Mjällby schlägt Inter Escaldes – Zwei Tore nach der Pause entscheiden
Antonio Spitaleri Allgemein Europa Europa League Fussball Magazine News Orte Schweiz soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch Themen Verbreitung
Mjällby AIF startet mit einem 2:0-Heimsieg gegen Inter Club d’Escaldes in die Conference League. Am Donnerstag, 15. Oktober 2026, entscheiden Jacob Bergström und Axel Norén die Partie im Olympia-Stadion von Helsingborg. Nach einer torlosen ersten Halbzeit erzielen die Schweden innerhalb von elf Minuten beide Treffer.
Bergström bringt Mjällby in der 54. Minute mit einem Linksschuss in Führung. In der 65. Minute erhöht Verteidiger Norén nach einer Vorlage von Abdullah Iqbal per Kopf auf 2:0. Die Mannschaft von Trainer Anders Brännström setzt sich trotz weniger Ballbesitz dank ihrer besseren Chancenverwertung durch.
Mit drei Punkten und einer Tordifferenz von plus zwei gehört Mjällby nach dem ersten Spieltag zur Spitzengruppe. Der Klub aus Andorra bleibt punktelos. In derselben Ligaphase ist auch die Schweiz mit dem FC Lugano und dem FC Thun vertreten. Lugano gewinnt zum Auftakt 3:2 gegen Roter Stern Belgrad, während Thun bei Twente 0:1 verliert.
Mjällby braucht Geduld gegen Inter Escaldes
Mjällby beginnt seine erste Partie in der Conference-League-Ligaphase engagiert. Die Schweden versuchen früh, Jacob Bergström mit Zuspielen aus dem Mittelfeld in Abschlussposition zu bringen.
Inter Escaldes hält zunächst dagegen. Die Mannschaft aus Andorra verteidigt kompakt und besitzt in der ersten Halbzeit längere Ballbesitzphasen.
Im schwedischen Mittelfeld übernehmen Jesper Gustavsson und Mads Enggård wichtige Aufgaben. Jeppe Kjær sucht mit seinen Pässen immer wieder die offensiven Mitspieler.
Die Gastgeber kommen zu mehreren Abschlüssen, finden vor der Pause aber keinen Weg am gegnerischen Torhüter Javi Díaz vorbei.
Auch die Gäste versuchen, über Domingo Berlanga und Pablo Molina gefährlich zu werden. Insgesamt bleiben ihre Offensivaktionen jedoch selten.
Zur Halbzeit steht es 0:0. Mjällby benötigt mehr Präzision im letzten Drittel, um die Defensive der Gäste zu überwinden.
Bergström eröffnet den Torreigen
Neun Minuten nach Wiederbeginn gelingt der Mannschaft von Anders Brännström der Durchbruch.
Jacob Bergström kommt im Strafraum in Abschlussposition und trifft in der 54. Minute mit dem linken Fuss zum 1:0.
Der Führungstreffer verändert die Begegnung. Mjällby gewinnt an Sicherheit, während Inter Escaldes offensiver werden muss.
Kurz darauf nimmt Brännström die erste Auswechslung vor. In der 62. Minute ersetzt Áki Samuelsen den verwarnten Mads Enggård.
Nur drei Minuten später fällt die Vorentscheidung. Abdullah Iqbal bereitet einen Angriff vor, Axel Norén kommt im Strafraum zum Kopfball und erhöht auf 2:0.
Für den Innenverteidiger ist es ein besonderer Moment auf europäischer Bühne.
Noréns Kopfball entscheidet die Begegnung
Nach dem zweiten Gegentreffer versucht Inter Escaldes, durch personelle Veränderungen zurück ins Spiel zu finden.
Trainer Fede Ortiz bringt unter anderem Borja Arellano und Mamadou Diaby. Mjällby verteidigt seine Führung jedoch kontrolliert.
In der 76. Minute ersetzt Olle Lindberg den Offensivspieler Viktor Gustafson. Kurz vor Schluss kommen auch Tom Pettersson und Ludvig Tidstrand zum Einsatz.
Die Gäste suchen in den letzten Minuten nochmals den Weg nach vorne. Ein Kopfball von Borja Arellano nach einer Hereingabe von David López verfehlt in der 90. Minute das Tor.
Mjällby bringt den Vorsprung ohne Gegentreffer über die Zeit.
Effiziente Schweden trotz weniger Ballbesitz
Die statistischen Werte zeigen eine interessante Verteilung. Inter Escaldes besitzt mit 56,1 Prozent mehr Ballbesitz, Mjällby kommt dagegen auf 13 Abschlüsse gegenüber neun der Gäste.
Noch deutlicher fällt der Unterschied bei den Schüssen auf das Tor aus: Sieben Versuche der Schweden stehen nur einem einzigen Torschuss von Inter Escaldes gegenüber.
Auch bei den Eckbällen liegen die Gastgeber mit 6:3 vorne. Entscheidend sind letztlich die höhere Präzision und die beiden Treffer nach der Pause.
Schweizer Konkurrenz ebenfalls im Einsatz
Für Mjällby ist der erfolgreiche Start ein wichtiger Schritt im Kampf um die K.-o.-Phase.
In der Conference League nehmen 36 Mannschaften teil. Die ersten acht qualifizieren sich direkt für das Achtelfinal, die Ränge neun bis 24 erreichen die Playoffs.
Aus Schweizer Sicht stehen besonders Lugano und Thun im Mittelpunkt. Bereits die Auslosung der Conference-League-Gegner brachte beiden Klubs anspruchsvolle internationale Aufgaben.
Am 22. Oktober trifft Mjällby auswärts auf Iberia Tbilisi. Inter Escaldes empfängt am gleichen Tag Universitatea Craiova und kämpft um die ersten Punkte.
| Rang / Team | Sp. | Diff. | Pkt. |
|---|---|---|---|
| 1. Brighton | 1 | +4 | 3 |
| 2. Kopenhagen | 1 | +3 | 3 |
| 3. Trabzonspor | 1 | +2 | 3 |
| 4. Atalanta | 1 | +2 | 3 |
| 5. Mjällby | 1 | +2 | 3 |
| 6. Sint-Truidense | 1 | +2 | 3 |
| 7. Freiburg | 1 | +1 | 3 |
| 8. Lugano | 1 | +1 | 3 |
| 9. Monaco | 1 | +1 | 3 |
| 10. Brann | 1 | +1 | 3 |
| 11. Hajduk Split | 1 | +1 | 3 |
| 12. Panathinaikos | 1 | +1 | 3 |
| 13. Gent | 1 | +1 | 3 |
| 14. Twente | 1 | +1 | 3 |
| 15. Getafe | 1 | 0 | 1 |
| 16. Kairat Almaty | 1 | 0 | 1 |
| 17. Midtjylland | 1 | 0 | 1 |
| 18. Nordsjælland | 1 | 0 | 1 |
| 19. Egnatia | 1 | 0 | 1 |
| 20. Hearts | 1 | 0 | 1 |
| 21. Riga | 1 | 0 | 1 |
| 22. Univ. Craiova | 1 | 0 | 1 |
| 23. Roter Stern | 1 | −1 | 0 |
| 24. Jablonec | 1 | −1 | 0 |
| 25. Ajax | 1 | −1 | 0 |
| 26. Borac | 1 | −1 | 0 |
| 27. Lincoln Red Imps | 1 | −1 | 0 |
| 28. CSKA Sofia | 1 | −1 | 0 |
| 29. AGF Aarhus | 1 | −1 | 0 |
| 30. Thun | 1 | −1 | 0 |
| 31. KuPS Kuopio | 1 | −2 | 0 |
| 32. Pafos | 1 | −2 | 0 |
| 33. Iberia Tbilisi | 1 | −2 | 0 |
| 34. Inter Escaldes | 1 | −2 | 0 |
| 35. Braga | 1 | −3 | 0 |
| 36. Kauno Žalgiris | 1 | −4 | 0 |
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert