Mobilität

25 Jahre Swissair-Grounding – der Tag, an dem Zürich stillstand

Abgestellte Swissair-Flugzeuge mit roten Heckflossen auf dem Vorfeld des Flughafens Zürich.

Am 2. Oktober 2001 geschah am Flughafen Zürich etwas, das bis dahin kaum vorstellbar schien: Die Swissair konnte ihre Flugzeuge nicht mehr starten lassen. Der einstige nationale Stolz hatte nicht mehr genügend Geld, um den laufenden Flugbetrieb zu finanzieren. Rund 260 Maschinen blieben weltweit am Boden, Tausende Passagiere strandeten – und Zürich wurde zum Schauplatz eines der einschneidendsten Ereignisse der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Kurz nach Mittag war Schluss. Auf den Anzeigetafeln erschienen immer mehr Annullierungen, Swissair-Flugzeuge standen dicht nebeneinander auf dem Vorfeld und Passagiere wussten teilweise nicht, wie sie ihre Reise fortsetzen sollten. Rund 19'000 Reisende waren nach damaligen Angaben weltweit unmittelbar betroffen. Am Flughafen Zürich selbst herrschten chaotische Szenen, während Mitarbeitende einer Gesellschaft, die jahrzehntelang als "fliegende Bank" gegolten hatte, fassungslos zusahen. Heute, exakt 25 Jahre später, wirkt Zürich völlig anders. 2025 wurden am Flughafen mehr als 32,5 Millionen Passagiere gezählt und SWISS ist wieder mit grossem Abstand die wichtigste Fluggesellschaft am Standort. Rund jeder zweite Passagier in Zürich fliegt heute mit SWISS. Der 2. Oktober 2001 bleibt dennoch tief im Gedächtnis der Schweizer Luftfahrt verankert.

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Haaland verklagt Norwegian wegen Werbung mit seinem früheren Zopf

Erling Haaland im norwegischen Nationaltrikot mit seinem aktuellen kurzen blonden Haarschnitt.

Erling Haaland zieht gegen die norwegische Fluggesellschaft Norwegian vor Gericht. Der Stürmer und sein Unternehmen York Promotions werfen der Airline vor, während der Fussball-WM charakteristische Merkmale Haalands ohne Zustimmung für die Vermarktung von Flugtickets verwendet zu haben. Im Zentrum des Streits steht offenbar ein inzwischen gelöschter Social-Media-Beitrag mit einem Norwegian-Flugzeug und einem montierten blonden Pferdeschwanz. Haalands Anwalt Thomas Hagen bestätigte, dass im Namen des Spielers und von York Promotions Klage gegen Norwegian Air Shuttle ASA eingereicht wurde. Nach Angaben aus Norwegen geht es um einen möglichen Verstoss gegen das Marketingrecht. Welche konkrete Entschädigung Haaland verlangt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Besonders kurios ist der Zeitpunkt: Der blonde Zopf, der während der WM zu einem der auffälligsten äusseren Merkmale des Norwegers geworden war, gehört inzwischen der Vergangenheit an. Haaland trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare. Sportlich änderte sich mit seinem neuen Look allerdings wenig – der Manchester-City-Stürmer trifft weiterhin regelmässig.

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Warum Le Mans nach der Formel 1 das wichtigste Autorennen der Welt ist

KI-generiertes Symbolbild eines Langstreckenrennens in Le Mans mit mehreren Prototypen auf dem Circuit de la Sarthe.

Wenn von den grössten Autorennen der Welt die Rede ist, führt ausserhalb der Formel 1 kaum ein Weg an den 24 Stunden von Le Mans vorbei. Das Langstreckenrennen in Frankreich verbindet seit 1923 Geschwindigkeit, Technik, Strategie und Zuverlässigkeit auf eine Weise, die im Motorsport einzigartig ist. Für viele Hersteller ist ein Sieg in Le Mans deshalb mindestens so prestigeträchtig wie ein Erfolg in einer ganzen Rennserie. Le Mans ist das Herzstück der FIA World Endurance Championship. Gefahren wird auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit de la Sarthe, der aus permanenten Rennstreckenabschnitten und öffentlichen Strassen besteht. Moderne Hypercars erreichen dort Geschwindigkeiten von rund 340 km/h, gleichzeitig müssen Fahrer und Technik 24 Stunden lang nahezu ohne Unterbruch funktionieren. Seine aussergewöhnliche Stellung verdankt Le Mans aber nicht nur der Länge des Rennens. Zusammen mit dem Grand Prix von Monaco und dem Indianapolis 500 bildet es die berühmte "Triple Crown" des Motorsports. Wer Le Mans gewinnt, trägt sich deshalb in eine Siegerliste ein, die für Hersteller und Fahrer seit mehr als einem Jahrhundert enorme Bedeutung besitzt.

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Diese Warnzeichen verraten eine defekte Zylinderkopfdichtung

KI-generiertes Symbolbild eines Mechanikers bei der Kontrolle eines überhitzten Motors mit geöffnetem Motorraum.

Eine defekte Zylinderkopfdichtung kann sich lange ankündigen, bevor der Motor ernsthaft Schaden nimmt. Kühlmittelverlust, weisser Abgasrauch, steigende Motortemperatur oder ein plötzlich unruhiger Motorlauf gehören zu den wichtigsten Warnzeichen. Wer mehrere dieser Symptome gleichzeitig bemerkt, sollte das Fahrzeug möglichst rasch überprüfen lassen. Die Zylinderkopfdichtung sitzt zwischen Motorblock und Zylinderkopf. Sie muss gleichzeitig Verbrennungsdruck, Motoröl und Kühlmittel voneinander trennen. Wird sie undicht, können Verbrennungsgase ins Kühlsystem gelangen, Kühlmittel in einen Zylinder eindringen oder sich Öl und Kühlwasser vermischen. Nicht jedes einzelne Symptom bedeutet automatisch einen Defekt. Kühlmittel kann beispielsweise auch durch einen undichten Schlauch oder eine Wasserpumpe verloren gehen. Gerade die Kombination mehrerer Auffälligkeiten ist deshalb entscheidend: Sinkender Kühlmittelstand zusammen mit Überhitzung und dauerhaft weissem Abgas sollte ernst genommen werden.

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Warum der Standort für kleine Schweizer Flughäfen entscheidend ist

KI-generiertes Symbolbild eines kleinen Regionalflugplatzes mit Propellerflugzeug und Businessjet vor alpiner Landschaft.

Bei kleinen Flughäfen in der Schweiz entscheidet der Standort oft stärker über Erfolg oder Misserfolg als die Grösse der Anlage. Entscheidend sind Erreichbarkeit, regionale Wirtschaft, Tourismus, verfügbare Flächen und die Nähe zu Bahn, Strasse und grossen Zentren. Ein gut gelegener Regionalflugplatz kann für eine Region deshalb weit mehr sein als nur eine Start- und Landebahn. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt bezeichnet Regionalflughäfen als Verkehrsinfrastrukturen von regionaler Bedeutung. Sie dienen insbesondere der Geschäfts-, Touristik- und Arbeitsfliegerei und ergänzen die grossen Landesflughäfen Zürich, Genf und Basel-Mulhouse. Hinzu kommen Flugschulen, Wartungsbetriebe, Rettungsflüge und Flugsport. Gerade in der Schweiz ist die Standortfrage besonders anspruchsvoll. Das Land verfügt über ein sehr dichtes Bahn- und Strassennetz, gleichzeitig begrenzen Berge, Siedlungsräume, Lärmschutz und Raumplanung die verfügbaren Flächen. Ein kleiner Flughafen muss deshalb einen klaren regionalen Nutzen bieten, wenn er langfristig bestehen will.

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Denkmalschutz bei Brücken: Wie historische Tragwerke sicher nutzbar bleiben

Historische Brücken sind Verkehrswege, Tragwerke und kulturelle Zeugnisse zugleich. Ihre Bögen, Fachwerke, Pfeiler und Fahrbahnen dokumentieren frühere Baumethoden, regionale Materialien und die Entwicklung der Mobilität. Soll eine geschützte Brücke weiterhin genutzt werden, müssen Denkmalpflege, Tragwerksplanung, Verkehrssicherheit und Gewässerschutz zu einem gemeinsamen Erhaltungskonzept finden. Die anspruchsvollste Frage lautet selten, ob überhaupt eingegriffen werden muss. Entscheidend ist vielmehr, welche Bauteile tatsächlich gefährdet sind, wie viel historische Substanz erhalten werden kann und welche Nutzung das Bauwerk langfristig verträgt. Gute Projekte beginnen deshalb mit einer gründlichen Bestandsaufnahme und vermeiden vorschnelle Lösungen, die ein altes Tragwerk unnötig ersetzen oder sein Erscheinungsbild grundlegend verändern.

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Warum heute so viele Autos einen Dreizylinder haben

Moderner Dreizylinder-Turbomotor im geöffneten Motorraum eines Autos

Dreizylinder-Motoren sind längst nicht mehr nur in Kleinstwagen zu finden. Moderne Turbo-Dreizylinder treiben inzwischen Kleinwagen, Kompaktmodelle und sogar grössere Fahrzeuge an, teilweise kombiniert mit Mild- oder Vollhybridtechnik. Der Grund liegt vor allem in einem günstigen Verhältnis aus Bauraum, Gewicht, Produktionsaufwand und alltagstauglicher Leistung. Früher galt ein Vierzylinder für viele Hersteller als selbstverständliche Basismotorisierung. Mit strengeren Verbrauchs- und Emissionszielen begann jedoch das Downsizing: Hubraum und Zylinderzahl wurden reduziert, während Turbolader den Leistungsverlust ausgleichen. Deshalb kann ein moderner 1,0- oder 1,2-Liter-Dreizylinder heute Leistungen erreichen, für die früher deutlich grössere Saugmotoren nötig waren. Dabei ist der Dreizylinder nicht automatisch sparsamer als jeder Vierzylinder. Bei Stadt- und Alltagsfahrten kann das kleinere Aggregat Vorteile haben, unter hoher Dauerlast auf der Autobahn steigt der Verbrauch dagegen teilweise deutlich an. Entscheidend sind deshalb Fahrzeuggewicht, Übersetzung, Turbolader, Hybridisierung und das konkrete Fahrprofil.

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Ocon verlässt Haas – Formel-1-Zukunft offen

Esteban Ocon im Haas-Rennanzug in der Formel-1-Boxengasse

Esteban Ocon wird Haas nach dem Ende der Formel-1-Saison 2026 verlassen. Der Rennstall bestätigte am Mittwoch die Trennung vom 30-jährigen Franzosen, der seit 2025 für das US-Team fährt. Wer Ocon 2027 ersetzt und ob der Grand-Prix-Sieger selbst einen neuen Stammplatz findet, ist noch offen. Ocon war 2025 von Alpine zu Haas gewechselt und sollte dem damaligen Rookie Oliver Bearman mit seiner Erfahrung als Referenz dienen. Nach zwei gemeinsamen Saisons endet die Zusammenarbeit nun. Teamchef Ayao Komatsu würdigte Ocons Professionalität, seinen Einsatz und insbesondere seine technischen Rückmeldungen bei der Entwicklung des VF-26 unter dem neuen Reglement. Sportlich verlief die aktuelle Saison für Ocon schwierig. Nach 15 Grands Prix steht er mit sieben WM-Punkten auf Rang 16 der Fahrerwertung, während Bearman mit 20 Zählern Rang 13 belegt. Ausgerechnet kurz vor der Bekanntgabe seines Abschieds gelang Ocon in Baku mit Rang acht sein bislang bestes Saisonresultat.

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Dieser einfache Fahr-Trick hält den Automotor länger fit

Geöffneter Motorraum eines Autos an einer Schweizer Bergstrasse

Wer seinem Verbrennungsmotor etwas Gutes tun will, braucht weder teure Zusätze noch komplizierte Pflegeprogramme. Einer der wirksamsten Tricks ist erstaunlich einfach: Das Auto regelmässig lange genug fahren, damit Motor und Motoröl vollständig auf Betriebstemperatur kommen. Besonders bei Fahrzeugen, die häufig nur auf Kurzstrecken bewegt werden, kann das helfen, Verschleiss und Ablagerungen zu reduzieren. Viele Autofahrer starten morgens, fahren wenige Kilometer zur Arbeit oder zum Einkaufen und stellen das Auto kurz darauf wieder ab. Für den Motor bedeutet das jedoch, dass er einen grossen Teil seines Lebens in der Kaltlaufphase verbringt. Gerade dann ist der Verschleiss vergleichsweise hoch, weil das Motoröl seine optimale Arbeitstemperatur noch nicht erreicht hat. Wer überwiegend Kurzstrecke fährt, sollte deshalb gelegentlich eine längere, ruhige Fahrt einplanen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den Motor hochzudrehen oder auf der Autobahn auszureizen. Entscheidend ist vielmehr, dass Motor, Öl und Abgasanlage genügend Zeit bekommen, ihre normale Betriebstemperatur zu erreichen.

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Wie viele Flughäfen hat die Schweiz wirklich?

Flughafen Zürich mit Flugzeugen verschiedener Airlines auf dem Vorfeld

Die Schweiz wirkt auf der Landkarte klein, verfügt aber über ein erstaunlich dichtes Netz an Flugplätzen. Wer lediglich Zürich, Genf und Basel-Mulhouse kennt, sieht nur die Spitze des Eisbergs: Neben den drei Landesflughäfen gibt es elf Regionalflugplätze sowie zahlreiche Flugfelder und Heliports. Wie viele «Flughäfen» die Schweiz tatsächlich hat, hängt deshalb stark von der verwendeten Definition ab. Im Alltag wird der Begriff Flughafen oft für jede grössere Anlage mit Start- und Landebahn verwendet. Luftfahrtrechtlich unterscheidet das Bundesamt für Zivilluftfahrt jedoch genauer. Flughäfen verfügen über eine Betriebskonzession, während Flugfelder mit einer Betriebsbewilligung geführt werden. Zu den konzessionierten Flughäfen zählen die Landes- und Regionalflughäfen. :chatgpt-content-reference{index="0"} Damit kommt die Schweiz auf insgesamt 14 Landes- und Regionalflughäfen: drei Landesflughäfen und elf Regionalflugplätze. Hinzu kommen Dutzende kleinere Flugfelder, Heliports und teilweise zivil mitgenutzte Militärflugplätze. Das erklärt, warum je nach Statistik ganz unterschiedliche Zahlen genannt werden.

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0,75 PS veränderten die Welt – der erste Automotor

Historischer Benz Patent-Motorwagen mit drei Rädern und offen sichtbarer früher Motorentechnik.

0,75 PS, ein einziger Zylinder und gerade einmal 954 Kubikzentimeter Hubraum: Was heute bescheiden klingt, legte vor 140 Jahren einen Grundstein für die moderne Automobilgeschichte. Carl Benz entwickelte für seinen Patent-Motorwagen einen kompakten Viertakt-Benzinmotor, der nicht einfach in eine bestehende Kutsche eingebaut wurde. Fahrzeug und Antrieb entstanden vielmehr als gemeinsames technisches Konzept. Der Benz Patent-Motorwagen wurde 1885 fertiggestellt, am 29. Januar 1886 meldete Benz sein «Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb» zum Patent an. Der liegend im Heck montierte Einzylinder leistete 0,55 kW beziehungsweise 0,75 PS bei rund 400 Umdrehungen pro Minute. Für heutige Verhältnisse beinahe unvorstellbar wenig – doch mit diesem Motor erreichte der dreirädrige Wagen rund 16 km/h. Dabei war der Benz-Motor nicht der erste Verbrennungsmotor überhaupt und auch motorisierte Strassenfahrzeuge hatte es zuvor bereits gegeben. Seine historische Bedeutung liegt in der Verbindung: Benz konstruierte einen leichten Verbrennungsmotor und ein speziell dafür entwickeltes Fahrgestell als Einheit. Genau deshalb gilt der Patent-Motorwagen von 1886 weithin als erstes modernes Automobil.

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Warum der Alfa Romeo Busso V6 zur Legende wurde

Detailaufnahme eines Alfa Romeo Busso V6 mit polierten Ansaugrohren und charakteristischer Motorabdeckung.

