Forschung

Kanton Bern erleben: Bundesstadt, Seen, Genuss und alpine Ferienwelten

Der Kanton Bern reicht von den Rebhängen am Bielersee über die Bundesstadt und die Hügel des Emmentals bis zu den Gletschern des Berner Oberlands. Deutsch und Französisch, Landwirtschaft und Präzisionsindustrie, UNESCO-Welterbe und lebendige Städte treffen hier aufeinander. Kaum ein anderer Kanton zeigt so viele Seiten der Schweiz auf einmal. Mit einer Fläche von knapp 5’960 Quadratkilometern ist Bern der zweitgrösste Kanton der Schweiz. Ende 2024 lebten 1’071’216 Menschen im damaligen Kantonsgebiet. Diese Zahl schloss Moutier noch ein: Die Stadt mit rund 7’300 Einwohnern wechselte am 1. Januar 2026 zum Kanton Jura. Seither umfasst der Kanton Bern 334 politische Gemeinden.

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Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung zwischen Medizin, Management und Karriere

Ein Spital muss Menschen bestmöglich versorgen und zugleich mit Personal, Geld und Zeit verantwortungsvoll umgehen. Gesundheitsökonomen bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie verbinden medizinische Abläufe mit wirtschaftlichem Denken und helfen Einrichtungen, Versicherungen und soziale Dienste bei fundierten Entscheidungen. Die Bezeichnung „Gesundheitsökonom (FH)“ kann allerdings missverstanden werden. Beim hier vorgestellten Bildungsweg handelt es sich um eine Hochschulweiterbildung mit Zertifikat, nicht um einen Bachelor- oder Masterabschluss. Welche Aufgaben sich daraus ergeben und für wen sich die Qualifikation lohnt, zeigt dieses Berufsporträt.

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Kanton St.Gallen entdecken: Weltkulturerbe, Seen, Berge, Familienziele und Wirtschaft

Der Kanton St.Gallen passt in keine einfache Landschaftsschublade. Er reicht vom Bodensee über die Gallusstadt und das Rheintal bis ins Toggenburg, an den Walensee und zum Zürichsee. Mittelalterliche Handschriften, steile Bergflanken, historische Kleinstädte und international tätige Industriebetriebe liegen hier erstaunlich nah beieinander. Ende 2025 lebten gemäss den provisorischen Zahlen des Kantons 543’913 Menschen in den 75 St.Galler Gemeinden. Doch Zahlen erklären diesen Kanton nur teilweise. Seine Besonderheit liegt in den starken regionalen Unterschieden. Wer St.Gallen wirklich kennenlernen möchte, sollte deshalb nicht nur die Kantonshauptstadt besuchen.

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Vom Wolf zum Hund: Wie alte DNA aus der Schweiz die Geschichte neu schreibt

Ein unscheinbarer Knochen aus einer Höhle kann eine Geschichte verändern, die vor Jahrtausenden begann. Neue DNA-Analysen zeigen: Hunde lebten bereits vor mindestens 15’800 Jahren eng mit Menschen zusammen. Auch ein Fund aus dem Kesslerloch bei Thayngen spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse zweier umfangreicher Studien rücken den Ursprung des Haushundes weiter in die letzte Eiszeit zurück. Sie beweisen jedoch nicht, wann und wo der erste Wolf zum Hund wurde. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Sicher ist nun: Lange vor Landwirtschaft, Viehzucht und festen Siedlungen waren Hunde bereits über grosse Teile Europas und Anatoliens verbreitet.

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Kanton Aargau erleben: Sehenswürdigkeiten, Wellness, Genuss, Hotels und Hightech

Vier grosse Flüsse, eindrucksvolle Schlösser, römische Geschichte, traditionsreiche Bäderstädte und einer der wichtigsten Industriestandorte der Schweiz: Der Aargau ist kein Kanton, den man mit einem einzigen Wahrzeichen erklären kann. Gerade diese Vielfalt macht ihn spannend. Zwischen Rhein, Jura und Mittelland liegen historische Städte, geschützte Auen, Forschungsanlagen, Weinberge und überraschend viele Ziele für Familien. Wer den Aargau nur von der Autobahn kennt, hat also den interessantesten Teil noch vor sich.

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Neue Silberbeschichtung schützt Steckverbindungen in E-Autos vor Verschleiss

Forscher des Korea Institute of Materials Science haben Silber in einem neuen Verfahren so modifiziert, dass es abriebfest wird, also auch dann erhalten bleibt, wenn Steckverbindungen häufig genutzt werden. Das verbessert entscheidend die Zuverlässigkeit elektrischer Geräte. Die neue Beschichtung könnte die Lebensdauer der Bauteile verlängern, Wartungs- und Austauschkosten senken und die langfristige Zuverlässigkeit von E-Fahrzeugen signifikant verbessern.

