Wildtiere

Hitzewelle setzt Fischen in Berns Gewässern zu – Bevölkerung soll Rückzugsorte meiden

Den Fischen wird es aufgrund der aktuellen Hitzewelle in der Aare und in vielen Bächen deutlich zu warm. Gleichzeitig führen zahlreiche Gewässer immer weniger Wasser. Die Tiere leiden unter Hitzestress, unzählige Fische sind bereits gestorben. Das Fischereiinspektorat bittet die Bevölkerung deshalb, Erholungszonen von Fischen nicht zu stören. Die Aare zwischen Thun und dem Wohlensee erreicht stellenweise bereits 24 Grad. Das setzt den Fischen zu. Kaltwasserarten wie Äschen und Forellen geraten ab 20 Grad unter Stress, ab 25 Grad kann die Wassertemperatur für sie tödlich sein. Die Fische ziehen sich deshalb in die letzten kühlen Bereiche eines Gewässers zurück. Das Fischereiinspektorat des Kantons Bern bittet Badende, Böötler und Hundehaltende, diese Rückzugsorte zu meiden.

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Bienen und Hummeln im Sommer helfen: Wasserstellen, Blüten und was wirklich wirkt

Draussen summt es, brummt es, und wer genau hinschaut, sieht sie von Blüte zu Blüte eilen: Bienen, Hummeln, Wildbienen. Bei sommerlicher Wärme und anhaltender Trockenheit kämpfen sie aber um etwas, das wir kaum beachten – Wasser. Wer im Garten oder auf dem Balkon eine kleine Trinkstelle aufstellt und ein paar richtige Pflanzen setzt, tut mehr für die Bestäuber als jede Spende. In der Schweiz sind laut WWF von den über 600 einheimischen Wildbienenarten nur etwa 37 Prozent als ungefährdet eingestuft. Der Lebensraum schrumpft, Nahrungsquellen werden seltener, und in heissen Sommerperioden fehlt vielerorts das Wasser. Die gute Nachricht: Jeder Balkon, jede Terrasse, jeder auch noch so kleine Garten kann Teil der Lösung sein.

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Zecken bei Mensch, Hund und Katze: Schutz, Entfernung und die wichtigsten Krankheiten

Ein Spaziergang durch den Wald, eine Runde im hohen Gras, ein Nachmittag im Garten – und abends beim Absuchen taucht sie auf: eine Zecke, gut versteckt hinter dem Ohr des Hundes, im Bauchnabel des Kindes oder im Nacken. Zecken sind in der Schweiz längst überall präsent, und wer weiss, wie man sich schützt und was im Ernstfall zu tun ist, kann entspannter draussen sein. Zecken sind keine Katastrophe – aber sie sind auch kein Thema, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Sie können Krankheiten übertragen, die ohne rechtzeitige Behandlung ernsthaft werden. Das gilt für Menschen genauso wie für Hund und Katze. Ein Überblick für die ganze Familie.

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Vogeltränke aufstellen: Standort, Pflege und was Vögel wirklich brauchen

Ein heisser Junitag, mittags, der Garten liegt still. Kein Zwitschern, kein Flattern – weil die Vögel erschöpft in irgendwelchen Schatten sitzen und Wasser suchen, das es gerade kaum gibt. Mit einer einzigen flachen Schale voll frischem Wasser kann man das ändern – und bekommt dafür das schönste Schauspiel zurück, das ein Garten zu bieten hat. Im Sommer trocknen Pfützen, Gräben und kleine Bachläufe rasch aus. Was in der freien Natur noch halbwegs funktioniert, fehlt in versiegelten Siedlungsgebieten fast völlig. Vögel müssen aber zwei Mal täglich trinken – Körnerfresser wie Spatzen und Finken sogar öfter, weil sie über die Nahrung kaum Feuchtigkeit aufnehmen. Eine Vogeltränke im Garten ist deshalb gerade im Sommer keine nette Geste, sondern echte Hilfe.

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Wallis macht Schutzgebiete digital erlebbar und informiert über Tier- und Pflanzenwelt

Der Kanton Wallis will sein Naturerbe aufwerten. Die Dienststelle für Wald, Natur und Landschaft stellt ein Webportal online, auf dem die kantonalen Schutzgebiete präsentiert werden. Zudem erneuert sie die in den Gebieten aufgestellten Informationstafeln, um für eine verbesserte Sensibilisierung der Öffentlichkeit und eine klare und einheitliche Information im ganzen Kanton zu sorgen.

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Eröffnung am 4. Juli: Erster Schweizer Scheibenweg macht Tiere & Pflanzen erlebbar

Auf der Schwägalp entsteht mit dem „Appenzeller Scheibenweg am Säntis“ der erste Scheibenweg der Schweiz. Ab dem 4. Juli 2026 können Familien und weitere Gäste die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft der Schwägalp auf spielerische Weise entdecken und dabei Wissenswertes über Natur, Alpwirtschaft und regionale Traditionen erfahren. Wer in den vergangenen Tagen auf der Schwägalp unterwegs war, hat die Arbeiten entlang des Weges zwischen der Schwägalp und der Passhöhe bereits beobachten können. Der neue Themenweg soll Besucher für die Natur- und Kulturlandschaft sensibilisieren und gleichzeitig ein attraktives Freizeiterlebnis bieten.

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Von Delfinarien bis Eselritten: VIER PFOTEN empfiehlt tierfreundliche Alternativen

In vielen Feriendestinationen in Asien, Afrika sowie in Süd- und Zentralamerika locken Angebote, die Reisende nahe an Wildtiere bringen – Tigerselfies, Kuscheln mit Faultieren, Elefantenbaden oder Spaziergänge mit Löwen. Doch problematische Tierattraktionen finden sich auch in Europa: von Delfinarien über Eselritte bis hin zu vermeintlichen Schutzzentren. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN empfiehlt, solche Angebote kritisch zu prüfen. Die Sommerferien stehen vor der Tür. Zahlreiche Menschen möchten sich in dieser Zeit nicht nur erholen, sondern auch Neues entdecken, lokale Traditionen und Speisen probieren und Andenken mit nach Hause bringen. Für viele gehören auch Begegnungen mit Tieren dazu, etwa bei Shows, auf Ausritten oder im Rahmen anderer touristischer Attraktionen.

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Schutz für Meerestiere und Strandbelastung: Sargassum-Algen breiten sich in Karibik aus

Massive Algenmengen beeinträchtigen derzeit zahlreiche Küstenabschnitte im tropischen Atlantik, in der Karibik und rund um den Golf von Mexiko. Besonders betroffen sind die mexikanische Karibikküste mit Reisezielen wie Cancún, Playa del Carmen und Tulum, die Florida Keys, Teile Floridas sowie mehrere Karibikinseln. Anders als bei kurzfristigen Einzelereignissen handelt es sich bei Sargassum inzwischen um ein wiederkehrendes und in vielen Regionen zunehmendes Saisonproblem. „Sargassum ist für viele Reiseziele längst mehr als ein ästhetisches Strandproblem“, erklärt Marcel Conrad, Chief Content Manager bei A3M. Wo grosse Mengen angespült werden und sich zersetzen, können Geruchsbelästigungen, eingeschränkte Badebedingungen, Räumarbeiten sowie Belastungen für Umwelt und Infrastruktur den Ferienaufenthalt deutlich beeinträchtigen. Reisende sollten deshalb nicht nur das Reiseziel, sondern den konkret gebuchten Küstenabschnitt berücksichtigen.

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Sommergefahren für Tiere: Schon wenige Minuten Wärme können lebensgefährlich sein

Wenn die Temperaturen steigen, geraten Haus- und Wildtiere rasch an ihre Belastungsgrenze. Anders als Menschen können viele Tiere ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren und sind deshalb besonders gefährdet. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) macht auf die grössten Sommergefahren aufmerksam und zeigt auf, wie man mit einfachen Massnahmen Leben retten kann.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Von Alaska bis Galapagos: Faszinierende Naturbilder zum Nature Photography Day

Wale in Alaska, Pinguine in der Antarktis, Kolibris in Südamerika und Meerechsen auf den Galapagos-Inseln: Zum internationalen Nature Photography Day am 15. Juni öffnet HX Expeditions sein Bildarchiv und präsentiert ausgewählte Natur- und Tieraufnahmen seiner Expeditions-Seereisen. Der Aktionstag gibt Anlass, den Blick auf die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur zu richten. HX bringt Reisende seit 1896 in die entlegensten Regionen der Erde und ermöglicht dabei besondere Naturbeobachtungen in einzigartigen Ökosystemen. Die Bordfotografen von HX begleiten jede Reise und zeigen Gästen, wie sie besondere Naturmomente authentisch, respektvoll und wirkungsvoll festhalten können.

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Omans Tierwelt zwischen Bergen, Wüste und Meer: Leopard, Oryx und Schildkröten

Wer im Oman unterwegs ist, lernt schnell, den Blick zu senken. Nicht aus Demut vor der Landschaft – obwohl auch das angebracht wäre –, sondern weil sich das Leben hier oft erst auf den zweiten Blick zeigt. Eine Spur im Sand. Kleine Hufabdrücke zwischen Geröll. Ein Schatten, der über eine Felswand huscht. Oman ist kein Land der spektakulären Safari-Momente wie Ostafrika. Seine Tierwelt ist scheu, zurückhaltend, manchmal fast unsichtbar. Gerade das macht ihren Reiz aus.

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Tag des Luchses: WWF fordert besseren Schutz für bedrohte Wildkatze

Der Luchs (lynx, lynx) gehört zur Schweiz. Er bereichert unsere Natur und steht für eine der wenigen Erfolgsgeschichten des Schweizer Artenschutzes. Am morgigen Tag des Luchses feiern wir seine Rückkehr – und erinnern daran, dass sein langfristiges Überleben unseren entschlossenen Einsatz verlangt.

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Zoo Zürich: Jungtier von Elefantenkuh Indi musste eingeschläfert werden

Die 40-jährige Elefantenkuh Indi hat am Montag, 1. Juni 2026, im Kaeng Krachan Elefantenpark ein männliches Jungtier geboren. Die Geburt ihres fünften Kalbes verlief komplikationslos. Das Jungtier konnte anschliessend jedoch trotz wiederholter Versuche nicht selbstständig aufstehen, da es seine Hinterbeine nicht belasten konnte. Da sich sein Zustand trotz grossem Einsatz der Tierpfleger und Tierärzt verschlechterte und die Prognose keine Aussicht auf ein komplikationsfreies und lebensfähiges Aufwachsen des Kalbes zuliess, entschied das Team im Sinne des Tierwohls, das Kalb zu euthanasieren.

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Ziesel: Europas vergessene Erdhörnchen – jetzt Nachwuchs im Tierpark Bern erleben

Im Tierpark Bern ist der Frühling 2026 mit einer wahren Tierbabywelle angebrochen: Wolfswelpen, Elch-Zwillinge, Luchsjunge und viele weitere Neuankömmlinge beleben das Dählhölzli. Unter den Neuzugängen sind auch die Ziesel – kleine Erdhörnchen, die kaum jemand kennt, dabei aber zu den faszinierendsten und gleichzeitig am stärksten gefährdeten Tieren Europas gehören. Ein Besuch lohnt sich: Denn wer das Ziesel einmal beobachtet hat, vergisst es nicht so schnell.

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Frühling im Tierpark Bern: Wolfswelpen, Zieseljunge, Elche und Wisente hautnah erleben

Vorwitzige Wolfswelpen, langbeinige Elchkälber, Wisentnachwuchs im Wald, flinke Zieseljunge und noch graue Flamingojungtiere: Der Frühling 2026 bringt im Tierpark Bern aussergewöhnlich viel Leben. Ein Forschungsprojekt bringt zudem wichtige Erkenntnisse zum Sozialleben der Wölfe.

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Obwalden/Nidwalden: Asiatische Hornisse breitet sich rasant in der Zentralschweiz aus

Die Gelbbeinige Asiatische Hornisse breitet sich rasant aus in der Schweiz. Im Jahr 2025 wurden auch in Obwalden und Nidwalden erste Nester gefunden. Die gebietsfremde und invasive Art gefährdet einheimische Bestäuberinsekten.

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Zwei Brillenbären-Jungtiere im Zoo Zürich geboren – Genetik besonders wertvoll

Seit Kurzem durchstreifen zwei junge Brillenbären zusammen mit ihrer Mutter den Sangay Bergnebelwald im Zoo Zürich. Vater der beiden ist das aus den USA stammende Männchen Raymi. Seine Genetik und somit auch sein Nachwuchs sind für die Reservepopulation der bedrohten Bärenart besonders wertvoll. Neugierig und vorsichtig zugleich erkunden die beiden Jungtiere ihren Lebensraum im Zoo Zürich. Jeder Baum, jeder Stein, jeder Busch – alles ist spannend. Allzu weit von ihrer Mutter entfernen sie sich aber nicht. Erst vor wenigen Tagen hat das Trio die Wurfbox erstmals verlassen.

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