Fribourg bezwingt Davos erneut – Sörensen schiesst Gottéron zum Sieg

KI-generiertes Symbolbild von Fribourg-Gottéron-Stürmer Marcus Sörensen im schwarzen Trikot mit der Nummer 9, der seinen rechten Arm hebt.

Fribourg-Gottéron ist zurück auf der Siegerstrasse. Der amtierende Schweizer Meister bezwingt den HC Davos am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, in der BCF Arena mit 3:1. Marcus Sörensen erzielt im Mitteldrittel das entscheidende Tor, Christoph Bertschy trifft kurz vor Schluss ins leere Gehäuse. Für die Freiburger ist es bereits der siebte Heimsieg in acht Partien.

Henrik Borgström bringt Gottéron nach knapp vier Minuten mit 1:0 in Führung. Davos antwortet noch im ersten Drittel durch Valentin Nussbaumer. Im zweiten Abschnitt nutzt Sörensen eine Überzahlsituation zur erneuten Führung. Danach verteidigen die Freiburger ihren knappen Vorsprung bis in die Schlusssekunden.

Für die Mannschaft von Roger Rönnberg ist der Erfolg nach der 0:2-Niederlage in Lausanne besonders wichtig. Gottéron verbessert sich mit 27 Punkten aus 16 Spielen auf den dritten Tabellenplatz. Der HC Davos bleibt dagegen bei 21 Punkten aus 17 Begegnungen stehen und liegt auf Rang zehn.

SWISSHOCKEY.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: Fribourg-Gottéron – HC Davos 3:1 (1:1, 1:0, 1:0).
Freiburger Torschützen: Borgström, Sörensen und Bertschy.
Davoser Treffer: Valentin Nussbaumer gleicht im Startdrittel aus.
Entscheidung: Sörensen trifft im Powerplay zum 2:1.
Tabelle: Gottéron Dritter mit 27 Punkten, Davos Zehnter mit 21 Punkten.
Was das bedeutet
Fribourg gewinnt auch das zweite Saisonduell mit Davos und festigt seine Position in der Spitzengruppe. Bereits am Mittwoch folgt das Auswärtsspiel bei den SCL Tigers. Davos empfängt am Freitag die Rapperswil-Jona Lakers und benötigt weitere Punkte für den Anschluss an die Play-in-Plätze.

Borgström sorgt für einen perfekten Start

Die Freiburger beginnen entschlossen und übernehmen früh die Initiative. Nach lediglich 234 Sekunden bringt Henrik Borgström den Gastgeber mit einem präzisen Abschluss in Führung.

Der frühe Treffer gibt Gottéron Sicherheit. Davos muss zunächst reagieren und versucht, die Freiburger mit schnellem Umschaltspiel unter Druck zu setzen.

Die Mannschaft von Josh Holden findet zunehmend besser in die Begegnung. Noch vor der ersten Pause gelingt Valentin Nussbaumer der 1:1-Ausgleich.

Damit ist nach 20 Minuten wieder alles offen. Beide Mannschaften haben ihre Möglichkeiten genutzt, ohne dass sich eine Seite entscheidend absetzen kann.

Sörensen entscheidet das Mitteldrittel

Im zweiten Abschnitt entwickelt sich eine ausgeglichene Begegnung, in der beide Mannschaften auf defensive Stabilität achten.

Der entscheidende Unterschied entsteht in einer Überzahlsituation. Marcus Sörensen nutzt das Powerplay und bringt Fribourg mit 2:1 in Führung.

Der schwedische Stürmer unterstreicht damit einmal mehr seine Bedeutung für die Offensive des amtierenden Meisters.

Davos versucht anschliessend, mehr Druck aufzubauen. Die Freiburger lassen jedoch nur wenige gefährliche Abschlüsse zu und nehmen den knappen Vorsprung mit in die zweite Pause.

Bertschy trifft eine Sekunde vor Schluss

Im Schlussdrittel bleibt die Partie lange offen. Davos kämpft um den Ausgleich, doch Gottéron verteidigt diszipliniert und hält den Gegner von den gefährlichsten Abschlusspositionen fern.

Die Bündner setzen in der Schlussphase alles auf eine Karte und nehmen ihren Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis.

Fribourg nutzt die Gelegenheit. Christoph Bertschy trifft eine Sekunde vor der Schlusssirene ins leere Davoser Tor und stellt den 3:1-Endstand her.

Für die Freiburger ist es der siebte Heimsieg im achten Spiel. Eine bemerkenswerte Bilanz, die ihre Stärke in der BCF Arena unterstreicht.

Gottéron gewinnt trotz wichtiger Ausfälle

Besonders wertvoll ist der Sieg angesichts der angespannten personellen Situation.

Mit Nathan Marchon fehlt den Freiburgern ein wichtiger Schweizer Angreifer. Der 29-Jährige hat sich beim Heimspiel gegen Biel das Handgelenk gebrochen und fällt voraussichtlich sechs bis acht Wochen aus.

Der längere Ausfall von Nathan Marchon zwingt Roger Rönnberg, seine Angriffsformationen anzupassen. Auch Samuel Walser gehört weiterhin zu den verletzten Spielern.

Gegen Davos gelingt es der Mannschaft dennoch, die fehlenden Kräfte aufzufangen. Gerade die Leistung in der Defensive ist nach dem schwächeren Auftritt gegen Lausanne ein positives Signal.

Davos verliert erneut gegen den Meister

Für den HC Davos setzt sich die wechselhafte Saison fort. Nach dem 3:2-Verlängerungssieg gegen Langnau am Samstag folgt die nächste Niederlage.

Bereits am 22. September hatten die Bündner das erste Saisonduell gegen Gottéron mit 1:2 verloren.

Die Mannschaft von Josh Holden findet derzeit kaum Konstanz. In der National League stehen nach 17 Begegnungen sieben Siege und zehn Niederlagen zu Buche.

Am Freitag erhält Davos gegen die SCRJ Lakers die nächste Gelegenheit zur Reaktion.

Für Fribourg geht es bereits am Mittwochabend um 19.45 Uhr in Langnau weiter. Die Tigers reisen nach ihrem spektakulären 9:3-Auswärtserfolg gegen Lausanne mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung.

AKTUELLER STAND
National League 2026/27 – Tabelle
28. Oktober 2026 · Nach den Dienstagsspielen
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 16 +32 42
2. HC Ambri-Piotta 16 +4 29
3. Fribourg-Gottéron 16 +16 27
4. Genève-Servette 17 −8 26
5. SCL Tigers 17 +9 26
6. SC Bern 15 +3 25
7. Lausanne HC 18 −7 24
8. EV Zug 11 +14 22
9. HC Ajoie 17 −5 22
10. HC Davos 17 −10 21
11. EHC Biel-Bienne 16 −4 20
12. HC Lugano 16 −9 19
13. SCRJ Lakers 17 −16 18
14. EHC Kloten 17 −19 18

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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