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Blut-Hirn-Schranke warnt das Gehirn frühzeitig vor gefährlichen Virusinfektionen

Dringen Krankheitserreger wie Viren in den menschlichen Körper ein, beginnt sich das Gehirn binnen weniger Stunden nach der Infektion auf den Virenangriff vorzubereiten. Das zeigen neue Forschungsergebnisse der Rockefeller University. Anhand von Mausmodellen hat das Team ein Signalnetzwerk entdeckt, das Vorabinformationen über eine Virusinfektion in beliebigen Regionen des Körpers an die Blut-Hirn-Schranke weiterleitet und so das Denkorgan auf den Angriff vorbereitet.

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Fische aus Seegraswiesen enthalten laut Studie deutlich mehr wichtige Nährstoffe

Seegraswiesen bieten Fischen eine reichhaltigere Mischung an essenziellen Nährstoffen. Das schaffen nahegelegene Korallenriffe hingegen nicht, wie Forscher des „Project Seagrass“ und Kollegen der Universität Stockholm zeigen. Das Team hat Fische aus 20 Seegraswiesen und 20 Korallenriffen entlang eines 3000 Kilometer langen Küstenabschnitts zwischen Kenia und Mosambik in Ostafrika mit Blick auf sechs wichtige Nährstoffe untersucht, die Menschen für ihre Gesundheit benötigen: Kalzium, Eisen, Zink, Selen, Vitamin A und Omega-3-Fettsäuren.

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Kanton Waadt: Faszinierende Vielfalt zwischen Römerstädten, Weinbergen, Alpen und Hightech

Im Kanton Waadt liegen eine römische Hauptstadt, ein weltberühmtes Wasserschloss, steile Weinbergterrassen, traditionsreiche Uhrenmanufakturen und eine der führenden technischen Hochschulen Europas erstaunlich nah beieinander. Wer den französischsprachigen Kanton auf Lausanne und Montreux reduziert, verpasst einen grossen Teil seiner Geschichte und seiner wirtschaftlichen Bedeutung. Waadt reicht vom Genfersee über den Jura bis in die Alpen und verbindet dicht besiedelte Städte mit landwirtschaftlich geprägten Regionen, alten Industriestandorten und internationaler Forschung.

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Chevenez: Neue Funde deuten auf Befestigung aus dem Dreissigjährigen Krieg

Eine archäologische Lehrgrabung der Universität Neuenburg hat bei Chevenez ein unerwartetes Ergebnis geliefert. Während die Fundstelle Sur Vannez bislang als prähistorische Befestigungsanlage galt, deuten die neuen Entdeckungen nun auf eine Verteidigungsanlage hin, die wahrscheinlich aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges stammt. Archäologiestudenten der Universität Neuenburg führten auf der Fundstelle Chevenez – Sur Vannez eine dreiwöchige Grabungskampagne durch, um die im Vorjahr gewonnenen Erkenntnisse zu ergänzen. Bereits 2025 war im Rahmen einer ersten einwöchigen Grabung ein rund zehn Meter langer Suchschnitt durch den Erdwall angelegt worden. In diesem Jahr wurden drei Handsondierungen im äusseren Graben geplant, um die Struktur besser zu verstehen.

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Genetische Ursachen von Parkinson unterscheiden sich weltweit nach Herkunft

Krankheitsauslösende genetische Veränderungen treten bei Parkinson je nach Herkunft sehr unterschiedlich häufig auf. Zu dem Schluss kommt ein internationales Forscher-Team unter Leitung der Universität zu Lübeck in der bislang grössten genetischen Untersuchung zu Parkinson. Das hat Folgen dafür, wer schon heute von neuen Therapien profitieren kann.

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3D-Druck ermöglicht patientenspezifische Kontaktlinsen in nur 20 Minuten Herstellung

Forschern der University of Waterloo ist bei der Herstellung von Kontaktlinsen ein Durchbruch gelungen. Die Kombination neuer Silikonmaterialien und fortschrittlichen 3D-Drucktechnologien ermöglicht in nur 20 Minuten die patientenspezifische Herstellung von Kontaktlinsen. Damit wird der Weg für Linsen geebnet, die sich bei einem einzelnen Besuch beim Optiker erstellen lassen. Bisher konnte es Wochen und Monate dauern, bis die passenden Kontaktlinsen endlich gefunden waren. Details sind in „Materials & Design“ publiziert. Hochpräzise Plattform

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Studie: Innenohr könnte sich besser selbst erneuern als bisher angenommen

Forscher der Charité Berlin und der Universität Konstanz haben nachgewiesen, dass sich wichtige Strukturen im Gleichgewichtsorgan des Zebrafischs kontinuierlich und überraschend schnell erneuern. Die Erkenntnisse könnten künftig neue Ansätze für die Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des menschlichen Innenohrs liefern. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand der Zebrafisch, dessen Gleichgewichtsorgane strukturelle und funktionelle Ähnlichkeiten zum menschlichen Innenohr aufweisen. Mithilfe einer speziellen chemischen Methode gelang es dem Forschungsteam erstmals, die Erneuerung zentraler Membranstrukturen präzise sichtbar zu machen.

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Forscher entdecken frühen Biomarker für Hautalterung vor sichtbaren Veränderungen

Ein Forscherteam unter der Leitung der Hiroshima University hat ein neues Verfahren entwickelt, das Hautalterung bereits im Frühstadium nachweisen kann. Grundlage sind subtile Veränderungen der molekularen Organisation des dermalen Kollagens, die auftreten, noch bevor sichtbare Schäden am Kollagennetzwerk entstehen. Die Methode ermöglicht es, frühe Alterungsprozesse der Haut zu erkennen, bevor eine Ausdünnung oder Fragmentierung der Kollagenfasern sichtbar wird. Verantwortlich dafür sind Veränderungen der molekularen Organisation und der supramolekularen Chiralität, also der räumlichen Anordnung des Kollagens.

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Mehr als jede zehnte Krebserkrankung könnte auf Übergewicht zurückzuführen sein

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) tragen Übergewicht und Adipositas zu deutlich mehr Krebserkrankungen bei als bislang angenommen. Bei einer Berücksichtigung der Risikofaktoren lassen sich über zehn Prozent aller Krebsleiden auf erhöhtes Körpergewicht zurückführen – fast doppelt so viele wie bisherige Schätzungen vermuten liessen. DKFZ-Epidemiologe Hermann Brenner hat mit seinem Team die Daten von 458'543 Frauen und Männern analysiert, die in der britischen «UK Biobank» gespeichert waren. Die Teilnehmenden wurden im Median fast zwölf Jahre lang beobachtet. Während dieses Zeitraums traten mehr als 50'000 neue Krebserkrankungen auf.

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Gesund aufwachsen: Warum Jugendliche dritte Räume für ihre Entwicklung brauchen

Jugendliche brauchen Orte, an denen sie weder Kind im Elternhaus noch Schüler in einer Institution sind. Solche „dritten Räume“ können Jugendtreffs, Parks, Skateanlagen, Bibliotheken oder selbst gewählte Plätze im Quartier sein. Dort treffen junge Menschen Freunde, erproben neue Rollen und gestalten einen Teil ihres Lebens eigenständig. Für ihre Entwicklung sind diese Freiräume weit mehr als blosse Treffpunkte.

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Neuer Bluttest kann das Alzheimer-Risiko Jahre vor ersten Symptomen erkennen

Ein neuer Bluttest könnte helfen, das Risiko für Alzheimer bereits Jahre vor dem Auftreten erster Symptome besser einzuschätzen. Eine internationale Studie unter der Leitung des Mass General Brigham Neuroscience Institute zeigt, dass hohe Werte des Biomarkers p-tau217 mit einem deutlich erhöhten Risiko für eine spätere kognitive Beeinträchtigung verbunden sind. Für die Untersuchung werteten die Forschenden Daten aus sechs Beobachtungsstudien und einer klinischen Studie in Nordamerika, Japan und Australien aus. Insgesamt wurden 2'684 ältere Personen ohne kognitive Einschränkungen einbezogen. Zu Beginn der Studie wurden Blutproben analysiert und zusätzlich Positronen-Emissions-Tomografien durchgeführt. Anschliessend überprüften die Forschenden die geistige Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden jährlich.

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Forscher züchten erstmals winzige Blutgefässe gezielt im Labor

Forschende des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich feinste Blutgefässe gezielt züchten lassen. Die Technik könnte künftig die Herstellung künstlicher Gewebe und Organe verbessern, da diese auf funktionierende Kapillarnetzwerke für ihre Blutversorgung angewiesen sind. Während sich grössere Blutgefässe bereits im Labor herstellen lassen, bereitet die Züchtung kleinster Kapillaren bislang grosse Schwierigkeiten. Herkömmliche Verfahren führten häufig zu ungeordneten Zellansammlungen statt zu den benötigten feinen Blutgefässen.

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