an den Stadtrivalen heranrücken. Die Mannschaft von Diego Simeone ist im eigenen Stadion in dieser Saison noch ungeschlagen. Für Real ist es bereits das zweite Auswärtsspiel innerhalb von fünf Tagen. Nach dem 4:1-Heimsieg gegen Rayo Vallecano folgte am Dienstag ein hart erkämpftes 3:2 beim FC Elche. Kylian Mbappé erzielte dabei erneut einen Treffer und reist mit acht Toren aus sieben Pflichtspielen zum Derby.

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Raphinha-Hattrick dreht Partie in Sevilla – Barça bleibt perfekt

Symbolbild eines jubelnden Barcelona-Spielers nach einem Treffer beim FC Sevilla

Der FC Barcelona setzt seinen perfekten Saisonstart auch beim bislang wohl schwierigsten Liga-Test fort. Die Katalanen gewinnen beim FC Sevilla nach einem Rückstand mit 3:1. Raphinha erzielt alle drei Barça-Tore und schafft damit bereits den zweiten Hattrick innerhalb von vier Tagen. Sevilla geht im Ramón Sánchez-Pizjuán in der 19. Minute durch Fofana in Führung. Nur drei Minuten später gleicht Raphinha aus. Nach der Pause entscheidet der Brasilianer die Partie mit zwei weiteren Treffern in der 52. und 69. Minute. Bei beiden Toren liefert Lamine Yamal die Vorlage. Barcelona gewinnt damit auch das siebte La-Liga-Spiel der Saison und steht bei der maximalen Ausbeute von 21 Punkten. Bereits beim 4:2-Auswärtssieg gegen Levante hatte die Mannschaft von Hansi Flick ihre enorme Offensivstärke gezeigt. Nun übersteht Barça auch in Sevilla eine schwierige Partie und bleibt in allen bisherigen Pflichtspielen dieser Saison siegreich.

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