Transfers

Devils rüsten auf – Hischier und Meier bekommen 56-Punkte-Stürmer Evangelista

Eishockeyspieler betritt vor einem NHL-Spiel das Eis einer grossen Arena

Die New Jersey Devils verstärken ihre Offensive kurz vor Beginn der neuen NHL-Saison prominent. Luke Evangelista wechselt von den Nashville Predators nach New Jersey. Der 24-jährige Flügelstürmer erzielte in der vergangenen Saison starke 56 Skorerpunkte. Damit erhalten die Schweizer Nico Hischier und Timo Meier einen weiteren gefährlichen Offensivspieler an ihre Seite. Für Evangelista geben die Devils gleich zwei wertvolle Draftrechte ab. Nashville erhält einen bedingten Erstrunden-Pick sowie einen Zweitrunden-Pick im NHL-Draft 2028.

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Ambrì startet in neue Ära – über 5'000 Abos und Postseason als Ziel

Gottardo Arena in Ambrì-Piotta vor sommerlicher Bergkulisse als Symbolbild zum HC Ambrì-Piotta

Beim HC Ambrì-Piotta beginnt eine neue Ära. Präsident Davide Mottis, Sportchef Lars Weibel und Trainer Jussi Tapola haben am 1. September 2026 an der Saisonmedienkonferenz die Richtung für die kommenden Jahre vorgestellt. Der Traditionsclub will jünger werden, eine neue Leistungskultur etablieren und gleichzeitig konsequenter auf seine finanziellen Möglichkeiten achten. Sportlich bleibt der Anspruch dennoch hoch: Ambrì will die Postseason erreichen. Rückenwind erhält der Club von seinen Fans. Bereits mehr als 5'000 Saisonabonnemente sind verkauft worden. Für Präsident Mottis ist diese Unterstützung gerade während des laufenden Umbaus ein wichtiges Signal. Gleichzeitig machte die Clubführung deutlich, dass sportliche Ambitionen künftig nicht mehr über die wirtschaftlichen Möglichkeiten gestellt werden sollen.

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Noah Rod bleibt Genève-Servette bis 2030 treu

Eishockeyspieler mit der Nummer 96 auf dem Eis als Symbolbild für Noah Rod und Genève-Servette

Genève-Servette setzt langfristig auf seinen Captain: Noah Rod hat seinen Vertrag beim National-League-Club um drei weitere Saisons verlängert. Der 30-jährige Stürmer bleibt damit mindestens bis zum Ende der Saison 2029/30 bei den Genfern und setzt eine im modernen Profisport selten gewordene Geschichte der Vereinstreue fort. Rod spielt seit Beginn seiner Karriere in der höchsten Schweizer Liga für Genève-Servette. Bereits in der Saison 2013/14 gab er als 17-Jähriger sein Debüt für die erste Mannschaft. Mehr als ein Jahrzehnt später gehört der Schweizer zu den prägenden Figuren des Clubs. Seit 2018 trägt Rod zudem das «C» als Captain. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung schafft der GSHC nun frühzeitig Klarheit über die Zukunft eines seiner wichtigsten Führungsspieler.

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Genoni bleibt beim EV Zug – Vertrag bis 2030 verlängert

Leonardo Genoni im Torhüterdress des EV Zug auf dem Eis

Leonardo Genoni setzt seine aussergewöhnliche Karriere beim EV Zug fort. Der Schweizer Nationaltorhüter hat seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig um drei Jahre verlängert und bleibt den Zugern damit bis zum Ende der Saison 2029/30 erhalten. Für den EVZ ist die langfristige Bindung des Routiniers ein starkes Zeichen – und für Genoni könnte bereits in wenigen Wochen der nächste historische Meilenstein folgen. Der EV Zug gab die Vertragsverlängerung am Donnerstag bekannt. Genoni steht seit 2019 bei den Zentralschweizern im Tor und gehörte zu den wichtigsten Leistungsträgern der Meistermannschaften von 2021 und 2022.

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HC Sierre vor dem grossen Sprung – reicht es schon für die National League?

Eishockeyspieler des HC Sierre in Rot während einer Spielsituation vor dem gegnerischen Tor.

Der HC Sierre hat sich in wenigen Jahren vom ambitionierten Swiss-League-Klub zum ernsthaften Aufstiegskandidaten entwickelt. Nach dem Gewinn der Swiss League 2025/26 ist die Euphorie gross – doch ein sofortiger Sprung in die National League ist keineswegs selbstverständlich. Sportlich ist Sierre näher dran als lange zuvor, infrastrukturell und organisatorisch bleibt der Weg aber anspruchsvoll.

Die Ausgangslage hat sich deutlich verändert. Sierre beendete die Saison 2025/26 als Meister der Swiss League und startet 2026/27 mit einem Kader, der bewusst auf Kontinuität und weitere Entwicklung setzt. Trainer und General Manager Chris McSorley spricht offen davon, wieder um die höchsten Ziele mitzuspielen. Gleichzeitig baut der Klub an einer langfristigen Perspektive, die weit über eine einzelne Playoff-Serie hinausgeht.

Die entscheidende Frage lautet deshalb: Kann Sierre schon in dieser Saison den nächsten Schritt machen – oder wäre ein Aufstieg 2027 noch zu früh?

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SCL Tigers geben Niclas Rentsch ersten Profivertrag und binden ihn bis Saison 2028/29

Die SCL Tigers haben den Ausbildungsvertrag von Niclas Rentsch in einen National-League-Vertrag umgewandelt. Der 18-jährige Stürmer aus dem Nachwuchs der SCL Young Tigers unterschreibt bis zum Ende der Saison 2028/29. Niclas Rentsch durchlief die Nachwuchsabteilung der SCL Young Tigers und erhält mit der Vertragsunterzeichnung seinen ersten Profivertrag. Der in Langnau aufgewachsene Stürmer absolvierte im Sommer die Vorbereitung mit der ersten Mannschaft der SCL Tigers.

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Breel Embolo (29) wechselt zu Atlanta United – neues Kapitel für den Nati-Stürmer

Schweizer Nationalspieler Breel Embolo applaudiert nach einem Fussballspiel im Stadion.

Breel Embolo schlägt ein neues Kapitel seiner Karriere auf. Der 29-jährige Schweizer Nationalstürmer wechselt von Stade Rennes in die Major League Soccer zu Atlanta United. Der US-Klub bestätigte den Transfer am Sonntag. Embolo unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2029/30 und erhält bei Atlanta den Status eines «Designated Player».

Damit endet für Embolo vorerst eine zehnjährige Karriere in den grossen europäischen Ligen. Nach seinem Durchbruch beim FC Basel spielte der kräftige Mittelstürmer für Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und die AS Monaco, ehe er 2025 innerhalb Frankreichs zu Stade Rennes wechselte.

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National League 26/27: Fribourg ist der Gejagte – Bern, Lugano und Co. rüsten auf

Gottéron feiert mit einem Meisterpokal vor voll besetzten Zuschauerrängen.

Am 15. September beginnt die neue Saison der National League – und diesmal führt kein Weg an Fribourg-Gottéron vorbei. Nach 46 Jahren des Wartens haben die Drachen erstmals den Schweizer Meistertitel gewonnen. Nun beginnt die schwierigere Aufgabe: den Platz an der Spitze zu verteidigen. Doch Bern rüstet auf, Lugano baut kräftig um, die ZSC Lions starten mit einem prominenten neuen Trainer und auch in Genf beginnt eine neue Ära. Gleichzeitig kommt die Liga aus einem Eishockey-Frühling, wie ihn die Schweiz lange nicht erlebt hat.

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