Nationalmannschaft

Ukraine gegen Nordirland – Duell zweier ungeschlagener Teams

Spielszene zwischen der Ukraine und Nordirland in der Nations League.

In der Nations-League-Gruppe B2 kommt es heute Abend zum direkten Duell um die Spitze. Die Ukraine und Nordirland stehen nach zwei Spielen jeweils bei vier Punkten und haben noch kein Gegentor kassiert. Gespielt wird um 20.45 Uhr Schweizer Zeit im Štadión Antona Malatinského im slowakischen Trnava. Die Ausgangslage ist nahezu spiegelbildlich. Die Ukraine gewann zum Auftakt 1:0 in Ungarn und spielte anschliessend 0:0 in Georgien. Nordirland startete mit einem 1:0-Auswärtssieg in Georgien und trennte sich danach in Belfast ebenfalls 0:0 von Ungarn. Beide Teams kommen damit nach zwei Partien auf ein Torverhältnis von 1:0. Gerade deshalb könnte die Begegnung zu einem taktisch engen Spiel werden. Die Ukraine besitzt auf dem Papier mehr individuelle Qualität, kann ihr Heimspiel wegen des russischen Angriffskrieges aber weiterhin nicht im eigenen Land austragen. Für beide Nationen besitzt die Partie zusätzlichen Wert, weil die laufende Nations League gleichzeitig Teil der Übergangsphase zur künftigen Wettbewerbsstruktur ist und Rang eins den direkten Aufstieg in Liga A bedeutet.

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Polen gegen Rumänien – verlieren verboten in Warschau

Robert Lewandowski im polnischen Nationaltrikot im Zweikampf mit einem rumänischen Nationalspieler.

Für Polen und Rumänien wird es bereits am dritten Spieltag der Nations League ernst. Polen steht nach dem 0:0 gegen Bosnien und der 1:3-Niederlage in Schweden bei nur einem Punkt, Rumänien wartet nach zwei Niederlagen sogar noch auf den ersten Zähler. Heute Abend um 20.45 Uhr treffen beide im PGE Narodowy in Warschau direkt aufeinander. Polens Nationaltrainer Jan Urban formulierte die Ausgangslage vor der Partie entsprechend deutlich: Nur ein Sieg halte die Chance offen, in Gruppe B4 noch ganz nach vorne zu kommen. Die Weiss-Roten müssen sich dabei vor allem defensiv steigern. Beim 1:3 in Schweden offenbarte die Mannschaft Schwächen bei Standards und in der Absicherung, offensiv gelang durch Sebastian Szymański immerhin der zwischenzeitliche Ausgleich. Noch grösser ist der Druck auf Rumänien. Das Team von Gheorghe Hagi verlor zunächst 1:2 in Schweden und danach zuhause 2:4 gegen Bosnien und Herzegowina. Sechs Gegentore aus zwei Spielen zeigen, wo derzeit das grösste Problem liegt. Parallel kommt es in derselben Gruppe zum emotionalen Abschiedsspiel von Edin Džeko gegen Schweden, wodurch auch die Ausgangslage an der Tabellenspitze heute neu geordnet werden kann.

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Džekos letzter Tanz – Bosnien fordert Schweden in Zenica

Edin Džeko im Trikot von Bosnien und Herzegowina mit der Hand auf der Brust.

Bosnien und Herzegowina empfängt heute Abend in Zenica Schweden zu einem der emotionalsten Länderspiele der jüngeren Verbandsgeschichte. Edin Džeko läuft im Stadion Bilino Polje zum letzten Mal für die Nationalmannschaft auf und beendet nach fast 20 Jahren seine internationale Karriere. Gleichzeitig geht es sportlich um die Spitze der Nations-League-Gruppe B4. Die Ausgangslage ist reizvoll. Schweden reist mit zwei Siegen und sechs Punkten als Tabellenführer an, Bosnien folgt nach dem 0:0 in Polen und dem 4:2-Auswärtssieg in Rumänien mit vier Zählern auf Rang zwei. Für die Mannschaft von Sergej Barbarez ist die Partie damit nicht nur ein Abschied für Džeko, sondern auch ein echtes Spitzenspiel. Der 40-Jährige steht vor seinem 152. und letzten Länderspiel. Mit bislang 151 Einsätzen und 73 Toren ist Džeko sowohl Rekordnationalspieler als auch Rekordtorschütze seines Landes. Seinen Rücktritt und das Abschiedsspiel gegen Schweden hatte Džeko bereits Anfang September angekündigt. Nun folgt in Zenica der endgültige Schlusspunkt.

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Mancini warnt vor Frankreich – Italien vor dem grossen Gradmesser

Zinédine Zidane und Roberto Mancini im Gespräch am Spielfeldrand vor dem Nations-League-Duell zwischen Frankreich und Italien.

Italien steht heute Abend im Stade de France vor dem bislang härtesten Test seit der Rückkehr von Roberto Mancini. Nach dem überzeugenden 4:1 in der Türkei treffen die Azzurri auf Tabellenführer Frankreich, das unter Zinédine Zidane beide bisherigen Nations-League-Spiele gewonnen und noch kein Gegentor kassiert hat. Mancini selbst warnt: Frankreich sei derzeit "viel weiter" als Italien. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. Frankreich führt Gruppe A1 nach Siegen gegen die Türkei und Belgien mit sechs Punkten und 2:0 Toren an. Italien reagierte zwar stark auf das enttäuschende 0:2 gegen Belgien und gewann in Bursa 4:1, doch gerade deshalb wird das Duell in Saint-Denis zum echten Belastungstest. Die Azzurri haben nur zwei ihrer letzten 15 Begegnungen gegen Frankreich gewonnen. Für Mancini geht es heute deshalb um weit mehr als drei Punkte. Beim 4:1 gegen die Türkei zeigte Italien erstmals wieder Tempo, Mut und Konsequenz im Pressing. Nun muss sich zeigen, ob diese Fortschritte auch gegen einen Gegner Bestand haben, der individuell und strukturell deutlich stärker einzuschätzen ist.

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Kosovo bleibt gegen Israel torlos – Saipi hält den Punkt fest

Spielszene zwischen Kosovo und Israel in der Nations League.

Kosovo hat in der Nations League einen weiteren wichtigen Punkt geholt, den möglichen Sprung näher an die Tabellenspitze aber verpasst. Die Mannschaft von Franco Foda trennt sich in Debrecen von Israel 0:0. Besonders aus Schweizer Sicht auffällig: Amir Saipi steht erstmals von Beginn an im Tor und hält mit mehreren wichtigen Paraden die Null. Kosovo besitzt über weite Strecken mehr Ballbesitz und kommt insgesamt auf deutlich mehr Abschlüsse, entwickelt daraus aber zu wenig echte Durchschlagskraft. Israel wird vor allem in der ersten Halbzeit mehrfach gefährlich, doch Saipi reagiert unter anderem gegen Liel Abada und Tai Baribo stark. Auch nach der Pause verhindert der frühere Lugano-Goalie einen möglichen Rückstand. Der Punkt hält Kosovo im Rennen um die Spitzenplätze der Gruppe B3. Nach dem 1:3 in Österreich zeigt Fodas Mannschaft defensiv eine stabilere Reaktion. Gleichzeitig bleibt offensiv einiges liegen – auch weil Captain Vedat Muriqi komplett fehlt und Leon Avdullahu zunächst nur auf der Bank sitzt.

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Österreich rettet nach 0:2 noch ein 2:2 in Irland

Österreichische Nationalspieler feiern nach dem Nations-League-Spiel gegen Irland.

Österreich hat in der Nations League nach einer schwachen ersten Halbzeit eine Niederlage in Dublin noch abgewendet. Das Team von Ralf Rangnick liegt gegen die Republik Irland zur Pause nach einem Doppelpack von Troy Parrott mit 0:2 zurück, kommt nach mehreren Wechseln aber stark zurück und rettet durch Alexander Prass und Michael Gregoritsch noch ein 2:2. Irland erwischt im Aviva Stadium den besseren Start. Parrott bringt die Gastgeber bereits in der 12. Minute mit 1:0 in Führung und legt kurz vor der Pause per Penalty das 2:0 nach. Österreich findet im ersten Durchgang offensiv kaum Zugriff und muss sich bei Torhüter Florian Wiegele bedanken, dass der Rückstand nicht noch grösser ausfällt. Rangnick reagiert zur Pause mit gleich drei Wechseln. Maximilian Wöber, Konrad Laimer und Michael Gregoritsch kommen ins Spiel, später folgt auch Alexander Prass. Genau diese Einwechslungen verändern die Partie. Prass verkürzt in der 72. Minute, Gregoritsch gleicht nur vier Minuten später mit einem direkt verwandelten Freistoss aus. Österreich bleibt damit nach drei Gruppenspielen ungeschlagen und führt die Gruppe B3 mit sieben Punkten an.

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Haaland verklagt Norwegian wegen Werbung mit seinem früheren Zopf

Erling Haaland im norwegischen Nationaltrikot mit seinem aktuellen kurzen blonden Haarschnitt.

Erling Haaland zieht gegen die norwegische Fluggesellschaft Norwegian vor Gericht. Der Stürmer und sein Unternehmen York Promotions werfen der Airline vor, während der Fussball-WM charakteristische Merkmale Haalands ohne Zustimmung für die Vermarktung von Flugtickets verwendet zu haben. Im Zentrum des Streits steht offenbar ein inzwischen gelöschter Social-Media-Beitrag mit einem Norwegian-Flugzeug und einem montierten blonden Pferdeschwanz. Haalands Anwalt Thomas Hagen bestätigte, dass im Namen des Spielers und von York Promotions Klage gegen Norwegian Air Shuttle ASA eingereicht wurde. Nach Angaben aus Norwegen geht es um einen möglichen Verstoss gegen das Marketingrecht. Welche konkrete Entschädigung Haaland verlangt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Besonders kurios ist der Zeitpunkt: Der blonde Zopf, der während der WM zu einem der auffälligsten äusseren Merkmale des Norwegers geworden war, gehört inzwischen der Vergangenheit an. Haaland trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare. Sportlich änderte sich mit seinem neuen Look allerdings wenig – der Manchester-City-Stürmer trifft weiterhin regelmässig.

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Portugal siegt ohne Ronaldo – 4:2 in Dänemark

Portugiesische Nationalspieler feiern gemeinsam nach dem Nations-League-Sieg gegen Dänemark.

Portugal lässt sich vom Wirbel um Cristiano Ronaldo nicht aus der Bahn werfen. Die Seleção gewinnt ohne ihren abgereisten Captain in Kopenhagen mit 4:2 gegen Dänemark und steht nach drei Nations-League-Spielen bei der maximalen Ausbeute von neun Punkten. João Cancelo, Gonçalo Ramos, Vitinha und João Félix treffen für die Mannschaft von Jorge Jesus. Portugal übernimmt im Parken früh die Initiative und geht bereits in der 13. Minute in Führung. Gonçalo Ramos bereitet für João Cancelo vor, der zum 0:1 trifft. Dänemark antwortet durch Mikkel Damsgaard in der 23. Minute, doch nur zwei Minuten später stellt Ramos nach Zuspiel von Bruno Fernandes auf 1:2. Auch nach dem 2:2 durch Rasmus Højlund in der 53. Minute bleibt Portugal ruhig. Gerade vor dem Hintergrund der vergangenen Tage besitzt der Sieg besondere Bedeutung. Cristiano Ronaldo hatte das portugiesische Nationalteam nach dem Konflikt mit Jorge Jesus vorzeitig verlassen. Auf dem Platz zeigt die Mannschaft nun, dass sie auch ohne ihren langjährigen Captain über genügend offensive Qualität verfügt.

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Niederlande retten nach 0:2 noch einen Punkt

Virgil van Dijk und weitere niederländische Nationalspieler nach dem Nations-League-Spiel gegen Griechenland.

Die Niederlande haben in der Nations League eine Niederlage in Griechenland gerade noch abgewendet. Oranje liegt in Thessaloniki zur Pause mit 0:2 zurück, steigert sich nach drei Wechseln aber deutlich und kommt durch Virgil van Dijk und Tijjani Reijnders noch zu einem 2:2. Besonders bitter für die Gäste: Denzel Dumfries erzielt in der zweiten Halbzeit sogar zwei weitere Treffer, beide werden jedoch aberkannt. Griechenland nutzt seine Möglichkeiten im ersten Durchgang konsequent. Fotis Ioannidis bringt die Gastgeber in der 23. Minute in Führung, Giorgos Masouras erhöht tief in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 2:0. Vor allem der zweite Treffer entsteht nach einem niederländischen Ballverlust und trifft Oranje kurz vor der Pause empfindlich. Xavi Hernández reagiert sofort und bringt zur zweiten Halbzeit gleich drei neue Spieler: Tijjani Reijnders, Ryan Gravenberch und Noa Lang. Die Umstellungen zeigen Wirkung. Van Dijk verkürzt in der 59. Minute nach einem Eckball von Joey Veerman, ehe Reijnders in der 89. Minute doch noch den Ausgleich erzielt. Die Niederlande bleiben damit in der Nations League ungeschlagen und stehen nach drei Spielen bei fünf Punkten.

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Wales dreht Norwegen – Haaland bleibt beim 1:2 blass

Erling Haaland im weissen Norwegen-Trikot neben jubelnden Spielern von Wales.

Wales hat in der Nations League ein starkes Lebenszeichen gesetzt und Norwegen in Cardiff mit 2:1 geschlagen. Nach frühem Rückstand drehen Dan James und Neco Williams die Partie zugunsten der Gastgeber. Für Wales ist es der erste Sieg überhaupt in Liga A – Norwegen kassiert dagegen bereits die zweite Niederlage in Folge. Norwegen erwischt den besseren Start und geht nach elf Minuten durch Oscar Bobb in Führung. Martin Ødegaard spielt den entscheidenden Pass in die Tiefe, Bobb bleibt vor Danny Ward ruhig und trifft zum 0:1. Wales reagiert jedoch zunehmend mutiger und gleicht in der 38. Minute durch Dan James aus, der eine Hereingabe von Sorba Thomas zum 1:1 verwertet. Unmittelbar nach der Pause kippt das Spiel vollständig. Torbjørn Heggem bringt Dan James am Strafraumrand zu Fall und sieht direkt Rot. Den anschliessenden Freistoss verwandelt Neco Williams in der 48. Minute zum 2:1. Norwegen findet trotz Erling Haaland danach kaum noch klare Lösungen und muss sich geschlagen geben.

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Klopp feiert ersten Sieg – Deutschland schlägt Serbien 2:0

Jürgen Klopp nach dem Nations-League-Sieg Deutschlands gegen Serbien im Stadion.

Jürgen Klopp hat seinen ersten Sieg als deutscher Bundestrainer gefeiert. Deutschland setzt sich in München verdient mit 2:0 gegen Serbien durch und zeigt dabei vor allem im Gegenpressing und in der ersten Halbzeit eine klare Leistungssteigerung. Tom Bischof und Florian Wirtz erzielen die Tore für eine DFB-Elf, die den Gegner über weite Strecken kontrolliert. Deutschland legt in der Allianz Arena mit hohem Tempo los und schnürt Serbien tief in der eigenen Hälfte ein. Das Torschussverhältnis von 16:0 in der ersten Halbzeit zeigt die klare Überlegenheit, doch erst in der 39. Minute fällt die verdiente Führung: Tom Bischof trifft zum 1:0. Nach der Pause bleibt Deutschland dominant, Florian Wirtz erhöht in der 61. Minute auf 2:0. Für Klopp ist der Erfolg im dritten Spiel als Bundestrainer ein wichtiger Befreiungsschlag. Nach dem 1:1 zum Auftakt in den Niederlanden und dem enttäuschenden 0:1 gegen Griechenland hatte Deutschland bereits unter Druck gestanden. Die Niederlage gegen Griechenland hatte vor allem offensiv viele Fragen aufgeworfen – gegen Serbien präsentiert sich das Team nun wesentlich aggressiver und klarer.

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Ronaldo bis zum Flughafen verfolgt – nun droht ihm eine Sperre

Cristiano Ronaldo in portugiesischer Teamkleidung mit Reisegepäck in einem Flughafen-Terminal.

Der Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus eskaliert weiter. Nach neuen Berichten versuchten Jesus und Verbandspräsident Pedro Proença noch am Flughafen von Kopenhagen, den 41-Jährigen von seiner Abreise abzuhalten. Ronaldo blieb jedoch bei seinem Entscheid und flog nach Madrid – nun könnte die Angelegenheit auch disziplinarische Folgen haben. Ronaldo hatte das portugiesische Nationalteam bereits am Mittwoch verlassen, nachdem sich die Spannungen mit Jorge Jesus in den Tagen zuvor deutlich verschärft hatten. Wie die italienische "Gazzetta dello Sport" berichtet, fuhren Jesus und Proença dem Captain bis zum Flughafen nach und unternahmen dort einen letzten Versuch, den Bruch zu verhindern. Ohne Erfolg: Ronaldo bestieg seinen Privatjet und verliess Kopenhagen. Die Entwicklung ist eine neue Eskalationsstufe in einem Fall, über den SportAktuell bereits nach Ronaldos Abreise aus dem Trainingslager berichtet hatte. Besonders brisant ist nun die Frage nach möglichen Konsequenzen: Das Disziplinarreglement des portugiesischen Verbandes FPF sieht bei einem ungerechtfertigten Verlassen einer Aktivität der Nationalmannschaft grundsätzlich eine Sperre zwischen einem und sechs Monaten vor.

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Ronaldo verlässt Portugal-Camp – "Ich werde die Wahrheit erzählen"

KI-generiertes Symbolbild von Cristiano Ronaldo im Trainingsanzug der portugiesischen Nationalmannschaft bei der Ankunft an einem Teamhotel.

Cristiano Ronaldo hat das Trainingscamp der portugiesischen Nationalmannschaft in Kopenhagen vor dem Nations-League-Spiel gegen Dänemark vorzeitig verlassen. Der 41-Jährige kündigte gleichzeitig an, sich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich zu den Gründen seiner Abreise zu äussern. Damit erreicht die zuletzt angespannte Situation zwischen dem Captain und Nationaltrainer Jorge Jesus einen neuen Höhepunkt. "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben", schrieb Ronaldo auf seinem Instagram-Kanal. Seine Abreise folgt auf mehrere turbulente Tage: Beim 2:1-Sieg Portugals in Norwegen sass der Rekordtorschütze während der gesamten Partie auf der Bank, obwohl Jorge Jesus zuvor einen möglichen Einsatz in Aussicht gestellt hatte. Kurz vor Ronaldos Abreise hatte Jesus an der Pressekonferenz angekündigt, dass der Superstar auch gegen Dänemark zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen müsse. Ronaldo wird diese Partie nun gar nicht bestreiten. Der Vorgang sorgt deshalb weit über Portugal hinaus für Aufsehen – zumal Ronaldo bislang 234 Länderspiele absolviert und dabei 146 Tore erzielt hat.

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Vier Punkte zum Start – trotzdem bleiben bei Xavis Oranje Fragen

Xavi Hernández gibt an der Seitenlinie der niederländischen Nationalmannschaft Anweisungen

Xavi Hernández ist als niederländischer Nationaltrainer resultatmässig ordentlich gestartet. Nach dem 1:1 gegen Deutschland und dem 2:1-Auswärtssieg in Serbien steht Oranje mit vier Punkten auf Rang zwei der Nations-League-Gruppe A2. Trotzdem gibt es bereits Diskussionen um Spielweise, Pressing und die personellen Entscheidungen des neuen Bondscoachs. Besonders nach dem Sieg in Belgrad machte Xavi selbst deutlich, dass ihm das Resultat allein nicht genügt. Der Spanier kritisierte das Pressing seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit und bemängelte, dass Oranje vorhandene Räume zu selten konsequent attackierte. Auch beim schnellen Verlagern des Spiels und beim Breitengeben sieht der neue Nationaltrainer noch Verbesserungspotenzial. Gleichzeitig zeigt die Tabelle, dass der Start keineswegs misslungen ist. Griechenland führt die Gruppe nach zwei Siegen mit sechs Punkten an, die Niederlande folgen mit vier Zählern. Deutschland steht bei einem Punkt, Serbien ist noch ohne Zähler. Schon am Donnerstag wartet auswärts in Griechenland damit ein richtungsweisendes Duell um die Tabellenführung.

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SFV rückt von Infantino ab – Unterstützung wird neu geprüft

FIFA-Präsident Gianni Infantino bei einer Pressekonferenz

Gianni Infantino kann vor seiner geplanten Wiederwahl als FIFA-Präsident nicht mehr selbstverständlich mit der Unterstützung aus seiner Schweizer Heimat rechnen. Der Schweizerische Fussballverband überprüft seine bisherige Haltung und will erst nach Gesprächen mit anderen Verbänden entscheiden, ob er den Walliser im März 2027 erneut unterstützt. Einen formellen Entzug der Unterstützung hat der SFV bislang allerdings nicht beschlossen. SFV-Präsident Peter Knäbel bestätigte Mitte September, dass der Verband seine ursprüngliche Haltung zu Infantino überdenkt. Die Schweiz beobachte die Entwicklungen innerhalb der FIFA genau, tausche sich mit anderen Verbänden aus und werde danach ihre Position festlegen. Knäbel verwies gleichzeitig darauf, dass sich der SFV bereits zum Fall Folarin Balogun und zu den umstrittenen Verkaufsplänen rund um «FIFA Forward Enterprise» positioniert habe. Damit wächst zumindest die Unsicherheit über Infantinos Rückhalt in Europa. Frankreich hat seine Unterstützung für dessen Wiederwahl bereits offiziell zurückgezogen, Belgien kündigte ebenfalls an, eine weitere Amtszeit nicht unterstützen zu wollen. Infantino hält dennoch an seiner Kandidatur für die FIFA-Präsidentenwahl vom 18. März 2027 in Rabat fest.

