ZSC bleibt makellos – Zumbühl mit Shutout gegen Servette
Antonio Spitaleri Allgemein Eishockey Genf Magazine National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch swisshockey.ch Themen Verbreitung Zürich
Die ZSC Lions haben ihren perfekten Start in die neue National-League-Saison fortgesetzt. Die Zürcher bezwangen Genève-Servette in der Swiss Life Arena mit 3:0 und stehen nach drei Partien bei neun Punkten. Goalie Robin Zumbühl feierte mit 23 Paraden einen Shutout.
Malte Strömwall brachte den ZSC bereits im ersten Drittel in Führung. Der Schwede verwertete während einer Zürcher Unterzahlsituation einen Penaltyschuss zum 1:0. Danach blieb die Partie lange offen, ehe Christian Marti und Simon Knak im Schlussdrittel innerhalb von gut zwei Minuten für die Entscheidung sorgten.
Während die Lions damit auch ihr drittes Saisonspiel gewinnen, verschärft sich der Fehlstart von Genève-Servette. Die Genfer stehen nach drei Partien weiterhin ohne Sieg da und besitzen lediglich einen Punkt. Bereits in unserer Vorschau auf den National-League-Samstag hatten wir die völlig unterschiedlichen Ausgangslagen der beiden Teams thematisiert.
Strömwall trifft per Penalty
Die ZSC Lions übernahmen vor eigenem Publikum früh die Initiative und beschäftigten Servette deutlich häufiger in dessen Verteidigungszone. Der Führungstreffer fiel allerdings in einer besonderen Situation.
Während die Zürcher in Unterzahl agierten, kam Strömwall zu einer aussichtsreichen Aktion und wurde regelwidrig gestoppt. Die Schiedsrichter entschieden auf Penalty. Der Neuzugang übernahm selbst die Verantwortung und brachte die Lions in der 15. Minute mit 1:0 in Führung.
Servette versuchte anschliessend, auf den Rückstand zu reagieren. Gegen Zumbühl fanden die Genfer jedoch kein Durchkommen. Der Schweizer Goalie erhielt im dritten Saisonspiel erstmals den Vorzug und rechtfertigte das Vertrauen seines Trainers.
Entscheidung fällt erst im Schlussdrittel
Trotz der spielerischen Vorteile des ZSC blieb das Resultat lange knapp. Die Zürcher brachten deutlich mehr Scheiben auf das gegnerische Tor, konnten den Vorsprung im Mitteldrittel aber nicht ausbauen.
Erst nach mehr als 52 Minuten fiel das erlösende zweite Tor. Verteidiger Christian Marti traf bei 52:44 zum 2:0 und verschaffte den Lions damit erstmals etwas Luft.
Nur 128 Sekunden später war die Partie entschieden. Simon Knak erzielte bei 54:52 das 3:0 und setzte seinen starken persönlichen Saisonstart fort. Für den Schweizer Nationalstürmer war es bereits der vierte Treffer in der laufenden Meisterschaft.
Insgesamt verzeichnete der ZSC 39 Torschüsse, Servette kam auf 23. Die höhere Zürcher Aktivität wurde damit letztlich auch auf der Anzeigetafel sichtbar.
Zumbühl hält sein Tor sauber
Für Zumbühl war der Abend besonders erfreulich. Der 27-Jährige stoppte sämtliche 23 Genfer Abschlüsse und feierte damit seinen ersten Shutout der neuen Saison.
Die Lions haben nach dem 5:3 gegen Bern und dem 4:3 in Langnau nun auch Servette bezwungen. Aus drei Partien resultieren damit das Punktemaximum von neun Zählern und ein Torverhältnis von 12:6.
Ganz anders sieht die Bilanz der Genfer aus. Nach dem 3:6 in Lugano und dem 3:4 nach Penaltyschiessen gegen Ajoie folgte in Zürich die erste Partie ohne eigenen Treffer. Servette steht damit bei einem Punkt und einem Torverhältnis von 6:13.
Bereits am Dienstag geht es für beide Mannschaften weiter. Der ZSC reist zum HC Ajoie nach Pruntrut, während Genève-Servette zuhause die Rapperswil-Jona Lakers empfängt.
- Drei Spiele, drei Siege und neun Punkte lautet die bisherige Meisterschaftsbilanz der Lions.
- Robin Zumbühl parierte gegen Genève-Servette alle 23 Schüsse und feierte einen Shutout.
- Der ZSC weist nach drei Partien ein Torverhältnis von 12:6 auf.
- Am Dienstag, 22. September, gastieren die Zürcher um 19.45 Uhr beim HC Ajoie.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert