30. September 2026

Ocon verlässt Haas – Formel-1-Zukunft offen

Esteban Ocon im Haas-Rennanzug in der Formel-1-Boxengasse

Esteban Ocon wird Haas nach dem Ende der Formel-1-Saison 2026 verlassen. Der Rennstall bestätigte am Mittwoch die Trennung vom 30-jährigen Franzosen, der seit 2025 für das US-Team fährt. Wer Ocon 2027 ersetzt und ob der Grand-Prix-Sieger selbst einen neuen Stammplatz findet, ist noch offen. Ocon war 2025 von Alpine zu Haas gewechselt und sollte dem damaligen Rookie Oliver Bearman mit seiner Erfahrung als Referenz dienen. Nach zwei gemeinsamen Saisons endet die Zusammenarbeit nun. Teamchef Ayao Komatsu würdigte Ocons Professionalität, seinen Einsatz und insbesondere seine technischen Rückmeldungen bei der Entwicklung des VF-26 unter dem neuen Reglement. Sportlich verlief die aktuelle Saison für Ocon schwierig. Nach 15 Grands Prix steht er mit sieben WM-Punkten auf Rang 16 der Fahrerwertung, während Bearman mit 20 Zählern Rang 13 belegt. Ausgerechnet kurz vor der Bekanntgabe seines Abschieds gelang Ocon in Baku mit Rang acht sein bislang bestes Saisonresultat.

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Schweizerinnen zum Auftakt von Schweden überrollt

Schweizer Eishockeyspielerin nach der Niederlage gegen Schweden

Die Schweizer Frauen-Nati ist mit einer deutlichen Niederlage in das zweite Turnier der Women’s Euro Hockey Tour gestartet. Das Team von Head Coach Shannon Miller unterlag Schweden am Mittwoch in Lahti mit 0:5. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel entschieden die Schwedinnen die Partie vor allem im Mittelabschnitt. Während im ersten Drittel noch keine Tore fielen, erhöhte Schweden nach der ersten Pause deutlich den Druck. Die Schweizerinnen konnten das Tempo nicht mehr mitgehen und kassierten im Mittelabschnitt drei Gegentreffer. Mit einem 0:3-Rückstand ging es in die zweite Pause. Auch im Schlussdrittel gelang der Schweiz keine Reaktion auf der Anzeigetafel. Schweden erzielte zwei weitere Treffer und machte den klaren 5:0-Erfolg perfekt. Für die Schweizerinnen ist es nach dem überzeugenden Heimturnier im August ein deutlicher Rückschlag im letzten grossen Vorbereitungsblock vor der Weltmeisterschaft.

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Laurin Fuhrer drängt bei den Lakers Richtung Profiteam

Laurin Fuhrer im roten Trikot der Rapperswil-Jona Lakers in der Eishalle

Laurin Fuhrer gehört bei den Rapperswil-Jona Lakers zu den spannendsten jungen Verteidigern auf dem Weg Richtung National League. Der 18-Jährige spielt aktuell vor allem für die U21-Elit, hat sich dort aber bereits mit konstanten Leistungen und offensiver Produktion in den Vordergrund gearbeitet. Ein fixer Transfer nach Rapperswil ist es allerdings nicht – Fuhrer gehört bereits zur Lakers-Organisation. Der am 12. Januar 2008 in Herisau geborene Verteidiger läuft in dieser Saison regelmässig für die U21 der Lakers auf. Nach neun Einsätzen steht Fuhrer aktuell bei einem Tor und drei Assists und damit bei vier Skorerpunkten. Für einen Verteidiger seines Alters ist das ein guter Wert, zumal er gleichzeitig in einer wichtigen Rolle eingesetzt wird. Auch international hat Fuhrer bereits Erfahrung gesammelt. Im Frühjahr gehörte er zum Schweizer U18-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft. Dort wurde der Linksschütze als Verteidiger eingesetzt und gehörte damit zu jenem Jahrgang, der sich nun Schritt für Schritt Richtung Profihockey entwickeln soll.

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Dieser einfache Fahr-Trick hält den Automotor länger fit

Geöffneter Motorraum eines Autos an einer Schweizer Bergstrasse

Wer seinem Verbrennungsmotor etwas Gutes tun will, braucht weder teure Zusätze noch komplizierte Pflegeprogramme. Einer der wirksamsten Tricks ist erstaunlich einfach: Das Auto regelmässig lange genug fahren, damit Motor und Motoröl vollständig auf Betriebstemperatur kommen. Besonders bei Fahrzeugen, die häufig nur auf Kurzstrecken bewegt werden, kann das helfen, Verschleiss und Ablagerungen zu reduzieren. Viele Autofahrer starten morgens, fahren wenige Kilometer zur Arbeit oder zum Einkaufen und stellen das Auto kurz darauf wieder ab. Für den Motor bedeutet das jedoch, dass er einen grossen Teil seines Lebens in der Kaltlaufphase verbringt. Gerade dann ist der Verschleiss vergleichsweise hoch, weil das Motoröl seine optimale Arbeitstemperatur noch nicht erreicht hat. Wer überwiegend Kurzstrecke fährt, sollte deshalb gelegentlich eine längere, ruhige Fahrt einplanen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den Motor hochzudrehen oder auf der Autobahn auszureizen. Entscheidend ist vielmehr, dass Motor, Öl und Abgasanlage genügend Zeit bekommen, ihre normale Betriebstemperatur zu erreichen.

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Digital.ch: Technik, KI und Digitalisierung verständlich im Blick

30Digitale Technologien verändern den Alltag in rasantem Tempo. Künstliche Intelligenz hält Einzug in Unternehmen und Privathaushalte, Smartphones werden leistungsfähiger, Apps übernehmen immer mehr Aufgaben und soziale Netzwerke prägen Kommunikation und Mediennutzung. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Datenschutz, Cybersecurity und digitale Kompetenzen. Digital.ch bündelt diese Entwicklungen und bietet Orientierung in einer Welt, die sich technisch ständig weiterentwickelt. Die Plattform richtet sich an Menschen, die digitale Trends nicht nur verfolgen, sondern besser verstehen möchten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle News, praktische Entwicklungen und Hintergründe rund um KI, Smartphones, Apps, Social Media, Cybersecurity, Unternehmen, Digitalisierung, Gaming, Innovation, Wearables und Gadgets. Damit verbindet Digital.ch technologische Aktualität mit konkretem Nutzen für Alltag und Beruf.

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Wie viele Flughäfen hat die Schweiz wirklich?

Flughafen Zürich mit Flugzeugen verschiedener Airlines auf dem Vorfeld

Die Schweiz wirkt auf der Landkarte klein, verfügt aber über ein erstaunlich dichtes Netz an Flugplätzen. Wer lediglich Zürich, Genf und Basel-Mulhouse kennt, sieht nur die Spitze des Eisbergs: Neben den drei Landesflughäfen gibt es elf Regionalflugplätze sowie zahlreiche Flugfelder und Heliports. Wie viele «Flughäfen» die Schweiz tatsächlich hat, hängt deshalb stark von der verwendeten Definition ab. Im Alltag wird der Begriff Flughafen oft für jede grössere Anlage mit Start- und Landebahn verwendet. Luftfahrtrechtlich unterscheidet das Bundesamt für Zivilluftfahrt jedoch genauer. Flughäfen verfügen über eine Betriebskonzession, während Flugfelder mit einer Betriebsbewilligung geführt werden. Zu den konzessionierten Flughäfen zählen die Landes- und Regionalflughäfen. :chatgpt-content-reference{index="0"} Damit kommt die Schweiz auf insgesamt 14 Landes- und Regionalflughäfen: drei Landesflughäfen und elf Regionalflugplätze. Hinzu kommen Dutzende kleinere Flugfelder, Heliports und teilweise zivil mitgenutzte Militärflugplätze. Das erklärt, warum je nach Statistik ganz unterschiedliche Zahlen genannt werden.

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Racioppi stösst zur Nationalmannschaft

FC-Sion-Torhüter Anthony Racioppi im Tor während eines Spiels

Anthony Racioppi stösst am Mittwoch als zusätzlicher Torhüter zur Schweizer Nationalmannschaft. Der SFV begründet die Nachnomination mit der Belastungssteuerung im Training. Für den 27-jährigen Keeper des FC Sion ist es die Rückkehr ins A-Nati-Umfeld nach drei Jahren. Racioppi war zuletzt 2023 für die Schweizer A-Nationalmannschaft aufgeboten worden. Damals rückte er nach, weil Gregor Kobel wegen Oberschenkelbeschwerden für das EM-Qualifikationsspiel gegen Andorra ausfiel. Zu einem Länderspieleinsatz kam Racioppi bisher allerdings noch nicht. Nun erhält der Sion-Goalie erneut die Gelegenheit, sich im Kreis der Nationalmannschaft zu präsentieren. Nach Angaben des Verbands geht es bei der zusätzlichen Nomination nicht um einen bestätigten Ausfall eines anderen Keepers, sondern um die Belastungssteuerung während des laufenden Zusammenzugs.

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Liechtenstein vor Schlüsselspiel in Baku

Spieler der liechtensteinischen Nationalmannschaft nach einem Länderspiel

Liechtenstein steht vor dem zweiten Nations-League-Spiel bereits unter Zugzwang. Nach dem 0:2 zum Auftakt gegen Litauen gastiert die Mannschaft von Konrad Fünfstück am Donnerstag bei Aserbaidschan. Ein Sieg in Baku würde die Ausgangslage in der Dreiergruppe D2 deutlich verbessern. Der Start in die neue Nations-League-Kampagne verlief für Liechtenstein enttäuschend. Gegen Litauen blieb die Mannschaft im eigenen Stadion ohne Treffer und verlor mit 0:2. Litauen setzte sich dadurch zunächst an die Spitze und bestätigte diese Position anschliessend mit einem 1:1 gegen Aserbaidschan. Vor dem direkten Duell liegt Litauen mit vier Punkten aus zwei Spielen vorne. Aserbaidschan besitzt nach einer Partie einen Zähler, Liechtenstein steht noch bei null Punkten. Weil jede Mannschaft in der Dreiergruppe nur vier Spiele bestreitet, bleibt kaum Zeit, einen Fehlstart zu korrigieren.

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Zidane mit Traumstart – Frankreich vor Italien-Kracher

Zinédine Zidane als französischer Nationaltrainer an der Seitenlinie

Der Start von Zinédine Zidane als französischer Nationaltrainer ist resultatmässig perfekt verlaufen. Frankreich gewann sowohl in der Türkei als auch in Belgien mit 1:0 und führt die Nations-League-Gruppe A1 nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten an. Am Freitag wartet mit Italien nun der bislang grösste Härtetest der neuen Ära. Zidanes Premiere am 25. September in Kocaeli entschied Captain Kylian Mbappé mit seinem Treffer in der 54. Minute. Frankreich verteidigte den knappen Vorsprung und startete mit drei Punkten. Allerdings verletzte sich Mbappé bei seinem Tor am linken Knie und musste wenige Minuten später ausgewechselt werden. Drei Tage danach gelang Frankreich auch in Brüssel ein 1:0-Erfolg gegen Belgien. Dort wurde Michael Olise zum entscheidenden Mann. Zidane brachte den Bayern-Profi in der 77. Minute für Bradley Barcola, elf Minuten später erzielte Olise mit einem starken Solo das Siegtor. Frankreich steht damit nach zwei Partien bei sechs Punkten und 2:0 Toren. Belgien und Italien folgen mit je drei Zählern, während die Türkei noch ohne Punkt ist.

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Kosovo vor Schlüsselspielen um Liga A

Kosovos Nationalteam vor den entscheidenden Spielen in der Nations League

Kosovo geht mit einer guten, aber noch völlig offenen Ausgangslage in die entscheidenden nächsten Tage der Nations League. Nach zwei Partien steht die Mannschaft von Franco Foda mit drei Punkten auf Rang zwei der Gruppe B3. Bereits am Donnerstag gegen Israel und danach am Sonntag zuhause gegen Österreich kann Kosovo die Weichen im Kampf um den Aufstieg stellen. Zum Auftakt schlug Kosovo die Republik Irland in Pristina mit 1:0, ehe drei Tage später die 1:3-Niederlage in Österreich folgte. Österreich führt die Gruppe nach zwei Siegen mit sechs Punkten an. Kosovo und Irland stehen bei je drei Zählern, Israel ist nach zwei Niederlagen noch ohne Punkt. Damit liegt Kosovo derzeit auf jenem zweiten Platz, der am Ende der Ligaphase zu den Aufstiegs-Playoffs für die Liga A berechtigen würde. Der Schweizer Bezug bleibt dabei erheblich. Leon Avdullahu gehörte sowohl gegen Irland als auch beim 1:3 in Wien zur Startformation, Amir Saipi kam gegen Österreich ins Tor. Auch Albian Hajdari und der neu für Kosovo spielende Dion Kacuri gehören zum Kreis jener Akteure, deren fussballerische Ausbildung eng mit der Schweiz verbunden ist. Beim 1:3 gegen Österreich wurde gleichzeitig sichtbar, dass Kosovo gegen den derzeitigen Gruppenfavoriten noch Steigerungspotenzial besitzt.

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Lugano zieht davon – warum die Tessiner wirklich ganz vorne stehen

Spieler des FC Lugano jubeln gemeinsam nach einem weiteren erfolgreichen Super-League-Auftritt.

Der FC Lugano hat sich in der Super League längst von einem ambitionierten Verfolger zu einem echten Spitzenteam entwickelt. Nach neun Meisterschaftsspielen stehen die Tessiner bei 25 Punkten, acht Siegen und nur einem Unentschieden. Bemerkenswert ist dabei nicht nur der sportliche Vorsprung, sondern auch die Tatsache, dass Lugano mit einem vergleichsweise überschaubaren Budget arbeitet. Für die Saison 2026/27 beziffert der Klub sein Budget auf rund 12,5 Millionen Franken. CEO Martin Blaser betonte bereits im Mai, dass Lugano wegen des kleineren Einzugsgebiets im Tessin bei den Einnahmen strukturell nicht mit Basel, St. Gallen oder den Young Boys mithalten könne. Gerade deshalb fällt der aktuelle Lauf besonders auf: Lugano führt die Liga nicht dank der grössten finanziellen Mittel, sondern dank einer klaren sportlichen Idee, gezielter Kaderplanung und bemerkenswerter Konstanz. Auch die Resultate sprechen eine deutliche Sprache. Lugano gewann unter anderem 3:1 beim FC Basel, schlug St. Gallen 4:1 und setzte sich zuletzt sogar 4:0 in Lausanne durch. Lediglich beim 2:2 gegen die Young Boys gab das Team bislang Punkte ab. Über den neuen Vereinsrekord nach dem 4:0-Sieg in Lausanne haben wir bereits berichtet.

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0,75 PS veränderten die Welt – der erste Automotor

Historischer Benz Patent-Motorwagen mit drei Rädern und offen sichtbarer früher Motorentechnik.

0,75 PS, ein einziger Zylinder und gerade einmal 954 Kubikzentimeter Hubraum: Was heute bescheiden klingt, legte vor 140 Jahren einen Grundstein für die moderne Automobilgeschichte. Carl Benz entwickelte für seinen Patent-Motorwagen einen kompakten Viertakt-Benzinmotor, der nicht einfach in eine bestehende Kutsche eingebaut wurde. Fahrzeug und Antrieb entstanden vielmehr als gemeinsames technisches Konzept. Der Benz Patent-Motorwagen wurde 1885 fertiggestellt, am 29. Januar 1886 meldete Benz sein «Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb» zum Patent an. Der liegend im Heck montierte Einzylinder leistete 0,55 kW beziehungsweise 0,75 PS bei rund 400 Umdrehungen pro Minute. Für heutige Verhältnisse beinahe unvorstellbar wenig – doch mit diesem Motor erreichte der dreirädrige Wagen rund 16 km/h. Dabei war der Benz-Motor nicht der erste Verbrennungsmotor überhaupt und auch motorisierte Strassenfahrzeuge hatte es zuvor bereits gegeben. Seine historische Bedeutung liegt in der Verbindung: Benz konstruierte einen leichten Verbrennungsmotor und ein speziell dafür entwickeltes Fahrgestell als Einheit. Genau deshalb gilt der Patent-Motorwagen von 1886 weithin als erstes modernes Automobil.

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Warum der Alfa Romeo Busso V6 zur Legende wurde

Detailaufnahme eines Alfa Romeo Busso V6 mit polierten Ansaugrohren und charakteristischer Motorabdeckung.

Kaum ein Motor aus Italien geniesst unter Autofans einen derart legendären Ruf wie der Alfa Romeo V6 von Giuseppe Busso. Der sogenannte Busso-V6 wurde über Jahrzehnte stetig weiterentwickelt, trieb vom Alfa 6 bis zum 147 GTA zahlreiche Modelle an und verband Leistung mit einem Klang und einer Charakteristik, die bis heute Kultstatus geniessen. Seinen ersten grossen Auftritt hatte der V6 1979 im Alfa Romeo 6. Die ursprüngliche 2,5-Liter-Version leistete rund 156 PS und wurde noch von sechs Dell'Orto-Vergasern gespeist. Technisch war der Motor für seine Zeit aufwendig konstruiert und entwickelte sich zur Grundlage einer ganzen Familie von Alfa-Sechszylindern. Berühmt wurde der Busso aber nicht allein wegen technischer Daten. Entscheidend war die Kombination aus unmittelbarer Gasannahme, Drehfreude, markanter Optik und vor allem seinem Klang. Wer einen gepflegten GTV6, 164 V6 oder später einen 147 GTA unter Last gehört hat, versteht schnell, weshalb der Motor auch Jahrzehnte später eine Sonderstellung einnimmt.

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Flüssigkeiten bis zwei Liter – so funktioniert die neue Kontrolle am Flughafen Zürich

Passagierin an einer modernen Sicherheitskontrolle mit CT-Scanner am Flughafen Zürich.

Am Flughafen Zürich hat sich die Sicherheitskontrolle für lokal abfliegende Passagiere grundlegend verändert. Flüssigkeiten dürfen inzwischen in Behältern mit bis zu zwei Litern im Handgepäck mitgeführt werden, elektronische Geräte müssen bei der Kontrolle nicht mehr separat ausgepackt werden. Möglich machen dies moderne CT-Scanner, die das Handgepäck dreidimensional analysieren. Die neue Regel gilt für Reisende, die ihre Reise in Zürich beginnen und im Sicherheitskontrollgebäude kontrolliert werden. Seit Ende Juni sind dort keine herkömmlichen Gepäckscanner mehr im Einsatz. Sämtliche 26 Kontrolllinien wurden auf die neue Technologie umgestellt. Dadurch können Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Gepäck bleiben, auch der bislang übliche separate Flüssigkeitsbeutel ist nicht mehr nötig. Ganz verschwunden sind die alten Regeln allerdings nicht. Für Transferpassagiere gelten am Flughafen Zürich weiterhin die bekannten Grenzen von maximal 100 Millilitern pro Behälter im Ein-Liter-Beutel. Auch auf dem Rückflug aus dem Ausland können andere Vorschriften gelten. Genau deshalb lohnt es sich, vor jeder Reise nicht nur die Bestimmungen in Zürich, sondern auch jene des Abflugflughafens für die Rückreise zu prüfen.

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Golubic startet gegen Kalieva in Peking

Viktorija Golubic spielt während einer Tennispartie eine Vorhand.

Viktorija Golubic startet heute beim WTA-1000-Turnier in Peking in den nächsten wichtigen Abschnitt ihrer Saison. Die Schweizerin trifft in der ersten Runde auf die US-Amerikanerin Elvina Kalieva. Für Golubic ist es das erste Tour-Match seit ihrem Erstrunden-Aus bei den US Open. Golubic wird aktuell auf Rang 67 der WTA-Weltrangliste geführt, Kalieva auf Position 117. Die Amerikanerin war ursprünglich in der Qualifikation gescheitert, rückte aber als Lucky Loserin ins Hauptfeld nach. Damit wartet auf Golubic zum Auftakt eine Gegnerin, die bereits zwei Matches auf den Hartplätzen von Peking absolviert hat. Für die 33-jährige Zürcherin geht es darum, nach mehreren Wochen ohne Matchpraxis möglichst schnell wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden. Bei den US Open war sie Ende August in der ersten Runde an Diane Parry gescheitert. Über dieses Ausscheiden hatten wir bereits im Schweizer US-Open-Rückblick berichtet.

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Italien vor Härtetest in Frankreich

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini zeigt sich vor dem Nations-League-Spiel gegen Frankreich zuversichtlich.

Italien hat sich mit dem überzeugenden 4:1 in der Türkei zurückgemeldet, doch nun wartet der bislang schwierigste Test der neuen Nations-League-Kampagne. Am Freitagabend gastieren die Azzurri beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer Frankreich. Für Roberto Mancinis Mannschaft geht es darum, die starke Reaktion von Bursa zu bestätigen und im Rennen um die Viertelfinalplätze nicht erneut ins Hintertreffen zu geraten. Die Ausgangslage in Gruppe A1 ist nach zwei Spieltagen klar: Frankreich führt mit sechs Punkten, Italien und Belgien stehen bei je drei Zählern, die Türkei ist noch punktlos. Frankreich gewann seine beiden ersten Partien jeweils mit 1:0. Italien dagegen startete mit einem enttäuschenden 0:2 gegen Belgien, ehe in der Türkei mit vier Treffern die klare Antwort folgte. Vor allem die Art des Sieges macht den Azzurri Hoffnung. Alessandro Bastoni, Davide Frattesi und Debütant Michael Kayode sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse, Pio Esposito antwortete nach dem türkischen Anschlusstreffer mit dem 4:1. Über den starken Auftritt Italiens und Kayodes Traumdebüt in Bursa haben wir bereits ausführlich berichtet. Nun muss sich zeigen, wie belastbar diese Fortschritte gegen Frankreich tatsächlich sind.

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Deutschland gegen Serbien unter Druck – Klopp braucht ersten Nations-League-Sieg

Jürgen Klopp an der Seitenlinie während eines Spiels der deutschen Nationalmannschaft.

Deutschland steht bereits am dritten Spieltag der Nations League unter erheblichem Druck. Nach dem 1:1 in den Niederlanden und der 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland wartet das Team von Jürgen Klopp noch auf den ersten Sieg und liegt in Gruppe A2 nur auf Rang drei. Am Donnerstagabend gegen das punktlose Serbien sind drei Punkte deshalb enorm wichtig. Die Ausgangslage ist deutlich: Griechenland führt die Gruppe nach zwei Siegen mit sechs Punkten an, die Niederlande folgen mit vier Zählern. Deutschland steht bei einem Punkt, Serbien hat nach Niederlagen gegen Griechenland und die Niederlande noch keinen Zähler. Da sich nur die beiden besten Mannschaften der Gruppe für das Viertelfinale qualifizieren, kann sich Deutschland einen weiteren Rückschlag kaum leisten. Besonders die 0:1-Niederlage gegen Griechenland bei Klopps Heimdebüt hat die Situation verschärft. Deutschland hatte zwar mehr Ballbesitz, fand offensiv aber kaum Lösungen. Nun folgt am Donnerstag um 20.45 Uhr in der Allianz Arena in München das Duell mit Serbien – und bereits drei Tage später wartet auswärts der Gruppenleader Griechenland.

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Kein Winterschlaf im Sägemehl – so bereiten sich die Schwinger auf 2027 vor

Mehrere Schwinger trainieren während der Wintervorbereitung gemeinsam in einer Schwinghalle.

Die grossen Schwingfeste des Jahres 2026 sind vorbei, doch für die Schwinger beginnt jetzt keineswegs eine lange Pause. Der Winter ist die wichtigste Aufbauphase der Saison: Kraft, Explosivität, Technik und Regeneration stehen im Zentrum, während in den Schwingkellern bereits an der Form für 2027 gearbeitet wird. Nach dem Kilchberger Schwinget Anfang September und den letzten Herbstschwinget verlagert sich der Schwerpunkt vom Wettkampf auf das Training. Die meisten Spitzenschwinger reduzieren zunächst die Belastung, lassen kleinere Blessuren behandeln und steigen danach wieder strukturiert in den Aufbau ein. Gerade Rücken, Beine, Rumpf und Griffkraft werden während der Wintermonate intensiv trainiert. Ganz ohne Sägemehl geht es trotzdem nicht. In zahlreichen Schwingklubs wird auch im Winter regelmässig im Schwingkeller trainiert. Technik, Konter, Schwungvarianten und kurze intensive Einheiten bleiben wichtig. Wer die Regeln und Eigenheiten des Nationalsports nochmals auffrischen möchte, findet hier unsere Übersicht zu Regeln, Noten und Schlussgang im Schwingsport.

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