27. September 2026

Schmid entscheidet in der Overtime – Gottéron schlägt Langnau 4:3

Spieler von Fribourg-Gottéron und den SCL Tigers im Zweikampf vor dem Tor

Fribourg-Gottéron gewinnt ein hart umkämpftes Heimspiel gegen die SCL Tigers mit 4:3 nach Verlängerung. Sandro Schmid entscheidet die Partie 20 Sekunden vor Ende der Overtime im Powerplay. Langnau hatte sich zuvor mit einem Treffer 58 Sekunden vor Schluss noch in die Verlängerung gerettet. Die Tigers gehen im ersten Drittel durch Juuso Riikola in Überzahl mit 1:0 in Führung. Gottéron dreht die Partie unmittelbar vor der zweiten Pause innert 18 Sekunden: Yannick Rathgeb gleicht im Powerplay aus, Nathan Marchon trifft kurz darauf zum 2:1. Im Schlussdrittel gelingt Langnau zweimal der Ausgleich. Für beide Mannschaften ist es das zweite intensive Spiel innerhalb von 24 Stunden. Fribourg hatte am Freitag in Genf trotz einer 3:0-Führung noch 3:4 nach Penaltyschiessen verloren, Langnau dagegen den EV Zug mit 5:3 bezwungen. Nun holt Gottéron zwei Punkte, während die Tigers zumindest einen Zähler aus Freiburg mitnehmen.

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Jaafri-Hayani hält 43 Schüsse – Bellinzona schlägt Chur 2:1

Symbolische Spielsituation einer Swiss-League-Partie zwischen Bellinzona und Chur

Die GDT Bellinzona Snakes melden sich nach der ersten Saisonniederlage eindrücklich zurück. Die Tessiner schlagen den EHC Chur zuhause mit 2:1 und feiern damit den dritten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel. Matchwinner ist Goalie Nassim Jaafri-Hayani, der 43 von 44 Schüssen pariert. Nach einem torlosen Startdrittel bringt Gioele Pedrazzini Bellinzona in der 32. Minute in doppelter Überzahl mit 1:0 in Führung. William Hedlund erhöht zu Beginn des Schlussdrittels auf 2:0. Chur wirft danach nochmals alles nach vorne und verkürzt durch Sandis Smons im Powerplay auf 1:2. Die Bündner dominieren die Schussstatistik deutlich mit 44:21, finden aber kein zweites Mal einen Weg an Jaafri-Hayani vorbei. Bellinzona verteidigt den knappen Vorsprung auch in der turbulenten Schlussphase und steht nach vier Spielen bei acht Punkten auf Rang zwei der Swiss League.

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Biel will Schwung mitnehmen – Servette wartet am Family Day

Blick in die Tissot Arena in Biel vor einer National-League-Partie des EHC Biel

Der EHC Biel empfängt am Sonntag um 14.00 Uhr Genève-Servette zum einzigen National-League-Spiel des Tages. Die Seeländer gehen nach dem deutlichen 6:0-Erfolg in Kloten mit viel Selbstvertrauen in die Partie, müssen aber weiterhin mehrere gewichtige Ausfälle verkraften. Genève reist seinerseits mit einer angespannten Personalsituation in die Tissot Arena. Biel zeigte am Donnerstag in Kloten seine bislang überzeugendste Saisonleistung. Bereits nach dem ersten Drittel führten die Seeländer 4:0, am Ende stand ein klares 6:0. Sechs verschiedene Bieler Spieler erzielten die Treffer, während Harri Säteri mit 24 Paraden seinen ersten Shutout der Saison feierte. Die Partie gegen Genève findet im Rahmen des Bieler Family Day statt. Für Christian Dubés Mannschaft bietet sich die Chance, nach zwei zuvor knappen Niederlagen nun erstmals in dieser Saison zwei Meisterschaftssiege hintereinander zu feiern. Servette benötigt dagegen Punkte, um nach einem durchzogenen Saisonstart den Anschluss an das Mittelfeld nicht früh zu verlieren.

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Davos beendet Negativserie – HCD schlägt Lausanne 4:2

Spieler des HC Davos jubelt nach einem Treffer gegen den Lausanne HC

Der HC Davos findet nach vier Niederlagen in Serie zum Siegen zurück. Die Bündner schlagen den Lausanne HC zuhause mit 4:2 und drehen dabei einen 1:2-Rückstand nach dem ersten Drittel. Beni Waidacher und Brendan Lemieux bringen den HCD im Mitteldrittel auf Kurs, Valentin Nussbaumer macht mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Lausanne erwischt vor 5128 Zuschauern den besseren Start. Romain Loeffel bringt die Waadtländer bereits nach 90 Sekunden in Führung, Filip Zadina antwortet allerdings nur eine halbe Minute später mit dem 1:1. In der achten Minute stellt Lausanne durch Sandro Rüegsegger erneut auf 2:1 und nimmt diesen Vorsprung mit in die erste Pause. Davos zeigt nach der 2:3-Niederlage vom Vorabend bei den Rapperswil-Jona Lakers eine starke Reaktion. Waidacher gleicht in der 31. Minute aus, vier Minuten später erzielt Lemieux im Powerplay das 3:2. Lausanne findet im Schlussdrittel keine Antwort mehr, ehe Nussbaumer in der 58. Minute ins verwaiste Tor zum 4:2-Endstand trifft.

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Labanc entscheidet Overtime-Krimi – Lakers gewinnen 5:4 in Ajoie

Spieler der Rapperswil-Jona Lakers feiern nach einem Treffer gegen den HC Ajoie

Die Rapperswil-Jona Lakers feiern den zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden. Nach dem 3:2 gegen Davos setzen sich die St. Galler beim HC Ajoie mit 5:4 nach Verlängerung durch. Kevin Labanc erzielt nach 70 Sekunden der Overtime den entscheidenden Treffer und damit sein erstes National-League-Tor. Rapperswil startet stark und führt nach dem ersten Drittel durch Marlon Graf und Jacob Larsson bereits 2:0. Danach dreht Ajoie die Partie mit drei Treffern im Mitteldrittel, ehe Tyler Moy im Powerplay zum 3:3 ausgleicht. Im Schlussabschnitt bringt Julius Honka die Jurassier erneut in Führung. Nicklas Jensen rettet die Lakers in der 52. Minute mit dem 4:4 in die Verlängerung. Dort entscheidet Labanc die Partie nach Vorarbeit von Lawrence Pilut und Jensen zum 5:4. Für Rapperswil ist es nach dem Heimsieg gegen Davos der nächste wichtige Erfolg.

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Enkeltrick und Schockanruf: So schützen Sie sich vor Telefonbetrug

Ältere Frau erhält einen beunruhigenden Telefonanruf als Symbol für Enkeltrick und Schockanrufe

Telefonbetrug bleibt in der Schweiz ein ernstes Sicherheitsproblem. Beim sogenannten Enkeltrick, bei Schockanrufen oder bei Anrufen angeblicher Polizisten setzen Täter gezielt auf Angst, Zeitdruck und Vertrauen. Wer die wichtigsten Warnzeichen kennt, kann sich mit wenigen einfachen Regeln wirksam schützen. Die Masche ist oft ähnlich: Eine angeblich verwandte Person steckt plötzlich in einer Notlage, ein Familienmitglied soll einen Unfall verursacht haben oder ein vermeintlicher Polizist warnt vor einem Einbruch. Danach folgt fast immer dieselbe Forderung: Geld, Wertsachen oder sensible Bankdaten sollen sofort übergeben oder weitergegeben werden. Die Schweizerische Kriminalprävention rät deshalb, bei unbekannten oder überraschenden Anrufen grundsätzlich misstrauisch zu bleiben. Besonders wichtig ist, niemals Namen, Vermögensverhältnisse, Bankdaten oder Passwörter preiszugeben und keine Geldübergabe an unbekannte Personen zu vereinbaren.

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ZSC bleibt makellos – Lions gewinnen Zürcher Derby gegen Kloten 3:2

Spieler der ZSC Lions feiern nach einem Treffer im Zürcher Derby gegen den EHC Kloten

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Saisonstart fort und gewinnen auch das Zürcher Derby gegen den EHC Kloten mit 3:2. Nach einem frühen Rückstand drehen Chris Baltisberger, Jesper Frödén und Sven Andrighetto die Partie im Mitteldrittel. Für den ZSC ist es der sechste Sieg im sechsten Meisterschaftsspiel. Kloten erwischt in der ausverkauften Swiss Life Arena den besseren Start und geht bereits nach 86 Sekunden in Führung. Arttu Ruotsalainen wird der Treffer zum 1:0 gutgeschrieben, nachdem die Scheibe im Gewühl über die Linie rutscht. Der ZSC braucht einige Zeit, übernimmt danach aber immer stärker die Kontrolle. Die Entscheidung fällt im zweiten Drittel. Baltisberger gleicht in der 27. Minute aus, nur 46 Sekunden später trifft Frödén zum 2:1. Andrighetto erhöht noch vor der zweiten Pause auf 3:1. Kloten verkürzt im Schlussabschnitt durch Petteri Puhakka im Powerplay nochmals, der Ausgleich gelingt den Gästen jedoch nicht mehr.

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Amdouni mit Doppelpack – Schweiz startet mit 3:0-Sieg in die Nations League

Zeki Amdouni im roten Trikot der Schweizer Nationalmannschaft während einer Spielsituation

Die Schweizer Nationalmannschaft startet überzeugend in die neue Nations-League-Kampagne. Das Team von Murat Yakin gewinnt in Skopje gegen Nordmazedonien verdient mit 3:0. Zeki Amdouni wird mit zwei Toren und einem Assist zum entscheidenden Mann, während auch Debütant Zachary Athekame mit zwei Vorlagen einen starken Einstand feiert. Remo Freuler bringt die Schweiz in der 22. Minute nach Vorarbeit von Amdouni in Führung. Kurz vor der Pause erhöht Amdouni nach Zuspiel von Athekame auf 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel bleibt die Schweiz klar spielbestimmend, ehe Amdouni in der 74. Minute nach einer weiteren Vorlage Athekames mit seinem zweiten Treffer den Endstand herstellt. Der Erfolg ist für die Schweiz auch deshalb wertvoll, weil mehrere erfahrene Kräfte fehlen. Granit Xhaka und Breel Embolo stehen für diesen Zusammenzug nicht zur Verfügung, Denis Zakaria und Ruben Vargas fehlen verletzt. Trotzdem tritt die Nati in Skopje über weite Strecken dominant auf und setzt im Kampf um den Wiederaufstieg in Liga A ein erstes Ausrufezeichen.

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Ambri überzeugt auch im Derby – 5:3-Sieg in Lugano

Tommaso De Luca vom HC Ambri-Piotta im Trikot der Leventiner während einer Spielsituation

Der HC Ambri-Piotta bestätigt seinen starken Saisonstart und gewinnt das erste Tessiner Derby der Saison beim HC Lugano mit 5:3. Die Leventiner geraten in der ausverkauften Cornèr Arena dreimal in Rückstand, antworten aber jedes Mal und entscheiden die Partie mit drei Treffern innerhalb von gut acht Minuten im Mitteldrittel. Lugano führt nach Toren von Alessio Bertaggia, Calvin Thürkauf und Nick Shore dreimal, doch Ambri lässt sich nicht abschütteln. Roby Järventie und Tommaso De Luca gleichen im ersten Drittel zweimal aus, ehe Nathan Borradori nur 37 Sekunden nach dem 2:3 erneut auf 3:3 stellt. Michael Joly und Lukas Landry drehen das Derby anschliessend endgültig zugunsten der Gäste. Für Ambri ist der Erfolg eine eindrückliche Reaktion auf das 3:6 gegen die ZSC Lions vom Vorabend. Die Mannschaft aus der Leventina steht nach sechs Spielen bei elf Punkten und bestätigt damit ihren überraschend starken Saisonauftakt. Lugano findet dagegen nach dem Heimsieg gegen Zug nicht nach und bleibt bei fünf Punkten.

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Hund aus dem Tierschutz aufnehmen: Ankommen, Vertrauen und Erwartungen

Ein Hund aus dem Tierschutz bringt eine eigene Geschichte, individuelle Bedürfnisse und häufig unbekannte Erfahrungen mit. Der Einzug bedeutet deshalb weit mehr als einen Ortswechsel. Gerüche, Menschen, Räume, Geräusche und Tagesabläufe sind neu. Ein ruhiger Start hilft dem Tier, diese Eindrücke zu verarbeiten und allmählich Sicherheit aufzubauen. Vertrauen entsteht weder nach einem festen Zeitplan noch durch möglichst viele gemeinsame Aktivitäten. Entscheidend sind verlässliche Abläufe, sichere Rückzugsorte und Erwartungen, die zum einzelnen Hund passen. Manche Tiere suchen rasch Nähe, andere beobachten zunächst aus Distanz oder zeigen erst nach Wochen, welches Verhalten zu ihrem Alltag gehört.

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Mehrhundehaltung planen: Ressourcen, Rückzugsorte und gemeinsame Regeln

Mehrere Hunde in einem Haushalt können voneinander profitieren, gemeinsam spielen und im Alltag Sicherheit vermitteln. Ein harmonisches Zusammenleben entsteht jedoch nicht automatisch durch Gesellschaft. Futter, Liegeplätze, Aufmerksamkeit, Spielzeug und enge Durchgänge können zu umkämpften Ressourcen werden, während unterschiedliche Bedürfnisse nach Ruhe, Bewegung und Nähe zusätzlichen Organisationsaufwand verursachen. Eine sorgfältig geplante Mehrhundehaltung berücksichtigt deshalb jeden Hund als eigenständiges Tier. Alter, Gesundheit, Temperament, Lernerfahrung und Kommunikationsstil bestimmen, welche Strukturen erforderlich sind. Getrennte Rückzugsorte, kontrollierte Fütterung, Einzelzeit und verlässliche Regeln schaffen einen Rahmen, in dem gemeinsames Leben möglich wird, ohne jeden Kontakt zu erzwingen.

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Nasenarbeit für Hunde: Suchspiele für Wohnung, Garten und Spaziergang

Nasenarbeit beschäftigt Hunde auf eine ruhige und zugleich anspruchsvolle Weise. Beim Suchen von Futter, Gegenständen oder gelegten Geruchsspuren bewegen sie sich konzentriert durch ihre Umgebung und lösen eine Aufgabe mit ihrem wichtigsten Sinnesorgan. Einfache Suchspiele lassen sich in der Wohnung, im Garten und während des Spaziergangs durchführen, sofern Schwierigkeit, Material und Dauer zum einzelnen Hund passen. Für einen gelungenen Einstieg braucht es weder eine professionelle Fährtenausrüstung noch komplizierte Übungen. Einige Futterstücke, sichere Alltagsgegenstände und ein eindeutiges Startsignal genügen. Entscheidend ist ein kleinschrittiger Aufbau: Der Hund soll verstehen, wonach er sucht, selbstständig Lösungen finden und die Aufgabe beenden können, bevor Konzentration oder Motivation nachlassen.

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Hundemäntel und Pfotenschutz: Wann zusätzliche Ausrüstung sinnvoll ist

Ob ein Hund einen Mantel oder Pfotenschutz benötigt, hängt nicht allein von der Aussentemperatur ab. Fellstruktur, Körperbau, Alter, Gesundheit, Bewegung und Witterung bestimmen gemeinsam, wie gut ein Tier mit Kälte, Nässe oder belastenden Untergründen zurechtkommt. Zusätzliche Ausrüstung ist sinnvoll, wenn sie ein konkretes Problem löst und Bewegungsfreiheit sowie Wohlbefinden erhält. Ein gesunder Hund mit dichtem Deckhaar und ausgeprägter Unterwolle benötigt bei einem aktiven Winterspaziergang häufig keinen Mantel. Anders kann die Beurteilung bei kurzhaarigen, kleinen, sehr schlanken, alten oder kranken Tieren ausfallen. Auch an den Pfoten entscheidet die individuelle Situation: Streusalz, scharfkantiges Eis, Schnee zwischen den Zehen oder bereits gereizte Ballen können zeitweiligen Schutz erforderlich machen.

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Alleinbleiben trainieren: Trennungszeiten kleinschrittig aufbauen

Alleinbleiben ist für Hunde keine selbstverständliche Fähigkeit. Während einige Tiere kurze Abwesenheiten rasch gelassen hinnehmen, reagieren andere bereits auf geschlossene Türen, Jacke oder Schlüssel mit deutlicher Unruhe. Ein stressarmer Aufbau beginnt deshalb mit sehr kurzen, kontrollierten Trennungen und orientiert sich an der individuellen Belastungsgrenze des Hundes. Entscheidend ist nicht, eine vorgegebene Dauer möglichst schnell zu erreichen. Der Hund soll lernen, dass eine Trennung vorübergeht und währenddessen nichts Bedrohliches geschieht. Dafür braucht es einen ruhigen Alltag, genaue Beobachtung und Trainingsschritte, die enden, bevor anhaltendes Bellen, hektisches Umherlaufen oder Panik entstehen.

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Kamin und Cheminée sanieren: Kontrolle, Reparatur und handwerklicher Ablauf

Ein Cheminée besteht aus mehr als der sichtbaren Feuerstelle. Feuerraum, Einsatz, Verbindungsrohr, Abgasanlage, Reinigungstüren, Verbrennungsluft und Kaminmündung bilden ein zusammenhängendes System. Risse, undichte Anschlüsse, beschädigte Auskleidungen oder Ablagerungen können den sicheren Betrieb beeinträchtigen. Eine Sanierung beginnt deshalb mit einer fachlichen Kontrolle, bevor Oberflächen geöffnet oder einzelne Bauteile ersetzt werden. Der notwendige Umfang reicht von kleineren Reparaturen am Feuerraum bis zum Einbau einer neuen Abgasleitung in einen bestehenden Kaminschacht. Welche Lösung passt, hängt vom Zustand, vom vorgesehenen Feuerungsaggregat und von den örtlichen Brandschutzanforderungen ab. Ein abgestimmter Ablauf verhindert, dass neue Verkleidungen später erneut entfernt werden müssen oder ein moderner Einsatz nicht zur vorhandenen Abgasanlage passt.

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Vom Untergrund bis zur Fuge: So entstehen dauerhaft belastbare Plattenbeläge

Ein dauerhaft schöner Plattenbelag beginnt lange vor dem Einsetzen der ersten Platte. Tragfähigkeit, Ebenheit und Feuchtigkeit des Untergrunds bestimmen ebenso über das Ergebnis wie der passende Klebemörtel, sorgfältig geplante Fugen und eine lückenlose Abdichtung. Besonders in Duschen, Badezimmern, Küchen und auf Balkonen können kleine Ausführungsfehler später zu losen Platten, Rissen oder Feuchteschäden führen. Keramische Platten sind widerstandsfähig, doch der fertige Belag ist ein mehrschichtiges System. Untergrund, Grundierung, Abdichtung, Klebemörtel, Platten und Fugen müssen aufeinander abgestimmt sein. Je anspruchsvoller die Fläche, desto wichtiger sind eine fachgerechte Planung, die Einhaltung der Herstellerangaben und klar definierte Übergänge zu Sanitärinstallationen und angrenzenden Bauteilen.

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Spenglerarbeiten am Gebäude: Dachrinnen, Einfassungen und Blechanschlüsse

Spenglerarbeiten schützen jene Stellen eines Gebäudes, an denen Regen, Schnee und Schmelzwasser besonders leicht in die Konstruktion eindringen können. Dachrinnen, Fallrohre, Einfassungen und Blechanschlüsse führen Wasser kontrolliert ab und verbinden unterschiedliche Bauteile miteinander. Ihre Wirkung bleibt oft unauffällig, ist für die Lebensdauer von Dach, Fassade und Tragwerk jedoch entscheidend. Eine dauerhaft funktionierende Lösung entsteht nur, wenn Dimensionierung, Materialwahl und handwerkliche Ausführung zusammenpassen. Bewegungen durch Temperaturwechsel müssen ebenso berücksichtigt werden wie Untergrund, Dachaufbau, örtliche Niederschläge und angrenzende Materialien. Bei Renovationen kommt eine sorgfältige Bestandsaufnahme hinzu, denn sichtbare Schäden sind häufig nur das Ergebnis einer tiefer liegenden Schwachstelle.

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Malerarbeiten im Innenraum: Untergrund, Farbaufbau und saubere Kanten

Ein gleichmässiger Innenanstrich beginnt lange vor dem ersten Kontakt zwischen Farbrolle und Wand. Tragfähigkeit, Saugverhalten, Verschmutzungen, Risse und vorhandene Beschichtungen entscheiden darüber, welche Vorbereitung notwendig ist. Erst auf einem sauberen, trockenen und stabilen Untergrund können Grundierung, Zwischenanstrich und Deckbeschichtung ihre vorgesehenen Aufgaben erfüllen. Saubere Kanten und streifenfreie Flächen hängen ebenfalls weniger von einem einzelnen Kunstgriff als von einem abgestimmten Arbeitsablauf ab. Abdecken, prüfen, ausbessern, grundieren und beschichten bilden ein zusammenhängendes System. Werden Trocknungszeiten, Werkzeugwahl und Raumklima berücksichtigt, lassen sich viele typische Schäden und optische Unregelmässigkeiten vermeiden.

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