Denkmalschutz

Kanton Luzern erleben: Sehenswürdigkeiten, Natur, Kultur, Genuss und Ausflüge

Im Kanton Luzern liegen städtische Kultur, Seenlandschaften, voralpine Berge und bäuerlich geprägte Regionen ungewöhnlich nahe beieinander. Morgens führt der Weg durch die Gassen der Luzerner Altstadt, am Nachmittag durch ein Hochmoor im Entlebuch – und dazwischen bleibt Zeit für eine Schifffahrt, ein Schloss oder ein überraschend modernes Museum. Wer Luzern nur auf Kapellbrücke, Vierwaldstättersee und Pilatus reduziert, sieht deshalb lediglich den bekanntesten Ausschnitt. Der Kanton reicht von den dicht besiedelten Gemeinden rund um die Hauptstadt bis ins ländliche Seetal, an den Sempachersee, ins Luzerner Hinterland und in die Bergwelt des Entlebuchs.

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Kanton Bern im Porträt: Sehenswürdigkeiten, Natur, Wirtschaft und Ausflugsziele

Kaum ein anderer Schweizer Kanton wechselt sein Gesicht so häufig wie Bern. Zwischen den französischsprachigen Höhen des Berner Juras und den vergletscherten Gipfeln des Oberlands liegen die Bundesstadt, alte Marktorte, Industriestandorte, Weinberge, Bauernland und drei grosse Seenlandschaften. Wer Bern nur mit Bundeshaus, Bär und Berner Oberland verbindet, kennt deshalb erst einen Teil der Geschichte. Der Kanton ist zugleich politisches Zentrum, grösster Industriekanton der Schweiz, zweisprachiger Lebensraum und eine der vielfältigsten Ferienregionen des Landes.

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Kanton Waadt: Faszinierende Vielfalt zwischen Römerstädten, Weinbergen, Alpen und Hightech

Im Kanton Waadt liegen eine römische Hauptstadt, ein weltberühmtes Wasserschloss, steile Weinbergterrassen, traditionsreiche Uhrenmanufakturen und eine der führenden technischen Hochschulen Europas erstaunlich nah beieinander. Wer den französischsprachigen Kanton auf Lausanne und Montreux reduziert, verpasst einen grossen Teil seiner Geschichte und seiner wirtschaftlichen Bedeutung. Waadt reicht vom Genfersee über den Jura bis in die Alpen und verbindet dicht besiedelte Städte mit landwirtschaftlich geprägten Regionen, alten Industriestandorten und internationaler Forschung.

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Vom Aussterben bedroht: Das Handwerk hinter der Schweizer Denkmalpflege

Ein Steinmetz, der einen Bruchstein exakt so dreht, dass er ohne einen Tropfen Mörtel für Jahrhunderte hält. Eine Handwerkerin, die weiss, welcher Fels sich wie ein Puzzleteil in die Lücke einer jahrhundertealten Mauer fügt. Solches Wissen wird nicht in Büchern weitergegeben, sondern von Hand zu Hand – und genau das macht es so verletzlich. Was passiert, wenn niemand mehr da ist, der es lernen will? Die Schweiz hat auf diese Frage eine offizielle Antwort: die „Liste der lebendigen Traditionen“. Ein guter Teil davon betrifft ausgerechnet jene Fertigkeiten, ohne die viele historische Bauwerke im Land längst nicht mehr stehen würden.

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Alte Schätze fürs Baudenkmal: Wie historische Bauteillager wertvolle Details retten

Eine alte Tür ist selten einfach nur eine Tür. Ihre Beschläge, Gebrauchsspuren und Proportionen erzählen von früheren Bewohnern, regionalem Handwerk und vergangenen Wohngewohnheiten. Geht ein historisches Gebäude verloren oder lässt sich ein Bauteil nicht mehr am ursprünglichen Ort erhalten, beginnt deshalb manchmal eine ungewöhnliche Reise. Fenster, Böden, Kacheln oder Türgriffe landen nicht im Abfall, sondern in einem historischen Bauteillager.

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Chevenez: Neue Funde deuten auf Befestigung aus dem Dreissigjährigen Krieg

Eine archäologische Lehrgrabung der Universität Neuenburg hat bei Chevenez ein unerwartetes Ergebnis geliefert. Während die Fundstelle Sur Vannez bislang als prähistorische Befestigungsanlage galt, deuten die neuen Entdeckungen nun auf eine Verteidigungsanlage hin, die wahrscheinlich aus der Zeit des Dreissigjährigen Krieges stammt. Archäologiestudenten der Universität Neuenburg führten auf der Fundstelle Chevenez – Sur Vannez eine dreiwöchige Grabungskampagne durch, um die im Vorjahr gewonnenen Erkenntnisse zu ergänzen. Bereits 2025 war im Rahmen einer ersten einwöchigen Grabung ein rund zehn Meter langer Suchschnitt durch den Erdwall angelegt worden. In diesem Jahr wurden drei Handsondierungen im äusseren Graben geplant, um die Struktur besser zu verstehen.

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Historische Tapeten erhalten: Schicht für Schicht die Geschichte alter Räume entdecken

Historische Tapeten und Wandbespannungen liegen unter jüngeren Schichten, hinter Einbauten oder in wenig beachteten Räumen. Muster, Papier, Gewebe und Verarbeitung können viel über die frühere Nutzung und Gestaltung eines Gebäudes erzählen. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum historische Wandbekleidungen erhaltenswert sind, welche Schäden häufig auftreten und worauf es bei Freilegung, Pflege und Sicherung ankommt.

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Aargau will Klosterhalbinsel Wettingen als Museumsstandort langfristig sichern

Das Museum Aargau hat auf der Klosterhalbinsel Wettingen im Rahmen eines seit 2022 laufenden Pilotprojekts erfolgreich ein museales Angebot aufgebaut. Die Klosterhalbinsel Wettingen etablierte sich seither als lebendiger Kultur-, Vermittlungs- und Begegnungsort. Als Standort von Museum Aargau trägt er wesentlich zur kulturtouristischen Profilierung des Kantons Aargau bei. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat deshalb, die Klosterhalbinsel Wettingen dauerhaft als Standort von Museum Aargau weiterzubetreiben. Die öffentliche Anhörung dazu dauert vom 26. Juni bis 25. September 2026.

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Historische Kachelöfen und Cheminées erhalten

Mit ihren Kacheln, Natursteineinfassungen und handwerklichen Details prägen historische Öfen und Cheminées viele Innenräume. Manche Feuerstätten waren jahrzehntelang in Gebrauch, andere wurden verändert oder stillgelegt. Risse, lose Kacheln oder Russspuren fallen schnell auf, lassen sich jedoch nicht immer eindeutig einordnen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Schäden an historischen Feuerstätten auftreten können, wie eine schonende Pflege gelingt und was vor einer erneuten Nutzung geklärt werden muss.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Historische Treppen richtig erhalten

Auf Holzstufen, Natursteintritten, Podesten, Geländern und Handläufen zeigen sich Nutzung, Alterung und handwerkliche Details oft besonders deutlich. Abgerundete Kanten, glänzende Handläufe oder ausgetretene Stufen erzählen von jahrzehntelangem Gebrauch und prägen die Atmosphäre des Hauses. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum historische Treppen besondere Aufmerksamkeit brauchen, welche Schäden häufig auftreten und wie sich Nutzung, Sicherheit und Substanzerhalt sinnvoll verbinden lassen.

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Historische Böden erhalten und richtig pflegen

Historische Bodenbeläge sind Teil der gewachsenen Bausubstanz. Dielen, Parkett, Natursteinplatten, Tonplatten, Terrazzo oder alte Fliesen tragen Spuren vieler Jahrzehnte und gehören zugleich zu den Bauteilen, die im Alltag besonders stark beansprucht werden. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum historische Böden besondere Aufmerksamkeit verdienen, welche Schäden häufig auftreten und wie Pflege, Reparatur und Nutzung die Substanz langfristig schützen können.

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Archäologische Funde bringen Klarheit zur Bauweise des 2100 Jahre alten Keltenwalls

Bei archäologischen Ausgrabungen an der Rittergasse 4 konnten wichtige neue Erkenntnisse zur Holzkonstruktion des rund 2100 Jahre alten, spätkeltischen Murus Gallicus gewonnen werden. Die in den Sommerferien beginnenden Bauarbeiten zur Umgestaltung der Archäologischen Informationsstelle „Basel, 80 v. Chr. Murus Gallicus – Der Keltenwall“ erforderten vorgängig archäologische Untersuchungen. Geplant sind ein unterirdischer Besucherraum, der von der Rittergasse aus zugänglich ist, und zwei Baukörper, welche die Höhe und den Verlauf des Keltenwalls aufnehmen.

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250 Jahre Schloss Ebenrain: Jubiläum 2026 mit Konzerten und Führungen

Das Schloss Ebenrain in Sissach blickt auf eine 250-jährige Geschichte zurück. Einst als sommerlicher Landsitz des Basler Seidenbandfabrikanten Martin Bachofen erbaut, prägt das Schloss bis heute das Ortsbild von Sissach. Im Jubiläumsjahr 2026 öffnet der Kanton Basel-Landschaft das historische Gebäude mit einem Konzert, Führungen und Ausstellungen für die Öffentlichkeit. Mit seiner leuchtenden Fassade, den blauen Fensterläden und der imposanten Lindenallee gehört das Schloss Ebenrain zu den markantesten historischen Bauwerken im Baselbiet. Den Grundstein legte Martin Bachofen-Heitz im Jahr 1774. Nach zweijähriger Bauzeit bezog die Familie den Landsitz, den sie vor allem während der Sommermonate nutzte. Ausschlaggebend für den Standort waren laut historischen Berichten die attraktiven Jagdreviere rund um Sissach.

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Kondenswasser im historischen Gebäude: Kleine Ursache, grosse Wirkung

Kondenswasser wirkt zunächst harmlos. Eine beschlagene Fensterscheibe, feuchte Stellen in der Ecke oder Tropfen auf einer kalten Oberfläche gehören in vielen Gebäuden zum Alltag. In historischen Gebäuden verdient solche Feuchte jedoch besondere Aufmerksamkeit. Alte Putze, Holzbauteile, Naturstein, Mörtel oder Farbschichten reagieren sensibel, wenn Feuchtigkeit immer wieder auf sie einwirkt. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, warum Kondenswasser entsteht, welche Bereiche im historischen Bestand besonders betroffen sind und wie sich Schäden frühzeitig vermeiden lassen.

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Denkmalpflege unterstützt Sanierung des Rossgadens in Näfels mit Beiträgen

Für die Aussensanierungen des Rossgadens der Baugruppe Haus an der Letz in Näfels werden Beiträge der Denkmalpflege bewilligt. Die Aussenhülle des Rossgadens, Teil der geschützten Baugruppe Haus an der Letz in Näfels, befindet sich in einem schlechten Zustand. Sie soll im Jahr 2026 instandgesetzt werden. Das Gebäude ist als Baudenkmal von lokaler Bedeutung eingestuft.

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Historische Burg Rotberg modernisiert: Mehr Komfort und besserer Brandschutz

Die Jugendburg Rotberg bei Mariastein hat im April 2026 ihre Teilsanierung 2024–2026 abgeschlossen. Die Gäste der historischen Jugendherberge können sich auf renovierte Zimmer freuen – und mit einer neuen Objektinstallation mit Rätsel noch tiefer in die Vergangenheit abtauchen. Das Team vom Architekturbüro Groenlandbasel hat unter anderem die Zimmer aufgewertet und den Brandschutz verbessert. Die Burg Rotberg wird seit 1935 als Jugendherberge betrieben. Als historisches Bauwerk benötigt sie regelmässige bauliche Erneuerungen, um ihre Substanz zu erhalten und gleichzeitig den Anforderungen eines sicheren und zeitgemässen Gästebetriebs zu entsprechen. In den beiden Sanierungsetappen standen die behutsame Renovation der Zimmer mit neuen hochwertigen Einbauten und Möblierung sowie brandschutztechnische Verbesserungen im Zentrum.

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80 Jahre Schoggitaler: Eine Erfolgsgeschichte für Natur- und Heimatschutz

In den 1940er-Jahren, wollte man aus dem Silsersee im Engadin einen Stausee machen. Es herrschte jedoch Krieg in Europa und mit Argumenten für Natur und Landschaft war gegen vermeintliche Energieunabhängigkeit kaum anzukommen. Da hatte der damalige Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes die zündende Idee, für den Erhalt des Silsersees etwas Urschweizerisches und gleichzeitig Wertvolles zu verkaufen: Schokolade. In der Nachkriegszeit war diese rationiert und so wurde der Schoggitaler von 1946 zum Verkaufsschlager und die Rettung des Silsersees zu einer der erfolgreichsten Spendensammlungen der Schweiz. „Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz nutzen das Jubiläum, um den Schoggitaler zu erneuern“, erklärt Loredana Ventre, Geschäftsleiterin des Schoggitaler-Büros. Die bewährte Rezeptur aus Schweizer Biomilch und Fairtrade-Kakao ist neu mit Vanille verfeinert. Die Prägung erhält ein zeitloses Design und die Website sowie der Webshop wurden modernisiert.

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