Servette wartet auf Europas Elite

Spielerinnen von Servette Chênois feiern gemeinsam als Symbolbild zur Auslosung der UEFA Women’s Champions League

Für Servette Chênois wird es am Freitagmittag ernst: Um 12.00 Uhr werden in Nyon die Gegner der Ligaphase der UEFA Women’s Champions League ausgelost. Die Schweizer Meisterinnen befinden sich im dritten Lostopf – und können schon in wenigen Stunden wissen, ob Barcelona, Chelsea, Bayern München, Arsenal oder Paris Saint-Germain nach Genf kommen.

Nach dem überzeugenden 3:0 im entscheidenden Rückspiel gegen Sparta Prag ist Servette erstmals seit fünf Jahren wieder im Hauptfeld der europäischen Königsklasse vertreten.

Nun wartet auf die Genferinnen ein Programm mit sechs Spielen gegen sechs verschiedene Gegner.

Servette befindet sich im dritten Lostopf

Insgesamt nehmen 18 Mannschaften an der Ligaphase der Women’s Champions League teil. Sie sind für die Auslosung in drei Töpfe mit jeweils sechs Clubs aufgeteilt.

Servette gehört zum dritten Lostopf. Dort befinden sich neben den Schweizer Meisterinnen Manchester City, OH Leuven, HB Køge, Austria Wien und Inter Mailand.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Servette nur gegen Teams aus den ersten beiden Töpfen antreten wird.

Jeder Club bekommt zwei Gegner aus jedem der drei Lostöpfe zugelost. Gegen einen davon wird zuhause gespielt, gegen den anderen auswärts. Insgesamt ergeben sich somit drei Heim- und drei Auswärtsspiele.

Barcelona, Chelsea oder Bayern sind möglich

Besonders spektakulär ist der erste Lostopf.

Dort befinden sich Titelverteidiger FC Barcelona, OL Lyonnes, Chelsea, Bayern München, Arsenal und Paris Saint-Germain.

Servette wird garantiert gegen zwei dieser sechs europäischen Schwergewichte antreten. Damit ist bereits vor der Auslosung klar, dass mindestens ein absoluter Topclub auch in Genf zu Gast sein wird.

Auch der zweite Topf ist prominent besetzt. Real Madrid, Juventus, Häcken, Roma, Benfica und Paris FC gehören zu den möglichen Gegnern.

Für Servette ist die Ligaphase damit nicht nur sportlich eine enorme Herausforderung, sondern auch eine seltene Gelegenheit, einige der stärksten Frauenmannschaften Europas in der Schweiz zu empfangen.

Der Weg führte über Sparta Prag

Qualifiziert haben sich die Genferinnen mit einer starken Reaktion in der dritten Qualifikationsrunde.

Nach einer 2:3-Niederlage im Hinspiel gegen Sparta Prag stand Servette im Rückspiel unter Zugzwang. Die Schweizer Meisterinnen drehten das Duell jedoch mit einem 3:0-Heimsieg.

Magdalena Sobal traf zweimal, Gloria Marinelli erzielte das zwischenzeitliche 2:0. Damit erreichte Servette zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Hauptfeld der Champions League.

Wie die Genferinnen das Ticket lösten, zeigt der Bericht über den 3:0-Erfolg von Servette Chênois gegen Sparta Prag.

Sechs Spieltage bis Dezember

Lange warten muss Servette nach der Auslosung nicht.

Die ersten Begegnungen der Ligaphase finden bereits am 22. und 23. September statt. Der zweite Spieltag folgt am 30. September und 1. Oktober.

Weitere Partien stehen Ende Oktober sowie im November an, bevor die Ligaphase am 16. Dezember abgeschlossen wird.

Die besten vier Mannschaften der Tabelle qualifizieren sich direkt für den Viertelfinal. Die Teams auf den Rängen fünf bis zwölf bestreiten Play-offs um die vier weiteren Plätze.

Für Servette beginnt die europäische Reise damit heute Mittag ein neues Kapitel. Um 12.00 Uhr steht fest, welche Grossclubs nach Genf kommen – und wohin die Schweizer Meisterinnen auf ihren drei Auswärtsreisen fahren müssen.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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