Kaum ein Motor aus Italien geniesst unter Autofans einen derart legendären Ruf wie der Alfa Romeo V6 von Giuseppe Busso. Der sogenannte Busso-V6 wurde über Jahrzehnte stetig weiterentwickelt, trieb vom Alfa 6 bis zum 147 GTA zahlreiche Modelle an und verband Leistung mit einem Klang und einer Charakteristik, die bis heute Kultstatus geniessen. Seinen ersten grossen Auftritt hatte der V6 1979 im Alfa Romeo 6. Die ursprüngliche 2,5-Liter-Version leistete rund 156 PS und wurde noch von sechs Dell'Orto-Vergasern gespeist. Technisch war der Motor für seine Zeit aufwendig konstruiert und entwickelte sich zur Grundlage einer ganzen Familie von Alfa-Sechszylindern. Berühmt wurde der Busso aber nicht allein wegen technischer Daten. Entscheidend war die Kombination aus unmittelbarer Gasannahme, Drehfreude, markanter Optik und vor allem seinem Klang. Wer einen gepflegten GTV6, 164 V6 oder später einen 147 GTA unter Last gehört hat, versteht schnell, weshalb der Motor auch Jahrzehnte später eine Sonderstellung einnimmt.

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Flüssigkeiten bis zwei Liter – so funktioniert die neue Kontrolle am Flughafen Zürich

Passagierin an einer modernen Sicherheitskontrolle mit CT-Scanner am Flughafen Zürich.

Am Flughafen Zürich hat sich die Sicherheitskontrolle für lokal abfliegende Passagiere grundlegend verändert. Flüssigkeiten dürfen inzwischen in Behältern mit bis zu zwei Litern im Handgepäck mitgeführt werden, elektronische Geräte müssen bei der Kontrolle nicht mehr separat ausgepackt werden. Möglich machen dies moderne CT-Scanner, die das Handgepäck dreidimensional analysieren. Die neue Regel gilt für Reisende, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Sicherheitskontrollgebäude kontrolliert werden. Seit Ende Juni sind dort keine herkömmlichen Gepäckscanner mehr im Einsatz. Sämtliche 26 Kontrolllinien wurden auf die neue Technologie umgestellt. Dadurch können Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Gepäck bleiben, auch der bislang übliche separate Flüssigkeitsbeutel ist nicht mehr nötig. Ganz verschwunden sind die alten Regeln allerdings nicht. Für Transferpassagiere gelten am Flughafen Zürich weiterhin die bekannten Grenzen von maximal 100 Millilitern pro Behälter im Ein-Liter-Beutel. Auch auf dem Rückflug aus dem Ausland können andere Vorschriften gelten. Genau deshalb lohnt es sich, vor jeder Reise nicht nur die Bestimmungen in Zürich, sondern auch jene des Abflugflughafens für die Rückreise zu prüfen.

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Alpenpässe sicher bergab: So werden Bremsen und Fahrzeug geschont

Lange Abfahrten über Alpenpässe beanspruchen Fahrzeug und Konzentration stärker als gewöhnliche Landstrassen. Das Gefälle beschleunigt das Auto kontinuierlich, enge Kurven verlangen häufige Geschwindigkeitsanpassungen und die Bremsanlage muss Bewegungsenergie in Wärme umwandeln. Wer Motorbremse, Gangwahl und Betriebsbremse aufeinander abstimmt, hält das Tempo kontrolliert und reduziert das Risiko überhitzter Bremsen. Entscheidend ist eine vorausschauende Fahrweise, die bereits auf der Passhöhe beginnt. Ein niedriger Gang, ausreichender Abstand und bewusst gesetzte Bremsphasen entlasten die Radbremsen. Bei Automatik-, Hybrid- und Elektrofahrzeugen unterscheiden sich die Bedienmöglichkeiten, doch der Grundsatz bleibt gleich: Die Geschwindigkeit soll möglichst ohne dauerhaftes Schleifenlassen der Bremse stabil bleiben.

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Die richtige Pause vor einer Alpenpassfahrt: Fahrer und Fahrzeug vorbereiten

Eine Alpenpassfahrt verlangt mehr Aufmerksamkeit als eine gewöhnliche Etappe auf breiten Hauptstrassen. Enge Kurven, starke Steigungen, lange Gefälle und rasche Wetterwechsel beanspruchen Fahrer und Fahrzeug gleichzeitig. Eine bewusst eingelegte Pause vor dem Anstieg schafft deshalb Gelegenheit, Müdigkeit zu erkennen, die Route zu prüfen und zentrale Fahrzeugfunktionen noch einmal zu kontrollieren. Der geeignete Pausenort liegt möglichst vor dem Beginn der eigentlichen Passstrasse. Dort lassen sich Sitzposition, Scheiben, Reifen und Warnanzeigen in Ruhe prüfen, während Bewegung und ein kurzer Imbiss die Konzentration stabilisieren. Wer erst auf einer schmalen Ausweichstelle anhält, weil Müdigkeit, Übelkeit oder ein technisches Warnsignal auftreten, besitzt deutlich weniger Handlungsspielraum.

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Fahrzeugpanne am Alpenpass: Sicher anhalten, absichern und Hilfe organisieren

Eine Fahrzeugpanne auf einem Alpenpass verbindet ein technisches Problem mit engen Fahrbahnen, unübersichtlichen Kurven, Gefälle und rasch wechselndem Wetter. In dieser Situation zählt zuerst der Schutz von Menschen, erst danach die Suche nach der Ursache. Eine klare Reihenfolge hilft: Warnblinker einschalten, einen möglichst sicheren Standort erreichen, Insassen aus dem Verkehrsraum bringen, die Stelle absichern und gezielt Hilfe anfordern. Ob das Fahrzeug noch einige Meter bis zu einer Ausweichstelle rollen darf, hängt vom Defekt ab. Bei Rauch, Brandgeruch, Bremsproblemen, Kontrollverlust oder einer kritischen Warnmeldung ist eine sofortige Reaktion nötig. Bleibt das Auto in einer Kurve, vor einer Kuppe oder an einer anderen schlecht sichtbaren Stelle stehen, kann zusätzlich zur Pannenhilfe eine polizeiliche Absicherung erforderlich werden.

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Wetterwechsel in den Alpen: Sicht, Fahrbahn und Ausrüstung richtig einschätzen

Auf einer Fahrt durch die Alpen können sich Sicht, Temperatur und Fahrbahn innerhalb kurzer Zeit grundlegend verändern. Sonnenschein im Tal schliesst Nebel, Starkregen, Graupel oder Schnee auf der Passhöhe nicht aus. Wer Höhenlage, Exposition und Wetterentwicklung gemeinsam betrachtet, erkennt kritische Situationen früher und kann Geschwindigkeit, Route und Ausrüstung rechtzeitig anpassen. Besondere Aufmerksamkeit verlangen Übergänge: trockener Asphalt wird hinter einer Kurve nass, eine sonnige Strecke führt in den Schatten oder eine Wolkenschicht nimmt plötzlich die Fernsicht. Auf steilen und kurvenreichen Strassen wirken sich solche Veränderungen stärker aus als im Flachland. Eine sichere Fahrt beginnt deshalb vor der Abreise und wird während der gesamten Strecke immer wieder neu beurteilt.

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Reiseübelkeit bei Kindern: So werden kurvige Bergfahrten erträglicher

Kurvenreiche Bergstrassen, Passfahrten und enge Täler können den Gleichgewichtssinn stark fordern. Während die Augen den scheinbar ruhigen Innenraum des Autos wahrnehmen, registriert das Gleichgewichtsorgan Beschleunigungen, Bremsbewegungen und Richtungswechsel. Aus diesem widersprüchlichen Eindruck kann Reiseübelkeit entstehen – oft zunächst mit Müdigkeit, Blässe oder Unwohlsein, später mit Schwindel, kaltem Schweiss und Erbrechen. Sitzplatz, Blickrichtung, Pausen und eine gleichmässige Fahrweise beeinflussen, wie belastend eine Strecke empfunden wird. Besonders bei Kindern lohnt es sich, frühe Anzeichen ernst zu nehmen und rechtzeitig anzuhalten. Medikamente können in einzelnen Situationen helfen, benötigen aber eine fachkundige Abklärung, weil manche Wirkstoffe müde machen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können.

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