31. August 2026

Venus Williams scheitert bei den US Open in Runde eins

Erfahrene Tennisspielerin verabschiedet sich nach einem Match im Stadion vom Publikum.

Venus Williams ist bei den US Open bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die 46-jährige Amerikanerin verlor in der Nacht auf Montag gegen ihre Landsfrau Sofia Kenin mit 2:6 und 6:7 (6). Bei ihrer bereits 26. Teilnahme in New York kämpfte sich die siebenfache Grand-Slam-Siegerin im zweiten Satz eindrücklich zurück, konnte mehrere Chancen auf einen Entscheidungssatz jedoch nicht nutzen. Das rein amerikanische Duell im Arthur Ashe Stadium begann unter aussergewöhnlichen Umständen. Weil zuvor Novak Djokovic in einem mehr als viereinhalbstündigen Match ausgeschieden war, betraten Williams und Kenin den Platz erst um 0.13 Uhr Ortszeit. Noch nie zuvor hatte ein Frauenmatch bei den US Open so spät begonnen.

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Silvan Widmer tritt nach 65 Länderspielen aus der Nati zurück

Schweizer Fussballspieler mit der Nummer 3 steht nach einem Länderspiel am Spielfeldrand in einem Stadion.

Silvan Widmer beendet seine Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft. Der 33-jährige Rechtsverteidiger von Mainz 05 erklärte am Sonntag seinen Rücktritt aus der Nati. Nach zwölf Jahren, 65 Länderspielen, fünf Toren sowie zwei Welt- und zwei Europameisterschaften zieht einer der erfahrensten Schweizer Nationalspieler einen Schlussstrich. Der Schweizerische Fussballverband bestätigte Widmers Entscheid am 31. August 2026. Der Aargauer will sich künftig vollständig auf seine Aufgaben beim Bundesligisten Mainz 05 konzentrieren und seinem Körper zwischen den Belastungen mehr Erholungszeit ermöglichen.

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Brienz/Brinzauls nach dem Bergsturz: Zwischen Rückkehr und Umsiedlung

Brienz/Brinzauls mit Dorfkern, Kirche und markantem Rutschgebiet am Berghang.

Brienz/Brinzauls ist wieder bewohnt – doch die Zukunft des Bündner Bergdorfs bleibt offen. Nach zwei Evakuierungen, gewaltigen Felsbewegungen und jahrelang zunehmenden Verschiebungen hat ein aufwendiger Entwässerungsstollen die Rutschung inzwischen massiv verlangsamt. Gleichzeitig liegen 42 Gesuche für eine präventive Umsiedlung vor. Seit dem 25. August 2026 steht zudem fest: Tiefencastel und Alvaneu sollen zu neuen Wohnorten für jene Brienzerinnen und Brienzer werden, die ihr Dorf verlassen wollen. Die Situation wirkt beinahe paradox. Noch 2024 bewegten sich Teile des Dorfes mit Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Über Monate mussten die Menschen ihre Häuser verlassen. Heute sind die Bewegungsraten in wichtigen Bereichen auf wenige Zentimeter pro Jahr zurückgegangen, die Bevölkerung durfte heimkehren und eine erneute Evakuierung gilt nach aktuellem Kenntnisstand als deutlich weniger wahrscheinlich.

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Scheffler gewinnt FedExCup und überholt Woods beim Preisgeld

Golfer mit grossem Siegerpokal auf einem Golfplatz nach einem Turniererfolg.

Scottie Scheffler hat die PGA-Tour-Saison 2026 mit einem weiteren grossen Erfolg abgeschlossen. Der Weltranglistenerste gewann das TOUR Championship in Atlanta, sicherte sich damit zum zweiten Mal den FedExCup und überholte Tiger Woods gleichzeitig an der Spitze der offiziellen Karriere-Preisgeldliste der PGA Tour. Scheffler setzte sich am Sonntag im East Lake Golf Club mit insgesamt 264 Schlägen und 16 unter Par durch. In der Schlussrunde spielte der 30-jährige Amerikaner eine starke 66 und verwandelte einen Rückstand von drei Schlägen auf Viktor Hovland noch in einen klaren Sieg.

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Winterthur zwischen Werkhallen, Gartenstadt und Zukunft

Panorama von Winterthur mit Altstadt, Industriearealen, modernen Gebäuden und bewaldeten Hügeln.

Winterthur ist eine Stadt, deren Charakter nicht an einem einzigen Wahrzeichen hängt. Hier treffen die Spuren einer mächtigen Industriegeschichte auf Hochschulen, Kulturhäuser und neue Wohnquartiere, während Wälder und Grünräume bis nahe an die dicht bebauten Stadtteile heranreichen. Gleichzeitig wird der Platz knapper: Ende 2025 lebten 122'758 Menschen in Winterthur, im Sommer 2026 lag die Leerwohnungsziffer bei lediglich 0,20 Prozent. Der Hauptbahnhof muss auf deutlich mehr Reisende vorbereitet werden, ehemalige Industrieareale werden weiter verdichtet und im Osten der Stadt wächst mit Grüze und Neuhegi ein neues urbanes Zentrum heran.

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220'000 herrenlose Katzen: Mars Schweiz und Coop starten gemeinsame Spendenaktion

In der Schweiz leben schätzungsweise rund 220'000 herrenlose Katzen. Viele von ihnen warten auf ein neues Zuhause oder sind auf die Unterstützung von Tierschutzorganisationen angewiesen. Um den Schweizer Tierschutz STS bei seinem Engagement für Tierheime und Tieradoptionen zu unterstützen, lancieren Mars Schweiz und Coop erneut eine gemeinsame Spendenaktion. Jede gültige Teilnahme am Gewinnspiel löst eine Spende von CHF 5 an den Schweizer Tierschutz STS aus. Katzen sind die beliebtesten Haustiere in der Schweiz: Gemäss einer repräsentativen Umfrage von Mars Schweiz lebt in mehr als jedem dritten Haushalt mindestens eine Katze. Doch nicht alle Katzen haben ein sicheres Zuhause. Für viele herrenlose oder abgegebene Katzen beginnt die Hoffnung auf ein schönes Zuhause im Tierheim oder auf einer Pflegestelle.

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Bern zwischen Altstadt, Aare und Zukunft

Blick auf die Berner Altstadt und die Aare an einem sonnigen Sommertag

Bern wächst weiter – doch wer heute in der Bundesstadt eine freie Wohnung sucht, trifft auf einen der angespanntesten Märkte der Schweiz. Ende Juli 2026 lebten provisorisch 147'012 Menschen in der Stadt. Gleichzeitig standen bei der jüngsten Leerwohnungszählung gerade einmal 351 Wohnungen leer. Die Leerwohnungsziffer beträgt nur 0,44 Prozent. Bern reagiert mit mehreren grossen Entwicklungsgebieten, gemeinnützigem Wohnungsbau und Verdichtung. Doch viele der dringend benötigten Wohnungen entstehen erst in den kommenden Jahren. Das Problem lässt sich an einer einfachen Zahl erklären: Ende 2025 verfügte die Stadt Bern über 79'797 Wohnungen. Davon waren am Stichtag 1. Juni 2026 lediglich 351 als leer stehend erfasst. Statistisch entspricht dies einer Leerwohnungsziffer von 0,44 Prozent – exakt gleich viel wie ein Jahr zuvor.

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Sturzflut im Grand Canyon – ein Toter, rund 15 Menschen vermisst

Reissende braune Wassermassen fliessen durch eine enge Felsenschlucht im Grand Canyon

Eine schwere Sturzflut hat Teile des Grand-Canyon-Nationalparks im US-Bundesstaat Arizona verwüstet. Ein Mensch kam ums Leben, rund 15 Personen gelten nach aktuellem Stand als vermisst oder noch nicht erfasst. Mehr als 60 Menschen wurden aus dem Inneren des Canyons evakuiert. Besonders betroffen sind der Bright Angel Canyon und die Umgebung der bekannten Phantom Ranch. Die Sturzflut ereignete sich am Samstagnachmittag, 29. August. Heftige Gewitter liessen den Bright Angel Creek innerhalb kürzester Zeit stark anschwellen. Wasser, Schlamm, Geröll und Treibgut schossen durch die enge Schlucht und richteten erhebliche Schäden an Wegen, Brücken und Versorgungsanlagen an.

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Djokovic scheitert früh – Schweizer Trio startet heute

Tennisspieler schlägt auf einem blauen Hartplatz vor vollbesetzten Tribünen auf

Die US Open 2026 haben bereits am ersten Turniertag ihre erste grosse Sensation erlebt. Novak Djokovic ist in New York überraschend in der ersten Runde ausgeschieden. Der gesundheitlich angeschlagene 39-Jährige verlor nach 4:36 Stunden gegen Mariano Navone in fünf Sätzen. Am Montag rückt nun auch die Schweiz in den Mittelpunkt: Stan Wawrinka, Simona Waltert und Viktorija Golubic bestreiten ihre Auftaktspiele. Djokovic führte gegen den Argentinier Navone zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen, brach danach körperlich jedoch zunehmend ein. Der Serbe wirkte erschöpft, musste sich während der Partie sogar übergeben und verlor schliesslich mit 6:7, 7:5, 6:4, 2:6 und 1:6.

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