Eishockey

Servette gegen Sion: Rhone-Derby mit brisanter Ausgangslage

Blick in das gut gefüllte Stade de Genève während eines Fussballspiels zwischen Servette und dem FC Sion.

Im Stade de Genève steigt am Samstag das erste Rhone-Derby der Saison zwischen Servette und dem FC Sion. Die Walliser reisen als Tabellen-Dritter mit 19 Punkten nach Genf, während Servette mit zehn Zählern auf Rang acht steht. Um 18.00 Uhr geht es für beide Mannschaften nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte vor der nächsten Phase der Meisterschaft. Sion hat sich in den ersten neun Runden als eines der stärksten Teams der Super League etabliert. Die Mannschaft von Didier Tholot gewann sechs ihrer neun Spiele, erzielte 23 Tore und musste erst 14 Gegentreffer hinnehmen. Servette fand nach einem schwierigen Saisonstart zwischenzeitlich besser in die Spur, verlor vor der Pause aber trotz einer 2:0-Führung noch mit 2:3 bei den Young Boys. Die jüngsten Resultate sprechen für die Walliser. Sion gewann nacheinander in Basel, gegen Thun, in St. Gallen und bei GC, ehe zuhause gegen den FC Zürich ein 1:1 folgte. Besonders überzeugend war der 3:0-Auswärtssieg des FC Sion in St. Gallen, bei dem die Walliser ihre Effizienz im Umschaltspiel eindrücklich unter Beweis stellten.

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Tigers wollen gegen die Lakers ihre Siegesserie ausbauen

Blick in die gut gefüllte emmental versicherung arena in Langnau während eines Eishockeyspiels.

Die SCL Tigers empfangen am Freitagabend die SC Rapperswil-Jona Lakers in der emmental versicherung arena. Langnau geht mit drei Siegen in Serie und 15 Punkten aus neun Spielen als formstarkes Team in die Partie, während die Lakers zuletzt mit dem 4:3 nach Verlängerung gegen den SC Bern ebenfalls Selbstvertrauen tankten. Die Tigers stehen aktuell auf Rang drei der National League und gehören damit zu den positiven Überraschungen des Saisonstarts. Beim jüngsten 6:2 gegen Kloten zeigte Langnau eine sehr geschlossene Leistung und entschied die Partie bereits früh. Rapperswil-Jona liegt mit elf Punkten aus neun Spielen auf Rang zehn und möchte mit einem Auswärtssieg den Anschluss an das Mittelfeld halten. Im Fokus stehen zwei auffällige Akteure. Emil Pettersson führt die Tigers mit elf Skorerpunkten an, Jacob Larsson ist bei den Lakers mit neun Punkten einer der produktivsten Verteidiger der Liga. Rapperswil reist zudem mit einem Erfolgserlebnis ins Emmental: Gegen den SC Bern setzten sich die Lakers zuletzt mit 4:3 nach Verlängerung durch.

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Lugano fordert den ungeschlagenen Leader ZSC

Blick in die gut gefüllte Cornèr Arena in Lugano während eines Eishockeyspiels.

Der HC Lugano bekommt am Freitagabend den bisher härtesten Test der jungen Saison: Die ZSC Lions gastieren um 19.45 Uhr in der Cornèr Arena. Zürich reist nach acht Siegen aus acht Meisterschaftsspielen als ungeschlagener Tabellenführer ins Tessin, während Lugano nach dem überzeugenden 5:2 in Lausanne mit neuem Selbstvertrauen antreten kann. Die Ausgangslage ist klar. Der ZSC hat aus acht Spielen 23 von 24 möglichen Punkten geholt und führt die National League deutlich an. Lugano steht nach acht Partien bei elf Punkten und auf Rang neun. Allerdings haben sich die Bianconeri zuletzt offensiv gesteigert und in zwei ihrer letzten drei Meisterschaftsspiele jeweils fünf Tore erzielt. Besonders der Auftritt am Mittwoch in Lausanne machte Mut. Lugano gewann beim LHC mit 5:2, Jere Innala traf doppelt und die Tessiner lagen bereits nach gut 21 Minuten mit 3:0 vorne. Der überzeugende Auswärtssieg in Lausanne brachte Lugano auf Rang neun und sorgte vor dem Duell mit dem Leader für zusätzliches Selbstvertrauen.

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Davos gegen Kloten: HCD will zuhause reagieren

Blick in die gut gefüllte VAT Arena in Davos während eines Eishockeyspiels.

Der HC Davos empfängt am Freitagabend den EHC Kloten in der VAT Arena. Die Bündner wollen nach der knappen 3:4-Niederlage in Biel wieder auf die Siegerstrasse zurückkehren, während Kloten nach einem schwierigen Saisonstart dringend Punkte benötigt. Die Ausgangslage spricht für Davos, doch der Tabellenletzte aus dem Zürcher Unterland steht entsprechend unter Zugzwang. Davos geht mit 13 Punkten aus neun Spielen als Tabellen-Siebter in die Partie. Die Mannschaft von Josh Holden weist mit 24:24 Toren eine ausgeglichene Bilanz auf und hat vier ihrer bisherigen neun Meisterschaftsspiele gewonnen. Zuletzt musste sich der HCD beim EHC Biel-Bienne mit 3:4 geschlagen geben. Kloten steht dagegen nach neun Spielen mit sechs Punkten auf dem 14. und letzten Tabellenplatz. Besonders die Defensive bereitet Sorgen: 36 Gegentore bedeuten derzeit den höchsten Wert der Liga. Zuletzt verloren die Zürcher Unterländer bei den SCL Tigers deutlich mit 2:6. Davos muss seinerseits weiterhin ohne Simon Ryfors auskommen, dessen schwere Knieverletzung das vorzeitige Saisonende bedeutet.

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SC Bern gegen Biel: Derby mit Druck auf beiden Seiten

Blick in die gut gefüllte PostFinance Arena des SC Bern vor einem Eishockeyspiel.

Am Freitagabend steigt in der PostFinance Arena das Berner Derby zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel-Bienne. Beide Teams benötigen Punkte: Bern wartet seit vier Partien auf einen Sieg, während Biel zuletzt mit einem 4:3 gegen Davos auf seine Niederlagenserie reagierte. Zusätzliche Spannung bringt der sofortige Wechsel von Nic Balestra zum SCB. Der Tabellenstand unterstreicht die Bedeutung der Partie. Biel liegt nach acht Spielen mit zehn Punkten auf Rang zwölf, unmittelbar dahinter folgt Bern mit neun Punkten aus sieben Begegnungen. Der Abstand ist klein, doch beide Mannschaften wollen verhindern, schon früh in der Saison den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren. Die Formkurven unterscheiden sich leicht. Bern verlor zuletzt 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Genève-Servette und anschliessend 3:4 nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Biel musste sich zuvor Genève, den ZSC Lions und Lausanne geschlagen geben, meldete sich aber mit dem 4:3-Heimsieg gegen den HC Davos zurück.

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Lausanne bestätigt Connor Carrick bis Weihnachten

Connor Carrick bei der Vertragsunterzeichnung für den Lausanne HC.

Der Lausanne HC hat die Verpflichtung von Connor Carrick offiziell bestätigt. Der 32-jährige US-Verteidiger erhält bei den Waadtländern einen Vertrag bis Weihnachten und soll kurzfristig den verletzungsbedingten Engpass in der Defensive auffangen. Damit reagiert Lausanne unmittelbar auf den mehrwöchigen Ausfall von Erik Brännström. Carrick kennt die National League bereits bestens. In der vergangenen Saison lief der Rechtsschütze für den HC Lugano auf und sammelte in 49 Qualifikationsspielen 23 Skorerpunkte. Nach der vorzeitigen Vertragsauflösung im Tessin war Carrick ohne Klub und damit sofort verfügbar. Für Lausanne kommt die Verpflichtung zur richtigen Zeit. Brännström fällt mit einer Schulterverletzung sechs bis acht Wochen aus und hinterliess eine empfindliche Lücke. Der schwedische Verteidiger war mit vier Toren und einem Assist stark in die Saison gestartet und hatte sich rasch zu einer wichtigen Stütze entwickelt.

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Connor Carrick steht vor Wechsel zum Lausanne HC

Connor Carrick im Trikot des Lausanne HC auf dem Eis.

Der Lausanne HC steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Connor Carrick. Der 32-jährige US-Verteidiger soll die Lücke schliessen, die durch den mehrwöchigen Ausfall von Erik Brännström entstanden ist. Nach aktuellen Informationen ist ein Vertrag über einige Monate vorgesehen. Carrick wäre für Lausanne eine naheliegende Sofortlösung. Der Rechtsschütze kennt die National League aus seiner Zeit beim HC Lugano und war dort in der vergangenen Saison einer der produktivsten Verteidiger. In 49 Qualifikationsspielen gelangen ihm zehn Tore und 13 Assists. Seit seinem Abschied aus Lugano ist Carrick ohne Klub und könnte deshalb kurzfristig verpflichtet werden. Lausanne benötigt dringend zusätzliche Stabilität in der Defensive. Brännström fällt wegen einer Schulterverletzung voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus und hatte sich mit vier Toren und einem Assist in den ersten sieben Meisterschaftsspielen sofort als wichtiger Faktor etabliert. Der längere Ausfall des schwedischen Verteidigers trifft Lausanne entsprechend empfindlich.

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Nic Balestra wechselt per sofort zum SC Bern

Der SC Bern zieht den Transfer von Nic Balestra vor: Der 21-jährige Verteidiger wechselt per sofort vom EV Zug in die Bundesstadt. Ursprünglich war der Wechsel erst auf die Saison 2027/28 vorgesehen. Balestra absolviert bereits am heutigen Donnerstag sein erstes Training mit dem SCB. Der SC Bern hatte die Verpflichtung des Rechtsschützen erst Mitte September bekannt gegeben. Damals war vorgesehen, dass Balestra die laufende Saison noch beim EV Zug beendet und anschliessend nach Bern wechselt. Nun haben sich die Klubs auf eine sofortige Lösung verständigt. Sein Vertrag beim SC Bern läuft bis zum Ende der Saison 2029/30. Damit erhält der SCB früher als geplant zusätzliche Tiefe in der Defensive. Balestra ist 182 Zentimeter gross, wiegt 80 Kilogramm und wurde im Nachwuchs des EV Zug ausgebildet. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale gehörte im Sommer zudem zum Prospect Camp der Nationalmannschaft. Noch im September war sein Transfer nach Bern erst für die kommende Saison vorgesehen. Transfer wird um mehrere Monate vorgezogen Die Ausgangslage hat sich damit innerhalb weniger Wochen grundlegend verändert. Am 16. September hatte der SC Bern bekannt gegeben, Balestra ab 2027/28 zu verpflichten. Der Verteidiger unterschrieb damals einen Dreijahresvertrag und sollte die Saison 2026/27 beim EV Zug zu Ende spielen. Dazu kommt es nun nicht mehr. Der SCB bestätigte am 8. Oktober offiziell, dass Balestra per sofort nach Bern wechselt. Gleichzeitig wurde klargestellt, dass der Verteidiger bereits am gleichen Tag erstmals mit seiner neuen Mannschaft trainiert. Der Vertrag läuft nun bis zum Ende der Saison 2029/30. Balestra stammt aus dem Zuger Nachwuchs Für den EV Zug bedeutet der Transfer den vorzeitigen Abgang eines selbst ausgebildeten Verteidigers. Balestra durchlief den Zuger Nachwuchs und gehört seit der Saison 2024/25 zum Umfeld der ersten Mannschaft. Sein bisheriger Vertrag beim EVZ wäre noch bis zum Ende der laufenden Spielzeit gültig gewesen. Der Rechtsschütze wurde am 20. Juni 2005 geboren und besitzt die Schweizer Staatsbürgerschaft. Mit seinen 21 Jahren gilt er weiterhin als entwicklungsfähiger Verteidiger. Im Sommer wurde er zusammen mit weiteren jungen National-League-Spielern für das Prospect Camp der Schweizer Nationalmannschaft in Davos aufgeboten. Bern kann Verstärkung gut gebrauchen Für den SC Bern kommt die sofortige Verstärkung in einer sportlich anspruchsvollen Phase. Nach sieben Meisterschaftsspielen stehen die Berner bei neun Punkten. Auf den überzeugenden 5:2-Heimsieg gegen Davos und das 4:1 in Kloten folgten zuletzt mehrere knappe Niederlagen. Gegen Ajoie, Genève-Servette und die Rapperswil-Jona Lakers holte der SCB zwar Punkte, musste sich aber jeweils nach Verlängerung oder Penaltyschiessen geschlagen geben. Balestra gibt Trainer Serge Aubin nun eine zusätzliche Schweizer Option für die Defensive. Wie schnell er auch in einem Meisterschaftsspiel eingesetzt wird, hat der SCB in seiner Transfermeldung noch nicht bekannt gegeben. Schon am Freitag wartet das Derby gegen Biel Viel Zeit zur Eingewöhnung bleibt Balestra nicht. Der SC Bern empfängt bereits am Freitagabend um 19.45 Uhr den EHC Biel-Bienne in der PostFinance Arena. Nur einen Tag später folgt das Auswärtsspiel beim HC Ambri-Piotta. Damit beginnt für Balestra seine Zeit in Bern mitten in einer intensiven Phase des Spielplans. Ob er schon gegen Biel zum Aufgebot gehört, dürfte sich kurzfristig entscheiden. 🏒 BALESTRAS WECHSEL AUF EINEN BLICK Nic Balestra wechselt per sofort vom EV Zug zum SC Bern. Der Transfer war ursprünglich erst auf die Saison 2027/28 vorgesehen. Der 21-jährige Rechtsschütze trainiert bereits am 8. Oktober erstmals mit dem SCB. Sein Vertrag in Bern läuft bis zum Ende der Saison 2029/30. 📊NATIONAL LEAGUE – STAND 8. OKTOBER 2026 Rang / Team Sp. Tore Diff. Pkt. 1. ZSC Lions834:18+1623 2. Genève-Servette HC1030:27+318 3. SCL Tigers934:29+515 4. HC Ambri-Piotta925:30-514 5. HC Ajoie928:27+114 6. Fribourg-Gottéron927:22+514 7. HC Davos924:24013 8. Lausanne HC1030:37-712 9. HC Lugano831:28+311 10. Rapperswil-Jona Lakers927:35-811 11. EV Zug622:14+810 12. EHC Biel-Bienne827:28-110 13. SC Bern721:23-29 14. EHC Kloten918:36-186   Quelle: belmedia-Redaktion Bildquelle: Symbolbild - Titelbild - KI-generiert

Der SC Bern zieht den Transfer von Nic Balestra vor: Der 21-jährige Verteidiger wechselt per sofort vom EV Zug in die Bundesstadt. Ursprünglich war der Wechsel erst auf die Saison 2027/28 vorgesehen. Balestra absolviert bereits am heutigen Donnerstag sein erstes Training mit dem SCB. Der SC Bern hatte die Verpflichtung des Rechtsschützen erst Mitte September bekannt gegeben. Damals war vorgesehen, dass Balestra die laufende Saison noch beim EV Zug beendet und anschliessend nach Bern wechselt. Nun haben sich die Klubs auf eine sofortige Lösung verständigt. Sein Vertrag beim SC Bern läuft bis zum Ende der Saison 2029/30. Damit erhält der SCB früher als geplant zusätzliche Tiefe in der Defensive. Balestra ist 182 Zentimeter gross, wiegt 80 Kilogramm und wurde im Nachwuchs des EV Zug ausgebildet. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale gehörte im Sommer zudem zum Prospect Camp der Nationalmannschaft. Noch im September war sein Transfer nach Bern erst für die kommende Saison vorgesehen.

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Zug will mit Bengtsson verlängern

Lukas Bengtsson im Trikot des EV Zug während eines Spiels in der National League.

Der EV Zug will Lukas Bengtsson offenbar über die Saison 2026/27 hinaus halten. Sportchef Ted Suihkonen hat nach aktuellen Berichten bereits Gespräche mit dem Berater des schwedischen Verteidigers aufgenommen. Bengtsson soll beim geplanten Umbau der Zuger Defensive eine zentrale Rolle einnehmen. Der 32-Jährige steht seit der Saison 2023/24 beim EVZ und besitzt noch einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Spielzeit. Bereits 2024 hatte Zug den Schweden vorzeitig um zwei Jahre gebunden. Nun deutet vieles darauf hin, dass die Zusammenarbeit nochmals verlängert werden soll. Die Pläne passen zur laufenden Neuordnung der Defensive. Der EVZ hat am Mittwoch die Verpflichtung von Bernd Wolf ab der Saison 2027/28 bestätigt. Der österreichische Nationalverteidiger mit Schweizer Lizenz unterschrieb für drei Jahre bis 2030. Damit zeichnet sich ab, dass Zug frühzeitig an seiner künftigen Abwehr arbeitet und mit Wolf bereits einen wichtigen Baustein für die kommenden Jahre verpflichtet hat.

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Winnipeg siegt erneut ohne Niederreiter

Nino Niederreiter im Trikot der Winnipeg Jets während eines NHL-Spiels.

Die Winnipeg Jets gewinnen auch das zweite Spiel in Folge ohne Nino Niederreiter. Gegen die Colorado Avalanche setzt sich Winnipeg zuhause mit 3:2 durch, nachdem Kyle Connor genau eine Minute vor Schluss den entscheidenden Treffer erzielt. Der Schweizer Stürmer steht erneut nicht im Line-up und wird offiziell als überzählig geführt. Niederreiter hatte bereits beim 3:2-Auswärtssieg gegen Pittsburgh nicht gespielt. Damals ersetzte ihn Cole Koepke in der vierten Sturmreihe. Gegen Colorado blieb die Aufstellung unverändert, womit der 34-jährige Bündner zum zweiten Mal in Folge zuschauen musste. Hinweise auf eine Verletzung gibt es weiterhin nicht. Für Niederreiter ist das sportlich bemerkenswert, weil Winnipeg beide Spiele ohne ihn gewonnen hat. Bereits nach dem ersten Tribünenplatz hatte seine Nichtberücksichtigung für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun bestätigt Trainer Scott Arniel dieselbe Formation auch gegen einen der stärksten Gegner der Western Conference.

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Punktgleiches Duell: Gottéron empfängt Ajoie

Spielszene zwischen Fribourg-Gottéron und dem HC Ajoie in der National League.

Fribourg-Gottéron empfängt heute Abend den HC Ajoie zu einem bemerkenswert ausgeglichenen Westschweizer Duell. Beide Teams stehen nach neun National-League-Partien bei 14 Punkten, Ajoie liegt unmittelbar vor dem Schweizer Meister auf Rang fünf. Spielbeginn in der BCF Arena ist um 20.00 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine enge Partie. Gottéron hat bislang 27 Tore erzielt und 22 kassiert, Ajoie steht bei 28:27 Treffern. Die Jurassier reisen zudem mit viel Selbstvertrauen nach Freiburg: Am Sonntag drehten sie gegen Lugano einen 1:3-Rückstand im Schlussdrittel noch in einen spektakulären 5:4-Sieg. Für Gottéron geht es darum, nach dem europäischen Erfolg sofort wieder auf den Meisterschaftsalltag umzuschalten. Die Freiburger haben sich in der Champions Hockey League vorzeitig für die K.o.-Phase qualifiziert, verloren in der National League zuletzt aber zuhause mit 0:1 gegen Ambri. Ajoie hat dagegen mit dem 5:4 gegen Lugano erneut gezeigt, wie gefährlich die Mannschaft inzwischen offensiv ist.

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Davos verliert bei Rögle – CHL-Ticket noch nicht sicher

Spielszene zwischen Rögle BK und dem HC Davos in der Champions Hockey League.

Der HC Davos muss in der Champions Hockey League bis zum letzten Spiel um den Einzug in die K.o.-Phase kämpfen. Die Bündner verlieren auswärts beim schwedischen Vertreter Rögle BK mit 2:3 und bleiben damit bei acht Punkten. Nach einem 0:3-Rückstand bringt ein spätes Davoser Comeback nochmals Spannung, zum Ausgleich reicht es jedoch nicht mehr. Rögle legte in der Catena Arena den Grundstein zum Sieg in den ersten beiden Dritteln. Albin Sundsvik eröffnete das Skore nach einem Puckgewinn in der Davoser Zone, Tinus Koblar erhöhte noch im Startabschnitt auf 2:0. Linus Sandin stellte im zweiten Drittel auf 3:0. Erst in der Schlussphase fanden die Bündner einen Weg an Rögle-Torhüter Calle Clang vorbei. Enzo Corvi verkürzte fünf Minuten vor Schluss auf 1:3, ehe Brendan Lemieux 50 Sekunden vor der Sirene im Spiel sechs gegen vier sogar noch das 2:3 erzielte. Der Ausgleich gelang nicht mehr. Nach der 2:6-Niederlage bei Skellefteå AIK verliert Davos damit auch sein zweites CHL-Spiel in Schweden.

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Genève-Servette steht vorzeitig im CHL-Achtelfinal

Spieler von Genève-Servette feiern gemeinsam auf dem Eis in CHL-Ausrüstung.

Auch Genève-Servette hat das Ticket für die K.o.-Phase der Champions Hockey League vorzeitig gelöst. Obwohl die Genfer am Dienstag bei den Växjö Lakers deutlich mit 0:4 verloren, steht nach Abschluss der fünften Runde fest, dass der GSHC nicht mehr aus den Top 16 verdrängt werden kann. Servette liegt mit neun Punkten auf Rang zehn der Ligaphase. In Schweden fand die Mannschaft von Sam Hallam gegen ein defensiv starkes Växjö kaum Lösungen. Olivier Nadeau eröffnete kurz vor der ersten Pause das Skore, im Mitteldrittel erhöhten Karl Henriksson und Olle Karlsson auf 3:0. Servette blieb erstmals in dieser CHL-Saison ohne eigenen Treffer und kassierte schliesslich noch das 0:4. An der erfolgreichen europäischen Ausgangslage ändert diese Niederlage nichts. Drei Siege aus den ersten fünf Begegnungen reichen den Genfern bereits zum Weiterkommen. Den Grundstein legte Servette mit dem 6:2-Heimsieg gegen die Eisbären Berlin zum Auftakt der CHL-Saison. Es folgten weitere Erfolge gegen Storhamar und GKS Tychy.

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Gottéron steht vorzeitig in der CHL-K.o.-Phase

Spieler von Fribourg-Gottéron feiern gemeinsam auf dem Eis in der heimischen Arena.

Fribourg-Gottéron hat das Ticket für die K.o.-Phase der Champions Hockey League vorzeitig gelöst. Nach dem überzeugenden 6:1-Heimsieg gegen den slowakischen Meister HK Nitra und dem Abschluss des fünften Spieltags steht fest, dass die Freiburger nicht mehr aus den Top 16 verdrängt werden können. Der Schweizer Meister liegt vor der letzten Runde mit neun Punkten auf Rang sieben. Dabei musste Gottéron gegen Nitra zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Brett Pollock brachte die Gäste bereits nach 6:07 Minuten in Führung, doch Maximilian Streule glich in der 11. Minute aus. Henrik Borgström drehte die Partie 36 Sekunden vor der ersten Pause, ehe Sandro Schmid, Jacob de la Rose, Samuel Walser und Jamiro Reber den Vorsprung bis zum klaren 6:1 ausbauten. Nach fünf CHL-Spielen stehen für Gottéron drei Siege und zwei Niederlagen zu Buche. Der Schweizer Meister hatte seine europäische Kampagne mit einem 4:2-Auswärtssieg bei den Graz99ers eröffnet und danach auch beim KAC gewonnen. Trotz der anschliessenden Niederlagen gegen Pilsen und Mannheim reicht die Ausgangslage nun bereits vor dem letzten Spiel für die sichere Qualifikation.

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Kostner trifft gleich bei seinem Milano-Debüt

Diego Kostner im Trikot des Milano Hockey Club mit Helm und Schläger.

Diego Kostner hat bei seinem ersten Einsatz für den Milano Hockey Club sofort angeschrieben. Der langjährige Ambri-Stürmer erzielte bei der 2:5-Niederlage gegen Red Bull Salzburg das zwischenzeitliche 2:1 und kam damit bereits bei seinem Debüt zu seinem ersten Tor und ersten Skorerpunkt für den neuen Klub. Kostner lief in Salzburg mit der provisorischen Nummer 65 auf und wurde von Trainer Doug Shedden in einer Linie mit Gregg McKegg und Michael Dal Colle eingesetzt. In der 25. Minute nutzte der 34-Jährige seine Chance und traf nach Vorarbeiten von McKegg und Scott Valentine zum 2:1 für Milano. Zuvor hatte Diego Cuglietta die Italiener früh in Führung gebracht, ehe Salzburg noch vor der ersten Pause ausglich. Für Kostner war das ein bemerkenswerter Einstand nur einen Tag nach seinem Wechsel aus der Schweiz. Erst am 3. Oktober hatte Milano die Verpflichtung des Südtirolers bestätigt. Nach zehn Jahren beim HC Ambri-Piotta begann das neue Kapitel damit unmittelbar mit einem persönlichen Erfolgserlebnis.

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Lugano schlägt Lausanne auswärts mit 5:2

Spielszene zwischen Lausanne HC und HC Lugano vor dem Tor der Waadtländer.

Der HC Lugano feiert in der National League einen wichtigen Auswärtssieg. Die Tessiner gewinnen bei Lausanne HC mit 5:2 und entscheiden alle drei Drittel für sich. Jere Innala trifft doppelt, während Lausanne nach dem frühen 0:3-Rückstand nicht mehr entscheidend herankommt. Lugano legte in der Vaudoise aréna den Grundstein bereits im ersten Drittel. Innala eröffnete das Skore in der 9. Minute im Powerplay, Marco Zanetti erhöhte 51 Sekunden vor der ersten Pause auf 2:0. Im zweiten Abschnitt sorgte Giovanni Morini in Unterzahl für das 3:0, ehe Axel Simic Lausanne ebenfalls im Powerplay wieder etwas Hoffnung verschaffte. Der HCL bringt damit drei wichtige Punkte aus der Romandie mit und verbessert sich in der offiziellen National-League-Tabelle auf Rang neun. Nach dem 5:2-Heimsieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers gelingt Lugano erneut ein Erfolg mit fünf eigenen Treffern. Lausanne bleibt trotz mehr absolvierter Partien nur einen Punkt vor den Tessinern.

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Kurashev wechselt Agenten – NHL bleibt Priorität

Philipp Kurashev hält an der NHL fest

Philipp Kurashev setzt weiterhin alles auf eine Rückkehr in die NHL. Der 26-jährige Schweizer hat laut HeShootsHeScoores unter Berufung auf aktuelle Informationen seinen nordamerikanischen Agenten gewechselt und wird neu von Allain Roy vertreten. Gleichzeitig stehen mehrere National-League-Klubs bereit, falls sich in Nordamerika keine passende Möglichkeit ergibt. Kurashev soll zuletzt fast zwei Wochen mit dem HC Thurgau trainiert haben und hält sich weiterhin in der Schweiz fit. Den interessierten Schweizer Klubs habe er jedoch signalisiert, dass ein neuer NHL-Vertrag vorerst oberste Priorität besitzt. Beim Agentenwechsel geht es entsprechend darum, nochmals Bewegung in die Suche nach einer neuen Adresse in Nordamerika zu bringen. Als Interessenten aus der National League werden Lausanne, Davos, Zug, die ZSC Lions, Bern und Fribourg genannt. Kurashev soll mit verschiedenen Klubs bereits persönlich über Lohn, Vertragsdauer und eine mögliche Ausstiegsklausel für eine spätere NHL-Rückkehr gesprochen haben. Besonders Lausanne wird als konkrete Option genannt, sollte der Schweizer seine NHL-Pläne vorerst aufgeben.

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Lausanne empfängt Lugano zum wichtigen Direktduell

Spieler des Lausanne HC und des HC Lugano im Zweikampf um den Puck

Der Lausanne HC empfängt am Mittwochabend um 19.45 Uhr den HC Lugano in der Vaudoise aréna. Beide Mannschaften brauchen Punkte, um sich in der dicht gedrängten National League nach vorne zu arbeiten: Lausanne liegt mit zwölf Punkten aus neun Spielen auf Rang acht, Lugano steht mit acht Zählern aus sieben Partien auf Rang 13. Die jüngsten Resultate zeigen gleichzeitig, dass beide Teams derzeit offensiv gefährlich sind. Lausanne holte am vergangenen Wochenende vier Punkte. Auf den spektakulären 7:4-Heimsieg gegen den EHC Biel folgte bei den noch ungeschlagenen ZSC Lions eine knappe 2:3-Niederlage nach Verlängerung. Lugano schlug zunächst die Rapperswil-Jona Lakers mit 5:2, musste sich anschliessend beim HC Ajoie trotz einer 3:1-Führung noch mit 4:5 geschlagen geben. Neun Tore in zwei Spielen zeigen die offensive Qualität der Tessiner, sieben Gegentreffer aber auch die derzeitigen Probleme in der Defensive. Für Lausanne geht es darum, den Heimvorteil zu nutzen und den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht abreissen zu lassen. Lugano hat zwei Spiele weniger absolviert und könnte mit einem Auswärtssieg den Rückstand deutlich verkürzen. Gleichzeitig muss Lausanne weiterhin ohne den verletzten Erik Brännström auskommen, dessen längerer Ausfall SportAktuell bereits im Beitrag über die Schulterverletzung des schwedischen Verteidigers eingeordnet hat.

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