22. Oktober 2026

Xhakas Sunderland verspielt Führung – Lech Posen erkämpft ein 1:1

Granit Xhaka im rosafarbenen Sunderland-Trikot mit Captainbinde. Der Schweizer steht mit den Händen an den Hüften auf dem Spielfeld und blickt unzufrieden nach links.

Granit Xhaka und der AFC Sunderland müssen in der Europa League erstmals Punkte abgeben. Die Engländer kommen am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, beim polnischen Meister Lech Posen trotz früher Führung nicht über ein 1:1 hinaus. Tymur Tutierov bringt Sunderland bereits in der zweiten Minute in Führung. Der eingewechselte Leo Bengtsson gleicht in der 70. Minute aus. Sunderland beginnt furios und trifft nach nur 80 Sekunden. Danach vergeben die Gäste mehrere Möglichkeiten, das Resultat auszubauen. Besonders bitter: Nach einem abgewehrten Schuss von Xhaka trifft Malick Fofana beim Nachschuss nur den Pfosten. Auch nach der Pause bleibt Sunderland gefährlich, doch die fehlende Effizienz rächt sich durch Bengtssons Ausgleich. Der Schweizer Nationalmannschaftscaptain steht in der Startelf und führt Sunderland als Captain aufs Feld. Xhaka übernimmt im Mittelfeld die Organisation und wird in der 63. Minute durch Noah Sadiki ersetzt. Nach zwei Siegen zum Auftakt steht Sunderland nun bei sieben Punkten aus drei Spielen. Lech Posen erkämpft sich nach zwei deutlichen Niederlagen den ersten Zähler.

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Sturm Graz bezwingt Marseille – Diakité schiesst Österreicher zum Sieg

Jubelnder Fussballspieler im schwarz-weiss gestreiften Trikot blickt nach rechts und zeigt mit ausgestrecktem Arm in Richtung Tribüne. Im Hintergrund feiern Mitspieler unter Flutlicht.

Sturm Graz feiert in der Europa League einen wichtigen Heimsieg. Die Mannschaft von Fabio Ingolitsch bezwingt Olympique Marseille am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, mit 1:0. Oumar Diakité erzielt bereits in der 13. Minute den entscheidenden Treffer. Nach drei Spieltagen stehen die Österreicher bei vier Punkten, während Marseille weiterhin auf den ersten Zähler wartet. Vor heimischem Publikum in der Merkur Arena gelingt Sturm ein engagierter Auftritt. Luca Weinhandl erobert früh den Ball und bereitet Diakités Führung vor. Danach vergeben die Grazer mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Jacob Hödl scheitert an Torhüter Jeffrey de Lange, Simon Seidl trifft die Latte. Marseille kommt ebenfalls zu Chancen, kann die konzentrierte Defensive der Gastgeber aber nicht überwinden. Besonders interessant ist die Begegnung aus Schweizer Sicht. Mit Valmir Matoshi steht ein früherer Meisterspieler des FC Thun bei Sturm in der Startelf. Auf der Gegenseite beginnt der Schweizer Nationalspieler Ulisses Garcia als Linksverteidiger. Matoshi, der im August von Thun nach Graz wechselte, gehört erneut zu den auffälligen Offensivspielern seiner Mannschaft.

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Hofmann trifft doppelt – Leverkusen gewinnt auch auf Kreta

Jubelnde Anhänger von Bayer Leverkusen im abgetrennten Gästesektor eines Fussballstadions. Die Fans schwenken rot-schwarze Fahnen und halten Vereinsschals hoch.

Bayer Leverkusen setzt seinen makellosen Lauf in der Europa League fort. Die Mannschaft von Trainer Carles Martínez gewinnt am Donnerstag, 22. Oktober 2026, beim griechischen Pokalsieger OFI Kreta mit 2:0. Jonas Hofmann entscheidet die Begegnung mit zwei Treffern innerhalb von vier Minuten. Nach drei Spieltagen steht Leverkusen mit neun Punkten und 8:0 Toren an der Tabellenspitze. Der 34-jährige Hofmann nutzt seinen ersten Startelfeinsatz der Saison eindrucksvoll. In der 35. Minute bringt er Leverkusen mit einem Abstauber in Führung, nur drei Minuten später erhöht er mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 2:0. Die Gäste kontrollieren das Spiel anschliessend und lassen sich den dritten Europacup-Sieg nicht mehr nehmen. Auch aus Schweizer Sicht gibt es eine Beteiligung: Der Schweizer Schiedsrichter Lukas Fähndrich ist als Assistent des Videoassistenten im Einsatz. Für Leverkusen setzt sich derweil eine erfolgreiche Serie fort. Die Werkself gewinnt zum sechsten Mal hintereinander ein Pflichtspiel und bleibt in der laufenden Europa-League-Saison weiterhin ohne Gegentor.

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Juventus rettet gegen Rennes ein 2:2 – Woltemade gleicht aus

Nächtliche Luftaufnahme eines hell erleuchteten Fussballstadions mit Zuschauern auf den Tribünen und Spielern auf dem Rasen.

Juventus Turin muss in der Europa League erstmals Punkte abgeben. Die Italiener trennen sich am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, von Stade Rennes mit 2:2. Nach einer frühen Führung dreht der französische Gast die Partie noch vor der Pause. Nick Woltemade rettet Juventus in der 67. Minute mit einem verwandelten Penalty das Unentschieden. Zeki Çelik bringt die Mannschaft von Luciano Spalletti bereits in der fünften Minute in Führung. Mousa Al-Taamari gleicht zehn Minuten später aus, ehe Boulaye Dia Rennes per Handspenalty in Front schiesst. Juventus erhöht nach dem Seitenwechsel den Druck und kommt ebenfalls durch einen Elfmeter zurück. Ein später Treffer von Jhon Lucumí wird wegen Abseits aberkannt. Trotz des Punktverlusts bleibt Juventus nach drei Europa-League-Spielen ungeschlagen und steht bei sieben Punkten. Rennes kommt auf fünf Zähler. Für die Schweizer Perspektive sorgt am selben Abend Granit Xhaka: Der Nationalmannschaftscaptain führt Sunderland beim 1:1 gegen Lech Poznań als Captain aufs Feld. Beide Vereine bleiben damit im Rennen um die direkte Achtelfinalqualifikation.

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Lugano zerlegt Getafe 5:2 – Ajeti trifft doppelt

FC-Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti jubelt an der Seitenlinie mit geballter Faust und weit geöffnetem Mund. Im Hintergrund feiern Mitglieder des Trainerstabs.

Der FC Lugano feiert in der Conference League einen beeindruckenden Auswärtssieg. Die Tessiner gewinnen am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, beim spanischen Erstligisten Getafe mit 5:2. Albian Ajeti erzielt zwei Tore, Yanis Cimignani, Uran Bislimi und Kevin Behrens treffen ebenfalls. Nach zwei Spielen steht Lugano mit sechs Punkten da. Dabei beginnt die Partie im Coliseum denkbar schlecht. Bereits nach 71 Sekunden bringt Iván Azón die Gastgeber in Führung. Doch nur wenig später gleicht Ajeti aus, ehe Cimignani in der siebten Minute die Führung erzielt. Ajetis zweiter Treffer in der 26. Minute sorgt für eine komfortable 3:1-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel erhöht Bislimi, bevor Borja Mayoral verkürzt und Behrens in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzt. Für die Mannschaft von Mattia Croci-Torti ist es nach dem 3:2-Auftaktsieg gegen Roter Stern Belgrad der zweite Erfolg in der Ligaphase. Lugano bleibt damit wettbewerbsübergreifend ungeschlagen und bestätigt seine ausgezeichnete Form auch international. Bereits am Sonntag steht in der Super League das Auswärtsspiel beim FC Thun an.

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Wawrinka scheitert in Lyon – jetzt folgt sein Abschied in Basel

Stan Wawrinka im blauen Tennisshirt und dunkelblauen Shorts mit Tennisschläger auf einem Hallen-Hartplatz.

Stan Wawrinka ist beim ATP-250-Turnier in Lyon im Achtelfinal ausgeschieden. Der 41-jährige Schweizer unterliegt dem topgesetzten Italiener Flavio Cobolli am Donnerstagabend mit 2:6 und 4:6. Nach 68 Minuten steht die Niederlage fest. Für Wawrinka bleibt damit nur noch ein Turnier seiner Profikarriere: die Swiss Indoors Basel. Nach seinem kräftezehrenden Dreisatzsieg gegen Martin Landaluce am Mittwoch findet der Waadtländer gegen die Nummer sechs der Weltrangliste nicht mehr zu seiner besten Form. Cobolli übernimmt nach einem ausgeglichenen Beginn die Kontrolle, gewinnt im ersten Satz vier Games in Serie und sichert sich auch im zweiten Durchgang früh den entscheidenden Aufschlagdurchbruch. Für den dreifachen Grand-Slam-Sieger richtet sich der Blick nun vollständig auf Basel. Am Montag, 26. Oktober, wird Wawrinka in der St. Jakobshalle offiziell geehrt. Am Dienstagabend bestreitet er sein erstes Match beim letzten Turnier seiner Karriere. Damit stehen dem Schweizer Publikum mindestens noch eine Begegnung und ein besonderer Abschied bevor.

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Swiss Indoors Basel und Bell Schweiz AG verlängern traditionsreiche Partnerschaft

Historische Schwarz-Weiss-Ansicht der St. Jakobshalle Basel mit zwei Tennisplätzen, Tribünen und Zuschauern während eines Tennisturniers.

Die Swiss Indoors Basel setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Bell Schweiz AG fort. Das Turnier gab die Verlängerung der Partnerschaft am Donnerstag, 22. Oktober 2026, bekannt. Bell gehört seit Jahrzehnten zu den festen Partnern des grössten Schweizer Tennisturniers. Die neue Vereinbarung wird unmittelbar vor dem Start der diesjährigen Ausgabe öffentlich. Die Verbindung reicht bis in die Anfangszeit des Turniers zurück. 1970 organisierte Roger Brennwald die ersten Swiss Indoors in einer Traglufthalle in Muttenz. Bell ist seit 1975 als Partner und Lieferant dabei. Aus der regionalen Veranstaltung entwickelte sich ein internationales ATP-500-Turnier, das jährlich die Tennisweltelite nach Basel bringt. Die Fortsetzung der Partnerschaft fällt in eine besondere Turnierwoche. Vom 24. Oktober bis 1. November findet die 55. Ausgabe der Swiss Indoors statt. Im Mittelpunkt steht der angekündigte Karriereabschluss von Stan Wawrinka. Daneben erhalten mit Jérôme Kym, Dominic Stricker, Henry Bernet, Rémy Bertola und Mika Brunold fünf weitere Schweizer eine Gelegenheit, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren.

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Steve Guerdat für höchste FEI-Auszeichnung nominiert – Abstimmung läuft

Schweizer Springreiter im roten Nationalmannschaftsjackett mit schwarzem Reithelm auf einem braunen Pferd beim Sprung über ein Hindernis.

Springreit-Weltmeister Steve Guerdat erhält die nächste internationale Anerkennung. Der 44-jährige Jurassier ist für die Auszeichnung «Peden Bloodstock FEI Best Athlete 2026» nominiert. Das bestätigt Swiss Equestrian am Donnerstag, 22. Oktober 2026. Bis zum 1. November können Pferdesportfans weltweit über die Vergabe des renommierten Preises mitentscheiden. Mit seinem Weltmeistertitel in Aachen hat Guerdat in diesem Jahr Sportgeschichte geschrieben. Gemeinsam mit Dynamix de Bélhème absolvierte er die gesamte Weltmeisterschaft ohne einen einzigen Hindernisfehler. Weitere Erfolge beim Nationenpreis in Falsterbo sowie bei den Grossen Preisen von Dublin und Calgary unterstreichen seine herausragende Saison. Der Schweizer trifft bei der Wahl auf drei internationale Konkurrentinnen aus unterschiedlichen Pferdesportdisziplinen. Neben der französischen Springreiterin Nina Mallevaey sind die deutsche Voltigiererin Alice Layher und die amerikanische Para-Dressurreiterin Kate Shoemaker nominiert. Die Stimmen des Publikums und einer internationalen Fachjury fliessen zu gleichen Teilen in das Ergebnis ein.

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Erste Frauen-Klub-WM 2028 in den USA – sieben Teams bereits qualifiziert

Zwei Fussballerinnen kämpfen in einem voll besetzten Stadion um den Ball. Eine Spielerin trägt ein schwarzes, die andere ein weisses Trikot.

Die USA werden im Januar 2028 die erste FIFA-Klub-Weltmeisterschaft der Frauen austragen. Das hat der Ratsausschuss des Weltfussballverbandes am Donnerstag, 22. Oktober 2026, entschieden. Insgesamt nehmen 19 Klubs aus allen sechs Kontinentalverbänden teil, darunter die europäischen Spitzenmannschaften Arsenal und FC Barcelona. Das Turnier findet vom 5. bis 30. Januar 2028 statt und wird künftig alle vier Jahre ausgetragen. Sieben Mannschaften haben sich bereits qualifiziert. Neben Arsenal und Barcelona stehen auch Gotham FC, Club América, Corinthians, Wuhan Jiangda und Naegohyang aus Nordkorea als Teilnehmer fest. Die FIFA setzt bei der Qualifikation auf sportliche Ergebnisse in den kontinentalen Klubwettbewerben. Für den Schweizer Frauenfussball ist insbesondere Barcelona interessant. Bei den Katalaninnen steht Nationalspielerin Sydney Schertenleib unter Vertrag, die sich mit starken Leistungen in der Women's Champions League etabliert hat. Auch Schweizer Vereine können sich über die europäischen Wettbewerbe grundsätzlich für die neue Klub-WM qualifizieren.

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Verletzungsschock bei Bayern – Luis Díaz fällt mehrere Wochen aus

Luis Díaz im rot-weissen Trikot des FC Bayern München mit gesenktem Blick auf dem Spielfeld der Allianz Arena.

Der FC Bayern München muss vorerst auf Luis Díaz verzichten. Der 29-jährige Kolumbianer hat sich beim 2:2 gegen Arsenal in der Champions League einen kleinen Muskelbündelriss an der linken Oberschenkelrückseite zugezogen. Die medizinische Abteilung des deutschen Rekordmeisters bestätigte die Diagnose am Donnerstag, 22. Oktober 2026. Díaz war am Mittwochabend erst in der 68. Minute eingewechselt worden, musste das Spielfeld aber in der 90. Minute wieder verlassen. Bereits beim 6:1-Erfolg gegen RB Leipzig hatte der Flügelspieler muskuläre Beschwerden verspürt. Gegen die Sachsen war er mit drei Toren und einer Vorlage noch der überragende Akteur gewesen. Der Ausfall trifft Bayern mitten in einer anspruchsvollen Spielphase. Am Sonntag wartet das Bundesliga-Spitzenspiel beim SC Freiburg, danach folgen der DFB-Pokal gegen Magdeburg, der Klassiker gegen Borussia Dortmund und die Champions-League-Partie bei Atlético Madrid. Einen konkreten Termin für die Rückkehr von Díaz hat der FC Bayern nicht bekannt gegeben.

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Tour de France 2027: Zwei Zeitfahren und spektakuläre Bergankünfte

Rennradfahrer in aerodynamischer Zeitfahrposition vor dem historischen Schloss Chambord in Frankreich, begleitet von einem Kameramotorrad.

Die Tour de France 2027 erhält ein anspruchsvolles Streckenprofil mit deutlich mehr Zeitfahrkilometern. Bei der offiziellen Präsentation am Donnerstag, 22. Oktober 2026, in Paris stellen die Organisatoren zwei Einzelzeitfahren über insgesamt 71 Kilometer vor. Dazu kommen sechs Bergetappen, legendäre Alpenpässe und ein schwieriger Abschluss in den Pyrenäen. Die 114. Austragung der Frankreich-Rundfahrt beginnt am 2. Juli in Edinburgh und endet am 25. Juli auf den Champs-Élysées in Paris. Auf den 21 Etappen legen die Fahrer insgesamt 3479 Kilometer zurück. Besonders die Zeitfahren von Blois nach Chambord und rund um Toulouse könnten im Kampf um das Gelbe Trikot entscheidend werden. Auch die Tour de France Femmes wartet mit bedeutenden Neuerungen auf. Das Frauenrennen startet am 30. Juli in Leeds, beinhaltet erstmals ein Mannschaftszeitfahren in London und endet am 7. August mit einer anspruchsvollen Bergankunft auf dem Puy de Dôme. Damit erhalten beide Rundfahrten ein eigenständiges und abwechslungsreiches Streckenprofil.

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Leichtathletik-EM 2030 in Helsinki – Zürich peilt nun 2034 an

Blick auf das Olympiastadion in Helsinki mit seiner roten Leichtathletikbahn, den Zuschauertribünen und dem markanten weissen Stadionturm.

Die Leichtathletik-Europameisterschaften 2030 finden in Helsinki statt. Der europäische Verband European Athletics hat die finnische Hauptstadt am Donnerstag, 22. Oktober 2026, zum Austragungsort bestimmt. Helsinki setzte sich bei der Entscheidung in Lausanne gegen Brüssel durch und wird als erste Stadt überhaupt zum vierten Mal eine Leichtathletik-EM organisieren. Die finnische Hauptstadt hatte die kontinentalen Titelkämpfe bereits 1971, 1994 und 2012 ausgerichtet. Herzstück der nächsten Austragung wird das traditionsreiche und umfassend modernisierte Olympiastadion sein. Die Verantwortlichen überzeugten mit bestehenden Sportanlagen, kurzen Wegen und der Unterstützung durch Stadt und Staat. Auch die Schweiz spielte im Vergabeverfahren zunächst eine Rolle. Zürich hatte sich ursprünglich um die EM 2030 bemüht, zog seine Kandidatur jedoch im Juni zurück. Stattdessen richtet sich der Blick nun auf eine mögliche Bewerbung für 2034. Die bislang letzte Leichtathletik-EM in der Schweiz fand 2014 im Zürcher Letzigrund statt.

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Palmeiras nach Penalty-Krimi im Libertadores-Final – Carlos Miguel wird zum Helden

Jubelnder Palmeiras-Torhüter im leuchtend grünen Trikot mit Torwarthandschuhen vor den voll besetzten Tribünen eines Fussballstadions.

Palmeiras steht im Final der Copa Libertadores 2026. Der brasilianische Spitzenklub verliert das Halbfinal-Rückspiel gegen Fluminense am Mittwochabend, 21. Oktober, zwar mit 0:1, setzt sich im anschliessenden Penaltyschiessen aber mit 5:3 durch. Torhüter Carlos Miguel wird mit einer entscheidenden Parade zum Matchwinner und lässt die mehr als 40'000 Zuschauer in São Paulo jubeln. Nach dem 2:1-Auswärtssieg im Hinspiel hat Palmeiras zunächst die bessere Ausgangslage. Fluminense kämpft jedoch entschlossen um den Finaleinzug und gleicht die Gesamtwertung durch einen Treffer von Hércules in der 82. Minute aus. Damit muss die Entscheidung vom Penaltypunkt fallen. Während Palmeiras sämtliche fünf Versuche verwandelt, scheitert Nonato an Carlos Miguel. Für die Mannschaft von Trainer Abel Ferreira ist es der zweite Libertadores-Final in Folge. Am 28. November wartet im Estadio Centenario in Montevideo entweder Flamengo oder Estudiantes de La Plata. Palmeiras könnte nach den Triumphen von 1999, 2020 und 2021 zum vierten Mal den bedeutendsten südamerikanischen Klubwettbewerb gewinnen.

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250'000 Tonnen Eis über Randa – Neuschnee erhöht die Lawinengefahr

Blick auf das Bergdorf Randa im Walliser Mattertal mit bewaldeten Berghängen, traditionellen Häusern und schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund.

Am Weisshorn oberhalb von Randa im Wallis bleibt die Gefahr eines grösseren Gletscherabbruchs bestehen. Rund 250'000 Tonnen Eis bewegen sich am Hängegletscher Weisshorn Ost mit bis zu 20 Zentimetern pro Tag talwärts. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit rückt eine zusätzliche Gefahr in den Vordergrund: Ein Eisabbruch könnte grosse Schneemassen mitreissen und eine mächtige Lawine auslösen. Naturgefahreningenieur Norbert Carlen vom Kanton Wallis bestätigt die anhaltenden Bewegungen des instabilen Eiskörpers. Besonders entscheidend wird nun, wie viel Schnee sich auf dem unterhalb liegenden Bisgletscher ansammelt. Bei ungünstiger Schneelage könnte ein Eissturz eine Kettenreaktion auslösen, deren Auswirkungen über einen gewöhnlichen Gletscherabbruch hinausgehen. Die Gemeinde Randa überwacht den Hängegletscher bereits seit Ende Juni verstärkt. Am 24. August wurde die Überwachung nach mehreren Eisabbrüchen auf Stufe 3 erhöht. Der gefährdete Bereich bleibt gesperrt. Die bisherige Einschätzung der Behörden sieht das Siedlungsgebiet nicht als unmittelbar gefährdet an, während für Wandernde und andere Personen innerhalb des Gefahrenperimeters erhebliche Risiken bestehen.

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UEFA bestraft Serbien – Geisterspiel gegen Deutschland

Blick auf die leeren roten Tribünen und das Spielfeld des Stadions Rajko Mitić in Belgrad, der Heimspielstätte der serbischen Nationalmannschaft.

Das Nations-League-Spiel zwischen Serbien und Deutschland am 13. November 2026 in Belgrad findet ohne Zuschauer statt. Die UEFA bestraft den serbischen Fussballverband wegen rassistischen und diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger. Auch deutsche Fans erhalten keinen Zutritt zum Stadion Rajko Mitić. Der Deutsche Fussball-Bund hat die betroffenen Ticketbewerber am Donnerstag, 22. Oktober, über den Zuschauerausschluss informiert. Der serbische Verband hatte zuvor versucht, wenigstens Kindern und rund 2'000 deutschen Anhängern den Stadionbesuch zu ermöglichen. Der geplante Einlass deutscher Gästefans ist damit hinfällig. Sportlich besitzt die Begegnung grosse Bedeutung. Deutschland liegt in der Nations-League-Gruppe A2 mit fünf Punkten auf Rang drei, drei Zähler hinter den Niederlanden und Griechenland. Die Mannschaft von Jürgen Klopp benötigt weitere Punkte für den Viertelfinaleinzug. Bereits beim ersten Duell zwischen Deutschland und Serbien waren serbische Gästefans von einer UEFA-Sanktion betroffen.

