Brunner und Fati schiessen Monaco zum Auftaktsieg in Sofia
Antonio Spitaleri Allgemein Europa League Fussball Magazine News soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Verbreitung
Die AS Monaco startet mit einem 2:1-Auswärtssieg bei CSKA Sofia in die Conference League. Paris Brunner trifft am Donnerstag, 15. Oktober 2026, bereits in der dritten Minute, Ansu Fati erhöht kurz vor der Pause. Nach dem Anschlusstreffer von Joël Zwarts müssen die Monegassen nochmals um den Erfolg kämpfen. Der Schweizer Nationalspieler Denis Zakaria hilft ab der 58. Minute mit, die Führung zu verteidigen.
Im Nationalstadion Wassil Lewski erwischt Monaco einen ausgezeichneten Start und nutzt seine Chancen konsequent. Sofia übernimmt danach zunehmend die Initiative, kommt insgesamt auf 21 Abschlüsse und zwölf Eckbälle. Die Gäste benötigen nur zehn Abschlüsse für ihre beiden Treffer und verteidigen den Vorsprung in der Schlussphase erfolgreich.
Mit dem Sieg holt Monaco die ersten drei Punkte in der Conference-League-Ligaphase. Für die Schweizer Fans steht Zakarias Rückkehr auf die europäische Bühne im Mittelpunkt. Zudem trifft CSKA Sofia am 17. Dezember auf den FC Thun, der nach seiner Auftaktniederlage bei Twente ebenfalls um wichtige Europacup-Punkte kämpft.
Brunner schockt Sofia nach drei Minuten
Monaco beginnt im Nationalstadion Wassil Lewski äusserst effizient. Nach einem Ballgewinn schalten die Gäste schnell um. Takumi Minamino beteiligt sich am Angriff, ehe Paris Brunner von einer missglückten Abwehraktion profitiert und den Ball zum 0:1 unter die Latte schiesst.
Der frühe Treffer gibt Monaco Sicherheit. Die Mannschaft von Trainer Filipe Luís versucht, das Spiel über Lamine Camara, Edan Diop und Minamino zu kontrollieren.
CSKA Sofia reagiert mit offensivem Pressing und versucht, die Gäste in die eigene Hälfte zurückzudrängen. Die Bulgaren kommen zunehmend zu Abschlüssen, können Torhüter Lukáš Hrádecký zunächst aber nicht überwinden.
Kurz vor der Pause gelingt Monaco der zweite Treffer. Brunner bereitet in der 43. Minute für Ansu Fati vor, der mit dem linken Fuss zum 0:2 abschliesst.
Sofia erhöht nach der Pause den Druck
Nach dem Seitenwechsel verändert sich das Spielgeschehen. Die Gastgeber suchen entschlossener den Weg nach vorne und setzen Monaco mit zahlreichen Angriffen unter Druck.
In der 55. Minute prüft Stefano Sensi den Monaco-Torhüter mit einem gefährlichen Abschluss. Hrádecký kann den Ball erst im Nachfassen sichern.
Drei Minuten später reagiert Filipe Luís mit drei Wechseln. Denis Zakaria ersetzt Lamine Camara, Aleksandr Golovin kommt für Minamino und Flávio Nazinho übernimmt die Position von Mohammed Salisu.
Zakaria soll im Mittelfeld für Stabilität sorgen. Monaco steht nun häufiger unter Druck und muss zahlreiche Zweikämpfe in der eigenen Hälfte führen.
In der 65. Minute versucht Ángelo Martino sein Glück mit einem Distanzschuss. Auch dieser Abschluss bringt noch keinen Treffer.
Zwarts bringt die Spannung zurück
Trainer Markus Gisdol wechselt in der 73. Minute Joël Zwarts für Leandro Godoy ein. Nur drei Minuten später macht sich der Wechsel bezahlt.
Nach einem Eckball von Stefano Sensi steigt Zwarts im Strafraum hoch und köpft den Ball zum 1:2 ins Netz.
Das Stadion reagiert mit grossem Jubel. Sofia wittert nun die Chance auf einen Punktgewinn und setzt die Gäste weiter unter Druck.
Monaco verteidigt jedoch mit grosser Entschlossenheit. Zakaria hilft dabei, die Räume vor der Abwehr zu schliessen und gefährliche Situationen zu entschärfen.
Auch der eingewechselte Golovin übernimmt Verantwortung im Spielaufbau. Die Gäste versuchen, durch längere Ballbesitzphasen das Tempo aus der Begegnung zu nehmen.
Monaco verteidigt die knappe Führung
Die Schlussphase bleibt intensiv. Sofia erarbeitet sich insgesamt zwölf Eckbälle, Monaco lediglich einen einzigen.
Auch bei den Abschlüssen führen die Bulgaren mit 21:10 deutlich. Beide Teams bringen jeweils fünf Schüsse auf das gegnerische Tor.
Nach fünf angezeigten Minuten Nachspielzeit beendet der Schiedsrichter die Begegnung. Monaco kann den knappen Vorsprung trotz der starken zweiten Halbzeit der Gastgeber verteidigen.
Für die Monegassen ist es ein gelungener Start in ihre erste Conference-League-Ligaphase.
Zakaria und Monaco vor weiteren Herausforderungen
Denis Zakaria sammelt wichtige internationale Einsatzminuten. Der Schweizer Mittelfeldspieler war zuletzt verletzungsbedingt ausgefallen und kehrt schrittweise in den Spielrhythmus zurück.
Bereits zuvor hatte der Schweizer bei Monaco eine zentrale Rolle übernommen. Im September war ein später Treffer Zakarias gegen Strasbourg wegen einer Abseitsstellung aberkannt worden.
Am 22. Oktober wartet auf Monaco das Heimspiel gegen Freiburg. Die Deutschen beginnen ihre Conference-League-Kampagne mit einem 3:2-Sieg gegen Jablonec.
Sofia reist gleichzeitig nach Dänemark zu Nordsjælland. Für die Bulgaren wird es wichtig sein, ihre zahlreichen Offensivaktionen künftig besser zu verwerten.
Aus Schweizer Sicht folgt am letzten Spieltag der Ligaphase eine besonders interessante Begegnung: Am 17. Dezember empfängt CSKA Sofia den FC Thun.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert