Jannik Sinner beendet dreiwöchige Knie-Therapie – Comeback in Peking bleibt das Ziel
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Positive Nachrichten von Jannik Sinner: Der Weltranglistenerste hat seine dreiwöchige Behandlung am rechten Knie im J Medical in Turin abgeschlossen. Der 25-jährige Italiener ist nach Monte-Carlo zurückgekehrt und will dort schrittweise wieder ins reguläre Tennistraining einsteigen. Als Ziel für sein Comeback bleibt das ATP-500-Turnier in Peking Ende September bestehen.
Sinner hatte zuletzt wegen einer extra-artikulären Sehnenentzündung im rechten Knie pausieren müssen. In Turin absolvierte der Wimbledon-Sieger neben medizinischen Behandlungen auch Physiotherapie, gezieltes Muskeltraining und Belastungstests auf dem Tennisplatz. Die Reaktion des Knies fiel nach Angaben aus seinem Umfeld positiv aus.
Trotz der Fortschritte will Sinner nichts überstürzen. Erst die kommenden Trainingstage in Monte-Carlo sollen zeigen, wie das Knie auf intensivere Belastungen, schnelle Richtungswechsel und längere Einheiten reagiert. Verläuft auch diese Phase ohne Schmerzen, soll die Rückkehr auf die ATP-Tour in Peking erfolgen.
Medizinische Phase vorerst abgeschlossen
Für Sinner ist der Wechsel von Turin nach Monte-Carlo ein wichtiger Schritt. In den vergangenen Wochen stand vor allem die medizinische Rehabilitation im Vordergrund. Im J Medical arbeitete der Italiener daran, die Entzündung vollständig unter Kontrolle zu bringen und gleichzeitig die Stabilität rund um das rechte Knie wieder aufzubauen.
Zuletzt kamen immer mehr tennisnahe Belastungen hinzu. Bei Tests auf dem Platz wurden unter anderem Bewegungen, Richtungswechsel und Belastungen simuliert, die im Match besonders hohe Anforderungen an das Knie stellen. Nachdem auch dabei positive Signale registriert wurden, entschied das Team gemeinsam mit den medizinischen Fachleuten, die nächste Phase einzuleiten.
Nun rückt das eigentliche Tennistraining wieder stärker in den Mittelpunkt. Sinner soll die Intensität allerdings nur schrittweise erhöhen. Ein fixes Comeback unabhängig vom körperlichen Zustand gibt es nicht.
Peking bleibt das grosse Ziel
Der nächste wichtige Termin im Kalender ist das ATP-500-Turnier in Peking, das Ende September beginnt. Dort möchte Sinner wieder in den Wettkampfbetrieb einsteigen. Anschliessend ist grundsätzlich auch das Masters-1000-Turnier in Shanghai Teil der Asienplanung.
Sinner hatte nach seinem Wimbledon-Triumph im Juli kein offizielles Match mehr bestritten. Die Knieprobleme zwangen ihn schliesslich auch zur Absage der Nordamerika-Tour. Besonders schmerzhaft war der Verzicht auf New York: Wegen der anhaltenden Beschwerden musste Sinner auf die US Open verzichten und das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres aus der Distanz verfolgen.
Keine Risiken im Kampf um die Nummer 1
Sportlich ist die Rückkehr auch mit Blick auf die Weltrangliste wichtig. Sinner steht weiterhin an der Spitze, während Alexander Zverev den Rückstand verkürzen kann. Für den Italiener und sein Team hat die Rangliste bei der Comeback-Planung jedoch nicht oberste Priorität.
Entscheidend ist, dass das Knie wieder sämtliche Belastungen eines Turniers verkraftet. Gerade auf Hartplatz sind die abrupten Stopps, Richtungswechsel und langen Ballwechsel eine enorme Belastung. Deshalb soll erst nach mehreren intensiveren Trainingseinheiten endgültig entschieden werden, ob Peking tatsächlich der Ort für Sinners Rückkehr wird.
Nach mehreren Wochen Rehabilitation ist die Richtung zumindest positiv: Die medizinische Behandlungsphase in Turin ist beendet, Sinner kann wieder stärker auf dem Tennisplatz arbeiten. Nun entscheidet die Reaktion seines Knies darüber, ob Ende September auch das langersehnte Wettkampf-Comeback folgt.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert