Nächster FCSG-Schock: Konietzke fällt wochenlang aus

KI-generierte symbolische Darstellung von Corsin Konietzke im Trikot des FC St. Gallen auf dem Fussballplatz

Der FC St. Gallen muss den nächsten längerfristigen Ausfall im Mittelfeld verkraften. Corsin Konietzke hat sich im Training einen Bänderriss am linken Sprunggelenk zugezogen und wird den Ostschweizern mehrere Wochen fehlen.

Wie der FC St. Gallen am Mittwoch mitteilte, verletzte sich der 20-Jährige bei einem Zweikampf im Training. Einen genauen Zeitpunkt für seine Rückkehr nannte der Klub bislang nicht.

Besonders bitter für Trainer Enrico Maassen: Erst am Dienstag war bekannt geworden, dass auch Captain Lukas Görtler wegen einer Schulterverletzung für mehrere Wochen ausfällt. Damit verliert der FCSG innert kurzer Zeit zwei Mittelfeldspieler.

Konietzke verletzt sich im Training

Der neuerliche Rückschlag ereignete sich nicht in einem Pflichtspiel, sondern auf dem Trainingsplatz. Konietzke zog sich bei einem Zweikampf einen Bänderriss am linken Sprunggelenk zu.

Der FC St. Gallen spricht von einer mehrwöchigen Pause. Weitere medizinische Details oder ein konkretes Datum für die Rückkehr des Schweizer Nachwuchsspielers wurden nicht kommuniziert.

Konietzke wurde am 21. Juni 2006 geboren und gehört seit Januar 2024 zum Kader der ersten Mannschaft. Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt an den Profifussball herangearbeitet und kam auch in der laufenden Saison bereits in Meisterschaft und Europacup zum Einsatz.

Zuletzt wurde er beim 3:4 gegen den FC Thun Ende August in der 79. Minute für Hugo Vandermersch eingewechselt.

Auch Görtler fehlt mehrere Wochen

Für Maassen verschärft sich damit die personelle Situation im Zentrum. Captain Lukas Görtler fällt wegen seiner Schulterverletzung ebenfalls mehrere Wochen aus.

Der 32-Jährige hatte sich beim 2:0-Auswärtssieg gegen Servette am vergangenen Sonntag in einem Zweikampf verletzt und musste in der 63. Minute ausgewechselt werden. Untersuchungen ergaben zwar keinen Bruch, dennoch steht auch Görtler vor einer längeren Pause.

Innerhalb weniger Tage verliert der FCSG damit zwei Spieler, die im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden können. Gerade angesichts des dichten Programms reduziert dies die Möglichkeiten des Trainers erheblich.

Maassen muss sein Mittelfeld umbauen

Im Kader stehen mit Spielern wie Lukas Daschner, Carlo Boukhalfa, Betim Fazliji, Nino Weibel und Mihailo Stevanovic weiterhin verschiedene Optionen für das Zentrum zur Verfügung.

Die Kombination aus Görtlers Erfahrung und Konietzkes Entwicklungspotenzial lässt sich dennoch nicht ohne Weiteres ersetzen. Vor allem der Ausfall des Captains verändert die Hierarchie auf dem Platz, während Konietzkes Verletzung eine weitere Alternative aus dem Aufgebot nimmt.

Für den jungen Schweizer ist die Verletzung zudem persönlich ein Rückschlag. Nach seinen ersten Jahren im Profikader ging es für ihn darum, sich kontinuierlich mehr Einsatzzeit zu erarbeiten. Diese Entwicklung wird nun für mehrere Wochen unterbrochen.

Sion wartet am Samstag

Bereits am Samstag, 12. September, empfängt der FC St. Gallen um 18.00 Uhr den FC Sion im Berit Sitterstadion. Sowohl Görtler als auch Konietzke werden für diese Partie nicht zur Verfügung stehen.

Die Ostschweizer gehen nach dem 2:0-Erfolg bei Servette mit zehn Punkten aus sechs Meisterschaftsspielen in die Begegnung. Der Sieg in Genf beendete zuvor eine Serie von vier Pflichtspielniederlagen.

Nur vier Tage nach dem Sion-Spiel wartet die nächste Aufgabe. Am Mittwoch, 16. September, tritt St. Gallen im verschobenen Meisterschaftsspiel auswärts beim FC Lugano an.

Maassen muss die kommenden Wochen damit nicht nur sportlich, sondern auch personell neu planen. Wann Konietzke wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, hängt vom Verlauf seiner Rehabilitation am linken Sprunggelenk ab.

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

Empfehlungen