Genf gegen die SCL Tigers – Puljujärvi nach Hattrick im Fokus

KI-generiertes Symbolbild einer Eishockeyarena aus Kameraperspektive direkt an der Eisfläche. Die beleuchtete Spielfläche ist noch leer, während sich die Zuschauertribünen vor dem Spiel zwischen Genève-Servette und den SCL Tigers langsam füllen.

Genève-Servette empfängt am Freitag, 16. Oktober 2026, die SCL Tigers zum Spitzenspiel der National League. Die Partie in den Vernets beginnt um 19.45 Uhr. Die Genfer liegen mit 21 Punkten auf Rang zwei, die Emmentaler folgen mit 19 Zählern auf Platz drei. Besonders im Mittelpunkt steht Jesse Puljujärvi, der am Mittwoch in der Champions Hockey League gegen Köln drei Tore erzielte.

Servette gewann seine letzten drei Meisterschaftsspiele gegen Bern, Zug und Davos. Zuletzt drehten die Genfer gegen den HC Davos einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Am Mittwoch folgte international ein 4:3-Erfolg nach Verlängerung gegen die Kölner Haie. Puljujärvi entschied die Begegnung mit seinem dritten Treffer bereits nach sieben Sekunden in der Overtime.

Die SCL Tigers wollen nach der 4:5-Niederlage nach Verlängerung bei Ajoie wieder gewinnen. Die Emmentaler hatten im Jura bereits mit 4:1 geführt. Beide Mannschaften haben elf Meisterschaftsspiele absolviert. Am Samstag wartet für Genf das Auswärtsspiel bei Ambri-Piotta, während Langnau zuhause den SC Bern empfängt.

SWISSHOCKEY.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Partie: Genève-Servette – SCL Tigers.
Termin: Freitag, 16. Oktober, 19.45 Uhr, Les Vernets.
Tabelle: Genf Zweiter mit 21 Punkten, Langnau Dritter mit 19 Punkten.
Genfer Schlüsselspieler: Jesse Puljujärvi mit 6 Toren und 5 Assists in der National League.
Langnauer Schlüsselspieler: Emil Pettersson mit 2 Toren und 9 Assists.
Was das bedeutet
Mit einem Sieg kann Genf seinen Vorsprung auf die Tigers ausbauen. Langnau könnte bei einem Erfolg nach regulärer Spielzeit an Servette vorbeiziehen. Die Partie hat damit unmittelbare Auswirkungen auf die Spitzengruppe.

Genf geht mit drei Meisterschaftssiegen in die Partie

Die Mannschaft von Trainer Sam Hallam hat zuletzt bewiesen, dass sie auch schwierige Begegnungen gewinnen kann.

Beim SC Bern setzte sich Genève-Servette mit 3:2 nach Penaltyschiessen durch. Gegen den EV Zug folgte ein 2:1-Heimsieg.

Besonders bemerkenswert war das 3:2 gegen Davos. Nach zwölf Minuten lagen die Genfer bereits mit zwei Toren zurück.

Matthew Verboon verkürzte noch im Startdrittel, Josh Jooris erzielte den Ausgleich und Jan Rutta traf in der 59. Minute zum Sieg.

Trotz zahlreicher personeller Ausfälle holte Servette aus diesen drei Begegnungen acht von neun möglichen Punkten.

Puljujärvi kehrt mit viel Selbstvertrauen zurück

International sorgte Jesse Puljujärvi am Mittwoch für die Schlagzeilen.

Beim 4:3-Erfolg gegen die Kölner Haie erzielte der finnische Stürmer drei Tore.

Besonders spektakulär war sein entscheidender Treffer nach sieben Sekunden in der Verlängerung.

Der 28-Jährige hatte zuvor wegen einer Sperre mehrere Partien verpasst. In der Champions Hockey League meldete er sich eindrucksvoll zurück.

In der National League steht Puljujärvi bei sechs Toren und fünf Vorlagen. Für die Langnauer Defensive gehört er damit zu den gefährlichsten Gegenspielern.

SCL Tigers müssen die Niederlage gegen Ajoie verarbeiten

Die Emmentaler reisen mit gemischten Gefühlen nach Genf.

Am 9. Oktober besiegten sie die SCRJ Lakers mit 3:0. Nur einen Tag später schien gegen Ajoie bereits der nächste Erfolg sicher.

Die Tigers führten auswärts mit 4:1, konnten den Vorsprung aber nicht verteidigen.

Ajoie kämpfte sich zurück und gewann schliesslich mit 5:4 nach Verlängerung.

Für Langnau wird entscheidend sein, über die gesamten 60 Minuten konzentriert zu bleiben. Gerade gegen die zuletzt spät erfolgreichen Genfer darf sich das Team keine längeren defensiven Schwächephasen erlauben.

Emil Pettersson als wichtiger Spielgestalter

Mit Emil Pettersson besitzen die Tigers einen erfahrenen Stürmer, der besonders als Vorbereiter auffällt.

Der Schwede hat in der laufenden Meisterschaft zwei Tore erzielt und neun Treffer vorbereitet.

Seine Übersicht und sein Passspiel können gegen Genf eine wichtige Rolle spielen.

Insgesamt haben die Langnauer in elf Partien 41 Tore erzielt. Genève-Servette kommt bei gleicher Anzahl Begegnungen auf 33 Treffer.

Allerdings kassierten die Tigers bereits 34 Gegentore, während Genf 29 Treffer hinnehmen musste.

Die Zahlen unterstreichen zwei unterschiedliche Stärken: Langnau ist offensiv besonders produktiv, Servette weist die bessere defensive Bilanz auf.

Belastung durch die Champions Hockey League

Für Genf ist die kurze Erholungszeit eine zusätzliche Herausforderung.

Nach der intensiven CHL-Begegnung gegen Köln stehen innerhalb von vier Tagen drei Partien auf dem Programm.

Bereits am Samstag folgt das Auswärtsspiel gegen Ambri-Piotta.

Hallam muss deshalb die Kräfte seiner Spieler geschickt einteilen. Die Personalsituation bleibt dabei ein wichtiger Faktor.

Die Langnauer hatten seit dem vergangenen Samstag spielfrei und konnten sich länger auf die Begegnung vorbereiten.

Ob dieser Unterschied die Partie beeinflusst, dürfte insbesondere im Schlussdrittel interessant werden.

Direktes Duell um Rang zwei

Genève-Servette liegt nach elf Spielen bei 21 Punkten, die SCL Tigers folgen mit 19 Zählern.

Beide Mannschaften gehören damit zur stärksten Gruppe der bisherigen Meisterschaft.

Während Genf seinen Heimvorteil nutzen möchte, bietet sich Langnau die Gelegenheit, einen direkten Konkurrenten zu überholen.

Am Samstag empfangen die Tigers den SC Bern zum Emmentaler Kantonsduell. Für Servette führt die Reise in die Leventina.

Zunächst steht jedoch der direkte Vergleich in den Vernets im Mittelpunkt.

AKTUELLER STAND
National League 2026/27 – Tabelle
16. Oktober 2026 · Vor den Freitagsspielen
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 10 +18 27
2. Genève-Servette 11 +4 21
3. SCL Tigers 11 +7 19
4. Fribourg-Gottéron 11 +9 18
5. Lausanne HC 12 −1 18
6. HC Ajoie 12 −6 16
7. HC Ambri-Piotta 10 −6 15
8. HC Lugano 10 +3 15
9. SC Bern 9 +1 14
10. EV Zug 7 +10 13
11. HC Davos 11 −4 13
12. SCRJ Lakers 11 −14 11
13. EHC Biel-Bienne 10 −4 10
14. EHC Kloten 11 −17 9
Sp. = Spiele · Diff. = Tordifferenz · Pkt. = Punkte

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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