AZ Alkmaar schlägt Beer Sheva – Joker Meerdink entscheidet vom Punkt

KI-generiertes Symbolbild einer Fussballpartie im AFAS Stadion in Alkmaar. Spieler in rot-weissen und schwarzen Trikots stehen unter Flutlicht auf dem Spielfeld, während die Tribünen gut besucht sind.

AZ Alkmaar feiert in der Europa League den ersten Sieg der Ligaphase. Die Niederländer gewinnen am Donnerstagabend, 15. Oktober 2026, im heimischen AFAS Stadion gegen Hapoel Beer Sheva mit 2:1. Peer Koopmeiners bringt die Gastgeber nach der Pause in Führung, Amankwah Forson gleicht aus. In der 77. Minute entscheidet der eingewechselte Mexx Meerdink die Partie mit einem Penalty.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit nimmt die Begegnung unmittelbar nach dem Seitenwechsel Fahrt auf. Koopmeiners erzielt in der 49. Minute das 1:0, doch Forson antwortet nur sechs Minuten später. Alkmaar übernimmt anschliessend wieder die Kontrolle. Nach einer VAR-Überprüfung erhält AZ einen Elfmeter, den Meerdink kurz nach seiner Einwechslung verwandelt.

Für die Mannschaft von Trainer Leeroy Echteld ist der Heimsieg nach der 0:1-Auftaktniederlage bei Sunderland besonders wichtig. Alkmaar steht nun bei drei Punkten, Beer Sheva bleibt nach dem torlosen Start gegen Dinamo Zagreb bei einem Zähler. Schweizer Beteiligung gibt es im Schiedsrichterteam: Lukas Fähndrich ist als Video-Schiedsrichter im Einsatz.

SPORTAKTUELL.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: AZ Alkmaar – Hapoel Beer Sheva 2:1 (0:0).
Torschützen: Koopmeiners (49.), Forson (55.), Meerdink (77., Penalty).
Schlüsselszene: VAR-Entscheid führt zum Siegespenalty.
Spielstatistik: Alkmaar mit 59 Prozent Ballbesitz und 15 Abschlüssen.
Schweizer Beteiligung: Lukas Fähndrich als VAR.
Was das bedeutet
Alkmaar holt nach der Auftaktniederlage seine ersten drei Punkte. Am 22. Oktober geht es auswärts gegen Ararat-Armenia weiter. Beer Sheva trifft am selben Tag auf Union Saint-Gilloise.

Alkmaar steht nach Fehlstart unter Druck

Vor dem zweiten Spieltag ist die Ausgangslage für die Gastgeber klar. Nach der Niederlage gegen Sunderland benötigt Alkmaar ein Erfolgserlebnis.

Die Niederländer wollen im eigenen Stadion die Spielkontrolle übernehmen und den israelischen Gegner unter Druck setzen.

Auch Beer Sheva wartet nach dem 0:0 gegen Dinamo Zagreb noch auf den ersten Sieg. Die Mannschaft konzentriert sich zunächst auf eine kompakte Defensive.

In der ersten Halbzeit gelingt es keinem Team, den entscheidenden Abschluss zu finden. Mit 0:0 gehen die Mannschaften in die Kabinen.

Koopmeiners trifft unmittelbar nach der Pause

Die zweite Halbzeit beginnt für Alkmaar ideal.

In der 49. Minute bringt Peer Koopmeiners die Gastgeber in Führung. Valdemar Byskov bereitet den Treffer vor.

Der Mittelfeldspieler schliesst mit rechts ab und erzielt das 1:0.

Die Freude hält allerdings nicht lange. Beer Sheva findet schnell eine Antwort und nutzt eine seiner wenigen gefährlichen Offensivaktionen.

Forson sorgt für den schnellen Ausgleich

In der 55. Minute trifft Amankwah Forson zum 1:1.

Zahi Ahmed liefert die Vorlage, Forson verwertet die Gelegenheit mit einem Linksschuss.

Damit ist die Begegnung wieder offen.

Alkmaar reagiert mit personellen Veränderungen. In der 61. Minute kommen Calvin Stengs und Denso Kasius für Ayoub Oufkir und Seiya Maikuma ins Spiel.

Die Gastgeber erhöhen erneut den Druck und suchen nach dem zweiten Treffer.

VAR-Eingriff bringt die Entscheidung

Die entscheidende Szene ereignet sich in der 75. Minute.

Nach einer Aktion mit Bendegúz Kovács im Strafraum überprüft der Video-Schiedsrichter die Situation. Anschliessend erhält Alkmaar einen Elfmeter.

Für die Niederländer kommt Mexx Meerdink in der 76. Minute ins Spiel. Der Angreifer ersetzt Kovács.

Nur eine Minute später übernimmt der Joker die Verantwortung am Elfmeterpunkt.

Meerdink verwandelt zum 2:1 und bringt Alkmaar erneut in Führung.

Der Treffer ist zugleich die Entscheidung. Beer Sheva gelingt in der verbleibenden Spielzeit kein weiterer Ausgleich.

Alkmaar nutzt seine Überlegenheit

Die Spielstatistik verdeutlicht, weshalb der Heimsieg insgesamt verdient ist.

Alkmaar besitzt 59 Prozent des Balles und verzeichnet 15 Abschlüsse. Sieben davon gehen auf das gegnerische Tor.

Beer Sheva kommt auf sechs Torschüsse insgesamt, vier davon aufs Tor.

Auch bei den Eckbällen liegen die Gastgeber mit 5:1 vorne.

Bereits vor der Partie war die Ausgangslage nach dem sieglosen Europa-League-Auftakt ein wichtiges Thema. Mit dem Erfolg verbessert Alkmaar nun seine Position in der Ligaphase.

Schweizer Schiedsrichter am Videomonitor

Aus Schweizer Sicht ist die Beteiligung von Lukas Fähndrich interessant.

Der Schweizer Internationale übernimmt bei dieser Europa-League-Partie die Funktion des Video-Schiedsrichters.

Geleitet wird die Begegnung vom Bulgaren Radoslav Gidzhenov. Tomasz Kwiatkowski unterstützt Fähndrich als Assistent des VAR.

Der Elfmeterentscheid in der Schlussphase zählt damit zu den bedeutendsten Szenen des Schiedsrichterteams.

Für Alkmaar geht es bereits am 22. Oktober bei Ararat-Armenia weiter. Beer Sheva reist zu Union Saint-Gilloise und versucht dort, den ersten Sieg zu erreichen.

AKTUELLER STAND
AZ Alkmaar – Hapoel Beer Sheva 2:1
15. Oktober 2026 · Europa League, 2. Spieltag · AFAS Stadion
Spielereignis / Statistik AZ Hapoel
Peer Koopmeiners, 49. 1 0
Amankwah Forson, 55. 1 1
Mexx Meerdink, 77. (P) 2 1
Ballbesitz 59 % 41 %
Abschlüsse 15 6
Schüsse aufs Tor 7 4
Eckbälle 5 1

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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