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Davos empfängt Ajoie – beide kommen mit einem Shutout

Blick in die gut gefüllte Davoser Eishockeyhalle mit blau-gelber Fankurve.

Der HC Davos empfängt heute Abend um 19.45 Uhr den HC Ajoie in der VAT Arena. Beide Mannschaften gehen mit Rückenwind in die Partie: Davos gewann zuletzt 3:0 in Ambri, Ajoie setzte sich ebenfalls 3:0 gegen Lausanne durch. Damit treffen zwei Teams aufeinander, die vor allem defensiv zuletzt ein starkes Zeichen gesetzt haben. Davos steht nach sieben Spielen bei zehn Punkten und belegt Rang acht. Ajoie liegt mit elf Zählern aus sieben Partien sogar auf Rang sechs und bestätigt damit bislang seinen deutlich stabileren Saisonstart. Besonders auffällig war bei beiden Teams die Torhüterleistung vom Dienstag: Sandro Aeschlimann parierte beim Davoser 3:0 in Ambri sämtliche 45 Schüsse, während Noah Patenaude beim 3:0 von Ajoie gegen Lausanne alle 43 Abschlüsse der Waadtländer abwehrte. Für den HCD bietet sich heute die Gelegenheit, den zuletzt eingeschlagenen positiven Weg fortzusetzen. Nach dem 4:2 gegen Lausanne folgte in der Gottardo Arena der zweite Sieg in Serie. Beim 3:0 in Ambri war Aeschlimann mit 45 Paraden der entscheidende Mann. Ajoie wiederum hat in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass die Mannschaft auch gegen nominell stärker besetzte Gegner bestehen kann.

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Bern braucht Reaktion – Servette kommt ohne Topskorer

Blick in die volle PostFinance Arena beim Eishockeyspiel zwischen dem SC Bern und Genève-Servette.

Der SC Bern steht heute Abend gegen Genève-Servette bereits unter Zugzwang. Nach den Niederlagen gegen Ajoie und Fribourg-Gottéron benötigen die Berner vor eigenem Publikum eine Reaktion, während Servette nach einem starken Zwischenspurt als Tabellenzweiter anreist. Spielbeginn in der PostFinance Arena ist um 19.45 Uhr. Bern steht nach fünf Meisterschaftsspielen bei sieben Punkten. Auf die überzeugenden Siege gegen Davos und Kloten folgte zunächst das 2:3 nach Verlängerung gegen Ajoie und am Dienstag ein 2:5 im Zähringer-Derby bei Fribourg-Gottéron. Genève-Servette hat bereits acht Partien absolviert und 13 Punkte gesammelt. Nach vier Siegen in Serie mussten sich die Genfer zuletzt Lausanne in einem spektakulären Derby mit 5:6 nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Ein besonders wichtiger Faktor ist die Abwesenheit von Jesse Puljujärvi. Gegen den Genfer Topskorer läuft nach seinem Check im Lausanne-Derby ein ordentliches Verfahren, gleichzeitig wurde er vorsorglich gesperrt. Puljujärvi fehlt Servette deshalb heute Abend definitiv in Bern. Der Finne hat in acht Meisterschaftsspielen bereits sechs Tore und fünf Assists erzielt.

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Josi trifft zum Saisonstart – Nashville verliert gegen Minnesota

Roman Josi im gelben Trikot der Nashville Predators mit der Nummer 59 und Captain-C.

Roman Josi hat bereits im ersten Spiel der neuen NHL-Saison getroffen. Der Schweizer Captain erzielte beim 1:3 der Nashville Predators gegen die Minnesota Wild im zweiten Drittel den einzigen Treffer seines Teams und startet damit persönlich erfolgreich in seine 16. Saison in Tennessee. Für Nashville endete der Auftakt in der Bridgestone Arena dennoch ohne Punkte. Minnesota stellte die Weichen bereits im ersten Drittel. Nick Foligno brachte die Wild nach 9:35 Minuten in Führung, ehe Neuzugang Blake Coleman im Powerplay auf 2:0 erhöhte. Ein vermeintliches drittes Tor von Yakov Trenin wurde nach einer erfolgreichen Nashville-Challenge wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Josi brachte die Predators im Mitteldrittel wieder heran. Der Treffer des Berners fiel nach 29:23 Minuten. Filip Forsberg spielte den Puck in den rechten Bullykreis, von wo Josi aus spitzem Winkel direkt abzog und Jesper Wallstedt überwand. Für den 36-Jährigen war es nicht nur das erste Saisontor, sondern gleichzeitig ein gelungener persönlicher Auftakt nach einer Vorbereitung, in der er bereits bei seinem ersten Einsatz gegen Tampa Bay einen Assist verbucht hatte.

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Ambri verliert 1:5 gegen Langnau – der starke Saisonstart beginnt zu bröckeln

Blick in die Gottardo Arena des HC Ambri-Piotta mit gefüllten Tribünen.

Der HC Ambri-Piotta erlebt den nächsten empfindlichen Rückschlag. Zwei Tage nach dem 0:3 gegen Davos verlieren die Leventiner auch zuhause gegen die SCL Tigers klar mit 1:5. Unnötige Strafen, zu viele Eigenfehler und ein deutlich weniger intensives Tempospiel als noch zu Saisonbeginn prägen einen enttäuschenden Abend in der Gottardo Arena. Langnau spielt dabei keineswegs überragend, aber ausgesprochen ordentlich. Die Tigers halten ihr Spiel einfach, sauber und effizient, machen wenige Fehler und geben Ambri kaum Möglichkeiten, wirklich Druck aufzubauen. Genau darin liegt an diesem Abend der grosse Unterschied: Während die Gäste ihre Aufgaben konsequent erledigen, bringt sich Ambri mit Ungenauigkeiten und vermeidbaren Strafen immer wieder selbst aus dem Rhythmus. Damit bestätigt sich eine Entwicklung, die bereits beim 0:3 gegen den HC Davos erkennbar war. Vom hohen Tempo, der aggressiven Vorwärtsbewegung und jener Intensität, die den starken Saisonstart geprägt hatten, ist momentan deutlich weniger zu sehen. Besonders bitter: Für Langnau ist es bereits der neunte Meisterschaftssieg in Folge gegen Ambri. Auch das Vorbereitungsspiel Ende August hatten die Tigers mit 6:3 gewonnen.

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Grossniklaus trainiert bei Gottéron – B-Lizenz-Einsatz möglich

Tim Grossniklaus im Trikot des HC La Chaux-de-Fonds auf dem Eis.

Fribourg-Gottéron reagiert auf seine angespannte Personalsituation in der Defensive. Tim Grossniklaus vom HC La Chaux-de-Fonds nahm am Donnerstag am Eistraining des Schweizer Meisters teil und könnte bereits am Wochenende per B-Lizenz für die Freiburger zum Einsatz kommen. Eine definitive Bestätigung für einen Spieleinsatz liegt allerdings noch nicht vor. Der 31-jährige Verteidiger gehört weiterhin zum Kader des HC La Chaux-de-Fonds, wo er die Nummer 66 trägt. Gottéron-Sportdirektor Gerd Zenhäusern hat Grossniklaus angesichts der Ausfälle in der eigenen Defensive zum Training eingeladen. Nach Angaben aus Freiburg hängt ein möglicher Einsatz davon ab, wie sich die personelle Situation bei den Drachen kurzfristig entwickelt. Grossniklaus bringt reichlich Erfahrung aus beiden höchsten Schweizer Spielklassen mit. In der vergangenen Saison absolvierte er für La Chaux-de-Fonds 47 Qualifikationsspiele und kam dabei auf sieben Tore und elf Assists. Zuletzt stand er beim 6:2-Heimsieg des HCC gegen Thurgau nicht im Aufgebot, nachdem Christian Pinana ins Team zurückgekehrt war. Für Gottéron wäre der routinierte Linksschütze deshalb eine kurzfristig verfügbare zusätzliche Option.

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Noah Böhler wechselt sofort zum HC Thurgau

Noah Böhler im Trikot des HC Thurgau auf dem Eis.

Der HC Thurgau reagiert auf seinen schwierigen Saisonstart und verpflichtet Noah Böhler mit sofortiger Wirkung. Der 23-jährige Stürmer unterschreibt bei den Ostschweizern bis zum Ende der laufenden Saison 2026/27. Erst wenige Stunden zuvor war sein Vertrag beim HC La Chaux-de-Fonds auf Wunsch des Spielers und seines Beraters einvernehmlich aufgelöst worden. Für Böhler geht es damit ohne Unterbruch innerhalb der Swiss League weiter. Der Linksschütze verfügt trotz seines jungen Alters bereits über mehr als 200 Einsätze in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse. Ausgebildet wurde er unter anderem beim EHC Dübendorf und bei den ZSC Lions, ehe er für die GCK Lions und später für La Chaux-de-Fonds spielte. Der Zeitpunkt des Transfers ist bemerkenswert: Noch am Dienstag trafen Böhlers alter und sein neuer Klub direkt aufeinander. La Chaux-de-Fonds gewann gegen Thurgau deutlich mit 6:2. Beim klaren HCC-Heimsieg gegen den HC Thurgau offenbarte die Mannschaft aus der Ostschweiz vor allem defensiv Probleme. Nun erhält Trainer Anders Olsson mit Böhler eine zusätzliche Option für die Offensive.

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Kevin Bozon kehrt zu La Chaux-de-Fonds zurück

Kevin Bozon im Trikot des HC La Chaux-de-Fonds auf dem Eis.

Der HC La Chaux-de-Fonds verstärkt seine Offensive mit Kevin Bozon. Der 30-jährige französische Nationalstürmer mit Schweizer Lizenz unterschreibt bei den Neuenburgern bis zum Ende der Saison 2026/27. Bozon hatte während der vergangenen zwei Wochen bereits mit dem HCC trainiert und überzeugte dabei den Trainerstab. Für Bozon ist der Wechsel gleichzeitig eine Rückkehr an eine bekannte Wirkungsstätte. Bereits in der Saison 2015/16 trug der Stürmer das Trikot von La Chaux-de-Fonds und machte dort seine ersten Schritte im Profieishockey. Später spielte er unter anderem für Winterthur und während vier Jahren für den HC Ajoie in der National League. Mit der Verpflichtung reagiert La Chaux-de-Fonds auch auf die personelle Bewegung innerhalb des Kaders. Gleichzeitig wurde der Vertrag mit Noah Böhler auf Wunsch des Spielers und seines Beraters im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Der HCC verändert seine Offensive damit unmittelbar vor dem nächsten Meisterschaftsspiel gegen Olten.

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Ambri nimmt Noah Meier ins Visier – auch Quinn bleibt ein Thema

KI-generiertes Symbolbild von Noah Meier im Trikot der SCL Tigers mit der Nummer 24 während einer Spielsituation.

Der HC Ambri-Piotta arbeitet bereits intensiv an seiner Defensive für die Saison 2027/28. Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigen sich die Leventiner auch mit Noah Meier von den SCL Tigers. Gleichzeitig bleibt Benjamin Quinn von den Rapperswil-Jona Lakers ein Thema – in Ambris Verteidigung dürften auf die kommende Saison hin mehrere Veränderungen anstehen. Meier passt gut in das Profil, das Ambri auf dem Schweizer Markt sucht. Der 24-jährige Verteidiger steht bei den SCL Tigers noch bis zum Ende der laufenden Saison unter Vertrag. Der Linksschütze bringt vor allem Mobilität, Tempo und Qualitäten im Spielaufbau mit. In der vergangenen Saison absolvierte Meier 49 National-League-Partien und kam dabei auf ein Tor sowie zwölf Assists. Für Ambri ist die Personalie auch deshalb interessant, weil sich die Defensive für 2027/28 neu formieren dürfte. Mit Tim Heed und Isacco Dotti besitzen zwei erfahrene Verteidiger Verträge, die nach aktuellem Stand im Frühjahr 2027 auslaufen. Gleichzeitig suchen die Leventiner auf dem Schweizer Markt nach Spielern, die das Tempo erhöhen, unter Forechecking-Druck Lösungen finden und langfristig zum Kern der Mannschaft gehören können.

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Ambri empfängt Langnau – Duell zweier Teams mit völlig unterschiedlicher Form

KI-generiertes Symbolbild einer voll besetzten Eishockeyhalle vor dem National-League-Spiel zwischen HC Ambri-Piotta und den SCL Tigers.

Der HC Ambri-Piotta empfängt am Donnerstagabend um 20.00 Uhr die SCL Tigers in der Gottardo Arena. Die Leventiner wollen nach dem 0:3 gegen Davos sofort reagieren, während Langnau mit viel Selbstvertrauen aus dem spektakulären 4:3-Comeback gegen Lugano ins Tessin reist. In der Tabelle trennen die beiden Mannschaften vor dem direkten Duell lediglich zwei Punkte. Ambri steht nach sieben Spielen mit elf Punkten auf Rang vier. Die SCL Tigers folgen mit neun Zählern auf Platz acht. Gerade deshalb besitzt das direkte Duell früh in der Saison bereits Gewicht: Mit einem Heimsieg könnte sich Ambri in der oberen Tabellenhälfte festsetzen, während Langnau mit drei Punkten mindestens bis auf einen Zähler heranrücken würde. Die Formkurven könnten unterschiedlicher kaum sein. Ambri gewann zunächst 4:3 in Biel und 5:3 im Derby bei Lugano, verlor danach aber zuhause gegen Davos mit 0:3. Besonders bitter: Die Leventiner brachten 45 Schüsse auf das Tor von Sandro Aeschlimann, blieben aber ohne Treffer. Langnau dagegen hat zwei der letzten drei Spiele gewonnen und zuletzt gegen Lugano einen 0:3-Rückstand mit vier Treffern im Schlussdrittel noch in einen 4:3-Sieg verwandelt.

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Lausanne dreht Wahnsinns-Derby gegen Servette in 101 Sekunden

KI-generiertes Symbolbild einer intensiven Eishockeyszene zwischen Lausanne HC und Genève-Servette HC vor dem Tor.

Der Lausanne HC hat Genève-Servette in einem spektakulären Léman-Derby mit 6:5 nach Penaltyschiessen geschlagen. Weniger als drei Minuten vor Schluss lagen die Waadtländer noch 2:5 zurück, ehe drei Tore innert 101 Sekunden die Partie vollständig drehten. Erik Brännström verwandelte schliesslich den entscheidenden Penalty und sicherte Lausanne den Zusatzpunkt. Genève erwischte den besseren Start und ging durch Simas Ignatavicius früh in Führung. Axel Simic glich für Lausanne aus, Roger Karrer brachte die Gäste erneut nach vorne, ehe Stefan Rüegsegger noch im ersten Drittel das 2:2 erzielte. Im Mitteldrittel übernahm Servette mit Treffern von Matthew Verboon und Dave Sutter die Kontrolle und zog auf 4:2 davon. Als Simon Le Coultre in der 56. Minute das 5:2 erzielte, schien die Partie entschieden. Doch Lausanne reagierte mit einer kaum noch erwarteten Schlussoffensive: Curtis Lazar verkürzte um 57:04 auf 3:5, nur 28 Sekunden später traf Ahti Oksanen zum 4:5. Um 58:45 gelang Drake Caggiula tatsächlich noch der Ausgleich zum 5:5.

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Ken Yaremchuk – der Zuger Punktewirbel, den bis heute keiner vergisst

KI-generiertes Symbolbild von Ken Yaremchuk in einem neutralen blau-weissen Eishockeytrikot.

Ken Yaremchuk gehörte in den 1990er-Jahren zu den spektakulärsten Ausländern des EV Zug. Der Kanadier verband enorme Produktivität mit einer direkten, kraftvollen Spielweise und sammelte in sechs Zuger Saisons Punkte am Fliessband. Heute lebt der frühere NHL-Stürmer wieder in seiner Heimat Kanada – und erhielt erst im März 2026 eine ganz besondere Ehrung. Yaremchuk kam 1990 zum EV Zug und blieb bis 1996 in der Zentralschweiz. Allein in der Qualifikation brachte er es für den EVZ auf 187 Spiele, 116 Tore und 173 Assists – insgesamt 289 Punkte. Rechnet man die Playoffs hinzu, stehen für ihn 220 Pflichtspiele und 322 Punkte im Zuger Trikot zu Buche. Dabei war Yaremchuk weit mehr als ein klassischer Punktesammler. Der 1,80 Meter grosse Center spielte mit tiefem Körperschwerpunkt, konnte das Tempo selbst bestimmen und suchte konsequent den direkten Weg Richtung Tor. Seine Mischung aus Übersicht, Wendigkeit und Durchsetzungsvermögen machte ihn für gegnerische Verteidiger äusserst unangenehm – und für viele Zuger Fans zu einem der prägenden Ausländer jener Zeit.

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Bellinzona bleibt die Überraschung – starker Saisonstart trotz Dämpfer in Sierre

KI-generiertes Symbolbild mit jubelnden Eishockeyspielern der GDT Bellinzona Snakes in einer voll besetzten Eishalle.

Die GDT Bellinzona Snakes gehören zu den positiven Überraschungen der noch jungen Swiss-League-Saison. Nach fünf Meisterschaftsspielen stehen die Tessiner bei acht Punkten und damit auf Rang vier – obwohl sie am Dienstag beim HC Sierre nach einer frühen 2:0-Führung noch 3:6 verloren haben. Bellinzona startete mit einem 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen Basel, schlug anschliessend Arosa mit 4:2 und feierte nach der 2:5-Niederlage in Visp einen bemerkenswerten 2:1-Heimsieg gegen Chur. Erst Sierre fügte den Snakes am Dienstag die zweite Niederlage zu. Dabei führten Gioele Pedrazzini und Lenny Schenk Bellinzona bereits im ersten Drittel 2:0 in Front, ehe der amtierende Meister die Partie drehte. Der Zwischenstand ist dennoch bemerkenswert. Bellinzona beendete die vergangene Saison auf dem zehnten und letzten Rang und verpasste die Playoffs. Nun haben die Tessiner bereits drei ihrer ersten fünf Spiele gewonnen und liegen mitten in der oberen Tabellenhälfte. Acht Punkte nach fünf Partien zeigen, dass der gute Auftakt mehr ist als nur ein einzelner Überraschungssieg.

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Kurashev-Poker spitzt sich zu – Lugano und Zug im Fokus

Philipp Kurashev im türkisfarbenen Trikot der San Jose Sharks mit der Nummer 96.

Der Poker um Philipp Kurashev geht in die entscheidende Phase. Der 26-jährige Schweizer steht weiterhin ohne NHL-Vertrag da und eine Rückkehr in die National League wird immer konkreter. Im Mittelpunkt stehen nun vor allem der HC Lugano und der EV Zug, während auch der SC Bern und die ZSC Lions als Optionen gelten. Besonders Lugano bleibt im Rennen sehr interessant. Kurashev kennt die Bianconeri bereits aus eigener Erfahrung: In der Saison 2020/21 lief er während 13 National-League-Partien für den HCL auf und bereitete dabei neun Treffer vor. Der Klub weiss damit genau, welchen Spielertyp er bekommen würde, während Kurashev das Umfeld, die Cornèr Arena und den Tessiner Hockeyalltag bereits kennt. Auch der EV Zug ist eine sehr ernsthafte Option. Der Klub verfügt über die sportlichen und finanziellen Möglichkeiten, einen Spieler mit Kurashevs NHL-Erfahrung zu integrieren. Gleichzeitig könnte Zug dem Schweizer eine zentrale offensive Rolle bieten. Neben Lugano und Zug bleiben der SC Bern und die ZSC Lions im Kreis der möglichen Destinationen, während andere zuletzt gehandelte Klubs für diesen Entscheid derzeit weniger im Vordergrund stehen.

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Jovin Trachsel: Das nächste Goalie-Talent der SCL Tigers klopft an

KI-generiertes Symbolbild eines Torhüters der SCL Young Tigers im roten Trikot mit der Nummer 1.

Mit Jovin Trachsel wächst bei den SCL Tigers ein weiterer spannender Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs heran. Der 18-Jährige gehört in der Saison 2026/27 zum Kader der SCL Young Tigers in der U21-Elit und erhielt bereits Einblicke in das Umfeld des Partnerteams EHC Chur. Auch auf internationaler Ebene hat sich Trachsel mit Einsätzen und Aufgeboten für Schweizer Nachwuchs-Nationalteams empfohlen. Trachsel wurde am 8. Oktober 2007 geboren und läuft bei den Young Tigers mit der Nummer 1 auf. In der laufenden U21-Saison stand er bereits als Startgoalie im Einsatz, unter anderem Anfang September gegen Biel. In weiteren Partien gehörte er zum Torhüterduo der Emmentaler. Sein Weg wird dabei nicht ausschliesslich auf Nachwuchsstufe geplant: Während des Sommers sammelte er im Rahmen der Partnerschaft zwischen den SCL Tigers und dem EHC Chur Trainings- und Spielerfahrung im Umfeld des Swiss-League-Klubs. Auch Swiss Ice Hockey hat Trachsel seit mehreren Jahren auf dem Radar. 2025 gehörte er zum Schweizer Aufgebot an der U18-Weltmeisterschaft, im April 2026 folgte das Aufgebot für das U19-Fünf-Nationen-Turnier in Kungsbacka. Für Langnau ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass im eigenen Nachwuchs ein Torhüter mit Perspektive heranwächst.

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Wer erinnert sich an Petr Malkov? Das macht die Ambri-Legende heute

Petr Malkov als erfahrener Eishockeytrainer an der Bande

Petr Malkov gehört zu jener Generation von Spielern, die den HC Ambri-Piotta Anfang der 1990er-Jahre nachhaltig prägten. Gemeinsam mit Yuri Leonov brachte der Ukrainer eine neue technische und spielerische Qualität in die Leventina und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Heute ist es deutlich ruhiger um den inzwischen 66-Jährigen geworden. Malkov kam 1991 nach Ambri und sammelte während seiner Zeit als Spieler für die Biancoblù 121 Skorerpunkte in lediglich 83 Partien – 48 Tore und 73 Assists. Gemeinsam mit Leonov und Schweizer Leistungsträgern wie Peter Jaks gehörte er zu einer Mannschaft, die 1992 und 1993 bis in den Playoff-Halbfinal vorstiess und die Valascia regelmässig zum Kochen brachte. Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Malkov dem Eishockey praktisch durchgehend verbunden. Er arbeitete als Trainer, Assistent und Nachwuchsverantwortlicher in der Schweiz, war von 2008 bis 2010 Assistenztrainer bei Torpedo Nischni Nowgorod in der KHL und kehrte später erneut nach Ambri zurück. Seine letzte klar dokumentierte Tätigkeit führte ihn nach Italien zu Hockey Como.

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SC Bern unter Druck – jetzt muss die Reaktion kommen

Volle PostFinance Arena in Bern während eines Heimspiels des SC Bern

Der SC Bern steht nach einem wechselhaften Saisonstart bereits vor wichtigen Wochen. Auf zwei überzeugende Siege gegen Davos und Kloten folgten zuletzt ein 2:3 nach Verlängerung gegen Ajoie und am Dienstag eine 2:5-Niederlage im Zähringer-Derby bei Fribourg-Gottéron. Mit sieben Punkten aus fünf Spielen liegt Bern aktuell nur auf Rang elf der National League. Dabei begann das Derby in Freiburg eigentlich ideal. Rodwin Dionicio brachte den SCB bereits nach zwölf Sekunden in Führung. Fribourg reagierte jedoch schnell, drehte die Partie noch im ersten Drittel und zog bis zur 23. Minute auf 3:1 davon. Dionicio brachte Bern mit seinem zweiten Treffer nochmals auf 2:3 heran, doch Gottéron entschied das Spiel anschliessend mit einem Powerplay-Tor und einem Empty-Netter. Besonders auffällig bleibt die fehlende Konstanz. Der SCB gewann gegen Davos mit 5:2 und in Kloten mit 4:1, verlor davor aber beim ZSC mit 3:5. Gegen Ajoie reichten selbst 41 Torschüsse nicht zum Sieg, und in Freiburg kassierten die Berner nun bereits die dritte Niederlage im fünften Saisonspiel.

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ZSC mit perfektem Start – wie lange hält die Serie?

Spieler der ZSC Lions feiern gemeinsam auf dem Eis

Die ZSC Lions haben einen Traumstart in die neue National-League-Saison hingelegt. Nach sieben Spielen stehen die Zürcher bei sieben Siegen und dem Punktemaximum von 21 Zählern. Am Samstag gegen Lausanne wartet nun die nächste Bewährungsprobe für das bislang einzige makellose Team der Liga. Der ZSC gewann zum Auftakt 5:3 gegen Bern, setzte sich danach 4:3 in Langnau durch und schlug Genève-Servette zuhause mit 3:0. Es folgten Siege in Ajoie und Ambri sowie ein 3:2 im Derby gegen Kloten. Am Dienstag kam mit dem 6:3 gegen Biel der siebte Erfolg dazu. Dabei war nicht jeder Sieg souverän. Gegen Langnau drehte der ZSC einen Rückstand, in Ambri musste die Mannschaft ebenfalls reagieren und gegen Biel liessen die Lions nach einer 4:1-Führung nochmals Spannung aufkommen. Genau darin liegt jedoch eine der auffälligsten Qualitäten dieses Saisonstarts: Zürich findet bislang in sehr unterschiedlichen Spielsituationen einen Weg zum Sieg.

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Sierre will höher hinaus – ist der Aufstieg schon 2027 möglich?

Innenansicht der Patinoire de Graben in Sierre mit Eisfläche und Tribünen

Der HC Sierre macht keinen Hehl aus seinen grossen Ambitionen. Nach dem Gewinn der Swiss League 2025/26 spricht der Klub selbst davon, «noch höher hinaus» zu wollen, während Chris McSorley seine Mannschaft erneut im Kampf um die höchsten Ziele sieht. Ein Aufstieg in die National League bereits im Frühjahr 2027 ist sportlich möglich – automatisch ist der Weg nach oben aber keineswegs frei. Sierre hat seinen Meisterkader weitgehend zusammengehalten und ist erneut stark in die Saison gestartet. Auf das 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds folgte ein 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions und zuletzt ein beeindruckendes 8:2 in Arosa. Nach drei Partien standen die Walliser bei acht Punkten und einem Torverhältnis von 19:8. Der Titelverteidiger zeigt damit früh, dass der Erfolg der vergangenen Saison kein Ausreisser war. Entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen sportlichem Anspruch und einem formellen Aufstiegsprojekt. Die SIHF schreibt für 2026/27 vor, dass der Swiss-League-Meister nur mit einer entsprechenden Aufstiegsbewilligung die Ligaqualifikation gegen den Verlierer der National-League-Playouts bestreiten darf. Eine öffentlich bestätigte Aufstiegsbewilligung für Sierre für die laufende Saison liegt derzeit noch nicht vor.

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