01. November 2026

Wenn der Strom ausfällt: Welche Türen sich noch öffnen lassen

Fällt die Stromversorgung aus, reagieren Türen und Tore unterschiedlich. Ein mechanisches Schloss bleibt bedienbar, ein elektrischer Öffner kann seine Freigabe verlieren, eine Automatiktür je nach Ausführung öffnen oder schliessen. Entscheidend sind Türfunktion, Öffnungsrichtung und die tatsächlich vorhandene Notbedienung der Anlage. Für die Vorbereitung reicht deshalb die Frage nach einem Ersatzschlüssel allein nicht aus. Der ganze Weg zählt: von der Wohnung durch das Treppenhaus ins Freie und später wieder zurück. Besonders bei gemeinsamen Eingängen, Garagen und elektronischen Zutrittssystemen lohnt sich eine Klärung vor dem Ausfall.

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Römisches Martigny mit Kindern entdecken: Alltagsgeschichte am Fundort erklären

Ein Badebecken, niedrige Hausmauern und eine grosse Arena: In Martigny lässt sich römische Geschichte an konkreten Orten entdecken. Für Kinder werden die Überreste besonders anschaulich, wenn sie mit vertrauten Alltagsfragen verbunden sind. Wo wurde gegessen, wie kam Wärme ins Bad und weshalb versammelten sich so viele Menschen im Amphitheater? Ein Familienrundgang braucht dafür wenige gut gewählte Stationen und Zeit zum Beobachten. Die antike Stadt liegt heute teilweise unter dem modernen Martigny. Manche Fundorte sind frei zu besichtigen, andere nur im Rahmen einer Führung. Ein geeigneter Einstieg verbindet das gallo-römische Museum der Fondation Pierre Gianadda mit ausgewählten Überresten im Freien. Dabei lohnt es sich, zwischen sichtbaren Befunden, archäologischen Erklärungen und eigenen Vorstellungen zu unterscheiden.

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Hauscharakter bewahren: Innenräume und Fassade aufeinander abstimmen

Ein Haus erhält seinen Charakter durch das Zusammenspiel vieler Einzelheiten: Fenster gliedern die Fassade und rahmen den Ausblick, Materialien verbinden Räume, Türen vermitteln zwischen Strasse und Wohnbereich. Werden diese Elemente unabhängig voneinander erneuert, kann der Zusammenhang verloren gehen. Eine sorgfältige Gestaltung beginnt deshalb beim vorhandenen Gebäude und entwickelt daraus ein gemeinsames Konzept für innen und aussen. Dabei müssen weder alle Oberflächen dieselbe Farbe erhalten noch sämtliche Bauteile aus derselben Epoche stammen. Entscheidend sind nachvollziehbare Beziehungen zwischen Proportionen, Materialien und Details. Ein zeitgemässer Innenraum kann gut zu einer älteren Fassade passen, wenn prägende Merkmale erkennbar bleiben. Umgekehrt bewahrt eine unveränderte Aussenansicht allein noch nicht die räumlichen Qualitäten eines Hauses.

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Denkmäler in Zürich: Ein Spaziergang zwischen Altstadt und See

Zürichs Denkmäler erzählen von Eisenbahnpionieren, Reformatoren, Bildungsidealen und städtischem Selbstbewusstsein. Einige stehen mitten im Verkehr, andere zwischen Bäumen oder unmittelbar am See. Zu den bedeutenden Erinnerungsorten gehören das Alfred-Escher-Denkmal, die Standbilder von Pestalozzi und Zwingli sowie das Reiterdenkmal für Hans Waldmann. Brunnen und jüngere Skulpturen erweitern den Blick auf die Geschichte der Stadt. Die Auswahl verbindet bekannte Persönlichkeitsdenkmäler mit Werken, die andere Formen des Erinnerns zeigen. Entscheidend ist dabei mehr als die Berühmtheit eines Namens: Gestaltung, Standort und Entstehungszeit erklären, weshalb eine Figur gerade dort steht. Viele dieser Orte lassen sich bei einem Spaziergang zwischen Hauptbahnhof, Lindenhof, Altstadt und Zürichsee miteinander verbinden.

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Morcote mit wenig Zeit besuchen: Einen kurzen Rundgang am See zusammenstellen

Morcote lässt sich auch bei einem kurzen Aufenthalt kennenlernen. Zwischen den Arkaden am Luganersee, den schmalen Gassen und der Kirche Santa Maria del Sasso liegen jedoch unterschiedliche Anforderungen an Zeit und Kondition. Ein sinnvoller Rundgang beginnt deshalb mit einer Entscheidung: am Wasser und im unteren Dorfkern bleiben oder den steilen Kirchenaufstieg bewusst dazunehmen. Für einen ersten Eindruck genügt eine überschaubare Folge von Stationen. Die Schifflände, die Häuserfront mit ihren Laubengängen und ein Abstecher zwischen die historischen Gebäude bilden den Kern. Der Kirchplatz erweitert diesen Spaziergang um Treppen und Aussicht. Der Parco Scherrer erhält dagegen einen eigenen Zeitblock, damit aus dem kurzen Besuch kein Wettlauf zwischen Sehenswürdigkeiten wird.

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Villa Cassel: Architektur und Geschichte der einstigen Sommerresidenz

Auf der Riederfurka oberhalb der Riederalp steht ein Haus, dessen Türmchen, Dachspitzen und Fachwerkgliederung eher an einen britischen Landsitz als an eine Walliser Alp erinnern. Die Villa Cassel entstand zwischen 1900 und 1902 als Sommerresidenz des Bankiers Sir Ernest Cassel. Heute verbindet sie Architekturgeschichte mit der Arbeit des Pro Natura Zentrums Aletsch. Der auffällige Bau erzählt vom frühen Alpentourismus, von internationalen Beziehungen und vom Wandel einer privaten Ferienwelt zum öffentlich zugänglichen Bildungsort. Seine Geschichte endet deshalb weder mit dem Tod des Bauherrn noch mit dem späteren Hotelbetrieb. Auch die Rettung vor dem Verfall und die jüngste umfassende Sanierung gehören zum Verständnis dieses Hauses.

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Ethik im Sport hören: Was der Swiss-Olympic-Podcast vermitteln kann

Wer entscheidet im Training, wie viel Druck angemessen ist? Wann wird Nähe unangenehm, wann Macht problematisch? Der Swiss-Olympic-Podcast „Spirit of Sport“ greift Fragen auf, die zwischen Trainingsplan, Wettkampf und Vereinsalltag leicht untergehen. Seine Gespräche können helfen, Gewohnheiten zu hinterfragen und schwierige Situationen genauer zu benennen. Entscheidend bleibt, welche Konsequenzen daraus im Sportbetrieb entstehen. Ethik beginnt lange vor einem öffentlich bekannt gewordenen Vorfall. Sie zeigt sich darin, wie Trainer Kritik formulieren, wie Jugendliche mitentscheiden und wie Verantwortliche auf Unsicherheit reagieren. Ein Podcast schafft dafür einen zugänglichen Einstieg: Ein Thema lässt sich zunächst in Ruhe anhören und anschliessend gemeinsam besprechen. Damit daraus mehr als eine interessante Hörstunde wird, braucht es einen bewussten Bezug zum eigenen Trainingsalltag.

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Hausverkauf aus einer Erbschaft: Steuerunterlagen gemeinsam zusammentragen

Ein geerbtes Haus bringt oft Unterlagen aus mehreren Jahrzehnten mit sich. Kaufverträge liegen im Familienordner, Umbauabrechnungen bei einer früheren Verwaltung und Zahlungsbelege in verschiedenen Bankarchiven. Soll die Immobilie verkauft werden, braucht die Erbengemeinschaft daraus ein nachvollziehbares Dossier. Klare Zuständigkeiten helfen, fehlende Dokumente rechtzeitig zu beschaffen und steuerlich wichtige Ausgaben zuverlässig nachzuweisen. Besonders wichtig ist die Trennung zwischen Erbschaft und späterem Verkauf. Ein Wert im Erbinventar beantwortet noch nicht, welcher Erwerbspreis für die Grundstückgewinnsteuer gilt. Auch die Rückzahlung einer Hypothek und die Verteilung des Verkaufserlöses folgen anderen Regeln als die steuerliche Gewinnberechnung. Eine gemeinsame Belegsammlung schafft die Grundlage, um diese Fragen auseinanderzuhalten.

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Möbel mit Vinylfolie im Kinderzimmer: Kanten und häufige Berührung bedenken

Eine andere Farbe für die Kommode, eine neue Oberfläche am Schrank: Mit Vinylfolie lassen sich vorhandene Möbel optisch verändern. Im Kinderzimmer entscheidet jedoch mehr als das Dekor über die Eignung. Erreichbare Schnittkanten, häufig angefasste Schubladenfronten und die spätere Reinigung verdienen besondere Aufmerksamkeit. Bei kleinen Kindern kommt hinzu, dass Möbel mit Händen und Mund erkundet werden. Eine sorgfältige Planung beginnt deshalb bei der tatsächlichen Nutzung. Eine selten berührte Schrankseite stellt andere Anforderungen als die Vorderkante eines Spieltisches. Materialangaben, Verarbeitung und regelmässige Kontrollen gehören zusammen. Eine schön beklebte Fläche allein sagt weder etwas über ihre Belastbarkeit noch über die Eignung für intensiven Kontakt aus.

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12 Tipps, um Ihr Zuhause mit wenig Geld neu zu dekorieren

Ein anderer Platz für den Sessel, neue Bezüge für vorhandene Kissen oder eine sorgfältig zusammengestellte Bilderwand: Schon überschaubare Veränderungen können einem Zuhause einen frischen Ausdruck geben. Entscheidend ist, welche Dinge bereits vorhanden sind und wie sie zusammenwirken. Zwölf Tipps zeigen, wie Räume mit einem kleinen Budget persönlicher, stimmiger und alltagstauglicher werden. Der günstigste Einstieg beginnt vor dem Einkauf. Eine Bestandsaufnahme macht sichtbar, welche Möbel bleiben, welche Farben verbinden und wo tatsächlich etwas fehlt. Danach lassen sich kostenlose Veränderungen ausprobieren und einzelne Anschaffungen gezielt planen. So entsteht eine Einrichtung Schritt für Schritt, statt das verfügbare Geld auf viele kleine Spontankäufe zu verteilen.

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Worauf sollte ich beim Kauf eines neuen Bettes achten?

Ein neues Bett muss zum Körper, zum Schlafzimmer und zum Alltag passen. Entscheidend sind eine ausreichend grosse Liegefläche, eine stabile Konstruktion und eine Matratze, die mit der Unterfederung harmoniert. Erst wenn auch Einstiegshöhe, Pflege und Kaufbedingungen stimmen, wird aus einem schönen Möbel ein überzeugender Schlafplatz. Die Auswahl beginnt am besten mit einer Bestandsaufnahme: Fehlt Bewegungsfreiheit, stört ein knarrender Rahmen oder passt die bisherige Matratze nicht mehr? Diese Fragen helfen, den tatsächlichen Bedarf einzugrenzen. Ein vollständiger Neukauf ist nicht immer nötig, wenn einzelne Komponenten weiterhin gut funktionieren und zum geplanten Aufbau passen.

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