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Racioppi stösst zur Nationalmannschaft

FC-Sion-Torhüter Anthony Racioppi im Tor während eines Spiels

Anthony Racioppi stösst am Mittwoch als zusätzlicher Torhüter zur Schweizer Nationalmannschaft. Der SFV begründet die Nachnomination mit der Belastungssteuerung im Training. Für den 27-jährigen Keeper des FC Sion ist es die Rückkehr ins A-Nati-Umfeld nach drei Jahren. Racioppi war zuletzt 2023 für die Schweizer A-Nationalmannschaft aufgeboten worden. Damals rückte er nach, weil Gregor Kobel wegen Oberschenkelbeschwerden für das EM-Qualifikationsspiel gegen Andorra ausfiel. Zu einem Länderspieleinsatz kam Racioppi bisher allerdings noch nicht. Nun erhält der Sion-Goalie erneut die Gelegenheit, sich im Kreis der Nationalmannschaft zu präsentieren. Nach Angaben des Verbands geht es bei der zusätzlichen Nomination nicht um einen bestätigten Ausfall eines anderen Keepers, sondern um die Belastungssteuerung während des laufenden Zusammenzugs.

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Liechtenstein vor Schlüsselspiel in Baku

Spieler der liechtensteinischen Nationalmannschaft nach einem Länderspiel

Liechtenstein steht vor dem zweiten Nations-League-Spiel bereits unter Zugzwang. Nach dem 0:2 zum Auftakt gegen Litauen gastiert die Mannschaft von Konrad Fünfstück am Donnerstag bei Aserbaidschan. Ein Sieg in Baku würde die Ausgangslage in der Dreiergruppe D2 deutlich verbessern. Der Start in die neue Nations-League-Kampagne verlief für Liechtenstein enttäuschend. Gegen Litauen blieb die Mannschaft im eigenen Stadion ohne Treffer und verlor mit 0:2. Litauen setzte sich dadurch zunächst an die Spitze und bestätigte diese Position anschliessend mit einem 1:1 gegen Aserbaidschan. Vor dem direkten Duell liegt Litauen mit vier Punkten aus zwei Spielen vorne. Aserbaidschan besitzt nach einer Partie einen Zähler, Liechtenstein steht noch bei null Punkten. Weil jede Mannschaft in der Dreiergruppe nur vier Spiele bestreitet, bleibt kaum Zeit, einen Fehlstart zu korrigieren.

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Zidane mit Traumstart – Frankreich vor Italien-Kracher

Zinédine Zidane als französischer Nationaltrainer an der Seitenlinie

Der Start von Zinédine Zidane als französischer Nationaltrainer ist resultatmässig perfekt verlaufen. Frankreich gewann sowohl in der Türkei als auch in Belgien mit 1:0 und führt die Nations-League-Gruppe A1 nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten an. Am Freitag wartet mit Italien nun der bislang grösste Härtetest der neuen Ära. Zidanes Premiere am 25. September in Kocaeli entschied Captain Kylian Mbappé mit seinem Treffer in der 54. Minute. Frankreich verteidigte den knappen Vorsprung und startete mit drei Punkten. Allerdings verletzte sich Mbappé bei seinem Tor am linken Knie und musste wenige Minuten später ausgewechselt werden. Drei Tage danach gelang Frankreich auch in Brüssel ein 1:0-Erfolg gegen Belgien. Dort wurde Michael Olise zum entscheidenden Mann. Zidane brachte den Bayern-Profi in der 77. Minute für Bradley Barcola, elf Minuten später erzielte Olise mit einem starken Solo das Siegtor. Frankreich steht damit nach zwei Partien bei sechs Punkten und 2:0 Toren. Belgien und Italien folgen mit je drei Zählern, während die Türkei noch ohne Punkt ist.

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