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YB muss weiter auf Captain Loris Benito verzichten

YB-Captain Loris Benito fällt verletzungsbedingt aus

Die Young Boys müssen weiterhin ohne ihren Captain Loris Benito auskommen. Der 34-jährige Innenverteidiger leidet an einer Schambeinentzündung und konnte zuletzt nicht eingesetzt werden. Vor dem wichtigen Super-League-Heimspiel gegen den FC St. Gallen am Samstag, 24. Oktober 2026, bleibt die personelle Situation in der Berner Defensive angespannt. Benito fehlte bereits beim 2:0-Auswärtssieg gegen die Grasshoppers und beim anschliessenden 5:0-Cuperfolg gegen die AC Taverne. Trainer Gerry Seoane hatte nach dem GC-Spiel erklärt, dass sein Captain längere Zeit unter Schmerzen gespielt habe. Während der Nationalmannschaftspause wurde der Verteidiger deshalb vollständig aus dem Trainings- und Spielbetrieb genommen. Der Ausfall kommt für die Berner zu einem ungünstigen Zeitpunkt. YB steht nach zehn Meisterschaftsspielen mit 22 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und ist weiterhin ungeschlagen. Beim 2:0-Auswärtssieg gegen die Grasshoppers zeigte die Mannschaft zwar eine stabile Defensivleistung, muss nun aber erneut ohne ihren erfahrenen Abwehrchef planen.

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Bencic scheitert sensationell in Ningbo – Kawa gewinnt 7:5, 6:2

Belinda Bencic im dunkelblauen Tennisoutfit mit passendem Visor und Tennisschläger auf dem Hartplatz, den Blick nachdenklich gesenkt.

Belinda Bencic erlebt beim WTA-500-Turnier in Ningbo eine herbe Enttäuschung. Die Schweizerin verliert am Donnerstag, 22. Oktober 2026, im Achtelfinal gegen die polnische Qualifikantin Katarzyna Kawa überraschend mit 5:7, 2:6. Die Weltnummer 14 findet gegen die aggressiv spielende Aussenseiterin über weite Strecken keine Lösungen und muss sich nach 103 Minuten geschlagen geben. Kawa, die in der Weltrangliste lediglich auf Position 128 steht, erwischt den deutlich besseren Start und führt im ersten Satz schnell mit 3:0. Bencic kämpft sich zweimal zurück, verliert den umkämpften Durchgang aber nach 69 Minuten. Im zweiten Satz übernimmt die 33-jährige Polin endgültig die Kontrolle und entscheidet das Duell mit zwei weiteren Breaks. Für Bencic setzt sich damit eine enttäuschende Phase auf der Asientour fort. Bereits bei der Niederlage gegen Sonay Kartal in Wuhan hatte die Ostschweizerin grosse Schwierigkeiten. Kawa feiert dagegen den bedeutendsten Sieg ihrer bisherigen Karriere und erreicht erstmals den Viertelfinal eines WTA-500-Turniers. https://www.youtube.com/watch?v=nNCgjReyTqQ

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Real Madrid schlägt Leipzig 4:1 – Diomande trifft gegen Ex-Klub

Nächtliche Luftansicht des Santiago Bernabéu in Madrid mit beleuchtetem Spielfeld, voll besetzten Tribünen und der umliegenden Grossstadt.

Real Madrid setzt seine perfekte Bilanz in der Champions League fort. Die Mannschaft von José Mourinho gewinnt am Mittwochabend, 21. Oktober 2026, gegen RB Leipzig mit 4:1 und feiert den dritten Sieg im dritten Spiel. Besonders spektakulär fällt der letzte Treffer aus: Yan Diomande trifft mit einem herrlichen Volley gegen seinen ehemaligen Verein. Bernardo Silva bringt die Madrilenen kurz vor der Halbzeit in Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhen Arda Güler und Kylian Mbappé auf 3:0. Tidiam Gomis gelingt für Leipzig der Anschlusstreffer, ehe Diomande in der 87. Minute den Endstand herstellt. Trotz des deutlichen Resultats halten die Gäste in der ersten Halbzeit gut dagegen. Real Madrid steht nach drei Champions-League-Spieltagen mit neun Punkten und einer makellosen Bilanz da. Für Leipzig ist es dagegen die zweite Niederlage im laufenden Wettbewerb. Nach dem deutlichen 1:6 gegen Bayern München in der Bundesliga folgt der nächste empfindliche Rückschlag für die Mannschaft von Martín Demichelis.

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